Potsdam verschiebt Wolfsburgs Meisterschaft

Von am 5. Mai 2013 – 22.21 Uhr 49 Kommentare

Der Meistertitel für den VfL Wolfsburg ist nur noch Formsache, doch erneut verpassten es die Wolfsburgerinnen, ihn vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Der Tabellenführer unterlag beim 1. FFC Turbine Potsdam mit 0:2. Die Potsdamerinnen bleiben dadurch auf Tuchfühlung mit dem zweiten Rang, der die Champions-League-Qualifikation bedeutet.

Einen Zähler Rückstand hat Potsdam nach dem 21. und damit vorletzten Spieltag der Saison auf den zweitplatzierten 1. FFC Frankfurt, der in Bad Neuenahr lange zittern musste.

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Kerstin Garefrekes trifft
0:0 stand es zwischen dem SC 07 Bad Neuenahr und den Frankfurterinnen zur Halbzeit. Erst ein Treffer von Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes in der 72. Minute besiegelte den knappen 1:0-Sieg für die Frankfurterinnen, die nun am letzten Spieltag gegen den FC Bayern München unter Druck stehen. Denn während der 1. FFC Turbine Potsdam zum Saisonfinale zu Schlusslicht FSV Gütersloh 2009 reist, haben die Frankfurterinnen mit dem FC Bayern München die weit schwierigere Aufgabe.

Wolfsburger B-Elf verliert
Die gute Ausgangsposition haben sich die Potsdamerinnen mit einem 2:0 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg erarbeitet. Der Tabellenführer schonte in Potsdam gleich sieben Stammkräfte, Alexandra Popp, Luisa Wensing, Alisa Vetterlein, Nadine Keßler, Conny Pohlers und zunächst auch Martina Müller und Lena Goeßling. Teilweise seien sie angeschlagen, teilweise hätten sie seit Wochen durchgespielt, begründete VfL-Trainer Ralf Kellermann seine Entscheidung.

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Natasa Andonova brachte Potsdam auf die Siegerstraße. . © Volker Nagraszus, girlsplay.de

Andonova und Bremer treffen
Vor 3720 Zuschauern Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion, darunter Schwedens Nationaltrainerin Pia Sundhage und Norwegens Trainer Even Pellerud, erzielten Natasa Andonova (15.) und Pauline Bremer (38.) die Treffer für die Gastgeberinnen. „Wir haben ein Spiel gesehen, das wir verdient gewonnen haben“, befand Turbine-Trainer Bernd Schröder und bekam Zustimmung von seinem Gegenüber, der einräumte: „Für uns war es wichtig zu sehen, wie weit die jungen Spielerinnen sind, um sich auf Topniveau bei diesem Spitzenspiel zu präsentieren. Das Ergebnis ist unterm Strich zweitrangig, wir haben wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen.“

Vor dem letzten Spieltag hat der VfL weiter drei Punkte Vorsprung auf den 1. FFC Frankfurt, aber das um 24 Treffer bessere Torverhältnis.

Punkteteilung in München
Auf dem vierten Rang liegt weiterhin der FC Bayern München, der allerdings gegen den FCR 2001 Duisburg nicht über ein 2:2 (1:1) hinauskam. Die Gäste zeigten eine gute erste Halbzeit, in der sie bereits in der achten Minute das 1:0 durch Barbara Müller erzielten. Die Führung hielt allerdings nur bis kurz vor der Halbzeit, dann gelang Nationalspielerin Lena Lotzen (41.) der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel traf Sarah Hagen (67.) zur Führung für die Münchenerinnen, doch die Duisburgerinnen kamen zurück ins Spiel, und Gülhiye Cengiz gelang in der 87. Minute der 2:2-Ausgleich. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, besonders, weil meine Mannschaft hinten heraus noch einmal richtig gut ins Spiel gekommen ist und nie aufgegeben hat,“ so FCR-Trainer Sven Kahlert.

Freiburg gewinnt beim FF USV
Der SC Freiburg hat sich mit einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg gegen den FF USV Jena auf den fünften Tabellenrang verbessert. Margarita Gidion gelang in der 20. Minute das 1:0 für den Sportclub. Fünf Minuten später legte Juliane Maier das 2:0 nach. „Das hat richtig Spaß gemacht, das Spiel anzuschauen“, sagte SC-Trainer Milorad Pilipovic nach dem Abpfiff. „Wir haben heute sehr gut gekämpft und sind viel gelaufen. Kompliment an die Mädels.“ Kurz vor dem Abpfiff gelang Carolin Schiewe (90.) noch der Anschlusstreffer für Jena. „Wir haben nicht den einfachen und klaren Fußball gespielt wie gegen Bayern München. Es waren einfach zu wenig gute Aktionen dabei. Die Leistungsschwankungen müssen wir abstellen, wir brauchen Konstanz“, so USV-Trainer Daniel Kraus.

Absteiger verlieren
Weitere Niederlagen haben die bereits als Absteiger feststehenden Mannschaften des FSV Gütersloh 2009 und des VfL Sindelfingen einstecken müssen. Trotz Führung durch Julia Schneider (18.) unterlag der VfL bei der SGS Essen mit 1:2 (1:0). Für Essen trafen Isabelle Wolf (52.) und Linda Dallmann (63.). Schlusslicht Gütersloh verlor nach torloser erster Halbzeit mit 0:3 bei Bayer 04 Leverkusen. Für die Werkself trafen Francesca Weber (63.), Isabelle Linden (75.) und Turid Knaak (84.).

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49 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Das war im Bundesligaendspurt ein klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung, den man aufgrund der Wolfsburger Aufstellung erleben konnte. Die Wolfsburger B-Mannschaft war – ohne Vetterlein, Wensing, Goeßling, Keßler und die drei TOP-Stürmerinnen Müller, Pohlers und Popp – von vornherein chancenlos gegen eine naturgemäß hochmotivierte Potsdamer Mannschaft, in der beispielsweise Andonova mit einer völlig überforderten und unerfahrenen Tietge machen konnte, was sie wollte. Die Argumente Kellermanns für diese Startaufstellung in einem Spiel, wo für Potsdam und Frankfurt noch soviel auf dem Spiel stand, wirken auf mich fadenscheinig und den Besuch dieses „Spitzenspiels“ hätte ich mir als neutraler Frauenfußballfan schenken können. Gut, dass unter diesen Umständen Frankfurt sein Spiel in Bad Neuenahr gewinnen konnte und nun gegen Bayern München beweisen kann, dass es dank eines grandiosen Endspurts völlig verdient und aus eigener Kraft die Teilnahme an der CL-Qualifikation erreichen kann. Kellermann hat seit heute dagegen bei mir gewaltig an Sympathie eingebüßt. Schade !

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  • waiiy sagt:

    @enthusio: Verschwörungstheorie Teil 1! Ich hab schon drauf gewartet. 🙂

    Ich denke, dass Wolfsburg allein das Pokalfinale sieht und da wäre eine mögliche Niederlage in Bestbesetzung in Potsdam moralisch einfach Gift gewesen.

    Vielleicht hat ja Da Mbabi ja gestern auch „Wettbewerbsverzerrung“ betrieben. Immerhin könnte sie davon profitieren, dass Bad Neuenahr gestern (bedingt durch ihren frühen Ausfall) kein Tor erzielen konnte, wenn sie dann ab September gegen Arsenal, Göteborg, Lyon und Co. spielt… 😉

    Ich denke, dass Frankfurt halt keine Sympathien erwarten darf, wenn es auch nur einen Funken eigenen Interesses gibt, selbst aus Wolfsburg nicht. Warum das so ist, sollte man am Main selbst wissen.

    Außerdem ist es doch für Frankfurt wunderbar, dass sie selbst am letzten Spieltag theoretisch noch in den Titelkampf eingreifen können. Von daher muss man doch Wolfsburg danken… 😉

    Aber ich denke, dass diese Gedanken überhaupt aufkommen, liegt daran, dass Vielen jetzt eine Woche lang die Knie schlottern, weil der Angstgegner kommt und weil man den eigenen Kräften nicht traut, die 3 Punkte am letzten Spieltag einzufahren.

