DFB-Elf erkämpft Remis gegen die USA

Von am 5. April 2013 – 20.08 Uhr 36 Kommentare

Herzschlagfinale: Nach einem 1:3-Rückstand konnte die DFB-Elf gegen die USA mit zwei Treffern in der Schlussphase eine neuerliche Niederlage gegen den Weltranglistenersten abwenden.

Im Stadion auf dem Bieberer Berg in Offenbach kam die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid vor 16 090 Zuschauern zu einem 3:3 (0:0). Abby Wambach (47.) und Megan Rapinoe (55.) hatten die US-Amerikanerinnen in Führung gebracht, ehe Kim Kulig verkürzen konnte (63.). Alex Morgan sorgte dann für den Weltranglistenersten für die scheinbare Entscheidung (71.), d0ch Célia Okoyino da Mbabi durch einen verwandelten Foulelfmeter (85.) und Anja Mittag (86.) verhinderten die drohende Niederlage.

Highlights der Partie anschauen

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Fünf Änderungen
Neid veränderte ihre Startelf gegenüber der 0:2-Niederlage gegen die USA beim Algarve-Cup-Finale auf fünf Positionen, und die DFB-Elf fand gut in die Partie. Nach einer Ecke von Melanie Behringer kam Luisa Wensing zum Kopfball, Rapinoe klärte auf der Linie (3.).

Guter Beginn der DFB-Elf
Nur kurz darauf verfehlte Okoyino da Mbabi nur knapp eine Hereingabe von Leonie Maier (5.), Linda Bresonik setzte einen Schuss über das Tor (7.). Doch die Amerikanerinnen fanden nun besser in die Partie, Lauren Cheney prüfte zweimal Nadine Angerer (9., 12.).

Pfeilschnelle Morgan
In der intensiv geführten Partie konnten sich aber beide Teams nur selten Räume verschaffen, die brandgefährliche Alex Morgan schoss über das Tor (20.), genauso wie auf der Gegenseite Kim Kulig (26.).

DFB-Elf im Glück
Die USA blieben weiter gefährlich, als Morgan sich am linken Flügel durchsetzte, Angerer den Schuss von Cheney aber sicher hielt (33.). Und die DFB-Elf hatte Glück, dass Heather O’Reilly bei einem Kopfball an den Pfosten knapp im Abseits stand (35.).

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Célia Okoyino da Mbabi feiert Torschützin Kim Kulig. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Célia Okoyino da Mbabi feiert Torschützin Kim Kulig. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Eiskalte Amerikanerinnen
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es die kalte Dusche: Rapinoe flankte ungestört von rechts, Abby Wambach verwertete per Kopf zur US-Führung (47.). Die DFB-Elf schien nun ein wenig verunsichert und die USA schlugen daraus erneut Kapital: Rapinoe überwand mit einem platzierten Schrägschuss Angerer aus 14 Metern, nachdem Wambach eine Flanke von Shannon Boxx verlängert hatte (55.).

Kulig verkürzt
Cheney hatte mit einem Schuss übers Tor die nächste US-Chance gegen nun eine immer unsortiertere deutsche Elf (58.). Doch die Gasgeberinnen gaben sich noch nicht geschlagen, nach einem Pass der eingewechselten Bianca Schmidt verwertete Kim Kulig den Abpraller zum Anschlusstreffer (63.).

Morgan sorgt nur scheinbar für Entscheidung
Doch schon kurz darauf hatte Deutschland Glück, dass nach einem Freistoß von Rapinoe einem Kopfballor von Cheney wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt blieb (66.). Doch kurz darauf klingelte es erneut im deutschen Kasten, Morgan verwertete eiskalt nach Pass von Cheney mit einem Heber (71.). Die DFB-Elf versuchte dagegenzuhalten, Marozsán schoss übers Tor (74.).

DFB-Elf schlägt zurück
Nach einem Foul von US-Kapitänin Christie Rampone an Célia Okoyino da Mbabi verkürzte die gefoulte Spielerin selbst zum 2:3 (85.). Und keine 120 Sekunden später gelang der DFB-Elf gar der Ausgleich, als Anja Mittag eine Hereingabe von Verena Faißt aus kurzer Distanz verwertete (86.). In der Nachspielzeit verhinderte die DFB-Elf auf der Linie den vierten Gegentreffer, Faißt klärte einen Kopfball der eingewechselten Sydney Leroux, so dass es für die DFB-Elf beim schmeichelhaften Remis blieb.

Deutschland – USA 3:3 (0:0)

Deutschland: Angerer – Maier, Wensing, Bartusiak, Peter (57. Schmidt) – Keßler, Kulig – Bresonik (60. Mittag), Marozsan (88. Popp), Behringer (46. Faißt) – Okoyino da Mbabi

USA: Barnhart – Dunn, Rampone, Engen, Mewis – Boxx, Cheney, Rapinoe, O´Reilly (77. Heath) – Wambach (79. Leroux), Morgan

Tore: 0:1 Wambach (47.), 0:2 Rapinoe (55.), 1:2 Kulig (63.), 1:3 Morgan (71.), 2:3 Okoyino da Mbabi (85. Foulelfmeter), 3:3 Mittag (86.).

Gelbe Karte: Boxx

Schiedsrichterin: Christina W. Pedersen (Norwegen)

Zuschauer: 16.090

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Falsche Überschrift!!!
    Richtig müßte es heißen;
    „Schlechte Schiedsrichterin bringt die US-Girls um den verdienten Sieg“!!!

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  • xXx sagt:

    Sehr, sehr glücklich für die deutsche Elf. Es war in der 2. Halbzeit ein Klassenunterschied. Dazu haben die USA-Mädels ein reguläres Tor fälschlicher Weise nicht anerkannt bekommen, der Elfmeter für die deutsche Mannscht zum 2:3 war ein Geschenk nach einer Schwalbe und dem 3:3 von Anja Mittag ging ein Foulspiel von da Mbabi an Barnhart voraus, weswegen die so schlecht aussah.

    Am Ende trotzdem ein 3:3. Die deutsche Mannschaft hätte sich aber auch nicht über eine 1:4, 2:5 oder 1:5-Niederlage beschweren dürfen. Das wäre nach der 2. Halbzeit leistungsgerecht gewesen.

    Da wartet noch viel Arbeit auf die deutsche Mannschaft vor der EM. Ein Glück spielen die USA da nicht mit.

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  • hapl27 sagt:

    Bevor es wieder mit einer tiefgehenden Analyse hier losgeht, möchte ich einfach nur sagen, dass mich dieser unermüdliche Kampfgeist der deutschen Mannschaft sehr beeindruckt und begeistert hat! Es war nicht alles gut heute,aber wir sind auf einem guten Weg!

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  • speedy75 sagt:

    2 unterschiedliche Halbzeiten, beide mich Licht und Schatten. Man sieht deutlich wo uns die USA weiterhin klar vorraus ist.

