VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

Von am 19. Mai 2013 – 18.22 Uhr 98 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat das Double perfekt gemacht und nach der Meisterschaft auch den DFB-Pokal-Sieg geholt. Die Wölfinnen setzten sich knapp gegen den 1. FFC Turbine Potsdam durch. Dabei hätte der Meister fast eine Drei-Tore-Führung verspielt.

Beim 3:2 (1:0)-Sieg vor 14 269 Zuschauern im Kölner RheinEnergieStadion brachten Martina Müller (45., 52.) und Conny Pohlers (55.) die Wolfsburgerinnen mit 3:0 in Front, ehe Lisa Evans (59.) und Yugi Ogimi (62.) die Partie noch einmal spannend machten.

Überraschungen in der Startformation
Beide Teams sorgte für eine Überraschung in der Startformation: Während Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann kurzfristig eine Wechsel auf der Torhüterinnenposition vornahm und sich für Jana Burmeister anstelle von Alisa Vetterlein entschied, überraschte Potsdams Trainer Bernd Schröder mit der Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette in der Abwehr. Wolfsburg musste auf Alexandra Popp (Außenbandriss) und Verena Faißt (Grippe) verzichten.

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Wolfsburger Übergewicht
Die Wolfsburgerinnen erarbeiteten sich von Beginn an eine Überlegenheit, nach Vorarbeit von Pohlers vergab Anna Blässe aus sechs Metern früh eine gute Möglichkeit zur Führung (6.). Und Wolfsburg ließ weitere Gelegenheiten aus, Lina Magull (9.), Nadine Keßler mit einem Schuss aus 20 Metern (16.) und Martina Müllers Drehschuss (17.) waren Beleg der Wolfsburger Überlegenheit in der Anfangsphase. Und Potsdam hatte Glück, dass Schiedsrichterin Katrin Rafalski ein klares Foul von Torhüterin Alyssa Naeher an Magull als nicht elfmeterreif einstufte (19.).

Ogimi köpft an den Pfosten
Doch im direkten Gegenzug wäre der Vizemeister fast mit seiner ersten guten Chance in Führung gegangen, als Ogimi mit einem Kopfball nach Flanke von Genoveva Anonma nur den Pfosten traf. Die Potsdamerinnen ließen ihren Gegner weiter zu freizügig kombinieren, doch spielerisch boten beide Teams bis kurz vor der Pause Schmalkost. Doch fast mit dem Pausenpfiff gelang Müller nach toller Vorarbeit von Pohlers mit der Hacke die Führung (45.).

Der VfL Wolfsburg bejubelt den DFB-Pokalsieg

Der VfL Wolfsburg bejubelt den DFB-Pokalsieg © Nora Kruse / ff-archiv.de

Dramatische zweite Halbzeit
Doch in der zweiten Halbzeit holten beiden Teams nach, was sie in der ersten Halbzeit versäumten, denn nun ließ die Partie auch spielerisch nichts mehr zu wünschen übrig. Der VfL Wolfsburg erwischte einen Blitzstart, denn Müller baute die Führung mit einem Schrägschuss aus spitzem Winkel aus (52.) und Pohlers schien nur kurz darauf nach weitem Pass von Odebrecht mit dem 3:0 für die Entscheidung zu sorgen (55.).

Potsdam kämpft sich zurück
Doch Potsdam bewies Moral und biss sich in die Partie zurück. Erst verkürzte die eingewechselte Lisa Evans per Kopf zum 3:1, nachdem sich die ansonst starke Lena Goeßling bei der Flanke verschätzte (59.). Und nur kurz darauf vertändelte Josephine Henning den Ball und foulte Patricia Hanebeck im Strafraum, Ogimi verwandelte den fälligen Elfmeter zum 3:2 (62.). In der letzten halben Stunde entwickelt sich ein packender Pokalfight mit Chancen auf beiden Seiten. Und Burmeister sorgte für ein Kuriosum, als sie mit dem Ball in der Hand den Strafraum verließ, um sich von Goeßling die offenen Schnürsenkel binden zu lassen. Der anschließende Freistoß für Potsdam brachte zu Burmeisters Glück nichts ein.

Hegerberg scheitert am Pfosten
Wolfsburg drängte auf die Entscheidung, so hob Pohlers den Ball nach schöner Vorarbeit von Blässe über das Tor (69.) und auch Müller scheiterte (73.), während kurz zuvor ein Ogimi-Schuss erst im letzten Moment geblockt wurde. Doch Potsdam hielt beim offenen Schlagabtausch dagegen und kam dem Ausgleich nah, doch die eingewechselte Ada Hegerberg traf nur den Pfosten, Luisa Wensing klärte in höchster Not (84.). Der VfL Wolfsburg brachte den Sieg über die Zeit und feierte nach der erstmaligen Meisterschaft nun auch den ersten Pokalsieg.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

98 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Enttäuschend die Zuschauerzahl, dafür das die momentan besten 2 deutschen Mannschaften im Finale standen.

    Zur 1. Austragung des Finales in Köln vor 4 Jahren waren noch fast doppelt so viele Zuschauer da.

    Bei einem Zuschauerschwund von etwa 50% in so kurzer Zeit, muss man klar feststellen, dass der Finalstandort Köln klar gescheitert ist.

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  • Lucy sagt:

    Herzlichen Glückwunsch 🙂

    Vor allem gönne ich MM alle Titel, wo sie dem VFL schon so lange die Treue hält 🙂

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  • Spielerfrau sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an die Wölfinnen!

    Potsdam hat gefightet, hätte es genau so verdient gehabt –

    aber ich freue mich für eine Spielerin wie Conny Pohlers, die endlich die Anerkennung findet, die sie verdient.

    Und fast alle Spielmacherinnen sind „Potsdamer Gewächse“. Großes Lob auch an Schröder als würdigen Zweiten.

    Für mich macht das die gute Mischung in Wolfsburg aus – und es waren gerade die erfahrenen Spielerinnen, die letztendlich das Spiel gemacht haben. Die aber in der Natio keine Chance bekommen hatten.

    Schön war es, die Emotionalität und Stimmung im Stadion zu beobachten.

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  • never-rest sagt:

    Ein spannendes und zum Schluss dramatisches Pokalfinale hat am Ende den glücklichen aber verdienten Sieger. WOB hat wie ich finde insgesamt die etwas bessere Spielanlage – wenngleich wegen des Fehlens der ballsicheren und schnellen Faißt heute recht holprigen Spielaufbau – mit echten Anführerinnen und Persönlichkeiten, heute überragend Goeßling, Odebrecht, Pohlers und Müller. Da konnte sich Keßler auch mal einen durchschnittlichen Nachmittag leisten. Stark bei WOB auch noch Blässe und Wensing.

    Turbine wie immer mit einem spektakulären Spirit und bis zum Schluss immer nah dran. Auch Potsdam mit überragenden Individualisten wie z.b. Ogimi,Evans, Göranson, die beide vielleicht besser von Anfang an gespielt hätten. Potsdam fehlt aber m.M. etwas mehr Struktur im Spielaufbau und vor allem eine überzeugende Spielgestalterin und Chefin im Mittelfeld.

    Jetzt noch ein tolles zumindest aber spannendes CL-Frauen Finale in London. Wenn die Wölfinnen aber auch gegen Lyon eine Chance haben wollen, müssen sie ihre sicherlich nicht so zahlreichen Chancen aber konsequenter nutzen. Auch die Abwehr muss viel souveräner werden, wenn es mal eng wird. Wird sich noch zeigen, ob es wirklich eine gute Idee ist, die Torhüterin Vetterlein durch Burmester zu ersetzen. Auf gehts`WOB.

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  • Grace Kelly sagt:

    Ich finde Köln ok und fand die Stimmung im Stadion auch super.
    Und schön für den relativ neutralen Betrachter, dass Henning Potsdam noch mal ins Spiel gebracht hat 😉

    Weiß jemand warum Vetterlein und Faißt nicht gespielt haben? Die andere Torhüterin war nicht besonders sicher.

    Naja, jedenfalls hat Wolfsburg verdient gewonnen und für Müller freut mich das auch besonders. Und jetzt viel, viel Glück und einen guten Tag für die Championsleague!

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  • grammofon sagt:

    Gratulation auch von mir an Wolfsburg. Dass sie glücklich aber verdient gewonnen haben kann man wohl nicht bestreiten. Aber ich war auch sehr froh zu sehen, wie Potsdam nach dem 0:3 noch gekämpft hat.

    Gegen Lyon wird Wolfsburg in der Tat noch um einiges sicherer stehen müssen, aber an einem guten Tag könnten sie das schon machen. Es war auch sehr schön, Jakabfi wieder auf dem Platz zu sehen. Also, alles Gute für die CL!

    Und noch eines: Hat Yuki da im Interview nach dem Spiel gesagt, „Ich hoffe, dass UNSER VEREIN in der nächsten Saison mehr Titel holt“? Vielleicht kann man nach der Verpflichtung von Asano doch noch Hoffen, dass sie bleibt?

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  • gerd.karl sagt:

    xxx, wenn du meinst 14500 zuschauer sein wenig, dann schau dir mal die spiele der nwsl an.
    die kleinen stadien sind nicht ausverkauft, und beim einem spiel waren gerade mal 688 zuschauer da.

    da kann man motzen, aber nicht beim dfb pokal.

    zuschauerzahlen sind bei equalizersoccer.com nachzulesen.

    geiles spiel wolfsburg, herzlichen glückwunsch dem verdienten sieger.

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  • Jennifer sagt:

    Glückwunsch an den VFL Wolfsburg und besondere Grüße an Alisa Vetterlein!

    Hier noch das Spiel in voller Länge – falls Ihr das verpasst habt.

    Channel – ARD HD
    Language – German
    FPS – 50 fps
    Bitrate – 3600 + 4100 kbps / crf 22
    Audio – AC3 2.0 – 192 kbps
    Codec – x264
    Format – MKV
    Resolution – 1280 x 720p

    1st Half (includes Pre-Match)

    http://www.embedupload.com/?d=8QGJWVIHMC
    http://www.embedupload.com/?d=3CANZZUKUI
    http://www.embedupload.com/?d=1HUIKWIICV
    http://www.embedupload.com/?d=6AFGENOVDN
    http://www.embedupload.com/?d=5XAHKCWEGR

    2nd Half (includes Post-Match, Trophy Ceremony, Interviews…)

    http://www.embedupload.com/?d=2THTHLF2IQ
    http://www.embedupload.com/?d=3HORKECSER
    http://www.embedupload.com/?d=10BKFPIGIX
    http://www.embedupload.com/?d=3ZF2NVLEH3
    http://www.embedupload.com/?d=6FZXAZARNM
    http://www.embedupload.com/?d=8GJAGFEGV0
    http://www.embedupload.com/?d=4AHXJWEIUK

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  • womensoccerfan sagt:

    @Grace Kelly
    faißt hat grippe, konnte die woche nicht trainieren und wie es aussah, auch nicht mit nach köln reisen… entweder war es nur eine schöne geste, burmeister spielen zu lassen, oder es steckt mehr dahinter (alisa, almuth … das wird noch spannend)

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  • Jennifer sagt:

    Habe gerade gesehen, dass das Spiel in den nächsten 7 Tagen auch auf der ARD-Seite gespeichert ist. Dann müsst Ihr es nicht runterladen:

    Bericht:

    1. Halbzeit:

    2. Halbzeit:

    Ja, die Zeiten ändern sich. Frauenfussball wird immer repräsentativer!

    Viel Spass!

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  • sitac sagt:

    Mich freut es für Jana Burmeister, dass sie ihr 2. Pokalfinale in Köln spielen durfte. Diesmal sogar mit positivem Ausgang. Ich war 2010 beim 1. Kölner Finale im fast ausverkauften Stadion und habe miterlebt, wie sie damals d i e Attraktion des Spiels war, weil sie im Alleingang mit einer absoluten Weltklasseleistung die Duisburgerinnen fast zur Verzweiflung trieb. Vielleicht hat Kellermann sie deshalb ins Tor gestellt. Als gelernter Torwart wird er wissen, was er speziell auf dieser Position macht.
    Auch positiv Bernd Schröder. Er ging mit unserem Präsidenten Gauck um, als würde er jede Woche mal ein Bier mit ihm trinken gehen. Auch seine Äußerungen im Interview waren wohl abgewogen, kompetent, fast staatsmännisch. Hat mir imponiert.
    Noch ein Wort zu Köln: ich finde, die machen es prima. Woanders wäre es schwerlich besser.

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  • timmy sagt:

    Am besten war die „Banane auf ex“ und als die Wolfsburger Torhüterin den Ball hält uns das Spiel stoppen will, weil ich Schuh aufgegangen ist.

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  • MyFuba sagt:

    Ich denke, wenn er Frauenfußball öfter so tolle Spiele hervorbringt wie heute, dann werde die Zuschauer auch in Zukunft mehr werden. Insgesamt war es eine großartige Werbung für den Frauenfußball, der sich heute weltoffen, modern, familienfreundlich, spannend, hochwertig und emotional präsentiert hat.

    Hab erstmal auf meinem Blog auch über ein berichtet und denke, dass ich zukünftig öfter Spiele der Frauen fußballbundesliga anschaue werde.

    Klasse Partie, bin begeistert!

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  • Altwolf sagt:

    Mir hat die Art und Weise,wie Köln das Pokalfinale präsentiert hat, sehr gut gefallen. So war die Stimmung schon vor dem Spiel durch die spezielle Art der Kölner – so auch die Höhner -und dazu der Sonnenschein sehr locker und fröhlich. Die Fans von Turbine und den Wölfinnen haben durch ihr zahlreiches Erscheinen jedenfalls sehr dazu beigetragen. Natürlich kann man nicht erwarten, bei einer solchen Entfernung von 400-650 km das Stadion nur mit Fans der beteiligten Teams voll zu bekommen,sondern man muß die neutralen Zuschauer und vielleicht Fans der nicht beteiligten Clubs dafür begeistern sich solch ein Finale anzusehen.Auch wenn ich von den Ereignissen nach dem 3:0 nicht gerade begeistert war und auch ein gewisses „Zittern“ angesagt war, muß man im Sinne der Emotionalität doch froh sein,daß Turbine nochmal ins Spiel zurückgefunden hat und dadurch insbes. die 2.Halbzeit zu einem wirklich sehenswerten Finale wurde und sicher für den Frauenfußball geworben hat.Allerdings muß man sich schon wundern mit was für Kuriositäten dieses Spiel aufwarten konnte.Was J.Burmeister da geritten hat mit dem Ball den 16er zu verlassen, weiss sie wohl selbst nicht.Der Pokalsieg gelang sicherlich auch mit dem nötigen Quentchen „Glück“,aber nicht unverdient,denn bis zum Anschlußtreffer hatten die Wölfinnen das besser strukturierte Spiel,auch mehr Aufwand investiert und mehr Siegeswillen gezeigt.Schön,daß Z.Jakabfi wieder an Bord ist.

