Keßler will Wolfsburg ins Halbfinale führen

Von am 27. März 2013 – 19.39 Uhr

Mit einem 2:1-Vorsprung im Gepäck ist der VfL Wolfsburg zum Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League beim WFC Rossiyanka gereist. Am Donnerstag (live ab 16.30 Uhr auf Eurosport) wollen die Wölfinnen den Halbfinaleinzug perfekt machen. Mit dabei ist dann auch Kapitänin Nadine Keßler.

„Wir freuen uns, hier zu sein und morgen in diesem gewaltigen Stadion zu spielen“, so Trainer Ralf Kellermann vor dem Duell mit dem russischen Meister auf dem Kunstrasen des 80 000 Zuschauer fassenden Moskauer Luzhniki-Stadions.

Grünes Licht von Keßler
Nach dem Abschlusstraining gab es Erfreuliches zu vermelden: Denn Kapitänin Nadine Keßler, die zuletzt wegen einer Risswunde am Knie zwei Spiele pausieren musste, gab grünes Licht für einen Einsatz. Umso wichtiger, da Viola Odebrecht verletzungsbedingt ausfallen wird.

Anzeige

Kellermann: „Mannschaft hat Charakter“
Im Lager der Wolfsburgerinnen ist man trotz des ein wenig ärgerlich knappen 2:1-Siegs im Hinspiel davon überzeugt, ins Halbfinale vorstoßen zu können. „Diese Mannschaft hat Charakter“, so Kellermann über seine Spielerinnen, die sich zuletzt in der Bundesliga einen Last-Minute-Sieg beim SC Freiburg erkämpften. Und auch Alex Popp ist vom Weiterkommen überzeugt.

Nadine Keßler

Nadine Keßler ist rechtzeitig zum Rückspiel wieder fit © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Popp siegessicher
„Wir wissen um unsere Stärken und auch, dass wir selbstbewusst in die Partie gehen können. Rossiyanka muss das Tor schießen, aber wir gehen davon aus, dass wir selber eines erzielen, dann können wir die Lücken nutzen und auf Konter spielen“, so Popp. Dazu werden die Wolfsburgerinnen die sich bietenden Chancen allerdings effektiver nutzen müssen als im Hinspiel in der VfL-Arena.

Feifel: „Gute Ausgangsposition“
Doch auch beim WFC Rossiyanka hat man durch das unglückliche Eigentor Josephine Hennings und den wichtigen Auswärtstreffer Mut getankt. „Wir sind zum dritten Mal im Viertelfinale und möchten unbedingt den nächsten Schritt tun, dafür haben wir eine gute Ausgangsposition“, sagt Rossiyankas deutscher Trainer Achim Feifel. Und Torhüterin Elvira Todua ergänzt: „Wolfsburg ist ein starkes Team, aber wir sind auch keine Anfängerinnen.“

[poll=249]

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar