DFB-Elf: Mit Melanie Leupolz in die EM-Vorbereitung

Von am 21. Mai 2013 – 11.40 Uhr 43 Kommentare

Mit Debütantin Melanie Leupolz vom SC Freiburg geht die Frauenfußball-Nationalelf in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Schweden, die vom 10. bis 28. Juli ausgetragen wird. Die 19-Jährige ist eine von 28 Spielerinnen des erweiterten EM-Kaders, die am 2. Juni zum ersten EM-Lehrgang in Kaiserau zusammenkommen werden.

Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: “Melanie ist uns schon bei der U20-WM im Japan positiv aufgefallen. Sie ist eine sehr gute Fußballerin. Ich möchte sie jetzt in unserem Kreis sehen und schauen, wie sie sich bei uns präsentiert. Ob es zur EM am Ende reichen wird, kann man noch nicht sagen, sie ist aber auf jeden Fall für uns eine Perspektivspielerin.”

Der DFB-Kader im Überblick

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Kranke Faißt ebenfalls nominiert
Ebenfalls im Aufgebot steht Verena Faißt. Die Wolfsburgerin wurde trotz eines vor wenigen Tagen diagnostizierten Pfeifferschen Drüsenfiebers von Neid berufen, da die Dauer der Viruserkrankung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht prognostiziert werden kann. Neid sagt: “Wir haben Verena nominiert, weil wir uns alle Optionen offen lassen wollen, bis wir genau wissen, wie lange der Genesungsprozess dauert. Dabei ist es natürlich selbstverständlich, dass bei allem, was wir tun, das Wohl der Spielerin im Vordergrund steht und wir kein Risiko eingehen werden.”

Melanie Leupolz

Melanie Leupolz steht erstmals im Kader der A-Nationalelf © Nora Kruse / ff-archiv.de

Bajramaj und Laudehr mit dabei
Nach ihren langwierigen Verletzungen zählen auch Lira Bajramaj und Simone Laudehr vom 1. FFC Frankfurt zum erweiterten EM-Aufgebot. Die beiden Mittelfeldspielerinnen waren zuvor in individuellen Einheiten intensiv getestet worden. “Ich habe mich selbst von der momentanen Leistungsstärke der beiden überzeugt. Mit den Ergebnissen bin ich zufrieden, die Grundvoraussetzungen für diesen ersten EM-Lehrgang sind vorhanden. Jetzt muss man sehen, welchen Eindruck sie im Mannschaftsgefüge machen“, so Neid.

Termine
Der erste EM-Lehrgang steht vom 2. bis 8. Juni in Kaiserau an, im Rahmen des zweiten, der neun Tage dauert und am 12. Juni beginnt, finden die Testspiele gegen Schottland in Essen (15. Juni) und gegen Kanada in Paderborn (19. Juni) statt. Abgeschlossen wird die Vorbereitung mit Lehrgang drei, der am 24. Juni startet und zehn Tage dauert. Das Länderspiel gegen Weltmeister Japan am 29. Juni in der Allianz Arena in München bildet dabei den Höhepunkt vor der Abreise nach Schweden, die am 7. Juli geplant ist. Dort trifft die DFB-Auswahl in der Gruppenphase auf die Niederlande (11. Juli), Island (14. Juli) und Norwegen (17. Juli).

Der endgültige EM-Kader umfasst 20 Spielerinnen und drei Torhüterinnen und soll vor dem Länderspiel in München bekanntgegeben werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Da wird ja vorher schon ein Lazarett nominiert. Der Frankfurter Überhang ist aufgrund der mäßigen Saison und der Leistung in Angriff und Abwehr auch nicht nachzuvollziehen. Das Leistungsprinzip hat man bei den DFB-Frauen anscheinend schon lange zur Seite gelegt. Es wird nach Namen nominiert, so kommt da kein neuer Wind rein.

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  • waiiy sagt:

    Das freut mich für Melanie Leupolz. Ich halte viel von ihr und es wird ihr sicher viel bringen, jetzt in dem Kreis zu sein.

    Ich bin gespannt, ob Lira wirklich die Leistung zeigen kann, die man sich allenthalben von ihr wünscht. Ich drücke ihr die Daumen, da sie den Unterschied machen kann und das auf vielen verschiedenen Positionen.

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  • enthusio sagt:

    Tja, da hat Lisa Weiß den Kampf um die 3. Torhüterposition gegen Längert und Benkarth leider verloren.