    Die direkten Begegnungen gegen Bayern entscheiden über den 2. CL-Platz. Potsdam hat 3 Punkte gegen sie eingefahren. Schafft es Frankfurt nur auf 1 Punkt, wird es wohl nicht reichen (ohne despektierlich gegenüber Gütersloh zu klingen). Und wer weiß, vielleicht besticht ja Julia Simic ihre Noch-Kolleiginnen mit freien Eintrittskarten für die CL-Heimspiele der nächsten Saison, wenn sie Sonntag ein Unentschieden holen. Ich würde mich beteiligen. 😉

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  • Andreas sagt:

    Noch kein Kommentar zu diesem unglaublichen Vorgang hier von seiten der Potsdamer Fans. Man stelle sich das umgekehrt vor. Wolfsburg hätte ein Spiel so in Frankfurt in der umgekehrten Konstellation hergeschenkt. Was dann hier für ein Sturm der Entrüstung losgebrochen wäre mit den entsprechenden Verschwörungstheorien verbunden. Unfassbar von Wolfsburg. So was kann man machen, wenn schon alles entschieden ist, aber doch nicht in der Ausgangslage.

    Auch wenn das aus Wolfsburger Sicht sogar verständlich ist aufgrund der beiden noch ausstehenden Spile, macht man so etwas einfach nicht. Ganz schlechter Stil.

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  • Michele sagt:

    Ich bin immer noch sauer, wie sich WOB da gestern präsentiert hat! Ich habe in dieser Saison immer von den Wölfinnen geschwärmt, aber das werde ich in Zukunft nicht mehr tun! Als ich die Aufstellung gelesen habe, dachte ich es ist nur ein Witz. Da war mir schon klar, dass es eine Niederlage gibt! Das sage ich nicht, weil ich Frankfurt mag, sondern weil es jedem Fan gegenüber unfair ist! Respektlos, VFL!

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  • xXx sagt:

    Was ist denn daran bitte unglaublich, dass Wolfsburg nicht mit der besten Elf angetreten ist? Die haben ja nunmal ihre eigenen Ziele nach einer langen Saison und müssen nicht primär darauf achten, wer hinter ihnen in die CL kommt. Das ist halt das Pech des Spielplans für Frankfurt. Mal davon abgesehen, dass ja nicht gewährleistet gewesen wäre, dass Potsdam nicht gewonnen hätte, wenn Wolfsburg doch mit der 1. Elf angetreten wäre. Denn das diese Spielerinnen von Wolfsburg nach so vielen englischen Wochen auf dem Zahnfleisch gehen, hat man ja schon im Spiel gegen Frankfurt sehen können.

    So hat Potsdam gegen die B-Elf gewonnen, Frankfurt hatte es dafür gegen eine ausgelaugte Wolfsburg A-Elf ja auch nicht so schwer.

    Und so, wie Wolfsburg mit der 1. Elf in Frankfurt aussah, hätten sie wohl realistisch gesehen, mit dieser Elf in Potsdam auch nix geholt.

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  • flaneur sagt:

    kellermanns entscheidung hat nichts mit schlechtem stil zu tun, sondern ist ein taktischer zug im hinblick auf das heimspiel (beste elf soll auflaufen), dfb-pokal und cl-endspiel. schlechter stil und wettbewerbsverzehrung wäre es, wenns ums NICHTS mehr gehen würde und für den VFL alle entscheidungen final wären. es ist des trainers verdammte pflicht SO und nicht anders zu handeln. als wolfsburg fan würde ich an seinem sachverstand zweifeln, wenn er in einem für wolfsburg unwichtigen spiel bei den bedingungen (harte nächste wochen) nicht total rotieren würde.

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  • xXx sagt:

    Almuth Schult wechselt zum VfL Wolfsburg. Das ist der heutigen Printausgabe des „Kicker“ zu entnehmen.

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  • hapl27 sagt:

    Jetzt auf Wolfsburg rumzuhacken halte ich für völlig übertrieben. Herr Kellermann hat das getan, was alle an seiner Stelle getan hätten und was er seit Tagen angekündigt hat. Frankfurt hat es selbst in der Hand und an dieser Stelle muss man es von den hochdekorierten Nationalspielerinnen am Main (die sich seit dem frühen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal einzig und allein auf die Meisterschaft konzentrieren können)auch erwarten. Allerdings erwarte ich auch, dass man dann in der nächsten Saison auch anderen Teams diese Rotation zugesteht.Da ich davon ausgehe, dass der FFC die CL erreicht und sollten sie dann nächste Saison ähnlich rotieren, bitte genauso viel Akzeptanz und Verständnis wie bei Wolfsburg nun.

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  • be sagt:

    Vor einigen Tagen hatte ich noch die Befürchtung, dass Potsdam zu Hause gegen Wolfsburg eine Klatsche kriegen könnte (wie sie bereits im Hinspiel nicht unverdient gewesen wäre). Das Nachholspiel gegen Leverkusen zeigte jedoch bereits, dass bei Wob die Luft zum Ende hin tatsächlich etwas raus scheint, von daher wäre ein Sieg auch gegen die A-Elf nicht unmöglich gewesen. Das zeigte auch die Leistung in Frankfurt; dort sehe ich die Spiele Potsdams und Wolfsburgs als vergleichbar an – wenn vielleicht auch mit leichten Plus für Wolfsburg.

    Interessante Erkenntnis: Die B-Elf von Wob ist – im Gegensatz zur Bank in Potsdam – nur bedingt eine Alternative. Potsdam hingegen hat eine gleichwertige Bank. Und trotz des derzeit kritischen Mittelfelds hat Potsdam noch die Chance auf Torschützenkönigin und den besten Sturm – vielleicht ein kleines Trostpflaster für die nicht gerade wahrscheinliche CL-Quali. Und sogar noch auf die beste Abwehr – angesichts der teils verheerenden Situation in der Hinrunde ist das eine wirklich beachtliche Leistung! Schade aus Potsdamer Sicht, dass es gestern zu keinem dritten Treffer mehr gereicht hat. Schröder hat mit den Auswechslungen sicher auch deshalb so lange gewartet in der Hoffnung, dass sie noch ein Abschlusstor macht. Wie auch immer, um Sturm und Abwehr (und Schlussfrau) braucht sich Potsdam in der kommenden Saison wohl keine Sorgen zu machen.

    Positiv fand ich aufgrund der doch eher geringen Brisanz des Spiels die Zuschauerzahl – ich hätte nur mit gut 3000, allerdings auch mit mehr Wolfsburgern gerechnet. Die letzten Endspiele hatten Potsdam ja immer die Zuschauerkrone gesichert, die wird diese Saison aber wohl nach Frankfurt gehen (2500 Zuschauer werden es schon gegen Bayern).

    Frankfurt braucht sich über eine angebliche Wettbewerbsverzerrung zu den CL-Plätzen nicht beschweren, denn sie haben noch immer alles selbst in der Hand.

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  • Matze sagt:

    Es ist ja wirklich unglaublich! Was erlauben sich Kellermann!

    Da hat seine Mannschaft in 44 Tagen grad mal 12 Spiele – davon 7 Auswärts – , und schon will er ein paar seiner Leistungsträgerinnen schonen und lässt mal ein paar andere Spielerinnen auflaufen.

    Was ’ne Respektlosigkeit gegenüber Michele.

    Die kommenden Spiele sind ja auch derart unwichtig, das er seine A-Elf ruhig hätte verheizen können.

    Gegen Lyon mit der B-Elf hätte ja auch seinen Reiz.

    Edit: @xXx: Kein Spass jetzt??????

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  • Michele sagt:

    Schult zum VFL? Wer verlässt dann den Verein? Merle Frohms hat noch Vertag bis 2015. Vetterlein und Burmeister sind noch bis 2014 an den VW-Club gebunden!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Tut mir leid, aber ich habe nicht im Mindesten Verständnis für diejenigen Anhänger, die jetzt Mordio und Zeterio schreien, weil der VfL dem Gros seines A-Teams eine Pause gegönnt hat!
    Ich behaupte ohne Umschweife, jeder andere BL-Verein hätte in einer vergleichbaren Situation keinen Deut anders gehandelt, sondern hätte unisono gehandelt und argumentiert, wie es Kellermann tat!

    @Michele
    Noch nichts von Vertragsauflösung gehört? Ist doch im Interesse/Sinne des Betreffenden oder sollte es zumindest sein!

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  • Tiberias sagt:

    Hallo Leute,

    liebe „Absprachen“- und „Verschwörungs“-Theoretiker,

    Ralf Kellermann hat nach meiner Kenntnis einen Vertrag in Wolfsburg und nicht in Potsdam.

    Auf der Pressekonferenz in Potsdam hat er gesagt, dass nach dem Spiel in Leverkusen die Luft einfach raus war. Der Trainer wörtlich: „Da war sofort ein Spannungsverlust. Da kann man gegensteuern, wie man will. Dann verletzt sich vielleicht noch eine von den Stammspielerinnen. Dann haben wir die Variante gewählt und haben einige frische Spielerinnen reingebracht.“

    Was hätte der VfL in Potsdam tun sollen? Spielerinnen, die auf dem Zahnfleisch kriechen und mental leer sind, gegen eine hochmotivierte und vom Publikum gepushte Potsdamer Elf loslassen? Oder „frischem Blut“ eine Chance geben und schauen, wie sie sich schlagen? Immerhin braucht der VfL im Falle von Verletzungen auch in der nächsten Saison ein paar Optionen.

    Auch mit der A-Besetzung wäre eine Niederlage in Potsdam wahrscheinlich gewesen (lies flanueur, xXx, hapl27). So aber konnte das VfL-„A-Team“ durchschnaufen.

    P.S. Übrigens, ich bin Turbine-Fan! Das hindert mich aber nicht, Leistung und Können anderer FF-Teams anzuerkennen und mich mit ihnen zu freuen. Gratulation dem VfL Wolfsburg zur Meisterschaft! Und ich freue mich auf das CL-Finale, für das ich dem VfL selbstverständlich meine beiden Daumen drücke!

    So, ich musste das einfach mal los werden – auch wenn ich in diesem Forum hier neu bin.

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  • speedy75 sagt:

    Schult zum VFL das ergibt keinen Sinn, die haben doch Vetterlein, Burmeister und Frohms, oder geht 1 von den 3en?

    Wenn man sieht welche Spiele der VFL noch vor sich hat kann man schon verstehen, daß er einigen Topspielerinnen mal einen Auszeit gönnt, die Frage ist nur ob das ausgerechnet im Spiel gegen Turbine sein musste.

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  • Zaunreiter sagt:

    Im Parallel-Fred zum Fernduell um die CL-Teilnahme hatte ich mich schon geäußert, daß mir die Spielweise der Frankfurterinnen in Bad Neuenahr nicht gefallen hat. Der Beitrag wurde zensiert. Viele Nickligkeiten prägten das Spiel. Ihre Spiele gegen Potsdam und Wolfsburg waren besser. Dazu kommt noch ein unerfahrenes Schiedsrichtergespann, was mit der Spielweise der Frankfurterinnen überfordert zu sein schien.
    Ich beleidige hier niemanden, sondern bringe meine subjektive Meinung zum Ausdruck. Meine Meinung ist, daß Frankfurt mit viel Glück und Raffinesse gewonnen hat.

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  • laasee sagt:

    Strange team selection by the Wolfsburg coach.
    Now there is a psychological advantage for Turbine in the Pokal Final.

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  • Andreas sagt:

    Es geht immer auch ein klein wenig um die Verhältnismäßigkeit hier im Forum. Was wurden die Frankfurter Spielerinnen nach dem Sieg in Potsdam beschimpft, weil sie weitergespielt und den Siegtreffer erzielt haben. Auch wenn man das sicher nur eingeschränkt vergleichen kann, bleibt doch festzuhalten, damals haben die Frankfurterinnen eigennützig gehandelt und wurden beschimpft und in diesem Fall handelt Wolfsburg eigennützig und erntet nur Verständnis. Um der Entrüstung, die jetzt folgen wird etwas entgegenzutreten, sei nur daran erinnert, dass Frankfurt an dem Zusammenprall unschuldig war. Ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Maßnahmen des Wolfsburger Trainers, die hatte ich damals aber auch für das Weiterspielen der Frankfurterinnen. So ist das halt, jeder ist sich selbst der nächste. Da sollte man aber eben auch hier mit dem gleichen Maßstab messen.

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  • Alice sagt:

    Mich verwundern die Kommentare hier (und anderswo) teilweise schon sehr, wo doch zum Beispiel die von einigen hier hochgelobte Annabel Jäger über 90 Minuten spielen durfte. Oder Lina Magull, ein riesen Talent! Und der VfL sei verflucht, ihr so wenig Spielpraxis zu bieten! Oder Jana Burmeister, der nie die Chance gegeben würde aus Alisas Schatten zu treten.

    Ich als VfL-Fan, der gestern auch die Reise nach Potsdam auf sich genommen hat (und das obwohl schon vorher ungefähr klar war, wer auflaufen würde), bin überhaupt nicht entrüstet. Trotz dem Endstands und teilweise unerfüllter Hoffnungen. Wann sollen unsere Talente vond er Bank denn sonst hochklassige Spielpraxis bekommen, wenn nicht bei der konfortablen Ausgangslage gestern? Die Mädels und auch der Trainer wissen jetzt woran gearbeitet werden muss. Es hat mich besonders gefreut, dass Johanna Tietge, aus der eigenen Jugend, diese Chance gegeben wurde. Abgesehen davon, dass es natürlich auch psychologisch eine kluge Entscheidung von Kellermann war, wie schon vorher erwähnt.

    „B-Elf“ klingt schon fast disrespekttierlich bei dieser Truppe. Das Ergebnis ist gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt gegen wen es da anzukämpfen ging (auch wenn sich die Turbinen gerade nicht in Topform befinden).

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  • Sheldon sagt:

    Es ist echt ein Gedanke, der mir noch gar nicht kam, Wettbewerbsverzerrung! Nun ja, kann man so sehen. Von Frankfurter Seite würde ich mir aber nicht ins Hemd machen. 1. hat es so, wie beide Mannschaften sich diese Saison präsentiert haben, weder Potsdam noch Frankfurt verdient, die CL zu erreichen, 2. hat Frankfurt alles selbst in der Hand gegen Bayern. Das ist ein Spiel, dass man, so wie man sich gegen Wolfsburg präsentiert hat, durchaus gewinnen kann.

    Was mich doch recht verwundert und was hier noch gar nicht thematisiert wurde, ist doch die Tatsache, wie schwach die B-Elf von Wolfsburg ist. Potsdam hatte gestern die Möglichkeit, Wolfsburg durchaus mit 5:0, 6:0 nach Hause zu schicken, was allerdings bei dem zerfahrenen Spiel gestern nicht genutzt wurde.
    Mit einer solchen Reserve sehe ich für die nächste Saison schwarz, denn Potsdam und Frankfurt werden deutlich verbessert zurück kommen. Die einzigen Spielerinnen, die gestern sich wirklich aufgerieben haben, sind Blässe, Goeßling und Odebrecht, also Stammspielerinnen.
    Gerade im Sturm fehlen die Alternativen, Magull und Jäger waren erstaunlich schwach. Auch in der Innenverteidigung kommt es immer wieder zu fatalen Blackouts.

    Keßler ist absolut nicht zu ersetzen, neben ihr hat vielleicht nur noch Jakabfi oder auch Goeßling bedingt die Gabe zur Spieleröffnung. Ebenso die Außenverteidigerinnen, wo Caro Simon nun wohl doch schmerzlich vermisst werden dürfte.

    Außer Schult hat man noch nichts über Transfers bei Wolfsburg gehört. Eine erneute Dreifachbelastung wird mit dem aktuellen Kader zumindest nicht zu bewältigen sein, dafür ist der Kader nicht breit genug!

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  • Sheldon sagt:

    @Alice: Ich denke nicht, dass es von Kellermann gestern psychologisch gut war, die B-Elf den Turbinen zum Fraß vorzuwerfen. Die Turbinen waren dabei noch ziemlich gnädig gestern.

    Junge Talente muss man gegen Mannschaften bringen, gegen die es was zu holen gibt. Gegen Gütersloh oder Sindelfingen sollte man ihnen die Chance geben, sich zu profilieren und auch echte Erfolgserlebnisse zu verbuchen.
    So vermittelt man denen doch nur das Gefühl, dass sie gebraucht werden, um die Verschleißerscheinungen bei den Spitzenkräften aufzufangen, wenn sowieso schon alles gelaufen ist, und die einzige Aufgabe darin besteht, sich nicht allzu sehr abschießen zu lassen.
    Ist nicht unbedingt die beste Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen zu diesen Spielerinnen. Und letztlich schadet man damit auch den Spielerinnen, die dann aus der ersten Elf wirklich spielen, wie Josephine Henning, die sich von dem Katastrophenkick ihrer Mitspielerinnen hat anstecken lassen.

    Für Magull, Jäger, Vetterlein, Tietge und Hartmann war das Spiel gestern jedenfalls mehr schädlich als förderlich, weil das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten deutlich gesunken sein dürfte. Man hat damit nur das Zeichen gesetzt: Mit euch ist sowieso kein Blumentopf zu gewinnen. Da hätte man gestern auch Physiotherapeutin oder Mannschaftsärztin spielen lassen können, das wäre total egal gewesen.
    So gibt man diesen Spielerinnen das Gefühl einer Scheinzugehörigkeit, um ihnen aber am Ende zu sagen: Ihr gehört eigentlich von eurem spielerischen Vermögen her nicht in eine Meistermannschaft, also nicht in DIESE Mannschaft!

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  • waiiy sagt:

    @laasee: I think it would be a psychological advantage for Turbine if Wolfsburg had losed with their A-Team. But with rotation it was an accident and the team had calculate with it before. I think it qas the opinion of Kellermann to protect his A-Team concerning the DFB-Final and he won’t get a psychological disadvantage.

    @Alice: Ich habe mich gerade für Magull und Jäger richtig gefreut, dass sie spielen durften. Leider war Jäger vorn ein wenig verschenkt. Sie spielt halt links viel effektiver. Dafür hätte Kellermann sicher sogar Faißt ohne Leistungseinbruch mit ihr ersetzen können. Und Magull hatte leider das Pech, dass sie eben keine vernünftige Stürmerin hatte, die sie hätte anspielen können bzw. die sich hätte von den Verteidigern lösen hätte können. Da war Anna Blässe noch diejenige, die es am besten schaffte. Für Magull wäre gestern eine Alex Popp davor besser gewesen.

    Aber es stimmt, die beiden müssen viel öfter eingesetzt werden, wenn möglich auch im Team, dass sonst recht schlagkräftig ist.

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  • Alice sagt:

    Die Printausgabe des Kicker scheint da über Exklusivwissen zu verfügen. Schreiben die etwas über die Quelle der Information? Ich fände es sehr sehr schade Alisa auf der Bank sehen zu müssen, da sie gerade als relativ kleine und agile Torhüterin gut ins wolfsburger Konzept passt und auch charakterlich scheint es gut zu stimmen. Als Fan würde ich nicht auf sie verzichten wollen und wenn sie geht (könnte ich verstehen, sollte sie zukünftig nur zweite Torhüterin sein) fürchte ich auch um einen Abgang von Laura Vetterlein. Erst Potsdam, jetz Wob. Man sollte wohl erst mal abwarten, bevor man hitzig darüber diskutiert.

    Nachtrag: Ich habe im vorherigen Kommentar unterschlagen, dass Jäger in der 62ten durch Tetzlaff ersetzt wurde.

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  • balea sagt:

    Ich denke nicht, dass es um Wolfsburg oder Kellermann Bashing geht, sondern dass man als Stadionbesucher das Gefühl hatte (anders als vom TV Moderator suggeriert), dass WOB spätestens nach dem 2. Tor das Spiel abgeschenkt hatte. Wenn eine „B – Elf“ die Gelegenheit hat, sich zu zeigen erwartet man nicht unbedingt Raffinesse und Überlegenheit, aber doch zumindest deutlich mehr (individuellen) Willen. Das war besonders in HZ 2 mM nach nicht zu sehen. So gesehen stimme ich @Be zu, dass die bank von Potsdam offenkundig stärker besetzt ist.

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  • DAWIDenko sagt:

    Glückwunsch an Potsdam für die couragierte und leidenschaftliche Partie gegen Wolfsburg.
    Alle waren heiß auf das Spiel und zeigten eine gute Reaktion.
    Wenn die Wolfsburger Spielerinnnen wirklich so kaputt waren, was ich auch nach den langen englischen Wochen, inklusive den Champions-League Spielen gegen Arsenal, absolut nachvollziehen kann, musste Ralf Kellermann so handeln.
    Das Leistungsvermögen seiner Spielerinnen kann nur er bewerten duch die tägliche Arbeit.
    Wie auch vielfach geschrieben, ist der VFL noch lange nicht im Meister-Feier-Modus, sondern hat noch zwei Endspiele zu bestreiten.

    Mit Wettbewerbsverzerrung hat das nicht viel zu tun, schließlich liegt Frankfurt einen Punkt vor Potsdam und hat alle Chancen, anders als TP, den Zweiten Platz als Minimalziel aus eigener Kraft zu schaffen. (Das hatte der Kanzlerkandidat in seiner Prognose übersehen 😉 )

    Was mir bei dem Spiel einen leicht bitteren Nachgeschmack gegeben hat, ist das Potsdam 2013, mit Ausnahme des Finaleinzuges gegen Bayern im Halbfinale, es nicht geschafft hat gegen eine ebenbürtige Mannschaft zu bestehen.
    Den teilweise überzeugenden Siegen gegen Jena, Duisburg, SiFi und Wolfsburgs B-Mannschaft, stehen leider die Niederlagen gegen München und Frankfurt, sowie der unnötige Ausrutscher gegen Essen gegenüber.
    Das ist wirklich zu wenig, vor allem im Vergleich zur Hinrunde, wo die Mannschaft mit einer größeren Verletzungsmiesere zu kämpfen hatte und dabei doch einen Punkt hinter Spitzenreiter Wolfsburg blieb und beinahe als Lazarettteam im DFB-Pokal ins Halbfinale vorrückte.

    Super war die belebende Startelf-Nominierung von Natascha Andonova, die auf diesen Einsatz brannte und ein wichtiges belebendes Element ins Spiel brachte.
    Es war ein Sieg des Willens und des Kampfes, gepaart mit einigen spielerischen Aktionen. In der 2. Halbzeit begann man gut und erspielte sich schöne Möglichkeiten das 3:0 nachzulegen.
    Besonders gut das super Pressing der Abwehrspielerinnen, die ins Mittelfeld vorrückten und die Wolfsburger Rumpf-Mannschaft unter Druck setzten. So schaffte man es sehr gut die Wolfsburgerinnen vorm eigegnem Tor fern zu halten.
    Zum Ende ließ man ein wenig nach und spielte zu durchsichtig. Vor allem bremste in meinen Augen Wolfsburgs beste Verena Faißt die Angriffe der Turbinen über die rechte Seite immer wieder aus.
    Über links wäre sicherlich mehr gelaufen, vor allem nach der Einwechslung der quirligen Toni.
    Schade auch das Sara Doorsoun nicht noch einmal auflaufen durfte.

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  • Eric sagt:

    Da wird Frankfurt ermöglicht bei einem Ausrustcher von WOB am letzten Spieltag noch Deutscher Meister zu werden und die Fangemeinde regt sich auf.

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  • wrack sagt:

    Die Gründe für Kellermanns Maßnahme sind nachvollziehbar – ich denke, dass wird wohl kaum jemand bestreiten. Die wichtige Frage ist m.E.: Wollte er das zu diesem bestmögliche Ergebnis aus Wolfsburger Sicht herausholen ? Oder will ihm jemand die Absicht unterstellen, er habe die Punkte schenken wollen ? Wohl nicht.
    Und eigentlich hat Kellermann in den Kampf um den CL-Platz nicht mehr und nicht weniger „eingegriffen“ als andere Trainer über die Saison hinweg, denn das „betroffene“ Frankfurt hat es im letzten Spiel immer noch selbst in der Hand, gegen München das internationale Geschäft zu sichern.
    Der Auftritt des zukünftigen Meisters im Karli ist allerdings m.E. kein Ruhmesblatt auf dem Weg zur sicheren Deutschen Meisterschaft, würde ich rein gefühlsmäßig sagen. Darüber redet man aber in einigen Wochen nicht mehr. Sollte freilich München die Chance nützen, am Brentano-Bad auch den Bankdrückern reichlich Bundesliga-Minuten zu gönnen, es war schließlich eine lange und harte Saison – den Freifahrtschein aus Potsdam haben die Münchenerinnen nach meinem Eindruck jetzt, nicht wahr ? 😉

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  • Tiberias sagt:

    @ DAWIdenko –

    das stimmt. Gegen die „oberen vier“ (und einige mehr) tat sich Potsdam erstaunlich schwer. Wobei mir in den letzten drei Jahren immer ein Einbruch nach der Winterpause auffällt. Nur kann diese nicht allein als Begründung herhalten – die haben schließlich alle Teams.