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  • Spielerfrau sagt:

    War ja nun nicht ganz auf Ex, die Banane.

    Leider gehen die Zuschauerzahlen ja runter. Und „nett“, wie der ARD-Moderator in der Halbzeitpause das Thema „Krise im FF“ umschifft hat. Schön, bei den Männern läuft’s prima, aber bei den Frauen?! Nia Künzer könnte ich mir da in einer zentraleren Rolle vorstellen. Sie spricht Klartext.

    Schröder war und ist eben ein Mensch mit Sportsgeist. Interessant fand ich, dass er fast die ganze Zeit auf der Bank verblieb – nimmt er sonst nicht eine aktivere Rolle ein?

    Kann doch eigentlich nicht sein, dass Potsdam der „Ausbilderverein“ ist, und die gereiften Talente dann „abgekauft“ werden. Wobei sich in Wolfsburg auch beim Nachwuchs viel tut.

    Bin gespannt, wer im CL-Finale im Tor eingesetzt wird. Für Burmeister wäre es von 0 auf 100.

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  • istdochegal sagt:

    Ein Wort zur Zuschauerkulisse, welche mehrheitlich ganz klar für den VFL Wolfsburg war, was ganz einfach daran lag das insgesamt um die 7 Busse mit Wolfsburgfans anwesend waren. Schön könnte man jetzt denken, aber wenn man sich mal die Trikots der Fans angeschaut hat, waren davon 30% Olic’s, 30% Diego’s, 30% Kjaer’s und der Rest waren Keßlers, wie sich herraustellte waren der überwigende Teil dieser ‚Pseudo-Fans‘ will ich sie einmal nennen, vom Verein ‚rangekarrt‘ worden, welche sich das Männerspiel Frankfurt-Wolfsburg am Samstag angeschaut haben was sie dafür bekommen haben, kann ich nicht sagen. Ich würde jedoch darauf wetten das jene rund 90% nicht einmal die Namen der Wolfsburger Spelerinnen kennen. Auch sonst bekommt der Vfl sein Stadion ja nur einigermaßen voll wenn ein Spiel mit Stadionfest, Familientag und massig Freikarten beworben wird. Zu den in Anführungsstrichen normalen Spielen gegen Gegner wie Essen, Bad Neuenahr, Leverkusen sieht man dann wirklich was für eine Fanbasis die Wolfsburg Frauen haben, nämlich so gut wie keine und das finde ich schon beschämend für einen deutschen Meister und nun auch Pokalsieger. Und wenn wir auch zukünftig keine Mannschafft aus dem ‚Pott‘ im Finale haben werden, wovon man ja ausgehen kann wird sich in den nächsten Jahren immer mehr zeigen, was für eine schlechte Wahl Köln als Austragungsort doch ist. Ansonsten natürlich Glückwunsch an Wolfsburg zum Sieg, auch wenn er zum Ende hin sicher ein wenig glücklich war.

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  • O. Christ sagt:

    Spielerfrau schrieb:
    „Kann doch eigentlich nicht sein, dass Potsdam der ‚Ausbilderverein‘ ist, und die gereiften Talente dann ‚abgekauft‘ werden.“

    Einen Großteil der jungen Talente wie auch der gereiften Spielerinnen in seinem Kader hat Potsdam diversen „Ausbildervereinen“ im In- und Ausland „abgekauft“. Auch wenn man zur Imagepflege gerne den Mythos der armen und selbstlosen Talentschmiede aufrecht erhält.

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  • wrack sagt:

    Die 1. Halbzeit war ein eher zerfahrenes, besonders von Potsdamer Härte geprägtes Spiel. Ich hatte den Eindruck, dass Wolfsburg leichtfüßiger war und Potsdam darauf mit Härte reagierte. Der Pfosten verhinderte Ogimis Kopfballtreffer und das Potsdam von diesem kämpferisch-körperbetonten Spiel profitierte. Sozialpsychologisch mal wieder interessant, dass die größte Potsdamer Chance nur einige Sekunden nach der Elfmeter-Situation kam. Ansonsten war die Wolfsburger Verteidigung in Halbzeit 1 Herr der Situation.
    Wolfsburg war auch schon in Halbzeit 1 das bessere Team, das mehr Gefahr vor den Kasten einer nicht immer sicheren Näher brachte. Das Tor von Martina Müller (Wem sonst 🙂 ) änderte dann die Situation. Potsdam wurde offener und das kam Wolfsburg entgegen. Nach dem 3:0 schien einerseits Wolfsburg – besonders die Defensive – den Erfolg schon etwas ad acta gelegt zu haben, auf der anderen Seite wurde Potsdam in der Offensive gefährlicher (Evans).
    Die Wolfsburger Verteidigung leistete sich einige Slapsticks, die an die Natio gegen die USA und Frankreich erinnerten (obwohl Burmester da doch gar nicht dabei war, andere aber schon). Auch die Wolfsburger Offensive wurde ineffektiver und verpasste mehrere Chancen, den Vorsprung auszubauen.
    Am Ende ein absolut verdienter Sieg, den ich nicht als glücklich bezeichnen würde, weil Potsdam nie in der Nähe des Sieges war.
    Gratulation an Wolfsburg, das sich nun auf das Cl-Finale konzentrieren wird. Lyon ist natürlich ein weit härterer Gegner als Potsdam. Nur, wenn hier die Verteidigung 90 Minuten 100% konzentriert am Ball bleibt, kann Wolfsburg das Triple machen. Immerhin war Lyon zuletzt im Landes-Pokal auch nicht so überlegen, wenn man nach den Toren geht.

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  • waiiy sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg zum Sieg im DFB-Pokal! Der Sieg war vor allem nach den Chancen gesehen verdient und spiegelt neben der Meisterschaft wider, dass Wolfsburg die dominierende Mannschaft der Saison ist. Glück hat Wolfsburg nur ein bisschen gehabt, dass sich das Auslassen der vielen Chancen nicht am Ende gerächt hat. Da bestand schon Gefahr, dass sie sich selbst um den verdienten Lohn hätten bringen können.

    Glückwunsch auch nach Potsdam! Wie das Team aufgetreten ist, hat mir sehr gut gefallen. Das war das Herzblut, wie man es sehen will, der Einsatz, der mir gefällt. Wenn es dann nach so einem Spiel nicht gereicht hat, kann man das eben auch erhobenen Hauptes anerkennen. Für mich war dieses Spiel das beste Endspiel, was Turbine seit vielen Jahren abgeliefert hat.

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  • Alice sagt:

    @Istdochegal: Meine Güte, ich hab mich schon gefragt, wann der erste auftaucht und rumätzt. Großes Kino! Ich, da ich anwesend war und zwar im „Meister 2013“-Shirt, kann das nicht bestätigen! Das Angebot zur Fanreise kam von der Frauenfußballfraktion der Geschäftsführung und die Kombi-Reise war lediglich ein zusätzliches Angebot. Es waren 2 Busse voll Fans, welche am Tag vorher in Frankfurt waren, und 5 Busse voll Kölnreisenden! Zusätzlich glänzten alle mit Fachwissen über den FF. Ich habe an diesem Tag keine UBOOT-Fans entdecken können, die wieder abtauchen, sobald es mitd em Erfolg vorbei ist. Insgesamt waren bestimmt ein paar da, aber das ist überall so und dessen ist man sich bewusst.

    Deine Rechnung ist vollkommen überzogen! Ich sehe massig Müller-Trikots, Bunte und Pohlers sind neben Keßler und Goeßling auch immer dabei! Der Großteil hatte allerdings Finaaaläää- oder Meister2013-Shirts an, wenn du dich schon für den Modegeschmack der Wolfsburger Fans begeisterst!
    Abgesehen davon ist das relativ irrelevant. Wenn du Fan von beiden Mannschaften (Männer und Frauen) bist, was in Wob komischerweise öfter vorkommt, und dir gerade ein Trikot der Herren geleistet hast, dann kaufst du dir mit Sicherheit in näherer Zukunft kein zweites, wo sie auch noch gleich aussehen. Weißt du wie unverschämt teuer die sind? 😉

    Ich war jedenfalls auch mal von meinen wolfsburger Mitfans begeistert, die wirklich mal Stimmung gemacht haben. Das wolfsburger Publikum an sich ist sonst eher zurückhaltend. Auch den Turbinen und vor allem Bernd Schröder wurde bei der Übergabe der Medaille durch Klatschen Respekt gezollt, so wie sich das gehört.

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  • noworever sagt:

    wenn, nach aussage von kellermann(kommentator), burmester im vergleich mit vetterlein momentan den „sichereren eindruck im training“ hinterlässt, dann … muß vetterlein momentan wohl SEHR verunsichert sein …

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  • waiiy sagt:

    Zum Spiel meiner Turbinen selbst fand ich erst einmal gut, dass Schröder so auf dem Feld rotiert hat. Damit hat er deutlich den Fokus auf dieses Spiel gelegt. Und man hat auch gemerkt, dass die Aufmerksamkeit der Spielerinnen stark erhöht war. Ob einige der Umstellungen so funktioniert haben, ist eine andere Sache. Aber insgesamt wurde das Spiel dadurch sehr belebt.

    Diese erhöhte Anspannung und Aufmerksamkeit hat man auch deutlich in der erhöhten körperlichen Härte des Vizemeisters gesehen. Sonst ist mir das Team immer zu brav. Das war aber gestern ganz anders. Allen voran gingen dabei 2 offensive Spielerinnen, nämlich Anonma und Hanebneck. Gerade bei Zweiterer war ich darüber sehr positiv überrascht. Gestern hat sich in einem großen, wichtigen Spiel (für sie noch einmal noch wichtiger als für alle anderen) bewiesen, dass sie eben doch ein Team führen kann. Dass diese körperliche Härte natürlich durch die Schiedsrichterin bestraft werden muss, ist klar. Aber wenn man der Underdog ist, dann muss man vor allem körperlich dagegen halten. Und ich denke, dass das ganze Team das gestern verinnerlicht hatte, dass man es hier nicht schönspielerisch lösen kann.

    Wie in den letzten Partien auch, gab es durch die Einwechslung von Evans, Göransson und Hegerberg eine deutliche Belebung der Offensive. Das sollte in meinen Augen gewürdigt werden, indem man diese 3 konsquent (wieder) in der Startelf ranlässt.

    Die herausragende Spielerin bei Potsdam war in meinen Augen gestern Maren Mjelde. Sie hat hinten wirklich alles weggenommen, was ging, hat sich nahtlos in die Abwehrkette eingefügt. Und nach den Gegentoren war sie fast nur noch vorn zu finden und hat vor Hanebeck die Fäden gezogen. Sie fällt fast nie auf, macht kaum unfaire Aktionen, ist aber fast immer an der richtigen Stelle und macht kaum Fehlpässe.

    „Schwachstelle“ war gestern hinten in meinen Augen Pauline Bremer. Sie wurde auf ihrer Seite öfter überlaufen. Aber sie ist wohl in der Abwehrkette auch falsch aufgehoben. Oder es lag daran, dass Cramer rechts nicht so wirksam ist und dass sie dahinter mehr abhalten muss. Aber so etwas muss man halt einkalkulieren, wenn man die Stellungen auf dem Feld so durcheinanderwirbelt. So war sie eher Opfer des Systems gestern.

    Und der Einsatz hat bei Bremer genauso gestimmt wie beim gesamten Team. Das hat absolut Spaß gemacht, zuzuschauen. Ich hoffe, dass man diese Begeisterung für Spiele in die nächste Saison mitnehmen kann, dass man sich in Spiele reinwirft und sie nicht lethargisch runterspielt.

    Was mich auch freut, dass das gesamte Team gestern bewiesen hat, dass man auch das System wechseln kann, ohne unterzugehen. Vielleicht kann Schröder das beibehalten und immer wieder einbauen. Dann bleibt er für mich auch der ideale Trainer. Das eintönige Einerlei zuletzt hat mir dagegen nicht so gefallen. Ich denke, es müssen immer wieder Anreize gesetzt werden.

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  • Grace Kelly sagt:

    Wow istmirdochegal, da gibt es tatsächlich Wolfsburgfans mit Olic Trikots, die sich die Frauen anschauen. Vielleicht lassen die sich am Ende ja auch noch dafür bezahlen, zu den 2. Männern und den Jugendmanschaften zu gehen. Und dann auch noch welche, die ihr Pfingstwochenende nicht im schönen Wolfsburg verbringen sondern in Frankfurt und Köln. Wahrscheinlich sind sie mit Freibier zwangsversorgt geworden und haben deshalb die ganze Zeit so gute Stimmung gemacht und wussten noch nicht mal warum und wo sie waren.

    Ich fand Burmeister nicht so gut, ihr fehlt offensichtlich die Spielpraxis für Timing und Strafraumbeherrschung. Ich kenne zwar Vetterleins Saisonleistung nicht, hoffe aber, dass sie Donnerstag wieder zwischen den Pfosten steht.

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  • Altwolf sagt:

    @istdochegal.Ich finde die Beurteilung der WOB-Fan-Beteiligung doch ziemlich despektierlich und wenig hilfreich Freunde für den FF zu finden.Der VFL hatte erstmals den Fans e. kombinierte Fan-Reise mit dem Spiel Frankfurt/Köln und e.Extrafahrt nur nach Köln angeboten,wie sonst nur bei den Auswärtsspielen der Männer.Wenn sich also Männer-Team-Fans dazu entschließen das Pokal-Finale mit e.zusätzlichen Übernachtung zu buchen, ist das kein „Rankarren“ des Vereins,sondern vielleicht auch Neugier u.Interesse solch e.Ereignis auch b.d.Frauen wahrzunehmen.Wie ich an anderer Stelle schon mal ausführte,sind viele FF-Fans auch
    gleichzeitig Fans d. Männer-Teams (wie ich auch),so daß dadurch natürlich auch viele Trikots (um Grün-Weiß zu demonstrieren)mit Namen d.Wölfe auftauchten.Die, die nur zum Pokalendspiel kamen, hatten überwiegend Shirts mit „Fiiinaaale“-Aufdruck.Also von den von Dir unterstellten „und was sie sonst noch bekommen haben“ entbehrt jeglicher Grundlage. Sicherlich haben wir in WOB gegen die normalen Gegnerinnen,wie von Dir ausgeführt, auch nicht mehr Zuschauer als andere Teams in ihren Heimspielen (FFC u.Turbine mal ausgenommen), denn hier hat man auch in der Regel 2 Mannschaften,die man unterstützen möchte. Das bedeutet am Wochenende der Familie die Zeit von 2 Spielen vorzuenthalten,denn nur Wenige können das mit der ganzen Familie gestalten.Also benötigt man schon „Besonderheiten“ um der Familie die Zeit für die Unterstützung der Teams dann abzuringen.Ich schätze die Wölfinnen-Fan-Basis z.Zt.auf ca.300-400, Tendenz jedoch steigend.Beschämend finde ich das nicht, denn es ist gerade in einer Stadt,die auch e. 1.Ligisten hat,ist es doch nicht leicht die Voreingenommenheit gegen den FF zu beseitigen. Du solltest Dir mal überlegen,daß d.1.FFC in Heimspielen um die 2500 Zuschauer hat ,auch e. Bundesligisten bei d.Männern in d.Stadt hat,jedoch e.Einwohnerzahl von ca. 650.000 hat,während in WOB nur ca. 130.000 potentielle Fans leben.

