BV Cloppenburg: Keine Angst vor großen Namen

Von am 30. Mai 2013 – 5.00 Uhr 19 Kommentare

Nach drei Jahren Zweitligazugehörigkeit hat der BV Cloppenburg den Aufstieg ins Oberhaus geschafft. Auf die Verantwortlichen wartet in den kommenden Wochen und Monaten viel Arbeit, einen erstligareifen Kader zu formen. Doch im Vergleich zu vielen Aufsteigern in der Vergangenheit gibt man sich beim finanzstarken BVC selbstbewusst: „Wir haben keine Angst vor großen Namen“, sagt Trainerin Tanja Schulte gegenüber Womensoccer.

Für Schulte ist es nach den Aufstiegen mit der SG Wattenscheid 09 und dem Herforder SV der dritte Versuch, in der Ersten Bundesliga Fuß zu fassen. „Im Unterschied zu früher ist das jetzt der erste Aufsteiger, bei dem ich die Möglichkeit sehe, einen Kader zu formen, mit dem eine reelle Chance auf den Klassenerhalt besteht“, so Schulte. Diesmal sind die finanziellen Mittel vorhanden, und so heißt die Devise: Fragen kostet nichts, denn mehr als eine Absage kann man von einer Spielerin nicht bekommen.

Pluspunkt Zusammenhalt
„Wir können hier Spielerinnen sehr viel ermöglichen und sind in der Lage, Rundum-Pakete für jede einzelne zu schnüren“, so Schulte, die seit zweieinhalb Jahren in Cloppenburg tätig ist und von „drei bis vier richtigen Krachern“ spricht, die der Kader definitiv für die erste Liga brauche. „Eine unserer großen Stärken war aber in der Saison unser Mannschaftsgefüge. Wir haben Rückschläge erlitten und sind als Mannschaft da durchgegangen“, verweist die Trainerin unter anderem auf eine 0:4-Klatsche gegen den SV Werder Bremen sowie die Kreuzbandrisse von Dagmara Grad und im März von Spielführerin Aferdita Kameraj.

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19 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Der BV Cloppenburg steht vor einem Dilemma: wird die Aufstiegsmannschaft nur punktuell verstärkt, reicht die Qualität wahrscheinlich nicht für die 1.Bundesliga; schlägt man hingegen richtig auf dem Transfermarkt zu (was wohl nötig ist, um die Klasse zu halten), besteht die Gefahr, ein intaktes Mannschaftsgefüge zu zerstören. Die Aufgabe, der sich Tanja Schulte gegenübersieht, gleicht sozusagen der ‚Quadratur des Kreises‘. Der FSV Gütersloh ist daran gescheitert.

    „Ich denke, diesmal kann man von keinem Team sagen, direkt als erster Absteiger festzustehen.“(Zitat T.Schulte)

    Ich fürchte: doch!
    Auf jeden Fall dann, wenn Bad Neuenahr nach dem 30.06. in die Insolvenz geht. Aber auch, wenn dies schon vorher geschieht und der VfL Sindelfingen nachrückt. Denn die Württemberger werden in der zur Verfügung stehenden Zeit (und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln) keine konkurrenzfähige Mannschaft aufstellen können.

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  • Speedy75 sagt:

    Von Tanja Schulte als Trainerin halte ich ja sehr viel. Es wird interessant sein zu sehen wie die sich in ihrem Erstligajahr positionieren werden und welche Neuzugänge zu vermelden sind.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Ein Manko in Deutschland ist sicherlich der ungeheure Leistungsgraben zwischen 1. und 2. Liga. Von den letzten 12 Aufsteigern sind 8 direkt wieder abgestiegen, der einzige, der sich wirklich festigen konnte, war Freiburg. Die hatten aber in der Saison zuvor schon gezeigt, dass sie BuLi-Niveau haben.

    Von den anderen 3, die den direkten Wiederabstieg vermieden haben, ist zumindest Saarbrücken mittlerweile wieder abgestiegen, Leistungstechnisch hätte das auch für Bayer Leverkusen in der letzten Saison gegolten, und auch USV Jena muss jedes Jahr wieder von Anfang der Saison bis Ende der Saison 100% Kampf abrufen, um den Klassenerhalt sowohl lizenztechnisch als auch leistungstechnisch zu schaffen.

    Was hier allerdings über den BVC geschrieben steht, hört sich sehr vernünftig in allen Belangen an. Dort ist das professionelle Denken im Management als auch im Training scheinbar schon mal vorhanden, was eine gute Ausgangsbedingung ist. Gerade auch der Satz: „Gerade in Zeiten, in denen etablierte Erstligisten Insolvenzverfahren eröffnen müssen, rückt der finanzielle Faktor in den Vordergrund – und auch die Gefahr, die die Abhängigkeit von einem Hauptgeldgeber birgt“, ist ein Indiz dafür, hier nicht nur einen Mäzen-Club zu haben, sondern einfach nur einen lukrativen Hauptsponsor erwischt zu haben, der aber lediglich das Geld zusteuert, aber nicht in die sportlichen Belange eingreift, wofür ja für Hopp in Hoffenheim oder Dietrich in Frankfurt hinlänglich bekannt sind.

    Es wird sich zeigen, ob der BVC da auf gesegnetem Boden ist. Sie sind aus der Nähe von Bremen, was dafür sprechen sollte, dass sie selbst mit lukrativem Hauptsponsor auf dem Boden der Tatsachen bleiben werden und akribisch an der Kadergestaltung und den sportlichen Zielen arbeiten werden.

    Hier sehe ich bei Schulte die richtige Einstellung und ein ähnliches Modell wie bei den Bayern, nämlich vor allen Dingen auf den Zusammenhalt im Kader zu setzen und nur sehr behutsam und gezielt zu verpflichten. Natürlich muss es diese Verpflichtungen irgendwo geben, eben weil das Leistungsniveau zwischen 1. und 2. Liga doch weit auseinander geht. Aber eben nicht so, wie sie Wolfsburg oder Frankfurt tätigen, sondern behutsam eine nach der anderen.

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  • Fuxi sagt:

    Nora, ist der Titel jetzt nicht ein bisschen arg einfallslos und als Floskel überstrapaziert? Ich mein ja nur… 😉

    Viel frappierender dabei, dass von 12 Aufsteigern 8 abgestiegen sind, ist der Umstand, dass seit 2006/07 kein Verein aus der Nordstaffel der 2. Liga mehr nach dem Aufstieg die Klasse halten konnte – der letzte Club war der VfL Wolfsburg. In den letzten sechs Spielzeiten ist immer der Nord-Aufsteiger wieder runter: Wattenscheid, 2x Herford, TeBe, Lok und jetzt Gütersloh. Nur einmal war dabei der Nord-Absteiger Elfter, nämlich Herford 2009, ansonsten waren sie immer Letzter. Im Schnitt fehlten 9 Punkte zum ersten die Klasse haltenden Team. Und das waren noch nicht mal Dorfclubs mit einem Einzugsgebiet von 10.000 oder 15.000 Menschen. In der Region Herford leben rund 500.000 Menschen, in Berlin 3,5 Millionen (wobei da die Sportartauswahl auch größer ist und die Vereinsidentifikation gravierender – gleiches Problem wie in Hamburg), in und um Leipzig 700.000 Menschen.

    Allein aus diesem Trend heraus befürchte ich, dass der BVC das nicht schaffen wird (obwohl ich es Afe und Loui wirklich wünschen würde).

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  • mas sagt:

    @Fuxi
    Bei tebe sollte man beachten, das es Turbine in der Nähe gibt.

    Wenn sie es schaffen 3-4 echte Kracher (Ladies die kicken können und keine Starallüren haben) in die Mannschaft zu integrieren, könnte es was werden. Bin gespannt.

