Benefizspiel: Frankfurt in Bestbesetzung nach Duisburg

Von am 26. März 2013 – 12.59 Uhr 15 Kommentare

Unter dem Motto „Solidarität unter Konkurrenten“ empfängt der FCR 2001 Duisburg am Mittwoch, 27. März, 18.30 Uhr, den 1. FFC Frankfurt zum Benefizspiel im PCC-Stadion von Homberg.

Duisburgs Geschäftsführer Timo Skrzypski freut sich, dass die Frankfurterinnen in Bestbesetzung und ohne Gagenforderung antreten und auch die eigenen Fahrtkosten selbst übernehmen.

Duisburg freut sich über Solidarität
„Dass dieser Verein, der seit Jahren für Erfolge und Renommee in dieser Sportart steht, ohne zu zögern bereit war, sich auf diese Weise für uns zu engagieren, ist wirklich ein ganz großartiges Zeichen der Solidarität“, so Skrzypski. Auch der gastgebende Verein VfB Homberg verzichtet an diesem Tag auf eine Pachtzahlung, so dass die Duisburgerinnen hoffen, einen ordentlichen Erlös zu erzielen, um die finanziellen Sorgen ein wenig zu lindern.

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Tickets an der Tageskasse
Tickets sind in ausreichender Zahl an der Kasse erhältlich: Sitzplätze kosten 14 Euro (ermäßigt zwölf Euro), Stehplätze zehn Euro (ermäßigt acht Euro). Für 50 Euro können sich Freunde und Unterstützer der Duisburgerinnen ein VIP-Ticket sichern, mit dem man neben einem Tribünenplatz auch eine hochwertige Rundum-Versorgung in Sachen Speisen und Getränke im VIP-Raum des Stadions erhält.

Teamfoto des FCR 2001 Duisburg

Der FCR 2001 Duisburg hofft auf zahlreiche Zuschauer beim Benefizspiel © Christian Mittelbach

Anstoß durch MSV-Legende Dietz
Mit dabei wird im Stadion auch die komplette Zweitliga-Mannschaft des MSV Duisburg sein, sowie einige frühere MSV-Legenden. Den Anstoß der Partie wird Bernard „Ennatz“ Dietz durchführen. Mit möglichst zahlreichen Frankfurt-Fans will der FFC auch seinen Beitrag dazu leisten, dass man beim Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet auch in Zukunft Frauenfußball auf Bundesliga-Niveau sehen kann.

Dietrich hofft, dass Duisburg erstklassig bleibt
Frankfurts Manager Siggi Dietrich erklärt: „Wir wünschen Duisburg eine schnelle wirtschaftliche Stabilisierung und die sportlichen Voraussetzungen, weiter erstklassig zu spielen. Dass wir in dieser Situation für ein Benefizspiel in Bestbesetzung zur Verfügung stehen, ist selbstverständlich.“

Bellinghoven zwischen den Pfosten
Die sportliche Wertigkeit der Partie ist an diesem Abend sicherlich zweitrangig. Duisburgs Trainer Sven Kahlert hat vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein angekündigt, möglichst vielen Spielerinnen eine Einsatzchance zu geben. So wird Rückkehrerin Christina Bellinghoven das Tor hüten und die beiden zuletzt gesperrten Barbara Müller und Dolores Silva dürften über die volle Distanz spielen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

15 Kommentare »

  • FF-Fuchs sagt:

    Großes Kompliment an Frankfurt. Bei aller Konkurrenz zeigt der 1.FFC Frankfurt Solidarität mit einem Verein der ins schlingern geraten ist.

    Ich wäre mit im Stadion dabei, wenn ich beruflich nicht unterwegs wäre. Ich wünsche Duisburg mindestens über tausend Zuschauer und dem Verein alles Gute für den weiteren Weg in der Bundesliga.
    Ich hoffe auch im Sinne für den FF, dass der Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt und den finanziellen Engpass übersteht!!

    Also an alle Duisburg-Fans stürmt ins Stadion nach Homberg!!:-)

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  • enthusio sagt:

    @FF-Fuchs:
    Ich bin zwar kein Duisburg-Fan,aber ich „stürme“ morgen auch ins Stadion nach Homberg, um die Solidaraktion der Frankfurterinnen mit meinem Besuch zu honorieren und meinen kleinen finanziellen Beitrag für Duisburg zu leisten. Toll, dass Potsdam mit der Ebay-Auktion neulich und Frankfurt mit dem Spiel morgen solche Zeichen setzen ! Danke, Potsdam, und danke, Frankfurt !

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  • Krissi sagt:

    Also sorry, aber ich finde nicht, dass es solidarisch von Frankfurt ist. Dieses Benefizspiel war doch eine „Verpflichtung“ für Frankfurt, im Rahmen des Wechsels von Ando…aber klar, dass Dietrich jetzt versucht seine Mannschaft als „solidarisch“ darzustellen (wo der 1. FFC Frankfurt doch sonst nur sich selbst kennt) 🙁

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  • Tom Schlimme sagt:

    @Krissi
    Es gibt keine Verpflichtung für den 1. FFC Frankfurt zu diesem Benefizspiel, auch nicht in Zusammenhang mit dem Wechsel von Kozue Ando, und das weißt du auch genau, sonst hättest du das Wort Verpflichtung in deinem Beitrag nicht in Anführungszeichen gesetzt. Aber du kannst offensichtlich nicht damit leben, dass der 1. FFC Frankfurt etwas macht, wofür man ihn einfach nur loben kann.

    „aber klar, dass Dietrich jetzt versucht seine Mannschaft als “solidarisch” darzustellen (wo der 1. FFC Frankfurt doch sonst nur sich selbst kennt“ – Dieser Passus deines Beitrag zeigt, welch Geistes Kind du bist.

    Und wieder muss ich mir hier als Frankfurter eine Beschimpfung meines Vereins anhören. Kein anderer Verein wird hier auch nur ansatzweise so nieder gemacht. Und das ausgerechnete bei diesem Anlass!

    Ich reagiere auch deswegen so empört, weil hier öfter mal behauptet wird, es sei doch gar nicht so schlimm, wir Frankfurter würden hier doch gar nicht so oft angegriffen, wir seien nur viel zu empfindlich.

    Doch, es ist so, wir Frankfurter sind für einige hier der letzte Dreck, und für viele ist diese „Religion“ so selbstverständlich, dass sie schon gar nicht mehr merken, wie sie ständig gegen uns auskeilen. Wenn mir einer im Privatleben sagt, ich würde nur mich selber kennen, empfinde ich das als Beleidigung, und wenn jemand das über meinen Verein sagt, ist es das gleiche.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @enthusio: Sorry das mit der ebay Aktion habe ich gar nicht mit bekommen. Deshalb selbstverständlich auch den Turbinen meinen größten Respekt und Anerkennung für diese Aktion. Ich finde es toll, wenn zwei so tradionsreiche Vereine Ihre Solidarität zeigen. Ich bin weder Turbine, Frankfurt oder Duisburg-Fan sondern neutraler Beobachter des FF. Also noch einmal großes Kompliment an Turbine Potsdam.

    @krissi: Deinen Kommentar hättest Du Dir sparen können und zeigt mir eindeutig, dass es immer noch Unverbesserliche gibt, die bei jedem Anlass versuchen ein Haar in der Suppe zu finden. Es ist Legitim, wenn Vereine ihr Interesse an Spielerinnen zeigen, das macht jeder Bundesligaverein so. Aber so wie Du schreibst könntest Du fast platzen vor Neid. Aber denke daran; „Neid ist eine Form der höchsten Anerkennung“!!:-)

    Und ich sage es hier noch einmal wie enthusio: Danke Potsdam und Danke Frankfurt!!

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  • Michele sagt:

    @Krissi

    Was soll das? Frankfurt hat überhaupt keine keine Verpflichtung zu diesem Benefizspiel anzutreten! Da hilft man und muss sich zum Dank auch noch beschimpfen lassen? Es geht hier allein um den FCR und da kann man seinen Hass auch mal ruhen lassen.