    Schön aber auch der Kampfgeist der deutschen Mannschaft die nicht aufgegeben hat trotz des Rückstandes gleich nach der Pause.

    Auf Silvia Neid wartet trotz allem noch viel Arbeit.

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  • gerd.karl sagt:

    detlef, xxx, wann ist abseits, wenn der schiri pfeift.
    und beim 3-3 wurde bernard nicht gefoult, das war ein verdientes 3-3 einer nie aufgebenden deutschen mannschaft, die kämpfen kann.
    dazu noch diese vielen jungen spielerinnen in der deutschen mannschaft die gegen den olympiasieger paroli geboten haben.
    wensing, meier, marozsan, faisst,kessler und popp die noch keine grosse erfahrung haben, nicht aufgeben und dann den amis noch ein 3-3 abtrotzen hervorragend.

    andererseits meine lieben us, xxx und detlef, freunde war das nicht schwach von den amis sich ein 3-1 noch nehmen zu lassen.

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  • Detlef sagt:

    @hapl27,
    Du bist aber schon mit sehr wenig zufrieden zu stellen!!!
    Wenn man heute irgend etwas von der DFB-Truppe erwarten durfte, dann doch wohl Kampfgeist!!!
    Es geht schließlich um die letzten Plätze für die EM, bzw um die Plätze in der Startelf!!!
    In dieser Hinsicht war es ein verlorenes Spiel, da außer Leonie Maier keine Spielerin des Anschlußkaders sich zeigen konnte!!!

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  • Sylvijaaa sagt:

    Die „Fehlentscheidungen“ der Schiedsrichterin waren nicht so klar wie es den Anschein hat. Immerhin waren 2 Spielerinnen im Abseits, deren Ziel es war den Ball ins Tor zu köpfen. Die mussten ja auch gedeckt werden. Von passivem Abseits zu sprechen wäre also nicht ganz richtig.
    Und beim Elfmeter konnte man das Foul zwar nicht klar erkennen, aber den Ball hat Rampone nicht getroffen, die Gegenspielerin dagegen schon. Technisch also Elfmeter, auch wenn man sicherlich bezweifeln kann, ob der Kontakt als Foul zu werten ist.

    Nach der guten Anfangsphase hat sich das Spiel aber komplett gedreht.
    Mich wundert auch auf welchen Positionen einige Spielerinnen zum Einsatz kommen. Kessi ist keine 6. Man nimmt ihr dort ihr größte Waffe, ihre Torgefahr. Aber ok, auf dieser Position gab es heute viele Verletzte. Eigentlich der ideale Moment um mal eine andere Formation aufs Feld zu schicken. Aber 4-4-2 ist wohl inzwischen beim DFB verboten worden.
    Faißt ist keine Mittelfeldspielerin. Sobald sie an den gegnerischen 16er kommt, hat sie keine Ahnung was sie tun soll.
    DaMbabi ist keine Weltklasse-Stürmerin. Keine Ahnung warum sie immer durchspielt. Sie hat mit ihrer hölzernen Technik heute bestimmt 5 Konter der deutschen Mannschaft zerstört. Sie wird ständig in aussichtsreicher Position abgelaufen, wie eine Juniorenspielerin.
    Über Kulig wurde ja schon viel geschrieben in den letzten Wochen, aber ich denke heute wurden ihr klar die Grenzen aufgezeigt. Sie ist einfach im Moment nicht gut genug für das allerhöchste Niveau.
    Schade, dass Deutschland heute nicht verloren hat, jetzt kann man wieder alles schönreden. Stichworte: Moral, Kampfkraft, Wille, usw.

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  • fisch sagt:

    Leider haben viele deutsche FF-Fans ihre (früheren) Ansprüche dem stehen gebliebenen bzw. zurück gegangenen Niveau der deutschen FF-Natio angepasst. Das Spiel war ja nicht ausgesprochen schlecht, aber die US-Soccerinnen waren eindeutig besser. Für internationale vordere Platzierung mag das auch noch reichen, für Spitze wohl aber nicht. Vom DFB(-Präsidenten) und der ihre üppige Lebensrente genießenden Bundestrainerin werden wir wohl derzeit den großen Durchbruch nicht erwarten können. M.M. fehlt’s hier am Willen und da am Können dazu.

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  • Needle sagt:

    Völlig korrekte und ehrlich objektive Sichtweise, fisch! Von daher kann man eigentlich generell für alle N-Mannschaften konstatieren, dass die anderen Teams teilweise rasant aufholen, aber unsere stagnieren und im U-Bereich sogar zurückfallen. Hier ist das Problem, dass die Nachwuchsarbeit bei den Mädels anscheinend nicht mehr die Früchte trägt wie z.B. bei den Jungs.
    Auch Sylvijaaas Einschätzung kann ich vollumfänglich nachvollziehen und teile sie daher!

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  • gerd.karl sagt:

    trotzdem leute, das sich die amis eine 3-1 führung von dieser jungen mannschaft haben wegnehmen lassen, das ist doch wohl grossartig.
    das kim kulig noch nicht ganz auf der höhe ist, ist doch klar nach ihren ganzen verletzungen.

    man muss sich schon fragen warum ihr einige wieder die us mädels, die sehr gut gespielt haben, so darstellen als ob sie keine fehler gemacht hätten, alle tore die wir in diesem spiel gesehen haben wurden nach abwehr fehlern geschossen.

    und man muss auch wieder sagen und darauf hinweisen das bei den amis die bestbesetzung auflief.
    während die deutsche mannschaft wiedermal einige spielerinnen nicht zur verfügung hatte, bajramaj, laudeher, gössling und lotzen.

    mein schluss lautet, eine sehr junge und unerfahrene deutsche mannschaft holt mit einer grossen kämpferischen leistung ein 3-3.

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  • never-rest sagt:

    Wie immer stimmte am Ende die kämpferische Leistung. Ansonsten viel Stückwerk und ein glückliches Remis, der Schiedsrichterin sei Dank.

    Die USA-Woman sind derzeit einfach besser, insbesondere effizienter und sind zu Recht die Nr. 1 der Weltrangliste. Vor allem das deutsche Angriffsspiel ist doch arg harmlos, von einigen mehr zufällig entstandenen Chancen und Toren abgesehen. Celia da M. und Alex P. sind doch weit weg von ihrer Bestform. Aber leider kam heute auch viel zu wenig aus dem Mittelfeld: Dzeni M. weitesgehend abgemeldet,Bresonik und Faißt übefordert. Mit zunehmender Spieldauer übernahm immerhin Nadine K. mehr und mehr die Regie. Der ZDF-Reporter war wohl bei einem anderen Spiel. Bin auch der Meinung, dass sie wegen ihrer Torgefährlichkeit weiter vorgezogen werden müsste, es reicht, wenn Kim K. weiter hinten absichert.

