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U19-Auswahl will Vorjahres-Aus vergessen machen

Von am 3. April 2013 – 21.58 Uhr 5 Kommentare

Gerade hat die deutsche U17-Nationalmannschaft die Qualifikation für die Europameisterschaft verpasst, da will es die U19-Auswahl besser machen. Im vergangenen Jahr hat auch sie nicht an der Endrunde teilgenommen, ab Donnerstag geht es um Wiedergutmachung. Zum Auftakt der zweiten Qualifikationsrunde zu den Titelkämpfen in Wales wartet in Viernheim gleich der Hauptkonkurrent um das EM-Ticket: Vize-Europameister Spanien.

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Um 11 Uhr ist Anstoß im Waldstadion von Viernheim, und ein Blick auf die Statistik genügt, um zu wissen, dass man die Spanierinnen nicht unterschätzen sollte. In Gruppe 6 trifft die DFB-Elf außerdem auf Griechenland und Tschechien.

Erfahrene und selbstbewusste Spanierinnen
Die Hälfte der Spielerinnen war schon bei der Europameisterschaft im Vorjahr dabei, zwölf der 18 Akteurinnen haben mit Spanien bereits einen Juniorinnentitel geholt: 2010 und 2011 konnte die U17 bereits die Europameisterschaft gewinnen. Die Mannschaft ist turniererfahren und hat viel vor: „Wir wussten, dass Deutschland ein potenzieller Gegner sein könnte, da wir nicht gesetzt waren. Dennoch sind wir voller Motivation, Vorfreude und Begeisterung. Wir wollen gegen das europäische Topteam zeigen, dass wir überlegen sind,“ gibt sich Mittelstürmerin Raquel Pinel selbstbewusst, und ihre Mannschaft hat eine Erfolgsserie im Rücken: Denn in den letzten zwei Jahren verlor die Elf nur zweimal, einmal 2011 mit 1:2 gegen Schottland und zum Abschluss der ersten Qualifikationsrunde mit 1:2 gegen Finnland, als die Qualifikation aber bereits in trockenen Tüchern war.

Maren Meinert und Bettina Wiegmann

Wollen zur Endrunde nach Wales: U19-Trainerin Maren Meinert und Assistentin Bettina Wiegmann © Nora Kruse / ff-archiv.de

Meinert mit Entwicklung zufrieden
Doch auch die Spielerinnen in der deutschen Mannschaft haben schon Erfolge feiern und Erfahrung sammeln können. Melanie Leupolz, Lina Magull und Annabel Jäger haben mit neun Länderspielen die bislang größte Erfahrung. Und der Start ins Jahr hätte der DFB-Elf nicht besser gelingen können. Testspiele gegen Schweden und Serbien wurden ebenso gewonnen wie Partien beim Turnier im spanischen La Manga. Man habe die Partien genutzt, um „den Mannschaftsgeist zu stärken und uns eine Positionssicherheit zu erarbeiten. Das lässt sich nicht immer an Ergebnissen messen. In diesem Fall denke ich aber, spiegelt das unseren derzeitigen Zustand gut wider. Wir können mit der Entwicklung durchaus zufrieden sein. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Spiele in der EM-Qualifikation anders sind“, so Bundestrainerin Maren Meinert.

Ohne EM keine WM
Es werden sich zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber stehen, die noch eine weitere Gemeinsamkeit haben: Auch Spaniens Trainer Ángel Vilda lässt im 4-2-3-1-System spielen. Und so gilt es für die DFB-Auswahl, morgen auf den Punkt fit zu sein. „Mit einem schlechten Tag kann man sich die nächsten zwei Jahre verspielen“, sagt Meinert. Denn nur der Gruppenerste fährt zur Europameisterschaft, die gleichzeitig als Qualifikation zur Weltmeisterschaft dient.

Spiele gegen Griechenland und Tschechien
Im Anschluss an die Begegnung stehen sich an gleicher Stelle Tschechien und Griechenland gegenüber. Gegen die Griechinnen tritt die deutsche Mannschaft dann am Samstag um 11 Uhr in Heidelberg-Kirchheim an, in Walldorf empfängt sie am Dienstag um 17 Uhr die tschechische Elf.

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