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  • speedy75 sagt:

    Es freut mich besonders für Melanie Leupholz. Über einige andere Nominierungen kann man sicher geteilter Meinung sein.

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  • xXx sagt:

    Für Leupolz kann es einen natürlich freuen. Aber sonst habe ich bei dem Kader Bauchschmerzen für die EM. 10 Frankfurterinnen, die ja allesamt kein gutes Jahr gespielt haben. Mit Popp, Bajramaj, Laudehr und Faißt mehrere Spielerinnen dabei, denen entweder nach langer Verletzung die Spielpraxis fehlt oder gerade erst frisch verletzt sind bzw. länger krank sind, mit einer nicht absehbaren Rückkehr. Dazu Spielerinnen, wie Huth und Schmidt, die in ihren Vereinen nicht unbedingt Stammspielerinnen sind und denen daher auch Spielpraxis fehlt.

    Insgesamt ein Kader, wovon man bei vielen Spielerinnen davon ausgehen muss, dass sie bei der EM nicht unbedingt in Topform sein werden bzw. ihre besten Leistungen abrufen können.

    Wird schwer den EM-Titel wieder zu holen.

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  • Karl sagt:

    @winter : Irgendwie finde ich das schon Paradox von einigen von euch Turbne Fans. Einerseits beklagt ihr euch dass Frankfurt euch die besten Spielerinnen , und vor allem die Nationalspielerinnen wegnimmt, und wenn dann in der Natio natuerlicherweise – wenn eure Theorie denn stimmt – hauptsaechlich Frankfurter Spielerinnen spielen oder nominiert werden regt ihr euch auch wieder auf. Ihr sagt doch selbst immer aus dass die besten nach Frankfurt oder Wolfsburg gehen. Was ist denn nun richtig ? Sind jetzt die besten Spielerinnen bei Frankfurt und Wolfsburg oder habt ihr sie am Ende doch noch bei Turbine? Was nun?

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  • Michele sagt:

    @Winter

    Es war doch klar, dass Lira und Simon nominiert werden! Ich halte es aber auch für fahrlässig! Sie können bei der EM nicht in Topform sein, weil sie fast eine ganze Saison ausgefallen sind. Auch wenn Neid sagt, sie will sie im Training beobachten, werden sie wohl trotzdem ihr Ticket Richtung Schweden bekommen! Schade, dass man nur auf Namen, Verein und nicht nach Leistung geht!
    Für Verena Faißt tut es mir ehrlich leid. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es rechtzeitig schafft! Sie soll sich komplett auskurieren und nicht daran denken für die EM fit zu werden!

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  • waiiy sagt:

    Wenn man danach geht, „wer ein gutes Jahr“ hatte, dann wird die Wahl sowieso eng. Die Wolfsburger Spielerinnen sind dann gesetzt. Aber dann?

    In Potsdam sind halt viele Schlüsselpositionen mit Ausländerinnen besetzt oder die Leistungen waren auch nur mittelprächtig oder die Spielerinnen noch zu jung oder Spielerinnen, die nicht mehr nominiert werden. Wer bleibt dann übrig?

    In München sind die Schlüsselspieler auch Ausländerinnen.

    Alle anderen Mannschaften haben nicht wirklich mehr zu bieten an Leistung als Frankfurt, wenn man ehrlich ist.

    Ich bin zwar, was die Bundesliga angeht, nicht unbedingt Frankfurt-Fan. Aber wenn man ehrlich ist, sucht man Spielerinnen, die gegen Schelin, Necib und Co. bestehen können, doch schon sehr.

    Die Frage ist, wer dann in der Startelf steht. Da sollte das Verhältnis schon deutlich in Richtung Wolfsburg schwenken und dann punktuell durch andere Spielerinnen verstärkt werden (Mayer, Cramer, da Mbabi). Da sollte meiner Meinung wirklich nur noch 2-3 Spielerinnen von Frankfurt drin sein, die auch wirklich Leistung und Form haben.

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  • waiiy sagt:

    @Karl: Ich halte einzig Cramer für eine Spielerin, die die N11 derzeit verstärken kann aus Potsdamer Sicht. Alles andere ist Blödsinn.

    Und es werden auch in der Perspektive nicht viel mehr werden. Das Zeug haben sicherlich noch Kemme, Elsig und Simic. Aber alle müssen sich nach Verletzungen finden bzw. steigern. Das Thema Sarholz wurde und ausreichend diskutiert.