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  • Lucy sagt:

    Zu den Zuschauerzahlen…

    Wenn man bedenkt, dass früher beim Finale in Berlin nur insgesamt 5.000 Tickets an die beiden Frauen-Teams rausgingen, finde ich jetzt 14.500 Fans, die nur extra zum Frauenfinale gekommen sind, gar nicht mal so schlecht. Zumal das ja auch noch die Zahlen in der BL um Massen übertrifft. Natürlich könnte es noch etwas besser werden…

    In Berlin waren damals im riesigen Olympiastadion zu Spielbeginn ca. 7.000 Zuschauer dabei. Knapp 5.000 von den Frauen-Teams und etwa 1.500 bis 2.000 schon sehr stark alkoholisierte Männer-Fans. Gegen Ende des Spieles war es dann zwar schon sehr viel voller, aber die Fans der Männervereine haben sich nur um sich und um ihre Team-Anfeuerungen gekümmert.

    Wirklich würdevoll fand ich das nun nicht gerade… :-/

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Das ist eine klasse Analyse und Beurteilung des Spieles deiner Turbinen.Deckt sich 100% mit meiner eigenen Beobachtung.
    @Alice.Das hast du sehr schön ausgedrückt.
    @istdochegal.Trotz meiner gegenteiligen Meinung danke ich dir für die Belebung der Diskussion.
    @noworever.Ich hatte den Eindruck,R.Kellermann hat sich für J.Burmeister entschieden,da sie beim Liga-Spiel gegen Turbine e.ordentliche Leistung gezeigt hat,ferner damit der Neigung von Turbine aus der Distanz hoch zu schießen entgegenzuwirken, wie auch bei Standards im 16er mehr körperliche Präsenz zeigen zu können.Ich glaube jedoch,daß A.Vetterlein gegen OL wieder im Tor steht.
    Für mich war M.Müller gestern die Spielerin d.Spieles,wie sie auch schon gegen Bad Neuenahr eine tolle Leistung gebracht hat.Seit sie sich nur auf den VFL konzentriert,ist sie kaum zu verteidigen,da sie nicht nur vorne überall zu finden ist,sondern auch durch ihr intensives Pressing hervorragendes defensives Verhalten zeigt.Sie demonstriert was auch in ihrem Alter noch für Leistungen (riesige Laufleistung u.dabei noch torgefährlich)möglich sind.J.Henning scheint derzeit etwas zu wackeln,während L.Gößling in d.IV richtig stark ist,da sie durch ihre Schnelligkeit u.Technik viele Situationen hervorragend löst, das Spiel nach vorn auch durch Überbrücken des Mittelfeldes sehr schnell machen kann, auch wenn mal der e.oder a. Ball etwas leichtsinnig vertändelt wird.

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  • balea sagt:

    @wrack: „Sozialpsychologisch mal wieder interessant, dass die größte Potsdamer Chance nur einige Sekunden nach der Elfmeter-Situation kam.“?

    Was daran „sozialpsychologisch“ interessant ist, verstehe ich nicht. Vielleicht ist es dagegen „kulturpsychologisch“ interessant, dass eine Japanerin an einen Kölner Pfosten geköpft hat?

    Der Einschätzung waiiy zu Bremer schliesse ich mich an – aber was solls, sie hat unter dem Strich eine Super Saison gespielt. Evans und Göranson stark verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen, Hegerberg hätte vielleicht früher kommen sollen. Den Wolfsburgerinnen halte ich (wieder einmal) mangelnde Chancenverwertung vor.

    Die erste Halbzeit geht an WOB, aber das Spiel nach dem 3:0 an Turbine. Und allein für diese Power- und Willensleistung wäre eine Entscheidung in der Verlängerung durchaus verdient gewesen.

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  • herr schulze sagt:

    Ich möchte hier doch einmal Trainer Schröder für seinen angenehmen engagierten Auftritt loben. Nicht nur nach dem Spiel. Was für ein Unterschied zu Kellermann. Dessen Kloppiaden an der Seitenlinie waren doch sehr auf Selbstdarstellung angelegt und nachgerade albern. Ich empfand es zudem als hochgradig unsportlich von ihm, sich immer wieder (nicht nur nach dem versagten Elfer) über die Schiedrichterin aufzuregen. Wir wissen alle, dass es diesbezüglich im Frauenfußball extrem viel Nachholbedarf gibt, und sollten deswegen das Blöken den Rängen überlassen.
    Oder dem TV-Kommentator, wenn der darüber witzelt, was Burmester (beim Rauslaufen) oder die Potsdamerinnen (im Abseits) wohl von Fußball verstehen. Sprich: Was ihnen Kellermann und Schröder wohl beigebracht haben.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich muß da Lucy in allen Punkten zustimmen. Mir sind 14.000 Zuschauer, die nur wegen den Frauen kommen, lieber als das sich 5.000 Zuschauer im großen Olympiastadion verirren.

    Und als Fan eines Vereines, der sowohl in der Bundesliga der Männer als auch der der Frauen ein Team hat, wär mir das egal, ob da im Bus einer mit einem Diego-, Olic- oder Keßler-Trikot sässe. Die Männer waren halt zuerst in ihrer Bundesliga und das Geld sich Trikots für alle zu kaufen, sitzt halt auch nicht mehr so locker.

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  • enthusio sagt:

    Erwähnenswert ist auch, dass auf einem Nebenplatz ein Vorspiel (2×30 Minuten) zwischen dem Retro Team Germany (u.a. mit Birgit Prinz, Doris Fitschen, Bettina Wiegmann, aber überraschenderweise ohne Silke Rottenberg)und dem FC Deutsche Post stattfand, das letztere mit 3:2 gegen die Altstars gewann. Prinz und Wiegmann erzielten die beiden Anschlusstore. Fitschen und Wiegmann haben übrigens nichts verlernt, Prinz wirkte dagegen etwas „eingerostet“ und vergab einige Torchancen kläglich. In dieser Form hätte sie in einer Hoffenheimer Erstligamannschaft nichts zu suchen.

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  • istdochegal sagt:

    Also ich schreibe hier aus meiner Sicht der Dinge wie ich diese beurteile und sehe. Und ich habe gestern keine Trikots mit Pohlers, Müller oder Finale gesehen nicht eines, auf denen die ich gesehen habe stand entweder Olic, Diege, Kjaer, Dzeko, Vieirinha oder gar nichts. Ich habe ein Keßler Trikot gesehen und das war es, die Fahnen mit denen die Wolfsburger-Fans unterwegs waren glänzten so sehr, die kamen frisch aus der Druckerei, auf dem Stadiongelände standen Wolfsburg Fahrzeuge mit dem Aufdruck „Deutscher Meister 2009“, dazu noch Wolfsburg-Fans welche, immer wenn Turbine-Fans an ihnen vorbeiliefen, Gesänge anstießen die klar zum aufwiegeln veranlassten und wären wir nicht beim Frauenfussball gewesen, wären da Schlägereien schon vorprogrammiert. Also und nun sagt mir mal Einer, welche Sprache diese Bilder sprechen, also für mich jedenfalls nicht die einer Wolfsburger Fangemeinde weche sich in der Vergangenheit und auch zukünftig mit dem Frauenfussball beschäftigen wird. Erfolgfans bekommt jeder schnell zusammen, aber wie sieht es aus wenn sich dieser ebend nicht auf Dauer einstellt. Ich hatte erst gestern ein Gespräch über die Fans einer Frauen Bundesliga Mannschafft, welche immer gegen den Abstieg spielt und deren Fans in der Vergangenheit mehr Stimmung machten als ich diese gestern von den Wolfsburg-Fans im Stadion vernehmen konnte. Die Turbine-Fans haben 90 Minuten das Team Supportet, die Wolfsburg-Fans waren beim 1:0, beim 2:0, beim 3:0 und nach dem Schlusspfiff zu hören, dazwischen wo es als Fan drauf ankommt war Ruhe, aber gut das Stadion ist groß und vielleicht hören meine alten Ohren nicht mehr so gut. Das man dem Gegner durch klatschen Repekt zollt, ist im Gefühl des Sieges nun nichts worauf man groß Stolz sein sollte, worauf man Stolz sein kann, ist dieses im Fall der Niederlage zu machen, wie es die Turbine-Fans gestern taten und dafür ein Chapeau an alle.

    So, das war jetzt meine Sicht der Dinge. Wenn mich die Wolfsburg-Fans in Zukunft eines besseren belehren und zwar in allen Spielen und nicht nur bei solchen in denen es um etwas geht, wäre das Toll. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran und ein Großteil der Fans, welche gestern die Reise von Wolfsburg bzw. Frankfurt antraten, sehen wir nach dem spannenden tollen Spiel vielleicht noch ein paar mal im Stadion der Wolfsburgerinnen wieder, solange bis sie feststellen das der FF ja eigentlich nicht mit dem MF zu vergleichen ist und sich ein Besuch sparen werden.

    Zum Schluss noch ein Wort zum Trikotkauf, wo ich nicht weiß ob ich lachen oder weinen soll. Ein Wolfsburg Trikot bekommt man aus mehr als nur einer Quelle, zugestanden eines der Damen mit Beflockung vielleicht nicht, aber eines der Herren bekommt man im offiziellen Fanshop aktuell für 40 Euro und im Netz zum Teil per Angebot für 20 und weniger. Finanziell ist dann also kein Spielraum mehr da, um sich noch ein zweites zu leisten und das in einer Stadt wo der Großteil der Einohner beim hiesigen Sponsor des Vereins arbeitet und dort sicher auch nicht schlecht verdient. Zum Vergleich ein Turbine-Trikot kostet 60 Euro (Feldspielerin) bzw. 65 Euro (Torfrau) und das nicht nur die der aktuell abgelaufenen Saison sondern auch noch der letzten und hier gibt es mal keine Alternativen für sich günstig im Netz andere Beschaffungsquelle zu nutzen.

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  • wrack sagt:

    @ balea: „Was daran “sozialpsychologisch” interessant ist, verstehe ich nicht. Vielleicht ist es dagegen “kulturpsychologisch” interessant, dass eine Japanerin an einen Kölner Pfosten geköpft hat?“

    Es ist im Fußball oft zu beobachten, dass nach einer zweifelhaften Schiri-Entscheidung (Hier: Ein elfmeterreifes Foul Potsdams) ein Team reklamiert, die zugehörige Bank reklamiert und ein Teil des Publikums ebenfalls reklamiert. Obwohl das Team normal weiterspielt, reklamiert es innerlich immer noch (Unterstützt oder sogar getriggert durch die Geräuschkulisse des Publikums), was auf der anderen Seite wiederum die Sinne des Gegners zu schärfen scheint, welcher hier eine große Chance herausspielte und oft auch ein Tor daraus machen kann. Weil das Publikum hier eine nicht unwichtige Rolle zu spielen scheint, habe ich nicht „gruppenpsychologisch“ geschrieben.
    Übrigens zweifele ich daran, dass der betroffene Pfosten wirklich aus Köln kommt. Er wirkte auf mich ziemlich steif, als ihn der Ball Ogimis traf. Das ist für einen echten Kölner untypisch.

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  • gerd.karl sagt:

    liebe turbine fans, bitte, laut schröder hat der vfl wolfsburg verdient gewonnen.
    und die fans aus wolfsburg waren toll, denn die hat man sehr oft und laut hören können.
    also bitte lasst euren frust anders ab, diskutiert lieber über das null bock spiel von alyssa naeher, die viele fehler begangen hat.

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  • Karl sagt:

    Fuer was braucht man eigentlich Trikots wenn man ins Stadion geht? Ich gehe auch hin und wieder ins Stadion , aber ein trikot von der einen oder anderen Mannschaft habe ich da noch nie gebraucht . Soweit ich weis duerfen die Fans bis jetzt auch nur zuschauen und nicht mitspielen. 🙂

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  • Sokrates sagt:

    @ wrack: Sehr gute Spielanalyse.

    @ Alice: Fünf Busse mit reinen FF-Fans für das Pokalendspiel voll zu kriegen für die relativ lange Strecke von Wolfsburg nach Köln und zurück (mit oder ohne Übernachtung?) ist sehr beachtlich. Respekt!

    Ansonsten schließe ich mich Lucys Beschreibungen und Bewertungen der früheren und aktuellen Pokalendspiele in Berlin bzw. Köln an.

    @ waiiy (und andere Turbine-Fans): Ich finde waiiys Deutung, durch eine veränderte Aufstellung und sogar durch ein neues Spielsystem neue Reize zu setzen, sehr interessant. Aber warum hat Schröder Pauline Bremer und nicht Jenny Cramer in die Viererkette gestellt? Und wenn er Cramer im Mittelfeld auf den Flügeln spielen lässt, warum lässt er sie als Linksfuß nicht links und Andonova rechts spielen?

    Patricia Hanebek fand ich erschreckend schwach. Sie hatte sehr wenig Ballkontakte, hat kaum einen bemerkenswerten Pass gespielt und kaum Bälle erobert. In dieser Verfassung kann sie einer Spitzenmannschaft wie Turbine nicht weiterhelfen. Auch Andonova fand ich schwach bis zu ihrer Auswechselung.

    Ist Conny Pohlers die erste Spielerin, die mit drei verschieden Vereinen jeweils mindestens einen deutschen Meistertitel und einen Pokalsieg gewonnen hat?
    Sie wirkt nach wie vor frisch, unverbraucht, sehr schnell und hat eine sehr moderne Spielweise für eine Spielerin ihrer Generation. Durch ihren One-Touch-Fußball hat sie sich gestern sehr geschickt Zweikämpfen mit der sehr zweikampfstarken Alex Singer entzogen und war von dieser kaum zu fassen.

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  • Altwolf sagt:

    @istdochegal.Schade,daß Du so einen schlechten Eindruck von den sog.VFL-Fans gewinnen mußtest. Wenn dem so ist,dann finde ich das natürlich auch nicht gut,wenn einige solcher „Fans“ sich gegenüber „Turbine-Fans“ so benehmen (die reinen FF-Fans dürften das nicht gewesen sein).Ich stand einige Zeit neben dem Fan-Artikel Fahrzeug mit den nur für die Wölfinnen ausgewiesenen Angeboten;eine solche Wahrnehmung wie Du sie hattest konnte ich zu dieser Zeit nicht registrieren.Den Eindruck,daß die VFL-Fans ihre Mannschaft nicht anhaltend unterstützt haben, weise ich zurück,denn um mich herum war soviel „Anfeuerungs-Support“,daß ich das schon fast „nervig“ fand.Den von dir gelobten Dauer-Support der Turbinen-Fans konnte man z.B.auf der VFL-Seite auch nur bei d.Toren hören,so daß man davon ausgehen kann,daß die Akustik im Stadion dir da vielleicht e.falschen Eindruck vermittelte.Schau dir das Spiel evtl.nochmals auf NDR an,da kannst du die herrschende Stimmung objektiv wahrnehmen.
    Was die Trikot-Diskussion betrifft,sollte man nicht glauben nur die Trikot-Träger sind die Fans,sondern auch ein Schal (ca. 10-15 €) kann die Liebe zur Mannschaft ausweisen.Ich selbst habe auch kein dezidiertes Frauen-Trikot und trage auch kein Männer-Trikot.

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  • fisch sagt:

    Erstmal Glückwunsch, Anerkennung und Respekt für die Wolfsburger Spielerinnen und dem Trainerteam für den Pokalsieg und (zunächst erst) das Double. Das war sportlich verdient.
    Wie ich zum sportgeschäftlichen Modell mit den unvergleichlichen finanziellen Möglichkeiten des VW-Clubs stehe, habe ich hier schon wiederholt geschrieben. Gemeinsam mit dem 1. FFC Ffm hat man Turbine zielgerichtet die Leistungsträgerinnen/ Nationalspielerinnen ausgespannt und kann sich nun mit 5 Ex-Turbinen im Aufgebot über den Erfolg freuen. Anders als in Frankfurt hat man in Wob die Einkäufe mit sportlichen Können, insbesondere des Trainerteams, in sportliche Erfolge ummünzen können. International wird es zu diesem Erfolgsmodell für den deutschen FF wohl keine Alternativen geben.
    @ O. Christ: Nicht Ursache und Wirkung durcheinander bringen.
    Turbine ist erst nach den gezielt schwächenden Abwerbungen der beiden Geldvereine alternativlos zwangsläufig bei ausländischen Top-Spielerinnen aktiv geworden, wovon selbst einige unserer Turbinefans nicht so sehr begeistert sind.

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  • neutral77 sagt:

    @istdochegal

    […]

    mal für dich zur logik = du hast bei ca. 1.200 wolfsburgern fans ein trikot mit keßler drauf gesehen …. komisch, ich habe bei fast allen eltern trikots mit den namen ihrer töchter gesehen und das waren weitaus mehr als nur ein trikot !!!!

    dann zu deinem support der turbine fans – komischerweise konnte man sie nach dem 0:2 und 0:3 überhaupt nicht mehr hören – 2 gründe = entweder vor schock erstarrt (was ich aber eher nicht glaube) oder sie kamen gegen die lauten dauergesänge der wolfsburger fans nicht an !!!

    ach übrigens, ich wohne in wolfsburg. interessant das ich kaum ein einziges auto noch entdecke, welches den aufkleber „meister 2009“ drauf hat und du in köln davon gleich einige siehst !!!
    vllt. hast du auch die fahrzeuge des kompletten vfl aufsichstrates / vorstandes bzw. der herren hecking und allofs gesehen, die extra wegen des spiels aus wolfsburg angereist kamen, um die frauen zu unterstützen (obwohl die eigentlich in der tiefgarage des stadions geparkt haben …..)

    wenn man deine kommentare liest, kommt bei mir wieder der begriff „neid“ auf …..

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • balea sagt:

    @wrack – vielleicht hast Du mit Deiner „Sozialpsychologie“ recht, aber ich vermute eher, dass das zu weit hergeholt ist. Beim Pfosten hast Du dagegen sicher ins Schwarze getroffen.

    Naeher spielte tatsächlich nicht besonders gut und ein paar Unsicherheiten im Spiel einer Torfrau bei vielen Chancen sind dann eben auffällig. Aber „Null Bock“ zu unterstellen geht zu weit. Jede Spielerin dürfte gestern sehr viel Bock gehabt haben – nur gibts sicher Gründe, warum dass dann nicht in optimale Leistung umgesetzt wird.

    Hanebek fand ich nicht erschreckend schwach, sondern sogar verbessert gegenüber den vorigen Spielen. Dass das aber trotzdem nicht sehr gut war, zeigt den Abfall in der zweiten Saisonhälfte. Verstärkung auf der Position ist sicher notwendig.
    Wenn ich mich nicht täusche war Henning nicht sehr überzeugend.

    Die Kontroverse über die Fans im Stadion fand ich interesssant zu lesen. Im Radiokommentar wurde öfters negativ bemerkt (bes. in der ersten Hälfte) dass es fast total still im Stadion gewesein sei.

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  • Lucy sagt:

    Also, ich kann nur aus der Sicht des TV-Zuschauers berichten und da ist uns eigentlich von Anfang an aufgefallen, dass man nur die WOB-Fans laut hörte. Wenn man mal die Turbine-Fans hörte, kam das viel leiser und fast schon unauffällig rüber.

    Kann aber auch sein, dass es vielleicht an den Positionen der Mikros lag, wie es im TV ankam ?!

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  • Markus Juchem sagt:

    @fisch: Märchenstunde auch am Pfingstmontag. 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wennschon Herr Juchem gegen fisch „abledert“, dann kann ich dagegen ihm nur meine Unterstützung geben! Vielleicht sollten sie sich gelegentlich auch mal selbst zensieren oder besagte Forenbestimmungen einhalten. Wird aber eh wieder in den Datenmüll wandern!

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  • Detlef sagt:

    Au man, was für ein geiles Spiel war das gestern!!!
    Da war wirklich alles drin, was die Ansetzung vorher versprochen hat!!!

    Am Ende hat dann auch die bessere Mannschaft gewonnen, wenngleich sie sich nach dem 3:0 wohl schon zu sicher waren!!!
    Und deshalb kann man dann am Ende auch von einem glücklichen Sieg reden, denn solche Nachlässigkeiten im Angriff wie in der Abwehr können dann auch mal leicht bestraft werden!!!

    TURBINE war dazu leider nicht in der Lage, da sie auch gestern wieder mit ihren diversen Unzulänglichkeiten vollauf beschäftigt waren!!!
    Allerdings zeigte unser Team, wie man mit Kampfgeist und Einsatz einem spielerisch überlegenen Gegner so ein Bein stellen kann!!!
    Denn sicher sah TURBINE gestern nie wie ein Sieger aus, aber ihre furiose Aufholjagd lies die Wölfinnen merklich zittern, und hatte so wohl die eine oder andere Unsicherheit zur Folge!!!
    Man könnte natürlich spekulieren, was wäre gewesen wenn, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr!!!

    Und so reichten am Ende die wunderschön herausgespielten Tore des Wolfsburger „Oma-Sturms“, um dem frischgebackenen Meistertitel, auch noch den Pokalsieg hinzuzufügen!!!
    Also Glückwunsch zum Double an den VfL Wolfsburg!!!

    Und wenn man Müller und POHLERS gestern so hat wirbeln sehen, so überkamen einen doch so wehmütige Gedanken, wenn man an die vergangene WM und die zukünftige EM denkt!!!
    Aber Frau Bundesgöttin verläßt sich da lieber auf die oft unzuverlässige Celia, und die sehr verletzungsanfällige Poppi!!!

    Aber auch meine TURBINEN können nun erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen!!!
    Sie haben gestern bewiesen, daß sie zurecht Vizemeister geworden sind, und das, obwohl sie inmitten einer erneuten Umbruchphase stecken!!!
    Auch wenn mit ALYSSA, PATTI und YUKI erneut drei absolute Leistungsträgerinnen den Verein verlassen werden, so bleibt die Mannschaft doch in seinen Grundfesten zusammen!!!
    Zusammen mit den Neu-TURBINEN, werden in der neuen Saison sicherlich auch die diejährigen Langzeitverletzten wieder eine große Rolle im Team spielen!!!

    Zur Zuschauerzahl muß man eigentlich nur eins sagen; BESCHÄMEND!!!
    Da spielen die beiden besten- und offensivsten Mannschaften Deutschlands gegeneinander, und trotzdem gibt es erneut einen neuen Minusrekord!!!
    Damit ist längst bewiesen, daß Köln eben doch nicht die richtige Wahl für ein dauerhaftes Pokalfinale ist!!!
    Das Rahmenprogramm ist jedes Jahr das Selbe, und nutzt sich so halt auch mit der Zeit schnell ab!!!
    Das FF-Pokalfinale als zusätzliche Karnevalsveranstaltung zu tarnen, funktioniert von Jahr zu Jahr immer weniger!!!

    Und es macht da eben absolut keinen Sinn, wie gerd.karl immer wieder gebetsmühlenartig die Unzulänglichkeiten der nwsl herzubeten!!!
    Die können uns doch allen am [ ] vorbeigehen!!!
    Wir sind hier in Deutschland, und können/müssen solche Zuschauerzahlen nur mit den bereits schon Erreichten vergleichen!!!
    Und hier ist eben eine immer weiter gehende Abwärtsspirale erkennbar und sogar meßbar!!!

    Ob man jetzt zB wieder zurück nach Berlin geht, und dort eine eigene Veranstaltung in einem kleineren Fußballstadion (Alte Försterei) durchführt, oder ob man eine Art Rotationsbetrieb (quer durch Deutschland) bevorzugt, alles dürfte wohl wieder mehr Zuschauer anlocken als zuletzt in Köln!!!

    [ ] = freiwillige Selbstzensierung

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  • Grace Kelly sagt:

    Ich finde die Selbstgerechtigkeit einiger Turbineanhänger wirklich ermüdend. Die Konkurrenz schwächt Turbine geziehlt, weil sie mehr schmutziges Geld als dieser bettelarme Verein hat. Ich bezweifle, dass Geld der (einzige) Grund ist, dass Spielerinnen wie Hingst, Pohlers, Mittag und Odebrecht und unzählige mehr nicht gehalten werden können, vielleicht sollte man da auch mal andere Ursachen suchen.

    Und noch etwas, was auch eher nicht zum Artikel gehört. Ich finde es in Bezug auf mögliches Zuschauerinteresse sehr schade, unbedacht und ärgerlich, dass der DFB das Relgetionshinspiel für die erste Bundesliga zeitgleich mit dem Championsleaguefinale der Damen gelegt hat.a Zumal der Termin, glaube ich, erst festgelegt wurde, als schon klar war, dass Wolfsburg das Finale erreicht hat.

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  • jochen-or sagt:

    Tolles Spiel, tolle Atmosphäre im Block bzw. dergesatmen unteren Gegengerade, nur ein wenig gedämpft, weil – wie so oft beim FF -oben alles leer war und auf der zu 2/3 leeren Haupttribüne hauptsächlich die Promis saßen.

    Schade dass dann bei der Siegerehrung die Spielerinnen den wahren Fans, die die Gegentribüne fürs Fernsehen auffüllen, nur den A…. hinhalten.

    Wayyi hat oben alles zu Turbine gesagt. Klasse wie kämpferisch die Turbinen auftraten und wie sie vor allen Dingen auch nach dem Rückstand noch gegen hielten. Das hätte ich ihnen gar nicht zugetraut und das gibt auch Hoffnung für die Zukunft.
    Schade, dass Ada nicht getroffen hat. Das wäre dann eine noch größere Werbung für den FF geworden, auch wenn Wolfsburg dieses eine Tor besser war.
    Super das Zusammenspiel der beiden „alten“ Müller und Pohlers im Sturm, insbesondere mit diesem großartigen Hackenpass von Pohlers. Da waren sie den Turbinen wirklich vor.

    Allerdings glaube ich nicht, dass sie gegen Lyon eine große Chance haben.
    Dazu gibt es zu viele Schwächen im hinteren Bereich und auch im Spielaufbau.

    Zu Köln habe ich eine eindeutig Meinung:

    Was für Köln als Dauerlösung spricht ist die nahe Anreise für DFB-Funktionäre.
    14.000 Zuschauer bei bestem Fußballwetter zwischen den beiden besten Mannschaften, die zudem beide noch eine ordentliche Anzahl von Fans mitgebracht hatten, ist aus meiner Sicht unheimlich enttäuschend und zeigt, dass die Kölner dieses Finale nicht (mehr) interessiert!

    Dann soll man doch lieber mit dem Finale zu (vielleicht noch hungrigen) Fans wandern und dies für einzelne Orte zu einem besonderen Event machen.
    – Wer sich rar macht, ist ja bekanntermaßen attraktiver! –
    Vielleicht kann man ja dann versuchen erst dann den Spielort festzulegen, wenn die Finalisten feststehen (alles organisierbar!). Hier bot sich z.B. Leipzig an und ich wette meinen Kopf darauf, dass da 30.000 und mehr vor Ort gewesen wären.

    Beim FF muss der Fußball eben den Fans hinterhereilen.

    Also bitte, bitte nicht mehr Köln! Am besten schon ab nächstem Jahr.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Die Geschichte von den bösen Kapitalisten aus Frankfurt und Wolfsburg, die den „armen“ 1. FFC Turbine Potsdam schwächen, wird nicht wahrer und origineller, wenn sie immer wieder mantrahaft vorgebracht wird. Das hat nichts mit „abledern“ zu tun.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Herr Juchem
    Wieso dann aber bei sovielen anderen ebenso mantrahaften Wiederholungen gerade hier ein Einschreiten? Auch auf diesem Portal wird doch kreuz und quer, und das ohne jegliche Rücksichtnahme auf das obenstehende Thema vom Zeug geledert, das es jeden Hund samt Hütte nur so hin- und herschleudert!
    Wennschon, dann die berühmte Konsequenz und kein Rosinenpicken an den Tag legen!
    Übrigens, ihre Interpretation des fisch Beitrages in allen Ehren, aber was sie da mit „journalistischem Geschick“ drauß machen – a la bonheur! Grenzwertige Unterstellungen sagen die Einen, Lappalie die Anderen…

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  • Detlef sagt:

    @Markus,
    In jedem „Märchen“ steckt immer auch „Ein Körnchen Wahrheit“!!! 😉
    Aber wir wissen ja alle, daß es immer nur um das „bessere Gesamtpacket“ geht!!!

    Die Diskussion um die „neuen“ Wolfsburg-Fans ist ob des neuen Minusrekordes doch blödsinnig!!!
    Dann wären es eben noch ein paar hundert Zuschauer weniger gewesen, wenn der VfL nicht so viele „Männer-Fans“ nach Köln „geschleußt“ hätte!!!

    Und wer weiß, vieleicht schwören doch einige dieser „Neufans“ in Zukunft dem MF komplett ab, weil sie deren Gekicke nicht mehr ertragen können, und von den VfL-Mädels seit gestern total begeistert sind??? 😉
    Oder sie ziehen es zumindest ernsthaft in Erwägung, zukünftig öfters mal bei den Frauen vorbeizuschauen, weil soooo „furchtbar“ wie an den MF-Stammtischen erzählt wird, war es dann wohl doch nicht!!!

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  • gerd.karl sagt:

    jochen-or, die spielerinnen sind nach etwa 5 minuten zu ihren fans gelaufen, mit pokal, und haben sich gezeigt und mit den fans gefeiert..
    auch direkt nach dem spiel haben sie mit ihren fans gefeiert, bitte nächstes mal alles anschauen, danke

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  • Neuling sagt:

    Also ich als jemand der recht selten Frauen Fussball guckt kann nicht verstehen wie hier manche von einem guten Spiel reden können.
    Die erste Halbzeit war eine totale Katastrophe es gab da 2 Aktionen die so etwas wie Spielkultur zeigten. Dies waren das 1:0 von Wolfsburg und der Pfosten Kopfball von Potsdam. Sonst sah man nur unmengen an fehlpässen und unglaubliche technische Fehler.
    Die 2te Halbzeit wurde etwas besser was aber glaube ich Hauptsächlich daran lag das viele Spielerinen ab der 60min schon total fertig waren und so die Räume viel größer wurden. So konnte eine Evans z.b. immer wieder an allen vorbeilaufen ohne das sie ernsthaft gestört wurde. Insgesammt war bei beiden Mannschaften nur schwer eine Spielkultur oder feste Laufwege zu erkennen.
    Am unglaublichsten fand ich das bei Wolfsburg zum Pokalfinale die erste Torfrau getauscht wurde. Wenn die eigentlich Nr.1 nicht die letzen Spiele total schlecht war(und nach der Leistung der 2ten muss das schon sehr sehr schlecht sein) ist sowas einfach höchst fragwürdig und der Nr.1 gegenüber respektlos.
    Nun noch was positives beste Spielerin war mit Abstand Goeseling. Sie war immer Aufmerksam ob nun offensiv oder defensiv und sie machte fast keine Fehler.
    Fals das ganze nun etwas negativ rüberkommt sag ich schon mal sorry aber es war nun mal für Aussenstehende nicht so ein Super Spiel wie hier manche behaupten. Es war Spannend aber nicht hochklassig.

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  • Altwolf sagt:

    @fisch.Das ist ja mal eine ganz eigene Sicht,wobei sie in anderen Zusammenhängen schon mehrfach bekundet worden ist.Da hat man jahrelang als fast konkurenzloser Club die Liga dominiert und davon profitiert mehr als andere Clubs bieten zu können (Titel,internationale Spiele)und Spielerinnen von Saarbrücken,Bad Neuenahr und wie sie alle heißen nach Potsdam mit entsprechenden Verträgen und sportlicher Perspektive geholt.Auch die talentierten Nachwuchsspielerinnen anderer Vereine mit Ausbildungsinternat und vielleicht auch Ausbildungsperspektiven motiviert zu kommen.Jetzt wo die Konkurenz größer geworden ist, sind die gleichen Methoden plötzlich unlauter, evtl.unmoralisch,weil mit „unvergleichlichen finanziellen Mitteln“ den entsprechenden Spielerinnen Angebote gemacht wurden und diese Potsdam verlassen haben.Da sollte man sich selbstkritisch mal überlegen,ob vielleicht auch noch andere Gründe wichtig dabei waren.Und unabhängig davon ist das die weltweit übliche Praxis in diesem Metier. Entscheidend ist dabei der persönliche Vorteil der jeweiligen Spielerin und nicht die vielzitierte Vereintreue und andere Sentimentalitäten, die gern von Außenstehenden des abgebenden Vereines dann aufgeführt werden. Soweit ich das beurteilen kann üben alle Wölfinnen noch eine Beschäftigung aus bzw. machen eine Ausbildung oder e. Studium, da offenbar von den „Vertragssummen“ keine längerfristig ihre Existenz sichern kann.

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  • enthusio sagt:

    Ich habe gestern im Stadion zum ersten mal bei einem Frauenfußballvereinsspiel erlebt, dass die Potsdam-Fans an Lautstärke einer anderen Fangruppe unterlegen waren. Allerdings stimmt es auch, dass über längere Phasen des Spiels in der 1. Halbzeit kaum Anfeuerung beider Fanblöcke zu hören war. Trotzdem war insgesamt an Anfeuerung deutlich mehr los als im letzten Jahr, wo nur einige wenige Bayernfans Stimmung gemacht hatten und von den Frankfurter Fans gar nichts zu hören war. Im übrigen hatte ich den Eindruck, dass äußerlich erkennbar mehr Wolfsburger als Potsdamer Fans in Köln waren. Bei dieser vorhandenen Kulisse ist das Kölner Stadion deutlich zu groß, insofern wäre ein Standortwechsel in ein kleineres Stadion sinnvoll.

    Zum Spiel: Wolfsburg hat verdient gewonnen, denn in der ersten Halbzeit erarbeiteten sie sich durch Blässe, Müller und Keßler -inklusive des verweigerten Elfmeters – fünf gute Torchancen. Dagegen waren bei Potsdam Anonma und Andonova völlig abgemeldet, während Ogimi (nach schöner Anonma-Flanke, die ihr einzige gute Aktion war) mit der einzigen erwähnenswerten Potsdamer Torchance den Pfosten traf. In der 2. Halbzeit war das Spiel, nach Torchancen gerechnet, deutlich ausgeglichener, wobei Wolfsburg – abgesehen von Ada Hegerbergs Pfostentreffer – die klareren Möglichkeiten hatte. Trotzdem kann man Turbine zu dieser Leistung nur gratulieren, nach dem großen Rückstand sich ins Spiel zurückgekämpft und das Spiel bis zum Abpfiff spannend gehalten zu haben. Es war insgesamt – wie Bernd Schröder nach dem Spiel treffend bemerkte – „eine Werbung für den Frauenfußball“. Hoffentlich kann Wolfsburg ausreichend regenerieren und gegen Lyon noch einmal eine gute Leistung abliefern.

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  • O. Christ sagt:

    fisch schrieb:
    „Turbine ist erst nach den gezielt schwächenden Abwerbungen der beiden Geldvereine alternativlos zwangsläufig bei ausländischen Top-Spielerinnen aktiv geworden, wovon selbst einige unserer Turbinefans nicht so sehr begeistert sind.“

    Und diese Top-Spielerinnen arbeiten dann also nicht für Geld, sondern nur für die Ehre, von Schröder angebrüllt zu werden… Drei Viertel der Bundesligavereine bzw. -frauenabteilungen würden mit der „Armut“ von Turbine liebend gerne tauschen. Aber es passt eben nicht in die Potsdamer Fanromantik, ehrlich zuzugegeben, dass man längst selbst zu den wenigen Geldvereine der Liga gehört.

    Und noch ein Wort zur Standortfrage: Das nun schon jahrelange Lamentieren von Schröder und einigen Turbine-Fans, dass das Pokalfinale nicht mehr vor ihrer Haustür stattfindet, taugt nicht als Argument gegen Köln. Ich habe die Zahlen jetzt nicht vorliegen, aber wenn ich Lucys Schilderung folge, spricht auch der Zuschauerandrang nicht für Berlin. Eine Rotation durch die Ballungszentren wäre natürlich denkbar.

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  • Sven sagt:

    Ich war gestern auch im Stadion in Köln, allerdings zum zweiten Mal im DFB-Pokal, nach dem letzten Jahr. Ich werde aber solange wie möglich auch wieder dahin fahren. Der Eintritt ist ja noch recht preiswert.

    Meinem Vorredner kann ich nur Recht geben, das Stadion ist noch einwenig zu groß für so ein Endspiel, wo gestern rund 15.000 Zuschauer kamen. Ich hatte auf wesentlich mehr Zuschauer gehofft.

    In meinem heutigen Blogeintrag habe ich auch über das Spiel berichtet. Ich weiß nicht, ob ich hier den Link veröffentlichen darf?

    Ansonsten kann ich nur sagen, das Spiel war sehr temporeich. Ok nach den ersten 10 Minuten flachte es einwenig ab, aber dafür war die zweite Halbzeit umso interessanter und auch torreicher. Es war eine Werbung für den Frauenfussball und das Wetter spielte auch zum Glück mit :-).

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  • istdochegal sagt:

    @ neutral77

    Zitat: “ Wolfsburg Fahrzeuge mit dem Aufdruck “Deutscher Meister 2009″“ diese Ausage zielte nicht auf Privat PKW’s ab, sondern auf offizielle VFL Karossen.

    Ich wusste gar nicht das soviele Mädchen und junge Frauen in Wolfsburg Olic, Diego, Dzeko, Kjaer und co. heißen aber deiner Aussage nach muss es wohl so sein.

    Tja und was die Fangesänge angeht, ich habe nur uns gehört und meine Stimme ist Heute immernoch nicht komplett wieder da, also noch ein weiteres Argument gegen ein solch großes Stadion, was bringt es wenn man Stimmung macht, welche nicht mal auf der Gegentribüne ankommt.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Ich gebe Dir Recht, daß Potsdam in der Vergangenheit Spielerinnen mit ähnlichen Methoden anlockte, wie es WOB nun ebenfalls gemacht hat!!!
    Mehr Geld, eine eigene Wohnung, ein Auto, bessere Ausbildungs-und Studienplätze, kostenloses Internat + Sportschule, einen Job bei einem Sponsor, optimale Trainingsbedingungen usw, usw!!!
    Auch in Potsdam werden alle Spielerinnen mehr Geld bekommen haben als in ihrem vorherigen Verein!!!

    Nur wirst Du mir sicher ebenfalls zustimmen, daß es schon ein Unterschied ist, ob Potsdam Spielerinnen von Saarbrücken, HSV, Jena, Essen oder Bad Neuenahr holt, und Wolfsburg gezielt Leistungsträgerinnen aus Duisburg und Potsdam abwirbt!!!

    Dagegen sind die Wechsel von A & L Vetterlein, Wagner, Faißt, Hartmann, Simon, Magul und Jäger nach WOB etwa mit denen von TURBINE zu vergleichen!!!
    Alle kamen aus Klubs, die kein Mitbewerber um die Meisterschaft waren, und sich somit sportlich verbessern konnten!!!

    Auch der Wechsel von LIRA vom damaligen Titelmitbewerber FCR zu Potsdam war nicht das Selbe, wie ihr späterer Wechsel von Potsdam zu Frankfurt!!!
    In Duisburg war sie schon fast ausgemustert, und saß dort fast nur noch auf der Bank!!!
    Viele FCR-Fans hatten COCO damals mehr Tränen nachgeweint als LIRA!!!
    In Potsdam war LIRA dagegen nicht nur eine Leistungsträgerin, sondern Dreh- und Angelpunkt des Angriffsspiels!!!
    Und genau diese Position hätte nach LIRAS Weggang eigentlich KESSI bei TURBINE einnehmen sollen, aber sie ging lieber nach Wolfsburg, als mit Potsdam in der CL zu spielen!!!
    Auch JOSI und VIOLA waren feste Größen im Schröderteam, bevor sie nach Wolfsburg gingen!!!

    Erst den Wechsel von MIRLI, und nun von SIMIC von München nach Potsdam kann man ungefähr mit diesen vergleichen, da beide bei einem unmittelbaren Titelmitbewerber abgeworben wurden!!!
    Ungefähr deshalb, weil beide Spielerinnen vor ihrem Wechsel lange verletzt waren, und somit keine direkten Leistungsträgerinnen waren!!!

    Bei CONNY lag die Sache wohl etwas anders, denn sie wäre wohl gerne wieder zu TURBINE zurückgekommen!!!
    Allerdings soll Schröder ihr einen Korb gegeben haben mit der Begründung, daß eine Spielerin wie sie nicht mehr zu Potsdams System passe!!!
    Für mich eine fatale Fehleinschätzung, wie sich gestern, und in vielen anderen Saisonspielen gezeigt hat!!!
    Denn TURBINE fehlte in den letzten Spielen eine echte Knipserin, die auch mal aus Nichts einen Treffer erzielt, so wie CONNYS Treffer gestern!!!

    OMMEL war dagegen bei ihrem Wechsel nach WOB in Potsdam keine Leistungsträgerin mehr, denn sie saß (ähnlich wie LIRA in Duisburg) eigentlich nur noch auf der Bank!!!

    Es hat ja auch früher schon viele andere TURBINEN nach Wolfsburg „getrieben“!!! (BRENDEL, UlLRICH, MARXKORD, HÖFLER, CHRISTIANE, LARSEN-KAURIN)
    Aber die konnten sich in Potsdam alle nicht durchsetzen, und suchten eine sportliche Alternative!!!

    Es gibt halt immer Grund für Spekulationen, wenn eine Spielerin von einem Verein zu einem anderen wechselt, obwohl sie in beiden Klubs die selben (zT sogar schlechtere) Vorraussetzungen und sportlichen Perspektiven vorfindet!!!
    Und es ist halt noch keine Spielerin von Frankfurt oder von Wolfsburg zu TURBINE gewechselt, weil sie dort das „bessere Gesamtpaket“ gefunden hätte!!!
    Da stören dann selbst die (Zitat Bartusiak) „amateurhaften Trainingsbedingungen“ in Frankfurt plötzlich nicht mehr!!!
    Und da kann es doch kein Zufall sein, daß beide Klubs bekanntermaßen ein viel größeres Budget haben als Potsdam!!!

    @Markus,
    „von den bösen Kapitalisten aus Frankfurt und Wolfsburg, die den “armen” 1. FFC Turbine Potsdam schwächen“ hat weder fisch noch Frau Fußball geschrieben!!!

    fisch schrieb;
    „Gemeinsam mit dem 1. FFC Ffm hat man Turbine zielgerichtet die Leistungsträgerinnen/ Nationalspielerinnen ausgespannt und kann sich nun mit 5 Ex-Turbinen im Aufgebot über den Erfolg freuen. Anders als in Frankfurt hat man in Wob die Einkäufe mit sportlichen Können, insbesondere des Trainerteams, in sportliche Erfolge ummünzen können.“

    Über den Begiff „ausgespannt“ im ersten Satz kann/darf man sicherlich streiten, aber der Rest sind unbestreitbare Tatsachen!!!
    Den zweiten Satz darf man sogar als Kompliment auffassen!!!
    Ich sage dann immer, daß WOB sein Geld mit Hirn ausgegeben hat!!!

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  • eisbär sagt:

    @ Neuling

    Ich stimme dir zu, auch in meinen Augen war es nicht unbedingt Werbung für den Frauenfußball. Ich schaue seit 2007 Frauenfußball und es gab schon wesentlich bessere Spiele. In der 1.HZ gab es viele technische Fehler. Mir kam es so vor, dass viele Spielerinnen sehr nervös waren. In der 2.HZ war es nach dem 2:3 zwar spannend, aber bei weitem nicht hochklassig. Meinen Geschwistern konnte ich mit diesem Spiel nicht vom Frauenfußball überzeugen. Es wird schwer sie dazu zu bringen, am Donnerstag lieber das CL-Finale als das Relegationsspiel zu schauen.