    Vielleicht liegt dies in der Fluktuation begründet und vielleicht im Zeitpunkt, zu dem Wechsel in Potsdam bekannt werden. Auch wenn Herr Schröder Wechsel oder Wechselgerüchte regelmäßig abstreitet – derartige „Halb-Infos“ erzeugen ihre eigene Dynamik. So etwas kann ein Team gewaltig durcheinanderbringen.

    Vor zwei Jahren gingen u.a. Lira und Josie.

    Voriges Jahr gingen Bianca, Babette und Viola. Jedesmal von Herrn Schröder heruntergespielt.

    Wie soll sich da Ruhe finden lassen – zumal (Wiederholung, ich weiß) die Winterpause undankbar lang ist und man zumindest vermuten kann, dass sich die Gedanken der Spielerinnen auch darum drehen?

    Ist nur ’ne Vermutung…

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  • Spielerfrau sagt:

    Haben sich die „VfL-Meckerer“ nicht auch schon drüber aufgeregt, was für Talente auf der Bank sitzen? Und jetzt wird sich drüber aufgeregt, wenn sie spielen? Ja, watt denn nu?

    Ich finde die Entscheidung von Kellermann, der mir übrigens von seinem Führungsstil sehr zusagt, sehr klug in Anbetracht der Hammerspiele, die noch anstehen.

    Keine Kommentare zu Frankfurt?

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  • FFFan sagt:

    Ich halte es für absolut legitim, dass Ralf Kellermann seine Aufstellung etwas ‚durchgemischt‘ hat. Es war doch in den letzten Spielen deutlich zu sehen, dass einigen seiner Stammspielerinnen erkennbar die Frische fehlt. Wann, wenn nicht in diesem Spiel soll er sie pausieren lassen. Und so schlecht war die Wolfsburger „B-Elf“ (von den Namen her) ja auch nicht. Da standen neben Routiniers wie Hartmann und Omilade-Keller auch einige der größten Nachwuchstalente Deutschlands (Jäger, Magull, Tietge) in der Startelf. Leider haben nicht alle dieser Spielerinnen ihre Chance genutzt.

    @ xXx:
    „Und so, wie Wolfsburg mit der 1. Elf in Frankfurt aussah, hätten sie wohl realistisch gesehen, mit dieser Elf in Potsdam auch nix geholt.“

    Das kann ich mir gut vorstellen. Und das lässt aus Wolfsburger Sicht im Hinblick auf das Pokalendspiel nichts Gutes ahnen. Vor kurzem habe ich die ‚Wölfinnen‘ da noch als Favorit eingestuft, mittlerweile sehe ich ihre Chancen gegen Potsdam nur noch ca. 40:60.
    Noch schlechter stehen die Aussichten auf einen CL-Sieg gegen Olympique Lyon – maximal 20:80, würde ich sagen.

    „Almuth Schult wechselt zum VfL Wolfsburg. Das ist der heutigen Printausgabe des “Kicker” zu entnehmen.“

    Diese Meldung habe ich auch gelesen. Falls da was dran sein sollte, kann ich es nicht ganz nachvollziehen. Sicher, ein Verein wie der VfL, der den Anspruch hat, Titel zu gewinnen, muss die Besten holen. Aber besteht da überhaupt großer Bedarf? Alisa Vetterlein (Vertrag bis 2014) hat eine starke Saison gespielt und konstant ihre Leistung gebracht. Ich kann mich an keinen spielentscheidenden Fehler von ihr erinnern. Mit Jana Burmeister, die gerade um ein Jahr verlängert hat, steht eine gute ‚Nr.2‘ zur Verfügung. An ihr lag es gestern jedenfalls nicht (beim 2.Gegentor sah sie zwar nicht ganz so gut aus, dafür verhinderte sie aber in einigen anderen Situationen Schlimmeres). Und mit den Riesentalent Merle Frohms hat man die aktuelle U19-Nationaltorhüterin in den eigenen Reihen. Auf der Torwartposition ist der Verein gut aufgestellt. Ob eine Schult da einen großen sportlichen Mehrwert bringt.
    Dass der (geplante?) Transfer gerade jetzt bekannt wird, kann den sportlich Verantwortlichen des VfL eigentlich nicht recht sein, könnte es doch vor den anstehenden wichtigen Finalspielen Unruhe in die Mannschaft bringen. Wer könnte ein Interesse daran haben, diese Nachricht gerade jetzt in die Öffentlichkeit zu lancieren?

    @ waiiy:
    „@ waiiy:
    „Vielen jetzt eine Woche lang die Knie schlottern, weil der Angstgegner kommt und weil man den eigenen Kräften nicht traut, die 3 Punkte am letzten Spieltag einzufahren.“

    Wieso denn Angstgegner? Weißt du, wie die letzten Ergebnisse der Bayern-Ladies am Brentanobad lauteten? 2-8 und 1-7! Wie wäre es diesmal mit einem 0-6? 😉
    Überhaupt hat der FC Bayern in dieser Saison auswärts noch keine ‚Bäume ausgerissen‘ (12 Punkte in 10 Auswärtsspielen); sie haben sowohl in Potsdam als auch in Wolfsburg verloren. Sie werden auch in Frankfurt verlieren. Einen „Angstgegner“ stelle ich mir irgendwie anders vor…
    Der 1.FFC Frankfurt ist in dieser Saison zuhause eine Macht! Bisher 9 von 10 Heimspielen gewonnen, darunter zuletzt sehr überzeugend gegen Potsdam und gegen Wolfsburg. Den einzigen Punktverlust auf eigenem Platz gab’s ausgerechnet gegen den FSV Gütersloh (zugleich Güterslohs einziger Auswärtspunkt – eine absolute ‚Lachplatte‘!).
    Zusammengefasst: wenn vor diesem Spiel jemand Angst haben muss, dann sind das die Gäste aus München!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ balea:
    „…dass man als Stadionbesucher das Gefühl hatte (anders als vom TV Moderator suggeriert), dass WOB spätestens nach dem 2. Tor das Spiel abgeschenkt hatte.“

    Ach, ich weiß nicht…
    Ich denke, so etwas wird oft vorschnell vermutet; z.B. meinte beim Spiel Frankfurt-Wolfsburg der Kommentator im NDR-Livestream schon bei der Auswechslung von Odebrecht, dass Wolfsburg jetzt möglicherweise das Spiel „abschenken“ und Stammkräfte für die nächsten Spiele schonen würde. Über eine solche Aussage kann ich nur verständnislos den Kopf schütteln!
    Ebenso auch beim Spiel in Potsdam: wenn Kellermann das Spiel nach dem 2-0 hätte abschenken wollen – wieso wechselt er dann Müller und Goeßling ein? Ich denke eher, dass damit zumindest Schadensbegrenzung betrieben werden sollte.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Einige sollten hier mal auf dem Teppich bleiben, ganz einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und sich selbst mal fragen,wie er die Handlungen WOBs beurteilen würde,wenn der eignene Verein an WOBs Stelle wäre.
    Was ist denn passiert? 1.FFC:WOB 2:0 und Turbine:WOB 2:0, also nichts verändert zu Gunsten des einen oder anderen.
    Haben vielleicht die Fans d.1.FFC nachdem sie d.Hürde WOB genommen hatten doch heimlich gehofft durch e.Punktverlust Potsdams dann das Problemspiel gegen Bayern nicht unbedingt siegreich gestalten zu müssen? Gerade Frankfurt hat alles in eigener Hand, also frei von irgendwelchen Manipulationen.
    Bei der Situation der Wölfinnen würde ich R.Kellermann die Kompetenz absprechen,wenn er die doch erkennbar ausgepowerten Spielerinnen (=Leistungsträgerinnen)in diesem, im Vergleich zu den noch bevorstehenden Endspielen, relativ unwichtigen Spiel noch unnötig überstrapaziert hätte.
    Die, die hier von Wettbewerbsverzerrung sprechen, wären die Ersten die über die dann fehlende Form u.Kraft dieser entscheidenden Spielerinnen in den Finalspielen herziehen u.kritisieren würden. Wir erwarten ein professionelles Verhalten von den Verantwortlichen im Sinne des Clubs.Das erwarten die Frankfurter genauso wie die Potsdammer von ihren Entscheidungsträgern.Schlagt die Ladies von Bayern München, dann habt ihr euch die CL-Quali zu Recht verdient und die Diskussionen sind Schnee von gestern.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Auch von mir Glückwunsch an die TURBINEN zu diesem couragierten Auftritt gegen den neuen deutschen Meister!!!
    Allerdings stimme ich balea und be nur bedingt zu, daß die TURBINE-Bank stärker besetzt sei als die Wolfsburger!!!
    Immerhin gönnte Kellermann 5 Stammspielerinnen komplett, und 2 über eine längere Dauer eine Auszeit!!!
    Ob TURBINE ohne 5-7 Stammspielerinnen (nicht gegen Sifi, sondern gegen einen richtig starken Gegner) wirklich eine wesentlich bessere Performance abgeliefert hätte, möchte ich mal anzweifeln!!!

