Das Spitzentrio will auswärts punkten

Von am 23. März 2013 – 11.29 Uhr 13 Kommentare

Am 16. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kämpft das Spitzentrio in Fernduellen um den Erhalt der Meisterschaftschancen. Dabei müssen alle drei Teams auswärts antreten – die Frankfurterinnen bei der Mannschaft, die ihnen in der Hinrunde überraschend einen Punkt abnahm. Die Partie des VfL Wolfsburg beim SC Freiburg wird live auf DFB-TV übertragen.

Um 14 Uhr ist Anstoß im Freiburger Möslestadion, wo es zu einer Neuauflage des Pokalhalbfinals kommt, das der VfL vor drei Wochen klar mit 5:0 für sich entscheiden konnte.

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Popp einsatzbereit
„Wir werden versuchen, aus dem Pokalspiel unsere Lehren zu ziehen und werden verändert auftreten“, sagt SC-Trainer Milorad Pilipovic. „Wir wollen gut dagegen halten und Wolfsburg Paroli bieten. Vielleicht gelingt uns dann eine Überraschung.“ Verzichten muss Pilipovic dabei auf Fiona O’Sullivan, Sonja Giraud, Selina Nowak und die Langzeitverletzte Jobina Lahr. „Das ist für uns eine zusätzliche Motivation und Herausforderung. Wir wollen natürlich trotz der angespannten personellen Situation alles aus dem Spiel herausholen,“ gibt sich Pilipovic kämpferisch. Auf Wolfsburger Seite steht Alexandra Popp zur Verfügung. „Alex Popp hat sich gegen Rossiyanka nichts gebrochen. Die Hand ist zwar noch geschwollen, aber mit einem entsprechenden Verband wird sie am Sonntag einsatzfähig sein“, so VfL-Trainer Ralf Kellermann.

Turbine reist ins Ahrtal
Der Tabellenzweite aus Potsdam reist unterdessen zum SC 07 Bad Neuenahr. Momentan haben die Potsdamerinnen 28 Punkte auf dem Konto und liegen damit – bei noch einem Spiel in der Hinterhand – vier Zähler hinter Spitzenreiter Wolfsburg. Punktgleich mit Potsdam auf dem dritten Rang liegt der 1. FFC Frankfurt, der allerdings ebenfalls bereits eine Partie mehr absolviert hat als Potsdam.

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13 Kommentare »

  • Speedy75 sagt:

    Mal sehen mit welchen Ergebnisse man dann morgen rechnen kann und wo es wieder spannend wird.

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  • Sheldon sagt:

    Bin gespannt, wie Wolfsburg sich in Freiburg schlägt. Eigentlich ne klare Sache für Wolfsburg, aber:

    In dieser Saison konnte man bisher auswärts erst 8 Punkte aus 5 Spielen holen. Zwei Unentschieden (Essen und Bad Neuenahr), dazu eine Niederlage in München, außerdem hat man in Roä nur 1:1 gespielt.

    Die Auswärtsschwäche von Wolfsburg ist erstaunlich, wo man doch zuhause bisher alle Spiele doch ziemlich klar gewinnen konnte. Es ist umso erstaunlicher, dass es in der Meisterschaftssaison von den Männern 2009 genauso war: Zuhause holte man 49 Punkte aus 17 Spielen, auswärts dagegen nur 20 Punkte.
    Ich bin sehr gespannt, ob man diese Auswärtsschwäche abstellen kann. Es wäre mal interessant zu sehen, wie es kommt, dass der VfL Wolfsburg zuhause in allen Teams ne Hochburg ist, auswärts aber enorm schwach auftritt.
    Es ist normal, dass ein Verein auswärts schwächer ist, aber bei Wolfsburg fällt es enorm auf.

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  • Alice sagt:

    Sheldon, du musst aber auch bedenken, dass die Spiele gegen den SC07 und den FCB die beiden letzten der Hinrunde waren und nach kräftezehrenden Wochen in 3 Wettbewerben stattfanden (und das zum ersten mal). Ich weiß nicht, ob man das dann gleich als „Auswärtsschwäche“ auslegen kann.

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  • Sheldon sagt:

    Mag sein. Doch das kann keine Entschuldigung sein. Für die Schlüsselfiguren war das nicht die erste Europapokalsaison. Keßler, Henning, Odebrecht, Wensing, Popp und Pohlers haben diese Erfahrung schon alle gemacht.

    So oder so, in beiden Fällen würde es schwer werden. Gehen wir davon aus, dass Wolfsburg Rossiyanka übersteht.
    Dann sähe der Spielplan im April und im Mai wie folgt aus:

    Mi 10.04. Sindelfingen (A) – Liga
    So 14.04. Arsenal (A) – CL
    Mi 17.04. Bayern (H) – Liga
    So 21.04. Arsenal (H) – CL
    (Mi 24.04. Duisburg (A) – Liga; Nachholspiel vom 14.04., verschoben wegen CL)
    So 28.04. Frankfurt (A) – Liga
    (Mi 01.05. Leverkusen (A) – Liga; Nachholspiel vom 21.04., verschoben wegen CL)
    So 05.05. Potsdam (A) – Liga
    So 12.05. Bad Neuenahr (H) – Liga
    So 19.05. Potsdam (NP) – Pokal
    (Do 23.05. Lyon (NP) – CL)

    Das sind bei 11 Spielen nur 3 Heimspiele. Innerhalb von 43 Tagen 11 Spiele, darunter die Top 4 der Bundesliga: 2x Potsdam, 1x Frankfurt, 1x Bayern; und zwei der besten Teams Europas: 2x Arsenal, 1x Lyon.

    Lassen wir uns überraschen, am Ende zählen keine Ausreden!

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  • Alice sagt:

    Ja, keiner nimmt an bzw. sollte annehmen, das die Saison schon gegessen ist. Beim Blick auf den Spielplan wird mir immer ganz schwindelig. Ich wollte nur anmerken, dass die beiden Remis und das verlorene Spiel unter den Umständen auch im eigenen Stadion hätten passieren können und nicht zwangsläufig auf Auswärtsschwäche zurückzuführen sind. Und nach Ausreden suche ich sowieso nicht, sondern höchstens nach Erklärungen. Mal sehen was uns das Team morgen zeigt und ob sie die eher unbefriedigende CL-Erfahrung gut verdaut haben.

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  • Tim Wolf sagt:

    @ Sheldon

    Ich versteh deine Logik nicht. Willst du uns erzählen, dass eine anstrengende Saison jede weitere anstrengende Saison weniger anstrengend macht? Regeneriert man als Schlüsselfigur mit Europapokalerfahrung schneller, läuft effizienter oder strengt sich automatisch weniger an?

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  • enthusio sagt:

    Sheldon, ich wundere mich schon, dass Du bei Deiner Auflistung der angeblichen „Auswärtsschwäche“ der Wölfinnen deren haushohen 8:1-Pokal-Auswärtssieg vom 18.11. in Duisburg und auch den klaren 5:0-Auswärtssieg beim Pokalspiel am 2.3. auswärts in Freiburg unterschlagen hast. Wenn man diese beiden Spiele zu den von Dir aufgeführten Spielen dazurechnet, ist an Deiner Theorie absolut nichts dran. Im übrigen war Wolfsburg beim 0:0 in Essen haushoch überlegen, hat aber seine zahlreichen Torchancen nicht nutzen können. Für Essen war es ein mehr als glückliches Unentschieden.

    Ich bin übrigens gespannt, ob Conny Pohlers diesmal endlich wieder von
    Anfang an im Sturm aufgeboten wird (Kellermann läßt sie in letzter Zeit öfter erst in der 2. HZ aufs Feld) und ob Nadine Keßler nach ihrer Zwangspause schon wieder zum Einsatz kommen wird (glaube ich aber nicht). Prima, dass man das Spiel auf DFB-TV verfolgen kann, denn es gibt doch nichts Schöneres, als an einem Tag zwei verschiedene Spiele (erst live im Stadion und dann abends bei DFB-TV) genießen zu können.

    Und noch eine Bemerkung zu Potsdam: Für die sympathische Sara Doorsoun würde es mich sehr freuen, wenn sie gegen ihre alte Mannschaft aus Bad Neuenahr in der Stammelf stehen würde.

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  • Sheldon sagt:

    @Tim Wolf: Es macht schon etwas aus, wenn du als Spielerin die Belastung von 40 Spielen pro Jahr kennst. Man muss lernen, sich die Kräfte besser einzuteilen, man weiß, welche Grundlagen im Sommer notwendig sind, um 40 statt 20 Spiele durchzustehen.

    Gerade in den wichtigen Spielen am Ende einer langen Saison setzen sich in der Regel die Teams durch, die wissen, wie sie mit einer solch großen und dauerhaften Belastung umgehen müssen.
    Diese Spielerinnen gehen die Sache zumeist disziplinierter an als andere, denn sie können es sich nicht erlauben, irgendwo irgendwelche Körner zu verschwenden.
    Das betrifft beispielsweise auch Verletzungen. Eine erfahrene Spielerin würde niemals vorschnell wieder ins Training einsteigen, sondern immer eine Verletzung gut auskurieren.

    Fußball ist auch immer ein Erfahrungsspiel. Gerade in Bezug auf Regeneration.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Nadine Keßler am Mittwoch in Wolfsburg erzählt, dass sie am Montag wieder ins Training einsteigen will.

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  • grammfon sagt:

    Laut DFB-Ticker steht Lotzen heute nicht in der Startaufstellung. Man sollte sich zwar nie auf den DFB-Ticker verlassen, aber habe ich da was verpasst? Ist sie eventuell verletzt?

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Mag ja sein, dass daran nichts dran ist. Fiel halt bloß auf, dass Wolfsburg, wenn dann auswärts verliert (zuhause 15 Siege in 15 Spielen in dieser Saison).

    Duisburg allerdings würde ich nicht als Gradmesser nehmen, die sind im Zerfall inbegriffen.
    Natürlich kann Wolfsburg auch auswärts gewinnen, auch hoch, das habe ich nicht bestritten. Aber es wundert mich dann, wieso man innerhalb von 3 1/2 Wochen zuhause Gütersloh mit 10:0 nach Hause schießt, auswärts dann aber gerademal ein 3:0 einfährt.

    Das muss alles für heute nichts heißen, Wolfsburg kann genauso gut heute mit 7:0 gewinnen. Und doch helfen solche Statistiken und Auffälligkeiten, die Spannung anzuheizen.

    Ansonsten wär das wieder nen 4:0, alle haben damit gerechnet und letztlich hätte man sich das Ganze gar nicht antun brauchen. So aber kann man zumindest ein wenig Stimmung im Vorfeld machen.

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  • wieb ke sagt:

    @Sheldon: „Das betrifft beispielsweise auch Verletzungen. Eine erfahrene Spielerin würde niemals vorschnell wieder ins Training einsteigen, sondern immer eine Verletzung gut auskurieren.“
    Das würden sie evt. gerne, aber die Erfahrung hat schon oft etwas anderes gezeigt. Hinter jeder Spielerin stehen eine Menge andere Leute, die die Entscheidungen treffen…..Frag die erfahrenen Spielerinnen doch mal, warum sich oft Folgeverletzungen einstellen oder warum sie so lange „weg vom Fenster“ sind, weil im Training wieder was passiert und sie gar nicht erst wieder bis zu einem Einsatz kommen. Beispiele findet man auch hier in der Berichterstattung genug, sodass man keine Namen aus dem Umfeld nennen muss.

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  • enthusio sagt:

    @grammfon:
    Offensichtlich nicht, sie wurde in der 73.Minute eingewechselt.

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