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Frankfurt beurlaubt Trainer Philipp Dahm

Von am 18. April 2013 – 14.30 Uhr 30 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat sich wenige Stunden nach dem 1:1 beim FF USV Jena von Cheftrainer Philipp Dahm getrennt. Nachfolger bis zum Saisonende wird B-Juniorinnen-Trainer Sascha Glass.

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Glass ist damit der dritte Trainer der Frankfurterinnen in der laufenden Saison, nachdem man sich im September bereits von Sven Kahlert getrennt hatte, der mittlerweile den FCR 2001 Duisburg trainiert.

Glass als Interimstrainer
„Wir können mit dem bisherigen Saisonverlauf in keiner Weise zufrieden sein und mussten nach der unerwarteten Niederlage in Freiburg und dem schmerzhaften Unentschieden in Jena mit der sofortigen Beurlaubung von Trainer Philipp Dahm reagieren“, sagt FFC-Präsident Bodo Adler. Glass wird die Mannschaft allerdings nur bis zum Saisonende trainieren. Ab der kommenden Spielzeit übernimmt der 40-jährige A-Lizenzinhaber das Zweitliga-Team der Frankfurterinnen. Der Cheftrainerposten der Erstligaelf wird neu besetzt.

Nach sieben Monaten muss Phlipp Dahm als Cheftrainer gehen. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Nach sieben Monaten muss Phlipp Dahm als Cheftrainer gehen. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Dietrich erwartet Reaktion der Mannschaft
„Ich bin immer noch fassungslos, dass wir uns schon vor dem direkten  Aufeinandertreffen mit Potsdam und Wolfsburg einen empfindlichen Rückschlag mit Blick auf das Ziel Champions-League-Qualifikation eingefangen haben. Die Trainer-Beurlaubung als Konsequenz ist das eine, aber genauso erwarten wir nun von der Mannschaft eine eindeutige Reaktion, damit wir die noch ausstehenden Saisonspiele so gut wie möglich meistern und die zumindest noch rechnerisch mögliche Qualifikation für das internationale Geschäft nicht ganz aus den Augen verlieren“, so FFC-Manager Siegfried Dietrich.

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30 Kommentare »

  • xyz sagt:

    Ich glaube nicht,dass es an den beiden Trainern gelegen hat,sondern das Problem ist die Mannschaft,die aus zu vielen Eigendarstellern besteht.Außerdem denken viele Spielerinnen eher an die A-Natio als an ihren Ferein.Es reicht nicht,wenn jede einzelne Spielerin ein Supertalent ist ,sondern die Mannschaft muss ein eingespieltes Team sein,in dem jede für die andere kämpft und der Erfolg des Vereines im Vordergrund steht!Manche schonen sich doch,damit sie fit für die Natio sind. Oder reisen angeschlagen zum Länderspiel,spielen,kehren mit einer ernsten Verletzung zurück und fallen dann den Rest der Saison aus.

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  • uwe sagt:

    Wann begreifen sie in Frankfurt, das es nicht an den Trainern liegt.

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  • hopkins sagt:

    Hoffentlich greift der neue Trainer richtig durch

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  • Herr Schulze sagt:

    @ hopkins: Wie sollte das gehen unter Siggi Dietrich? Ich denke, dass die einzige ehrliche Lösung nur Siegfried Dietrich selbst sein kann. Alles andere ist unglaubwürdig. Trösten wir uns damit, dass er keine Frau ist und sich möglicherweise selbst aufstellte!

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  • xXx sagt:

    Als würde Dietrich einen Trainer holen, der mal richtig durchgreifen könnte. Der holt immer nur solche unerfahrenen Ja-Sager, die nicht dabei stören, dass er selbst der mächtige Mann beim FFC ist.

    So wird es auch diesmal wieder sein.

    Und solange sich das nicht ändert, wird da auch ein neuer Trainer nix machen können.

    Die Probleme sind da eher Dietrich selber und sicher auch Teile der Mannschaft.