    Den Unmut der Frankfurt-Anhänger gegen den Wolfsburger Coach kann ich sicherlich nachempfinden!!!
    Allerdings haben er und seine Mannschaft ihre Hausaufgaben besser erledigt als die Verfolger, und deswegen konnte er sich gestern diesen „Luxus“ leisten, und seine ausgelaugten-, und zT angeschlagenen Leistungsträgerinnen auf der Bank lassen!!!

    Von Wettbewerbsverzerrung darf man da nicht sprechen, da eben dieser Wettbewerb für WOB noch nicht vorbei ist, und Kellermann somit die Kräfte seines Teams einteilen mußte!!!
    Man könnte ihm vielleicht vorwerfen, daß er in den zurückliegenden Spielen nicht schon stärker rotiert hat, und es somit zu der Ausgelaugtheit, und wahrscheinlich auch zu Verletzungen aus Überspieltheit heraus überhaupt erst kommen konnte!!!
    Wolfsburg hatte ja nicht so ein extremes Verletzungspech wie TURBINE, oder zT auch Frankfurt!!!
    Aber man muß auch bedenken, daß diese Belastungen mit CL und verstärkter Natioabberufung für den Wölfinnen-Dompteur etwas völlig Neues sind!!!
    Hier wird er in dieser Saison sicherlich einiges dazugelernt haben!!!

    @Andreas,
    Der Vergleich mit dem Frankfurtspiel im KARLI hinkt wirklich gewaltig!!!

    Sicherlich kann man den Eigennutz miteinander vergleichen!!!
    Aber schon beim Punkt „fehlende Fairness“ kann man darüber streiten, ob es Frankfurt gegenüber fairer gewesen wäre, seine müden- und angeschlagenen Topkräfte, gegen eine vergleichsweise ausgeruhte-, und topfitte TURBINE-Mannschaft ins Feld zu schicken!!!

    Und das Frankfurt an dem Zusammenprall von MIRLI und ALEX völlig unschuldig gewesen war hat auch nie jemand bestritten!!!
    Nur das sie gegen eine völlig paralysierte Mannschaft einfach weitergespielt haben, die zu keiner Gegenwehr mehr fähig gewesen ist, daß kann man eigentlich nur mit einem Boxer vergleichen, der immer noch auf seinen Gegner eindrischt, obwohl der schon bewußtlos am Boden liegt!!!
    Das dabei auch die Schiedsrichterin eine sehr unrühmliche Figur machte, die diesen „Kampf“ eigentlich hätte sofort beenden müssen, steht nochmal auf einem anderen Papier!!!

    @wrack,
    Die Bayern-Ladies können sich nicht mehr auf Rang 3 verbessern, und auch nicht mehr auf Rang 5 abrutschen, sodaß es für sie eigentlich ergebnistechnisch um nix mehr geht!!!
    Allerdings haben sie ja einen besonderen Ruf zu verteidigen, nämlich den des „Favoritenkillers“, und hier besonders des Frankfurt-Schrecks!!!
    Aber natürlich freue ich mich für jede Spielerin, die in so einem Spiel ihre Chance bekommt!!!
    Vielleicht könnte Thomas Wörle dann auch Julia Simic von Beginn an aufs Feld schicken??? 😉
    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß sie ganz besonders stark motiviert sein dürfte, den Hessinnen ein paar einzuschenken!!!

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  • balea sagt:

    @FFFan
    „…wenn Kellermann das Spiel nach dem 2-0 hätte abschenken wollen – wieso wechselt er dann Müller und Goeßling ein?…“
    Da stimme ich Dir voll zu – ich glaube nicht, dass Kellermann das Spiel abschenken wollte. Deswegen auch die Wechsel. Er hat nicht unbedingt gewinnen müssen und dann schont man eben erschöpfte Spielerinnen – schon allein aus Verletzungsprophylaxe.

    Mein Eindruck (und nicht nur meiner) im Stadion war, dass spätestens nach dem 2:0 irgendwie die Luft aus den Wolfsburgerinnen raus war, sie haben nicht mehr daran geglaubt, noch was reissen zu können.
    Meine Kritik oder eher Enttäuschung richtet sich nicht gegen den Trainer und seine Entscheidungen (das hätte ich ähnlich gemacht), sondern gegen den Gesamtauftritt der Mannschaft, besonders ab dem 2:0. Ich behaupte nicht, dass alles schlecht war, was da gespielt wurde – aber wenn ich mich im nachhinein eigentlich nur an auffällige Aktionen von Odebrecht und Müller erinnnern kann und keiner der „Youngster“ sich eindrücklich in Szene gesetzt hat, finde ich das für die „Bank“ des dt Meisters ein bissel dünn. Ich habs mit dem Sindelfingen Spiel am Mittwoch verglichen, was ich auch im live gesehen habe.

    Andererseits glaube ich auch nicht, dass man daraus was ableiten kann für das Pokalfinale oder gar für die nächste Saison.

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  • Detlef sagt:

    FFFan schrieb;
    „Wer könnte ein Interesse daran haben, diese Nachricht gerade jetzt in die Öffentlichkeit zu lancieren?“

    Vermutlich der/die Selbe/n, die ihren Wechsel zu TURBINE verkündet hat/haben!!!
    Mal überlegen, wer hat die besten Verbindungen zu Medien und Medienmachern???

    Almuth Schult zu WOB, das passt genausowenig wie Almuth Schult zu TURBINE!!!
    Was sollte Wolfsburg denn mit 4 erstklassigen Torhüterinnen???

    Da dieser Wechsel noch nicht offiziell bestätigt wurde, kommentiere ich mal noch nicht so viel hinein!!!
    Es gäbe eigentlich nur zwei Vereine, wo Almuth Schult in Deutschland hinwechseln könnte, und das wären Frankfurt und Bayern München!!!

    Frankfurt würde auch nur dann Sinn machen, wenn NADZE in „Rente“ geht!!!
    Dann könnte sich Almuth dort mit DESI um die Stammposition „rumschlagen“!!!

    Oder sie geht zu den Bayern-Ladies, wo sie allerdings einen viel schwereren Stand gegen Kathrin Längert hätte!!!
    Die hat sich dort zu einer echten Respektsperson gemausert, und trägt nicht umsonst auch die Käpitäns-Binde!!!

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  • Sheldon sagt:

    […]

    Nach den Vorstellungen von Wolfsburg in Frankfurt und Potsdam können sie heilfroh sein, dass die Meisterschaft schon in fast sicheren Tüten war und man sie so gerade eben gerettet hat.

    Die These von den größten deutschen Talenten bei Wolfsburg ist zumindest seit gestern gestorben.
    Ja, ich gehörte zu den größten Kritikern Kellermanns in Bezug auf seine Nachwuchspolitik. Und ich fühle mich durch Sonntag nicht widerlegt, sondern eher bestätigt.

    Wir haben lange die Rotation und Heranführung von jungen Talenten wie Tietge, Magull, Jäger und Vetterlein gefordert. Das heißt aber nicht, sie dem noch amtierenden Meister zum Fraß vorzuwerfen. Wieso lässt man Tietge ausgerechnet gegen Anonma über 90 Minuten spielen? Am Ende war sie vollkommen leer, und hat einen dicken Bock vor dem 2:0 geschlagen.
    Wieso ausgerechnet in so einem Spiel? Wieso nicht mal gegen Gütersloh oder Sindelfingen? Da hätte sie tatsächlich Chancen zu bestehen.
    Das gleiche gilt für Vetterlein, Magull und Jäger. Wieso gibt man ihnen nicht die Chance gegen kleinere Teams? Da könnten sie ihr Talent wirklich zeigen und Selbstvertrauen tanken!

    Aber so führt das doch nur zu Frustration und zu Übermotivation und bewirkt doch letztlich nur das Gegenteil von dem, was es bewirken sollte.