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  • Detlef sagt:

    Tanja Schulte ist schon einiges zuzutrauen!!!
    Die Frau hat durchaus Erfahrung, was die Probleme und Schwierigkeiten im ersten Jahr, und den Abstiegskampf betrifft!!!
    Man sagt ja nicht umsonst, daß aller guten Dinge DREI sind!!!
    Ich bin sehr gespannt. ob sie den Klassenerhalt schaffen können!!!
    Die Voraussetzungen sind zumindest wesentlich besser als bei ihren vorigen Trainerstationen!!!

    Was Tanja als „Kracher“ bezeichnet, oder anderswo auch als „Raketen“ oder sonstwie hochtragend genannt wird, dürfte dann allerdings schon sehr interessant werden!!!

    So schlecht stehen ihre Chancen auch wieder nicht, vor allem wenn der SC07 sein Insolvenzverfahren nicht „rechtzeitig“ starten kann!!!
    Und selbst wenn die Sifi-Girls doch noch als Tabellenzehnter gerade so die Klasse halten sollten, dürften sie bei ihren Problemen schon vor Saisonbeginn als erster Absteiger feststehen!!!

    Und da gibt es ja noch die USV-Kickerinnen, und natürlich die Duisburger Löwinnen, die mit ihren knappen Finanzen keine „Kracher & Raketen“ anlocken werden!!!
    Beide Vereine werden in der nächsten Saison weiter an ihrem Sparkonzept festhalten müssen, und jeden Cent mehrmals umdrehen, bevor sie ihn ausgeben können!!!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Du must ein Münchner sein und irgendwie kannst Du dich den Klischees über WOB nicht entziehen.Deine „Aufrüstungsschlacht“ bei WOB sieht real so aus:2009 4 Spielerinnen, 2010 5 Spielerinnen, 2011 7 Spielerinnen (dabei 3 Abgänge),2012 0 Spielerinnen.Im Schnitt der 4 Jahre 4 Spielerinnen /Jahr.
    Bayern München: 2009 1 Spielerin;2010 2 Spielerinnen; 2011 3 Spielerinnen 2012 5 Spielerinnen; 2,75 Spielerinnen/Jahr.Von den 5 zuletzt verpflichteten 3 USA-Frauen, 1 aus Bad Neuenahr, 1 aus Hof(AUT) – keine aus der unmittelbaren Region o.d.Nachwuchs!
    Die Aussage v. U.Hoeness zu d.FF ist doch sehr „mau“,denn beim Basketball hatte er ganz andere Vorstellungen und nicht den Anspruch,die müßten sich dort aus eigener Kraft etablieren.
    Eine Millionen-Metropole mit der Anziehungskraft e. Stadt München läßt den FF am Stadtrand dahindümpeln, obwohl man schon Erfolge, wie Deutscher Meister u.Pokalsieger vorzuweisen. Der wohlhabendste FClub wohl der Welt ist nicht willens dem FF e.angemessene Umgebung zu bieten,die dann auch mehr Zuschauern die Möglichkeit bietet,die Spiele wahrzunehmen.Die sonst so kritischen Analysen bezüglich anderer FF-Clubs, solltest du auch mal auf Bayern München anwenden.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Sorry,da hab ich mich bei 2012 vertan, 5 Spielerinnen, damit im Schnitt 5 /Jahr

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Basketball funktioniert anders von seinem Finanzierungskonzept. Das, was Bayern dort im FF macht, passt genau zur Sparte.

    Zudem frage ich mich, woher du deine Infos hast:

    Bayern hat in den letzten Jahren folgende Spielerinnen verpflichtet:

    2009 Bachor (Neuenahr), Längert (Duisburg), Staad (Kriens), Doppler (Bayern II)

    2010 Lotzen (Würzburg), Feiersinger (Herford), Wimbersky (Frankfurt), Puntigam und Schnaderbeck (Bayern II)

    2011 Romert (Memmingen), Gratz (Wacker München), Hagen (Milwaukee), Cross (Boston), Huyleur, Prohaska und Schöne (Bayern II)

    2012 Lewandowski (Frankfurt), Hartmannsegger (Bayern II), Brooks (Portland)

    2013 Maier (Bad Neuenahr)

    Insgesamt sind von den 20 Wechseln in den letzten 5 Jahren 7 aus der eigenen II. Mannschaft, davon mit Huyleur, Schöne, Schnaderbeck und Puntigam Spielerinnen, die zeitweilig Stamm gespielt haben.
    Dazu kamen mit Romert, Lotzen und Feiersinger junge bayrische und österreichische Talente, die allesamt in ihren jungen Jahren schon Stamm spielen.

