VfL Wolfsburg gewinnt die Champions League

Von am 24. Mai 2013 – 0.01 Uhr 56 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat gleich bei seiner ersten Teilnahme die UEFA Women’s Champions League gewonnen. Der Deutsche Meister und Pokalsieger siegte gegen den zweifachen Titelträger Olympique Lyonnais mit 1:0.

Der VfL Wolfsburg hat die erfolgreiche Tradition deutscher Vereine in der UEFA Women’s Champions League fortgesetzt. Die Wölfinnen siegten gegen den favorisierten Titelverteidiger Olympique Lyonnais vor 19 300 Zuschauern an der Londoner Stamford Bridge mit 1:0 (0:0) und beendeten Lyons Serie von 95 Pflichtspielsiegen in Folge. Martina Müller erzielte mit einem verwandelten Handelfmeter den Treffer des Tages (73.); die rumänische Schiedsrichterin Teodora Albon hatte nach einem Handspiel von Laura Georges auf den Punkt gezeigt.

Torschützin Martina Müller und „Spielerin des Spiels“ Lena Goeßling im Video-Interview

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Taktische Meisterleistung
„Ich kann es noch gar nicht fassen, dass wir Lyon mit einer taktischen Meisterleistung bezwungen haben“, freute sich Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann in der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Das wird noch ein paar Tage dauern, bis wir das realisiert haben. Es war eine tolle Atmosphäre an der Stamford Bridge.“

Popp als Außenverteidigerin
Dabei musste Kellermann sein Team wegen der Ausfälle der gelbgesperrten Viola Odebrecht und der kranken Verena Faißt auf zwei wichtigen Positionen umstellen. So erwies sich die Aufstellung von Alex Popp als linke Außenverteidigerin – eine Position, die sie zuletzt beim FCR 2001 Duisburg unter Trainerin Martina Voss-Tecklenburg bekleidete – genauso als richtiger Schachzug wie der Einsatz von Lena Goeßling auf der Doppel-Sechs und nicht in der Innenverteidigung.

Frühe Chance gibt Selbstvertrauen
Wolfsburg hatte die erste Chance des Spiels, als Kapitänin Nadine Keßler nur knapp das Lyoner Gehäuse verfehlte (4.) und das war bereits eine Art Initialzündung. „Das hat uns gleich Selbstvertrauen gegeben“, so Goeßling, die für ihre überragende Leistung zurecht zur „Spielerin des Spiels“ gekürt wurde.

Wolfsburg beraubt Lyon seiner Stärken
Über weite Strecken der Partie gelang es den Wölfinnen gut, das Offensivpotenzial der Französinnen in Schach zu halten, die es oft mit Distanzschüssen versuchten und nur selten ihr spielerisches Potenzial voll ausschöpfen konnten. Ein Verdienst der Wolfsburgerinnen, die kompakt agierten und lange Laufwege gingen. „Man kann sie natürlich nicht ganz ausschalten, das wussten wir“, so Müller.

Glück und Geschick
So überstanden die Wolfsburgerinnen in der ersten Halbzeit eine viertelstündige Drangphase Lyons mit Glück und Geschick schadlos, etwa weil die starke Ivonne Hartmann bei einer Klärung kurz vor der Linie hellwach war und auch Torhüterin Alisa Vetterlein einen Glanztag erwischte und mehrfach glänzend reagierte, etwa gegen Amandine Henry oder anfangs der zweiten Halbzeit gegen einen Schrägschuss von Camille Abily. „Das war eine super Leistung und sie hatte eine exzellente Ausstrahlung“, so Kellermanns Lob.

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Wolfsburg übersteht Lyons Drangphasen
Auch Lyons Drangphase anfangs der zweiten Halbzeit überstand Wolfsburg unbeschadet und im kurzen, kräftigen Regen kam die Elf nach einer guten Stunde wieder besser in die Partie. Zsanett Jakabfi setzte geschickt Müller ein, doch Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi kam rechtzeitig aus dem Tor und konnte klären (70.).

Der VfL Wolfsburg hat das Tripel geholt

Der VfL Wolfsburg freut sich über den Champions-League-Sieg gegen Olympique Lyon © Nora Kruse / ff-archiv.de

Müller verwandelt Handelfmeter
Und dann kam die Minute, die das Spiel entscheiden sollte: Nach einem Handspiel von Laura Georges trat Müller zum Elfmeter an und verwandelte sicher. „Es ist völlig egal, dass das Spiel durch einen Elfmeter entschieden wurde“, so die Torschützin. Und Goeßling ergänzte: „Wir wussten dann, dass es darum geht, Lyon von unserem Tor fernzuhalten.“

Magull sorgt für Entlastung
Die Einwechslung von Lina Magull sorgte für sichtlich Entlastung. „Sie hat uns gut getan mit ihrer Ballsicherheit und hat alles richtig gemacht“, so Kellermann. Und so überstand seine Elf die Schlussoffensive Lyons schadlos, Louisa Necib vergab in der vierminütigen Nachspielzeit die letzte Chance Lyons, die zuletzt 2010 ein Pflichtspiel in der regulären Spielzeit verloren hatten.

Lair: „Waren nicht effektiv genug“
Gäste-Trainer Patrice Lair meinte: „Das ist der Fußball. Wir waren nicht effektiv genug und haben nicht genug Druck erzeugt. Aber wenn man nicht trifft, kann man bestraft werden, und dann gab es das Handspiel und wir wurden bestraft. Wir haben nicht so gespielt, wie wir können.“

Thomis: „Wolfsburg hat es verdient“
Und Flügelflitzerin Elodie Thomis zeigte sich ebenfalls als faire Verliererin: „Wir haben ganz einfach zu viele Chancen liegen lassen. Das geht nicht in einem europäischen Finale. Wolfsburg hat es verdient. Sie haben ein starkes Team mit talentierten Spielerinnen.“

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56 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Gratulation nach Wolfsburg zum Triple. Wer hätte das Gedacht dass die auch gleich noch die CL gewinnen?

    Gute Taktische Einstellung von Kellermann, da stand ein Kollektiv auf dem Platz das bis zum Schluss gekämpft hat.

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  • FFFan sagt:

    Ich sage nur ein Wort: Herzlichen Glückwunsch! 🙂

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg zum Sieg in der CL und damit zum Triple in dieser Saison!

    Es war beeindruckend, wie diszipliniert die Mannschaft aufgetreten ist und mit wieviel Einsatz sie sich in jeden Ball von Lyon geworfen hat. So muss man spielen, wenn der Gegner einem spielerisch überlegen ist.

    Natürlich gehört auch ein wenig Glück dazu wie beim Elfmeter bzw. beim nicht gegebenen Strafstoß auf der anderen Seite. Aber insgesamt hat Lyon nicht die Mittel gefunden, um sich viele wirklich zwingende Chancen zu erspielen.

    Spielerinnen des Tages waren für mich Goeßling und Keßler, die wirklich sehr viele Bälle überall auf dem Platz zurückerobert haben und so viele Torchancen vorn vornherein verhindert haben. Dass dabei das Aufbauspiel ein wenig zu kurz kam, war vorauszusehen.

    Glückwunsch auch an Kellermann! Wer gewinnt, hat alles richtig gemacht.

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  • Sheldon sagt:

    Verdienter und vor allem auch würdiger Sieg.

    Lyon hätte das Ding viel früher zumachen müssen und hat sich selbst um den Erfolg gebracht. Zur Halbzeit hätte man Schelin und Necib rausnehmen müssen, stattdessen wechselt Lair völlig unverständlich Abily in der 66. Minute aus. Für mich war sie auf Seiten von Lyon die absolut beste Spielerin, nach ihrer Auswechslung lief gar nichts mehr.
    Le Sommer und Dickenmann für Necib und Schelin wäre die deutlich bessere Alternative gewesen.

    Wenn man natürlich aber solche Chancen vergibt, wie Thomis es reihenweise getan hat, oder nur unplatzierte Fernschüsse kommen wie von Dickenmann und Necib, kann man sich einfach nicht beschweren. Auch Abily hätte einfach mal in aussichtsreicher Position schießen müssen, aber so wollte man den Ball ins Tor tragen und hat die ein oder andere Chance zur Führung verpasst.

    Auf Seiten von Wolfsburg dagegen möchte ich ganz klar Josephine Henning und Lina Magull hervorheben. Beide haben ein Wahnsinnsspiel gemacht und verkörpern für mich absolut professionellen Fußball. Auf der einen Seite Josi Henning, die leidenschaftlich und konzentriert über 90 Minuten 100% gibt und sich keine Minute hängen lässt. Auf der anderen Seite Lina Magull, die rotzfrech ihre Stärken gegen diese Weltklassespielerinnen ausspielt. Das sind echte Typen. Das ist sympathisch, während alle anderen Spielerinnen bei Wolfsburg irgendwo ihre kleinen Allüren haben, auf oder neben dem Platz. Da wirkt das Spiel oft wie Show und da wird sehr schnell auch einfach mal ein Spiel weggeschenkt (wie das 2:0 gegen Frankfurt).
    Das ist okay, wenn man sich dann auch in dieser Rolle sieht, dass man der Primus Maximus ist und es einem absolut egal ist, was andere über einen denken. Aber dann muss man das auch in der Presse so kommunizieren.

    Was mir bei der Betrachtung hier fehlt, ist, dass es für Lyon einen mindestens genauso klaren Elfmeter in der 1. Halbzeit hätte geben müssen. Das sei der Korrektheit halber gesagt. Ob der drin gewesen wäre, ist ne andere Frage, dass er aber verweigert wurde, wirft zumindest ein schlechtes Licht auf die Schiedsrichterin!

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  • Till sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg zum CL-Sieg und damit zum Tripple.

    Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft und am Ende damit auch gewonnen – ob verdient oder unverdient interessiert in ein paar Tagen keinen mehr – Fakt ist sie haben gewonnen.

    So zum Spiel … Wolfsburg war nur defensiv vorhanden und das eigentlich fast die komplette Spielzeit … erst nach dem 1:0 sind sie mal mehr in die Offensive gekommen. Allerdings hatte ich bis auf die letzten Minuten immer das Gefühl es könnte jeden Moment ein Tor für Lyon fallen, während ich an ein Wolfsburger Tor nie wirklich geglaubt habe.
    Die Schiedsrichterin … mhh sie reiht sich fast nahtlos in die Reihe der letzten Schiedsrichterinnen ein, welche ich gesehen habe … – nur das sie dieses Mal vielleicht das Spiel entschieden hat! Den Elfmeter nur auf einer Seite zu geben war eine absolute Fehlentscheidung und das daraus resultierende Tor hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.
    Man muss aber natürlich auch sagen, dass Lyon aus seiner deutlichen Feldüberlegenheit es nicht geschafft hat ein Tor zu erzielen – das ist sicherlich der größte Erfolg von Wolfsburg, allerdings hätte es Wolfsburg wohl ohne den geschenkten (im Vergelich mit der Situation auf der Gegenseite) Elfmeter wohl auch nicht geschafft.
    Für mich war die beste Spielerin auf dem Feld Lena Goessling neben Alisa Vetterlein und Luisa Wensing.

    Na ja also wie gesagt Herzlichen Glückwunsch an den Vfl und damit kommen wohl dieses Jahr beide CL-Sieger aus Deutschland (also Männer und Frauen 😉 )

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Gratulation nach WOB! Meine Genugtuung, dass der dt. Vereins-FF sich mal wieder den WCL-Pokal gesichert hat, ist groß, weil ich doch eher der Meinung war, OL ist zu abgezockt und übermächtig.
    Von einem würdigen und verdienten Sieger möchte ich dennoch nicht sprechen, eher von einem glücklichen und Schiri begünstigten; der FF-Gott war gestern in grün/weiß gekleidet.
    Klasse Spiel vorallem von Lena und Kessi, die auch von Platini zu Recht besonders geherzt wurde!
    Enttäuscht war ich etwas von Martina, die als routinierteste Spielerin unverständlich viele einfache Fehler im Zusammenspiel machte, und auch der 11er war keine besondere Schußleistung. Blässe hat nach vorn auch wenig gezeigt. Tadelsfrei auch Alisa, der man anmerkte, wie es sie gewurmt hatte, im Pokalfinale aussen vor geblieben zu sein – gute Retourkutsche an den Trainer.
    Kellermann hat sein Team zu 100% taktisch auf OL eingestellt und damit den VfL ein großes Pfund in die Hand gegeben.
    Ein Wort zu Lair, der gestern auch neben sich gestanden haben muss, denn was er da mit Lara gemacht hat, war so ziemlich unterste Schublade! Jeder hat doch gesehen, welchen Schwung sie dem Team verlieh, wirbelte sie doch ein ums andere Mal die WOB-Verteidigung durcheinander. Das hat u.U. noch ein Nachspiel, denn Lara lässt sich das hoffentlich nicht gefallen. Lieber etwas weniger Verdienst, aber dafür einen Stammplatz in einem Team, wo Leistung noch etwas besser geschätzt und gewürdigt wird.

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  • Jennifer sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an den VFL Wolfsburg! Super! Besonderer Gruss mal wieder an Alisa Vetterlein 😉 Super Spiel von Lena Goessling und Nadine Kessler!

    Spiel in voller Länge:

    1st Half 720x400p
    oder: 1024×576

    2nd Half
    720×400
    oder: 1024×576

    Post-Match / Trophy Celebration
    720×400
    oder: 1024×576

    oder in 720p komplettes Spiel
    http://www.embedupload.com/?d=2RCWAFH3GB
    http://www.embedupload.com/?d=6VHREZEWNP
    http://www.embedupload.com/?d=8DMWKOKOAS
    http://www.embedupload.com/?d=7XSRCHKUAE
    http://www.embedupload.com/?d=3LNIKQKJVY
    http://www.embedupload.com/?d=9PJKDSIEVI
    http://www.embedupload.com/?d=0JWTQYGYNJ
    http://www.embedupload.com/?d=2ZQYUWMXYH
    http://www.embedupload.com/?d=10SXUDKHBU

    Courtesy of Eurosport/German/HD

    (upload is not mine).

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  • grammofon sagt:

    Gratulation! Die Wölfinnen hatten zwar Glück aber sie waren auch sehr diszipliniert und haben hart gekämpft. Von Lyon hatte ich viel mehr erwartet. Aber es freut mich, dass ihre unglaubliche Dominanz nun endlich gebrochen wurde.

    Mir haben vor allem Henning und Vetterlein gefallen. Henning war immer zur Stelle wenn ein Ball geklärt werden musste, und Vetterlein hatte zwar keine richtig großen Paraden, hat aber sehr sicher gestanden und alles gehalten. Gegen Lyon keine Selbstverständlichkeit!

    Dass Wolfsburg jetzt endgültig an der Spitze Europas angekommen ist, kann wohl keiner mehr bezweifeln. Ein CL Sieg ist was enormes, aber das Tripel ist unglaublich. Ich bin mal gespannt, wie es in der nächsten Saison weiter geht.

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  • xXx sagt:

    Gab wohl selten einen unverdienteren Sieger in einem internationalen Finale, als Wolfsbrg in diesem CL-Finale. 75 Minuten lang hat das Spiel praktisch nur in der Wolfsburger Spielhälfte statt gefunden. Nach einem klaren absichtlichen Handspiel von Hartmann wurde Lyon ein klarer Elfmeter nicht gegeben, welcher dann aber auf der anderen Seite gegeben wurde und zum Siegtreffer reichte.

    Es war ein Klassenuntersch ied, wo Wolfsburg Lyon im ganzen Spiel praktisch nichts entgegen zu setzen hatte, in allen Belangen unterlegen war und am Ende durch einen Schiedsrichterf ehler profitierte.

    Kein würdges Ende dieses Finals.

    Wobei Glück natürlich auch dazu gehört. Und davon hatte Wolfsburg ja schon die ganze Saison reichlich. So viel Glück, wie sie dieses Jahr hatten, dürften sie die nächsten 10 Jahre eigentlich nur noch Pech haben.

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  • wrack sagt:

    Noch einmal Gratulation an Wolfsburg, die mich in ihrer kämpferischen Einstellung begeistert haben. Sie WOLLTEN den Cup unbedingt und sie haben ihn sich verdient.

    In den ersten Minuten der ersten Halbzeit hat Wolfsburg durch einen Fallrückzieher von Keßler die erste große Chance gehabt. Pech, dass er einen halben Meter vorbeiging. Aber mir schien, Lyon wurde danach spürbar vorsichtiger, was sich erst gegen Ende der 1. Halbzeit legte. Wolfsburg hatte auch seine Chancen wie z.B. den Schuß von Martina Müller, die plötzlich aus dem Nichts kam. Bouhaddi konnte den Ball gerade noch zur Ecke lenken. In der zweiten Hälfte traf z.B. Jakafbi mit einem Heber-Versuch aus rund 30 Metern den Ball nicht ganz richtig, sonst hätte sie die französische Torhüterin überlobbt. Kein Zweifel: Wolfsburg war 90 Minuten lang auch gefährlich.
    In der zweiten Halbzeit nahm der französische Druck zu, aber:
    Lyon war im finalen Pass (vor allem in den Rücken der Abwehr) nicht präzise genug und die Abschlüsse waren zwar gefährlich, aber nicht durchschlagend. Der Grund lag in dem bedingungslosen kämpferischen Einsatz der Wolfsburgerinnen.

    Zu den Elfmeter(n) sage ich wie üblich: Elfer ist es, wenn die Schiri pfeift. Vielleicht werden wir uns in einem Jahr ärgern, wenn ein Elfer für Lyon gepfiffen wird und Wolfsburg (oder Potsdam) einer verweigert wird. Dann bleibe ich bei meiner Haltung.
    Der Sieg ist absolut verdient. Weder ist ein Lyoner Ball im Matsch auf der Linie steckengeblieben noch hat die Schiri das Spiel klassisch verpfiffen. Für Lyon lag die Glückseligkeit (oder Verlängerung) während des gesamten Spiels „nur“ ein Tor entfernt.
    Und vor dem nächsten Beginn der CL wird Lyon auch nicht beweisen können, dass sie es können – nämlich ein Tor gegen Wolfsburg zu schießen 🙂 .

    PS: Für die Wolfburger Mädels mit EM-Zukunft war DAS bestimmt noch nicht der Saison-Höhepunkt ! Sank meine Zuversicht für den Juli, als ich von Faißt und Odebrecht hörte, gestern stieg sie wieder gewaltig an !

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  • laasee sagt:

    Congratulations to Wolfsburg.

    I think that the difference in the attitude of the two teams was the critical factor. Lyon expected to win but Wolfsbrg wanted to win.

    Lyon had the opportunity to make the statement for the best FF team ever – they failed.

    Congratulations to Conny Pohlers – 3 UEFA winners medals with 3 different clubs.

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  • henry sagt:

    ziemlich harsche worte von XXX, aber er hat nicht ganz unrecht, wie ich finde,
    Lyon war den Großteil des Spiels drückend überlegen, von einem „verdienten und würdigen Sieg“ des VFL zu sprechen, kann einfach keine Rede sein. Es war ein Duselsieg, nix anderes.
    Allerdings war es auch kein „klares Handspiel von Hartmann“, ich würde sagen beide Handspielaktionen (Hartmann und Georges) hätten gleich gewertet werden müssen.
    Trotzdem Glückwunsch nach Wolfsburg

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  • sitac sagt:

    Gratulation an Wolfsburg. Taktisch und kämpferisch und mental Super-Leistung. Auch wenn es nicht unbedingt angenehm ist, zuzuschauen, dass eine Mannschaft anrennt und die andere den Strafraum verrammelt. Bei mir bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, weil die Schiri das Spiel im Alleingang entschieden hat. Hier von einem Quäntchen Glück zu sprechen geht an der Realität vorbei.
    Gefallen haben mir die französischen Mamis Thomis und Le Sommer, die ihre kleinen Kinder auf dem Arm hatten. Sie haben sich bestimmt gesagt, frei nach Andy Möller: Egal ob Erster oder Zweiter, Hauptsache gewonnen. Oder frei nach dem österreichischen Nationalspieler Hans Krankl: Den Kindern muss es gutgehen, alles andere ist primär.
    Und dazu passt das im Bericht von Nora Kruse und Markus Juchem zitierte Statement von Thomis. Manches relativiert sich in gewissen Lebenssituationen eben sehr schnell, auch der Umstand, ob man ein Finale gewonnen oder verloren´hat.

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  • never-rest sagt:

    @xXx: „Gab wohl selten einen unverdienteren Sieger in einem internationalen Finale, als Wolfsburg in diesem CL-Finale.“

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Schon vergessen das letzte HF CL Finale Bayern – Chelsea oder noch krasser davor das Halbfinale Barcelona – Chelsea.

    Die vermeintlich unterlegene und personell geschwächte Mannschaft muss sich eben etwas überlegen – hier lag die defensive Taktik von Chelsea sinnigerweise auch noch an der Stamford Bridge nahe 🙂 – und mit seinen Mittel dagegen halten, vor allem Teamspirit und Kämpfen bis zum Umfallen. Genau das hat WOB perfekt umgesetzt. Glück hat am Ende auch im Fußball immer nur der Tüchtige und daher ist der Sieg trotz der beiden sicherlich umstrittenen Handspiele im Strafraum mit dem elfmeter für WOB gegebenen Handelfmeters auch nicht unverdient. Fußball ist eben keine Mathematik, wo njur die Mannschaft (verdient) gewinnen kann, die die meisten Ballkontakte, Torschüsse, Torchancen, Eckbälle oder sonstwas hat: Am Ende zählt immer nur das Ergebnis.

    Also herzlichen Glückwunsch WOB. Im nächsten Finale ist die Mannschaft sicher noch einen Schritt weiter. Ich denke nur an die Leistungsexplosion von L. Goessling in den letzten Monaten, die Entwicklung von N. Kessler zur absoluten Spielerpersönlichkeit und Anführerin, das riesige Potential von jungen Talenten wie Wensing, Popp, Jakabfi, Magull etc.

    Weiter so !

    Passt irgenwie auch: An

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  • Gernot sagt:

    Witzig,

    einer plärrt Mist und alle ihm nach.
    Lyon Elfer konnte man nie und nimmer geben.
    Wob Elfer sollte man, weil der Ball aus grosser
    Entfernung ankam, muss man vielleicht nicht unbedingt geben.

    Es scheint irgendwie verlockend zu sein, hier Nonsens zu posten, anstatt auf DFB.de oder über google erst mal ins Regelbuch zu schauen.

    Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball mit seiner Hand oder seinem Arm absichtlich berührt. Der Schiedsrichter achtet bei der Beurteilung der Situation auf
     die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),
     die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwartetes Zuspiel),

    für alle, für die das zu viel war.

    Die Schiedrichterin hat in diesen Situationen eher einen guten Job gemacht

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  • Aldur sagt:

    Nach diesem Spiel muss man Gary Linekers bekannteste Weisheit wohl um 2 Buchstaben ergänzen: “Football is a simple game: 22 (wo)men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win.”

    Das Spiel war für den geneigten Zuseher, so er denn kein Taktik-Liebhaber ist, vielleicht nicht so unterhaltsam, wie das Pokalfinale letzten Sonntag. Aber es war wohl ein Lehrbeispiel dafür, wie man einem an sich fussballerisch überlegenem Gegner den Spaß am Spiel vermiest. Wolfsburg hat getan was nötig ist, um einem Gegner wie Lyon beizukommen, und das hervorragend.

    Daher Glückwunsch an Wolfsburg zu einer super Mannschaftsleistung gestern, und einer damit perfekten Saison!

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  • Sheldon sagt:

    @xXx: Stimmt never-rest zu. Das war Chelsea ebenbürtig.

    Und hier wie da muss ich sagen: In einem CL-Finale gibt es nur verdiente Sieger. Denn wenn in einem CL-Finale das überlegene Team nicht dazu fähig ist, seine Chancen in Tore umzuwandeln, dann hat es diesen Titel auch nicht verdient. Wie Bayern hatte Lyon gestern mehr als ein halbes Dutzend gute Möglichkeiten, um den Sack frühzeitig zu zumachen.

    Zum Gewinnen muss man Tore schießen, und das hätte Lyon frühestens im Elfmeterschießen gemacht. Und ab da ist es sowieso nur noch reine Glücks- und Nervensache!

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  • Aldur sagt:

    xXx sagt:
    „Nach einem klaren absichtlichen Handspiel von Hartmann wurde Lyon ein klarer Elfmeter nicht gegeben, welcher dann aber auf der anderen Seite gegeben wurde und zum Siegtreffer reichte.“

    Also ein absichtliches Handspiel lag wohl auf keiner Seite vor. In der Zeitlupe hat man sehr gut gesehen, dass Hartmann versucht ihren Arm wegzuziehen, es aber nicht ganz schafft, weil sie da auch aus recht kurzer Distanz angeschossen wird. Auf der anderen Seite sieht Georges den Ball viel zu spät, um zu reagieren, da Renard und Pohlers vor ihr zum Kopfball hochgehen. Nach meinem Verständnis muss man keinen von beiden geben. Wenn nach neuer Rechtsprechung die Erlangung eines Vorteils durch Vergrößerung der Körperfläche maßgeblich sein soll, ist für mich aber zumindest nachvollziehbar, was die Schiedsrichterin zum Pfiff bewegt haben könnte, da Georges den Ball, dadurch dass er an ihren Arm springt, dann perfekt zum Rausschlagen vor sich hat. Dennoch – in meinen Augen muss man keinen von beiden Elfern geben.

    Aber letzlich ist es ohnehin müßig, oder um es mit den Fussballweisheiten auf die Spitze zu treiben: „Elfmeter ist, wenn der Schiri pfeift.“ 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Gernot: Das ist schon lange veraltet. Die „angeschossene“ Hand gibt es schon lange nicht mehr. Heute gilt, ob sich die Spielerin einen unrechtmäßigen Vorteil durch ihr Handspiel verschafft hat. Dies ist beispielsweise auch der Grund, wieso man Profis oft mit hinter dem Rücken verschränkten Armen in den Zweikampf gehen sieht, um eben genau dies zu gewährleisten, sich keinen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen.

    Und da wäre es nämlich genau umgekehrt, da hätte man den Lyon-Elfer geben müssen, während der WOB-Elfer nicht gegeben werden sollte.

    Grund: Hartmann vergrößert durch ihr Handspiel die Größe der Abwehrfläche ihres Körpers. Dementsprechend verschafft sie sich einen Vorteil.
    Das Handspiel von Georges hat nur minimale Einwirkung auf die Flugkurve des Balles, da sie den Ball nur leicht streift.

    Dementsprechend zählt heute mehr der Vorteil an sich als die Tatsache, ob es beabsichtigt oder unbeabsichtigt war. Ein Eigentor ist meist auch nicht beabsichtigt, und dennoch ein Nachteil für die eigene Mannschaft. Wird es deswegen aberkannt? Nein!

    Aber wie gesagt: Müßig, sich jetzt nachträglich darüber die Köppe einzuschlagen! Wenn Lyon das Spiel 3:1 oder 4:1 gewonnen hätte, hätte danach kein Hahn mehr gekräht!

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  • Sheldon sagt:

    Übrigens, ich bin gespannt, ob wir nächste Saison ein deutlich verändertes Lyon erleben werden. Ich ziehe mal einen Vergleich mit den Bayern: So eine Niederlage ist wie ein rotes Tuch! Zig Chancen gehabt, deutliche Feldüberlegenheit und nichts daraus gemacht.

    Könnte sein, dass Lair nun stärker darauf drängen wird, im Abschluss knallhart zu sein, und nur noch das Ziel im Blick hat, in jedem Spiel soviele Buden wie nur möglich zu machen und die Gegner richtig abzuschießen.
    Das wäre beeindruckend, weil es Lairs absolut professionelle Ader zeigen würde. Ein Phänomen, was mich an Hoeneß und Heynckes so beeindruckt hat, diese tiefe, persönliche Getroffenheit von Niederlagen und dieser absolute Eifer, jede auch noch so kleine Nachlässigkeit abzustellen.
    Das sieht man im Frauenfußball meines Erachtens nur an zwei Stellen: Bei Bernd Schröder und bei den US-Girls. Es wäre eine Freude, wenn jeder Verein mit demselben Elan in der Bundesliga und auch die N11 an diese Sache ginge und derart akribisch alles für den Erfolg tun würde bzw. alles derart dem Erfolg unterordnen würde.

    Diesen Wille, wie ihn Wolfsburg gestern zum ersten Mal zeigen konnte, weil sie nichts zu verlieren hatten, diesen Willen braucht es, um so zu dominieren, wie es Potsdam, Lyon und auch Frankfurt lange Zeit getan haben!

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  • sitac sagt:

    @Gernot: Haben Sie da wirklich genau hingeschaut? Wo und wie ging die Hand der französischen Spielerin zum Ball? Und aus welch „großer“ Entfernung kam der Ball? Er kam, genau wie beim Handspiel im Wolfsburger Strafraum aus ganz kurzer Entfernung. Die Spielerinnen konnten bei beiden Situationen die Hand nicht mehr wegziehen. Es war eine 1:1 identische Situation. Ich will das Wort „Plärren“ nicht von Ihnen übernehmen, aber wer’s tut, sollte wenigstens die Fakten richtig darstellen. Sonst ist eine Diskussion sinnlos.

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  • sitac sagt:

    @Sheldon 11.58: Danke! In allem, jedem Wort, d’accord!

    An die Forenaufsicht: Das Freischalten dauert so lange, dass plötzlich, wie hier bei Sheldon, Beiträge auftauchen, die man beim Schreiben noch gar nicht gesehen hat. Wäre mir der 21 Minuten vor mir geschriebene Beitrag von Sheldon bekannt gewesen, hätte ich auf meinen Beitrag verzichtet, denn besser konnte ich es jetzt auch nicht schreiben.
    Vielleicht ist es wenigstens möglich, die Freischaltzeit zusätzlich zur Sendezeit mit anzugeben. Dann stände man nicht immer wieder unangenehmerweise als Nachschwätzer oder Analphabet da.

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  • Antje aud London sagt:

    Für die überwiegend neutralen Zuschauer im Stadion war es ein unterhaltsames Spiel auf einem guten Niveau. Wolfsburg erwischte den besseren Start und glänzte vor allem mit kämpferischem Einsatz gegen die spielerischen Qualitäten von Lyon. Zum Ende der ersten Halbzeit war Lyon deutlich überlegen, aber die Wolfsburger Abwehr war aufmerksam und Alisa Vetterlein im Tor wirkte im ganzen Spiel sehr souverän. Sowohl Hartmann als auch Henning hatten ein gutes Spiel in der Abwehrzentrale und Alex Popp war hinten links nach ein paar Unsicherheiten am Anfang ein gute Lösung.

    Lyon hat es nicht geschafft aus den zahlreichen Chancen Tore zu schiessen, auch weil sie zu oft nochmal die Mitspielerin gesucht haben, statt den Abschluss zu suchen. Die Wolfsburger Mannschaft war taktisch sehr gut eingestellt und machte vor allem in der zweiten Halbzeit den deutlich entschlosseneren Eindruck, Nadine Keßler und Lena Goeßling allen voran. Das Tor war sicher etwas glücklich, aber aufgrund der kämpferischen Leistung nicht unverdient. Glückwunsch nach Wolfsburg und vielen Dank für die gute Werbung für den Frauenfussball. Die kann man hier in England gut gebrauchen.

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  • Sheldon sagt:

    @sitac: Das liegt vermutlich daran, dass meine Beiträge etwas länger sind und oben „Sheldon“ drübersteht^^ Da müssen sie schon genauer hinschauen 😀

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  • labrys696 sagt:

    @Schenschtschina Futbolista : Lara Dickenmann hatte bereits eine Wadenzerrung und konnte deshalb erst in der zweiten HZ spielen (wobei die anscheinend den Leistungstest nicht bestanden hat), kurz vor der Auswechlslung beginn sie ein Foul und da hat man gesehen, das was nicht stimmte. es war sicher kein Leistungsbedingter WEchsel sondern ein gesundheitlicher.Liar würde nicht in einem Finale eine Spielerin durch eine wiederholte Auswechslung bestrafen -.-

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  • Matze sagt:

    @Sitac: Der Ball kam als Flanke aus dem Mittelfeld und hätte Keßler erreicht – die quasi „einschussbereit“ hinter Georges stand -, blieb aber an Georges Hand hängen. Das war mitnichten „ganz kurze Entfernung“.

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  • gerd.karl sagt:

    ja frau neid hat ein problem, alisa vetterlein hat gezeigt das sie eine sehr gute torhüterin ist.
    das heisst für frau neid, wenn sie lernfähig ist, angerer und schulth raus, vetterlein rein.
    und dann noch die 18 jährige magull, kommt ins spiel und spielt auf wie eine ganz grosse, nachnominieren sofort frau neid.

    glückwunsch wolfsburg grosser kampf und ein noch grösserer sieg.

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  • Sheldon sagt:

    @labrys: In der 90. Minute lässt du so eine Spielerin auf dem Platz, wenn es darum geht, das 1:1 noch zu schießen.

    @Matze: 1. Ist es müßig darüber zu diskutieren. 2. hat Georges wirklich die Flugkurve so verändert, dass der Ball vorher zu Keßler gekommen wäre? Ich denke nein. Denn soweit ich mich erinnere, hatte sie den Arm unterhalb der Schultern, der Ball war also schon in seiner Fallbewegung nach unten, sodass der Arm den Flug des Balls nicht mehr derart beeinflusst hat.

    Aber wie gesagt: Ich wäre nicht so dämlich und würde das jetzt auch noch rechtfertigen. Die Tatsachen sind nunmal so, wie sie sind. Und das kann einem als Fan doch reichen, oder nicht?