    Wieder ein Vergleich zu den Männern: Bayern rotiert gerade gegen die kleineren Clubs. Das zeugt von Selbstvertrauen und einem guten Auge. Man spart da, wo man sparen kann.
    So beispielsweise gegen den HSV. Man konnte nicht Meister werden an dem WE, man konnte es sich erlauben, mit ner B-Elf zu spielen, weil auch so ein Sieg durchaus möglich ist. Und dann können Shaqiri, Pizarro und Robben diese Situation nutzen und schießen den HSV ab. Das schafft Selbstvertrauen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sokrates sagt:

    Ralf Kellermann stand vor einem Dilemma: Einerseits wollte er möglichst vielen Stammspielerinnen eine Verschnaufpause gönnen, anderseits wollte er – angeblich – zu einen fairen sportlichen Wettkampf um den zweiten CL -Platz beitragen. Er hat dieses Dilemma eindeutig und einseitig zugunsten der (egoistischen ) Interessen seiner eigenen Mannschaft und zulasten der Frankfurterinen und der sportlichen Fairness gelöst. Mit der Startelf der Wolfsburgerinnen kann man kein Spiel in Potsdam gewinnen oder wenigstens unentschieden spielen; es geht dann nur noch um die Höhe der Niederlage.

    Eine Woche vorher beim „ersten Matchball” in Frankfurt hatte Kellermann das Spiel mit Bestbesetzung begonnen, voll auf Sieg spielen lassen und sprach vor dem Spiel von der Möglichkeit, bei der Rückkehr nach Wolfsburg von den eigenen Fans bereits als deutscher Meister am Hauptbahnhof der Autostadt empfangen zu werden. Wolfsburg machte in der ersten Halbzeit – vor allem in der ersten halben Stunde bis zur langen Spielunterbrechung – ein sehr gutes Spiel, war spielerisch und körperlich sehr stark – stärker als Turbine vier Tage zuvor – und konnte nur von einer sehr starken Frankfurter Mannschaft bezwungen werden.

    Es wäre ehrlicher gewesen, wenn Kellermann vor dem Spiel in Potsdam gesagt hätte, dass er nicht nur Poppi, Lulle und Alisa, sondern auch vier weiteren Stammspielerinnen (einschließlich des gesamten Sturms!) eine Pause geben wolle und stattdessen jungen und zum Teil noch bundesligauntauglichen Talenten wie Tietge eine Chance bzw. ältereren und bestenfalls durchschnittlichen Spielerinnen wie Ommel und Yvonne Hartmann Einsatzzeit geben wolle. Leider hat er vorher nicht die Wahrheit gesagt, sondern gelogen. Aber auch im Karli lag die Wahrheit auf dem Platz.

    Auffällig ist auch, dass nicht so viele Wolfsburg-Fans die relativ kurze Fahrt nach Potsdam angetreten haben, während eine Woche vorher erstaunlich viele Fans in Frankfurt waren – einschließlich eines vollgetankten, stimmgewaltigen Fans aus dem MF, der Ehrengast Claus-Peter Müller von der Commerzbank bei dessen Vorstellung als „Scheiß-Kapitalisten” beschimpfte. (Es ist grotesk, dass ein Fan des VW-Vereins andere viel „kleinere Kapitalisten” so beschimpft).

    Turbine sollte nicht gemeinsame Sache mit den „Autostädterinnen aus der niedersächsischen Provinz” (Turbine-Fans) machen und sich in keiner Weise erkenntlich zeigen für die kleine Hilfe aus dem nahe gelegenen Wolfsburg am letzten Sonntag.

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  • Alice sagt:

    @Sheldon:
    “ Ich denke nicht, dass es von Kellermann gestern psychologisch gut war, die B-Elf den Turbinen zum Fraß vorzuwerfen. Die Turbinen waren dabei noch ziemlich gnädig gestern.“

    Wenn man sich das Spiel gg Duisburg, Frankfurt und auch die erste Halbzeit gg Leverkusen angeschaut hat bzw. wenigstens Berichte las, dann kommt man zu dem Schluss, dass die Englischen Wochen ihre Spuren hinterlassen haben. Die Stammbesetzung hätte in diesem unkonzentrierten Zustand und gg einen verständlicher Weise extrem hochmotivierten Gegner auch eine Klatsche einfahren können. DAS wäre angesichts des Pokalfinals psychisches Gift gewesen und nur schwer durch Motivationsarbeit Kellermanns auszubügeln gewesen.

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  • enthusio sagt:

    @Altwolf und die anderen Kellermann -„Verteidiger“:
    zu dem Thema habe ich (als neutraler [!] Frauenfußballfan) in meinen Beiträgen alles gesagt und Sokrates hat es heute nacht noch einmal (in seinen ersten drei Absätzen) zusammenfassend sehr gut dargestellt. Es bleibt die große Enttäuschung zurück, dass Kellermann sein vollmundiges Versprechen („Es wird eine top Mannschaft auf dem Feld stehen“) nicht gehalten hat und damit die Fans, die z.T. eine weite Anreise zu einem Spitzenspiel auf sich genommen haben, vor den Kopf gestoßen hat. Ganz zu schweigen davon, was die Frankfurter Kellermann in Zukunft überhaupt noch glauben können …

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  • Aldur sagt:

    Sheldon sagt:
    „Tietge … hat einen dicken Bock vor dem 2:0 geschlagen.“

    Also beim 2:0 ist es Odebrecht, die nicht in den Zweikampf gegen Bremer kommt, und so wie deren Kopfball einschlägt, kann man weder der Spielerin am kurzen Pfosten (falls das Tietge war?), noch der Torfrau einen Vorwurf machen.

    „Das gleiche gilt für Vetterlein, Magull und Jäger. Wieso gibt man ihnen nicht die Chance gegen kleinere Teams? Da könnten sie ihr Talent wirklich zeigen und Selbstvertrauen tanken!“

    Magull hat über die Saison ja regelmässig Einsatzzeit bekommen. Zumindest in einem Rahmen, wie das für eine 18-jährige in ihrer ersten BuLi-Saison, und das noch bei einem Spitzenteam, nicht unbedingt selbstverständlich ist.
    Beim Auswärtsspiel von WOB letzten Mittwoch in LEV war es z.B. auch nicht Popp, sondern Magull, die nach Wagners frühem Ausscheiden eingewechselt wurde, und anschließend eine mehr als ordentliche Vorstellung mit zwei Torvorlagen und einem Tor ablieferte.
    Ich fand auch, dass sie gegen Turbine – im Rahmen dessen was in diesem Spiel möglich war – ihr Potential angedeutet hat. Man denke nur an das Zuspiel auf Blässe vor deren Pfostenschuss gleich zu Beginn.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Völlig übertriebene Formulierung „zum Fraß vorzuwerfen“!
    Sowas kann man schreiben, wenn`s eine Demütigung, sprich ein Kantersieg etc. gewesen wäre. Das Team wird daran nicht zerbrechen, weil jede Spielerin sehr wohl einzuschätzen weiß, wie diese Niederlage zustandekam, und wenn nicht, wird Kellermann die richtigen Worte gefunden haben. Es werden am kommenden Spieltag schliessliche alle Spielerinnen dt. Meister, und das ohne wenn und aber!

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  • ruhri sagt:

    Vielleicht interessiert sich noch jemand für: SGS Essen vs. VfL Sindelfingen

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  • waiiy sagt:

    @Sokrates: Die Formulierung “ einseitig zugunsten der (egoistischen ) Interessen seiner eigenen Mannschaft und zulasten der Frankfurterinnen“ ist irgendwie logisch oder steht auf Kellermanns Gehaltsmitteilung das Frankfurter Logo? Ist er nicht verpflichtet genau diese Interessen durchzusetzen? Könnte man ihm arbeitsrechtlich nicht etwas vorwerfen, würde er anders handeln? Ist schon irgendwie komisch, ihm vorzuwerfen, dass er für Wolfsburg alles richtig macht und es zuungunsten eines anderen Vereines (in dem Fall Frankfurt) tut. Dadurch wird übrigens der gesamte Post lächerlich.

    Woran hast Du erkannt, dass so wenige Wolfsburger im Stadion in Potsdam waren? Warst Du da? Hat die Kamera die Ränge abgeschwenkt? Gibt es Vergleiche zu Frankfurt? Ich kann sagen, dass ich im Stadion war und dass die Wolfsburger Fans gut erkennbar an mehreren Stellen im Stadion verteilt waren, unter anderem auf auf der Sitzplatz-Tribüne, die von den Kameras des dfb-TV nicht erfasst werden. Von daher ist eine solche Aussagen sehr vorsichtig zu formulieren, wenn man sie nicht beweisen kann.