    Der Trainer ist doch beim FFC Frankfurt immer die ärmste S …!

    Die Kaderzusammenstellung übernimmt Dietrich und der Trainer muss dann sehen, wie er damit zu Recht kommt. Kommt er damit nicht zu Recht muss er es eben trotzdem ausbaden, obwohl er dafür ja nix kann.

    Man muss nem Cheftrainer auch die Möglichkeit geben, den Kader nach seinen eigenen Vorstellungen zusammen zu stellen. Denn es ist der Trainer, der sehen muss, dass er für seine Vorstellungen von erfolgreichem Fußball auch die richtigen Spielerinnen hat. Und das sind nun mal nicht automatisch immer die vermeintlich besten (National)Spielerinnen.

    Da muss der FFC Frankfurt auch mal davon weg kommen, Spielerinnen in erster Linie nach dem Gesichtspunkt der Vermaktungsmöglichkeit zu verpflichten, sondern eher darauf achten, wie das ganze auch sportlich passt. Und das kann eben am effizientesten jemand einschätzen, der sich auch aktiv um die sportliche Leitung kümmert. Und das muss beim FFC Frankfurt der Trainer sein, weil Dietrich, anders als z.B. Bernd Schröder, seine Kernkompetenz nicht im sportlichen hat, weil er selber nie selbst gespielt hat.

    Da fehlt es dem FFC Frankfurt einfach an sportlicher Fachkompetenz. Die können sie in der aktuellen Aufstellung des Vereins nur mit einem guten Trainer bekommen, den man seine eigenen Vorstellungen auch umsetzen lassen muss.

    Vereine die nicht genug sportliche Fachkompetenz mitbringen bekommen, was den sportlichen Erfolg angeht, eigentlich immer Probleme. Auch wenn sie eigentlich gute finanzielle Vorraussetzungen haben. Das nutzt eben auch nichts, wenn man das dann wegen einem fehlenden Plan zum Fenster rauswirft.

    So ist es auch im Männerfußball. Die TSG Hoffenheim ist da in der Männerbundesliga ja das beste Beispiel.

    Ein Trainer ist beim FFC Frankfurt im Moment mehr Bauernopfer, als der Leiter, der in den rein sportlichen Angelegenheiten den Kurs vorgeben sollte.

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  • Katerli sagt:

    dass es nicht am Trainer, zumindest bei Kahlert gelegen hat, kann man jetzt bei Duisburg sehen. Da stand – auch wenn sie gegen Potsdam verloren haben – eine MANNSCHAFT auf dem Platz. M.E. aber sind auch nicht die Spielerinnen das Hauptproblem in Frankfurt sondern Herr Dietrich

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  • Doc sagt:

    kann jemand von euch eine spielerin nennen, die nach frankfurt gewechselt ist und sich dort fußballerisch sichtbar weiterentwickelt hat?

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  • Rouven sagt:

    Die Entlassung von Dahm war überfällig.
    Warum Rennich immer noch als Co-Trainer bleiben darf, versteht kein Mensch.
    FFC ist bei Verbleib von Dittrich ein Auslaufmodell.
    Null sportliche Kompetenz im Management kann auf Dauer nicht funktionieren.
    Die Zeiten, wo man mit Prinz, Lingor, Smisek, Jones etc. Ausnahmespielerinnen zur Verfügung hatte, die die Konkurrenz über Jahre hinweg dominiert haben, sind vorbei …

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  • Needle sagt:

    Nö, Doc, ist aber sicherlich auch nicht Frankfurts Konzept bzw. Absicht, denn die holen doch ausschliesslich Top-Spielerinnen und kein „junges FF-Gemüse“! Unverbrauchte Typen kommen i.d.R. von Sportschulen oder kleineren Vereinen.

    Übrigens sehe ich bei Dahms auch keine gravierenden Fehler und die Torflaute kann er ja schliesslich nicht selbst beenden…

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  • Maxemus sagt:

    @ Doc: „kann jemand von euch eine spielerin nennen, die nach frankfurt gewechselt ist und sich dort fußballerisch sichtbar weiterentwickelt hat?“

    Dzsenifer Marozsan

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  • FF-Talent sagt:

    Die kurzfristige interne Lösung P. Dahm ist also gescheitert, S. Glass der nächste hauseigene Aushelfer bis Saisonschluss. 2013/14 sind dann folglich alle internen Traineroptionen aufgebraucht. Frage: Wo kriegt FFM einen angemessen guten Trainer her, der 1. FF-Erfahrung hat und 2. die nötigen Lizenzen hat? Der Markt ist hier ja traditionell sehr klein bis nicht vorhanden. Keiner der anderen aktuellen BuLi-Trainern wird wohl Dietr. gut genug sein, bleibt eigentlich nur, einen Verbandstrainer (Trainerin?) vom DFB zu ködern oder MVT kommt wieder schneller aus der Schweiz als geplant?

    Dahms Spielphilosophie „Ihr geht da mal raus auf den Platz und schaut irgendwie, wie es wird. Ein Tor wirds schon geben. Die individuelle Klasse wird es dann wohl richten“ … diese „Taktik“, wie man sie beim FFC jetzt allzu oft gesehen hat, geht nicht auf, auch nicht gegen Freiburg oder Jena. Dazu kommt noch ein so scheint es völlig durcheinander geratenes Mannschaftsgefüge: Das absolute Negativbeispiel von „flachen Hierarchien“ a la Jogi Löw, jeder Mannschaftsteil redet auf dem Platz durcheinander. Einzelspielerei statt sich auch mal für die Nebenfrau kaputtsprinten und absurde Spielerwechsel als Sahnehaube obendrauf.

    Ohne Garefrekes, die sich wenigstens noch ein bisschen reinhängt und Moral + Arbeitspensum zeigt, wäre Dahm noch schneller weggewesen. FFC Frankfurt, 2013 Meister im GegendenTrainerspielen!

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  • xXx sagt:

    Marozsan hat sich doch auch noch nicht weiter entwickelt. Als sie zum FFC Frankfurt kam, war sie ein überragendes Talent mit einer super Technik und einer tollen Spielübersicht. Mängel hatte sie dafür im Torabschluss, der Schnelligkeit und der Athletik. Daran hat sich bis heute nix geändert.

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  • Krissi sagt:

    Joaaaaa….eigentlich zu erwarten, wenn Dietrich letzte Woche noch sagte, dass sie zufrieden mit Dahm seien – sorry, aber da muss ich grinsen 🙂 – der 1. FFC Frankfurt is bei den Frauen was bei den Männern der FC Bayern München ist – um Ausreden nie verlegen…aber Hauptsache erstmal alle Spielerinnen von Top-Niveau kaufen und dann keine Mannschaft draus machen können! 🙁 – typisch! Potsdam macht das schon wesentlich intelligenter, kaufen – in der Regel – nur Spielerinnen, die sich auch einfügen können..und überdies hat Potsdam einen ECHTEN Trainer…ich denke, Frankfurt schaut in der nächsten CL-Saison wieder nur zu…nun ja, sollen sie eben Jahr für Jahr weiter so machen – schade ist es jedoch um die (unbestritten!) individuelle Klasse einer jeden Frankfurter Spielerin…

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  • Spielerfrau sagt:

    Ich fand Ali Kriegers Aussage, dass es den Spielerinnen mit der festen Natio-Stellung schon fast zu „gut“ geht, sehr bezeichnend.
    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/ali-krieger-ich-war-nicht-mehr-gluecklich-beim-ffc-12134492.html
    „Mich hat das immer gewundert, und ich habe mir das damit erklärt, dass sie ihren Platz im Nationalteam vielleicht zu sicher hatten. Sie wurden ja alle selbst dann nominiert, als wir wie im Herbst monatelang alle richtig schlecht gespielt haben.“

    Wenn im Fußball alles schiefläuft, dann liegt es doch selten an einer Person, sondern am Zusammenspiel, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Frankfurt hat mit KG ein unglaubliches Glück, und mit Nachwuchsspielerinnen wie Maro, die ja gerade verlängert hat, einen Fundus, mit dem Fußball gespielt werden – könnte.

    Warum tut es das nicht?

    Ich wünsche Herrn Dahm alles Gute!

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  • FFFan sagt:

    Die Beurlaubung von Philipp Dahm ist nach den letzten Ergebnissen keine Überraschung mehr. Interessant ist aber, wer ihm als (Interims-)Trainer nachfolgt: Sascha Glass leistet als Trainer der sehr erfolgreichen U17-Mannschaft des FFC offenbar hervorragende Arbeit. Ihn ab der kommenden Saison zum Trainer der U23 zu machen, wo er einige dieser Talente weiterentwickeln kann, ist ausnahmsweise mal eine durchdachte Entscheidung der Vereinsführung.

    Wer mehr über den Mann erfahren will, der mit Bruno Labbadia verwandt ist und mal als Profi in den USA gespielt hat, dem sei dieser ausgezeichnete Artikel empfohlen:

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  • wrack sagt:

    @ xXx: „Marozsan hat sich doch auch noch nicht weiter entwickelt. Als sie zum FFC Frankfurt kam, war sie ein überragendes Talent mit einer super Technik und einer tollen Spielübersicht. Mängel hatte sie dafür im Torabschluss, der Schnelligkeit und der Athletik. Daran hat sich bis heute nix geändert.“

    Ich weiß nicht, ob sich Maro unter anderer Führung noch weiter entwickelt hätte und will mich an einer solchen spekulativen Diskussion auch gar nicht beteiligen – das ist etwas für die „Super-Hirne des FF“ – aber die Behauptung, Maro habe sich „nicht weiter entwickelt“, stellt doch wohl eine absurde Kampf-These dar. Natürlich ist Maro schneller als 2009, als sie aus Saarbrücken kam. Natürlich ist sie torgefährlicher. Und sie hat inzwischen in der Natio deutlich einen Reifungsprozeß durchgemacht. Dort spielt sie seit 2010, unterbrochen von einer langwierigen Verletzung. Dort schießt sie Tore und dort ist sie inzwischen wertvoller geworden als je zuvor.
    In Fakten darf man z.B. die letzte U-Weltmeisterschaft anführen, wo sie als Vizeweltmeistern beste Spielerin des Turniers wurde. Sie gewann in der Natio 2012 den Algarve Cup und stand 2013 im Finale. Sie schoss 2012 zwei Tore in einem Spiel gegen die USA, was recht selten ist. Sie schoss ein Tor gegen den WM Japan. Und eigentlich komme ich mir gerade etwas blöd vor, dass ich die oben zitierte These überhaupt kommentiere. 😉

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  • Katerli sagt:

    @FF-Talent
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass MVT nach Frankfurt geht, solange der derzeitige Manager Dietrich das Sagen hat. Das würde nie gut gehen, weil sie sich nicht unterordnen würde …
    dann kommt sie eher mal irgendwann nach Potsdam (nach Schröders 100. Geburtstag 😉 )

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  • Andreas sagt:

    Also hier geht in der Abneigung gegen Herrn Dietrich ja mal wieder einiges Durcheinander. Was natürlich möglich ist, dass er den falschen Trainer und vielleicht auch die falschen Spielerinnen geholt hat. Letzteres ist für mich allerdings quatsch. Für das Training und die Weiterentwicklung einzelner Spielerinnen ist aber nunmal der Trainer verantwortlich. Der stellt auch die Mannschhaft fürs Spiel auf, bestimmt die Taktik und hat dafür zu sorgen, dass die Chemie in der Mannschaft stimmt. Insofern ist das Versagen des FFC in der konkreten Situation auf ein Versagen des Trainers zurückzuführen. Sicherlich kann man es Dietrich ankreiden, dass er keinen neuen Trainer geholt hat. Aber kann es nicht auch daran liegen, dass es im Frauenfußball immer noch kaum gute Trainer gibt.

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  • Katerli sagt:

    wer kauft in Frankfurt die Spieler ein? In Potsdam ist dafür der Trainer zuständig und kann wirklich auswählen, wer ins Mannschaftsgefüge passt. Deshalb klappt eine Integration zumeist auch sehr schnell.
    Wenn aber Herr D. dem Trainer hochkarätige Spielerinnen hinsetzt, die gar nicht zusammenpassen … – was soll der Trainer dann machen.
    Hier ist damals viel über Kahlert geschimpft worden, ich konnte einige Äußerungen auch nicht nachvollziehen, die er gegenüber seinen Spielerinnen gemacht hat. Aber vielleicht war das auch nur Ausdruck seiner Hilflosigkeit im Frankfurter Gefüge.
    Ich habe am Sonntag in Potsdam Duisburg unter Kahlert erlebt und sah da eine Mannschaft, die stimmig war, die gemeinsam kämpfte bis zum Schluss, was auch in Duisburg nicht immer der Fall war.
    Und das kann nur das Werk von Kahlert sein….

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  • Kralle sagt:

    @FFFan

    Was soll denn an der Nachfolge von Dahm als Interimstrainer,
    Hr. S. Glass, so interessant sein?

    Er ist der einzige Trainer beim FFC mit A-Lizenz, der zur Verfügung stand bzw. der das Amt übernehmen wollte. Seine Erfahrungen als Trainer beschränken sich auf A-Kreisliga
    bei den Männern, Hessenliga Frauen (III. Mannschaft des FFC)
    und B-Juniorinnen Bundesliga, wobei die Ergebnisse der III. Mannschaft in der Saison 2011 / 2012 mittelmäßig waren und die guten Ergebnisse bei den B-Juniorinnen diese Saison eine Fortführung der Erfolge von 2011/2012 (hier wurde die U17 Süddeutscher Meister, indem sie Bayern München, den späteren deutschen Meister Hoffenheim und Freiburg ausschalteten).

    Aus meiner Sicht gab es kurzfristig überhaupt keine Alternative. Ob sich ein erfolgreiche(r), erfahrene(r) Trainer(in) auf ein Engagement beim FFC unter der jetzigen Führung einlässt, wage ich zu bezweifeln …

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  • grammofon sagt:

    Was ist eigentlich mit Pilipovic? Wurde er nicht mit Frankfurt in Verbindung gebracht nachdem bekannt wurde, dass er bei Freiburg aufhört? Ohne zweifel ein sehr guter Trainer. Ob er sich das mit Dietrich antun will ist eine andere Frage.

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  • noworever sagt:

    @FF-Talent: „Die kurzfristige interne Lösung P. Dahm ist also gescheitert, S. Glass der nächste hauseigene Aushelfer bis Saisonschluss. 2013/14 sind dann folglich alle internen Traineroptionen aufgebraucht.“
    @Kralle: „Aus meiner Sicht gab es kurzfristig überhaupt keine Alternative:“

    falsch: stephan fröhlich wäre eine sehr wohl eine ausgezeichnete option gewesen.

    @xXx:
    „Marozsan hat sich doch auch noch nicht weiter entwickelt. Als sie zum FFC Frankfurt kam, war sie ein überragendes Talent mit einer super Technik und einer tollen Spielübersicht. Mängel hatte sie dafür im Torabschluss, der Schnelligkeit und der Athletik. Daran hat sich bis heute nix geändert.“

    reine polemik aus altbekannter ecke … hass macht eben blind.

    @Andreas
    feine analyse – volle zustimmung.

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  • Winter sagt:

    Demnächst wird einer auf der Frankfurter „Zeil“ angesprochen und der ist dann Trainer oder es wird in der Commerzbank-Zentrale über den Dächern der Stadt gelost.
    Lächerlicher geht´s in der Trainerfrage nimmer.
    Der dreimalige UEFA-CUP-Sieger vom Main, wie in jedem Artikel betont wird…
    Das Vereinskonzept spottet jeder Beschreibung!

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  • Kralle sagt:

    @noworever

    „falsch: stephan fröhlich wäre eine sehr wohl eine ausgezeichnete option gewesen.“

    Da stimme ich Ihnen generell zu, ABER
    am 12.04. (vor dem Spiel gegen Freiburg) wurde Hr. Fröhlich (durch Hr. Dahm / Hr. Rennich, mit Zustimmung von SiDi / Adler) mitgeteilt, dass seine Arbeit für die 2. Mannschaft Ende der Saison beendet ist und er kein Vertragsangebot für die neue Saison erhält.

    am 25.04. (nach dem Spiel gegen Jena) wurde das Kapitel Dahm beendet.

    Die Alternative Stefan Fröhlich gab es nicht wirklich.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal ist es erfreulich, dass Dahm als der letzte „Cheftrainer” aus der unheilvollen Reihe Wegmann (der schlechteste Trainer der letzten fünf Jahre), Kahlert (der am wenigsten schlechte Trainer im selben Zeitraum) und ihm selber geht. Jetzt müssen auf der Ebene der Trainer nur noch Rennich und der Towarttrainer entfernt werden, die ebenfalls nichts taugen und mitverantwortlich sind für den sportlichen Niedergang.

    Aber eine Mitverantwortung tragen auch die verhätschelten, überschätzten und überbezahlten Spielerinnen. Auch hier muss man spätestens nach Saisonende hart durchgreifen und – falls möglich – einige Verträge vorzeitig auflösen. Der Kader ist auch sportlich (und menschlich?) nicht optimal zusammen gestellt und muss vom neuen Trainerteam in aller Ruhe nach einem sportlichen Konzept und einer Spielphilosophie neu aufgebaut werden.

    Diese längst überfälligen Entwicklungen sind aber wohl nur möglich, wenn der Hauptverantwortliche für die Fehlentwicklungen der letzten fünf Jahre, nämlich Siggi Dietrich, nicht Manager und Investor des FFC bleibt und zugleich eine wirtschaftlich tragfähige Alternative entwickelt wird. Dietrich hat in fünf Jahren nicht aus seinen Fehlern gelernt, sondern nach dem immer gleichen Misserfolgsrezept weitergemacht. Er hat allem Anschein nach auch nicht den Rat von Fachleuten wie Birgit, Idgie, Steffi, Tritschi u.a. eingeholt. Der große FFC der goldenen Jahre 1998 – 2008 war auch nicht das Lebenswerk von Dietrich, sondern den herausragenden sportlichen Leistungen der großen Spielerinnen der Vergangenheit – Birgit, Steffi, Idgie, Conny, KG u.a – zu verdanken. Dietrich hat den sportlichen Ruhm und die spektakuläre Spielweise des FFC in dessen großer Zeit nur finanziell begleitet und davon selber wirtschaftlich profitiert.

    Nach meiner Einschätzung kann nur der Druck der Sponsoren und / oder der Druck der Medien (insbesondere der F.A.Z.) Dietrich zum Rücktritt zwingen. Vom überforderten Vorstand des Vereins und dem handzahmen Fan-Establishment hat er vermutlich nichts zu befürchten. Die Vorstandsmitglieder und die Funktionärinnen der Fanszene sowie ihr kleiner Kreis von Unterstützerinnen sind Dietrich in keinster Weise gewachsen und nicht in der Lage, zukunftsweisende Alternativen zum Status quo zu denken und in die Praxis umzusetzen. Deshalb und wegen der Mitverantwortung bzw. der Verstrickung der „alten Garde” in das System Dietrich sollte eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins einen neuen Vorstand wählen und die Ämter der Fanszene mit unverbrauchten, unbelasteten und engagierten Fans neu besetzen.

    Hier noch Links zu zwei aktuellen Kommentaren über Dietrich in der F.A.Z. und in der FR:

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/frauenfussball-kommentar-kapitulation-in-der-komfortzone-12154073.html

    http://www.fr-online.de/ffc-frankfurt/kommentar-1–ffc-frankfurt-zu-maechtig,1473454,22523792.html

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  • Kralle sagt:

    @Sokrates
    Sehr guter Kommentar.
    Mein volle Zustimmung!

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  • noworever sagt:

    @Kralle:
    „…die Alternative Stefan Fröhlich gab es nicht wirklich.“

    ich weiß, bin mir über den zeitlichen ablauf bewußt.

    nur – wenn man will, geht alles – every day is new! 😉

    aber … anscheinend werden die (außerordentlichen) fähigkeiten/qualitäten eines stephan fröhlich an ent-scheidender stelle ‚etwas‘ anders beurteilt.

    schade … obwohl ich sascha glass auch als einen absolut kompetenten coach achte.
    (siehe link von @FFFan)

    @Sokrates
    dem ist nichts hinzuzufügen!

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  • waiiy sagt:

    @Sokrates: Da frage ich mich, welche Spielerinnen aus Frankfurt denn gern ein anderer Club haben möchte? Ich für mich und als Fan vom Turbine Potsdam schaue mir das Team an und würde am liebsten nur eine Spielerin nehmen und die obwohl sie grad am Kreuzband verletzt ist. Vielleicht wäre Chojnowski noch eine. Aber sonst?! Und die beiden Spielerinnen sind sicher auch genau die, auf die Du gern ein neues Team aufbauen würdest.

    Aber es gibt halt Spielerinnen in Frankfurt, die sich selbst, die die Verantwortlichen in Frankfurt und die Silvia Neid als sehr wertvoll halten, die aber im Prinzip niemand mehr nehmen möchte, auch wenn das jetzt wirklich sehr hart klingt und ich deswegen auch keine Namen nennen möchte.

    Aber an und für sich stimme ich Deinem Kommentar zu. Das trifft den Nagel schon auf den Kopf.

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  • Johannes sagt:

    @Sokrates: Die Tragödie des Siggi Dietrich – die Erfolge waren alle von den anderen, das „Missmanagement“ ist alles seins, die FAZ ist völlig objektiv und Spielerinnen und Sponsoren lieben den FFC auch so (Ironie aus).

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  • maxsee sagt:

    Endlich sehen viele Frankfurter Fans tatsächliche Ursachen und die dafür verantwortlichen Personen. Aber aus Sicht des FF insgesamt sind m.E. weitere Gedanken zu überlegen.
    Bisher galt die Frauenbundesliga als stark und gute Basis des FF. Aber ist das noch so?
    – Die Abmeldung der HSV-Frauen
    – Die Insolvenz in Duisburg
    – Die Schulden in Neuenahr
    – Die Trainerwchsel in Frankfurt
    – Meppens Verzicht auf den Aufstieg
    – Wie ist die Lage bei Sindelfingen und Gütersloh?
    Es gibt bestimmt noch weitere Anzeichen für tiefergehende Probleme; m.E. sind das Anzeichen dafür, dass man es in den Vereinen genau so machen wollte, wie bei den Männern. Hauptsache wir finden leistungsstarke Spielerinnen, entsprechende Sponsoren und dann klappt das von alleine( so das Konzept von Dietrich und Lutz)War nicht so die Konsequenz aus der Frauenweltmeisterschaft gedacht- als grosser Boom für den FF mit hohen Zuschauerzahlen und fliessenden Einnahmen?
    Die Leistungsorientierng in den Bundesligavereinen hat nachgelassen.
    Dafür tragen natürlich die Vereine und Vorstände eine Verantwortung. Wesentliche Ursachen liegen jedoch beim DFB, seinem Präsidenten, der Frauenkommission und der Sportdirektorin. Aber von diesem Kreis […] – bisher Fehlanzeige.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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