Wolfsburg zittert, Potsdam und Frankfurt souverän

Von am 24. März 2013 – 17.22 Uhr 83 Kommentare

Am 16. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat sich das Spitzentrio keine Blöße gegeben. Doch während der 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam souveräne Siege feierten, musste der VfL Wolfsburg bis in die Nachspielzeit zittern.

Beim 2:1 (0:1)-Sieg beim SC Freiburg geriet Tabellenführer Wolfsburg nach einem von Juliane Maier verwandelten Foulelfmeter (28.) nach vorhergehendem Foul von Luisa Wensing an Marina Makanza sogar mit 0:1 in Rückstand und verlor den Spielfluss.

Zum Bundesligatippspiel

Anzeige

Wolfsburg kommt ins Schwimmen
„Wir haben die ersten zehn bis 15 Minuten ordentlich angefangen, aber mit dem Elfer völlig die Linie verloren“, urteilte VfL-Trainer Ralf Kellermann. „Der Elfmeter hat uns das Genick gebrochen“, wurde Stürmerin Conny Pohlers noch drastischer. Die Gastgeberinnen hatten bis zur Pause sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, verpassten es aber, nachzulegen.

Martina Müller

Martina Müller brachte den VfL wieder ins Spiel. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Müller kommt, foult und trifft
Das rächte sich nach dem Seitenwechsel, denn Kellermann schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch die Einwechselung von Nationalspielerin Lena Goeßling zeigte Wirkung. In der 53. Minute traf Alexandra Popp nach einer Ecke nur die Latte. Kurz darauf wurde Martina Müller eingewechselt. Deren erste Handlung war zwar nach nicht einmal 60 Sekunden ein Foul an Melanie Leupolz, für das es die Gelbe Karte gab. Doch die Umstellung auf die Doppelspitze mit Conny Pohlers und Müller sollte sich auszahlen.

Viele Chancen in der Nachspielzeit
In der 64. Minute behielt SC-Torfrau Laura Benkarth beim Schuss von Viola Odebrecht noch die Oberhand, gegen den Nachschuss von Müller war sie machtlos. Es stand 1:1. In der Folge hatten die Gastgeberinnen Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. In der 79. Minute setzte Pohlers einen Flugkopfball am Tor vorbei. In der Nachspielzeit ließ zunächst Müller die Möglichkeit zur Führung aus, als sie freistehend am Tor vorbei schoss, kurz darauf köpfte Pohlers am Kasten vorbei. Kurz darauf machte sie es jedoch besser, als sie frei zum Schuss kommend zur 2:1-Führung einnetzte (90.+4).

Potsdam gewinnt in der Kurstadt
Auch die Verfolger 1. FFC Turbine Potsdam und 1. FFC Frankfurt feierten Auswärtssiege. Die Potsdamerinnen kamen zu einem klaren 3:0 (2:0)-Sieg beim SC 07 Bad Neuenahr. Weltmeisterin Yuki Ogimi brachte den Deutschen Meister vor 405 Zuschauern in der 13. Minute in Führung. Antonia Göransson (24.) erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel gelang Genoveva Anonma (83.) der 3:0-Endstand.

Garefrekes trifft dreifach
Der 1. FFC Frankfurt gewann beim FSV Gütersloh 2009 mit 5:2 (4:1). Vor 1303 Zuschauern gelang Kerstin Garefrekes bereits in der fünften Minute die Führung. Die konnte Maren Wallenhorst jedoch nur sieben Minuten später egalisieren. Bis zur Pause sorgten die Tore von Tameka Butt (13.), Kim Kulig (27.) und Garefrekes (30.) jedoch für die Entscheidung. In der zweiten Halbzeit machte die im Sturm aufgebotene Garefrekes (49.) mit dem 4:1 ihren dritten Treffer. Nina Claassen konnte für die Gastgeberinnen in der 63. Minute nur noch auf 2:5 verkürzen.

Erster Auswärtssieg für Duisburg
Durch die neuerliche Niederlage des FSV konnte der FCR 2001 Duisburg seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge auf sieben Punkte vergrößern. Denn der FCR feierte beim 3:0 (1:0) bei Schlusslicht VfL Sindelfingen den ersten Auswärtserfolg der Saison. Für die Duisburgerinnen, die kurzfristig auf die verletzte Lieke Martens verzichten mussten, traf Jennifer Oster (13.) aus 14 Metern von halbrechts zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Mandy Islacker (75.) und Jackie Groenen (89.) vor lediglich 80 Zuschauern auf 3:0. Bei den Gastgeberinnen sah Nicole Loipersberger wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Torhüterin Bellinghoven zurück
„Wir gehen hier nach den vielen Ausfällen personell auf dem Zahnfleisch und hatten nur noch elf bundesligaerfahrene Spielerinnen im Kader. Bedenkt man dann noch den sehr schwierigen Platz, dann kann man diesen Sieg gar nicht hoch genug einschätzen. Jetzt können wir etwas beruhigender arbeiten“, zeigte sich FCR-Trainer Sven Kahlert nach dem Spiel erleichtert. Überraschung auf der Bank: Dort saß die frühere Torhüterin Christina Bellinghoven, die nach einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt wieder in Duisburg ist und bis zum Saisonende aushelfen wird.

FCB verliert in Leverkusen
Unterdessen besiegte Bayer 04 Leverkusen den offensiv ausgerichteten FC Bayern München mit 2:1 (0:1). Ivana Rudelic hatte in der 28. Minute für die Gästeführung gesorgt, doch nur Sekunden nach Beginn der zweiten Halbzeit glich Carolin Simon für die Werkself aus. In der 78. Minute gelang Lisa Schwab der Siegtreffer zum 2:1.

Remis in Essen
Mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden endete die Begegnung zwischen der SGS Essen und dem FF USV Jena. Vor 530 Zuschauern brachte Carolin Schiewe die Gäste per Foulelfmeter in der 36. Minute in Führung. Doch die hielt keine sechzig Sekunden, dann glich Irini Ioannidou für die SGS aus. In der zweiten Halbzeit umgekehrte Vorzeichen: Diesmal waren es die Essenerinnen, die durch ein Elfmetertor von Sabrina Dörpinghaus (66.) vorlegten. In der 84. Minute traf die neuseeländische Nationalspielerin Ria Percival jedoch zum Ausgleich.

Kraus lobt Moral
„Mit dem Punkt heute können wir zufrieden sein. Die Mannschaft hat nach dem Rückstand eine sehr gute Moral gezeigt. Allerdings haben wir die nötige Zweikampfstärke vermissen lassen und waren oft zu spät am Ball. Das müssen wir in den nächsten zwei Heimspielen verbessern“, so Jenas Trainer Daniel Kraus.

Ergebnisse und Tabelle 16. Spieltag

Bayer 04 Leverkusen FC Bayern München 2:1 (0:1)
SGS Essen FF USV Jena 2:2 (1:1)
VfL Sindelfingen FCR 2001 Duisburg 0:3 (0:1)
SC Freiburg VfL Wolfsburg 1:2 (1:0)
FSV Gütersloh 2009 1. FFC Frankfurt 2:5 (1:4)
SC 07 Bad Neuenahr 1. FFC Turbine Potsdam 0:3 (0:2)
Rang Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. VfL Wolfsburg 14 48:10 35
2. 1. FFC Turbine Potsdam 13 45:11 31
3. 1. FFC Frankfurt 14 33:18 31
4. SC Freiburg 16 26:19 25
5. FC Bayern München 14 31:16 24
6. SGS Essen 15 19:19 19
7. Bayer 04 Leverkusen 15 23:31 17
8. FF USV Jena 13 11:23 15
9. FCR 2001 Duisburg 14 19:25 14
10. SC 07 Bad Neuenahr 13 11:19 14
11. FSV Gütersloh 2009 14 14:50 7
12. VfL Sindelfingen 13 5:44 5

Tags: , , , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

83 Kommentare »

  • herr schulze sagt:

    Glückwunsch nach Leverkusen. Ich bin gespannt, zu erfahren, wie es war. Die Bayern haben jetzt schon zweimal in kurzer Zeit mit recht viel Dusel Last-Minute-Siege eingefahren, sodass so eine Niederlage selbst wenn sie ungerecht wäre, mal an der Zeit ist. Eine Überraschung ist sie aber nicht, denn Leverkusen hat schon gegen den FFC Frankfurt sehr stark gespielt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Schade, schade, schade… Bitter, bitter, bitter…

    Freiburg hat wirklich gut mitgehalten und gute Chancen herausgespielt. Am Ende leider unglücklich verloren. Aber man hat schon gesehen, Wolfsburg spielt jetzt schon am Limit.
    Potsdam und Frankfurt haben ihre Spiele souverän gewonnen. Das wird unter diesen drei Teams oben nochmal richtig spannend. Wolfsburg hat unter der Woche ein hartes Spiel gegen Rossiyanka, das – egal ob man weiterkommen wird oder nicht – schlauchen wird. Es dürfte wieder ein Schneespiel werden. Und dann geht es gegen Essen, gegen die man ja 0:0 im Hinspiel gespielt hat.

    Am Ende könnte es Wolfsburg wirklich so ergehen, wie Frankfurt letztes Jahr. Bundesliga-Dritter, Pokal-Finalist, CL ausgeschieden (spätestens gegen Lyon). Bei dem Restprogramm durchaus möglich.

    Dadurch wird das Spiel Potsdam-Frankfurt natürlich immens aufgewertet, weil bei einem Schwächeln von Wolfsburg beide Teams aus eigener Kraft wieder die Meisterschaft schaffen können (Potsdam ja sogar jetzt schon).

    Nichtsdestotrotz Glückwunsch allen Siegern, Sindelfingen dagegen scheint entgültig für die zweite Liga planen zu können, genauso wie Gütersloh, falls Duisburg die Lizenz erhält. Was ich allerdings nicht hoffe. Wenn zum Sommer Islacker den Verein verlässt, dazu vielleicht noch die ein oder andere Stammspielerin, dann wird das sportlich eine Saison, die dem FSV Frankfurt Konkurrenz machen wird. Und das will nun wirklich niemand. Wir brauchen kein Team, das mit 150 Gegentoren und 0 Punkten absteigt. Das hilft der Liga kein bisschen.
    Man sollte keine Mannschaften zulassen, von denen man weiß, dass sie durch dauerhaftes Nichtantreten mit 3:0/5:0-Wertung besser dastehen würde.

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Einzige Überraschung heute dass die Bayern Ladies gegen Leverkusen verloren haben. Wolfsburg braucht auch bis zur 93. Minute ehe man gegen Freiburg gewann, ansonsten lauter Favoritensiege.

    (0)
  • enthusio sagt:

    In Essen konnte man heute gegen Jena zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten erleben. Jena hatte zunächst klar das Heft in der Hand und erspielte sich die eine oder andere kleinere Torchance, von Essen war wenig zu sehen. Das 1:1 war ein glückliches Abstaubertor nach einem Torwartfehler von Schroffenegger. In der Halbzeit muß Högner seinen Spielerinnen wohl den Marsch geblasen haben, denn Essen spielte wesentlich druckvoller und hatte mit zwei Lattenschüssen und einigen besseren vergebenen Torchancen Pech. Insgesamt war das 2:2 für Jena ein glückliches Ergebnis, was auch beide Trainer so sahen, die aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel übereinstimmend betonten, dass etliche Spielerinnen ihrer Mannschaft heute nicht am Limit gespielt hätten.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Sehr schön, die „alte“ Conny Pohlers macht mal wieder den Unterschied aus. Und die „alte“ Kerstin Garefrekes hat es auch noch drauf. Klasse, dass alle Favoriten im Gleichschritt gewonnen haben, so bleibt die Spannung oben an der Spitze weiter erhalten.
    Übrigens waren die 823 Zuschauer in Freiburg Saisonrekord im Breisgau, Gütersloh hatte trotz der Kälte mit über 1300 Besuchern seinen zweitbesten Zuschauerschnitt in dieser Saison.

    (0)
  • hanah sagt:

    Ich war im Gütersloher stadion dabei:) Das spiel war sehr! einseitig für Frankfurt,aber Gütersloh hat kampfstärke gezeigt .Die besten auf dem platzt waren für mich garefrekes u. marozan!!:) Wann kommt Bajramaj wohl wieder?:)Ich hoffe bald!!:)

    (0)
  • Lolly sagt:

    Ich muss sheldon mehr oder weniger zustimmen. ^^
    Wolfsburg könnte Pech haben zum Ende hin. Wiederum muss eine Spitzenmannschaft das hintenraus auch halten können, wenn man dran denkt, als Potsdam und Frankfurt damals in der gleichen Situation waren. Die haben trotzdem *kaum* geschwächelt…
    Auch wenn man dran denkt, das Wolfsburg einige Verletzungen hatte die letzte Zeit(Keßler etc.), muss ich trotzdem sagen, das sie mich persönlich nicht überzeugt haben!
    Da macht Potsdam mehr aus den Chancen und vorallem spielen sie zur Zeit den weitaus attraktiveren und effektiveren Fußball.
    Frankfurt darf man auch noch nicht abschreiben, bei den Spielerinnen die sie haben.
    Es bleibt auf jeden Fall verdammt spannend in den letzten Spielen zwischen Wolfsburg, Frankfurt und Potsdam, wenn man die Spiele/Ergebnisse von Heute betrachtet.
    Meine PERSÖNLICHE Meinung: Potsdam wird es doch noch packen! 🙂

    (0)
  • Michele sagt:

    @hanah

    Ob Bajramaj überhaupt nochmal für den FFC spielen wird, ist fraglich! Sollte sie in dieser Saison nicht mehr fit werden, habe ich starke Zweifel daran, dass sie nochmal das FFC-Trikot tragen wird! In einem Sportbildinterview hat sie gesagt, dass sie nach dieser Saison den FFC dank Ausstiegsklausel verlassen kann! Es wäre für sie auch eine Option!

    (0)
  • djane sagt:

    also in Sindelfingen waren zwar nicht sonderlich viele Zuschauer, aber mehr als 80 waren es dann doch- wo der dfb die Zahl her hat, möchte ich mal gerne wissen 😉

    (0)
  • hapl27 sagt:

    Ich bin froh, dass sowohl der Bericht,als auch die Kommentare bis jetzt sehr sachlich und neutral geschrieben wurden.

    Wenn ich nun in einigen Foren lesen muss, dass es die 5 Minuten Nachspielzeit nur gab, damit Wolfsburg noch den Sieg erzielen konnte und das der Sieg gekauft ist, kommt mir das Grauen!
    Sicherlich war der Wolfsburger Sieg letztlich glücklich, allerdings nicht unverdient. Den Druck den Wolfsburg in den letzten 20 Minuten ausgeübt hat und das trotz englischer Woche in den Knochen, ist schon sehr beeindruchkend. Nach 3-4 sehr guten Gelegenheiten ist es dann eben in der vierten Minute der Nachspielzeit passiert. Das dann noch fast 2 Minuten weitergespielt wurde, kam eher den Freiburgerinnen entgegen, die bei etwas mehr Ruhe und Übersicht evtl. nochmal gefährlich vors Tor gekommen wären.
    Ich kann den Frust derer verstehen, die von einem eventuellen Punktverlust Wolfsburgs profitiert hätten, aber trotzdem sollte man nun nicht unsachlich werden und Wettbewerbsverzerrung vermuten. Wie schon richtig festgestellt, ist die Saison noch lange und am Ende wird die Meisterschaft an die Mannschaft gehen, die die größte Ausdauer und den größten Siegeswillen im April/Mai noch abrufen kann.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    Highlights Freiburg gegen Wolfsburg:

    (0)
  • Kalki sagt:

    Bisschen erschreckend fand ich Wolfsburgs Spiel schon,zieht man wie Freiburg ein aggressives Pressing auf scheint denen nicht viel einzufallen.
    Zum Glück ist aus Wolfsburger Sicht den Freiburgerinen zum Ende die Luft ausgegangen, wohl der Tribut für diese aufwendige Spielweise.Aber auch da hat mir das nicht besonders gefallen ,dumpfes anrennen und mit dem Kopf durch die Wand genau wie gegen Rosiyanka.
    Aber manchmal ist der „Fussballgott“ nicht immer so gnädig,das wird nochn harter Gang in Russland beim Rückspiel befürchte ich.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Erstmal noch ein Wort zu Christina Biehl, die Freiburg-Wolfsburg geleitet hat: Ganz großes Lob, es gab nichts zu meckern. Da war kaum mal eine Fehlentscheidung dabei, sehr gute Übersicht in der Spielleitung gehabt.
    Ganz besonders stark fand ich auch die gelbe Karte gegen Popp, als diese es sich in der 85. Minute mal wieder auf dem Rasen gemütlich gemacht hatte. Das müsste noch deutlich öfter mal geschehen, denn das ist einfach eine Unsportlichkeit. Wenn man in Zweikämpfe so halsbrecherisch hineingeht, dann muss man auch die Schmerzen verkraften können und sich nicht bei jeder Kleinigkeit stundenlang ausruhen und Spielverzögerungen provozieren. In der Intensität, wie Popp diese Dinge in Anspruch nimmt, ist das einfach unsportlich gegenüber dem Gegner, dem Schiedsrichter und auch den Fans.

    @Michele: Das mit Bajramaj ist interessant. Fragt sich nur, wohin es sie ziehen würde bei einem Abschied. Zu Potsdam? Klar, unter Schröder hat sie die größten Fortschritte gemacht. Aber von der Stammelf unter Schröder könnten nächstes Jahr gerade mal noch Kemme, Zietz und Sarholz da sein. Und außerdem hat es ja ziemlich gekracht.
    Wahrscheinlicher wäre Wolfsburg. Da braucht man sie auch. Jakabfi könnte dann auf links wechseln, Bajramaj könnte auf Rechtsaußen agieren. Da würde sie dann auf 3 Ex-Turbinen aus ihrer Zeit treffen, Odebrecht, Henning und Keßler, dazu Pohlers.

    Vielleicht […] sie aber auch auf die großen Vereine und geht zu den aufstrebenden Teams wie Bayern oder Freiburg, was ich als unrealistisch betrachte.

    Bliebe noch die Möglichkeit Ausland, entweder USA oder Schweden (Tyresö mit Marta, Malmö mit Mittag). Lyon denke ich eher nicht, Arsenal ebenso wenig.

    Wahrscheinlich scheinen Malmö und Wolfsburg zu sein, wo sie auf alte Weggefährten treffen würde.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • H2O sagt:

    Ein hart erkämpftes und letztlich (nach Chancen) durchaus verdientes Ergebnis für Wolfsburg.
    Die Liga bleibt weiter spannend. 🙂

    @Lolly
    „Da macht Potsdam mehr aus den Chancen und vorallem spielen sie zur Zeit den weitaus attraktiveren und effektiveren Fußball.“
    Ja, an der Effektivität kann man durchaus auf Verbesserung hoffen.

    Zum Punkt „Potsdam spielt zur Zeit den attraktiveren Fußball“…
    ist das dein Witz zum Sonntag? 😉

    (0)
  • Neutral sagt:

    jawoll lolly,

    wie attraktiv potsdam spielt, hat man ja bei den live übertragungen gegen freiburg und bayern gesehen ….

    (0)
  • waiiy sagt:

    Glückwunsch an die 3 Führenden der Liga!

    Frankfurt scheint, das erste Mal in dieser Saison wirklich eine überzeugende Leistung abgerufen und dabei auch eine entsprechende Anzahl an Toren erzielt zu haben. Da bin ich gespannt, wie es sich in den nächsten Wochen entwickeln wird.

    Selbst für mich als Fan ist das Ergebnis meiner Turbinen überraschend eindeutig ausgefallen. Immerhin war es so, dass Celia schon kurz vor der Halbzeit ein sehr hohes Frustlevel hatte und die gelbe Karte einstecken musste. Zu Null in Bad Neuenahr zu spielen, ist schon ein deutliches Ausrufezeichen. Schön war auch, dass genau alle 3 nominellen Stürmerinnen getroffen haben und dass Hanebeck endlich auch wieder die Vorarbeit dazu leisten durfte.

    Tja, Wolfsburg… Ja, ich habe die Faust schon in der Tasche geballt, dass Freiburg das Unentschieden nicht über die Nachspielzeit retten konnte. Aber das ist halt Pech.

    Am Ende des Spiels dachte ich übrigens spontan: „Das war heut wohl die Bankrotterklärung von Lena Magull in Wolfsburg.“ Sie hätte heute das Spiel von Wolfsburg lenken sollen und dies über volle 90 Minuten. Stattdessen liegt Wolfsburg zur Pause zurück und Kellermann vertraut einer Defensivspielerin (Goeßling) mehr, das Ruder rumzureißen als ihr. Und er wird darin bestätigt. Ja, ich weiß, Magull ist jung und hat viel Potential. Aber das Spiel war für sie heute wie der 100m-Endlauf für einen Sprinter bei der Olympiade. Sie hat es als Leistungssportlerin nicht geschafft, im wichtigsten Augenblick ihre beste Leistung abzurufen. Das wird sie sehr zurückwerfen und Keßler (die z.B. die Spiele gegen Frankfurt und Potsdam so deutlich dominiert hat) noch mehr aufwerten. Keßler zu überwinden wird für Magull ihre „Besteigung des Mt. Everest“, zumal sie nicht davon ausgehen kann, dass Keßler ins defensive Mittelfeld gesetzt wird bei der Besetzung, die Wolfsburg dort hat.

    An sich selbst versagt ist heute wohl auch Bayern. Sie zeigen weiter, dass sie gegen die 3 oben stehenden Mannschaften toll spielen, aber gegen Ihresgleichen (Freiburg, Leverkusen, Bad Neuenahr und Essen) nicht in der Lage sind, den Unterschied zu machen. Sie scheinen Schwierigkeiten zu haben, selbst das Spiel zu machen gegen solche Mannschaften. Liegt das an der Psyche oder an den Fähigkeiten?

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Ich kann diese harte Kritik an Lina Magull in keinster Weise nachvollziehen. Wenn mich nicht alles täuscht, war es heute ihr erstes Bundesligaspiel von Beginn an, noch dazu in einem Team, das wegen Rotation ein wenig ein anderes Gesicht hatte, dazu auswärts bei einem unbequemen Gegner. Das war sicherlich für sie keine dankbare Aufgabe. Ich bin ganz gegenteilig der Meinung, dass ihr solche Spiele in ihrer Entwicklung sehr weiterhelfen werden. Und für sie geht es derzeit sicherlich auch in keinster Weise darum, an den Nationalspielerinnen Goeßling und Keßler vorbeizukommen, sondern vor allem sich weiterzuentwickeln.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    In gewisser Weise hat lolly mit der Attraktivität schon recht. Man sieht doch deutlich, wie immens man im Kreativbereich von Keßler abhängig ist. Ohne sie gerät das Spiel zu 90 Minuten Pressing.

    Überraschenderweise schaffte es Wolfsburg heute kaum, zwingende Torchancen herauszuspielen. Es war eher ein Handballspiel, immer um den Strafraum herum. Bis auf die beiden Großchancen in der Nachspielzeit gab es kaum mal eine herausgespielte Chance. Freiburg hat da bis in die Nachspielzeit sehr gut gestaffelt verteidigt, sodass echte Chancen nicht heraussprangen.
    Lag vermutlich auch daran, dass das Spiel sehr, sehr langsam war, was man von Wolfsburg so auch nicht kennt.

    Insgesamt hoffe ich für Wolfsburg, dass das heute, was die Kreativität und Attraktivität angeht, eine Ausnahme war, sonst könnte lolly bald tatsächlich wieder recht haben.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Markus:
    1. Wolfsburg muss, wenn man in drei Wettbewerben bestehen will, dauerhaft rotieren. Das heißt, Magull wird immer in einer veränderten Mannschaft agieren.
    2. Wolfsburg hat vor drei Wochen Freiburg im eigenen Stadion noch mit 5:0 zerlegt. Einzige Änderungen neben Magull für Keßler waren L. Vetterlein für Hartmann und Viola Odebrecht für Goeßling.
    3. Magull wird nicht sonderlich mehr Einsätze bekommen, da sie nunmal auf der Keßler-Position spielt. Deswegen muss sie jede Chance nutzen. Viele wird sie nicht bekommen, denn Keßler ist gesetzt und kreativ unverzichtbar.

    Es geht für Magull nicht darum, sich zu entwickeln, sondern sie muss sich durchsetzen, um nicht auf dem Abstellgleis zu landen.

    (0)
  • Lolly sagt:

    @H2O.. JA 😀 Nein Spaß, mit der attraktivität meine ich auch, das Potsdam manchmal nicht so ausrechenbar ist wie andere Teams! 😉 Klar haben auch sie, schlechtere Spiele drin, aber das ist ja bei allen Teams so, denn auch allgemein is das Niveau mehr zusammen gerückt.
    Deswegen meine ich das auch insgesamt gesehen, spielt Potsdam für mich persönlich den attraktiveren Fußball, ideenreicher, hat man Heute auch wieder gesehen und gehört (sorry wenn ich Zeit geschrieben habe oben) 😉
    Ich erwarte einfach mehr von Wolfsburg, mit dem Kader den sie haben. Da finde ich persönlich, kommt da einfach zu wenig (wie Kalki auch schon sagte). Klar kann man sagen, das sie hier und da mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatten, das Poppi momentan auch nicht ihre beste Form hat &&& aber so gehts auch anderen Teams. Und gerade Potsdam hatte es dahingehend weitaus schwerer, mit etlichen Langzeitverletzten…
    Ich weiß, hätte hätte Herrentoilette, aber ich VERMUTE, wenn bei Potsdam ALLE die im Kader sind, an Board sind, haben sie das beste Team der Liga… Das was Wobs zeigt, ist einfach zu einfallslos, verläuft oft nach dem gleichen Prinzip und wenn von der anderen Seite Druck kommt, verfällt Wobs oft zu sehr in Hektik. Und so grundlegende Sachen kann man schon von einem Team erwarten, was etliche Nationalspielerinnen hat! 😉
    Wie gesagt, jeder hat seine Meinung und es ist auch nichts gegen Wolfsburg selbst, die Spielerinnen finde ich fast alle toll, aber kommt da nicht eine gewaltige Steigerung, wird Potsdam dieses Jahr wieder das Rennen machen und das nicht ganz unverdient. Deswegen bin ich auch gespannt was Wobs macht, wenn Keßler wieder fit ist.
    Insofern Frankfurt nicht noch dazwischen funkt, wird das ein spannender Zweikampf! 🙂

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Auch wenn Wolfsburg nicht seine beste Leistung abgerufen hatte und mit dem Spiel der Freiburgerinnen nicht so gut zu Recht kam, war es ein spannendes unterhaltsames Spiel, dass großen Spaß beim Zuschauen machte.

    Auch schön das mal wieder ein kompletter Spieltag standfand und dass überall der Ball rollte.

    Großes Lob von mir an die Freiburgerinnen für ihr beherztes und sicheres Defensivspiel bis zum 1:1.

    Was mich besonders freute war dass sie dabei fast ohne Fouls auskamen und dabei den Gegner in seinen Offensivaktionen weitesgehend im Schach hielten.

    Auch das situative Verhalten bei Balleroberung war sehr gut. Von brachial den Ball wegschlagen bis zum gepflegten Aufbauspiel über die schnelle Makenza im Sturm war alles dabei um dem Gegner die Aufgabe schwer zu machen.

    Leider war bei den Kontern der finale Pass der nicht ankam, das Manko der „Schwarzwaldmädels“ im heutegen Spiel.
    Man setzte auch den Gegner schon in der eigenen Hälte gut unter Druck, dadurch war auch das Aufbauspiel der Wolfsburgerinnen teils ungewohnt fehlerhaft.
    Das meiste kam über außen. Auch später über Wensing, die viel nach vorne machte. Faißt fand ich heute etwas unscheinbarer als sonst.
    Leider brachte der Ausgleich einen Bruch im Spiel.
    Freiburg hielt gut gegen, war aber dann irgendwie etwas angenockt, Wolfsburg tankte selbstbewusstein und drängte auf den Sieg.
    Drei 100%Chancen in den letzten Minuten zeugen dann doch von einem verdienten Sieg des VfL, wobei die Freiburger mit dieser Neiderlage hart bestraft wurden, nach diesem tollen Spiel.

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    zu Lira @ Michelle&Sheldon

    Bei einem möglichen Wechsel von Lira zum Saisonende, würde ich allerdings eher an die neureichen Clubs im Ausland denken.
    Als ich das Interview las, von der Aufstiegsklausel in Liras Vertrag bei Mainhatten, dachte ich eigentlich eher an einen möglichen Wechsel zu PSG.
    Tolle Stadt, gutes Geld, optimale Bedingungen( wir hatten mal dank enthusio einen Artikel über Annikes und Lindas Leben in Paris hier im Forum diskutiert) und auch ein Zusammentreffen mit alten Weggefährtinnen wie Annike Krahn und LInda Bresonik aus alten Duisburger Zeiten wäre möglich.
    Innerhalb der Bundesliga käme eigentlich nur Wolfsburg in Frage, wobei für mich ein Wechsel von Lira nicht so zu dem bisherigen Wolfsburger Konzept von Kellermann passen würde.

    In der Offensive ist Wolfsburg zumindest nächste Saison hervorragend besetzt. Daher würde so ein Wechsel eher publicity wirksam sein, also eher zu Frankfurt passen.
    Bei Lira denke ich außerdem dass sie bei einem erneuten Wechsel den Sprung in ein anderes Land von Interesse wäre, nach dem sie schon für 3 Topp-Mannschaften innerhalb der Bulli gespielt hat.

    Malmö mit Mittag wäre eine gute Alternatibe, allerdings stehen die, wie hier vielfach erwähnt wurde, auch nicht mehr so gut finanziell da. Und eine Lira wird keine finanziellen Abstriche machen wollen und dürfen. (O-Ton Schröder: Lira wird von ihrem Berater fremd bestimmt (: )

    England sähe ich allerdings ncoh als Option, vor allem da vor allem Chelsea momentan groß aufrüstet, und London sicherlich eine interessante Metropole für sie bieten würde.

    Allerdings sagte sie in diesem Interview auch, dass sie ihren Enis (Alushi) nicht missen möchte und dieser ja unbedingt in der Bundesliga spielen möchte. (momentan noch 2. Liga)

    Bleibt alles abzuwarten, vielleicht klappt es ja bei ihr in Frankfurt letzlich dann noch zumindest nächste Saison und Lira erfüllt ihren Vertrag.

    (0)
  • Alice sagt:

    @ Sheldon: Wolfsburg hat Freiburg 0:5 auswärts geschlagen und Lina Magull wurde gegen Leverkusen für Jakabfi eingewechselt, geg. Sindelfingen für Odebrecht, geg. Potsdam und den SC07 für Pohlers und geg. Bayern für Wensing. Sie wird also ganz und gar nicht auf Keßlers Position beschränkt. Für sie geht es auf jeden Fall darum Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln, wie Markus sagte.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Weiß eigentlich jemand, warum Lisa Evans bei Potsdam gegen Bad Neuenahr heute nicht zum Einsatz kam ? Hat sie auf der Bank gesessen oder war sie gar nicht im Kader ? Ich hätte sie jedenfalls heute in der Stammformation erwartet.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Dawidenko: Ich glaube nicht, dass Lira noch einmal den Fehler machen wird und nur auf Geld, Stadt etc. schauen wird. Die Zeit in Frankfurt waren für sie bisher zwei verlorene Jahre. Das wird ihr eine Lektion gewesen sein.

    Daher schließe ich eig Teams wie PSG grundsätzlich aus. Dort läuft es sportlich einfach nicht gut genug.

    Wolfsburg dagegen würde sportlich passen. Blässe auf links ist zur Zeit nunmal technisch die Schwachstelle im Wolfsburger Spiel. Da würde Bajramaj gut hinpassen. Außerdem kann sie mit Keßler unglaublich gut, das sind unsere beiden deutschen Top-Mittelfeldspielerinnen, zusammen mit Marozsan.
    Außerdem hat Wolfsburg ein sportliches Konzept, was man von PSG und Frankfurt so nicht behaupten kann.

    Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass sie zugunsten ihres Freundes in der Region bleibt und zu Bad Neuenahr wechselt, wenn Celia bleibt. Die spielen ein 4-3-3, optimal für sie. Dazu eine gute Arbeit von Colin Bell.
    Ist zwar ziemlich irrealistisch, aber Bajramajs Motive kann ich nach diesem Transfer-Fehlgriff absolut nicht einschätzen.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Sie hat sich beim Cyprus Cup verletzt.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Markus Juchem: Genau das, was Sie geschrieben haben, wir Kellermann auch zu Magull sagen und es ist auch völlig richtig, das zu ihr zu sagen. Immerhin ist es in aller Interesse in Wolfsburg, dass sie sich weiter entwickelt.

    Aber mit der Auswechslung von heute wurde genau eines gesagt: „Wenn es eng wird, bist Du raus, selbst wenn Keßler nicht dabei ist.“ Wie will sie da rauskommen? Meine persönlich Meinung (auch wenn ich anderes hoffe): Sie steht auf dem Abstellgleis, wenn sie nicht die nächste Chance nutz (jeder sollte eine 2. Chance kriegen). Aber das ist auch okay, weil es Leistungssport ist und nicht Bolzen mit Freunden und weil sie sich das „Gesamtpaket“ ausgesucht hat.

    @Dawidenko: Ich bin gespannt, was Lira am Saisonende machen wird. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie vorher spielen, mit zur EM fahren und dort aufrumpfen kann. An einen Wechsel in Deutschland glaube ich nicht. Sportlich würde nur Potsdam (wo immer eine „offene Tür“ (Bernd Schröder) ist und Wolfsburg Sinn machen. Finanziell würde wohl nur Wolfsburg funktionieren. Aber in den Vororten von London braut sich etwas zusammen, wo sie gut hinpassen würde…

    (0)
  • Detlef sagt:

    Lolly schrieb;
    „Da macht Potsdam mehr aus den Chancen und vorallem spielen sie zur Zeit den weitaus attraktiveren und effektiveren Fußball.“

    Nunja, gegen Freiburg und Bayern war dies sicher so, obwohl „attraktiv“ für mich etwas anderes ist!!!
    Heute hätten die TURBINEN (bei ähnlicher Effektivität wie zB in Freiburg) mindestens 6:0 oder noch höher gewinnen können/müssen!!!

    Der deutsche Meister war so gnadenlos überlegen, daß die Kurstädterinnen keine einzige echte Torchance im ganzen Spiel hatten!!!
    Celia war vorn völlig auf sich allein gestellt, und hat gegen die heute sehr gut funktionierende TURBINE-Abwehr keinen Stich gesehen!!!
    Die gelbe Karte war eine tiefe Verbeugung vor der Nationalspielerin da Mbabi, denn ihr Frustfoul an ALYSSA war eine klare Tätlichkeit, und hätte eigentlich rot bedeuten müssen!!!

    Der SC07 Bad Neuenahr spielte heute nicht wie ein Erstligist!!!
    Konnten die Kurstädterinnen noch im Pokalspiel die Partie bis zum Schluß offen halten, waren sie heute eine Klasse schlechter als die Gäste!!!
    Erschreckend war (wieder einmal) die Leistung der Nationaltorhüterin Almuth Schult!!!
    Sie scheint zur Zeit nur noch ein Nervenbündel zu sein!!!
    Jeder Ball der auf ihr Tor kam wurde zum Risiko, denn sie klatschte die Bälle nur ab, wo eine gute Torhüterin sie sicher fängt!!!
    Und das alles unter den wachsamen Augen der Bundesgöttin!!!