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  • neutral77 sagt:

    @ istdochegal

    hier nochmal für dich zur erläuterung, falls du meinen ersten kommentar nicht verstanden haben solltest:

    die wolfsburger spielerinnen haben auch eltern und die liefen „alle“ mit den trikots ihrer töchter herum – von daher logik = es gab mehr personen mit frauentrikots als nur eine person mit einem keßler trikot …. und übrigens kannst du es dir alles nochmal in der mediathek angucken und auch anhören = denn das ist die wahrheit 😉

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  • fisch sagt:

    @ Markus Juchem 15:42Uhr
    Danke für Ihren disqualifizierenden journalistischen Tiefschlag.

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  • flaneur sagt:

    kein sarkasmus. mein dank geht @istdochegal, dass er durch seine nur auf (ab)wertung abzielende beiträge die aktivität anderer user provoziert. die vielen eindrücke und meinungen wären wohl sonst nicht getippt worden. alles sehr lesenswert.

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  • istdochegal sagt:

    @neutral

    Auch mir unterlaufen hier und dort orthographische Fehler, aber ich schreibe zumindest so, dass ich in dem ruhigen Gewissen meinen Kommentar absende, dass dieser auch von meinem virtuellen Gegenüber verstanden wird.

    Deine Kommentare hingegen strotzen leider nur so vor Sarkasmus und orthographischen Fehlern, also wunder dich Bitte nicht, wenn ich/wir so unsere Probleme haben zu verstehen was du eigentlich versuchst mitzuteilen. Und ein Erklärungsversuch mit -, =, … sowie ohne jegliche Satzzeichen ist dem auch nicht gerade förderlich.

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  • cujo31 sagt:

    Das Stadion in Köln ist einfach viel zu groß.
    Es gibt soviele schöne Stadien in Deutschland mit 30000-20000 die mehr als ausreichen würden.
    Wenn der Verband die Karten nicht teilweise noch an Mannschaften verschleudern würde,wären es vielleicht ganze 10000 gewesen wenn denn überhaupt.

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  • Aldur sagt:

    Habe gestern Abend die Möglichkeit genutzt, dass Finale nochmal in der ard-Mediathek anzuschauen, um die Eindrücke aus dem Stadion zu überprüfen. Fazit: Beim zweiten Mal war es genauso kurzweilig, wie bei der Erstansicht vor Ort. Das man von beiden Mannschaften schon besseren Fussball gesehen hat, steht auf einem anderen Blatt. Für den neutralen Beobachter war es ein tolles Finale, und hätte auch angesichts des schönen Wetters mehr Zuschauer verdient gehabt.

    Auf Grund der letzten halben Stunde geht für mich das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung, will sagen, war Wolfsburg nur um das eine Tor besser, hat aber angesichts der Chancen- und Spielanteile insgesamt verdient gewonnen.

    Die Fernsehbilder klärten dann auch zwei für mich strittige Szenen: Beim Elfer zum 3:2 für Turbine war ich mir im Stadion nicht sicher, ob nicht doch der Ball gespielt wurde. Nach Ansicht der Bilder muss ich jedoch mein Haupt mit Asche bestäuben – Henning trifft zwar ein klein wenig den Ball, so dass der in ihre Grätschrichtung wegrollt, aber hauptsächlich die Gegenspielerin. Insofern Kompliment an die Schiri. Das war nicht einfach zu sehen. Die zweite Szene war der erste unmotivierte Ausflug von Burmeister, wo sie den Ball im Zurücklaufen aber tatsächlich genau auf der Linie des Sechzehners fängt. Also auch da alles o.k. Der einzige Blackout der ansonsten guten Schiri war das elfmeterreife Foul von Naeher an Magull in der 1.HZ. Da hätte ich kein Fernsehbild gebraucht, um mir sicher zu sein.

    Witzig in dem Zusammenhang, dass der ard-Kommentator – wie auch schon einige seiner eurosport- und dfbtv-Kollegen vor ihm – offenbar Probleme hat, Lina Magull und Nadine Keßler auseinanderzuhalten. Seine fälschliche Aussage, dass in besagter Szene Keßler und nicht Magull gefoult wurde, findet sich auch online in vielen Spielberichten. Selbst Fachportale in Sachen Frauenfussball, wie fansoccer.de, haben da nicht genau hingeschaut. Dabei sollte doch gerade momentan durch die bandagierte Hand klar sein, wer wer ist.

    Ansonsten aber sehr launiger Kommentar von ard-Mann Bernd Schmelzer: Ich sag nur „no look Hacke“ oder „Banane auf Ex“. 😉

    Außerdem für mich noch bemerkenswert, dass in einer Einstellung auch die Herren Allofs und Hecking auf der Tribüne zu sehen waren. Ob man da im Falle einer erneuten Finalteilnahme der Bayern-Mädels auch Sammer und Heynckes gesehen hätte…

    Aus ganz egoistischen Motiven (wegen der relativen Nähe zu Essen) ist mir Köln als Endspielstandort zwar lieb, aber ich denke ab 2016 (bis 2015 ist ja Köln wohl fix), sollte sich der DFB etwas Neues einfallen lassen. 15000 Leute in einem 50000 Zuschauer fassenden Stadion wirken schon recht verloren. Angesichts dessen fand ich die Stimmung aus beiden Fanlagern aber schon o.k.

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  • Meta sagt:

    @ istdochegal:

    Also ich habe mid. 20 Personen mit einem „Müller“-Trikot gesehen. Aber es könnte natürlich auch das Trikot von Gerd Müller gewesen sein :O :O

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  • Detlef sagt:

    Aldur schrieb;
    „Aus ganz egoistischen Motiven (wegen der relativen Nähe zu Essen) ist mir Köln als Endspielstandort zwar lieb, aber ich denke ab 2016 (bis 2015 ist ja Köln wohl fix), sollte sich der DFB etwas Neues einfallen lassen.“

    Bis 2015 wird die Zuschauerzahl wohl weit unter die 10.000-er Marke gesunken sein, falls man diesen Vertrag mit der Stadt Köln einhällt!!!
    Gibt es denn in Köln (wenn es schon keine Ausstiegsklausel gibt) kein kleineres Stadion, wo max 15.000 Zuschauer Platz haben???

    Der FCR Duisburg hat mal im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Köln in so einem Stadion gespielt!!!
    Kann mich nur nicht mehr erinnern, wie das Stadion hieß!!!
    10.000 oder weniger Zuschauer sollten da eigentlich locker reinpassen!!!

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  • Sokrates sagt:

    Wie viele Menschen haben sich das Pokalfinale eigentlich im Fernsehen und Internet angeschaut? Gibt es auch dort rückläufige Zuschauerzahlen? Wie waren die Zuschauerzahlen vor den Bildschirmen, als das Pokalfinale der Frauen noch als Vorspiel zum gehypten Männer-Endspiel am selben Tag in Berlin ausgetragen wurde?

    Off topic: Man sollte einmal einem immer wieder vorgebrachten Mythos einiger Turbine-Fans widersprechen: Lira war schon im letzten halben Jahr in Duisburg vor ihrem Wechsel nach Potsdam eine herausragende Spielerin. Sie war die allerbeste Spielerin in der überragenden Duisburger Mannschaft beim unvergessenen 7:0-Sieg gegen Turbine im letzten Pokalfinale in Berlin im Jahr 2009 und auch wenige Wochen vorher beim Duisburger Auswärtssieg in Frankfurt die überragende Spielerin auf dem Platz. Sie bildete damals mit Simon eine großartige Flügelzange in der Duisburger Mannschaft, die sich gegen Ende der Saison wochenlang in einen Rausch spielte, reihenweise starke Mannschaften deklassierte und die beste Vereinsmannschaft Europas in der Saison 2008/2009 war. Deswegen war Liras Abwerbung durch Turbine sehr wohl eine Schwächung des „befreundeten” Vereins.

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  • waiiy sagt:

    Ich finde diese Diskussion sinnlos. Es waren mehr Wolfsburger Fans als Potsdamer im Stadion. Woher die kommen, ist vielleicht nicht ganz uninteressant, aber nicht, weil man Wolfsburg dafür verurteilen will, dass man „Unterstützung“ aus der Männerabteilung dabei hat, sondern um zu eruieren, woher man das Potential für den FF nehmen kann. Es ist doch gut, dass man den Zuschauern, die sonst nicht im Stadion sind, so ein Spiel zeigen und einen Titel holen konnte. Vielleicht bleibt ja der eine oder andere dabei und guckt sich ab und an oder gar regelmäßig ein Spiel der Frauen an. Wenn es nur ein paar Hundert sind, ist das schon ein merklicher Aufschwung. Dafür kann man doch Wolfsburg nicht verurteilen!?

    Im Gegenteil, vielleicht sollte man auch anderen Standorten versuchen, eine solche Symbiose auf die Beine zu bringen.

    Im Gegensatz zu Wolfsburg fand die größte Niederlage am Wochenende für Potsdam nicht bei den Frauen sondern bei den Männern statt. Und der Abstieg von Babelsberg wird Auswirkungen haben, nicht nur bei 03 sondern auch bei Turbine. Da hätte man schon viel länger viel mehr Schulterschluss üben sollten. Und mir ist es eigentlich völlig egal, ob vor mir auf der Tribüne ein 12-jähriges Mädel mit Trikot „Turbine“ oder neben mir ein Mann mit Triko „Babelsberg 03“ steht. Hauptsache Beide unterstützen für die richtige Sache.

    Ich denke auch, dass sich Viele aus meiner Fangruppe darin gefallen, die „Unterdrückten“ und „Ausgebeuteten“ zu spielen und mit dem Finger nach Frankfurt und Wolfsburg zu zeigen. Stattdessen sollte man überlegen, wie man was übernehmen könnte, wenn es denn ein Weg ist, der Erfolg verspricht.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich muß nochmal meinen Senf dazugeben.
    Es war kein hochklassiges Spiel, sondern eher ein spannendes Kampfspiel. Die kämpferische Note wurde aber von Potsdamer Seite reingebracht und die Wölfinnen hielten geschickt dagegen. Klar, wenn man sich auf Zweikampfduelle konzentriert, das dann die spielerische Note eher untergeht. – Auch wenn ich jetzt gegen eine willkürliche Forenregel verstosse, so muß ich doch wie sonst auch die Schiedsrichterentscheidungen kritisieren. –

    Wie so häufig, wurde die Bissigkeit beider Teams nicht geahndet. Z.b. als Anonma Wensing von hinten in die Beine stieg. Da hätte sie gelb sehen müssen. Oder auch in anderen Duellen gabs nur Freistoß und sonst nix. Es wundert mich nicht, wenn wie in der Vergangenheit so lasch gepfiffen wird, die Spielerinnen härter drauf gehen als sonst.
    Den Bernd Schmelzer von der ARD hat das ja gewundert, dass die alle so auf den Ball drauf gingen und nicht zurückgezogen haben. Ich hätte ihm da schon einige Beispiele von Spielen liefern können, wo ich fleissig gelbe Karten verteilt hätte.
    Mir ist schleierhaft, warum diese Linie vertreten wird, dann „man“ vieles durchgehen lässt und inkonsequent gepfiffen wird.

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  • FF-Talent sagt:

    @ Herr Juchem: Es haben sich schon viele (auch vor dem Hintergrund der aktuellen Zensur-Diskussion hier) zu Ihrem Post geäußert. Die „Zwickmühle“ zwischen Haupt-Autor der Seite, Foren-Moderator und Privatmensch mit persönlicher Meinung ist bei dem enormen Arbeitspensum, das Sie hier (zum Glück aller!) leisten wahrlich sehr groß … aber Ihr Kommentar „Märchenstunde“? Man will nicht noch mehr „drauf rumreiten“, aber …

    Wenn Leute wie „Fisch“ Diskussionswürdiges oder Grenzwertiges schreiben, bekommen die doch auch so von anderen Nutzern Paroli (oder werden einfach ignoriert). Muss dann von der neutralen (?), obersten „Womensoccer-Instanz“ ein polemischer Einzeiler kommen?
    Und wenn dann doch ausnahmsweise die Privatperson sprechen will: In anderen Foren leitet der betreffende Administrator seinen Beitrag mit Worten ein, z.B. „Ich schreibe jetzt mal nicht als Admin, sondern ganz persönlich …“ Resultat: Alle sind glücklich, keiner der Leser wird verunsichert (weil er sich fragen musste, was das denn bitteschön sollte) und der Administrator durfte ohne Aufregung trotzdem seine ganz persönliche Meinung schreiben. Ganz ohne Eigenzensur-Diskussion oder eine Mahnung der eigenen Leserschaft, sich als Administrator doch selbst an die Forenetikette zu halten. Alles prima!

    Ganz grundsätzlich: Es ist doch nichts schlimmer als ein Informationsblog, der anonym und neutral sämtliche Nachrichten „copy & paste“ ohne eigene Note weitergibt. Persönliche Meinung ist doch dabei wichtig! Nur sollte die auch erkennbar / nachvollziehbar sein (d.h. Autor und Privatperson in der öffentl. Wahrnehmung getrennt). Danke! 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @FF-Talent: Es schreien immer die am lautesten „Zensur“, die meinen, sich in der Anonymität des Netzes frisch, frank und frei ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Einhaltung irgendeiner Netiquette austoben zu können oder meinen ein Recht darauf zu haben, sich auszutoben. Es sollte sich also jeder an die eigene Nase fassen, es steht ja auch jedem frei, einen eigenen Blog zu eröffnen, wenn er mit den Leitlinien hier nicht klar kommt. Für 95 Prozent der Leserschaft scheint es damit ja auch keine Probleme zu geben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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  • waiiy sagt:

    @Sokrates: Zu den Zuschauerzahlen gibt es einen Artikel auf Framba.de

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  • Aldur sagt:

    @Detlef:

    Die Aussage, dass Köln bis 2015 fix ist, kam von der Stadionsprecherin im Vorfeld des Spieles. Keine Ahnung, ob sich das nur auf die Stadt oder auch auf das Stadion bezieht. Ich wüsste aber auch nicht, dass Köln ein kleineres Stadion mit vergleichbarer Infrastruktur hätte. Ich würde mir ein kleineres modernes Stadion mit 20000-30000 Zuschauern Fassungsvermögen vorstellen. Spontan kämen mir da die Arenen in Augsburg, Mainz, Duisburg, Wolfsburg, Magdeburg oder Dresden in den Sinn. Wobei Wolfsburg wohl am wenigsten geeignet wäre, da der VfL demnächst wohl ab und zu mal im Finale stehen wird, und dann immer Heimspiel hätte. Aber es wäre ja auch ein jährlicher Wechsel denkbar.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Boa, wenn ich das schon wieder lese:
    @FF-Talent: Es schreien immer die am lautesten “Zensur”, die meinen, sich in der Anonymität des Netzes frisch, frank und frei ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Einhaltung irgendeiner Netiquette austoben zu können oder meinen ein Recht darauf zu haben, sich auszutoben.

    Ich hätte jedenfalls kein Problem, derartige Sachverhalte Angesicht zu Angesicht zu diskutieren, nur geht das bei der zwangsläufigen Internetanonymität eben nicht!
    Ausserdem sind diejenigen, die am lautesten „Zensur“ geschrien haben, die User am allerwenigsten! 🙁

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  • Aldur sagt:

    @Markus:

    Ah, danke! Die Info war irgendwie an mir vorbeigegangen.

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  • Detlef sagt:

    @Sokrates,
    Ich habe damals viele Spiele des FCR auch live gesehen, und da saß LIRA meistens auf der Bank!!!
    Sie galt wohl nicht nur in Duisburger Fankreisen zwar als fußballerisch brilliant, aber auch als zu eigensinnig und kaum teamfähig!!!
    Deshalb hatte ich damals auch allergrößte Bedenken, ob sie überhaupt in unsere Mannschaft paßt, und ob das mit ihr und Schröder überhaupt funktionieren kann!!!
    Wie wir heute wissen, waren diese Sorgen völlig unberechtigt!!!
    In der Tat machte LIRA (ausgerechnet gegen ihren neuen Verein) im Pokalfinale ein Superspiel, was selbst die FCR-Fans damals in Erstaunen versetzte!!!

    @Zaunreiter,
    Ich fand auch, daß die Schiedsrichterin zu viel laufen ließ, und gerade absichtliche Fouls (festhalten) nicht mit Gelb ahndete!!!
    Und hätte JOSI nicht auch Rot sehen können, als sie PATTI umsenste???
    Immerhin war sie letzte Frau!!!
    Und wenn eine Torfrau außerhalb des 16-ers den Ball in die Hand nimmt, gab es dafür nicht auch schon mal die gelbe Karte???
    Und wenn sie ihn dann, nach dem Pfiff, noch mit einem Tritt wegschlägt………..???

    @Aldur,
    Fortuna Köln spielt im Südstadion!!!

    Da gehen offiziell 14.944 Zuschauer rein!!!

    Allerdings sind das Meiste davon wohl Stehplätze, sodaß man sich ein paar Sitze borgen müßte, um knapp 10.000 Zuschauer sitzend unterbringen zu können!!!
    Oder man bricht ein DFB-Tabu, und läßt für das Frauenfinale wieder Stehplätze zu!!!
    Reimt sich sogar!!!

    Aber so flexibel ist man beim DFB sicher nicht, und so sitzen dann knapp 10.000 Zuschauer in einer 50.000-er Arena!!!

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  • jochen-or sagt:

    Also: Ich find das immer ein wenig seltsam, wenn sich hier 30 -40 people auslassen und dann gleich beide Seiten anfangen, aufeinander rumzuhacken, so als ob die Meinung von 2-en über z.B. Abwerbung maßgeblich/identisch für alle Fans der einen Seite seien.
    Befremdlich finde ich auch, dass sich dann der Administrator mit Polemik ins Gefecht wirft.

    Klar ist, dass auch Turbine mit seinen derzeit bestehenden finanziellen Möglichkeiten seine „Unschuld“ verloren hat, was man ja an den vielen Wechseln besserer Spielerinnen von Vereinen aus der 2.Reihe gesehen hat.
    Aber leider reicht es dann finanziell doch nicht, um diejenigen, die sich top-entwickeln, zu halten oder gar den ernsthaftetsten Konkurrenten abzujagen.

    Andererseits verfolgt Frankfurt und jetzt wohl auch Wolfsburg mit besserem Geld konsequent die Strategie der Abwerbung unter Schwächung des Hauptkonkurrenten. Dies wird ja von Bayern München im Männerbereich seit Jahrzehnten „meisterhaft“ betrieben.

    Deswegen liebt oder hasst (Olé,olé BVB) man sie ja auch – und so ist es ja auch zwischen vielen Turbinefans und Frankfurtfans.

    Da gebe ich offen zu, dass ich Frankfurt alles Schlechte gönne – im Unterschied zu vielen anderen Mannschaften und aktuell wegen der guten Spielkultur selbst Wolfsburg, obgleich ich diese Werksmannschaften überhaupt nicht mag.

    Zugute halten muss man zudem Wolfsburg, dass sie echt bemüht sind, eine Fanbasis für die Frauen zu schaffen.
    Insoweit finde ich es für den FF sogar prima, dass sie sich was für Pokalfinale haben einfallen lassen und wenn dann in Zukunft auch in Wolfsburg zu einem normalen Spiel gegen eine Mannschaft aus den unteren Regionen 2000 Zuschauer wie in Frankfurt und Potsdam ihren Obolus bezahlen, so tut dies dem FF nur gut. Dies dürften hier ja alle wünschen.

    Ich finde auch, dass man die unterschiedlichen Meinungen schlicht akzeptieren muss, denn hier werden nicht nur gebetsmühlenartig die „Turbineabwerbungstrauerlieder“ , sondern auch die „Was-wollt-ihr denn,ihr-macht-es-doch-genauso“ Lieder gesungen, und zwar beides immer wieder von den selben Leuten.

    Da übersieht man aber leider auch, dass genau so viele dies durchaus differenziert sehen.

    Umso mehr tut es weh, wenn sich der Administrator dazu hinreißen lässt, eine Seite „abzubügeln“, wie dies ja nicht das erste Mal mit einer Meinung – wenn auch bezüglich anders gelagerter Sachverhalte – ist.

    Lass uns doch das prima Finale genießen.
    Schon in der Halbzeit sprach mich ein Stadionbediensteter darauf an, dass dieses Finale viel temporeicher sei als das Finale im Vorjahr und ihm viel besser gefiele.
    Ich weiß nicht, ob dies im Fernsehen rüber gekommen ist.
    Aber für mich war das auch schon in der ersten Hälfte eine echte „Schlacht“ und es machte richtig Spass zu sehen, wie sich alle auf dem Platz mit voller Power reinhängten und Tempo zu machen versuchten.

    In der Hoffnung, dass ich nicht gecancelt werde, Euer Turbine- und FF-Fan.

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  • Matze sagt:

    @Detlef: Und wenn eine Torfrau im Strafraum eine Stürmerin zu Fall bringt, gabs da nicht auch schon mal Elfmeter und rote Karte???
    Lassen wir es doch so, wie es ist, man kann eh nix mehr ändern.
    Ich weiss, ich als Wolfsburger hab gut reden 😉
    Ich hab auch über den Potsdamer Elfer gemeckert.
    Und zu Hause sah ich dann, das war ok.

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  • noworever sagt:

    @waiiy:
    „Ich denke auch, dass sich Viele aus meiner Fangruppe darin gefallen, die “Unterdrückten” und “Ausgebeuteten” zu spielen und mit dem Finger nach Frankfurt und Wolfsburg zu zeigen. Stattdessen sollte man überlegen, wie man was übernehmen könnte, wenn es denn ein Weg ist, der Erfolg verspricht.“

    immer wieder ist erst herzerfrischend solche statements zu hören … in denen, trotz aller begeisterung für den eigenen verein, der blick für das offene objektive (und die damit verbundene immer-gegenwärtige perspektive) nicht verloren geht! 🙂

    obwohl jeder eine hat … scheint es doch keine allzu leichte kunst zu sein, sich an die eigene nase zu greifen … und stattdessen lieber einen ‚anderen‘ anzu-greifen … und für (eigene, nach außen projizierte) empfundene unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen. (wie gerade hier, in diesem thread)

    in vielen bereichen scheinen wir tatsächlich noch im tiefsten mittelalter zu leben …

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  • eisbär sagt:

    Bajramaj stand in der Saison 2009 14 mal in der Startelf und wurde dabei 3 mal ausgewechselt, in der CL stand sie in beiden HF gegen OL und in den Finals gegen Perm in der Startformation und auch im HF und Finale des DFB-Pokals stand sie in der Startformation. Sie hat also in den wichtigen Spielen gespielt, das schließt also darauf, dass sie beim FCR schon eine wichtige Rolle gespielt hat und man sie durchaus als Stammspielerin bezeichnen konnte. Zudem war sie Nationalspielerin und viele Fans des FCR waren geschockt, als die Nachricht kam, dass Lira den FCR Richtung Potsdam verlässt.

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  • FF-Talent sagt:

    Nochmal zu den Zuschauerzahlen:
    1. Der Standort Köln kommt konzeptionell noch aus der VOR-WM-Zeit (FF-Hype nach der WM, Gerede von Folgeeffekte … die Realität kennen wir ja alle mittlerweile).
    2. Alles(!!!) ist für den FF besser als das zuvorige „FF-Vorgeplänkel“ beim Männer-Finale in Berlin.
    3. Zur Entscheidung fester Hallenpokalstandort wollte der DFB auch eine Entscheidung für einen festen DFB-Pokal-Ort.
    4. Köln ist nichtzuletzt auch das Trostpflaster für die westlichen Vereine (Ruhrpott etc.) gewesen. Als Ausgleich zum Hallenpokal Magdeburg im Osten.
    5. Man wollte statt Berlin eine andere wichtige Großstadt, ohne zuviel hauseigenen „FF-Anstrich“ (Frankfurt oder Potsdam kamen z.B. nicht in Frage) und mit repräsentativem Stadion (für das Event rund ums Pokalfinale ist auch eine gewisse Infrastruktur nötig).

    Nunja, Köln war da der konzeptionell beste Standort. Für die wechselnden Finalisten (und deren Fans) auch interessant. Aber für das marketingtechnisch relevante neutrale zusätzliche Publikum (darum geht es ja) vor Ort aus dem Großraum Köln wirkt das Finale von Jahr zu Jahr offensichtlich unattraktiver, teilw. „zu ausgelutscht“.
    Dass die Konzeption aus der Vor-WM-Ära einer dringenden Überholung bedarf, sollte dem DFB schnellstmöglich zu denken geben (anlässlich der objektiven Zuschauerentwicklung)!

    Eine Standort-Rotation wäre die einzig sinnvolle Alternative, Standorte wie z.B. WOB wären auch kein Problem (dann hat WOB wie die Bayern in der Männer-CL vllt. auch einmal ein „Finale dahoam“, geht ja auch).
    Allerdings überschneidet sich das alles (zu sehr?) mit der Spielort-Konzeption der FF-Nationalmannschaft. Moderne Stadien, bundesweit mit max. 30 Tsd. Plätzen, gerne auch in FF-„Entwicklungsregionen“: Die sind für die Natio. „reserviert“ (Halle, Paderborn, Sinsheim etc.) … und Standort Köln beibehalten, aber ins kleinere Stadion (Fortuna) umziehen? Scheinbar guter Kompromiss, aber nagt zu sehr am DFB-Prestige (die Natio. spielt ja auch nicht in München im Grünwalder Stadion, Haching oder gar in Aschheim, die Allianzarena ist scheinbar gerade gut genug.) 🙂
    Der DFB hat viel Arbeit, 50 Tsd. Plätze in Köln sind einfach ein Stimmungskiller!

    @ Herr Juchem: Ich wollte mich gar nicht in die Zensurdebatte einklinken! Zähle mich frisch, frank und frei zu den besagten 95 % netiquetten Usern hier und bin froh, dass nicht alles am Ende in Beleidigung, Polemik etc. ausartet … sind ja nicht beim MF! 😉 Missverstehen Sie das bitte nicht als Grundsatzkritik gegen Ihre sonst blitzsaubere Arbeit, Ihren guten Blog oder dergleichen, habe auch wie oben geschrieben großes Verständnis für Ihre „Zwickmühlen-Rolle“ (objektiver Journalist, Administrator, eigene Meinung). Wollte wie einige andere vor mir auch schon, nur meine (ich nenne es einmal) „Irritation“ ob Ihres „Märchenstunden“-Kommentars mitteilen. Mehr nicht (aber auch nicht weniger). Punkt. Back to Topic …

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  • waiiy sagt:

    @eisbär: Das ist richtig und Lira wurde auch als Star verpflichtet und auch so behandelt in Potsdam. Der Hype wurde ausgenutzt und gefördert. Alle, die anderes behaupten, sehen das verklärt.

    Aber Lira hat in dieser Zeit auch viel von sich gegeben. Sie hat immer gern Autogramme geschrieben, mit Leute neben dem Platz geredet, war immer präsent, schaute mit Coco öfter beim Training der eigenen Jugend vorbei, um dort einfach mitzuspielen bzw. mit den Mädels zu quatschen. Und sie war dabei nie arrogant bzw. vermittelte nie den Eindruck, dass es ihr zuviel wird. Sie war immer mit 100% Einsatz dabei, manchmal auch mit zu viel, wollte jedes Spiel gewinnen, hat sich vor die Mannschaft gestellt, indem sie die Aufmerksamkeit der Schiedsrichterin auf sich gezogen hat. Und „ja“, es gab von ihr bei weitem die meisten Trikots im Kinder- und Jugendbereich.

    Manchmal denke ich, dass viele von ihr die ganzen guten Dinge erwarten, aber der Star-Hype nicht mögen. Das finde ich sehr ziemlich grotesk. Wer das Eine will, muss das Andere mögen. Ich denke, dass man seine Stars braucht und sie auch pflegen sollte, weil sie viel mehr zurückgeben, als man allgemein bemessen kann.

    Ich hoffe, dass Julia Simic jetzt ein wenig die Rolle in Potsdam übernehmen kann. Wenn man ihre Präsenz bei Facebook sieht, kann man es hoffen. Sie spricht in der Sprache der Jugend.

    Bei Wolfsburg kann dies durchaus Nadine Keßler sein, wenn sie auch neben dem Platz mehr aus sich rausgeht und Integrationsfigur wird. Ansonsten hat dort Popp das Potential von ihrer Natur her.

    In Frankfurt kann es Lira sein, wenn man sie denn „DEN Star“ sein lässt. Aber das wird nicht passieren, weil es nicht in das Team passt, jemanden herausstechen zu lassen und weil man daneben Maro in die Rolle drängen will, was sie von ihrer natürlichen Zurückhaltung her gar nicht bewältigen kann. Da müsste sie sich schon unnatürlich verbiegen, was nichts bringt. Lira ist halt der „Ronaldo“ und Maro der „Messi“ von ihrer Natur her.

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  • Detlef sagt:

    @Matze,
    Richtig, wenn die Schiri bei ALYSSA ein Foul gesehen hätte (was nicht der Fall war), hätte auch ALYSSA eine rote Karte kriegen müssen!!! 🙁
    Obwohl ich auf der richtigen Seite saß, hätte ich nicht schwören wollen, ob es Foul war oder Ball gespielt!!!

    Bei JOSI hatte sie aber auf Foul entschieden, und hätte somit auch die letzte Konsequenz (nämlich Rot) ziehen müssen!!! 😉

    Es ging ja nicht darum, das Endresultat anzufechten, sondern es ging Zaunreiter und mir um eine Bewertung (um nicht Kritik schreiben zu müssen) der Schiedsrichterleistung!!!