    Und hier und da ist da auch die ein oder andere hochqualitative Spielerin dabei.

    Das hat einfach mehr Charme, mehr Authentizität, wie Bayern arbeitet. Das ist regional und teamzentriert orientiert, da wird keine Spielerin nur gekauft, weil sie eben auf dem Markt ist. Da wird genau geschaut, welche Spielerin exakt ins System passt und die wird auch geholt.

    Wenn ich mir heute die Bayern anschaue, dann sehe ich eine ausgewogene Truppe:

    Längert – Romert, Cross, Wenninger, Baunach – Brooks, Schnaderbeck – Feiersinger, Bürki – Lotzen, Hagen

    Da ist einerseits die 3er-Achse der US-Girls, die sonst wohl zuhause arbeitslos wären. Da sind dann aber auch mit Romert, Baunach und Lotzen 3 waschechte Bayerinnen, und da sind eben mit Wenninger, Schnaderbeck, Feiersinger und Bürki 4 Alpenspielerinnen, in jungen Jahren gescoutet, bis auf Bürki alle mit 16 oder 17 zu Bayern gekommen, ebenso wie die Bayerinnen. Das ist das Modell, Mädels mit 16 oder 17 zu Bayern zu holen und sie dort langsam und behutsam heranzuführen und einzubauen. Das hat wesentlich mehr Grundlage als das, was in Wolfsburg geschieht.

    Und auch dieses Jahr werden einige der U17-Meisterinnen upgegradet werden in die A-Mannschaft, wie Elisabeth Mayr beispielsweise, aber auch Gaugigl, Schlarp oder Reiter. Und diese Mädels kriegen eine Chance!

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  • hmbl sagt:

    Ich will nicht unnötig meckern, aber was in diesem Artikel fehlt, ist der Hinweis, dass dieser Aufstieg nur deshalb möglich war, weil Meppen auf den Aufstieg verzichtet hat. Warum wird das nicht erwähnt?

    Meppen hat aus ganz wenig sehr viel gemacht, nämlich ohne große Namen und ohne diesen enormen finanziellen Aufwand so guten Fußball gespielt, dass sie mit nur einer Niederlage weit vor Cloppenburg standen.

    Und Cloppenburg selbst hätte die Liga allerdings dominieren müssen. Nationalspielerinnen, U-19-Weltmeisterinnen und so weiter, alles zusammen schon ein Niveau, das sich in den Ergebnissen hätte zeigen müssen.

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  • speedy75 sagt:

    @hmbl
    Natürlich sollte man das mit Meppen nicht vergessen da hast du durchaus recht. Die haben aus wenig wirklich sehr viel gemacht. Allerdings zeigt die Abschlusstabelle der 2. Liga Nord doch ein recht deutliches Bild BVC 56 Punkte, Herford 47 Punkte und Meppen 46 Punkte.

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  • Sheldon sagt:

    @hmbl: Meppen hatte am Ende 8 Punkte Rückstand auf Cloppenburg. Klar lagen sie zwischenzeitlich auch mal mit 4 Punkten vorne, dennoch denke ich nicht, dass die einfach das Spielen eingestellt haben.

    Cloppenburg hat am Ende nur 2 mal verloren, das eine Mal knapp in Meppen, das andere Mal wurden sie von Bremen auseinandergenommen. Ansonsten noch 3mal Unentschieden gegen Turbine II, Lok Leipzig und Herford. Kann alles passieren.

    Letztlich war das mindestens so dominant wie Wolfsburg in der Bundesliga. Und wenn man das mit Hoffenheim vergleicht, die bis zur letzten Halbzeit zittern mussen, dann erst recht.