    PS: Das, was sitac mit kurzer Entfernung meinte, war darauf bezogen, dass Pohlers und Renard ihr die Sicht vollkommen verdecken, als sie zum Zweikampf hochgehen, Georges also vermuten musste, dass sie gar nicht mehr an den Ball kam. Daher ergab sich durch den Zweikampf eine völlig neue Spielsituation, wodurch der Ball nun wirklich aus kurzer Entfernung kam, da nur auf diese Entfernung die Reaktion ausgelegt werden kann. Hätte eine der Spielerinnen den Ball abgefälscht, wäre es das Gleiche gewesen.

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  • labrys696 sagt:

    @Sheldon:ja nee is klar, lässt ne Spielerin auf dem Platz die nicht rennen kann, um das 1:1 zu schaffen bei 4 Min Nachspielzeit…..Lyon hat noch ein wichtiges Spiel vor sich, da wird Dickenmann noch gebraucht.

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  • Jan sagt:

    Riesen Kompliment & Glückwunsch an “Partisan“ Wolfsburg! Wie ein Rudel Wölfinnen stürzten sie sich hochmotiviert auf Lyon, kauften ihnen zumeist den Schneid ab, und konnten so deren Spielfreude insgesamt ~1 h weitgehend einschränken. Lyon, das es sonst immer so unnachahmlich u. bewundernswert versteht Tore en masse herauszukombinieren, versemmelte diesmal sämtliche Torchancen ob der aufopferungsvoll kämpfenden Wölfinnen, die letztlich verdientermaßen das Glück des Tüchtigen hatten. Eine Wolfsburgerin gilt es dabei ganz besonders herauszuheben – nämlich jede! 

    Aber was der Kommentator wieder faselte von: Das eine hätte Elfmeter sein müssen, das andere aber nicht… Und Wolfsburg möge doch bei eigenem Ballbesitz + Angriff den Ball länger halten… So ein Quark. Lyon muss man überfallartig attackieren, bevor sie ihre Reihen wieder sortiert haben und kaum mehr ein Durchkommen ist.

    Vllt. mag sich ja Frau Neid das ein oder andere abgeschaut haben. Und ich darf sagen, ich war bis Spielende ähnlich puls- u. emotionsarm aber hochkonzentriert dabei, wie es bei Ralf Kellermann den Anschein hatte.

    Lina Magull vergab ja 2012 im Finale der U20-WM in der Schlussminute die Riesenchance zum Ausgleich gegen die USA; und diesmal in der Schlussminute jene zur endgültigen Entscheidung. Wenn’s für sie in einem wichtigen Spiel also wieder mal so eine Last-Minute-Chance geben sollte, hoffe ich, dass sie kühlen Kopf bewahrt und trifft.

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  • Der König sagt:

    Glückwunsch an Herrn Kellermann und das ganze Team. Popp als LV und Vetterlein im Tor war die richtige Entscheidung.

    Der König hat gesprochen.

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  • Gernot sagt:

    @Matze:

    genau, die Entfernung ist entscheidend.
    Mache aber bitte nicht auch den Fehler, etwas hineinzuinterpretieren, was es nicht gibt. Ob der Ball zum eigenen Mitspieler gekommen wäre, ist auch nur indirekt interessant. (Hand kann es auch dann geben, wenn der Ball nur ins Toraus trudelt)

    @sitac & @sheldon:

    Aus Dummheiten werden auch dann per Nachplappern keine Wahrheiten, wenn man Sie wiederholt. Besonders krass, wenn man nicht sieht, ob ein Ball aus 30m kommt oder aus 2m, wenn man „neue Spielsituation“ aus dem Abseitsbereich dann ganz wirr plötzlich beim Handspiel unterzubringen versucht (aber das ist immerhin kreativ), oder uns als sheldon erklärt, was sitac meint. (ausser man ist die gleiche Person, vielleicht). Oder einfach kurzerhand die offiziellen Regeln für die Saison 2012/13 für veraltet erklärt (was natürlich genauso nachgeplappert ist)

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  • balea sagt:

    Ich bin ganz bei @laasee

    I think that the difference in the attitude of the two teams was the critical factor. Lyon expected to win but Wolfsbrg wanted to win.

    Vor dem Spiel habe ich die Chancen bei 10:90 gesehen, aber als die beiden Teams einliefen dachte hoppla: Wolfsburg mit innerer Anspannung wie ein Flitzebogen und Lyon eher locker und selbstsicher, als ob die kommenden 90 Minuten nur eine Pflichtübung sind. Sowas geht dann schnell in die Hose.

    Das Problem hat man dann im Spiel wieder beobachten können WOB zu Anfang mit Volldampf, dann kommt OL sehr gut ins Spiel und läuft wie eine Eisenbahn, bis gegen Ende HZ1 eine Spielerin draussen behandelt werden muss. Was macht OL? Stellt praktisch den Spielfluss ein und wartet brav drauf, bis sie wieder komplett sind. Aber dann geht das Umschalten auch wieder nicht auf Kommando. Und nach dem Tor hatte ich nicht mehr das Gefühl, das OL nochmal wirklich kontern könnte. Sie spielen auf einem technisch absolut hohen Niveau, aber offenbar gelingt es ihnen nicht zu beissen, wenn mal alles schief läuft oder unerwartet ist und sie aus dem Konzept geraten. Gegenbeispiel wäre Potsdam im Pokalfinale.

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  • DAWIDenko sagt:

    Mein Glückwunsch an Wolfsburg zum Triple.
    Die ultimative Krönung einer nahezu perfekten Saison.
    Auch Lyon kann verlieren, man glaubt es kaum bei dieser Dominanz. Dachte schon sie würden diese Saison die weiße Weste auf jeden Fall noch beibehalten.
    Aber vielleicht war das Problem der Rückstand, ähnlich wie im kleineren Rahmen bei unseren U20 Mädels im Finale gegen die USA dieses Jahr.

    Insbesonders freut es mich für die älteren Spielerinnen wie Pohlers, Müller und auch Viola, auch wenn sie nicht dabei sein konnte, dass sie die Protagonisten dieser tollen Saison waren mit 3 Titeln.
    Gerade sie waren was Nationalmannschaft anbelangt eher Nebenrollen. Von daher ist es besonders schön, dass sie, explicit Martina Müller die höchsten Ehren des Vereinsfußballs erreicht haben.

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  • sitac sagt:

    @Gernot: keine Sorge, ich bin nicht Sheldon. Solche kranken Forums-Tricks gehören nicht einmal gedanklich zu meinem Repertoire.

    @Matze und Gernot: Ich habe jetzt, weil mir bei eurem Gefasel der Kamm schwillt, mir nochmal in der ARD – Mediathek die beiden Szenen angeschaut. 1. Die Flanke wird eindeutig von Wendie Renard mit dem Kopf abgefangen. Der Ball ändert die Richtung und springt Georges an die Hand, aus kürzester Entfernung. Von Bewegung zum Ball keine Spur. So habe ich es live gesehen und so ist es auch.
    2.Anders beim Handspiel von Hartmann. Die Entfernung, aus der der Ball von Abily kommt, ist deutlich größer. Außerdem ändert der Ball durch das Handspiel eindeutig die Richtung in der Art, dass er die einschussbereite Französin nicht erreicht.

    Man kann sich seine Realitäten auch zurechtträumen, oder sie durch Aufmerksamkeitsdefizite von vornherein schon gar nicht erfassen. Dann aber, verehrter Gernot, hier groß das Maul aufreißen. Geht mir sowas von auf den Geist.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann nicht verstehen, daß einige hier der Meinung sind, daß WOB unverdient gewonnen hat!!!
    Nur weil ihr Tor durch eine (auch mM nach) Fehlentscheidung der Schiri gefallen ist, darf man doch nicht ihre kämpferische Leistung unter den Tisch fallen lassen!!!
    Wäre die nämlich nicht gewesen, hätte sie Lyon abgeschossen!!!
    Durch ihren kämpferischen Einsatz kamen die hohen Favoritinnen eben nicht in den nötigen Spielfluß, und konnten nicht ungestört aufs Tor schießen!!!

    Sicher sah das selten schön aus, und WOB kam dadurch selber nur selten zum Fußball spielen!!!
    Aber es gibt halt keine „B-Note“ im Fußball, und am Ende zählt nur das nackte Resultat!!!

    Nicht einverstanden bin ich aber mit so Formulierungen, wie;
    „WOB hätte Lyon in die Knie gezwungen“, was natürlich totaler Blödsinn ist!!!
    Der französische Meister war (mit Ausnahme der Anfangsviertelstunde) ganz klar das tonangebende Team, sowohl spielerisch, als auch von den Chancen her!!!
    Aber sie haben daraus eben nix gemacht, und dann kann man auch als hoher Favorit mal durch einen Zufallskonter oder durch einen Schirifehler einen Gegentreffer kassieren, und so ein Spiel verlieren!!!