    TURBINE hätte (wie schon geschrieben) heute etwas für sein Torekonto tun können!!!
    Aber man verfiel wieder in den alten Schlendrian, und verkomplizierte die Angriffe wo es nur ging!!!
    Das es nach der langen Pause noch erhebliche Abstimmungsprobleme gab ist sicherlich normal!!!
    Zumal der Großteil der Potsdamerinnen sich erst wieder an grünen Rasen gewöhnen mußte, wo sie doch wochenlang nur auf Schneeboden trainieren konnten!!!
    Aber wenn ich 2:0 oder 3:0 führe, darf ich ruhig auch mal aus der zweiten Reihe schießen, und muß den Ball nicht immer über die Torlinie tragen wollen!!!

    Insgesamt genommen war es ein guter Auftritt des deutschen Meisters, wenngleich noch sehr viel Spielraum nach oben ist!!!
    Den „attraktiveren Fußball“, den Lolly beschrieben hat sind die TURBINEN bisher zwar schuldig geblieben, aber die gezeigten Ansätze dazu sind bereits erkennbar!!!

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    danke, das hatte ich gar nicht mitbekommen. Um was für eine Verletzung handelt es sich denn und wie lange wird sie ausfallen ?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Alice: Ob nun gegen Pohlers, Keßler oder Jakabfi, Magull spielte immer auf der „10“.
    Entweder in einem 4-4-2 mit Raute (wenn Keßler nicht spielte), oder in einem 4-2-3-1, wo sie eine hängende Spitze bildete.

    Natürlich, sie kann auch neben Keßler spielen. Aber das passiert nur dann, wenn man eine Stürmerin opfert. Gerade, wenn in der Startelf Pohlers, Müller und Popp stehen, hat man keine Stürmerin mehr auf der Bank.

    Magull kommt also nur dann zum Einsatz, wenn Keßler ausfällt oder wenn Kellermann nur mit einer echten Spitze spielen lassen würde. Das 4-2-3-1 ist aber nunmal nicht das Standardsystem und deswegen kommt Magull nur zu Kurzeinwechslungen, wenn der Spielstand eine taktische Maßnahme erlaubt oder wenn keine Stürmerin mehr zur Auswechslung bereit steht.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @hapl27,
    Ich habe mir das Spiel Freiburg gegen Wolfsburg zwar noch nicht angesehen, aber 6 Minuten Nachspielzeit klingt für mich nach einem üblen „Gemetzel“, mit vielen-, bzw langen Verletzungsunterbrechungen???

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Soweit ich weiß eine Fußverletzung, am besten mal beim Verein nachfragen.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Ich mag mich wiederholen – erstes Bundesligaspiel von Beginn an. Ich finde es schon befremdlich, mit welchem Maß hier die Leistung einer jungen Spielerin im Anfangsstadium ihrer Karriere bewertet wird. Es ist doch vollkommen richtig gewesen, dem Spiel durch Einwechslungen neue Impulse zu geben. Dass man bei einem Rückstand dann eher auf die erfahreneren Spielerinnen zurückgreift, ist doch vollkommen nachvollziehbar. Das hat doch nichts mit Abstellgleis zu tun.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Kunststück, es war für Bad Neuenahr das erste Pflichtspiel im neuen Jahr nach mehr als 100 Tagen Winterpause.

    (0)
  • Chris sagt:

    @Detlef

    Was darf man sich denn unter diesem Foul von da Mbabi vorstellen? Beine weggezogen oder sowas?

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Markus;
    Schon klar!!!
    Aber immerhin konnten die Kurstädterinnen schon auf dem grünen Rasen trainieren, den die meisten Potsdamerinnen nur noch vom Hörensagen her kannten!!!

    Und immerhin waren drei 07-erinnen an der warmen Algarve, und konnten dort ausreichend Spielpraxis sammeln!!!
    Und von Leonie mal abgesehen, machten Celia und Almuth nun wirklich nicht gerade den Unterschied aus!!!

    Übrigens habe ich Sarah Gregorius vermißt, die ja auf Zypern aktiv war!!!
    Weiß jemand bescheid???

    @enthusio,
    Es sieht leider sehr schlecht bei LISA aus!!!
    Seltsam ist für mich nur, daß es weder auf der TP-HP, noch auf der HP des schottischen Fußballverbandes komuniziert wurde!!!
    Laut sehr zuverlässiger Quellen hat sich LISA auf Zypern den Fuß gebrochen, und fällt somit wohl 6-8 Wochen aus!!!
    Damit ist für sie die Saison gelaufen!!!
    Alles Gute, und gute Besserung LISA!!!

    (0)
  • enthusio sagt:

    @ Detlef:
    Deine Info stimmt weitgehend, Lisa Evans hat sich beim Cyprus Cup einen Ermüdungsbruch im Schienbein zugezogen und fällt noch vier Wochen aus. Hoffentlich ist sie in der Endphase der Bundesliga und beim Pokalendspiel in Köln wieder dabei.

    Quelle:

    (0)
  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Sarah Gregorius hat eine Mandelentzündung.

    (0)
  • noworever sagt:

    @Detlef
    „Erschreckend war (wieder einmal) die Leistung der Nationaltorhüterin Almuth Schult!!!“

    … die leistungen von vetterlein und benkarth waren auch nicht gerade zum zunge schnalzen.
    souveränität sieht wohl ein bißchen anders aus.
    sie hatte zwar keine auf, aber das erste wolfsburger tor ging klar auf benkarth’s kappe.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @noworeever: Klar auf Benkarths Kappe? Weil sie den Schuss aus kurzer Distanz nicht festhalten konnte?? Das ist doch kein Torwartfehler.

    (0)
  • Chris sagt:

    Denke auch das es Benkarths Fehler war. Den Weitschuss muss sie festhalten und dann kommt Müller gar nicht mehr an den Ball. Folglich fällt das Tor nicht. Und das sie solch einen Schuss festhält kann man schon erwarten.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Chris: weitschuss? Klar hält man den mit etwas Glück auch fest, aber es war kein klassischer Torwartfehler.

    (0)
  • Sylvijaaa sagt:

    Finde die Kritik an Magull reichlich überzogen. Sie musste auch viel defensiver spielen als sonst. Das Spiel änderte sich auch nicht mit Beginn der 2. Halbzeit, sondern mit der Einwechslung von Müller. Die hat nach ihrer Einwechslung erstmal Leupolz umgetreten (Zeichen setzen), und war danach an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt.

    Schult ist anscheinend restlos verunsichert nach dem Algarve Cup. Hoffentlich kann sie bald mal wieder ihre Leistungen stbilisieren.

    (0)
  • Chris sagt:

    Ich hab gelernt das ein Weitschuss, wenn er nicht festgehalten werden kann, so entscheidend zur Seite geklärt werden muss, damit es eben nicht zu einer zentralen Einschussmöglichkeit für den Gegner kommen kann.

    (0)
  • Jennifer sagt:

    Die Kommentare hier zu dem Spiel Freiburg – Wolfsburg sind ja schon fast besser als das gesamte Spiel. Für den neutralen Beobachter war das Spiel doch sehr einseitig, da Wolfsburg drückend überlegen war. Freiburg hatte im gesamten Spiel vielleicht 2-2,5 gute Möglichkeiten. Wolfsburg hat sich selbst in Bedrängnis gebracht, da sie (mal wieder) eine Vielzahl von Chancen leichtfertig vergeben haben. Offensichtlich sind viele Kommentare hier reines Wunschdenken …

    Zu den Kommentaren bzgl. Lina Magull und Laura Benkarth will ich mich gar nicht erst äußern, da mein Kommentar nicht veröffentlicht werden würde. Aber es ist schon traurig, wie hier mit jungen Spielerinnen umgegangen wird. Ich kann nur inständig hoffen, dass die Spielerinnen diese Kommentare nicht lesen.

    Ansonsten freue ich mich, dass die Frauen-Bundesliga so spannend ist!

    (0)
  • Meta sagt:

    Bei Lina sollte man nicht vergessen, dass Sie bereits gelb hatte. Wenn man die Offensive verstärken will, läuft man immer Gefahr in einen Konter zu laufen. Da ist es schon gefährlich, wenn man da eine Spielerin hat, die kein taktisches Foul mehr begehen kann oder sich im Zweikampf zurückhalten muss. So ähnlich hat Ralf Kellermann auch die Auswechslung begründet. Zudem ist sie noch sehr jung und DARF daher Fehler machen. Sie zudem mit Kessi zu vergleichen ist für mich vermessen. Es ist Ihre erste Saison in der BL, für Kessi die wievielte???

    Auch wenn es sicherlich nicht die beste Wolfsburger Leistung war, sollte man einige Dinge nicht vergessen:

    – Freiburg war taktisch hervorragend eingestellt. Natürlich kam ihnen das 1:0 sehr zu Gute. Schon das 5:0 im Pokalhalbfinale war mid. 3 Tore zu hoch zumal Freiburg 3 Latten- bzw. Pfostentreffer hatte und sich durch die rote Karte damals selbst geschwächt hat.

    – Es war jetzt erst das 5. Spiel in der Rückrunde. Und zwischen den DFB-Pokalspielen und der BL lagen immer mid. 2 Wochen Pause. Da geht viel Spielfluss verloren. Klar, dass da noch nicht alles klappt.

    – Wolfsburg hat, trotz des Championsleague Spiels unter der Woche, noch genug Reserven um bis zur 95. Minute das Tempo hochzuhalten. Diese Kondition wird bei der weiteren Belastung ein großer Vorteil sein.

    – Wolfsburg hat sich nach 1:1 nicht zufrieden gegeben sondern weiter auf Sieg gespielt. Das man, wie schon gegen Potsdam, in der Nachspielzeit das entscheidende Tor noch gemacht hat, wird immenses Selbstvertrauen geben.

    – Was sicherlich noch stark verbessert werden kann ist die Chancenverwertung 😉

    (0)
  • noworever sagt:

    @Markus Juchen:
    „Klar auf Benkarths Kappe? Weil sie den Schuss aus kurzer Distanz nicht festhalten konnte?? Das ist doch kein Torwartfehler.“

    sorry markus, es kommt zwar eher selten vor, aber hier kann ich mich leider nicht deiner meinung anschließen.
    habe die szene gerade noch einmal angesehen … der schuß aus „kurzer distanz“ kam aus einer entfernung von etwa 14-15m … doch war er, erstens keineswegs besonders hart und auch nicht besonders plaziert geschossen.
    sie müsste diesen ball entweder ‚haben’/festhalten oder ihn zumindest so abwehren, dass er keine weitere (unmittelbare) gefahr mehr bedeutet.
    ich glaube auch nicht, dass das „glück“, sondern eher eine, auch in weiteren situationen zu beobachtende unsicherheit der entscheidende faktor zu dieser ‚verunglückten‘ aktion war.
    von daher sah dies (von hier) schon sehr verdächtig … wie ein „torwartfehler“ aus.

    (0)
  • Der König sagt:

    Spannende Spiele, Dreikampf an der Tabellenspitze und Last-Minute Entscheidungen. Was willst du mehr?