    Von daher auch mal aus Potsdamer Sicht einer, der keine Forderung nach N11 stellt… 🙂

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  • Winter sagt:

    @ Karl

    Das Problem ist die Leistungsschwankung bzw. die nicht vorhandene Fitness und Spielpraxis – siehe Schmidt, Bajramaj, Kulig, Behringer, Laudehr.
    Das Thema ist einfach – andere sind durchaus zumindestens gleichwertig.

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  • Der König sagt:

    Wolfsburg, die mit fast nur deutschen Spielern und Leistungsträgern Meister und Pokalsieger wurden und im CL Endspiel stehen = 7 Spieler

    Frankfurt, die seit Jahren nichts gewinnen = 10 Spieler

    Wie amüsant.

    Der König hat gesprochen.

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  • Till sagt:

    Also auch wenn ich sicherlich keinen Überblick über die aktuelle Form und Fitness von allen in Frage kommenden Spielerinnen habe, so muss ich sagen, dass ich die Nominierung von Lira Bajramaj und Simone Laudehr absolut in Ordnung finde und absolut begrüße. Ob diese natürlich dann bei der endgültigen Auswahl des Kaders absolut objektiv bewertet werden ist eine andere Frage.
    Was ich auf jeden Fall bei diesen beiden Spielerinnen nicht als Argument gelten lasse ist die schlechte frankfurter Saison – weil da haben sie ja kaum gespielt ergo können nicht viel dafür.
    Gerade eine Simone Laudehr kann unheimlich wichtig für eine Mannschaft werden. Sie gehört für mich persönlich vielleicht zu den drei wichtigsten Spielerinnen der Mannschaft (wenn fit), aber sie würde ich auch mitnehmen, wenn sie maximal fünfzehn Minuten spielen kann. Sie kann eine Mannschaft absolut führen und mitreißen.
    Das sehe ich bei anderen Spielerinnen in diesem Kader eher promblematisch – zumal die Form immer das eine ist, im Endeffekt muss eine gute Mannschaft auf’s Feld kommen und das sind nicht unbedingt die elf besten Damen – wie man ja auch immer wieder in Frankfurt sehen konnte … .
    Zumal bis zur EM ist noch eine Weile hin und gerade mit Japan ist noch ein richtig harter Brocken in der Vorbereitung enthalten, so dass die meisten Spielerinnen, welche gerade wieder fit werden, oder nur leicht verletzt sind noch absolut die Möglichkeit haben an die 100% ran zu kommen.

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  • Andreaa sagt:

    @Winter: Die Nominierung zu kritisieren ist immer einfach, aber andere Namen hast Du auch nicht genannt. Wo sind denn Deine Alternativen. Aber jetzt bitte keine Spielerinnen, die mal 2 gute Bundesligspiele gegen Sindelfingen und Gütersloh gemacht haben. Sie sollen schon internationales Format haben.

    Außerdem ist doch immer ein Unterschied zwischen Nominierung und Startelf. Und Laudehr und Bajramaj halte ich persönlich auch für ganz wichtig. Die letzten Spiele gegen große Gegner haben neben Baustellen in der Abwehr doch auch ganz klar Schwächen im Kreativspiel nach vorne gezeigt. Wir sollten hoffen, dass insbes. Bajramj, aber auch Laudehr bis zum EM-Start wieder fit und auch in Form sind und wenn es nur für eine Halbzeit ist. Ich glaube, die beiden werden wir noch sehr nötig haben, wenn es nach der Vorrunde ernst wird.

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  • FanN11 sagt:

    Natürlich kann man das ganz anders sehen, aber ich wäre im Moment für folgende Aufstellung:

    Schult

    Wensing, Goeßling, Henning, Maier

    Keßler, Behringer

    Bresonik, Maroszan, Popp

    Mittag

    Die Nominierung von Kulig ist mir ein völliges Rätsel, da sie leider nicht gut spielt, ebenso sollte man auf Bartusiak, Krahn und Angerer verzichten, deren Zeiten einfach vorbei sind.

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  • Detlef sagt:

    Alles wie gehabt!!!
    Außer Melanie Leupolz gibt es keine Überraschungen im Kader!!!
    4 Feldspielerinnen und eine Torfrau fallen noch durchs Sieb!!!

    Ich habe jetzt schon mal die 5 Kandidatinnen auf einen Zettel geschrieben, die das aller Voraussicht nach sein werden!!!
    Der Zettel kommt in einen Umschlag, und wird am 28. oder 29 Juni wieder geöffnet!!!

    Mal sehen wie hoch meine Trefferquote ist!!!

    Achso, eine Weissagung kommt mit auf den Zettel, Deutschland wird dieses Jahr kein EM!!!