    Glückwunsch noch einmal an den VfL Wolfsburg, feiert noch schön, und nächste Saison sieht man sich wieder!!!

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  • Altwolf sagt:

    Eigentlich wollte ich das Ganze – das Unglaubliche – nur genießen und dieses Spiel mit diesem Ergebnis sacken lassen. Aber, wie das Leben so ist,ärgern sich hier wieder Einige über diesen Verlauf,da nicht das Erwartete und sich ihre vorausahnenden Kommentare im Vorfeld nun nicht bewahrheitet haben.Man hält sich dann am gegebenen oder nicht gegebenen Elfer auf und hadert darüber wie ungerecht das doch wäre und letztendlich die Schiedrichterin dem „Dauerglück“ von WOB unverdient auf die Sprünge geholfen hätte.
    Diese Leistung der Wölfinnen ist gar nicht hoch genug zu bewerten, denn die Vorraussetzungen waren ungünstiger, wie sie sie kaum sein konnten. Warum erinnert sich plötzlich Keiner an die 4 englischen Wochen mit Ausfall von verletzten Spielerinnen, noch wenige Tage zuvor Endspielphase um die Meisterschaft u.d.Kampf um d.Pokalsieg u.dann 4 Tage später dieses Spiel hier.
    Und OL? Deutlich weniger Spiele,kaum in der Meisterschaft o.d.Pflichtspielen gefordert, nur wenige Ausfälle, keine Spiele auf Schnee u.gefrorenem Boden;allesamt Vollprofis u.gespickt mit Top-Spielerinnen u.hohem technischen Können.Aber sie befanden sich im „Wohlfühl- und Favoritenmodus“ und nicht im „Wettkampfmodus“ mit Kämpfen u.Beissen bis zum Letzten.Diese Charaktere an Spielerinnen waren bei Lyon nicht zu sehen.
    Taktisch richtig haben sich d.Wölfinnen gar nicht erst darauf eingelassen spielerisch mit OL mithalten zu wollen,sondern haben aggressives Pressing gespielt u.d.Anspielstationen für das Passpiel unterbunden o.entscheidend gestört u.genau das kennt OL nicht u.hat sich dadurch irritieren lassen mit dadurch zu hastigem u.ungenauem Spiel nach vorn.Das war der Plan und d.ist mit d.nötigen Quentchen Glück aufgegangen.Und genau das hatte Lair bei der Einschätzung zu WOB auch insgeheim befürchtet.
    Bei einem Sieg von Lyon,hätten u. haben es Alle schon vorher gewußt und verdient aufgrund ihres Könnens sowieso.
    Warum haben Turbine u.d.FFC Spiele gegen Essen o.Freiburg überraschend verloren? Weil sie die Dominanz über das Mittelfeld nicht in d.Sturm übertragen konnten u.genau das hat WOB insbes. mit N.Kessler u.L.Gößling gegen OL verhindern können.

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  • Gernot sagt:

    @sitac

    Das tut mir echt leid, wenn ich deinen Kamm zum schwillen bringe.
    Das wollte ich nicht. Ich wollte eigentlich nur behilflich sein. Ich werde also nichts weiteres posten, was dazu beiträgt.
    Ich würde mir das nun aber auch gerne nochmals anschauen, um sicher zu sein, und mich dann gerne eines besseren belehrern zu lassen.
    Vielleicht darf ich dich trotz allem daher noch um den Gefallen bitten dazu den Link zu posten, auf dem du dir das Spiel in der ARD-Mediathek nochmals angeschaut hast, der würde andere vielleicht auch interessieren.

    gruss und nichts für ungut.

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Es geht nicht darum, zu sagen, Wolfsburg hätte unverdient gewonnen. Fehlentscheidungen kommen vor und wenn man ehrlich ist, hat es Lyon eigentlich provoziert, dass sie irgendwann so ein Tor reinbekommen.

    Wolfsburg war in der Rolle des Underdogs und die haben sie sehr gut angenommen und umgesetzt. Deswegen haben sie verdient gewonnen.

    Die Diskussion hier geht nur darum, ob es den Fehlentscheidungen gab und ist nicht von uns losgetreten worden, die sagen, dass es eine Fehlentscheidung war und die damit leben können, sondern eben von denen, die es anscheinend brauchen, dass dieser CL-Sieg unabhängig von menschlichen Fehlern einer Schiedsrichterin errungen wurde. Denen können wir nur entgegnen, dass es nunmal eine Fehlentscheidung war.

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  • sitac sagt:

    @Gernot: Hier der Link. Ich hoffe, dass es mit dem Anklicken klappt. Die Spielzusammenfassung müsste dann sofort laufen.

    Auch bei mir sind die Wogen wieder geglättet. Auch von mir nix für ungut. Lyon hat es mit Fassung getragen und ich werde es auch tun, obwohl ich es einfach schade finde, wenn ein intensives und hochklassiges Spiel so entschieden wird. Aber das ist Fußballalltag(siehe BVB-Malaga). Wer damit nicht leben kann, muss sich abwenden. Genau wie Sheldon(Entschuldigung) sagte und sage ich nicht, dass der Sieg unverdient ist. Gratuliert hatte ich ja schon und das war wirklich ehrlich gemeint.

    Auch von mir viele Grüße aus dem Süden zu dir und alles Gute

    sitac

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  • Altwolf sagt:

    @xXx.Wir, die Anhänger und die Mannschaft der Wölfinnen entschuldigen uns bei Dir,daß wir mir einer solch unwürdigen Leistung es gewagt haben nicht nur CL-Sieger zu werden,sondern auch noch die „Unantastbaren“ vom Sockel gestoßen zu haben.Man kann nur hoffen,daß Dein Seelenheil nicht zu großen Schaden genommen hat, denn Du mußt nun ca. 1 Jahr aushalten,bis dieser „Schandfleck“getilgt werden kann,indem vielleicht OL mit erhöhtem Einsatz und noch mehr verpflichteten Top-Spielerinnen oder e.anderes würdiges Team unseren Platz einnehmen kann.Das nächste von uns verlorene Spiel wird Dir sicherlich Trost geben.

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  • Tobi sagt:

    Also riesen riesen glückwunsch an die wölfinnen das hätte ich mir nun wirklich nicht zu erträumen gewagt das sie den wettbewerb in dieser saison noch gewinnen. Ich bin auch der meinung das wer seine chancen nicht nutzt muss dafür bestraft werden, so musste ich das als langjähriger bayern ultra der männer schon bitter erfahren. Ich bin mir nicht sicher ob der vfl das duell gegen ol in einer früheren phase des tuniers mit 2 spielen gepackt hätten, doch etwas losglück gehört immer dazu, zudem war arsenal auch kein leichtes kaliber 😀 jetzt als titelverteidiger und tripplegewinner nächstes jahr setzte ich die erwartungen an die wölfinen in der cl etwas höher als ich sie zu diesem begin der spielzeit, das halbfinale kann gut wieder erreicht werden und ich hoffe das auch die turbinen über das achtelfinale hinaus kommen. es gibt ja noch diese inoffizielle klub wm in japan wo lyon letztes jahr mitgespielt hat, wäre ja ganz nett wenn der vfl auch an diesem tunier teilnehmen würde!

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  • Jan sagt:

    Manche scheinen mit zweierlei Maß zu messen: Lyon, spielbestimmend u. 2facher Titelverteidiger, verliere unverdient gegen verteidigende Wolfsburgerinnen. Deutschland, spielbestimmend u. 2facher Titelverteidiger, verliere verdient gegen verteidigende Japanerinnen (übrigens in Wolfsburg). Dabei erging es Lyon 2013 keinen Deut anders als Deutschland 2011! Oder meinen diejenigen etwa, Japan habe sich tapfer u. clever verteidigt, Wolfsburg hingegen verzweifelt u. glücklich? Jedenfalls sollten sich Frau Neid & Co. zur EM unbedingt ein überzeugenderes Erfolgsrezept gegen sich modern u. hartnäckig Verteidigende einfallen lassen!

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  • Karl sagt:

    @Jan: Volle Zustimmung! Genau daran musste ich auch schon waehrend des Spiels denken , und noch mehr nachdem ich so manche posts hier gelesen hatte. Obwohl ich eher auf einen Wolfsburger erfolg getippt hatte war ich doch ueberrascht dass es Wolfsburg geschafft hat Catenaccio zu spielen. Das haette ich mit dem zur Verfuegung stehenden Kader eigentlich nicht fuer erfolgversprechend gehalten, aber es hat funktioniert.

