Dietmar Sehrig neuer Trainer beim SC Freiburg

Von am 13. Mai 2013 – 22.42 Uhr 21 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat einen neuen Trainer: Nach der Trennung von Milorad Pilipovic wird das Team ab der kommenden Saison 2013/14 von Dietmar Sehrig betreut. Somit kehrt der 51-Jährige an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Der gebürtige Schwabe war von 2001 bis 2008 als Trainer im Frauenfußball tätig, darunter in der Oberliga und zwischen 2005 und 2007 auch bereits beim SC Freiburg. Im Oktober 2007 trennten sich die Wege, da es zwischen Trainer und Spielerinnen Spannungen gab. Danach arbeitete Sehrig zweieinhalb Jahre im Männerfußball, bevor er 2011 Trainer beim FFC Heidenheim wurde, von wo er nun nach Freiburg zurückkehrt.

Dietmar Sehrig

Dietmar Sehrig wird neuer Trainer beim SC Freiburg © Patrick Seeger

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Schwerpunkt Jugendarbeit
„Ich bin überzeugter Frauenfußballtrainer und ich freue mich darauf, mit der Mannschaft zu arbeiten“, so Sehrig. „Der SC hat eine gute Mannschaft und das Niveau ist hoch. Ausgehend von diesem Level möchte ich die Jugendarbeit forcieren“, erklärt Sehrig seine Vorstellungen. „Wer einmal in Freiburg gewesen ist, der ist infiziert. Die Trainingsbedingungen hier sind sehr viel wert. Die Möglichkeiten im Frauenfußball haben sich stetig weiterentwickelt. Ich möchte gerne mit dabei sein, den Frauenfußball hier mit zu entwickeln.“

Wunschkandidat
Abteilungsleiterin Birgit Bauer meint: „Wir hatten sehr viele Anfragen und Kontakte und bei einigen hätte ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen können. Aber sobald Dietmar Sehrig ins Gespräch kam, war er sofort unsere erste Option. Wir haben schon einmal zusammengearbeitet und das war ein sehr angenehmes Arbeiten.“

Und sie erklärt weiter: „Dietmar Sehrig war Wunschkandidat des gesamten Vereins, vor allem weil uns seine Philosophie und sein Konzept für unsere Abteilung vollkommen überzeugt haben. Wir fühlen uns als Ausbildungsverein und wollen diese Philosophie leben und wieder verstärkt Wert auf unsere Nachwuchsarbeit legen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Ich nehme diese Nachricht mit einer gewissen Skepsis auf. Menschlich mag Dietmar Sehrig ein angenehmerer Typ sein als Pilipovic, aber ich mache mir ein wenig Sorgen, ob das derzeitige Trainingsniveau gehalten werden kann. Sehrig hat abgesehen von seiner ersten Amtszeit in Freiburg keine Erfahrung im Profifußball. Meist trainierte er unterklassige Frauenteams, etwa den FV Faurndau (Oberliga) oder aktuell den FFV Heidenheim (Landesliga). Hat er das taktische und trainingsmethodische ‚Know-how‘ für einen ambitionierten Bundesligisten?

    Gewisse Risse

    Nachdem Sehrig 2005 in Freiburg das Traineramt übernommen hatte, ging es zunächst steil bergauf. Die Saison 2005/06 wurde auf dem 7.Platz abgeschlossen, ohne den Punktabzug (wegen Einsatzes einer nicht spielberechtigten Spielerin) wäre es sogar Platz 6 gewesen. Doch schon in der darauffolgenden Spielzeit kam der Absturz auf Rang 10. Da zeigten sich bereits die im Artikel angesprochenen „Spannungen“. Nach dem katastrophalen Start in die Saison 2007/08 mit nur einem Punkt und 2-15 (!) Toren aus den ersten drei Spielen zog der Verein die ‚Reißleine‘. Vorstandsmitglied Heinrich Breit kommentierte es so: „Wir mussten in persönlichen Gesprächen zur Kenntnis nehmen, dass sich zwischen Team und Trainer Spannungen aufgebaut und auch gewisse Risse entwickelt haben, die eine auch perspektivisch erfolgversprechende Kooperation nicht mehr sicher stellten.“

    Dies scheint inzwischen vergessen. Na gut, aus dem damaligen Kader ist mit Juliane Maier auch nur noch eine Spielerin übrig geblieben…

    Wie gesagt, ich habe kein besonders gutes Gefühl dabei, lasse mich aber gern eines besseren belehren!