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  • Ellis sagt:

    Wie man sich leisten kann, auf eine Stürmerin wie Conny Pohlers zu verzichten, möchte ich auch mal gern wissen. Unglaublich.

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  • grammofon sagt:

    @waiiy:

    Aus Potsdamer Sicht hat auch Draws eine sehr gute und konstante Leistung in der Innenverteidigung gespielt, aber eine Nominierung scheint mir da auch sehr unrealistisch.

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  • Jürgen sagt:

    @ xXx: Svenja Huth ist Stammspielerin, Bianca Schmidt (gerade deswegen) nicht.

    @ Winter: Bei Kulig und Behringer fehlt weder Fitness und Spielpraxis. Lediglich Behringer war im letzten Spiel mal verletzungsbedingt nicht dabei.

    @ (fast) alle: War das Frankfurt, das in der Rückrunde gegen Wolfsburg und Potsdam gewonnen hat? Hat Wolfsburg in der Rückrunde eigentlich gegen Potsdam und Frankfurt verloren, oder war das doch andersrum? Wenn es lediglich als Erfolg gewertet wird, wenn man Meister wird, und alle Spielerinnen der auf 2 bis 12 platzierten Mannschaften dann automatisch schlecht sind, dann lasst doch den kompletten Wolfsburger Kader die EM spielen!

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  • Homer-Simpson sagt:

    @FanN11:

    Wenn Du schreibst, dass Kulig nicht gut spielt, was haben denn dann Schult, Behringer, Bresonik und Popp in Deiner Startaufstellung zu suchen?
    Schult hat jetzt leider mehrfach bewiesen, dass sie international nocht nicht die Leistung bringen kann, an Bresoniks letztes gutes Länderspiel kann ich mich nur dunkel erinnern, zu Behrnger braucht man denke nichts, aber auch garnichts mehr zu sagen. Und Popp ist entweder verletzt oder sie total verunsichert.

    Meine Aufstellung wäre:

    Angerer
    Wensing, Krahn (ja, genau Krahn), Henning, Peter
    Keßler, Kulig
    Maier, Marozsan, Bajramaj
    Celia

    Fürs Tor hat man dann Längert als Ersatz, für die Defensive noch Schmidt und Bartusiak, fürs Mittelfeld noch Odebrecht, Laudehr und Goeßling und für vorne noch Mittag und Lotzen.

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  • laasee sagt:

    WM 2011 – failed
    Olympics 2012 – absent
    EM 2013 – people can dream

    Conny Pohlers is not included in EM squad?????? (not forgetting the other girl who is on a plane to Chicago).

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  • hapl27 sagt:

    Und wieder haben wir nach einer Nationalmannschaftsnominerung dutzende „Bundestrainer“ und „Bundestrainerinnen“ die es besser wissen. Ich kann mich nur den Beiträgen anschließen, die von den Kritikern auch konkrete Alternativen fordern.
    Sicherlich ist die Nominierung von Laudehr und Bajramaj ein Wagnis, allerdings hätte ich es auch für fahrlässig gehalten, beide (wenn fit) nicht zu nominieren. Beide sind bei voller Gesundheit absolute Topspielerinnen. Ob es am Ende für sie reicht wird man nach dem zweiten Lehrgang sehen. Aber das Silvia Neid beide nun intensiv testet halte ich für völlig legitim.

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  • cujo31 sagt:

    Müßig sich über die Nominierungen aufzuregen.Es wird nur das Mitgenommen was Frau N`s Liebling ist und das wars.

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  • never-rest sagt:

    Ist ja nur eine vorläufige Nominierung. Spntan fällt mir nur Conny Pohlers ein, deren Fehlen auf der Liste für mich absolut unverständlich ist. Spielerinnen die nicht 100 % fit sind, sollten nicht mit zur EM, so dass sich die 4 Feldspielerinnen, die noch gestrichen werden müssen, wahrscheinlich fast von selbst ergeben.

    Für die Aufstellung ist es zwar noch viel zu früh. Aber eine Wolfsburger Reihe in der Stammmannschaft kann ich mir gut vorstellen mit Wensing und L. Goeßling in der Innenverteidung und im Mittelfeld V. Odebrecht (auf der 6) und N. Keßler mehr offensiv als Unterstüzung für D. Maroszan.

    Verstehe bis heute nicht, warum beim DFB D. Maroszan immer noch im Angriff und nicht im (offensiven) Mittelfeld geführt wird, wo sie m.E. hingehört.