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  • jochen-or sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg, aber insbesondere an Kellermann!
    Hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass die Wolfsburgerinnen dies sogar ohne Elfmeterschießen schaffen könnten.
    Aber wie Kellermann die personell angeschwächte Truppe mit den gerade genesenen Jakafbi u. Popp ein- und aufgestellt hat, das war bemerkenswert.
    Dies war dann genau die Situation, mit der eine so lange so erfolgreiche (Über-)Mannschaft wie Lyon in Schwierigkeiten gebracht werden kann! Eine defensiv eingestellte Mannschaft läßt einfach nichts zu und msn muss mehr bieten als sonst, insbesondere an Kampfkraft, die man in all den vorgegangenen Spielen nicht mehr abrufen musste und nach einem späten Rückstand auch nicht mehr so richitg abrufen kann.

    Ganz überragend wieder hier wie auch im Pokalendspiel: Gößling!
    Erst im Cupfinale in Köln habe ich erkannt, dass sie eine ausgesprochen schnelle Spielerin ist. Wenn sie sich bei der EM so rein hängt wie in den beiden letzten Spielen, kann man wirklich Großes von ihr erwarten.
    Schade, dass Martina Müller nicht in Schweden dabei ist.
    So ein Joker würde dem Team sicherlich gut zu Gesicht stehen.

    P.S. Georges drehte beim Handspiel den Arm zur Innenseite hin, so dass es für die Schiedsrichterin so aussehen musste/konnte, als wenn sie bewußt handelte. Von daher fand ich die Entscheidung zwar nicht zwingend (weil noch Renard vorher vor Georges hochgesprungen war), aber auch nicht so abwegig, wie dies manche hier sehen.

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  • H2O sagt:

    Eine Frage:
    Gibt es neben Conny Pohlers noch eine weitere Spielerin die die Championsleague mit 3 verschiedenen Vereinen gewonnen hat?

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  • hanah sagt:

    Glückwunsch an Wolfsburg:) Auch wenn ich für Lyon war muss ich sagen dass sich Wolfsburg diesen Sieg verdient hat!!;) Und auch noch ein:Yeaaahhhhh Bayern hat die Champions league gewonnen!!!!!!!!!;))))))))) Yeah:)

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  • wrack sagt:

    @ Jan, Karl: „Lyon, spielbestimmend u. 2facher Titelverteidiger, verliere unverdient gegen verteidigende Wolfsburgerinnen. Deutschland, spielbestimmend u. 2facher Titelverteidiger, verliere verdient gegen verteidigende Japanerinnen“

    Das ist natürlich nicht 1:1 vergleichbar. Wolfsburg hatte mehr klare Torchancen als die Japanerinnen (die hatten inc. Tor genau 2), Lyon dafür zumindest etwas deutlichere Möglichkeiten als die deutsche Mannschaft damals, es gab im WM-Viertelfinale keine umstrittenen Schiri-Entscheidungen und keinen letztendlich spielentscheidenden Elfmeter (Hätte Magull in der 90. getroffen, würden wir hier diskutieren ?), im Lyon-Spiel gab es keine Verlängerung und Deutschland spielte sozusagen daheim. Lyon war weit höher gewettet als Deutschland damals, obschon die Neid-Truppe gegen Japan auch Favorit war. Wolfsburg hatte nichts zu verlieren, die Natio neben dem „Abflug“ auch die Olympiade. In Deutschland stellte man nach der Niederlage nicht nur die Bundestrainerin in Frage (natürlich), sondern sogar die sportliche Zukunft des deutschen FF, angefangen mit der EM-Quali (!!!), in Frankreich wird man den Mißerfolg nach zwei CL-Titeln (Bei der Natio waren es nur 2 WM-Titel) als Betriebsunfall verbuchen und nicht das Ende der französischen Spielkultur voraussagen (Der Trainer ist wohl auch sicher ?!)

    Im Prinzip stimme ich euch aber zu, dass der Verteidigungskunst der Japanerinnen gegen die Natio 2011 hier damals größte Hochachtung entgegengebracht wurde, während einige hier heute verächtlich auf das Wolfsburger Kunststück herabblicken. Im Tischtennis sieht es spektakulär aus, im Fußball verachtet man offenbar die Ballonverteidigung… wenn sie ein deutsches Frauen-Team spielt.
    All das ändert aber nix daran: Wolfsburg ist bis zum Beweis des Gegenteils (in einem Jahr frühestens 😉 ) die beste Vereinsmannschaft Europas, weil es die CL gewann, die stärkste Liga Europas dominierte und auch noch den Pokal holte und dies alles kurz hintereinander. Quod erat demonstrandum.

    PS: OK, OK, ich würde das Finale in einer Woche nicht wiederholen wollen. Das hätten die Japanerinnen beim Viertelfinale damals auch nicht gern gemacht. Warum ? Weil ICH (und die Japanerinnen) es in beiden Fällen für sehr wahrscheinlich halte(n) , dass dann doch der Favorit triumphiert (hätte). Aber beweisen… kann das keiner.

    PPS: Ich verstehe die z.T. scharfen Diskussionen um die Handspiele nicht, wenn sie nicht als TEIL einer Schiedsrichter-Kritik gebracht werden. Soll Wolfsburg danebenschießen ? Hartmann Elfmeter reklamieren ? Die Schiri, die einen vglw. guten Job gemacht hat, das Pfeifen einstellen ? Oder kann man sich endlich einmal darauf einigen, auch als Fan bzw. Gegner die professionelle und faire Haltung Lairs und Thomis (s.o.) anzunehmen ? Und den Schiedsrichter, wenn er nicht gerade das Spiel verpfeift, wie einen Torpfosten betrachten, von dem der Ball einmal ins Aus und einmal ins Tor springt ?

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Natürlich ist die Diskussion um das Handspiel eine Schiedsrichterkritik. Und sicherlich hätte das Spiel anders verlaufen können, wenn Lyon den Elfer in der 1. Halbzeit bekommen hätte.

    Aber letztlich war das in gewisser Hinsicht auch eine Collina-Entscheidung. Um solche Entscheidungen zu fällen, musst du nicht nur gut sein, sondern auch auf dem Platz das Spiel lenken und leiten können, etwas, was keiner besser als Collina konnte.

    Er hätte gewusst, dass streng genommen das erste ein Elfmeter war und das zweite nicht, hätte aber wahrscheinlich keinen von beiden gegeben, um das Spiel offen zu halten und es nicht durch eine umstrittene Entscheidung in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Übrigens, auch mit ein Faktor, wieso gestern das CL-Finale derart qualitativ hochwertig war: Weil der Schiri die unauffälligste Person auf dem Platz war. Sicherlich, er hätte in der ersten Halbzeit ein oder zwei Elfmeter geben können, und Ribery, Dante und Lewandowski konnten von Glück sagen, dass sie nicht geflogen sind (am meisten Dante, der gelbvorbelastet Reus mit dem Fuß stümperhaft in die Magenkuhle tritt). Am Ende aber hat er seinen Job gemacht, denn das Ergebnis ging in Ordnung und die Spielqualität war extravagant, und genau das hätte so manche Entscheidung zerstören können.

    Doch das kann man bei den bisherigen Erfahrungen mit Schiedsrichterinnen nicht erwarten: Das vergleichsweise trifft es sehr gut. Wir können von Schiedsrichterinnen keine Wunderdinge erwarten und letztlich noch einmal: Wer 70 Minuten trotz klarer Feldüberlegenheit kein Tor schießt, der darf sich über so eine Gurke nicht beschweren!

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: „Natürlich ist die Diskussion um das Handspiel eine Schiedsrichterkritik.“
    Wenn deine Feststellung zutrifft, vergaßen fast alle betroffenen Kommentatoren die Conclusio der Kritik, nämlich ein Urteil über die Gesamtleistung der Schiri. Ich betrachte das als Indiz dafür, dass es einigen zumindest vordringlich nicht um die Schiri-Leistung ging.
    Konform gehe ich auch mit: „…sicherlich hätte das Spiel anders verlaufen können, wenn Lyon den Elfer in der 1. Halbzeit bekommen hätte.“

    Der Sinn solcher Feststellungen bei Spielanalysen leuchtet mir nur nicht ein. Wenn z.B. Keßler ihren Fallrückzieher am Anfang verwandelt hätte… Oder Goeßling kurz nach dem Anstoß einen erfolgreichen 35 Meter-Heber versucht hätte, als Bouhaddi weit vor dem Tor stand… Oder… Oder..
    Spiele sind zusammenhängende Geschichten, die man auch nur so erzählen bzw. akzeptieren kann. Veränderst du nur einen Satz, ein Wort, ja, einen Buchstaben, dann werden alle Blätter danach weiß. Deswegen ist der Konjunktivus Irrationalis nur ein Blender, der die Realität umschreiben will.