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  • speedy75 sagt:

    Also so wirklich überzeugt bin ich von dieser Lösung auch nicht, lass mich jedoch auch gern positiv überraschen.

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  • puppenkiste sagt:

    Cleverer Schachzug der Abteilungsleiterin. Durch die Verpflichtung des friedliebenden Didi Sehrig wird sie wieder die alleinige Herrschaft über die Frauenabteilung des SCF haben.

    Mir ist aufgefallen, dass beim SCF die Trainer, die charakterlich stark sind und eine eigene Meinung haben (die Frau Bauer nicht passt) ziemlich schnell rasiert werden.

    Liegt der Hund am Ende woanders begraben?

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  • Detlef sagt:

    Ich erinnere mich dunkel, daß es damals zu inneren Zerwürfnissen gekommen war, und das sich damals viele gefragt haben, woher die so plötzlich gekommen sind???
    Ich habe ihn als einen sehr ruhigen- und sachlichen Trainer in Erinnerung!!!

    Wie dem auch sei, Spannungen und Zerwürfnisse kommen niemals nur von einer Person!!!
    Vielleicht hat Herr Sehrig aus der damaligen Situation etwas gelernt, oder er kommt mit dem aktuellen Kader besser zurecht???

    Ich fänds echt schade, wenn die gute Arbeit der letzten Jahre nicht weiter positiv fortgeführt wird!!!
    Denn auch die Breisgauerinnen haben (wie die Bayern-Ladies und die SGS) das Zeug zum „Spielverderber“, wie man diese Saison wieder sehen konnte!!!

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  • abc sagt:

    Man liest hier von einem „angenehmen Zeitgenossen“ oder vom „friedliebenden Didi“ und merkt, dass sich hier nur Außenstehende zu Wort melden… Ich hatte die riesengroße Ehre, unter diesem Trainer zu spielen und nicht nur ich hatte meine Probleme. Sehrig hat fachlich hohe Kompetenzen, das steht außer Frage, doch Zwischenmenschlich? Ich habe da meine Zweifel, unter Anderem, da man sich schon einmal auf Grund von „Spannungen“ zwischen Spielerinnen und Trainer trennte…

    Trotzdem, alles Gute und viel Erfolg „Didi“!!!

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  • Kommentar sagt:

    …hat schon mal einer mit den Spielerinnnen gesprochen wegen dem Trainingsniveau ???
    habe eher das Gefühl das die Erleichtering überwiegt das MP weg ist ..
    Und wie ich schonmal geschrieben habe überall wo MP war hat er verbrannte Erde zurückgelassen… und wo ist der Erfolg als sportlicher Leiter bei der Zweiten ???? Abgestiegen…
    auserdem wir geminkelt das er wohl auch sehhhhhhr wenige Jugendspiele gesehen hat.
    Ich denke eher das der Freigurger Weg auch bei den Frauen angewandt wurde und eher mal ne schwierige zeit zu überbrücken als gleich den Trainer rauszuschmeisen aber alle das Ende herbeigesehnt haben …..und nicht nur die Managerin die sicher am meisten leiden musste…sondern die meisten bis alle…

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  • Wir sind die Besten sagt:

    mit großer Verwunderung habe ich die Trennung des SC von MP zur Kenntnis genommen. Jetzt haben Sie ja wieder die in ganz Europa „bewunderte Familie“ zusammen. MP sein Co. BL (Bernd Lupfer) haben als einzige in diesen 3 Jahren gemacht was man
    in der ersten oder zweiten Bundesliga von allen Betiligten zu erwarten hat – nähmlich profesinnell und erfolgsorientiert zu arbeiten.

    Das drumherum um die Person BB erinnert mich eher an die Abläufe beim meinem Heimatverein und der spielt in der Kreisliga B !!

    […]

    Ich wünche MP und BL bei Ihren kommenden sportlichen Aufgaben jedenfalls von ganzem Herzen was Sie die letzten drei Jahren nicht gehabt haben.

