Kerstin Garefrekes verlängert in Frankfurt

Von am 10. Mai 2013 – 12.31 Uhr 24 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat den Vertrag mit Führungsspielerin Kerstin Garefrekes um eine weitere Saison verlängert.

Die zweifache Welt- und Europameisterin unterschrieb beim 1. FFC Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 und geht damit in ihre zehnte FFC-Saison.

Torgefährliche Führungsspielerin
Beim 1. FFC Frankfurt gehört die 33-Jährige nach wie vor zu den Führungsspielerinnen und absolvierte in der Saison 2012/2013 bisher sämtliche 21 Ligaspiele über die volle Länge. In der aktuellen Spielzeit führt Garefrekes die vereinsinterne Scorer-Liste mit insgesamt 13 Toren sowie vier Assists an.

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Kerstin Garefrekes

Kerstin Garefrekes ist immer noch motiviert © Nora Kruse, ff-archiv.de

Unverändert motiviert
Kerstin Garefrekes erklärt: „Trotz einer nicht einfachen Saison und der noch offenen Fragen bezüglich der Qualifikation für die Champions League sowie der Neubesetzung der Trainerposition, habe ich mich bewusst zu diesem Zeitpunkt entschieden, meinen auslaufenden Vertrag beim 1. FFC Frankfurt um ein Jahr zu verlängern. Hinsichtlich der persönlichen Leistungsbereitschaft fühle ich mich auch nach vielen Jahren in der Frauen-Bundesligaunverändert motiviert, die bevorstehenden Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten anzugehen.“

Frankfurter Lebensversicherung
FFC-Manager Siegfried Dietrich sagt: „Wir sind außerordentlich glücklich, dass Kerstin Garefrekes ein weiteres Jahr für den 1. FFC Frankfurt spielt und mit ihrer Unterschrift schon vor dem wichtigen Saisonfinale ein klares Bekenntnis für die weiteren Herausforderungen unseres Vereins abgibt. ,KG’ zählt als wichtige Leistungsträgerin nicht nur zum Rückgrat im FFC-Team, sondern ist mit ihren immer wieder entscheidenden Toren auch eine Art Lebensversicherung für unsere Ziele. Mit ihrer klaren, unverwechselbar deutlichen Art, ihrer großen Erfahrung und ihrer uneingeschränkt professionellen Einstellung ist sie ein Vorbild für uns alle.”

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Sehr wichtige Spielerin für den FFC von daher gut dass sie um ein weiteres Jahr verlängert hat.

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  • grammofon sagt:

    Garefrekes ist für mich die Spielerin der Saison. So weit ich es erkennen kann, die einzige Frankfurterin die immer konstant eine Top-Leistung abgerufen hat. Und es würde mich nicht überraschen, wenn sie dies noch viele Jahre lang weiter so tut.

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  • xXx sagt:

    Gut für Frankfurt, dass Garefrekes verlängert. Aber trotzdem auch iwie ein Zeugnis für eine verfehlte Transferpolitik, wenn die mit Abstand beste Spieler und Torschützin noch eine Spielerin aus der älteren Generation ist, von denen die meisten Spielerinnen ja ihre Karriere schon beendet haben. Da ist der Umbruch mal völlig in die Hose gegangen.

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  • DAWIDenko sagt:

    Wenn Frankfurt Garefrekes nicht hätte?
    Denke ich mir immer öfters bei Frankfurt, vor allem seit dem Karriereende von Birgit Prinz und dem Weggang von Conny Pohlers. Schön für Frankfurt aber auch die gesamte Liga, dass sie noch ein Jahr spielt.
    Hatte eigentlich schon mit einem für sie typischen „leisen“ Abgang gerechnet.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich glaube, der N11-Rücktritt hat ihr gut getan! Sich nur auf den Verein und damit die BL konzentrieren zu können, scheint sich mit einer relativ konstanten Leistung „bezahlt“ gemacht zu haben.
    Andererseits hätte ich mal ganz gern gewußt, ob GF auch in einem anderen Team so eine Leistung immer wieder abrufen hätte können…und andererseits, was hätte der 1.FFC für eine Tabellenposition ohne ihre spielentscheidenden Treffer etc.!

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  • Sheldon sagt:

    Die Frage wird erlaubt sein, was mit Bajramaj geschieht. Ihr Vertrag läuft nächstes Jahr aus. Ihre Positionen bei Frankfurt sind für ein weiteres Jahr belegt (Maro auf der 10, Garefrekes auf RA).

    Ich denke (und würde es bei dem Trainer bedauern), dass sie wechseln wird. Vielleicht nach Wolfsburg, vielleicht nach Potsdam, vielleicht nach Bayern. Leider ist in Frankfurt für sie kein Platz (sie sollte ja eigentlich als Nachfolgerin von Garefrekes dorthin gehen).

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  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Das selbe habe ich mir auch gleich gedacht! Soltte sie nach ihrem Kreuzbandriss wieder richtig fit werden, muss sie natürlich auch spielen. Wenn sie bleibt, wird sie sich öfters auf der Bank wiederfinden! Vielleicht hilft ihr ja eine gute EM(sollte sie dabei sein), um sich anzubieten!
    Super natürlich, dass KG bleibt. Damit habe ich eigentlich schon nicht mehr gerechnet!

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  • laasee sagt:

    Only a one year contract?
    She is absolute quality and class.

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch Frankfurt!!!
    Ohne KG sähe es in Mainhatten wohl abermals sehr finster aus, was die CL-Quali angeht!!!
    Das ausgerechnet eine Mittelfeldspielerin zu Frankfurts Goalgetterin Nummer Eins geworden ist, läßt die dortige Offensivabteilung nicht besonders gut aussehen!!!

    @Sheldon,
    LIRA hat überhaupt keine feste Position!!!
    Ihr Pech war es nur, daß sie sowohl in der Natio, als auch in Frankfurt in ein starres Korsett gepresst worden ist, daß ihr die Luft zum atmen nahm!!!
    Nicht zuletzt deshalb hatte LIRA in Potsdam ihre erfolgreichste Zeit, weil sie dort ständig ihre Positionen ändern konnte/durfte!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Das stimmt, doch gerade Garefrekes ist ja ein Faktor, wieso in Frankfurt das System so starr ist. Ando und Crno scheinen viel flexibler in der Rotation zu sein, die Garefrekes nicht mehr gewöhnt ist.

    Gerade das war ja auch immer das Problem in der N11, dass Garefrekes und Bajramaj aus zwei ganz unterschiedlichen Spielsystemen kamen, aber miteinander harmonieren mussten. Das war kaum möglich!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Das sehe ich anders!!!
    Gerade KG ist eine sehr flexible Spielerin, die (außer im Tor) schon auf allen Positionen gespielt hat!!!

    Das „Korsett“ kam eher von den Trainern, die in ihren Köpfen wohl ähnlich starr im Denken waren/sind!!!

    Du hast es ja selber angedeutet, daß beide (KG und LIRA) aus unterschiedlichen Spielsystemen kamen, wofür allerdings nicht die Spielerinnen, sondern die Trainer verantwortlich sind!!!

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  • Herr Schulze sagt:

    An @sheldon & Co.
    Wenn eine Lira Bajramaj in halbwegs Normalform keinen Platz in einem Frauenfußballteam finden könnte, dann wäre das bei ihren Fähigkeiten ein Armutszeugnis – für den Trainer. Kahlert hat sich selbiges tatsächlich ausgestellt.
    Kerstin Garefrekes (schön, dass sie ein weiteres Jahr dranhängt), Dzenifer Maroszan und Lira Bajramaj in einer Mannschaft zu haben, sollte ein Glücksfall für den Verein, für die Zuschauer, für die Spielerinnen und jeden guten Trainer sein – und kein Aufstellungsproblem.

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  • Sheldon sagt:

    @Herr Schulze/Detlef: Ich sehe die Problematik bei Garefrekes. Sie mag alle Positionen schon gespielt haben, ja, dennoch hat sie immer an ihrer Position geklebt, während Maro und Lira Rotationsspielerinnen sind, die sich frei auf dem Platz bewegen. Meines Erachtens werden Lira und Garefrekes nie miteinander harmonieren, deswegen wäre es besser gewesen, Garefrekes‘ Vertrag nicht zu verlängern!