    @jochen-or,
    Stimme Dir in fast allen Punkten zu!!!
    Nur diesem Satz von Dir;
    „Andererseits verfolgt Frankfurt und jetzt wohl auch Wolfsburg mit besserem Geld konsequent die Strategie der Abwerbung unter Schwächung des Hauptkonkurrenten.“
    …kann ich nicht zustimmen!!!

    Frankfurts, besser gesagt Sidis Ziel war es, möglichst viele Nationalspielerinnen nach Mainhatten zu holen, um die bestmöglichen Vermarktungschancen bei den Sponsoren zu erreichen!!!
    Und die hat er eben dort „eingesammelt“ wo sie gerade gespielt haben (Potsdam, Duisburg, Saarbrücken, München, Hamburg), egal!!!

    Wolfsburg hat sich dagegen zielstrebig darauf konzentriert, eine möglichst schlagkräftige Truppe, mit ausreichend Potential für die Zukunft aufzubauen!!!
    Also nicht nur fertige Nationalspielerinnen, sondern auch Zukünftige, die sich noch entwickeln müssen!!!

    Da wo Spielerinnen „zu haben“ waren, haben beide zugeschlagen, so wie das TURBINE auch macht, wenngleich auch mit etwas schmalerem Geldbeutel!!!

    Ich würde keinem dieser drei Vereine vorwerfen wollen, daß er Spielerinnen nur deshalb verpflichtet hat, um den Konkurrent zu schwächen, davon sind wir im FF wohl noch weit entfernt!!!
    Sondern jeder Verein verfolgte damit seine ganz eigene Strategie, der eine erfolgreicher, und der andere eben weniger!!!
    Und man hat deshalb gerade in Frankfurt gemerkt, daß man sein „Beuteschema“ nun etwas überarbeiten muß, um wieder Anschluß an die Spitze zu bekommen!!!

    @eisbär,
    Ich glaube Dir mal!!!
    Dann war ich wahrscheinlich bei den anderen 8 Spielen, wo LIRA nur auf der Bank saß!!! 😉

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  • Altwolf sagt:

    Also der Gedanke man verpflichtet Spielerinnen von direkten Konkurenten,um diesen gezielt zu schwächen,stammt eigentlich doch aus der Urzeit des Männerfußballs und war immer assoziiert mit der Verfahrensweise von Bayern München um sich die Dominanz in der Liga zu sichern.Diese Art des Vorgehens R.Kellermann vorzuwerfen halte ich für unzutreffend (was haben wir denn bisher dominiert?),denn wenn man die Entwicklung der Mannschaft verfolgt und auch ein wenig analysiert,hat er Spielerinnen von Jahr zu Jahr verpflichtet,die in sein spielerisches Konzept passen -sogg.“Konzepttrainer“.Warum spielt er mit C.Pohlers u.M.Müller ? Eigentlich sogg. altersbedingte „Auslaufmoddelle“ – weil sie das spielen,was er sich vorstellt und auch von genau diesen Spielerinnen umsetzen läßt.Nach L.Gößling hat er für das Mittelfeld,die von einer Verletzung zurückgeworfene N.Keßler verpflichtet, da er sie als Top-Spielerin im Mittelfeld gesehen hat und entsprechend auch aufgrund ihrer Persönlichkeit zur Kapitänin gemacht.Es muß dabei auch Gründe gegeben haben, die nicht allein im Verdienst gelegen haben, sondern vielleicht auch die Wertschätzung ,die ihr R.Kellermann entgegengebracht hat.Geht denn von den jetzigen Abgängen aus Potsdam auch nur eine zu WOB? Ich kann nur versuchen die WOB-Philosophie zu erläutern, nicht die von Frankfurt.Gerade wir in WOB haben doch genug Erfahrung (MF)mit Kaufen von Spielern gemacht, die irgendwo auf sich aufmerksam gemacht haben und dann hier wenig als Mannschaft zustande gebracht haben.Und noch einmal die gezielte Schwächung von Potsdam ist sicher nicht das Erfolgsrezept von WOB.
    @wally.Du bist als Turbine-Fan sicherlich kein WOB-Fan,aber Deine sachliche Art und auch Fähigkeit über den Tellerrand zu schauen und im Sinne des FF zu denken, verdient meinen uneingeschränkten Respekt.
    @Detlef.Wir sind nicht immer einer Meinung,jedoch auch Dir Dank für deine sachlichen und fairen Argumentationen und Beiträge.

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  • Dirk sagt:

    Lira war beim Nachwuchs um einfach mal nur mitzuspielen und mit den Mädels zu quatschen??? Da muss ich ja mächtig was verpasst haben. Coco war mal mit Inka, Tabbi und Anna in der Waldstadt, hat dort mit den Mädels gequatscht und etwa 30 Minuten mit ihnen gespielt. Aber Lira??? Ich habe meine Zweifel, dass Lira wusste, dass es die Waldstadt gibt. Nichts gegen Lira, aber Eigeninitiative im Bereich Fannäher gehört definitv nicht zu ihren Stärken 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Und hätte JOSI nicht auch Rot sehen können, als sie PATTI umsenste??? Immerhin war sie letzte Frau!!!“

    –> Strenggenommen hätte die Schiedsrichterin das als ‚Notbremse‘ werten und Henning statt der gelben die rote Karte zeigen müssen. Höchste Zeit, dass diese Regel geändert wird! Der Sinn dieser Doppelbestrafung ist niemandem zu vermitteln.

    „Und wenn eine Torfrau außerhalb des 16-ers den Ball in die Hand nimmt, gab es dafür nicht auch schon mal die gelbe Karte???“

    –> In diesem Fall nicht, weil sie aus dem Handspiel keinen Vorteil gezogen hat.

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass bei den Frauen noch kein Wechsel stattgefunden hat, um einen direkten Konkurrenten zu schwächen. Das ist wirklich meine Meinung.

    In Wolfsburg hat man gezielt eine Mannschaft zusammengestellt und nach Spielerinnen gesucht, die entsprechende Lücken zu schließen vermögen. Die einzige Spielerin, die dort für die Bank verpflichtet wurde, war in meinen Augen Anabel Jäger. Aber ich habe mich auch da von den Leuten hier umstimmen lassen, dass ihre Zeit noch kommen wird (vielleicht ja schon morgen links hinten in der Verteidigung bzw. davor im linken Mittelfeld mimt Popp als Tandem). Und durch ihre Verpflichtung wurde auch kein direkter Konkurrent geschwächt. Die Verpflichtung von Keßler erfolgte nach einer Phase, wo sie in Potsdam nicht spielen konnte und mir scheint auch, dass da irgendwas zwischen ihr und Schröder vorgefallen war, weil sie nicht mehr eingesetzt wurde, nachdem sie wieder fit war (das muss so im Februar gewesen sein). Der Wechsel von Odebrecht hat Potsdam natürlich nachhaltig geschwächt. Aber auch da wurde im Nachhinein sehr klug eingekauft, weil sie genau in die Mannschaft passte, auch wenn dafür Hartmann weichen musste und Goeßling mehr defensiv spielt. Aber der Erfolg gibt Kellermann da im Nachhinein recht.

    Potsdam hat namentlich 2 Stützen von direkten Konkurrenten verpflichtet: Lira Bajramaj und Julia Simic. Lira hat damals zwar alle wichtigen Spiele für Duisburg gemacht. Aber sie durfte nicht auf ihrer Lieblingsposition spielen und war in der Mannschaft nicht der wichtige Baustein, der sie gern hätte sein wollen. Dazu war die Hierarchie unter Martina Voß zu starr (mit Grings, Krahn, Laudehr, Oster, Fuß, Bresonik). Das war in meinen Augen einer der wichtigsten Gründe, warum sei gewechselt ist. Julia Simic „schwächt“ Bayern nicht wirklich, weil sie diese Saison nicht spielen konnte und sich der Verein dementsprechend anders eingerichtet hat und mit dem Bleiben der US-Girls auch zeigt, dass man weiter diesen Weg geht. Es wäre schwer gewesen für Julia, in München wieder das Ruder zu übernehmen.

    Frankfurt hat natürlich schon einige Führungsspieler anderer Vereine bei sich integriert und diese Vereine damit geschwächt. Und natürlich waren das auch öfter Spielerinnen von Potsdam. Aber darunter waren auch einige Spielerinnen, die sowieso irgendwie wechseln wollten, weil sie andere Luft brauchten (Peter und als Anhängsel Schmidt und weit vorher Pohlers). Und ich danke (und das ist meine private Meinung, die nicht richtig sein muss), dass Sigi Dietrich fest davon überzeugt ist, dass er mit den besten 15-16 Spielerinnen auch die beste Mannschaft stellen wird. Er tat das also nicht, um Potsdam eins auszuwischen, sondern um sein Team zu stärken. Dass das anderen Teams wehtut, ist klar. Auch ich habe (gerade um Lira) eine Träne verdrückt bei den Wechseln. Aber Frankfurt tat das nicht, um eine direkte Schwächung herbeizuführen.

    Und wenn man ehrlich ist, spielt bei vielen Wechseln im FF eben auch die berufliche Zukunft und teilweise die persönliche Situation eine große Rolle. Da wird mit der Freundin mitgewechselt (Lira/Coco, Keßler/Henning, Schmidt/Peter usw.), da hat man am neuen Ort eine Perspektive für die Zukunft (Pohlers als Kindergärtnerin), da will man mehr in den Fokus der N11 bzw. an Sponsorengelder, die man eh nur selten in großen Summen verdient (Lira in Frankfurt), da will man neue Horizonte sehen, weil man es später eh nicht mehr kann (Mittag). Das muss man alles auch akzeptieren. Im FF regiert halt nicht nur die sportliche Leistung, weil die finanziellen Rahmenbedingungen dies nicht ermöglichen.

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  • waiiy sagt:

    @Dirk: Ja, sie war sogar nicht nur ein Mal da und das natürlich mit Coco. Aber vielleicht waren da andere Trainer vor Ort… 😉

    Sie hat ihre Fannähe im Vergleich zu anderen Spielerinnen auch deutlich bei der Eröffnung der Fanlounge präsentiert, als sie bereitwilliger als die meisten anderen mit Coco zwischen der Kinderschar saß und Autogramme geschrieben und gequatscht hat. Viele andere waren da viel „dezenter“.

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  • doc8181 sagt:

    @ Detlef:

    Den Begriff „letzte Frau“ oder „letzter Mann“ gibt es schon lange nicht mehr. Hier gibt es nur noch die „klare Verhinderung einer Torchance“. Heißt: Die Spielerin muss direkt auf das Tor zulaufen. In der Situation lief Patti jedoch schräg nach links als sie gefoult wurde. Daher geht -nach unserem lieben DFB- Gelb in diesem Fall in Ordnung.

    Ob man darüber jetzt diskutieren kann, steht natürlich auf einem anderen Blatt 😀 😀

    Ach ja, dementsprechend hätte auch Eure Torfrau wohl nur Geld gesehen 😉

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  • Alice sagt:

    Beim Blick in die Zeitung hab ich mich an die Standortdiskussion hier erinnert. Der VfL bemüht sich augenscheinlich stark darum, das Pokalfinale ab 2016 in Wolfsburg stattfinden zu lassen.

    Ein wenig Off-Topic: Auch für das Championsleague-Finale 2015 bewirbt sich die Stadt Wolfsburg. Anscheinend überlegt man in Verbandskreisen der UEFA, dass Finale der Frauen an einen kleinerern Ort in der Nähe des Finals der Männer zu verlegen. (In Berlin wäre die Alternative die Alte Försterei vom FC Union. Außerdem kommen Magdeburg und eben Wob in Frage.)

    Großes Problem bezüglich Wob: Bis 2015 ist Fort Hauptsponsor und die Volkswagen-Arena wird wohl als nicht so attraktiv befunden 😉

    So das was neues aus der Gerüchteküche der Wolfsburger Allgemeinen.

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  • FFFan sagt:

    @ Alice:

    Ist Wolfsburg ein „kleinerer Ort in der Nähe von Berlin“? 😉

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  • Alice sagt:

    @FFFan: Laut der WAZ scheint es sich um einen solchen Ort zu handeln 🙂 Ich habe nur wiedergegeben was unser äußerst investigatives Tagesblatt herausgefunden zu haben scheint. Fände ich aus natürlich auch nicht ganz eigennützigen Gründen wunderbar und die Kapazität ist angemessen. Bleibt wohl nur abzuwarten.

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  • Detlef sagt:

    @Alice & FFFan,
    Außer der „Alten Försterei“ gibt es ja dann immer noch den Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin, der noch etwas größer ist, und mM nach auch schon mehr Sitzplätze hat als die Spielstätte von Union!!!
    Die UEFA läßt ja nur Sitzplätze zu!!!

    Und bevor man bis Wolfsburg fährt, bleibt man wohl eher auf halber Strecke in Magdeburg „hängen“!!! 😉
    Außerdem würden sich noch Leipzig oder Dresden anbieten!!! 🙂

    doc8181 schrieb;
    „Ach ja, dementsprechend hätte auch Eure Torfrau wohl nur Geld gesehen“
    Wer hätte den ALYSSA bestechen wollen??? 😉

    @waiiy,
    Also ich habe LIRA auch als eher „Fan-scheu“ in Erinnerung!!!
    Sie war meist sehr kurz angebunden, und redete kaum mit den Fans!!!
    Ganz im Gegensatz zu ihren Eltern, mit denen ich mich sehr oft unterhalten habe, und sogar heute wechseln wir noch ein paar Worte!!!

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  • gerd.karl sagt:

    ach ja zum schluss für die leute die an den zuschauerzahlen des dfb pokals der frauen rummotzen,
    zuschauerzahlen des fa womens cups:
    2010 – 17505
    2011 – 13885
    2012 – 8723
    2013 – 4988
    da lob ich mir doch die zuschauerzahlen vom deutschen dfb-pokal der frauen
    ouelle womensoccerunited

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  • Detlef sagt:

    @gerd.karl,
    Auch wenn Du vor Wut in Deine Tastatur beißt, ich motze trotzdem weiter!!!
    Und ich lege die selbe Platte immer wieder auf!!!
    Wir sind hier in Deutschland, und müssen uns an dem orientieren, was bereits erreicht wurde!!!

    2009-ca 27.000
    2010-knapp 20.000
    2011-WM-Pause
    2012-knapp 16.000
    2013-gut 14.000

    Der Rückgang ist zwar nicht so übel wie im Mutterland des Fußballs, aber er ist trotzdem deutlich!!!

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  • Ralf sagt:

    Nur der Vollständigkeit halber!!! 🙂

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  • gerd.karl sagt:

    die zuschauerzahlen sind aber immer noch besser als wie bei den engländern.
    im fa women cup nur 4988 zuschauer ist schon etwas wenig.

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  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl: Du muss dabei aber beachten, dass du die Bilanzen erst seit dem größten Erfolg der englischen FF-Geschichte (dem Finaleinzug der EM) darstellst. Wie war es denn vorher?

    Wer sagt uns, dass es in zwei Jahren bei uns nicht genauso aussehen wird wie heute in England?

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