    Der König hat gesprochen.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Freiburg hat ein sehr gutes Spiel gezeigt, insbes. taktisch durch das verstärkte Mittelfeld mit Auslegung auf schnelle Konter gegen e.Mannschaft,d. das Spiel macht genau d.richtige Konzept.Bei d.trotz grünem Aussehen nicht einfach zu bespielendem Boden war es schwer für WOB das Spiel aufzubauen,da hierbei sowohl V.Odebrecht u.insbes.L.Magull nicht in d.Lage waren sich, von d.ersten 20 min mal abgesehen, durchzusetzen u.Pässe in d.Spitze zu spielen. Bei d.Versuchen fehlte d.Präzision u.nach d. 0:1 auch d.erforderliche Spritzigkeit aller WOB-Spielerinnen.Nur logisch, daß L.Magull gegen d. zwar defensiv eingesetzte aber sehr gern offensiv agierende L.Gössling (früher Stürmerin)gewechselt wurde,was dem WOB-Spiel auch deutlich, wie auch d.Wechsel v. A.Blässe gegen M.Müller, gut tat.Das Spiel d.VFL lebt v. d. Schnelligkeit d. Aussenbahnen u.d.hat über weite Strecken nicht geklappt,was am Boden u.d.unpräzisen Pässe bzw. Nichtpässen lag.Die langen Bälle kamen meist nicht an bzw.wurden v.d.aufmerksamen Freiburgerinnen abgefangen.Die Gelbe f.A.Popp war meiner Meinung nach wegen Meckerns u.nicht wie hier geäußert wegen unsportlichen Verhaltens; d. Kritik ist auch falsch,denn die vielen Tritte in d.Füsse v. A.Popp hat d.Schiri nicht so konsequent geahndet,wie sie es später dann gemacht hat.Ich mag d.Turbine-Spiel,aber ob es wirklich so bes. attraktiv ist? Hier in WOB hätten sie,wenn auch wohl ersatzgeschwächt, e.böse Packung erhalten können, wenn d. VFL nicht sein Chancen-Verwertungs-Manko hätte.Ich freue mich jedenfalls auf e.spannende Meisterschaft,e. tolles Pokalendspiel mit zwei tollen Manschaften und e.Weiterkommen in d.Championsleague.Auch schön,daß sich weitere Manschaften in d.Liga verbessert haben u.d.Spiele enger sind,denn nur Spiele mir 5:0 und evtl.höher bringen d. Frauenfußball hier nicht weiter.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Zu Lina Magull: Nein, meines Erachtens darf sie keine Fehler machen, wenn sie sich bei Wolfsburg wirklich durchsetzen will und Wolfsburg das Ziel hat, in drei Wettbewerben wirklich ganz vorne dabei zu sein. Dazu dürfen sie in einer Saison lediglich 4-5 Spiele nicht gewinnen, wenn sie drei Titel holen wollen.

    Wolfsburg hat sie für den A-Kader geholt und um sich in diesem durchzusetzen, muss sie dauerhaft Spitzenleistungen bringen. Wolfsburg hat nunmal den Anspruch, die beste Mannschaft Deutschlands und mindestens die zweitbeste Mannschaft Europas (hinter Lyon) zu sein. Und wie waiiy gesagt hat, wenns eng wird, ist Magull raus bzw. gar nicht erst drin.

    Magull hat sich diesen Druck selbst gemacht, indem sie zu Wolfsburg gewechselt ist. Doch sie scheint diesem Druck nicht gewachsen. Generell scheint sie mir nicht genug Talent zu haben, als dass Kellermann langfristig sein System auf ein 4-2-3-1 mit ihr auf der „10“ umstellen wird. Denn Odebrecht, Keßler und Jakabfi sind gesetzt und werden auch noch die nächsten 5-6 Jahre gesetzt sein, auf links erhalten Blässe, Popp oder Faißt den Vorzug.
    Wenn Pohlers und/oder Müller ihre Karriere beenden, dann wird Kellermann eher wieder ne neue Stürmerin einkaufen, als auf Magull zu setzen.
    In Wolfsburg wird sie meiner Meinung nach ganz sicher auf lange Zeit nur Bankdrückerin für Kurzeinsätze bleiben, genauso wie Jäger, die schon längst abgeschrieben ist.

    Generell noch einmal zum Spiel:
    @Jennifer: Ich weiß nicht, welches Spiel du gesehen hast, aber Freiburg hatte deutlich mehr Möglichkeiten, die bloß nicht vernünftig zu Ende gespielt wurden. Hätte beispielsweise Makanza den Ball ähnlich wie die Norwegerin gegen die Schweden beim Algarve-Cup über die Torhüterin gehoben, wäre das 2:1 fällig gewesen.
    Hätte Hegenauer den Ball nicht so schlampig mit der Hacke im gegnerischen Strafraum abgelegt, sondern den Ball direkt abgenommen, wäre es ebenso gefährlich geworden. Und so wurde es eigentlich immer gefährlich, wenn Freiburg mal in die gegnerische Hälfte kam, allein Wolfsburg kann sich bei den Freiburgerinnen bedanken, dass diese so inkonsequent waren, ansonsten hätte das auch gut und gerne mal 3:1, 4:1 für Freiburg ausgehen können.

    Auch zu Müller möchte ich mich nur kurz noch äußern: Diese Frau muss mit ihren Aktionen aufpassen. Dieses Durchziehen gegen Leupolz war mehr als „Zeichen setzen“, das war schon fast gefährliches Spiel. Motivation gut und schön, aber Übermotivation wird die Mannschaft auf lange Zeit eher schwächen.

    Zu Benkarth: Man kann so einen Schuss schonmal festhalten. Der war nicht aus kurzer Distanz, sondern aus gut 18-20 Metern (Strafraumgrenze). Schien gestern so, als hätte sie gerade bei harten Schüssen Probleme, die ließ sie nämlich öfter fallen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Vielleicht habe ich das Potential von Lena Magull auch einfach falsch eingeschätzt. Ich habe sie für einer der 4-5 echten Spielmacherinnen in Deutschland gehalten, die auch sehr viel Entwicklungspotential hat. Wenn das so wäre, bräuchte sie vor allem Spielzeit, um das auch weiter entwickeln zu können. Und damit meine ich nicht, in der 70. Minute für Conny Pohlers beim Stand von 3:0 eingewechselt zu werden. Dann ist ein Spiel gelaufen und Spaß für Wolfsburg. Sie braucht Spiele ab der 1. Minute und über 90 Minuten. Dazu hatte sie gestern erstmals die Chance. Wie viele Chancen wird sie noch bekommen? Ich tippe auf rund 10 Spiele… in den nächsten 4 Jahren, es sei denn, Nadine Keßler verletzt sich länger (was ihr keiner wünscht) oder verlässt den Verein. Aus diesem Grund bin ich so kritisch. Lena Magull hat sich diese Situation ausgesucht (oder ihr wurde die Situation ausgesucht). Dann muss sie sich dem stellen, wenn sie den oben genannten Anspruch hat.

    Aber vielleicht habe ich mich wirklich getäuscht und sie ist nur eine mittelprächtige Spielerin, die ein gutes (nicht sehr gutes) Backup ist und wo auch nicht der Ehrgeiz vorhanden ist, das Potential weiter zu entwickeln. Dann war das gestern wirklich ein gutes Spiel von ihr. Immerhin war das Spiel von Wolfsburg gefällig, wenn auch nicht zwingend in der 1. Halbzeit. Der Druck auf Freiburg war nicht übermäßig, aber er war da. Und zur Halbzeit war man ergebnistechnisch auch nicht so weit hinten, als dass es nicht korrigiert werden konnte.

    Was ich damit meine, dass eine überdurchschnittliche Spielerinnen auch Verantwortung übernehmen sollten. Sie sollten auf ihrer Position in einem Verein spielen, wo sie auch in der Regel 90 Minuten, jedes Spiel eingesetzt werden, um sich weiterzuentwickeln. Wenn das bei einer der beiden Mannschaften, die die „besten Gesamtpakete“ schnüren können, nicht geht, muss man woanders spielen, auch wenn man dann kleinere Brötchen bäckt. Im Training wird man die Erfahrung nicht bekommen.

    Und sich dahinter zu verstecken, dass Nadine Keßler in so jungen Jahren so viel mehr Erfahrung hat, das ist zu einfach. Keßler ist nach Potsdam gegangen, als es eine Chance gab, zu spielen im zentralen Mittelfeld und sie hat sich durchgesetzt, weil sie eben genau in solchen Situationen richtig klasse Leistungen brachte. An sie wurden genau die harten Maßstäbe angelegt, die hier kritisiert werden. Der Effekt ist, dass sie jetzt in den meisten Spielen souverän wirkt und ihren Stempel aufdrücken kann.

    Also entweder ist Lena Magull genau richtig als Ersatz auf der Bank in Wolfsburg (dann entschuldige ich mich hiermit offiziell, weil ich sie zur hart kritisiert habe) oder ihre Karriereplanung war suboptimal im letzten Sommer, weil sie gerade in der jetzige Phase viel mehr Spiele bräuchte. Dann sollte sie schnellstens korrigieren (Leihgeschäft?).

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Erwähne bitte den Namen „Jäger“ nicht mehr. Ich halte sie für die Linksfüßlerin mit dem größten Potential in Deutschland. Und es tut mir in der Seele leid, was mit ihr passiert derzeit.

    Ein Gegenbeispiel wird hoffentlich Melanie Leupolz sein, die einfach spielen und Erfahrung sammeln muss. Und auch Leonie Mayer sehe ich sehr positiv, dass sie nach München geht.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.L.Magull darf weiterhin auch Fehler machen u.wird auch weitere Einsatzchancen erhalten.R.kellermann hat zwar d.nachvollziehbaren Ehrgeiz mit d.Möglichkeiten in WOB um Titel zu spielen,aber er stellt d.Mannschaftsleistung immer über Einzelleistungen, wie L.Gößling schon einige Male erfahren mußte.Wenn er nicht an L.Magull glauben würde,dann wäre sie schon, wie auch z.Zt.A.Jäger in d.2.Mannschaft um Spielpraxis zu haben.Er baut auf L.Magull,da M.Müller u.C.Pohlers in d.nächsten 1-2 Jahren aufhören werden und er junge Spielerinnen (überwiegend deutschsprachig)heranführen wird.Wenn R.Kellermann wirklich noch e. Stürmerin für d.beiden zuvor genannten holen will,dann nur vom Kalliber Celia d M´B.bzw. passend auch zu A.Popp, also e. eher technisch gute u.schnelle Spielerin. Hier unterscheiden sich die Vorgehensweisen b.VFL von Männer-Team und Frauen-Team.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Also erst einmal heißt sie Lina und nicht Lena, vielleicht kannst Du Dir das für deine nächste Tirade merken. Der Vergleich mit Nadine Keßler hinkt gewaltig. Als sie nach Potsdam kam, hatte sie bereits eine nahezu komplette Bundesligasaison für den 1. FC Saarbrücken gespielt.

    Aber offenbar ist es Usus, nicht nur hier auf Womensoccer, dass realitätsferne Ansprüche an junge Spielerinnen gestellt werden. Mag sein, dass sich Magull in Wolfsburg in Zukunft nicht wird durchsetzen können (dieses Schicksal würde sie dann mit rund 95 bis 98 % der Bundesligaspielerinnen teilen, die das in Wolfsburg ebenfalls nicht schaffen würden).

    Ich finde es gut, dass sie sich der Herausforderung stellt und es einfach probiert, sich bei einem europäischen Spitzenverein durchzubeißen, wenn es nicht klappt, kann sie immer noch zu einem anderen Verein wechseln.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Der Nachname ist Maier, nicht Mayer. Ob München das richtige Pflaster ist, um sich spielerisch weiterzuentwickeln, wird ebenfalls erst die Zukunft zeigen.

    (0)
  • Matze sagt:

    @Sheldon: “ Der war nicht aus kurzer Distanz, sondern aus gut 18-20 Metern (Strafraumgrenze).“
    Wie groß ist deiner Meinung nach denn der Strafraum?

    (0)
  • Alice sagt:

    Markus, danke für die klaren Worte. Unfassbar wie hier gerade auf der Grundlage von Halbwissen geurteilt und verurteilt wird. Da kann man wirklich nur hoffen, dass es von Betroffenen nicht gelesen wird. Sowas könnte dan in der Tat zu großer Verunsicherung führen. Macht doch mal bitte halblang und hackt dann nicht noch weitere Absätze lang erbarmungslos drauf ein. Das kann man als halbwegs empathischer Mensch ja fast nicht aushalten.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @wally.Muß mann mit 19 Jahren u.gerade mal 1 Jahr auf hohem Niveau spielend in e. so wichtigen Mittelfeldposition solche geforderten überragenden Leistungen bringen? ich meine Nein. Sie muß sich erst mal an das hohe Tempo und d.härtere Gangart gewöhnen. Sie hat sicherlich schon gute offensive Qualität,aber noch keine defensive Qualität,wie sie e.N.Kessler inzwischen zeigt.Sie ist derzeit neben L.Gössling in dieser Position schon e.Alternative, braucht aber schon noch defensive Schützenhilfe z.B.durch V.Odebrecht oder d.Anderen vor u. hinter ihr insbes. in d.Balleroberung.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ich denke nicht, dass überhaupt verstanden wird, was gemeint ist. Und deshalb wird es immer wieder diese Entscheidungen geben, die dann ins Nichts laufen.