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  • Spielerfrau sagt:

    Erstmal – die Chancen auf einen EM-Titel stehen immer noch gut – die wirklich harten Gegner sind meines Erachtens außerhalb Europas zu finden.

    Aber – ich gebe zu, ich bin etwas ratlos, auf welchen Leistungen diese Entscheidungen getroffen wurden – die letzte Saison konnte es ja bei einigen nicht sein.

    Denn dann müsste Conny Pohlers im Kader sein – anders als Grings und Müller ist sie ja nicht von der Natio zurückgetreten (obwohl ich lassee zustimmen muss – ihr Zenith haben Grings und Müller noch lange nicht erreicht – jammerschade – a career cut short).

    Obwohl mich das Vertrauen in Laudehr und Schmidt wiederum freut. Beide scheinen in Frankfurt nicht wirklich glücklich zu sein. Mag ein subjektiver Eindruck sein.

    Wo ist eigentlich Desi?

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  • FFFan sagt:

    Für Melanie Leupolz freut mich die Berufung in den vorläufigen EM-Kader sehr! (Markus Juchems Vermutung hat sich als richtig erwiesen)

    Auch diesmal habe ich wieder im Archiv gekramt und eine Einschätzung von DFB-Trainer Ralf Peter (vor der U17-WM 2010) zur Nationalmannschaftsperspektive von Melanie Leupolz gefunden:

    „Ist die Spielerin, die sich im letzten halben Jahr am besten entwickelt hat. Sie ist sehr kreativ und kann sowohl auf der sechser als auch auf der zehner Position spielen. Aus meiner Sicht ist Melanie ganz klar eine Spielerin für die Zukunft, die durchaus das Potenzial hat ganz weit zu kommen.“

    Und hier noch ein Portrait von Melanie anlässlich der U20-WM 2012:

    @ homer-simpson:

    Krahn UND Henning gemeinsam in der IV geht m.E. nicht. Lieber einen ‚Zerstörer‘ (Krahn oder Henning) und einen ‚Gestalter‘ (Bartusiak oder Goeßling) kombinieren! Seit dem Algarve-Cup favorisiere ich allerdings Wensing für die IV.

    Meine Wunschelf sieht z.Z. so aus:

    Angerer – Maier, Wensing, Goeßling, Peter – Keßler, Odebrecht – Mittag, Marozsan, Bajramaj – Okoyino da Mbabi.

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  • noworever sagt:

    und schon sprießen sie wieder aus dem boden! wie pilze … die nationaltrainer(innen) … mit der, für jeden so ganz eigenen expertise … genießbare, ungenießbare … und (wie immer) eine ganze reihe von giftigen (vor denen man sich eigentlich ‚hüten‘ soll).

    doch eins haben sie alle gemeinsam – sie haben alle (wieder mal & jeder für sich) recht! 😉

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  • Andreas sagt:

    Hat ja immer noch keiner der Kritiker eine Alternative aufgezeigt. Mal abgesehen von Conny Pohlers, aber das ist ja ein altes Thema und hat wahrscheinlich andere als sportliche Gründe. Solange da nichts kommt, sind diese Kritiken undifferenzierte Anwürfe von Leuten, die SN nicht leiden können. Aber wie wäre es denn mit Patricia Hanebeck (Achtung Ironie), die ja hier vor Monaten schon mal zur Retterin der N11 ausgerufen wurde.

    Es hat ja schließlich auch bei den Männern immer wieder Nominierungen von Spielern gegeben, die in ihren Vereinen keine Topleistungen gebracht haben oder dort auf der Bank saßen, z.B. Podolski und Klose. In der Nationalmannschaft haben sie dann ganz anders aufgetrumpft. Und das wird bei der EM in Schweden auch mit der einen ode anderen Frankfurterin so sein. Deren Formkurve hat ja auch zum Saisonende hin klar nach oben gezeigt.

    Solange Bajramaj nicht richtig fit ist, würde ich persönlich Maier ins rechte offensive Mittelfeld beordern und Bianca Schmidt auf die rechte Abwehrseite. Da kann Maier ihre Offensivqualitäten gewinnbringend einsetzen und hätte mit Schmidt eine starke Absicherung hinter sich. Ohne Faisst gibt es links eh ein Problem. Könnte Bajramaj eigentlich auch links spielen?

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  • Sheldon sagt:

    So, jetzt will auch ich einmal meinen Senf dazu geben.