    Zumal Meppen ja trotz Verzicht sich durchaus noch die Meisterschale hätte sichern können. Ich denke also nicht, dass dort schon vorzeitig dicht gemacht wurde.

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  • EGU sagt:

    @ hmbl

    Also der BVC wurde am Ende mit sieben Punkten Vorsprung Erster, also haben sie denn Aufstieg von alleine geschafft. Jedoch könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ergebnisse von Meppen anders ausgefallen wären, hätten sie die Lizenz eingereicht

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  • Karl sagt:

    @hmbl:Laut Abschlusstabelle ist Cloppenburg eindeutig erster:
    1 Cloppenburg 22 17 3 2 54:14 54
    2 Herforder SV 22 15 2 5 62:26 47
    3 SV Meppen 22 15 1 6 40:22 46
    4 Potsdam II 22 14 3 5 60:27 45
    muss wohl irgendwann im saisonverlauf gewesen sein dass Meppen vorne war.

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  • Fuxi sagt:

    Kommt drauf an, ob sich die SVM-Spielerinnen nach der Entscheidung haben hängen und dadurch die 8 Punkte Rückstand in der Tabelle haben entstehen lassen. Andere Mannschaften spielen die Saison dann zuende und werden willentlich Meister, obwohl sie nicht aufsteigen können – HSV II. zum Beispiel vor zwei Jahren…

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Nun gut,dann lasse ich das mal so stehen, bin gespannt was weiterhin bei Bayern München passiert und freue mich auf die kommende Saison,die sicherlich richtig spannend werden wird.

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  • FFFan sagt:

    @ Fuxi:
    „Andere Mannschaften spielen die Saison dann zuende und werden willentlich Meister, obwohl sie nicht aufsteigen können – HSV II. zum Beispiel vor zwei Jahren…“

    Das ist nicht ganz vergleichbar. Die HSV-Spielerinnen wussten ja von vornherein, dass keine Aufstiegsmöglichkeit besteht. Interessant wäre, ob sie auch Meister geworden wären, wenn sie schon acht Spiele vor Schluss gewusst hätten, dass die Mannschaft am Saisonende zurückgezogen wird…

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  • hmbl sagt:

    Nur der Vollständigkeit halber: die Abschlusstabelle liegt zeitlich HINTER der Entscheidung Meppens. Der Vorsprung betrug sogar SECHS Punkte, und direkt im Anschluß an die Entscheidung Meppens, zu verzichten, erfolgten deren Niederlagen.

    Ich meine es höflich und freundlich, wenn ich sage, dass bei einer Diskussion die Fakten schon so bleiben sollten, wie sie sind.

    Ein Team, dem das Ziel genommmen worden ist, spielt definitiv anders als mit dem Reiz, etwas erreichen zu können. Insofern ist dies -mit Verlaub- eindeutig Wettbewerbsverzerrung.

    Dass auf dieser Ebene überhaupt ein Verzicht möglich ist, erstaunt. Dass ein Team auf die Teilnahme der Oberliga verzichtet, mag verständlich sein, denn dort gibt es keinerlei finanzielle Anreize, auch sportlich sind dem Reiz Grenzen gesetzt.

    Die DFB-Ebene ist allerdings semi-professionell und somit sollte ein Verzicht unmöglich gemacht werden.

    Aber wie gesagt, ich will Cloppenburg nichts, sie sollen erreichen, was sie erreichen. Zur Wahrheit allerdings gehört auch dieses Thema – Meppens Verzicht war entscheidend für den Aufstieg eines Teams aus National- und Auswahlspielerinnen. Ist nunmal so.

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  • FFFan sagt:

    @ hmbl:
    „Zur Wahrheit allerdings gehört auch dieses Thema – Meppens Verzicht war entscheidend für den Aufstieg eines Teams aus National- und Auswahlspielerinnen. Ist nunmal so.“

    Was du schreibst, hat mit „Wahrheit“ und „Fakten“ überhaupt nichts zu tun. Ob der SV Meppen die restlichen Spiele gewonnen hätte, wenn der Verein die Lizenz für die 1.Liga beantragt hätte, ist total hypothetisch!

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