    Trotz der vielen Gegentore – allerdings gegen den mit Abstand besten Frauen-Fußball-Sturm weltweit – gab es in der Defensive doch einige Lichtblicke: Nicht mehr wegzudenken aus der Innenverteidigung + einfach Klasse Luisa W., auch Leonie M. ist trotz kleiner Fehler und nachlassender Konzentration in der 2. Halbzeit ein echter Gewinn für das Team (so eine Art weiblicher Lahm): Beide mutig und frech, robust und trotzdem spielstark. Auch Natze war sicher und konnte an die Tore nicht verhindern. Leider sieht die Leistungskurve von Babett P. und Saskia.B. dagegen schon seit geraumer Zeit umgekehrt aus.

    Es gibt sicherlich noch viel Luft nach oben, so dass wir uns auf die EM freuen dürfen. Die USA spielen ja zum Glück nicht mit.

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  • hapl27 sagt:

    @ Detlef:

    Jetzt bin ich doch wieder mittendrin, egal! Ich will das so nicht stehen lassen!
    Ich habe meine obige Aussage getätigt, weil ich mich einfach gefreut habe, dass unsere deutschen Mädels nie aufgegeben haben und sich belohnt haben. Ich mag es nämlich nicht, wenn man nur eine negative Analyse betreibt. Und leider ist das hier häufig der Fall. Ich denke alle haben gesehen, dass weiter Luft nach oben bei der deutschen Mannschaft ist. Aber wenn man dem Olympiasieger noch ein 3:3 abtrotzt und das trotz 1:3 Rückstand ist das erwähnenswert. Kampf ist nämlich nach Rückstand und Unterlegenheit nicht immer selbstverständlich (Bayer-HSV (Männer) oder Wolfsburg-Essen als Gegenbeispiele). Zudem ist das Spiel eine Steigerung zum Algarve Cup, auch dass darf man mal erwähnen. Und auch Angerer und Maier möchte ich hervorheben, die ein gutes Spiel abgeliefert haben. Und nochmal, ich sitze hier nicht mit einer rosaroten Brille und meine alles ist toll. Ich habe die Defizite sehr wohl gesehen, aber ich freue mich trotzdem über dieses Ergebnis!

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  • enthusio sagt:

    Es war ein spannendes Spiel und die Amerikanerinnen waren ohne Frage übers ganze Spiel gesehen die deutlich bessere Mannschaft. Alle drei Tore waren von Rapinoe, Boxx und Cheney traumhaft vorbereitet und von Wambach, Rapinoe und Morgan perfekt verwandelt worden.
    Aber: auch unsere Mannschaft hat es verstanden, die (wenigen) Schwächen der US-Girls konsequent auszunutzen. Das Anschlußtor durch Kulig war über mehrere Staionen blitzschnell und perfekt vorbereitet worden, die amerikanische Abwehr sah dabei ganz alt aus – wie auch beim 3:3, als unsere Mannschaft mit etwas Glück den verlorenen Ball zurückerobern konnte und Mittag schließlich die zu kurze Abwehr von Beinhart (ihr einziger Fehler !) bestrafte. Insofern kann ich die teilweise vernichtende Kritik, die ich hier lesen mußte, nicht teilen. Den Elfmeter konnte man übrigens durchaus geben, bei der Abseitssituation bin ich mir nicht sicher. Ein Sonderlob geht noch an Verena Faißt für ihre wahrhaft akrobatische Rettungstat beim Leroux-Kopfball in der Nachspielzeit. Am enttäuschendsten war die Leistung von Bresonik, der für mich schlechtesten Spielerin auf dem Platz. Auch von Behringer war wieder mal nicht viel zu sehen.

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  • gerd.karl sagt:

    habl27 ich stimme dir 1000% zu.

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  • Detlef sagt:

    gerd.karl schrieb;
    „und beim 3-3 wurde bernard nicht gefoult“

    Celia rutscht direkt in Barnhard rein, sodaß die nicht mehr reagieren kann!!!
    Klarer kann ein Foul nicht sein!!!

    @ Sylvijaaa;
    Wenn die beiden Spielerinnen (ich habe nur Boxx knapp im Abseits gesehen) von ihren Gegenspielerinnen gedeckt worden wären, so hätten sie nicht einmal passiv im Abseits gestanden!!!
    Passive Abseitsentscheidungen liegen allerdings im Ermessen der Schiedsrichterinnen, bzw Assistentinnen!!!
    Viele Schiedsrichterinnen haben schon mit dem regulären Abseits ein Problem, da sind sie dann mit passivem Abseits komplett überfordert!!!
    Auch in der BuLi ist passives Abseits noch weitgehend unbekannt!!!
    Sogar der Herr Galeske (der nicht gerade für seine Objektivität bekannt ist) hat zugeben müssen, daß es ein regulärer Treffer für die Amis war!!!

    Auch nach mehrmaligem Ansehen der Szene die zum 2:3 geführt hat, konnte ich kein Foul von Rampone erkennen!!!
    War für mich sogar eine klare Schwalbe von Celia!!!
    Hätte eigentlich Gelb für die deutsche Stürmerin geben müssen!!!

    Deine Einschätzungen über Celia und Kim teile ich vollkommen!!!
    Beide sind im Moment ganz weit weg von ihrer Normalform (geschweige denn Bestform), und dürften eigentlich nicht im Kader, und schon gar nicht in der Startelf stehen!!!

    Zu KESSI und Verena Faißt habe ich allerdings eine andere Meinung!!!
    KESSI kann sehr wohl auf der Sechs spielen, braucht aber wohl noch Einiges an Eingewöhnung mit ihren Mitspielerinnen!!!
    Sie ist ja von WOB ganz andere Stürmerkaliber gewohnt, daß hat man ihren Pässen angesehen!!!
    Eine CONNY POHLERS, eine Martina Müller oder auch eine Jakabfi kann man natürlich mit solchen steilen Pässen schicken!!!
    Aber weder Marozsan (zu langsam), noch daMbabi (technische Probleme) haben die Klasse und das Durchsetzungsvermögen dieser 3 Topstürmerinnen!!!

    Verena Faißt war heute zwar besser als die völlig desolate Behringer, aber sie kann trotzdem viel mehr!!!
    Eigentlich schlägt sie gute Flanken, was sie heute nur einmal richtig zeigen konnte!!!
    Sie ist schneller und viel wendiger als Behringer, konnte dies aber heute nicht optimal zeigen!!!
    Sollte allerdings LIRA bis zur EM noch rechtzeitig fit werden, und einigermaßen in Form kommen, dann bleibt wohl auch für Faißt nur die Bank!!!

    gerd.karl schrieb;
    „andererseits meine lieben us, xxx und detlef, freunde war das nicht schwach von den amis sich ein 3-1 noch nehmen zu lassen.“

    Wenn man also (wie ich) das 2:3, und das 3:3 nich als reguläre Treffer anerkennt, und dazu noch das nicht gegebene (reguläre) Tor dazurechnet, müssen sich die Amis eigentlich nichts vorwerfen!!!
    Allerdings sahen sie beim 1:2 und bei der Aktion kurz vor dem 3:3 auch nicht besonders gut aus!!!