    1. Es war doch im Vorhinein klar, dass Überraschungen nicht wirklich zu erwarten waren. Wer hier auf Pohlers, Schumann oder sonst eine Spielerin getippt hat und nun enttäuscht ist, der hat aus den vergangenen Wettbewerben nichts gelernt. Neid schwört auf ihr eingespieltes Team und letzten Endes muss ich sagen, dass das auch okay ist. Experimente kann man machen, muss man aber nicht, wenn einen die Situation nicht dazu nötigt.

    2. Im Großen und Ganzen sind das schon die Spielerinnen, die in Deutschland für eine N11-Nominierung in Frage kommen. Manche Spielerin der kleineren Vereine Bad Neuenahr, Bayern, Freiburg oder Essen mag sich durch die ein oder andere gute bis sehr gute Leistung ins Rampenlicht gespielt haben, doch die Wettbewerbshärte fehlt einfach in einem System, wo nur zwei Klubs international spielen und das Leistungsgefälle sowohl national als auch international einfach noch viel zu groß ist. Die Verantwortung von 6 Spielen auf höchstem Niveau im absoluten Rampenlicht können diese Spielerinnen nur sehr schwer tragen.

    3. Noch sind es ja 28 Spielerinnen. Da wird es denke ich für die ein oder andere noch ein böses Erwachen geben.

    Das führt mich zu den einzelnen Nominierungen: Im Tor sehe ich Längert und Benkarth auf Augenhöhe. Bei beiden geht es mit dieser Nominierung auch um die Nummer 2 für die WM 2015, vielleicht sogar um die Nummer 1. Deswegen hat diese Nominierung schon einige Brisanz. Längert hat den Erfahrungsvorteil, Benkarth ist 5 Jahre jünger. Dies wird noch die interessanteste Ausscheidung werden.

    In der Abwehr sehe ich zur Zeit an Maier, Wensing, Bartusiak und Peter kein Vorbei. Maier hat zwar immer noch Probleme in der Rückwärtsbewegung, die gerade gegen Frankreich mit Le Sommer sehr problematisch werden könnten. Deswegen denke ich auch, dass Schmidt nominiert werden wird, gerade, um diese schnellen Außenstürmerinnen zu stoppen. Auch Henning dürfte mitgenommen werden, auch wenn sie immer wieder Schwächen offenbart hat in den Absprachen mit Angerer und Schult. Eng wird es meiner Meinung nach für Cramer, Bresonik und Krahn. Ich denke, dass in jeden Fall Annike Krahn den Kürzeren ziehen wird, für Jenny Cramer wird es schwer werden, da im Mittelfeld auch noch drei potentielle Abwehrspielerinnen (Huth, Faißt, Goeßling) stehen. Ich denke, ihre Nominierung wird davon abhängen, ob es Faißt rechtzeitig schaffen wird.

    Dann zum Mittelfeld: Dort wird es die ein oder andere Arrivierte erwischen. Denn auf der „6“ hat man durch die Maßnahmen in den Vereinen ein regelrechtes Überangebot: Bei Wolfsburg spielen Goeßling, Keßler und Odebrecht, bei Frankfurt Kulig, Laudehr und seit neuestem Behringer diese Position, außerdem kann Bresonik diese Position auch noch spielen.
    Vom Gefühl her würde ich sagen, dass es Laudehr mit Sicherheit treffen wird. Und ich denke auch, dass nach den letzten Eindrücken Bresonik schlechte Karten haben wird.

    Der Sturm ist exakt so wie erwartet, die werden wahrscheinlich auch alle mitfahren.

    Demzufolge sieht die Aufstellung, die ich vermute, wie folgt aus:

    Angerer (Schult/Längert) – Schmidt (Huth), Wensing (Henning), Bartusiak (Cramer), Peter (Maier) – Odebrecht (Behringer), Goeßling (Kulig) – Bajramaj (Leupolz), Marozsan (Keßler), Mittag (Lotzen) – Celia (Popp)

    Ich denke, dass dieser Kader durchaus Europameister werden kann. Fragt sich bloß, ob Neid die Fähigkeit besitzt, sie richtig auf- und einzustellen.

    Meckern kann man denke ich frühestens, wenn die 5 ausgemustert werden. Ich tippe auf Krahn, Bresonik, Laudehr und Faißt/Cramer. Es ist erstaunlich, dass allein 3 davon zusammen in Duisburg spielten. Ihre Situation hat sich nicht wirklich verbessert.

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  • waiiy sagt:

    @Andreas: Ja, Lira kann sowohl über links als auch über rechts kommen. Ihre wahre Stärke hat sie aber in der Mitte, wo aber Maro den Vorzug erhält.