    Btw: Man kann übrigens am besten 2 Dinge miteinander vergleich, die total unterschiedlich sind, weil man dann eben Komponenten hat, die differieren. Deshalb sind die Karrieren von Keßler und Magull gut zu vergleichen, weil es beispielsweise das Jahr gab, in dem sich Keßler in Saarbücken weiterentwickeln konnte. Das Jahr konnte sich Magull einfach schenken und nutzt jetzt diese Saison in Wolfsburg.

    Aber ich sehe ein, dass ich Magull einfach falsch einschätze und dass meine Kritik nicht nur überzogen, sondern völlig deplatziert war.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Ich stimme in ziemlich allen Punkten zu:

    „Muß mann mit 19 Jahren u.gerade mal 1 Jahr auf hohem Niveau spielend in e. so wichtigen Mittelfeldposition solche geforderten überragenden Leistungen bringen? ich meine Nein.“
    –> Stimmt auch in meinen Augen.

    „Sie muß sich erst mal an das hohe Tempo und d.härtere Gangart gewöhnen.“
    –> Stimmt auch in meinen Augen. Das geht sicher über viel Spielpraxis.

    „Sie hat sicherlich schon gute offensive Qualität,“
    –> Auf jeden Fall.

    „aber noch keine defensive Qualität,“
    –> muss sie das überhaupt, wenn es defensive Mittelfeldspielerin/-nen gibt?

    „braucht aber schon noch defensive Schützenhilfe “
    –> Diese brauchen auch Hanebeck, Keßler und Marozsan. Deshalb hat man ja 11 Spielerinnen.

    (0)
  • Aldur sagt:

    Sheldon sagt:
    „Zu Lina Magull:…Generell scheint sie mir nicht genug Talent zu haben…“

    Dieselbe Magull, die Du vor einem halben Jahr – während der U20-WM – schon in die A-Nationalmannschaft schreiben wolltest, wie immer bereits unterlegt mit möglichen Aufstellungen, hat plötzlich nicht mehr genug Talent?

    Hier im Ruhrgebiet würde man wohl dazu sagen: „Ja nee is klar…“

    (0)
  • noworever sagt:

    die überzogene kritik um magull ist nichts neues – vor ein paar wochen war marozsan dran ihren senf abzubekommen.
    das einzig neue ist der namensaustausch.
    die ecke, aus der das gejammer kommt ist die gleiche.
    eine junge aufstrebende spielerin aus potsdam wird sich wohl nie eine solche abreibung ‚verdienen‘ …

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Wally. Freut mich,dann stimmen die Relationen und die Ansprüche wieder.Auch, daß 11 Spielerinnen nötig sind und die Besagten ebenfalls Hilfe benötigen. Ich meine aber schon ,daß Lina noch lernen muß aggressiver gegen den Ball zu arbeiten und mehr Defensivarbeit bei gegenerischem Ballbesitz leisten muß. Wie heißt es so sinnig: Die Defensive fängt bei den Stürmerinnen an – und das sieht man auch überwiegend bei A.Popp, Z.Jakabfi u.M.Müller.Mein Eindruck v. R.Kellermann ist auch, daß er längerfristig denkt u.auch deshalb im letzten Jahr m.V.Odebrecht nur e.gestandene Mittelfeldakteurin verpflichtet hat, sonst nur rel.junge Spielerinnen mit Entwicklungsmöglichkeiten (dazu zähle ich auch A.Popp u. L.Wensing mit 21- bzw. 20 Jahren)wie A.Jäger, L.Magull u.J.Tietge. Auch wenn der Konkurenzkampf durchaus hoch ist, sieht man jedoch einen großen Zusammenhalt in dieser Mannschaft, weil alle ein gemeinsames Ziel haben.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Ich möchte jetzt mal vom Thema L.Magull wegkommen u.zur allgemeinen Lage der Mannschaften in der Liga etwas anmerken. Es gibt hier 3 Mannschaften, die normalerweise versuchen das Spiel zu machen und etwa 4 Mannschaften z.Zt. Bayern,Freiburg,Essen u.noch Bad Neuenahr, die aus einer guten Defensive durch Konter o.Standarts gegen diese 3 Mannschaften auch punkten können.Genau diese 4 Mannschaften haben aber dann Probleme,wenn sie das Spiel selbst gestalten müssen, so wie es Bayrn München in Leverkusen ergangen ist.Deshalb sehe ich die Bayern auch noch nicht auf einem Level mit den 3 Top-Teams, selbst wenn man ihnen gegen Turbine im Pokalspiel eine gute Leistung zugestehen konnte.Aber genau das war das Spiel was sie z.Zt. können und deshalb gegen die 3, wenn diese ihr Spiel nicht in guter Form vortragen und aufziehen, auch gut aussehen bzw. punkten oder gar gewinnen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @nororever: Das wird es bei Potsdam auch geben, wenn eine Spielerin mit diesem Potential ihre Leistung nicht abrufen kann. Aber da muss man ehrlich sein, dass derzeit in Potsdam keine deutsche Spielerin gibt, die ein ähnliches Potential wie Magull oder gar Marozsan hat. Etwas Ähnliches gab es übrigens letzte Saison bei Bianca Schmidt, die extrem kritisiert wurde, als die Wechsel nach Frankfurt (Peter, Schmidt) bzw. Wolfsburg (Odebrecht) bekanntgegeben wurden. Da spielte sie extrem verunsichert und musste sich auch harte Worte anhören. Kritik wurde auch bei Alex Singer geäußert. Interessant könnte es bei Andrine Hegerberg oder Johanna Elsig (wenn wieder fit) werden, wenn sie wirklich ihre Chancen bekommen, weil es wohl auch nicht zu viele Chancen sein werden. Auch sie müssen dann sofort da sein und Leistung zeigen.

    Aber bei aller Kritik vergesse ich nicht, dass diese Kritik auf dem hohen Niveau angesiedelt ist, weil das Potential der kritisierten Spielerin so hoch ist. Das habe ich auch schon oben erwähnt.

    Ich würde beispielsweise eine Anna Blässe nicht so kritisieren, weil ich ihr Potential bei weitem nicht in den Regionen sehe. Und letzte Woche habe ich z.B. Alex Popp sehr verteidigt, ob sie kritisiert wurde. Es hat also auch nichts mit dem Verein zutun.

    @Altwolf: Ja, Kellermann kann das Zünglein an der Waage sein. Ich halte ihn für einen guten Trainer, der vielleicht wirklich behutsam arbeiten kann. Leider ist auch er den Zwängen unterworfen, im Zweifelsfall erst einmal den Sieg einzufahren, um die Erfolge in Meisterschaft, Pokal u. CL zu sichern / erringen. Da kann man eben auch nicht zu viele Experimente machen.

    Da wäre ich wieder bei meinem Vorschlag: „Ausleihgeschäft.“ Wenn Magull in einem Team aus dem Mittelfeld 15 – 20 Spiele in einer Saison über 90 Minuten spielen würde / dürfte / müsste, weil sie alternativlos ist, dann könnte sie mit gestärkter Brust nach Wolfsburg zurückkehren und eine echte Alternative zu Keßler sein.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Das ist mir bei Bayern auch aufgefallen (s.o.). Wobei ich mir die Entwicklung bei Leverkusen nach der Winterpause interessiert anschaue. Ich denke fast, dass sie jetzt mehr das Potential abrufen können, was der Kader hergeben sollte. Vielleicht müssen wir sie in ein paar Wochen zu den 4 von Dir genannten Mannschaften zählen und das Resultat der Bayern von Sonntag relativiert sich ein wenig. Ich bin da auf jeden Fall gespannt.

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    War wieder mal in Freiburg vor Ort um das Spiel gegen Wob zu sehen.
    Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Hier spielte mit Wob eine Mannschaft mit vielen aktuellen und ehemaligen Nationalspielerinnnen. Und genau da lag der Unterschied. Während Freiburg die Chancen hatte den Sack frühzeitig zu zumachen, wurden sie dann noch durch die Efektivität der Wolfsburgerinnen bestraft. Das man so ein Spielerpotenzial nicht über neunzig Minuten im Griff haben kann steht wohl ausser Frage. Freiburg hat sich sehr gut verkauft und hat sämtliche Möglichkeiten die sie haben in die Waagschale gelegt. Wenn man dann in der 94. Minute noch das entscheidende Tor kassiert ist die Frustation natürlich ziemlich groß. Auch mir war es nicht verständlich, weshalb die ansonsten sehr gute Schiedsrichterin 5 Minuten nachspielen ließ. Auf einige Anmerkungen zu den vorgehenden Kommentaren möchte ich kurz eingehen.

    Beim Treffer zum 1:1 stand ich ziemlich auf Höhe des Freiburger Tores. Laura Benkarth konnte einfach nur noch auf diesen Schuß aus ca 12-13 Metern (Nicht 18-20 Meter@Sheldon)reagieren, denn die Torhüterin konnte nicht ahnen ob der Ball der von rechts kam, aufs Tor oder zurück gespielt wird. Sie mußte sich also neu positionieren. Da alles ziemlich schnell ablief, konnte sie nur noch eine Abwehrreaktion zeigen. Und jetzt kommt der Unterschied. Martina Müller hat hier spekuliert und die Abwehrreihen von Freiburg eben nicht, so konnte sie auch frei vor dem Tor stehen. Eine Abwehrspielerin muß sich immer so positionieren, dass sie zwischen Ball und Gegner steht.Außer bei einer Flanke die Benkarth unterlief, machte sie einen guten Eindruck. Sie war lautstark und immer damit beschäftigt ihre Abwehr zu ordnen. Der zweite Unterschied: Es kommt immer darauf an, was für eine Abwehr ich vor mir habe.Für mich eine der Schwächsten in der Freiburger Mannschaft war Makanza. Sie ist zwar schnell aber unwahrscheinlich uneffektiv. So ließ sie mindesten zwei große Möglichkeiten liegen, hatte unnötige Ballverluste, die immer wieder zu gefährlichen Angriffen der Wolfsburgerinnen führten.Und der dritte Unterschied: Wob schoß aus jeder Lage aufs Tor, während Freiburg trotz Möglichkeiten viel zu wenig auf`s Tor schoß.Eine der besten Spilerinnen der Freiburger war Juliane Maier. Frau Neid vielleicht mal diese Spielerin genauer anschauen. (Provokation;-)). Mein Fazit: Wob hat auf Grund der Erfahrung und dem Spielerpotenzial sicher verdient gewonnen.
    Ansonsten halte ich es wie Markus Juchem: Lasst die jungen Spielerinnen (Magull, Benkarth,Leupolz,ja auch noch Schult etc.), ihre Erfahrungen sammeln, dann ist mir vor der Zukunft des Frauenfußballs nicht Bange.Bei Mannschaften wie Freiburg, Bad Neuenahr, jetzt auch Duisburg, Essen, Jena haben diese Spielerinnen die Möglichkeit zu spielen und sich zu verbessern.

    Was mir noch auf fiel: Ich habe auf der HP beim SC Freiburg vergeblich eine(n)Torwarttrainer(in) gesucht. Gibt es da kein Torwarttraining?? Das wäre wirklich schade und fahrlässig.

    (0)
  • hapl27 sagt:

    @ Detlef:

    „…aber 6 Minuten Nachspielzeit klingt für mich nach einem üblen “Gemetzel”, mit vielen-, bzw langen Verletzungsunterbrechungen“

    Da weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll!