    Ehrliche und zielorientierte Menschen und Mitstreiter.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • kennerderszene sagt:

    Ich wundere mich wirklich…..
    Aber wer mag es einem außenstehenden Verdenken, der nur den Erfolg im Vordergrund sieht.
    Erfolg mit einer Mannschaft zu haben, die die mit Sicherheit die teuerste Mannschaft der Vereinsgeschichte im FF war ist leicht zu haben! Siehe Frankfurt, Wolfsburg…
    Erfolge können sich auch anders auswirken,je nachdem welches Konzept verfolgt wird. MP hat ein Konzept, sich selbst zur Show stellen. Die zweite Mannschaft ist ABGESTIEGEN und es kümmert einen Trainer nen feuchten Dreck, tolle Einstellung gegenüber dem Gesamtkonzept! Jede Spielerin beim SC Freiburg ist froh (nein, eine nicht die hat immer gespielt und nein es war nicht der Kapitän…)dass ein Wechsel kommt. Führung durch Angst und Schrecken, ganz toll. TW L.B. eines der größten TW-Talente in ganz Deutschland, fliegt aus der Nationalelf weil Ihre Entwicklung im letzten Jahr stagniert. Warum? Weil das komplette Trainerteam außer der Co-Trainer nicht mit dem Trainer arbeiten konnten. Macht halt der Co noch das TW-Training. MP hinterlässt überall wo er tätig war mehr als verbrannte Erde wie man in all seinen ehemaligen Vereinen hört!
    ich wünsche dem Neuen Trainer alles, alles Gute! Bitte neue Talente und Klassenerhalt, mehr gibts nicht zu sagen.

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  • FF-Talent sagt:

    Was geht denn hier ab? Erinnert ja an das unsägliche Vereinsdrama (Farce / Posse) von Lok Leipzig der letzten Jahre.

    Sind die ganzen Kommentare von neuen Benutzernamen hier alle von ein und derselben Person, die hier ehrlich Tacheles redet? Oder beginnt jetzt das große „Gepöbel“ einer breiten enttäuschten Freiburger Masse?

    Der SCF ist v.a. diese Saison oft als Mannschaft mit überraschend viel Laufleistung, individueller Schnelligkeit und Taktikdisziplin aufgefallen. So kam v.a. der Ruf des „Favoritenschrecks“ bei außenstehenden FF-Interessierten hier im Forum zustande, oder? Kondition und Konstanz der Leistungen des SCF z.B. auch viel besser als bei vielen Teams unterhalb in der Tabelle (also die halbe Liga).

    Wie diese Leistung zustande kam, wie Pilipovic als Trainer ist, wieviel Diktatur und Ego-Show mit dabei war? Von außen schwer zu beurteilen, zumal beim eher öffentlichkeitsscheuen Freiburger FF… aber das Resultat hat viele positiv beeindruckt (Ausnahme: Der publik gewordene Schiri-„Händedruck“). Klar ist: Ist Pilipovic mit seinen hier kritisierten Anforderungen und Leistungszwängen weg, wird es ein neuer Trainer schwer haben, die hier im Forum gepriesenen Leistungen des SCF zu wiederholen. Dann wird es eng mit der Favoritenschreck-Rolle, egal ob Spitzentrainer oder Verbandsliga-Coach.

    PS: Es gibt doch auch in Freiburg einen Vorstand, ein paar mündige Spielerinnen oder Fans, eine Mitgliederversammlung … wieso werden die Probleme erst in der Öffentlichkeit verhandelt, wenn es zu spät ist (Saisonende, Vertragsende von Pilipovic)? Wieso melden sich die Leute immer erst hinterher öffentlich mit Kritik? Dann kommt es doch immer zum unsäglichen Nachtreten, wenn es doch eh zu spät ist. (Leider kein auf die „Sportfamilie“ Freiburg begrenztes Problem, in letzter Zeit wieder öfter im deutsch FF) … eine nicht-bundesligataugliche Diskussionskultur.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @FF-Talent: Sehr guter Kommentar Kompliment.

    Bei den neuen Benutzernamen scheint es so, als wären Diese mit ihrem angeblichen Insiderwissen nun aus der Deckung gekommen.

    Wenn dem so ist wie @Kommentar und @Kennerderszene berichten, weshalb hat dann die Abteilungsleiterin BB nicht reagiert?

    Jetzt wo anscheinend das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, kommt die ganze Geschichte ans Tageslicht.

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, ist mir auf der HP des Vereins aufgefallen, dass im Funktionsteam kein TW-Trainer(in) vorhanden war.
    Sollte das TW-Training nebenbei vom Co-Trainer ausgeführt worden sein, so finde ich das sehr fahrlässig ein solches TW-Talent hängen zu lassen, und auch hier wäre wohl die Abteilungsleiterin aufgefordert gewesen zu reagieren.

    Warten wir also erst mal ab, was nächste Saison mit dem neuen Trainerteam rauskommt. Ich wünsche der Mannschaft auf jedenfall alles Gute für die kommende Runde.:-)

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  • Jakob sagt:

    Wegen solchen Einstellungen wird von vielen Menschen der Amateur-Frauenfußball nicht ganz ernst genommen. Die einzigen die etwas zu bestimmen und auch zu vertreten haben sind die Vereinsverantwortlichen Damen und Herren! Dieser Trainer, Dietmar Sehrig, wurde verpflichtet um die vorhandenen Spielerinnen (Mannschaft) weiter zu bringen und um den Verein nach außen positiv zu vertreten. Trainer aber insbesondere die Spielerinnen kommen und gehen, sind daher ersetzbar. Die Spielerinnen haben Amateur-Verträge und müssen daher ihre Leistungen für den SC Freiburg abrufen. Das persönliche ist hier grundsätzlich in den Hintergrund zu stellen. Wenn die Spielerinnen das Sportgelände betreten hat die Einstellung für den SC Freiburg zu stimmen, dafür werden sie bezahlt. Sollte eine Spielerin damit nicht einverstanden sein, kann sie nach Vertragsende nicht aufgehalten werden. SCF hätte sicherlich einen prominenten Trainer verpflichten können, dann wären aber nicht auszuschliessen, dass kurzfristig einige Spielerinnen ersetzt worden wären. Also konzentrieren wir uns auf das „Runde Leder“. Jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen!

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  • sitac sagt:

    @Jakob:???….Verstehe ich dich richtig? Trainer und Spielerinnen sind bezahlte Söldner des Vereins, der von den vereinsverantwortlichen Damen und Herren (wer gehört denn alles zu diesem absolutistischen Führungskreis?) befehligt wird. Mündiges und mitdenkendes Personal ist unerwünscht? Und das in Freiburg???
    Entschuldige bitte, Jakob, aber deinen Beitrag fand ich jetzt doch zu provozierend.

    Eigentlich wollte ich aber ich zu Sehrig schreiben.
    Ich war sehr oft bei den Heimspielen des FV Vorwärts Faurndau, als Sehrig dort Trainer war (Oberliga BW). Ich fand ihn sehr kompetent. Nie habe ich bei ihm eine abfällige Geste oder Bemerkung über eine Spielerin gesehen bzw. gehört, obwohl er quasi ununterbrochen am Reinrufen war. Aber : Scheitern in Freiburg, Scheitern in Sifi. Als ich gerade gelesen habe, dass Freiburg ihn wieder geholt hat, dachte ich, das kann doch nicht wahr sein.
    Trotzdem: bei aller Skepsis viel Glück in Freiburg, auch, falls
    Jakob doch recht hat, beim Strammstehen vor den „Vereinsverantwortlichen“.

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  • Jakob sagt:

    Ich wiederhole: Spielerinnen haben „Vertragsamateur-Verträge“ mit dem SCF! Musterverträge sind auf der Verbandsseite (SBFV) nachzulesen (ohne Beträge). Daher sind sie Angestellte des Vereins. Sie haben sich nicht um Angelegenheiten zu kümmern die Vereinssachesache sind. Sie können sich auch als Spielerinnen – da sie Mitglieder sind – in ein Amt wählen lassen. Anregungen und Kritik sollten „innerhalb des Vereins“ mit den Verantwortlichen Mannschaftsrat/Trainer/Abteilungsführung) besprochen werden. Jede Spielerin will sich verbessern und für ihre Leistungen das beste Hornorar erzielen. Und sich auch für Vertragverlängerungen besser in Position bringen. Das ist auch legitim. Wie auch schon in den Kommentaren zuvor geschrieben wurde, ist nur noch eine Spielerin vom Jahre 2007/08 in der Mannschaft. Daher sind die Spielerinnen meiner Ansicht nach noch nicht berechtigt sich um Vereinsangelegenheiten zu kümmern. Sie haben zwar eine erfolgreiche Saison hinter sich, sollten dies aber erst wieder in der neuen Saison „auf dem Platz“ bestätigen. Sie müssen sich dem neuen Trainerstab neu beweisen und um ihre Stammplätze kämpfen.