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  • FFFan sagt:

    Vielen FFC-Fans dürfte heute ein Riesenstein vom Herzen gefallen sein, als die Nachricht bekannt wurde, dass Kerstin Garefrekes ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat.
    ‚KG‘ ist in Frankfurt tatsächlich immer noch unverzichtbar. Sie schießt die meisten Tore, spielt die besten Pässe, ist extrem laufstark und spielintelligent. Bei ihren Mitspielerinnen und den Fans ist sie hoch angesehen; ihr Wort hat Gewicht, egal ob sie nun die neue Kapitänin wird oder nicht.

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  • Leser sagt:

    @Sheldon: Das ist ja nun wirklich der amüsanteste Beitrag, den ich hier seit langem lesen durfte. Vergleichen Sie doch bitte einmal die Effizienz, Konstanz (Vgl. Homepage / Führende der Scorerliste seit 2009!!!),Vereinsolidarität und vor allem Persönlichkeit einer Kerstin Garefrekes mit der von Frau Bajramaj. Welcher Trainer/Manager würde hier auf Erstgenannte verzichten wollen, um alle Karten auf das Wagnis Bajramaj zu setzen?

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  • Michele sagt:

    Man brauch die Fähigkeiten einer Lira Bajramaj wohl nicht in Frage stellen, oder? Trotzdem hätte sie gegen KG keine Chance! Kerstin ist eine der beliebtesten Spielerinnen bei uns Fans und von Manager SiDi! Frankfurt kann sein System wohl nicht umstellen, nur damit Lira ihren Platz findet! Kerstin hat zwar nicht die technische Klasse, aber ist einfach für den FFC unersetzlich!

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  • Sheldon sagt:

    @Michele: Dann sollte man auch ehrlich zu Lira sein und ihr sagen, dass sie bei Frankfurt keine Chance haben wird, sich durchzusetzen. Denn um ihre Fähigkeiten ausspielen zu können, braucht sie ein auf sie ausgerichtetes Spielsystem, wo sie auf dem anderen Flügel jemanden hat, der genau der gleiche Typ ist. Das hatte sie in Potsdam mit Mittag, die vom Spielstil sehr ähnlich agierte wie Bajramaj.

    Allerdings denke ich das noch nicht mal. Ich denke, dass Lira eine reale Chance hat, sich unter Glass gegen Garefrekes durchzusetzen. Denn eigentlich ist das Spielsystem, dass sie jetzt in Frankfurt spielen, genau auf Lira zugeschnitten. Crno ist derselbe Spielerinnentyp wie Lira, Ando ist eine hängende, rotierende Spitze, ein echter „falscher Neuner“ sozusagen, Marozsan genießt große Freiräume und kann das Spiel fantastisch aufziehen, zwischen Behringer und Kulig entsteht eine gute Dynamik und Aufgabenverteilung, und auf den Außen machen Peter und Huth ordentlich Druck.

    Dieses Spielsystem ist eher was für Lira als für Garefrekes, meiner Meinung nach. Aber gut, wir werden es ja sehen.
    Entscheiden wir es Glass und nicht Dietrich (denn ich glaube, dass SiDi ihm tatsächlich die notwendigen Kompetenzen zutraut, um ihm nicht reinzupfuschen) und Glass scheint mir konsequent nach Leistung aufzustellen. Insofern wird es da – denke ich – für Garefrekes keinen Artenschutz geben, sondern, wenn Lira sich wieder soweit erholt hat, diese den Vorzug bekommen und Garefrekes wird dann ihr stiller, heimlicher Abgang im nächsten Jahr gewährt, vielleicht noch einmal als Teil eines CL-Siegers.

    @Leser: Wer lag im letzten Jahr gleichauf in der Scorerliste mit Garefrekes? Genau, Lira! Und das, obwohl sie zwischenzeitlich verletzt war (hat 16 Scorerpunkte in 16 Spielen, Garefrekes in 22).
    Außerdem lagen die Scorerpunkte von Bajramaj in Potsdam immer relativ gleich zu denen von Garefrekes.

    Von der Effektivität nehmen sich beide also so gut wie nix. Und das Alter spricht eindeutig für Bajramaj. Mit 25 ist sie eigentlich genau auf dem Zenit, während Garefrekes mit 33 schon im fortgeschrittenen Alter ist, wo die Leistungskurve langsam nach unten zeigt!

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  • Sokrates sagt:

    KG´s Verlängerung ist ein Signal für den kommenden Sonntag und die nächste Saison!

    Ohne die wundersame Wiederbelebung des FFC durch Sascha Glass hätte KG vielleicht nicht verlängert. Noch ein Jahr Defensivfußball und langsames Ballgeschiebe mit wenigen Toren hätte sie sich vielleicht nicht mehr angetan, zumal sie eine gute berufliche Perspektive abseits des Fußballs hat.

    Ich vermute, dass Siggi mit ihr auch über Neuverpflichtungen für den Sturm gesprochen hat. Es müssen noch ein bis zwei torgefärliche Stürmerinnen verpflichtet werden – zumindest eine davon sollte eine typische Strafraumstürmerin sein. Kerstin braucht torgefährliche Abnehmerin für ihre Flanken und Pässe. Eine der beiden Stürmerinnen sollte eine internationale Topstürmerin sein – Célia oder besser – und die andere ein großes Talent. Die Lücken, die Birgit und Conny hinterlassen haben, sind nach wie vor nicht geschlossen worden.

    Was mit Lira wird, muss man abwarten. Sie hat große technische und läuferische Stärken, ein sehr gutes Ballgefühl und eine sehr gute Intuition und Kreativität am Ball. Aber sie hält den Ball zu lange, macht dadurch das Spiel der Mannschaft langsam, ist keine effiziente Vollstreckerin und verletzungsanfällig. Wenn sie bleibt, würde sie vielleicht bevorzugt im linken Mittelfeld eingesetzt werden.

    Die Veröffentlichung der Nachricht von KG’s Vertragsverlängerung unmittelbar vor dem Spiel gegen Bayern sendet zunächst aber einmal ganz klar die unmissverständliche Botschaft an die Bayern (und Turbine): Bayern München wird am Sonntag mit bedingungslosem Siegeswillen und letzter Entschlossenheit angegriffen!

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  • Detlef sagt:

    Michele schrieb;
    „Frankfurt kann sein System wohl nicht umstellen, nur damit Lira ihren Platz findet!“

    Sie könnten es schon, und KG wäre wohl die Letzte, die damit ein Problem hätte!!!
    Ich sehe es ähnlich wie die meisten hier, daß KG für Mainhatten im Moment jedenfalls unverzichtbar ist!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    Noch mal zur Erinnerung: Herr Glass wird in der kommenden Saison die Zweite Mannschaft des 1. FFC Frankfurt trainieren.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Wer trainiert dann bitte die Erste? Sollte das wirklich so kommen, dann wäre das ein riesiger Fehler, weil man die Mannschaft dann wieder an einen neuen, völlig fremden Trainer gewöhnen müsste.

    @Sokrates: Es wird abzuwarten sein, ob Frankfurt wieder in dieses rückständige System verfällt, oder ob sie den Systembruch beibehalten. Die Vertragsverlängerung von Garefrekes und die anscheinend kommende Abschiebung von Glass wohin auch immer lassen eher ersteres befürchten. Damit dürften dann auch Lira keine Chance mehr bekommen bzw. versauern, wie man es so schön sagt. So wie ich Lira in Potsdam in Erinnerung hatte, macht sie das Spiel ganz und gar nicht langsam, sondern sehr schnell. In Frankfurt macht sie das Spiel nur langsam, weil Frankfurt ein ganz anderes Spielsystem hat, dass auf viel Ballbesitz, lange Kombinationen und wenig Torabschlüsse ausgerichtet ist. Ich habe glaub ich schon lange keinen echten Konter von Frankfurt mehr gesehen, wo mal wirklich sehr schnell umgeschaltet wurde und man über 3 Stationen zum Torerfolg kam. Wenn man natürlich wartet, bis der Gegner sich mit 8 Frauen vor dem eigenen Strafraum postiert hat, dann ist da nichts mehr mit schnellem Spiel. Dann brauchst du natürlich solche Brecher wie Garefrekes, um dich da durchzupflügen.

    Glass wäre ein Trainer gewesen, der meines Erachtens diesen Systemwandel geschafft hätte. Da wäre es dann mal wirklich schnell nach vorne gegangen und da wäre Lira auch mal auf einen 50 Meter-Sprint geschickt worden und hätte im Sprintduell ihre ganze Klasse ausspielen können.

    Aber so fehlt ja bloß noch, dass da so ein Schrank von Wambach hingeht. Damit hätte man dann jedes technisch kreative Spiel zunichte gemacht.

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  • Sheldon sagt:

    Noch ein kleiner Nachtrag: Schaut euch mal die Torbilanz von Bayern diese Saison an. In 32 Spielen haben sie 91 Tore geschossen. Soviele wie schon lange kein Bundesligaverein mehr.

    Aber: Man hat keinen einzigen echten Topstürmer, der viele Tore geschossen hätte. Mario Mandzukic liegt zwar auf Platz 3 der Torschützenliste, hat aber nur 15 Tore geschossen, nicht einmal 1/6 der Tore.

    Das Geheimnis an dem Konzept: Bayern hat sechs, sieben Spieler, die regelmäßig treffen, weil das System auf extreme Vielfalt und Flexibilität ausgelegt ist, die Stärken jedes einzelnen Spielers gefördert werden und so die Torgefährlichkeit auf alle Spieler (auch die Ersatzbank) verteilt ist:

    So hat Mandzukic zwar nur 15 Tore, aber insgesamt haben 17 Spieler in dieser Spielzeit getroffen.

    Mandzukic 15, Müller 12, Gomez 10, Ribery 8, Schweinsteiger 7, Kroos 6, Pizarro 6, Robben 4, Alaba 3, Gustavo 3, Shaqiri 3, Javi Martinez 2, Boateng 2, Rafinha 2, Dante 1, Can 1, Tymoshchuk 1

    Bei den Vorlagen sieht es nicht anders aus, auch hier sind die Vorlagen auf 16 Spieler aufgeteilt.

    Was will ich damit sagen? Solange Bayern von einzelnen Spielern abhängig war (Gomez, Robben, Toni usw.), war man nie so dominant wie in dieser Saison, wo es DEN herausstechenden Spieler nicht gibt.

    Garefrekes mag so eine Spielerin sein, von der Frankfurt abhängig ist. Doch ihr Spielstil ist ein Spielstil, wo man von einzelnen guten Spielerinnen abhängig ist, von ihrer Durchsetzungsfähigkeit und ihrer Zweikampfstärke.

    Doch ich denke, dass ein Umdenken für Frankfurt sinnvoll wäre. Man hat mit Crno und Bajramaj zwei ultradynamische Außenstürmerinnen, die das Spiel enorm beschleunigen können. Und die vor allem die Technik mitbringen, den Ball bei einem solchen Tempo trotzdem noch zu kontrollieren. Die Mischung zwischen Tempo und Zweikampfstärke ist heute mehr als „up to date“. Frankfurt fehlte aber mit Spielerinnen wie Behringer und Garefrekes auf den Außen komplett das Tempo. Das mag heute noch gegen die meisten Mannschaften reichen, aber eben nicht gegen alle. Und vor allem: Es machte nicht Spaß, zuzuschauen. Unter Glass wirkt das Spiel schon ganz anders, viel dynamischer. Das 4-3-3, wozu er übergegangen ist, mit zwei schnellen Außenverteidigerinnen übt nach vorne hin deutlich mehr Druck aus.

    In dem Spiel gegen Wolfsburg, wo Frankfurt dominierte, kam es mir so vor, als wäre Garefrekes die einzige Spielerin, die dieses Tempo nicht so ganz vertrug. Alle anderen Spielerinnen spielten nahezu hervorragend, nur Garefrekes wirkte da teilweise, als stände sie neben sich.
    Ich bin sehr skeptisch, ob und inwieweit eine positive Entwicklung in Frankfurt mit ihr möglich ist.

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  • Sokrates sagt:

    KG, der FFC, Bayern München und die Natio

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  • thom sagt:

    Schreibt doch auch mal etwas zu dem tollen Abgang, den Sandra Smisek bekommen hat. Heute ist KG noch die Lebensversicherung, morgen bekommt sie als Dank einen Blumenstrauß und ist raus aus der Mannschaft… Bin gespannt, wer nach dem ganzen Chaos überhaupt noch nach Frankfurt gehen will…

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