    @fisch,
    ich stimme Dir vollkommen zu!!!
    Sylvijaaa hat ebenfalls völlig Recht mit ihrer Einschätzung;
    „Schade, dass Deutschland heute nicht verloren hat, jetzt kann man wieder alles schönreden. Stichworte: Moral, Kampfkraft, Wille, usw.“

    Und dann muß man nämlich auch nix ändern, und kann sich weiter anerkennend auf die Schulter klopfen!!!

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  • gerd.karl sagt:

    ich weiss detlef, usa for ever, aber celia hat bernard garnicht berührt, schau dir bitte auf dfb-tv die szene noch mal an, die torhüterin wurde nicht berührt, der elfmeter war ganz sicher ein elfmeter und abseits ist wenn der schiri abseits pfeift.
    bitte dran dencken kim kulig war lange verletzt, und dann 90 minuten durchzuspielen und ein tor zu machen, grossartig.

    deshalb nochmal, bei den vielen verletzten und dieser jungen mannschaft war die moral und der kämpferische wille herrausragend und deshalb ist das 3-3 voll verdient.

    andererseits ist das 3-3 für die amis die in bestbesetzung aufgelaufen sind und 3-1 geführt haben, fast wie eine niederlage.

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  • FFFan sagt:

    Ein sehr schmeichelhaftes Unentschieden für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft! Die USA waren die bessere Mannschaft, speziell in der zweiten Halbzeit, das muss man ganz klar sagen. Die Neid-Elf hatte gestern in einigen Situationen Glück, z.B. bei dem nicht gegebenen Tor der Amerikanerinnen und dem Elfmeter. Ein 2-4 hätte dem Spielverlauf womöglich eher entsprochen als das 3-3, das es am Ende wurde.

    Bevor wir jetzt aber wieder undifferenzierte Schiri-Schelte betreiben, sollten wir uns die entscheidenden Szenen noch einmal genauer anschauen:

    – bei der Ausführung des Freistoßes durch Rapinoe in der 66.Minute wird im deutschen Strafraum Celia Okoyino da Mbabi von Abby Wambach (regelwidrig?) zu Fall gebracht; dies dürfte der Grund gewesen sein, warum der Treffer nicht zählte. Leider fokussiert sich die Diskussion hier (wohl beeinflusst durch den Fernsehkommentator) auf eine vermeintliche Abseitsstellung; diese war in der Tat nicht gegeben, nur Shannon Boxx stand (passiv) im Abseits.

    – 84.Minute: also das war definitiv keine ‚Schwalbe‘ von Celia! Man sieht deutlich, dass sie das Gleichgewicht verliert und über die Beine der am Boden liegenden Christie Rampone fällt. Allerdings kann ich da keine aktive Bewegung (und damit auch kein Foul) von Rampone erkennen, der Elfmeterpfiff ist aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung.

    – dem Ausgleichstor von Anja Mittag in der 86.Minute ging möglicherweise ein Stürmerfoul von Celia voraus, nicht an der Torhüterin, aber an einer Abwehrspielerin (Whitney Engen?). Aber selbst in der verlangsamten Wiederholung ist es nicht eindeutig zu erkennen. (Außerdem müsste dann auch über ein mögliches elfmeterreifes Foul von Tobin Heath an Leonie Maier einige Sekunden zuvor diskutiert werden.) Ich halte es für vertretbar, den Treffer zu geben.

    Das Spiel in der ZDF-Mediathek:

    @ Sylvijaaa:
    „Schade, dass Deutschland heute nicht verloren hat, jetzt kann man wieder alles schönreden. Stichworte: Moral, Kampfkraft, Wille, usw.“

    Niemand will hier etwas „schönreden“, aber es ist doch auch nicht verboten, die positiven Aspekte zu erwähnen! Es geht in einem solchen Spiel nicht darum, ob man verliert oder mit Glück unentschieden spielt. Entscheidend ist, dass man aus Testspielen gegen möglichst starke Gegner (und die USA sind nun mal das Maß der Dinge im Frauenfußball) lernt, um später bei der Europameisterschaft die bestmögliche Leistung abrufen zu können. Aus den Aussagen von Silvia Neid nach dem Spiel wird deutlich, dass den Trainerinnen bewusst ist, dass bis dahin noch viel Arbeit zu leisten ist.

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  • Kim sagt:

    Ich find es echt amüsant, dass einige Kommentatoren hier ausgerechnet die Kampf-Moral der Deutschen indirekt kritisieren, obwohl in den letzten Spielen den Deutschen immer mangelnde Zweikampf Aggressivität vorgeworfen wurde.

    Der „fighting spirit“ der Deutschen wurde auch von Wambach nach dem Spiel gelobt. Die USA selbst haben genau mit dieser Eigenschaft die Brasilianerinnen bei der WM nach Hause geschickt und wurden dafür auch hier in den höchsten Tönen gelobt.

    Bei allem Gemeckere über die 2. Halbzeit, darf man auch 1. nicht vergessen, dass der Gegner USA hieß und nicht Kasachstan. Und 2., dass die Mannschaft noch sehr jung ist.

    Ich behaupte sogar, dass wenn man es schaft die Leistung in der ersten Halbzeit über die ganze Spielzeit zu zeigen und wieder kaltschnäuziger vor dem Tor wird, das dann die Chancen bei der EM nicht schlecht stehen.

    Hier kann man sich übrings das ganze Spiel noch mal ansehen:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1876552/Deutschland—USA-in-voller-L%C3%A4nge

    Das nicht gegebene Tor war meiner Meinung nach schon passives Abseits, aber bei dem vermeintlichen Torwartfoul, konnte ich in den Wiederholungen noch nicht mal eine Berührung mit der Torhüterin erkennen. Aber… mit „hätte“, „wäre“, „wenn“, gewinnt man noch nicht mal einen Blumentopf… 😉

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  • wrack sagt:

    Viel Lehrgeld bezahlt und doch nicht verloren.
    Die USA nehmen im Augenblick die unangefochtene Nr.1 in der Welt ein und es gab Sequenzen im Spiel, wo sie das deutsche Team grausam vorführten. Wer in die Gesichter der deutschen Mädels geblickt hat, konnte vielleicht erahnen, dass sie das gespürt haben. Das wird hoffentlich Motivation für die Zukunft liefern.
    Ein FAIRER Beobachter wird natürlich berücksichtigen, dass das deutsche Team einmal mehr durch Verletzungen und den Testcharakter des Spiels zusammengewürfelt wurde. Die deutschen Mädels haben nie aufgegeben und aufopfernd gekämpft. Sie konnten sich an der absoluten Weltspitze messen und haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Einige Spielerinnen haben sich hervorgetan, andere Spielerinnen hatten (immer) (noch) Probleme. Ich denke, Silvia Neid wird gerade bei diesem Spiel Schlüsse für einige Personalien gezogen haben.
    Das Team aber hat Charakter, man kämpft füreinander, miteinander und gegen vermeintlich aussichtslose Rückstände. Ein geringeres Team, gerade mit den permanenten Verletzungsproblemen im Hintergrund, wäre in der Hochphase der US-Girls in der zweiten Halbzeit zusammengebrochen.
    Wir dürfen froh sein, ein solches Team zur EM schicken zu dürfen, dann hoffentlich in (wenigstens annähernd) voller Stärke und eingespielt.
    Letzteres ist ein echtes Problem geworden. Immer wenn in den letzten Monaten eine Spielerin aufstrebende Formkurve zeigte bzw. ihre Bedeutung für das Team zunahm, wie z.B. damals Maro oder Kulig, diesmal z.B. Goeßling, wurde sie durch eine Verletzung aus dem Kader geworfen. Dadurch u.a. wird eine Fluktuation im Team erzeugt, die dem Zusammenspiel natürlich nicht gut tun kann.
    Ich habe den Eindruck, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Nationen besonders von Verletzungen betroffen wird. Und ich frage mich – wenn der Eindruck stimmt – wie es dazu kommt. Nur Pech ? Oder läuft da z.B. in den Vereinen etwas falsch ?

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  • enthusio sagt:

    @gerd.karl:
    Die Amis sind nicht in Bestbesetzung aufgelaufen, es fehlten Hope Solo und Carli Lloyd. Allerdings haben wir natürlich wesentlich mehr verletzungsbedingte Ausfälle gehabt.

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  • Kalki sagt:

    Warum alle so begeistert von Leonie Maier sind kann ich nicht ganz nachvollziehen ,ums mal ganz banal auszudrücken wie ich sie fand nach vorne hui nach hinten pfui.
    Das war überhaupt die grösste Schwäche im Spiel das sie viel zu offensiv war und beim umschalten auf die Defensive entweder komplett fehlte oder einfach zu spät kam.So konnten die Amis locker leicht die Defensive meist überrennen.Also vom taktischen her war das wahrscheinlich das schlechteste seit langem was die DFB-Elf zustande gebracht hat in der 2.HZ.

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  • Karl sagt:

    Ich stimme der Einschaetzung von Gerd Karl zu. Das einzige was nicht ganz klar wird ist ob das Foul an Celia ein absichtliches foul war oder nicht. Bei der Scene die zum Tor durch Anja Mittag fuehrte hat Celia die Torfrau noch nicht mal beruehrt. Allenfalls wurde sie von ihrer amerikanischen Gegenspielerin gefoult. Sieht so aus als haette Gerd Karl das Spiel tatsaechlich gesehn, bei den anderen habe ich da so meine Zweifel.

    Durch die Einwechslung von Anja Mittag und Bianca Schmidt kam die deutsche Mannschaft nach dem Durchhaenger zwischen Ende HZ1 und Beginn HZ2 wieder besser ins Spiel.

    @silvijaaa : Wer waere denn deiner Meinung nach eine Weltklasse Stuermerin? Vielleicht Marta oder Abby Wambach ?
    Die haben aber keinen deutschen Pass. Ich weis auch nicht ob es sinnvoll waere Inka Grings zu reaktivieren, aber
    von dem was wir mit deutschem Pass haben sind Celia , Maro und Mittag sicher am naehesten an der Weltklasse dranm,
    zumindest aus der Sicht der gegnerischen Abwehrspielerinnen und Trainer. Und aus meiner Sicht natuerlich auch.

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  • waiiy sagt:

    Das Kopfballspiel in der Abwehr ist einfach erschreckend. Gut, dass das andere Nationen so noch nicht entdeckt haben bzw. keine kopfballstarken Spielerinnen haben.

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  • enthusio sagt:

    Für mich war übrigens Bianca Schmidt auf deutscher Seite die „Spielerin des Spiels“ (Anmerkung: sie ist übrigens bei den Wahlvorschlägen des „Fanclubs Deutsche Nationalmannschaft“ auf dfb.de merkwürdigerweise nicht aufgeführt. Durch ihre Einwechselung wurde das Angriffsspiel über den rechten Flügel deutlich belebt und sie war maßgeblich daran beteiligt, die sich abzeichnende Niederlage doch noch mit großem Engagement und Einsatz zu verhindern. Es freut mich für sie, dass sie nach ihrer Verletzung so schnell wieder ins Spiel zurückgefunden hat.

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  • Hugo_der_Troll sagt:

    @enthusio:

    Bianca Schmidt wird bei der Wahl leider nicht aufgeführt, weil nur die Spielerinnen aufgeführt werden, welche mindestens 45 Minuten gespielt haben. Sprich: Alle Spielerinnen von Start an und Verena Faißt, da diese die komplette zweite Halbzeit gespielt hat. Bianca Schmidt hat keine 45 Minuten mindestens gespielt.

    Finde diese Ausfall nicht ansprechend. Angenommen, ein Spiel läuft 50 Minuten nicht wirklich, ein Wechsel findet statt und diese neue Spielerin reißt alles um und finde die Gewinnerin des Spieles. Die Fans könnten Sie nicht wählen.

    Dies jetzt persönlich jedoch nicht auf Bianca SChmidt gesetzt, da ich sie für das Spiel gestern nicht wählen würde und eine andere Spielerin, welche glücklciherweise über 45 Minuten dabei war, von mir die Stimme bekamm.

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  • foxi sagt:

    Sicherlich erhitzen sich immer die Gemüter über die Rechtmäßigkeit von Elfmeter- und Abseitsentscheidungen. Aber bitte nicht vergessen, dass die US-Girls auch schon so manchen Treffer aufgrund strittiger Entscheidungen erhalten haben, u.a. Wambach hat in der Vergangenheit auch schon gern einmal „geschwalbt“ und Elfer bekommen. Nun ist es eben mal umgekehrt. An der deutschen Defensive fand ich die Fehler der jungen Spielerinnen wie Maier und Wensing allerdings nicht so erschreckend wie die Schwäche von B.Peter – was ist mit der los? – und die Abspielfehler von Bartusiak, die sich ja in den letzten Spielen eigentlich wieder gefangen hatte. Nach vorn braucht das Team nach wie vor viel zu viele Chancen, um mal eine reinzumachen. Bei der EM wird es drauf ankommen, gegen die starke französische Hintermannschaft auch mal ein Tor zu erzielen und die französische und schwedische Offensive in den Griff zu kriegen. Gegen die anderen Nationen dürfte es bei voller Konzentration und Leistungsfähigkeit eigentlich reichen.

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  • Petra E. Klein sagt:

    Da ich Fan beider Manschaften bin , insbesondere von Abby Wambach ,fällt es mir doch recht schwer mich über Sieg oder Niederlage von einem der Beiden zu freuen !
    Also ist ein Unentschieden immer noch das Beste !
    Doch die USA wurde gestern um Ihren Sieg ,dank schlechter Schiedsrichterleistung betrogen !
    Cheney`s Tor hätte gegeben werden müssen , da Boxx im passiven Abseits stand und Angerer nicht behindert hat .
    Auch der Elfmeter war ungerechtfertigt , da Célia über die Füsse einer liegenden Spielerin (Ramponi) fiel .
    Auch das Tor von Anja Mittag hätte nicht zählen dürfen da Cèlia die US Torhüterin zuvor foulte !
    Also Endergebniss 4:1 !!!
    In der 1. Halbzeit waren die Deutschen die klar dominierende Manschaft , aber wie so oft nicht fähig ihre Überlegenheit in Tore umzuwandeln , und die USA kahmen immer besser ins Spiel .
    Mit Beginn der 2. Halbzeit kahm dann voll der „Schludrian“ ! Keine Kopfballstarke Abwehrspielerin bei Abby? während einer Ecke? , fataler Fehler !!! 0:1 USA .
    Für Abby freut es mich sehr da sie für mich die Nr. 1 in der Welt ist und auch immer bleiben wird !
    Danach stimmte die Zuordnung überhaupt nicht mehr und bald stand es 0:2 USA ! Super Tor Megan !
    Und in der Mitte und Hinten einmal nicht aufgepasst und schon ist Alex Morgen auf und davon zum 3 Tor für die USA .
    Es muß noch vieles in der Deutschen Manschaft getan werden , denn ein Spiel geht über 90 Min. und manchmal auch länger .
    Die USA liegen Gottlob nicht in Europa sonst wüßte ich wie der neue Europameister im Frauenfussball 2013 heißt !!!

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  • enthusio sagt:

    @Hugo_der_Troll:
    Deine an sich logische Begründung kann nicht stimmen, denn Anja Mittag ist auch in der Wahlliste aufgeführt worden, obwohl sie erst in der 60. Minute (und damit 3 Minuten später als Schmidt) eingewechselt wurde. Für sie hätten dann die gleichen Kriterien gelten müssen wie für Schmidt und übrigens auch Alex Popp.

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  • Sheldon sagt:

    Von mir hier zunächst einmal ein großes Kompliment an die deutsche Mannschaft. Das war gestern wirklich Fußball, der zwei Kontinentalmeistern würdig war. So darf man gerne Europameister werden. Wirklich, ich bin zufrieden mit der Leistung in Anbetracht des Gegners.
    Für mich hat Angerer gestern wirklich mal ein fantastisches Spiel gemacht. Aber auch die Abwehr, da gab es eigentlich keine, die wirklich enttäuscht hat. Klar gab es viele Fehlpässe und viele Bälle, die einfach nach vorne geschlagen wurden. Aber bei dem Gegner passiert das nunmal. Wensing hat gegen Wambach einen sehr guten Job gemacht, auch Bartusiak und Peter haben unauffällig, aber nach hinten solide gespielt.
    Natürlich gab es auch viele Fehler, Maier wurde einige Male überlaufen, weil sie sehr viel nach vorne gearbeitet hat, Wensing stand oft nicht dicht genug am Gegenspieler, aber das passiert.
    3 Tore hört sich viel an, aber diese Tore dürfen passieren und sie werden passieren. Das war einfach fantastisch von den Amis gemacht, jedes Einzelne. Wambach kann man nicht über 90 Minuten stillhalten und schon gar nicht bei Standards, Rapinoes Schuss saß einfach wie ne Eins nach fantastischer Vorlage von Boxx und auch Morgans Tor war ihrer Klasse und der Qualität der Vorlage geschuldet und nicht etwa Wensings Fehler.

    Man hat gestern einfach defensiv gemerkt, dass man es wirklich mit der zur Zeit besten Mannschaft der Welt zu tun hatte.

    Die Doppelsechs habe ich gestern tatsächlich schwach gesehen, insbesondere eine Kim Kulig. Sie ist zur Zeit von denen, die dort gestern auf dem Platz standen, die Einzige, die zur Zeit nicht N11-tauglich spielt.
    Keßler habe ich etwas besser gesehen, zumindest war sie an zwei Toren beteiligt (beim 1:2 spielte sie den fantastischen Pass auf Schmidt hinter den Rücken der Abwehr, beim 3:3 spielte sie Faißt auf dem Flügel frei). Allerdings scheint sie ein Manko zu haben: Sie kann nur mit Spielerinnen spielen, die sie aus dem Verein kennt. Das konnte man einige Male sehen. Die Kombinationen, an denen sie beteiligt war, liefen immer über Wolfsburgerinnen oder ehemalige Potsdamerinnen. Da scheint ihr das Training in der N11 noch nicht wirklich zu nützen.
    Beinahe verloren gegangen wurde das Spiel eigentlich über Außen. Deutschland war so lange das bessere Team, solange über die Außen Betrieb gemacht wurde. Maier ist hier in der 1. Halbzeit hervorzuheben, die gut mit Bresonik harmoniert hat. Damit war der Druck zumeist auf Seiten der Amis.
    Über links wurde das dann wieder in der 2. Halbzeit durch Faißt so, die zwei Tore aufgelegt hat.

    Dass nur wenig Druck über Außen kam, hatte meines Erachtens auch Einfluss auf die Leistung von Celia. Wenn du nunmal so spielst, als hättest du 8 Abwehrspielerinnen auf dem Platz, dann kannst du vorne nicht die Löcher für die Stürmerinnen leisten. So habe ich Celia eigentlich fast immer mit dem Rücken zum US-Tor erlebt.

    Die offensiv Stärkste war Marozsan, die ein technisch absolut fantastisches Spiel gemacht hat, eines ihrer besten in der N11, wie ich finde. Sie war Dreh- und Angelpunkt fast aller Aktionen. Gerade ihr Zusammenspiel mit Maier war a la boneur. Sie war auch die einzige, die mal nach vorne in die Spitze vorgestoßen ist, z.B. in der ersten Halbzeit, als Maier sie mit einem langen Pass bediente, der aber minimal zu lang war.

    Generell fehlten dem deutschen Team gestern zumindest zwei wichtige Spielerinnen in diesem Spiel, nämlich Goeßling auf der Doppel-6 und Bajramaj auf dem rechten Flügel. Mit diesen beiden würde der Offensivdruck deutlich stärker.
    Zudem würde ich anhand der gestrigen Ereignisse gegen starke Teams ein System ohne echten Stürmer bevorzugen, in dem sich Marozsan und Keßler die „10“ und „9“ aufteilen. Beide Spielerinnen haben den Zug zum Tor und kommen aus der Tiefe. Beide Spielerinnen haben beide Positionen in ihren Vereinen schon gespielt. Das bringt aber nur etwas, wenn die offensiven Mittelfeldspielerinnen eher Außenstürmerinnen sind als verkappte Außenverteidigerinnen. Auf rechts wäre bei mir Bajramaj gesetzt, auf links hätte man mehrere Optionen: Popp, die diese Rolle schon im Verein gespielt hat, Celia, Mittag, die diese Rolle als Linksstürmerin auch im Verein bereits gespielt hat oder Lotzen, die auf dieser Position eigentlich sogar zuhause ist.

    Für mich wäre für die EM eigentlich folgendes Szenario perfekt, die Chancen, dass Deutschland die EM damit erfolgreich gestaltet, wären zumindest extrem hoch:

    Startaufstellung: Angerer – Maier/Schmidt, Wensing, Bartusiak, Faißt/Peter – Odebrecht/Bresonik, Goeßling – Bajramaj, Marozsan, Celia – Popp
    Dadurch beginnt man mit drei nominellen Spitzen, sodass der Druck nach vorne enorm hoch wäre. Die offensivste Variante wäre sicherlich Maier und Faißt auf den Außenpositionen, die extrem hoch stehen würden und dadurch den Druck nach vorne noch stärker erhöhen würden. Hier sollte man vor der EM unbedingt noch die Kombinationen durchprobieren, welche Paare auf den Außenbahnen am besten harmonisieren. Für die Vorrunde würde dieser Offensivdruck gegen Mannschaften wie Niederlande oder Island höchstwahrscheinlich bereits reichen.

    In der zweiten Halbzeit dann würde man, wenn das Rezept bisher nicht funktioniert hat, wie bei den Männern die Frontstürmerin rausnehmen und Keßler bringen (wahlweise Marozsan, wenn Keßler beginnt). Das Modell, wie es bei den Männern gegen Frankreich gespielt wurde, sehe ich als exzellente Vorlage.
    Der Vorteil dieses Systemwechsels ist, dass der Gegner nicht reagieren kann und in der Konsequenz vollkommen überfordert wird, da die Zuteilung nicht mehr klar ist. Gerade wenn dieser Wechsel innerhalb der zweiten Halbzeit kommt, ist eine Umstellung so schnell nicht möglich.
    Die Außen würden weiter Druck machen, sodass im Zentrum Löcher entstehen. Hier gibt es jetzt allerdings nicht mehr eine Person, die dort steht und demzufolge auch einer Abwehrspielerin zugeteilt ist, sondern es stoßen jetzt wahlweise Keßler oder Marozsan, aber auch Odebrecht/Kulig oder Goeßling ins Zentrum. Dadurch wird es möglich, eine taktisch gut eingestellte Defensive, wie wir sie beispielsweise bei Dänemark erlebt haben, aufzulösen und so zum Torerfolg zu kommen.

    Deutschlands Manko ist, dass man zu berechenbar ist. Damit stellen sie das genaue Gegenteil der Männerelf dar. Bei Silvia Neid ist es vor dem Spiel schon relativ klar, wen sie aufstellt, auf der einen oder anderen Position schwankt es zwar, aber im Großen und Ganzen ist es klar. Auch das System ist klar, und auch die Spielweise. Der Gegner kann Deutschland ausrechnen und so gut verteidigen. So kommt man selbst zwar nicht unbedingt zum Torerfolg, kann aber zumindest ein Unentschieden erlangen, selbst als „kleiner“ Gegner wie Niederlande oder Island.
    Bei der Männerelf ist es total anders. Da ist überhaupt nichts ausrechenbar, gerade eben, weil Löw mit Stürmer oder ohne Stürmer spielen lassen kann. Dadurch verändert sich das Spielsystem und auch die Spielweise vollkommen.
    Jede Position ist mehrfach besetzt, im defensiven Mittelfeld hat man mit Gündogan, Khedira und Schweinsteiger Spielmacher aus den drei besten Teams der Welt (wahrscheinlich 3 von 4 CL-Halbfinalisten), mit Kroos kommt ein weiterer dazu, der auch die „10“ spielen kann, wo man mit Özil und Götze/Reus ebenfalls die „10“er von absoluten Topmannschaften hat.
    Auf den Außen ist zwar Müller gesetzt, doch auf links hat man mit Draxler, Reus, Schürrle und Podolski eine unglaubliche Auswahl.
    Und vorne hat man mit Götze und Gomez zwei individuelle Meister, die verschiedener nicht sein könnten.

    Fakt ist: Es gilt bei den Frauen, offensiv variabler und druckvoller über Außen zu werden. Die offensive Qualität haben wir ja, es gilt sie nun bestmöglich einzusetzen.

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  • gerd.karl sagt:

    die spielerin in der deutschen abwehr die wieder enttäuscht hat war saskia bartusiak.
    nicht luisa wensing, die sehr gut gespielt hat, hat das 3-1 verschuldet sondern bartusiak.
    sie hat nämlich durch eine ungeschickte ballannahme, wo ihr dann der ball 7 meter vom fuss sprang, die flancke zu morgan ausgelöst.

    es wird zeit das man saskia bartusiak eine auszeit gibt, und duch tabea kemme ersetzt.

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  • Sheldon sagt:

    Achso, ein kleiner Nachtrag zur Schiedsrichterleistung:
    Zunächst zum Abseitstor – ganz klar reguläres Tor. Shannon Boxx steht zwar im Abseits, doch sie greift überhaupt nicht ein. Zudem ist bereits an der Flugkurve zu erkennen, dass der Ball nicht zu ihr kommen wird.
    Meines Erachtens hatte sie viel zu schnell den Arm oben, nämlich während der Ball noch in der Luft war. So konnte sie überhaupt noch nicht erkennen, ob Shannon Boxx eingreifen wird oder nicht. Hätte sie sich an die ungeschriebene Regel gehalten, erst die Fahne zu heben, wenn die abseitsstehende Spielerin aktiv ins Geschehen eingreift, sprich den Ball spielt oder den Torwart oder eine abwehrende Spielerin behindert, dann hätten wir die Diskussion nicht.

    Zu den beiden Situationen vor dem 2:3 und 3:3: Sehe ich ganz einfach: Entweder beide Situationen abpfeifen oder in beiden weiterspielen lassen. Einmal so und einmal so zu entscheiden, zugunsten einer Mannschaft, zeugt nicht gerade von einer klaren Linie im Spiel.
    Für mich waren beide Situationen nicht abpfeifwürdig, dazu war der Körperkontakt einfach zu wenig. Celia fällt zu theatralisch und Barnhart muss wissen, dass sie den Ball haben muss, wenn sie den 5-Meter-Raum verlässt. Da ist sie nicht mehr in einem geschützten Raum.

    Generell hat sich der Eindruck von den OS 2012 bestätigt, dass sie doch sehr wacklig in ihren Entscheidungen ist und sie nicht dazu fähig zu sein scheint, ein Spiel auf hohem Niveau zu leiten.

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  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl:
    Ich gebe dir Recht, Bartusiak war genauso Schuld an dem 3:1 wie Wensing, wenn man von Schuld sprechen kann. Denn der Pass war überragend und Morgan wusste genau, wie sie zu laufen hatte. Das war kein Fehler der Abwehr, das war ein einstudierter Angriff, wie er beinahe auch bei den Deutschen in der 1. Halbzeit (Maier auf Maro) geklappt hätte.

    Doch gerade in der 1. Halbzeit, gleich zu Beginn, machten die Amis viel Betrieb über die linke Seite. Bei Kontern war Maier oft noch vorne und Wensing war zu weit weg von der jeweiligen Gegenspielerin.

    Ich will ihr das nicht anlasten, die US-Girls waren sehr, sehr schnell, was die Vorwärtsbewegung anbetraf, und zogen die deutsche Abwehr sehr gut auseinander, um sich Lücken zu erarbeiten. Und man hat nunmal Morgan und Wambach, die nunmal kaum nen Meter Platz brauchen, wenn sie am Ball sind, um daraus was zu machen.

    Bartusiak hat sicherlich ihre Schwächen, gestern war sie aber sehr solide. Wenn man sie nun aber ersetzen will, dann bitte durch Cramer oder Henning, meinetwegen auch Peter oder Goeßling, aber doch nicht durch eine Tabea Kemme, die noch nie Innenverteidigung gespielt hat und ne klassische Außenverteidigerin im Stil von Bianca Schmidt ist (beide früher Stürmerinnen). So eine Aufstellung würde nur dazu führen, dass sie schneller wieder aus der N11 raus ist, als sie drinnen war.

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  • Krissi sagt:

    Also eins mal vorneweg: das Spiel gestern war auf alle Fälle mal Werbung für den Frauenfussball! Richtig gut anzuschauen und spannend war es auch…wenn ich mir allerdings den Leistungseinbruch anfangs der 2. HZ unserer DFB-Mädels auch nicht wirklich erklären kann. Klar, die USA haben ein schnelles Tor gemacht nach der HZ, aber es lief gut 15 Minuten gar nichts mehr zusammen, schade…mit einer Leistung wie in den ersten 25 Minuten des Spiels hätte man die USA gestern schlagen können…nun ja…Unterm Strich bleibt eigentlich nur das festzuhalten, was die meisten hier schon festgestellt haben: die USA hätten, aufgrund der 2. HZ, einen Sieg mit 2 Toren Unterschied verdient gehabt…Deutschland hatte bei den bereits erwähnten Situationen (FE für Celia, Abseitsstellung von Boxx – maximal passiv!) massives Glück, sonst wäre das Spiel womöglich 5:2 oder 4:1 ausgegangen. Das unsere Mädels aber in der Schlussphase noch alles versucht haben, ist dieser jungen und relativ unerfahrenen Mannschaft (jedenfalls in Vergleichen gegen die stärksten Mannschaften der Welt) hoch anzurechnen – kurz: Es ist zwar bei der DFB-Elf noch nicht alles Gold, was glänzt – aber ich denke, darauf kann man aufbauen. Für mich waren auf deutscher Seite gestern Leonie Maier (mit Abstand!), Natze sowie Wensing (trotz der Fehleinschätzung) die besten Spielerinnen. Da ich auch Sympathisant der USA bin, freue ich mich auch über deren großartige Leistung – die USA haben mich gestern zeitweilig an das Dreamteam der 90er und frühen 2000er Jahre erinnert…ganz toll…insgesamt….schönes Spiel von beiden Mannschaften mit einem insgesamt glücklichen, aber kämpferischem Ende für die DFB-Elf! 😉

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  • Isi sagt:

    Von dem Besuch des Spieles vor Ort muß aus meiner Sicht noch ergänzt werden, dass die Stimmung im Stadion unglaublich war und ich selten bei Frauenfußballspielen so viel Krach und Begeisterung erlebt habe. Die Stadiongröße war optimal für die Zuschauermenge und Sprecher sowie musikalische Untermalung taten ihr übriges. Auffällig im Spiel nach vorn war wie schon hier mehrfach festgestellt Leonie Meier, allerdings hat dann zunehmend die Absicherung nach hinten gefehlt. Insbesondere als sie auf die linke Seite gewechselt ist und zusammen mit Faißt viel Druck entfaltet hat. Schwach war aus meiner Sicht in der 1. Halbzeit die rechte Seite mit Peter und Behringer, wobei insbesondere Behringer überfordert wirkte und Peter ihre frühere Stärke, ihr sehr präzises Pass-Spiel, leider etwas verloren hat. Da Mbabi wirkt gegen gute Mannschaften in der Spitze auch etwas überfordert, mit Mittag und Schmidt kam dann in der 2. Hz mehr Schwung über die rechte Seite. Unverständlich für mich war die späte Einwechslung von Popp und der Wechsel von Meier auf die linke Abwehrseite. Aber vielleicht war das als Test für Meier gedacht.

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  • H2O sagt:

    Spät aber immerhin überhaupt will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
    Ich konnte nur die erste Halbzeit sehen und daher auch nur dazu. 🙂

    Mir persönlich gefiel diese Halbzeit nicht.
    Neben der Kritik an Behringer und Kulig, welche mir garnicht gefallen haben, ist mir auch eine gewisse Langsamkeit in den Laufduelen aufgefallen. Haben die Deutschen die Amerikanerinnen auch mal überlaufen? Mir kam es meistens anders herum vor.

    Weiterhin ist mir dieses mal wieder aufgefallen, dass die Mädels eine sehr gute Truppe sind, aber keine überragende Spielerin in ihren Reihen besitzen.
    Eine Spielerin die den Unterschied zwischen sehr gut und absoluter Spitze ausmacht.
    (Beispiel: Wambach, Morgan oder Sinclair für Kanada, früher Prinz).
    Und Celia konnte meiner Meinung nach auch die hohen Erwartungen bei weiten nicht erfüllen.

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  • Sheldon sagt:

    @H2O: Ich denke schon, dass eine Dzsenifer Marozsan irgendwann eine Spielerin sein könnte, die Spiele entscheidet, auch eine Fatmire Bajramaj oder Nadine Keßler. Wenn sie fit bleiben, auch Celia oder Popp.

    Allerdings muss man daran arbeiten, die alle in ein System zu integrieren. Man hat viele Spielerinnen, die ein Spiel allein entscheiden können, denen aber die Konstanz fehlt. Daran muss ebenfalls gearbeitet werden. Zur Zeit ist es einfach noch so, dass sie sich meist selbst im Wege stehen, weil das Zusammenspiel sehr statisch und starksig wirkt. Auch kommt es kaum zu Rotation, sodass das Spiel nur sehr langsam ist, wie von dir bemerkt.

    Arbeit ist noch reichlich dar, es ist allerdings fraglich, welche Klasse wirklich für einen EM-Titel in diesem Jahr benötigt wird.

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