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  • Sheldon sagt:

    Es wurde hier tatsächlich so übermittelt, dass es den Transfer von Ando und das Benefizspiel im Komplettpaket als Frankfurter Beitrag zur Duisburg-Rettung gab. Aber wenn du da andere Informationen hast, Tom Schlimme, dann bitte mit Quelle!

    Wenn ich ehrlich bin, betrachte ich das Ganze als nicht sinnvoll. Es machen nun alle auf super solidarisch, ganz egal, ob Potsdam, ob Frankfurt, dabei wird es der Klub letztlich nicht wert sein. Ich bin mir relativ sicher, dass im Sommer einige Spielerinnen den Verein verlassen werden, trotz laufendem Vertrag und wahrscheinlichem Nichtabstieg. Aber auch so ist der Verein gerade einmal gut genug für das Zweitligamittelfeld, mehr nicht. Und wenn Islacker tatsächlich eine Freigabe erhalten sollte, dann ist der Verein sportlich tot. Islacker schießt über die Hälfte aller Tore für Duisburg, dazu legt sie die anderen noch auf. Die Frau ist die Lebensversicherung für Duisburg, nur dass diese Lebensversicherung wahrscheinlich zu teuer sein wird.

    Meines Erachtens kehrt man doch jetzt bloß die Scherben auf, die man mit der Insolvenz des HSV hinterlassen hat. Hätte man da auch nur die Hälfte dieser Bemühungen investiert, dann hätte man diesen Club halten können. Das war ein Klub, der tatsächlich die Mühe gelohnt hätte, aber da hat man nur auf dem Männerklub rumgehackt (übrigens zu Unrecht, wie man nun feststellen musste / Adler).

    Diese Mannschaft war sportlich nicht gefährdet, und der Verein wäre nicht derartig schnell wieder in finanziellen Problemen gewesen wie es bei Duisburg anzunehmen ist.
    Selbst, wenn man Duisburg über 1, 2 Jahre retten können wird, über lange Zeit hat der Verein so viele Leichen im Keller, dass er allein nicht und niemals überlebensfähig gewesen wäre. Er wäre immer und immer wieder auf Geld angewiesen und am Ende verschwindet er dennoch in der Bedeutungslosigkeit.

    Wir erleben das bei den Männern doch momentan auch. Beispiel Hansa Rostock: Echter Kultclub, man hat mehrmals mit allen möglichen Programmen finanzielle und sportliche Schwierigkeiten versucht, abzuwenden. Und dennoch: Vor ein paar Jahren hat man noch Bundesliga gespielt, und jetzt hat man nur noch 7 Punkte auf einen Abstiegsplatz in der 3. Liga Abstand, bei zwei Spielen mehr. Bei manchen Vereinen reichen alle Bestrebungen nicht, und Duisburg ist so ein Verein. Dafür ging es viel zu schnell abwärts, man verzögert bloß die Leichenstarre.

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  • Detlef sagt:

    Hochachtung an den FFC Frankfurt!!!
    Immerhin gehen sie mit diesem Benefizspiel auch ein gewisses Risiko ein, da sich Spielerinnen ja verletzen könnten, die ihnen dann in den „heißen Spielen“ fehlen würden!!!
    Ich wünsche dem FCR ein möglichst ausverkauftes PCC-Stadion, und den Zuschauern einen tollen Fußballabend!!!

    @Krissi,
    Es ist ja vor allem dem FCR entgegengekommen, daß Ando gewechselt ist!!!
    Zum einen wurde man so recht schnell und komfortabel eine der größten Gehaltsempfängerinnen „los“, und zum Anderen hat der FFC Frankfurt sicher noch eine Ablösesumme locker gemacht!!!
    So war das für beide Vereine eine typische Win-Win-Situation!!!

    Es ist auch im Sinne des FFC Frankfurt, wenn möglichst viele starke Mannschaften in der BuLi sind!!!
    Duisburg war dies über viele Jahre hinweg, und wird dies hoffentlich langfristig auch wieder werden!!!

    Ansonsten sind Deine Anschuldigungen ziemlich haltlos!!!

    @Tom und Michele,

    Ruhig, bleibt ganz ruhig!!!
    Die Aufregung könnt Ihr Euch für den 24. April aufheben!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: „Es wurde hier tatsächlich so übermittelt, dass es den Transfer von Ando und das Benefizspiel im Komplettpaket als Frankfurter Beitrag zur Duisburg-Rettung gab.“

    Bitte Quellenangabe, wo das hier so übermittelt worden sein soll.

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  • waiiy sagt:

    Egal, ob die Aktion viel bringt oder nicht. Es kommt auf die Zeichen an und dass man vielleicht dadurch eine Sogwirkung erzielen kann. Ich danke Frankfurt auch, dass sie das Spiel bestreiten.

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  • Herr Schulze sagt:

    Kleine Note am Rande:
    Die Duisburger Fans haben, wenn ich das recht lese, überdies die Chancde, die göttliche Lira das erste Mal beim Warmlaufen zu sehen. Dafür lohnt es sich ja fast allein ins Stadium zu kommen.
    – ist ein Scherz. Aber es ist auch eine schöne Nachricht, über die ich mich freue. Für Lira Bajramaj sowieso, aber auch für unsereins, der nun doch schon zwei Jahren wartet Dzenifer UND Lira in Form beim FFC wirbeln zu sehen. In drei Wochen würde sie gerne wieder spielen – erstmal in der Zweiten. Ach, lest doch selbst:
    http://www.fr-online.de/sport/bajramaj-zurueck-im-teamtraining-beim-ffc-frankfurt,1472784,22216266.html
    Allerdings ist es nur die Kurzversion.

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  • Altwolf sagt:

    Grundsätzlich ist die Geste von Frankfurt absolut gut u.auch die Aktion v. Turbine erweist dem FCR Respekt u.Anerkennung der vergangenen Leistungen im FF.
    Doch natürlich muß man auch die Perspektive d.FCR berücksichtigen u.ich glaube, im Gegensatz zu Sheldon,daß es eine positive geben muß, denn sonst wäre S.Kahlert da nicht als Trainer eingestiegen.Sie müssen ein zukunftsfähiges Konzept entwickeln, um dann auch sportlich die Liga halten zu können.
    Natürlich ist es schwer im Umfeld v. Duisburg, sieht man auch am MSV, Sponsoren zu gewinnen u.genügend Zuschauer zu generieren,die das finanzielle Überleben u.dann auch den sportlichen Erfolg ermöglichen.
    Doch der FCR hat noch e. guten Namen im FF u.kann aus der Umgebeung Talente an sich binden, die nicht so viel kosten und sich weiterentwickeln wollen.
    Wahrscheinlich hat man versäumt rechtzeitig gegen d.Entwicklung mit Beginn vor ca. 2 Jahren etwas zu unternehmen,denn da war der Weggang von Leistungsträgerinnen schon erkennbar.
    Man denke an d.BvB, der ohne Hilfe der Bayern von 2 Millionen €, insolvent gewesen wäre und auch in d.3.Liga hätte müssen – und jetzt!
    Die Maßnahme d.HSV ist mir nicht nachvollziehbar, es sei denn die Frauen gehören zum Gesamtverein und nicht wie in WOB zur Fußball GmbH, trotzdem ist das ein Armutszeugnis für e. solchen „Traditionsverein“.

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  • Sheldon sagt:

    Mir sträubt sich dennoch alles gegen diese Maßnahme. Denn ich sehe absolut keine sportliche Perspektive. Diese Maßnahme ist extrem gegen das Leistungsprinzip, das hier im FF immer und immer wieder gefordert wird.
    Der Satz von Detlef: „Es ist auch im Sinne des FFC, wenn möglichst viele starke Mannschaften in der Bundesliga sind“, passt hier überhaupt nicht, denn wie soll das aussehen?
    Der FCR lebt immer noch über seine Verhältnisse, es geht jetzt erstmal darum, Schulden abzubauen. Der FCR ist auf Platz 10 abgerutscht in der Tabelle, und wenn er sich langfristig wirklich wieder stabilisieren will, dann wird er im Sommer weitere Leistungsträgerinnen abgeben müssen. Spätestens beim Verkauf von Mandy Islacker kann man dicht machen.

    Das ist auch nicht mit dem BVB zu vergleichen, denn der stand wenigstens sportlich gut da. Da wurde aber auch wenigstens was getan, da rollten Köpfe und man hat den Verein komplett neu strukturiert, etwas, was beim FCR bereits nach MVT hätte passieren müssen. Damals hätte man gleich die Zahlen auf den Tisch legen müssen, hätte Leistungsträgerinnen für gutes Geld verkaufen sollen und den Verein von Grund auf sanieren.
    Nun aber wirken doch die Bemühungen von Dietrich und Schröder doch nur wie Schamreaktionen, weil man Duisburg die besten Spielerinnen weggekauft hat. Dafür sind das jetzt viel zu spät nachträgliche „Ablösesummen“.

    Wenn man wirklich ein Interesse hat, die besten Klubs in der Bundesliga zu haben, dann sollte und würde man für die Rettung so eines Klubs keine müde Mark verschwenden. Keine Liga kann ein Interesse an schlampig geführten Klubs haben.
    Nein, hier geht es meines Erachtens bloß um das Image. Ein Wettrennen darum, wer bei den Fans die meisten Sympathiepunkte bekommt.

    Mir ist ein großes Mahnmal lieber als ein siechender Patient. Schickt den Klub doch einfach in Liga 3 als Warnung an alle Vereine, vernünftig zu wirtschaften und ihre Vereine zukunftsträchtig zu strukturieren.

    Duisburg hat jahrelang alle großen Talente ziehen lassen (Odebrecht, Weiß, Hanebeck, Längert, Bajramaj, Schröder, Beckmann, Prießen), um immer wieder neue und große Namen zu holen oder zu halten. Das rächt sich jetzt nunmal.

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  • be sagt:

    Man kann zu Frankfurt oder Potsdam stehen wie man will, aber es ist ein bemerkenswertes Zeichen, dass gerade die beiden einst größten Konkurrenten einen Beitrag zur Rettung leisten. Hierzu gehört beiden Vereinen uneingeschränktes Lob, auch wenn die Maßnahmen nur einzelne Puzzleteile für die Gesamtrettung sind und das Gros natürlich aus der Duisburger Ecke kommen muss. Das ist auch verständlich, da beide Vereine nicht direkt für die Duisburger Lage verantwortlich sind und auch Maß halten müssen gegenüber anderen, finanziell ebenfalls nicht auf Rosen gebetteten Vereinen wie Sindelfingen, die auch nicht gerade Liganeulinge sind.

    Auch wenn das Benefizspiel eine Verpflichtung aufgrund des Wechsels von Ando gewesen sein sollte, ist es eine großartige Geste. Denn auch für diesen doch eher unwahrscheinlichen Fall hätte sich Frankfurt im Rahmen der Wechselverhandlungen nicht darauf einlassen müssen. So oder so investiert Frankfurt Kosten und Mühen und geht auch bewusst das Risiko einer nie auszuschließenden Spielerverletzung ganz bewusst ein. Da kann man selbst aus Potsdamer Sicht überhaupt nichts schlechtes dran erkennen.

    Wenn es etwas zu kritisieren gäbe dann eher, dass Wolfsburg aufgrund der Tabellenposition, den aktuellen Zuschauerzahlen und wegen einiger Spielerinnen im Kader, die vor nicht allzu langer Zeit noch für Duisburg spielten, WIMRE bislang keinen vergleichbaren Beitrag zum Erhalt geleistet hat. Ganz egal, ob man dem Rettungsversuch Duisburgs gegenüber positiv oder negativ eingestellt ist.

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: Ich glaube du hast, als Einziger hier, verstanden, was ich meinte 😉 – es geht doch gar nicht um Hass oder sonstetwas in der Art…ich habe nur geschrieben, was ich zu dem Thema denke, wenn andere anders denken, ist das doch völlig legitim 🙂 – aber ich lasse mir wirklich keinen Hass oder Neid oder sonst einen Blödsinn andichten…*ironiean*: aber geradezu erstaunlich, die Reaktion der Frankfurter Fans hier…*ironieaus*

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