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  • sitac sagt:

    @wrack: nur ganz kurz. Spielnachbetrachtungen haben doch auch ihren Reiz. Sportschau und ZDF-Sportstudio leben in weiten Bereichen davon. Von Realität umschreiben wollen kann keine Rede sein. Das wäre doch paranoid.
    Dein Vergleich mit den vergebenen Torchancen hinkt. Hier geht es um Vermögen und Unvermögen. Natürlich auch um Glück und Pech, aber selbst beeinflusst, quasi schicksalshaft. Bei einem zu Unrecht gegebenen oder bei einem klaren, aber verweigerten Elfmeter, bei einem aus klarer Abseitsposition erzielten Tor, das gegeben wird, bei einem eindeutig regulären Tor, das zu Unrecht nicht gegeben wird, bei allen solchen Schiedsrichterentscheidung handelt es sich aber um reine Lotterie jenseits aller Leistung. Und wenn durch so einen Lottogewinn ein Spiel entschieden wird, ist es für mich, auch wenn ich mit einer Mannschaft noch so sympathisiere,eben keine pure Freude. Nur für mich ganz persönlich gesprochen.

    Ein Gedankenspiel: Wie sähe das Forum hier aus, wenn die Schiedsrichterin beim Handspiel von Hartmann gepfiffen hätte, bei Georges aber nicht? Und Lyon hätte 1:0 gewonnen.

    Wurde jetzt doch wieder länger. 🙁

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Was hat schon Sinn? Kommentare zu geschehenen Dingen haben nie Sinn, egal, welcher Natur! Man kann schreiben, was gut gelaufen ist, was schlecht gelaufen ist, ändern tut man nichts mehr, und soviel Einfluss, dass die Spielerinnen sich das anschauen und sagen: Hm, das hatte der oder die Recht!, hat hier denke ich keiner von uns.

    Medien sind immer Fiktion. Sie leben von dem menschlichen Trieb, Dinge verbessern zu wollen, von Analysen und neuen Ideen. Wenn wir hier also feststellen, wie die Regeln sind und was hier oder da möglicherweise falsch gelaufen ist, dann analysieren wir und schaffen Raum für Neues, für Klärung von Sachverhalten, die sich ergeben haben und für spannende Entdeckungen.

    Klar kann man auch über andere nicht geschehene Dinge reden, doch die haben keinen Anlass. Sie sind nicht griffig. Das, was wir hier haben, ist eine konkrete, bildlich aufgezeichnete Situation, anhand der wir Entscheidungen und mögliche Verbesserungen der Spielleitung analysieren können. Das ist keine Traumtänzerei, sondern wir befassen uns mit einzelnen Spielszene, um sie zu verstehen und mglw. zu sagen, dass das nicht korrekt so war.

    Das alles dient nur der Produktion von Wissen und Urteilsvermögen in bestimmten Situationen. Zu was das gut ist, ob sinnig oder unsinnig, wer weiß das? Es ist schließlich nur ein Hobby!

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  • FFFan sagt:

    Nachdem ich mir jetzt noch einmal die Zusammenfassung angesehen habe, fühle ich mich in der Auffassung bestätigt, dass die Schiedsrichterin in der Beurteilung der beiden (vermeintlichen) Handspiele so falsch nicht gelegen hat:

    – die Szene mit Hartmann ist für mich nicht elfmeterreif: der Ball wird ihr aus ganz kurzer Entfernung (maximal 1-2 Meter) an den Arm geschossen, sie hatte praktisch keine Chance zu reagieren. Das einzige, was hier für einen Strafstoß sprechen könnte, ist, dass der Arm nicht ganz angelegt ist („Vergrößerung der Körperfläche“).

    – bei Georges auf absichtliches Handspiel zu erkennen, ist sicher eine harte Entscheidung, aber doch vertretbar, denn die Hand geht klar zum Ball, der zuvor lange in der Luft war, auch wenn Renard ihn noch leicht berührt haben mag.

    Spielentscheidender war, dass es Wolfsburg gelungen ist, das Spiel des französischen Meisters im Mittelfeld zu ‚ersticken‘, worum sich besonders Goeßling und Keßler verdient machten. Auch mit seinen Personalentscheidungen lag VfL-Trainer Kellermann goldrichtig: Alisa Vetterlein, die im Tor wieder den Vorzug vor Burmeister erhielt, agierte fehlerlos und ohne den geringsten ‚Wackler‘, wurde so zum großen Rückhalt ihres Teams. Ivonne Hartmann, ebenfalls neu in die Elf gekommen, machte gemeinsam mit Henning einen tollen Job in der Innenverteidigung, und die dafür anstelle der gesperrten Odebrecht ins Mittelfeld vorgezogene Goeßling wurde für ihre überragende Leistung von der UEFA zu Recht als „Spielerin des Spiels“ ausgezeichnet. Ein geschickter Schachzug war schließlich auch die Aufstellung von Alex Popp als linke Außenverteidigerin, da sie eine schnelle Spielerin ist. Ich hatte hier im Vorfeld eher mit Steffi Bunte gerechnet, aber Thomis gegen Bunte wäre ein sehr ungleiches Duell gewesen (sozusagen TGV gegen Güterzug 😉 ).

    Alles in allem war es ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg der ‚Wölfinnen‘ gegen einen Gegner, der zwar feldüberlegen war, aber aus seiner Überlegenheit zuwenig machte: Lyon hatte zwar mehr Torschüsse und mehr Ecken, wahrscheinlich auch mehr Ballbesitz, aber das Verhältnis der ‚Großchancen‘ war bereits ausgeglichen und in der einzigen Statistik, die wirklich zählt, hieß es am Ende „Wolfsburg 1, Lyon 0“!

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  • wrack sagt:

    @ sitac: „…wenn durch so einen Lottogewinn ein Spiel entschieden wird, ist es für mich, auch wenn ich mit einer Mannschaft noch so sympathisiere,eben keine pure Freude.“

    Du redest bei „Lottogewinn“ meiner Ansicht nach von einem „verpfiffenen“ Spiel, welches nach meiner Defintion deutlich mehr als eine NICHT oder WENIG umstrittene Fehlentscheidung zu Ungunsten eines Teams enthält und in dessen Niederlage resultiert. Wie ich schon schrieb, lag für Lyon (erst) ab der 73. Minute die Verlängerung nur ein Tor entfernt. Wenn der Klassenunterschied zwischen beiden Teams (an diesem Tag und nur der zählt) groß gewesen wäre, hätte das kaum ein Problem darstellen dürfen (In den 73 Minuten zuvor dito).
    Menschliche Schiedsrichter gehören zum Spiel. Menschen sind fehlbar, Pfosten rund, Plätze nie völlig eben, das Wetter bzw. der Wind manchmal „parteiisch“ usw.
    Hat der WM-Titel 1990 wegen des Elfmeters einen Makel ? Das EM-Golden-Goal von Bierhoff durch den häßlichen Torwartfehler ? Ist das „89 Minuten gestürmt und dann mit des Gegners einziger Chance den tödlichen Konter kassiert“ des Fußballs unwürdig ? Gehören Elfmeter nicht auch zum Spiel wie die Ecken und Freistöße ?
    Ich würde sogar (ohne Bezug zum aktuellen Spiel !) fragen: Gehören ungerechtfertigte Elfmeter nicht auch zum Spiel ? Sind sie nicht sogar ein kleiner, verfluchter, verwünschter, verdammter, aber essentieller Teil des dramatischen Reizes dieses Spiels ? Und hat nicht sogar eine falsche (nach neuestem Stand) Schiedsrichter-Entscheidung Geschichte geschrieben in Wembley ? Haftet deswegen auf dem WM-Titel der Engländer 1966 ein Makel ? Ich meine: Nein. Aber natürlich, das kann man anders sehen. Nicht mein Problem 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    Hier gibt’s noch zwei Videos zu den Wolfsburger Titelfeierlichkeiten:

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  • Altwolf sagt:

    Emotionale, schöne, unvergessliche Bilder und man sieht Wolfsburger und die Stadt WOB würdigen und ehren diese Leistung eines wirklichen Teams.Auch wenn das nicht alle FF-Fans so sehen,aber eine wild zusammengekaufte Truppe stellt sich nicht so dar..

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