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  • Spielerfrau sagt:

    Och, ich muss gar nicht „Recht“ haben.

    Ich wünsche dem Team alles Gute – und hoffe auf den EM-Titel, eh klar!

    Aber ich sehe, entschuldigung, seit Jahren keine wirkliche Weiterentwicklung in der Natio. Die Zwangspause nach der WM ist nicht wirklich genutzt worden, um neue Talente aufzubauen.

    Die Unentschieden gegen die USA und gegen Frankreich sind bezeichnend.

    Und ja, ich erwähne Pohlers, weil sie es verdient hätte – Konjunktiv.

    Ich empfinde es als Besorgnis erregend, wenn „Leistung“ anscheinend kein ausschlaggebender Faktor mehr in der Gleichung „Natio“ ist.

    Aber ich lasse mich gerne etwas Besseren belehren – vielleicht sind die Frankfurterinnen nach der verkorksten Saison extra-motiviert, nicht so ausgepowert.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Wie kommst du darauf, dass Bajramaj ihre wahre Stärke auf der „10“ haben soll??? Wie oft hat sie denn dort bisher gespielt? Soweit ich mich erinnern kann, war sie sowohl bei Duisburg als auch Potsdam eigentlich immer Außenstürmerin, selbst bei Rotation kam sie trotzdem meist über eine der beiden Außenseiten (meist über Rechts).

    Gerade sie kommt doch über die Schnelligkeit, die sie auf außen viel besser ausspielen kann. Meines Erachtens ist sie eine Mischung zwischen Robben und Nigerias früherem RA Finidi George.

    Auf der „10“ läuft sie sich bloß fest.

    Da sind tatsächlich Spielerinnen wie Marozsan, Keßler oder auch Leupolz deutlich besser auf dieser Position!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Dann ist es wohl fehlendes „Erinnerungsvermögen“. 😉

    Nein, in Potsdam durfte sie kommen, worüber sie wollte. Sie startete meist in der Mitte und zog dann dahin, wo sie den freien Weg sah. Anja Mittag und Jessica Wich / Yuki (damals) Nagasato zogen dann in die entsprechend freien Räume. Das war für sie am effektivsten.

    Bei Rotation war es dann entsprechend anders. Dadurch hat die von weiter hinten startende Stürmerin freie Räume und mehrere Optionen.

    Sie an einer Außenlinie „festzunageln“ ist „Perlen vor die Säue“ werfen. Das konnten sich Deutschland 2011 und Frankfurt 2011/2012 „leisten“ und waren damit sehr erfolgreich. 😉

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    irgendwie passt Deine Spielerinnenauswahl nicht zu Deinem ersten Absatz!!!

    Wie sollte es also „Arrivierte“ erwischen, wenn Neid doch auf ihr eingespieltes Team schwört???

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  • spocky sagt:

    Wau – so viele „Nationaltrainer-/innen“ versammelt … 🙂 Ich persönlich vertraue da doch auf unsere Bundestrainerin Silvia u Co. = es wird bestimmt nicht einfach, den endgültigen Kader zu benennen – aber ich hoffe, dass es eine gute „Mischung“ wird aus den jungen Wilden u. den erfahreneren Spielerinnen …

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  • Zaunreiter sagt:

    Die Herrin der Kalteiche stand auf ihrem siegerländer Hügel und sagte sich: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Deshalb trug sie die Namen diverser Rekonvaleszentinnen und einer an pfeifferischem Drüsenfieber in ihren Block ein. Nun, gemeinsam mit „Mutti“ Merkel und Bertie Vogts wohnt ihr eine gewisser Strukturkonservatismus inne. Eins muß man ihr lassen. Abgesehen von denen, die sich nicht dem Druck des wertkonservativen DFB stellen möchten, wählt sie halt die aus, von denen sie schon immer was hielt.

    Mir fehlen aber so Spielertypen wie Blässe, Kuznik und so ein Terrier wie Meike Weber oder Antonia Hornberg.

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  • Altwolf sagt:

    Was Sheldon da herausgearbeitet hat ist völlig ok,denn welche wirklichen Alternativen gibt es im deutschen FF noch versteckt irgendwo ? Allerdings würde ich die Nominierung von Behringer nicht befürworten,da ihre Stärke eigentlich nur die Standards sind und das machen Maroszan u.Gößling sicher auch nicht schlechter,jedoch ist sie für das Mittelfeld zu langsam und nach meinem Empfinden nicht stark genug in der Balleroberung,da sollte es doch mit z.B.Cramer o.Bresonik( Laudehr,wenn fit genug) besser gehen.