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  • holly sagt:

    hm, irgendwie frage ich mich wie Freiburg denn den jetzt scheidenden Trainer überhaupt verpflichten konnte, wenn er überall verbrannte Erde hinterlassen hat? Sind die in Freiburg so blind oder kennen die kein Internet wo man sich informieren kann?

    Verstehen kann ich auch nicht wie man jetzt wieder einen Trainer holen kann mit dem man beim ersten Mal nicht klar kam!

    @ Jakob, welchen prominenten Trainer hätte Freiburg den verpflichten können? Also mir fallen nicht wirklich viele prominente Trainer ein die im FF tätig sind.

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  • Jakob sagt:

    Ich hätte wohl eher sog. prominenten Trainer schreiben sollen. Der SCF hätte bestimmt wieder einen Ex-Profi Spieler als Damentrainer verpflichten können. Oder auch einen anderen Bewerber vorziehen können. Es kommt immer wieder vor, dass Trainer nach Jahren an ihre alte Wirkungsstätte zurückkommen. Auch im Herrenfußball. Das ist auch gut so. Der Trainer kennt das Umfeld und kann mit der neuen Mannschaft die Sache neu angehen. Es kommt auch immer wieder vor das Spielerinnen zurückkommen zu ehemaligen Vereinen. Auch nachdem sie bei anderen Vereinen nicht unbedingt erfolgreich waren. Es geht auch nicht darum ob Frauenfußball oder Herrenfußball sondern um die gesammte Einstellung.

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  • Beobachter sagt:

    Die Äußerungen hier in Forum, dass Herr Pilipovic bei seinen Ex Vereinen verbrannte Erde hinterlassen hat, entsprechen in keinster Weise der Wahrheit.
    Es trifft eher zu dass man beim SC Freiburg nicht mit dem Erfolg dieses Trainerduos gerechnet hat. In diesen haltlosen Äußerungen ist purer Neid zu erkennen. Alle bisherige Trainer beim SCF sind nach kurzer Zeit von der Mächtige und Herrschsüchtige Frau Bauer entlassen worden.
    Was ich hier als unabhängiger Anhänger des FF erwarte ist ganz einfach Fairness. Fairness und Anerkennung für das scheidende Trainerteam, die sehr professionell beim SC ihren Job gemacht haben und vielen Jugendspielerinen die Chance, Bundesliga zu spielen, gegeben haben.

    Fakten die nicht zu verleugnen sind:

    1) SCF hat in diesen Saison Zweitjüngste Mannschaft in der Bundesliga.
    Durchschnittsalter betrug 21,5 Jahre.
    Nur Sindelfingen hatte eine jüngere Mannschaft. Durchschnittsalter 21,2 Jahre.
    D.h. dass Trainerteam hat sehr wohl auf Jugend gesetzt.

    2) SCF hat in diesen Saison erfrischenden Fußball gespielt und viele Sympathien in ganz Deutschland gewonnen. Auch bei mir.

    3) Auf der Fairnesstabelle steht SCF auf dem Zweitem Platz, hinter dem VFL Wolfsburg. Durch Faire und Attraktive Spielweise begeisterte SCF viele Anhänger des FF.

    4) In der Abstiegssaison 2009/10, bevor Herr Pilipovic und Herr Lupfer die Mannschaft übernommen haben, waren es 9 Ausländische Spielerinnen im Mannschaftskader (Brunner, Stein, Moser, Parker, French, Wennino, Julevic, Wendlinger und Haag).
    Am Ende dieser Saison waren es lediglich 5 (Abbé, Clark, Igwe, Makanza und O’Sullivan). Reynolds verließ die Mannschaft in Richtung USA 5 Spiele vor Saisonende.