    1. In den Fifa-Regeln heißt es zur Nachspielzeit:

    Dauer des Spiels – Nachspielzeit:
    In jeder Spielhälfte wird die Zeit nachgespielt, die verloren geht für
    Auswechslungen
    Verletzung von Spielern
    Transport verletzter Spieler vom Spielfeld
    Zeitschinden oder
    jeden anderen Grund.
    Die nachzuspielende Zeit liegt im Ermessen des Schiedsrichters.

    1.Im gestrigen Spiel gab es 6 Wechsel,dazu in der zweiten Halbzeit allein 2 längere Verletzungsunterbrechungen von Leupolz und Henning. Auch hat die Schiedsrichterin einmal das Spiel unterbrochen um den Freiburger Trainer zu ermahnen. Wie du siehst, einige Unterbrechungen. Nimmt man die allgemeine Faustregel pro Auswechslung 30 Sekunden Nachspielzeit sind wir allein bei 3 Minuten. Dann noch die 3 längeren Spielunterbrechungen und schwupps ist man bei nicht unangebrachten 5 Minuten Nachspielzeit!

    2. Das Wolfsburger Tor fiel in der Nachspielminute 3.09, also erst in der vierten Minute der Nachspielzeit. Selbst 5 Minuten überzogen waren, vier waren es allemal nicht ( siehe Punkt 1), sodass das Tor den Wolfsburgern sicherlich nicht aufgrund der zu langen Nachspielzeit geschenkt wurde.

    3. Das dann aus den 5 Minuten fast 6 Minuten waren, hat die Schiedsrichterin nach eigenem Ermessen entschieden, sicherlich auch, aufgrund des ausschweifend langen Jubels der Wolfsburger. Also hat die Schiedsrichterin absolut richtig gehandelt und Freiburg hätte bei mehr Ruhe und Übersicht sicherlich noch ein,zwei gefährliche Situationen herausspielen können, die Wolfsburgerinnen waren nämlich stehend ko.

    (0)
  • noworever sagt:

    @waiiy

    verstehe … wo viel talent ’schlummert‘ können/müssen/dürfen andere maßstäbe angelegt werden …

    vermisse … nur manchmal ein wenig das vertrauen in dieses (außergewöhnliche) talent …
    und (um es in meiner sprache auszudrücken) … to trust in the flow … and that everything will come OUT (so or so!) … as it’s meant to. 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Juliane Maier könnte tatsächlich ein Fall für die N11 sein. Hat ne gute Spielübersicht, ne gute Technik und beruhigt das Spiel. Früher wurden solche Spielerinnen in die Männer-N11 schon nach einer halben Saison berufen, bei Maier dürfte es bis zu einem Wechsel nach Potsdam, Wolfsburg oder Frankfurt, vllt auch nach München dauern.

    Zu den 5 Minuten Nachspielzeit: Sind zwar vertretbar, aber die FIFA-Regeln sind in der Praxis längst überholt. Da ist es eigentlich die Regel, dass es bei normalem Spielablauf 3 Minuten Nachspielzeit gibt, wenn es Verletzungen gab, auch mal 4 Minuten, 5 Minuten eigentlich nur noch dann, wenn es sowas wie Rudelbildung, wirklich mehrminütige Verletzungen, Elfmeter und Rote Karte innerhalb der Halbzeit gab.

    Letztlich aber hätte sich niemand vor der Nachspielzeit darüber beschwert, denn Freiburg hätte genauso gut in dieser Zeit noch ein Tor schießen können, in der 90. Minute sah es jetzt nicht unbedingt so aus, als ob diese 5 Minuten zugunsten einer Mannschaft waren. Insofern waren sie in Ordnung. (selbst wenn es 3 Minuten gegeben hätte, wäre das Tor dann wohl die letzte Aktion gewesen).

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Wally.Da scheiden sich die Geister.Wenn sich e.Talent aus der 2.Liga kommend, nach nicht mal einer Saison unter Profi-Bedingungen, alternativlos auf der Spielposition in e.andere 1.Ligamannschaft ausleihen läßt (welche Mannschaft böte sich da an?),hätte sie sicherlich mehr Spielpraxis, aber würde sie sich wirklich weiterentwickeln? Ich glaube es ist e. Mentalitätsfrage ,ob du dich mit aller Konsequenz durchbeissen willst und dann mußt du dich mit denen z.B. im Training messen können, die derzeit auf deiner Position spielen und dabei sehen können, was dir noch fehlt.Wenn du dann im direkten Vergleich (auch im Training o.Vorbereitungsspielen) deinem Trainer zeigst was du drauf hast, wirst du deine Chance bekommen,gerade in einem Verein, der auf mehreren „Hochzeiten“ tanzt.Beim Ausleihen besteht einfach die Gefahr, daß du auf deinem Niveau stehen bleibst oder in einem defensiv spielenden System keine Möglichkeiten hast deine offensiven Qualitäten zeigen zu können.Ich bin gespannt was in Potsdam aus der 16-jährigen Defensivspielerin wird,die man beim Pokalspiel gesehen hat.Nun gut Turbine hat auch e. gute 2.Mannschaft in d.2.Liga, da müssen wir erst noch hin, um auch denen d.2.Reihe u.d.Nachwuchs e.höheres Spielniveau bieten zu können.

    (0)
  • Lolly sagt:

    Fakt ist doch eigentlich:
    Alle Teams müssen sich in den nächsten Spielen noch steigern. Aber das ist ja normal, nach der schon echt langen Winterpause! 🙂 Da kann man keine Glanzleistungen erwarten, egal ob vom 1. oder vom 12. 🙂
    Fakt ist auch, das die Frauenfußball – Fangemeinde wie eine kleine Familie ist (im Gegensatz zu den Männern) also lasst uns alle die Hände reichen und weiter sachlich und ohne Beleidigungen unsere Meinungen austauschen, denn davon gibt es genügend und oft fällt einem ja auch etwas nicht auf, was man dann durch den Austausch heruasfindet!:-)
    Ahoi meine Lieben 🙂

    (0)
  • O. Christ sagt:

    FF-Fuchs schrieb: „Was mir noch auf fiel: Ich habe auf der HP beim SC Freiburg vergeblich eine(n)Torwarttrainer(in) gesucht. Gibt es da kein Torwarttraining?? Das wäre wirklich schade und fahrlässig.“

    Stimmt, merkwürdig. Bisher war das seit Jahren die ehemalige Nationalspielerin Elke Walther, über eine Veränderung finde ich nichts.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Meinst du Pauline Bremer? Sie ist aber nicht Defensivspielerin, sondern nominell Außenstürmerin, die aber auch im Mittelfeld eingesetzt wird. Sie kam nicht nur im Pokal zum Einsatz, sondern wurde seit dem Spiel gegen Gütersloh bei jeder Partie eingesetzt.

    Ich denke, dass Schröder auf eine sehr, sehr junge Mannschaft hinarbeitet. Der Abgang von Yuki scheint ja schon beschlossene Sache, im Sturm werden dann nächste Saison voraussichtlich Ada Hegerberg, Pauline Bremer und Natasa Andonova die Plätze gebucht haben, dahinter Lisa Evans und Antonia Göransson auf den Außenbahnen. Das ist die Mannschaft der Zukunft, wie sie Schröder forciert.
    Genoveva Anonma und Asano Nagasato werden sich ganz schön strecken müssen.

    Auch da legen wir natürlich die Messlatte hoch an. Genoveva wurde hier allein nach 2, 3 schwächeren Spielen massiv kritisiert und von Schröder folgerichtig auf die Bank gesetzt. Auch Evans strich für ihre Ineffektivität Kritik ein, Hanebeck sowieso, nicht zu vergessen die Abwehr, die ständig und massiv kritisiert wird.

    Das wissen die Spielerinnen aber auch, wenn sie zu Potsdam kommen, dass dort ihre bisherigen Leistungen nichts mehr zählen, ja, dass sogar eine sehr gute Saison bei Potsdam nicht bedeutet, in der nächsten Saison automatisch zum Stamm zu gehören. Da gilt es Spiel für Spiel Topleistungen abzurufen.

    @Lolly: Das hast du schön gesagt mit der Familie, doch wir müssen wissen, was wir als diese Familie wollen. Wollen wir aus dem Leistungssport Fußball Ringelpietz mit Anfassen machen, dann bitte! Aber dann soll niemand Ansprüche stellen, dass wir irgendwas erreichen im Leistungssport. Das dürfen wir dann nicht fordern, denn dass können diese ungeforderten Spielerin dann nicht leisten.

    Oder wollen wir, dass wir im Fußball wirklich die Besten werden? Dann müssen wir uns aber auch äußern und klare und harte Kritik anbringen, denn ohne das ändert sich nichts.
    Unser Abo auf Titel von früher, wo man als Trainerteam nahezu alles versauen konnte und Deutschland gewann trotzdem, das funktioniert schon längst nicht mehr. Den Vorsprung, den wir vor anderen Ländern am Anfang hatten, ist absolut aufgebraucht. Nun können wir Titel nur noch durch harte Arbeit und hohe Ansprüche erreichen.

    Diese grundlegende Entscheidung müssen wir fällen. Ansonsten wird es immer wieder daran scheitern, dass wir verschiedene Vorstellungen von der Entwicklung des FFs haben!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Lolly.Dem kann man uneingeschränkt zustimmen.Der Frauenfußball hat mehr Fans u.Beachtung in der Öffentlichkeit verdient und das zu unterstützen sollte unser aller Ziel sein, egal welchem Verein man angehört.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Danke für die Aufklärung.Ja ich meinte P.Bremer, hatte sie aber offenbar fälschlicherweise in die Aussenverteidigung eingeordnet.Natürlich müssen professionelle Strukturen im Frauenfussball auch beinhalten, daß kritisiert wird und e.schlechte Leistung auch als eine solche bezeichnet werden darf.Allerdings respektvoll vor d.Persönlichkeit d.Spielerin u.nicht beleidigend und abwertend.Das Spiel im Algarve-Cup gegen d. USA hat gezeigt,was international gefordert ist, auch wenn d.Schirileistung nicht dem Niveau entsprach, nämlich köperliche Fitness, Zweikampfhärte u.Schnelligkeit,so gerade am Rande d.Unfairness.Da sind wir in d.FF-Bundesliga eigentlich noch in e.Schonraum, was ich deswegen nicht schlecht finde,aber da müssen sich einige Spielerinnen noch umstellen wenn sie international spielen.

    (0)
  • hanah sagt:

    Zu lira: Ich muss sagen ein Wechsel ins Ausland wäre nicht schlecht:) Auch schweden oder Frankreich wäre cool;) Mein persönlicher Liebling: England!! zwei meiner absoluten lieblingsspielerinnen in einer liga wäre voll geil!!;) ( Lira und jakobbsen:))

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hier kann man Ausschnitte des Spiels Essen-Jena sehen:

    (0)
  • Lolly sagt:

    @Sheldon
    Wollte es nur mal mit sagen, denn hier gab es auch schon diskussionen, wo sich die Fanlager untereinander beleidigt und runtergemacht haben und das gehört sich nicht! man kann sachlich diskutieren, das bringt mehr! 🙂
    Natürlich wollen wir die besten im FrauenFußball werden und soweit weg wie viele es sagen, sind wir auch nicht 😉 Aber es gehört natürlich noch ne Menge Arbeit dazu, das bleibt außer Frage… Wie gesagt konstruktive Kritik ist immer hilfreich, aber es ist immer schwer, dies den betreffenden Leuten mitzuteilen, denn ich glaube kaum, das die solche Diskussionen wie hier mitlesen xD Zudem bleibt abzuwarten, ob diese Kritik auch wirklich ankommt, denn lapidar gesagt sind sie die Profis und wir die Laien (auch wenn wir vlt intensiv den FF verfolgen), weißt du wie ich das meine?
    Ich prinzipiell will den Frauenfußball weiter förden und ihm helfen, egal wie und ich denke da spreche ich für sehr viele Menschen mit, egal welchem Verein sie angehören.
    Bloß was kann man als Normalo machen, das der FF mehr gefördert wird. Da reicht leider kein Fanshop-Shopping oder irgendwelche Seiten auf Facebook oder in anderen Communitys… Bzw macht das nur einen kleinen Teil aus… Am Ende sind es die Spielerinnen die es in der Hand haben, diesen kann man nur den Druck nehmen oder das fußballerische fördern, aber das liegt wohl auch nicht in unserer Hand…
    Die Spenden-Aktion für den FCR Duisburg, war ein erster wichtiger Anfang, da hat man gesehen, das die Vereine zusammenhalten. 🙂 Aber ich sehe da den DFB in der Pflicht, die Mediengesellschaft und vlt auch den ein oder anderen Männerverein vlt…
    Das der FF seit 2003 einen großen Schritt gemacht hat, weiß jeder, aber das kann und wird noch nicht das Ende sein, denn der FF verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie der MF 🙂
    Lustig wie man von einem Thema zum anderen kommt xD

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ich finde die Diskussionen sehr interessant hier, auch wenn sie mit dem eigentlichen Thema dieses Freds nur eingeschränkt zu tun haben!!!