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  • laasee sagt:

    The big problem is that after WM 2011 debacle, the Coach should have been sacked!!!

    People can live in dreamland about N11 winning EURO 2013 but the reality will be more of a nightmare.

    There are big problems with FF in Germany and until those problems are resolved, failure will follow failure.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Ich möchte nur kurz Folgendes zu bedenken geben: In keinem einzigen der Spiele, die verloren gingen, wenn Bajramaj auf dem Platz stand, seit ihrem Wechsel 2011 zu Frankfurt, wurde sie nicht EINMAL an der Außenlinie festgenagelt, sondern fungierte entweder als „10“ oder im Sturmzentrum. In jedem einzelnen dieser Spiele spielte Garefrekes auf rechts und Huth bzw. Behringer auf links.

    Das einzige nicht gewonnene Spiel, bei dem Bajramaj tatsächlich auf Rechtsaußen spielte, war das 2:2 gegen Spanien in der EM-Quali.

    Ansonsten gingen die Spiele, bei denen Bajramaj tatsächlich mal von Beginn an Rechtsaußen bzw. Linksaußen spielen durfte, wie folgt aus:

    WM-Vorbereitung 2011: Holland 5:0 (LA)
    WM 2011: Frankreich 4:2 (LA)

    BL 2011/12: Essen 3:0 (RA)

    EM-Quali: Kasachstan 17:0 (RA)
    Schweiz 6:0 (RA)
    Kasachstan 7:0 (RA)
    Türkei 10:0 (RA)

    Insgesamt 7 Spiele durfte Bajramaj diese Rolle in den letzten 2 Jahren spielen. In diesen 7 Spielen fielen 52:2 Tore, das macht mehr als 7 pro Spiel. Mag sein, dass das auch an den Gegnern lag, aber letztlich sind das alles Siege, wie man sie in dieser Höhe nicht unbedingt erwartet hat. Und vor allem: Es sind Siege.

    Immer, wenn Bajramaj auf Außen gespielt hat, war sie wertvoller für die Mannschaft, hat die Mannschaft besser zusammengespielt als sonst.

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  • Krissi sagt:

    @laasee, 21. Mai 2013 um 17.32 Uhr: Inka ist aus der Nationalelf zurückgetreten! Sie wollte Platz machen für „jüngere“ Spielerinnen 😉

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy & Sheldon:

    Es gab nach der WM 2011 den Versuch, Lira im zentralen offensiven Mittelfeld (als eine Art „10“) aufzustellen. Das war im ersten Spiel gegen die Schweiz noch sehr erfolgreich und vielversprechend, in den folgenden Länderspielen gegen Rumänien und Schweden dann aber nicht mehr so sehr, so dass diese Variante letztlich nicht weiterverfolgt und Lira wieder vermehrt auf dem Flügel eingesetzt wurde.

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  • FF-Fuchs sagt:

    …also ich finde die vorläufige Nominierungen ist Frau Neid gut gelungen. Es ist eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen dabei. Wer letztendlich zur EM fährt ist zum jetzigen Zeitpunkt auf der Diskussionsbasis reine Spekulation.

    Was ich mir wünschen würde, ist das alle Spielerinnen bei den beiden Lehrgängen auch zum Einsatz kommen. Es gibt zwei Länderspiele, wo man ruhig mal durchtesten kann.

    Ich glaube auch, dass gerade die jungen Spielerinnen von den Lehrgängen provitieren können.

    Ich wünsche Frau Neid eine glückliche Hand bei der Auswahl die mit nach Schweden fährt.

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  • enthusio sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle gerne einmal auf die interessante Dokumentation „11 Freundinnen“ hinweisen, die seit dem 23.5. in einigen Kinos im Bundesgebiet läuft. Für mich war es sehr aufschlussreich, durch diesen Film einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Nationalmannschaft zu erhalten und die Vorgänge des WM-Jahres 2011 im Rückblick noch einmal zu erleben.

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  • waiiy sagt:

    Maren Meinert scheint unfreiwillig das erste Geheimnis des EM-Kaders gelüftet zu haben. Am U19-Lehrgang im August nimmt Däbritz teil, Leupolz aber nicht. Das spricht dafür, dass Däbritz wohl eher nicht mit nach Schweden fahren wird, Leupolz aber nun langsam das schwedische Sprachtraining intensivieren darf… 🙂

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