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  • waiiy sagt:

    @Alice: Ich denke, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen und dass das der wichtigste Grund für Kellermann man, die Schlüsselspielerinnen zu schonen. Aber alle, die anderes behaupten, müssen ja auch nicht mit der Mannschaft arbeiten, wenn sie vor dem Pokalfinale psychologisch angeschlagen wäre.

    (0)
  • Matze sagt:

    @enthusio: Hier nochmal zum langsam lesen und verstehen das Originalzitat von Ralf Kellermann:

    „„Wir haben an diesem Wochenende die Chance, ein wenig zu rotieren und auf Positionen zu testen“, erklärt Cheftrainer Kellermann. „An erster Stelle steht aber, dass wir uns gut verkaufen. Es wird eine top Truppe auf dem Platz stehen.“ Dass Turbine sich noch berechtigte Hoffnungen auf Platz zwei mache, sei ihm klar, räumt Ralf Kellermann ein. „Insofern sind wir es Frankfurt schuldig, uns bestmöglich zu präsentieren.“

    Man beachte das Wörtchen „bestmöglich“.

    Und als Fan kann ich auch mal meinen Kopf gebrauchen und mir ausrechnen, das da nicht 8 Nationalspielerinnen auflaufen werden. Das richtige Spitzenspiel wird in Köln stattfinden.

    „Insofern sind wir es Frankfurt schuldig“ aus Gründen der Fairness.
    Aber er ist es in erster Linie dem VfL schuldig, das er mit der „BESTEN“ Aufstellung in die letzten grossen Spiele gehen kann.

    Und seit wann muss ein Trainer sich darum sorgen, das ein Konkurent einen CL-Platz erreicht?

    Ganz davon abgesehen hat Frankfurt immer noch beste Chancen auf Platz 2.

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  • neutral77 sagt:

    boah, langsam kann man das alles nicht mehr lesen.

    liebe potsdam und frankfurt fans –
    hätte potsdam seine hausaufgaben in essen und in frankfurt und hätte frankfurt seine in freiburg und in jena gemacht, dann hätte man wolfsburg gar nicht erst in eine so komfortable situation gebracht …
    also bedankt euch bei euren teams und jammert hier jetzt nicht rum welche spielerin bei wolfsburg gespielt und welche nicht gespielt hat, bzw. was im vorfeld gesagt oder auch nicht gesagt wurde !!!!

    @ sheldon und sokrates
    tut mir leid, aber euer geschriebener beitrag(blödsinn) gipfelt mal wieder über allem und ist leider keinen kommentar wert.
    übrigens = euer neid ist unsere bestätigung 🙂

    ach ja und für die, die hier von einer schlechten b-elf sprechen – ich glaube mannschaften wie essen, neuenahr, gütersloh, sindelfingen, jena und duisburg würden sich über so eine zum fraß vorgewurferne b-elf freuen, denn die haben alle mit 5 bis 6 gegentore das karli verlassen (und auch leverkusen hat eine woche vorher ein tor mehr kassiert)!!

    und interessant wäre auch der vergleich wenn bei potsdam eine elf aufläuft wo 2 spielerinnen ihr bundesligadebüt geben, 2 spielerinnen spielen die in diesem jahr das erste mal buli spielen und noch nicht so viele einsatzzeiten hatten sowie 2 die ihren platz mehr auf der bank haben plus torfrau nummer 2. diese elf lassen wir am vorletzten spieltag in wolfsburg auflaufen, die sehr heimstark sind und für die es noch um einen champions-league-platz geht. wenn wir das ergebniss dann sehen, dann können hier einige ihre behauptung aufstellen, welche ersatzbank bzw. nachwuchsspieler stärker oder schwächer sind …

    (0)
  • Nummer7 sagt:

    Bravo Neutral77!!!

    Wenn es Potsdam und auch Frankfurt nicht selbst hinbekommen, sondern noch Unterstützung von Wolfsburg brauchen um sich für die CL zu qualifizieren, dann finde ich es ganz schön traurig. Dann hätten es eigentlich beide verdient NICHT die Qualifikation zu
    schaffen. Und so eine gute Potsdamer Mannschaftsleistung war das was wir am Sonntag gesehen haben auch nicht.

    Es ist völlig verständlich das Wolfsburg die Stammkräfte für noch 3 wichtige Spiele schont. Zumal 2 Wochen nach dem CL-Finale schon wieder die Vorbereitungen für die Nationalmannschaft anlaufen.

    Ich freue mich auf ein spannendes Pokalfinale in Köln, wo die bessere Mannschaft gewinnen möge.

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  • Linda sagt:

    Ganz schwache Kommentare hier zum Teil – Wolfsburg geht seit Wochen die Puste aus, übrigens etwas, was von vielen in der Winterpause (auch hier nachzulesen) erwartet wurde und auch nicht verwunderlich ob der vielen Englischen Wochen erscheint. Wolfsburg kann tatsächlich froh sein, dass sie die Meisterschaft sicher haben, denn die mentale Frische hat in den letzten Spielen, in Duisburg, Frankfurt, Potsdam, teils sogar in Leverkusen, gefehlt. Zum anderen waren die letzten Wochen ausschließlich Auswärtsspiele, das macht das Hammer-Programm nicht einfacher. Es haben sich ein paar Spielerinnen verletzt, vor allem natürlich Jakabfi, die dem VfL unheimlich fehlt. Wer nun von Wolfsburg verlangt, in einem solchen Spiel die erste Elf aufzustellen… tut mir leid aber… dem geht es generell nur darum, Wolfsburg zu kritisieren, mit der realen Situation hat das nichts zu tun. Frankfurt hat alles in den eigenen Händen – jetzt auf Wolfsburg raufzudreschen ist ja wohl das allerletzte.

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  • enthusio sagt:

    @ruhri:
    Isabelle Wolff entwickelt sich als Einwechselspielerin ja langsam zur Spielerin mit Torgarantie: 3 Treffer in 4 Spielen nach ihrer Einwechselung, nicht schlecht !

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    So schlecht hat sich die wolfsburger „B-Elf“ doch gar nicht präsentiert!!!
    Ihre Vorstöße waren fast durchgängig sehr gefährlich, und ihre schnellen Spitzen ließen vor allem unsere beiden DFB-Kickerinnen zeitweise ziemlich alt aussehen!!!
    Wenn Blässe zu Beginn nicht den Außenpfosten, sondern ins Tor getroffen hätte, wäre die Partie vielleicht auch ganz anders gelaufen!!!
    Die Probleme die die Wölfinnen hatten sind uns in Potsdam nur all zu gut bekannt!!!
    Wenn eine Mannschaft nicht richtig eingespielt ist/sein kann, dann passieren solche Abspielfehler, Stellungsfehler, und Mißverständnisse!!!
    Hier ist Ralf Kellermann in Zukunft gefordert, seine Reservistinnen viel mehr in seine Mannschaft mit einzubeziehen!!!
    Ob das jetzt junge Spielerinnen sind oder bereits Erfahrene, sie müssen Spielpraxis im Erstligateam bekommen, auch wenn KESSI & Co mal nicht angeschlagen oder verletzt sind!!!

    Sicherlich hätte TURBINE auch noch ein-zwei Tore höher gewinnen können, aber dazu muß man eben die Chancen besser nutzen!!!
    In Köln werden wir mit dieser Quote sicher keinen Blumentopf gewinnen!!!

    Überhaupt tun hier Einige so, als wenn Potsdam zur Zeit in Top-Form wäre!!!
    Unsere Probleme in der Abwehr, im Mittelfeld und leider auch im Sturm sind seit langem bekannt, und zeigten sich Sonntag genauso wie schon in München, Essen oder Frankfurt!!!
    Der Unterschied zu diesen Spielen war lediglich der, daß TURBINE diesmal mit Herz und Kampfgeist in diese Partie ging, und das wir diesmal zumindest zwei unserer Torchancen nutzen konnten!!!

    Einen großen Anteil an beiden Faktoren hatte NATASCHA ANDONOVA!!!
    Sie war an beiden Treffern beteiligt, und zeigte genau diesen Kampfgeist und Einsatzwillen, der uns in den besagten Spielen davor leider gefehlt hatte!!!
    Selten hat so ein Gedankenspiel; „was wäre gewesen, wenn sich NATASCHA in London nicht verletzt hätte“ einen größeren Reiz ausgeübt!!!
    Hätte sie womöglich, trotz ihrer Jugend, die Leaderin sein können, die uns so dringend gefehlt hat???

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