    Auch das bestätigt dass sich Herr Pilipovic und Herr Lupfer, wohl an die Philosophie des Vereins als „Ausbildungsverein“ gehalten haben.
    Ich denke dass beim SCF eher angebracht wäre dem Trainerduo Komplimente auszusprechen und großen Dank zu sagen für hervorragend geleistete Arbeit. Größe zu zeigen, auch wenn es dem ein oder anderem vielleicht Weh tut!!!! Das ist in vielen Lebenslagen mit Sicherheit nicht einfach, aber der einzige und der richtige Weg!!!!!!

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  • mike sagt:

    sehe ich nicht ganz so. beide trainer wurden für ihre arbeit bezahlt und haben gute arbeit geleistet. der unterbau war vorher schon vorhanden. die frau bauer ist nicht herschsüchtig. sie trägt die verantwortung!!!
    ein arbeitnehmer der sich nicht unterordnen kann ist nicht tragbar.
    ich sehe keine probleme und glaube das der pilpovic seinen weg gehen wird.

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  • pmm... sagt:

    Hatte der SCF jemals eine bessere Saison gespielt?
    Als die alte Mannschaft so ziemlich aufgelöst wurde,
    hatte man doch von Vereinsführung und Trainer mit
    den neuen Spielerinnen deutlich die Kompetenz in Sachen
    FF demonstriert. Deutlicher sogar als der Finanzprimus der Liga.
    Mal schauen wie die Personallage für die neue Spielzeit von den Verantwortlichen gemanagt wird.
    Wird`s besser war alles richtig. Bei allem Verständnis für Jugendarbeit, unteres Mittelfeld wie so oft, hat der Freiburger Frauenfussballfan (FFFF)nicht verdient.

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  • mike sagt:

    fakt ist das in der rückrunde ein weniger erfolgreiches fußball gespielt wurde. das lag definitive nicht am management. der scf hätte platz 4 oder 5 erreichen müssen! wenn das ziel der nichtabstieg ist und man die möglichkeit hat 6 bis 9 punkte mehr zu holen und das nicht tut??? die rückrunde war sehr schlecht und an einem schiri wurde eine tätlichkeit begangen (von wem auch immer). da erkenne ich verzweiflung und schwäche. es musste eine reaktion kommen (normalerweise viel früher). das management macht gute arbeit und was die personalpolitik angeht erkenne ich professionalität!
    verdient? es bekommt jeder das was er verdient. der scf macht sehr gute jugendarbeit ist in der frauen bundesliga!!!

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  • FFFan sagt:

    @ mike:
    „… der scf hätte platz 4 oder 5 erreichen müssen!“

    Der SCF hat Platz 5 erreicht! Dies ist die beste Bundesligaplatzierung der Vereinsgeschichte!

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  • susi sagt:

    Nachdem man sich 2007 von Sehrig getrennt hat, wirft sich doch die Frage auf, warum ausgerechnet er zurückgeholt wird? Da gab es wohl doch nicht soviele Bewerber für diese Position, wie vorgegaukelt wurde?! Sicher gibt es Personen, die mit MP so ihre Probleme hatten, aber das gibt es in jedem Arbeitsverhältnis, oder? Sicher, die 2. ist abgestiegen, aber dafür gibt es seine Gründe und damit hat MP nichts zu tun. Er war sich auch nicht zu schade, sich zu den Spielerinnen der 2. auf die Bank zu setzen und sie zu unterstützen. Anders als ein Sehrig, der dies in keinster Weise macht und Spielerinnen dazu noch beleidigt. Man sollte doch mal schauen, wo die Bundesliga-Frauen die letzte Saison abgeschlossen haben und wo sie jetzt stehen. Die Bundesliga ist definitiv eine ganze Nummer zu groß für ihn, sportlich wie auch menschlich. Und eine Birgit Bauer hat für alles, was unterhalb der 1. Frauenmannschaft agiert, sowieso kein Interesse!

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1 Pingbacks »

  • Bundesligacheck Saison 2013/14. Teil 5: SC Freiburg | Powerfrauen im Paradies sagt:

    […] Zudem kennt er sich vor allem im Jugend- und im unterklassigen Frauenfußball aus. Bei den Fans gehen die Meinungen auseinander: Manche freuen sich über das Ende der Arbeit mit dem teilweise […]

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