    Ich finde die „Entscheidungsfrage“ von Sheldon, sollte hier, und in allen anderen FF-Foren ganz groß und ganz fett über jedem Thema stehen!!!

    „Wo wollen wir überhaupt hin“???

    Diese Entscheidungsfrage sollte sich jeder User immer wieder stellen, der sich hier über Kritik an Spielerinnen (egal ob jung oder erfahren) beschwert, bzw dies als „Unfassbar“ oder gar als „erbarmungslos“ empfindet!!!

    Reden wir hier über Freizeitkickerinnen oder über Leistungssportlerinnen???

    Sorry Alice, aber das ist kein Kindergeburtstag hier, sondern da gehts um Leistungen auf aller höchstem Niveau!!!
    Du kannst mir glauben, daß sich die Mädels jeden Tag im Training wesentlich „deutlichere“ Sachen anhören müssen, als das was hier geschrieben worden ist!!!
    Als „halbwegs empathischer Mensch“ wärst Du sicher schockiert, was in einer zweistündigen Trainingseinheit in Potsdam so alles passiert!!!
    Doch die TURBINEN sagen selber immer wieder, daß nur das sie zu Höchstleistungen bringt!!!
    Es bringt sie eben nicht weiter, wenn Du sie hier in Watte einpacken willst!!!

    noworever schrieb;
    „…die ecke, aus der das gejammer kommt ist die gleiche.
    eine junge aufstrebende spielerin aus potsdam wird sich wohl nie eine solche abreibung ‘verdienen`“

    Sehr starke Worte, deren Inhalt aber keiner ernsten Prüfung standhält!!!
    Zunächst einmal finde ich es schade, daß Kritik immer wieder mit „gejammer“ gleichgesetzt wird!!!
    So bekommen wir in Deutschland nie eine ernste Streitkultur hin!!!

    Der letzte Satz wurde ja schon von einigen Anderen hier wiederlegt, ich möchte noch ergänzen!!!
    Zu Saisonbeginn hielt ich sehr viel von ERICA DILLMANN, die für mich eine sehr talentierte und durchaus „eine junge aufstrebende spielerin“ war!!!
    Leider konnte sie diese hohen Erwartungen nicht erfüllen, was ich auch hier so geschrieben hatte!!!

    Alle TURBINEN die momentan unter „junge aufstrebende spielerin“ fallen, geben zZ keinen Grund zur Klage!!!

    Lolly schrieb;
    „Bloß was kann man als Normalo machen, das der FF mehr gefördert wird.“

    Immer wenns irgendwie möglich ist ins Stadion gehen, und vor allem die Vereine unterstützen!!!
    Und immer wieder darüber im Freundeskreis sprechen, vielleicht kommt doch mal jemand zu einem BuLi-Spiel mit, und der erzählt es dann in seinem Bekanntenkreis usw!!!
    Oder wie in meinem Fall, daß mir meine Arbeitskollegen am Montag früh dazu gratulieren, daß meine TURBINEN am Sonntag 3 Punkte geholt haben!!!
    Und das im tiefsten Schwabenland, wo man diese Info nicht aus dem Regionalblättl entnehmen kann!!!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Lolly: Nun, du willst gerne, dass der Frauenfußball genau dieselbe Resonanz bekommt wie der Männerfußball. Das ist ein erstrebenswertes Gut, was wir denke ich hier alle weitestgehend wollen. Diejenigen, die eine elitäre Liga wie im Hockey beispielsweise befürworten, als kleine Randsparte, scheinen mir jedenfalls in der Minderheit zu sein.

    Wie lässt sich nun dieses Ziel realisieren? Detlef spricht es schon an, durch Zuschauer. Fußball hat vor allem dadurch die Resonanz heutzutage bekommen, weil er bereits zu einem Zeitpunkt, wo der Fußball noch nicht taktisch-technisch hochklassig und mehr Kampf als Gala war, Horden an Zuschauern ins Stadion bekommen hat. Erst dadurch konnte er sich bis heute so entwickeln.

    Wie kann man aber Zuschauer bekommen und halten im Frauenfußball? Einerseits durch Qualität, andererseits durch Rivalität. Derbystimmung lockt auch noch heute die meisten Zuschauer ins Stadion. Dort braucht die Mannschaft jeden Fan, deswegen kommen sie alle dahin.
    Das bedeutet, Vereinsrivalitäten sind ein wichtiger Weg zu größeren Zuschauerpotential. Duelle wie natürlich Potsdam-Frankfurt, aber auch Duisburg-Essen (Revierderby), Potsdam-Jena (Ostderby) sowie auch ein Duell wie Gütersloh-Herford lockt die Fans hinterm Ofen vor.
    Andererseits ist heute auch ein wichtiger Indikator die Qualität der Sportart. Schnelligkeit, technische Fähigkeiten und Fertigkeiten, Zweikampfverhalten, Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, Spielwitz, Spielideen, das sind zumindest in der gehobenen Frauenfußballschicht wichtige Qualitätsbestimmungen, ebenso wie natürlich auch die Qualitätsunterschiede. Je geringer, desto besser für die Zuschauerzahlen, denn bei knappen Abständen ist eine Unterstützung durch Fans viel wichtiger.

    Das bedeutet, als Fan kann man mehrere Dinge schon tun, die zwar im Kleinen geschehen, die aber doch für den Frauenfußball in der medialen Präsenz durchaus von Bedeutung sind:

    1. Werde Fan einer bestimmten Mannschaft – nur als Fan kannst du das Feeling des Fußballs übermitteln. Ein objektiver Beobachter ist ein Ausbund an Langeweile. Der motiviert niemanden, zum FF dazu zu kommen. Niemand geht ins Stadion, nur wegen diesem Family-Feeling, das mag in Japan funktionieren, aber nicht in Deutschland, wo Fußball ganz anders bewertet wird.

    2. Lass dich auf Fan-Rivalitäten ein – sie tun dem FF gut, egal, wie sie geführt werden. Die Identifikation mit dem Verein wächst auch immer mit der Abgrenzung gegen andere. Das stärkt Fangruppen, sowohl die eigene als auch andere. Andere Fangruppen werden auch dadurch gestärkt, dass die eigene Fangruppe überlegen ist. Gerade bei wichtigen Spielen wird es dann nämlich auch relevant, wer die energischeren Fans hat. Das kann spielentscheidend sein.

    3. Fordere als Fan hochwertigsten Fußball – Qualität, die nur dazu reicht, so gerade die beste Mannschaft zu sein, reicht nicht aus. Denn der Großteil des Fanklientels, dass der FF erreichen könnte, ist von den Eindrücken des MF dominiert. Das ist nunmal so, damit muss man leben.
    Und da ist ein Spiel wie das am Sonntag zwischen Wolfsburg und Freiburg, das zum Teil auf beiden Seiten zu großen Teilen durch Standfußball geprägt ist, nunmal nicht zufriedenstellend. Die Ansprüche im Profifußball steigen dauerhaft. Die Aussagen von Neid („die anderen haben aufgeholt“) sind da extrem kontraproduktiv, weil sie sich genau diesen immer steigenden Ansprüchen verweigern.

    Das sind die Möglichkeiten, die wir haben: Auf der einen Seite selbst mit aller Energie für den eigenen Verein brennen, auf der anderen Seite aber auch kritisch gegenüber der Qualität des FFs zu sein und sich zu äußern. Selbst wenn es niemand von den Bossen hier liest, die Fans lesen es.

    Und da bewirkt es etwas, weil es authentisch ist. Und das ist wichtig heute: Fordernde, selbstbestimmte Fans, die was wollen, die guten Frauenfußball haben wollen. Selbst wenn man sie nicht hört, sie setzen ein Zeichen!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Das ist eine sehr gute Analyse und Beurteilung der Lage des FF, da kann ich Dir nur zustimmen.
    Wie ich schon zuvor geäussert habe,nützen d.FF keine einseitigen Spiele mit hohen Ergebnissen, sondern Spiele auf möglichst hohem Niveau, entweder mit Derby-Charakter oder solche Spiele wie derzeit zwischen den 3 Grossen, so erinnere ich mich gern an WOB-Frankfurt mit über 8000 Zuschauern u.natürlich dabei der erforderlichen Darstellung in d.Öffentlichkeit.
    Hier sind auch die regionalen Printmedien,wie auch lokale Sponsoren u.letztendlich auch die TV-Wahrnehmung entscheidend.EUROSPORT bemüht sich zumindest den internationalen FF zu zeigen,aber den DFB-TV kennen nur die, die sowieso schon FF-Fans sind.Auch ich versuche immer wieder Männerfussball-Anhänger für den FF zu interessieren und einige sind auch bereit sich das mal anzuschauen.In WOB sind d.Vorraussetzungen sicherlich nicht d.Schlechtesten, denn alle Dauerkarten-Besitzer d.MF haben freien Eintritt u.auch aufgrund d.Erfolge haben hier inzwischen regelmäßig Berichte in d.lokalen Medien ihren Platz.Aber es gibt da auch das Problem der Spielzeiten, denn e.Spiel abends an e.Wochentag o.Freitag, wie z.B.gegen Turbine,dann fallen hier 2 Schichten von etwa 30.000 potentiellen Zusachauern aus (betrifft auch d.MF).Andererseits versucht man Überschneidungen zu vermeiden, so So 13:00 gegen Essen u.um 15:30 VFL gegen Nürnberg:So gehe ich erst zu d.Frauen,dann direkt anschließend zu den Männern.
    Ich möchte auch nochmal die Art und Weise der Diskussionen und die Beteiligten hier loben,denn in anderen Foren,insbes. beim MF wird dieses Niveau bei Weitem nicht erreicht.
    Liegt vielleicht auch an dem „Wächter“!!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Das mit dem Niveau hier gegenüber den Männerforen dürfte auch daran liegen, dass es beim MF nicht so schlimm ist, wenn einfach mal ne große Gruppe Fans wegbricht. Dafür gibt es dort einfach zu viele.

    Ich würde mich nicht auf die Printmedien bzw. Medien generell verlassen. Die ziehen erst nach, wenn sich der FF durchgesetzt hat. Im Fernsehen beispielsweise haben immer Sportarten zu kämpfen, die einen langen Zeitraum einnehmen. Das ist auch beim Wintersport so. Rodeln und Bob wird eigentlich immer gezeigt, weil es gerade mal 15 Minuten am Stück einnimmt, Ski Alpin, da sind es schonmal 30 Minuten, Skispringen auch nur 30 Minuten.
    Das sind alles Kurzsportarten.

    Sportarten wie Biathlon oder Langlauf, wo ein Rennen sich auch schonmal über 1 1/2 Stunden strecken kann, mussten lange kämpfen und erstmal eine Riesenlobby aufbauen, bevor man sie komplett zeigte.

    Frauenfußball wird sich erst durchsetzen, wenn die Lobby groß genug ist, als dass die öffentlich-rechtlichen es verantworten können. Medien ziehen erst ganz spät mit, wenn man die hat, kann man sagen, dass sich eine Sportart wirklich durchgesetzt hat.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar