Potsdam verleiht Kulis nach Schweden

Von am 18. März 2013 – 11.31 Uhr 38 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam leiht Lidija Kulis bis zum Sommer nach Schweden aus. Die 20-jährige Stürmerin aus Bosnien und Herzegowina wechselt zu Linköpings FC.

Kulis spielt seit 2011 für die Potsdamerinnen, kam zuletzt allerdings nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

Ersatz für Linda Sällström
„Sie ist eine laufstarke, linksfüßige Stürmerin, die sehr torgefährlich ist“, so Linköpings Trainer Martin Sjögren.

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„Ich freue mich sehr darauf, in Schweden zu spielen. Die Damallsvenskan ist eine der stärksten Ligen der Welt. Das ist auch für meine persönliche Entwicklung perfekt“, freut sich Kulis auf die Herausforderung. Die neue Saison beginnt in Schweden am 13. April. Kulis wird bis zum 30. Juni in Linköping bleiben.

Linköping musste in der Offensive nach der Verletzung von Linda Sällström handeln. „Wir danken Turbine Potsdam, dass sie uns helfen, indem sie Lidija im Frühling ausleihen“, sagt Clubchef Anders Mäki.

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38 Kommentare »

  • Thomas sagt:

    Laut Turbine-Homepage ist sie erst 20 Jahre alt.
    Turbine Potsdam HP

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  • Nora Kruse sagt:

    Ist korrigiert, danke.

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  • waiiy sagt:

    Offensichtlich ist man bei Turbine weiter vom Potential von Kulis überzeugt. Ansonsten wäre es wohl kein Ausleihgeschäft sondern ein Transfer gewesen.

    Aber ich finde es prinzipiell sehr positiv, dass Spielerinnen ausgeliehen werden, damit sie Spielpraxis auf hohem Niveau erhalten und sich entwickeln können. Ich wünsche mir, dass daraus ein Trend bei Potsdam entsteht, da ich einige Spielerinnen sehe, die man dadurch fördern könnte.

    Man muss aber auch sehen, dass sich das generell negativ auf das Abschneiden der 2. Mannschaft auswirken würde, die dann nicht mehr so stark besetzt wäre und mit den Rehabilitanten (die es ja auch in den nächsten Monaten bei Turbine immer wieder geben wird) nicht eingespielt ist.

    Ich bin auf die Entwicklung dieses Systems und auf die Entwicklung von Kulis gespannt.

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  • Detlef sagt:

    Eigentlich eine gute Lösung!!!

    In Schweden wird LIDIJA wesentlich stärker gefordert sein als in unserer Zweiten, was ihrer Spielstärke ganz sicher zugute kommt!!!
    Außerdem hat ein Blick über den Tellerrand hinaus noch Niemandem geschadet, und so bekommt sie auch gleich skandinavische Härte vermittelt!!!
    Das Verleihen nach Linköping bringt sicherlich auch TURBINE den einen oder anderen Euro zusätzlich ein!!!

    Und das sie lediglich bis zum Sommer, und nicht bis zum Ende der schwedischen Liga im Oktober in Linköping bleibt, mach jetzt natürlich erst recht Sinn, da YUKI uns im Sommer verlassen wird!!!
    Aber dann bekommen wir hoffentlich eine gesunde-, spielstarke- ,und international um Einiges erfahrener gewordene LIDIJA wieder zurück!!!

    Viel Erfolg in Schweden LIDIJA, und bleib unverletzt und gesund!!!

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  • Christina sagt:

    Detlef,

    ich bin zwar kein Turbine Fan, aber ich hab noch nichts im Internet gelesen, dass Yuki euch verlässt.

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  • Ecke sagt:

    @ Christina: das ist ein offenes Geheimnis,dass Yuki zum Sommer zu Chelsea wechselt 😉

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  • Thomas sagt:

    @Christina,

    angeblich steht es in der gedruckten Ausgabe des Kicker und auch die Chelsea Ladies Managerin Emma Hayes soll es auf Eurosport bestätigt haben.

    Schon merkwürdig das es die Vereine nicht bestätigen.

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  • Tim Wolf sagt:

    Wo im Frauenfussball ist denn, von einigen Ausnahmen mal abgesehen, der Unterschied zwischen Transfer und Leihgeschäft?
    Interessant finde ich allerdings, dass das Geschrei jedesmal laut und die Empörung groß ist, wenn Vereine wie Frankfurt oder Wolfsburg einen Teil ihrer Spielerinnen von Potsdam ausbilden lassen. Tut Potsdam allerdings das Gleiche, ist es auf einmal „…prinzipiell sehr positiv“ und „Eigentlich eine gute Lösung!!!“.

    Ein Schelm der…

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  • grammfon sagt:

    @Tim Wolf: Der Vergleich macht hier gar keinen Sinn, schon allein deshalb weil sie nur für 3 Monate ausgeliehen wird und schon seit 2 Jahren von Turbine ausgebildet wird.

    Kulis war zuletzt öfters verletzt und hat auch deshalb ein wenig den Anschluss an die erste Mannschaft verloren. Noch ein Grund, warum es für sie Sinn macht ein paar Monate in Schweden Erstligaluft zu schnuppern bevor sie dann zurückkehrt und hoffentlich den Durchbruch schafft.

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  • Ralf sagt:

    @Tim Wolf

    🙂 Ist dir diese einseitige Wahrnehmung auch schon aufgefallen?! 😉

    Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist das noch lange nicht dasselbe!

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  • fisch sagt:

    @Tim Wolf
    Nochmal zum lesen und mitdenken. WOB und F werben der sportlichen Konkurrenz, insbesondere Turbine Potsdam, gezielt Leistungsträgerinnen und Nationalspielerinnen mit dem Geld ihrer Sponsoren (Weltkonzern bzw. steuerzahlergestützte Großbank) ab, um 1. Wettbewerbsvorteil zu erlangen und 2. gleichzeitig den Konkurrenzverein gezielt zu schwächen. Das ist deren „professionelle“ Kernphilosophie. Ich prangere das immer wieder als sportwidriges, finanzielles Doping an, da der Erfolg maßgeblich mit nichtsportlichen Mitteln erzielt werden soll. Die so erzielten sportlichen Erfolge haben für mich deshalb nur begrenzten Wert. Turbines Leihgabe damit auch nur annähernd zu vergleichen, halte ich deshalb für tendenziell unzutreffend.

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  • Markus Juchem sagt:

    @fisch: Das machen Potsdam und auch andere Vereine genauso, ich kann da nichts Verwerfliches erkennen.

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  • Sheldon sagt:

    Auch wenn es generell schon richtig sein mag, dass Potsdam, Frankfurt und Wolfsburg dasselbe tun, in diesem Fall hinkt der Vergleich schon gewaltig.

    In diesem Fall hat Turbine ja bereits einen großen Teil in ihre Ausbildung investiert. Doch nach so vielen Verletzungen und der großen Konkurrenz im eigenen Lager ist es klar, dass Kulis in dieser Spielzeit wohl kaum noch auf Einsatzzeit kommt. Daher kann sie in Schweden nun die nötige Spielpraxis sammeln, wo die Messlatte nicht ganz so hoch ist und wo die Saison ja auch gerade erst angefangen hat.

    Für Linköping ist das ebenfalls positiv, da ihnen eine zentrale Stürmerin verletzt fehlt und damit Saisonziele in Gefahr sind. Allerdings möchte man sich auch nicht den Kader überladen, so kommt eine so kurze Ausleihe mit Rücknahmegarantie genau richtig.

    Letztlich profitieren alle Parteien davon. Der Hauptunterschied zu einem Transfer ist, dass ein Transfer oft zu Lasten einer Partei geht. Bei einer Leihe aber profitiert der abgebende Verein, der seine Spielerin nicht ganz verliert und dadurch verletzten Spielerinnen Einsatzzeit geben kann, um ihnen den Anschluss zu verschaffen.
    Der ausleihende Verein bekommt kurzfristig eine Spielerin als Ergänzung, die er auch wieder zurückgeben kann.
    Und die ausgeliehene Spielerin kann sich weiterentwickeln.

    Vielleicht sollte man in der BL festlegen, dass alle Spielerinnen erstmal 1 Jahr auf Leihe mit Option transferiert werden, das heißt, wenn es passt, kann die Spielerin bleiben, ansonsten kann man sie wieder zurückgeben.

    Würde es das geben, sämtliche Potsdamerinnen, die nach Frankfurt gegangen sind, wären mittlerweile wieder zurück: Bajramaj, Schmidt, Peter, Angerer.

    Denn zumeist leidet unter einem Transfer auch eine Spielerin, wenn er nicht sportlich, sondern nur materiell motiviert gemacht wurde.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Die Liga in Schweden beginnt am 13. April.

    „Würde es das geben, sämtliche Potsdamerinnen, die nach Frankfurt gegangen sind, wären mittlerweile wieder zurück: Bajramaj, Schmidt, Peter, Angerer.“

    Das ist pure Spekulation und entbehrt jeder Grundlage.

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  • Detlef sagt:

    Tim Wolf schrieb;
    „Interessant finde ich allerdings, dass das Geschrei jedesmal laut und die Empörung groß ist, wenn Vereine wie Frankfurt oder Wolfsburg einen Teil ihrer Spielerinnen von Potsdam ausbilden lassen. Tut Potsdam allerdings das Gleiche, ist es auf einmal “…prinzipiell sehr positiv” und “Eigentlich eine gute Lösung!!!”.

    Ist Tim Wolf ein Forums-Troll, dem es großes Vergnügen bereitet, mit haarsträubenden Vergleichen zu prvozieren???
    Oder war dieser „Beitrag“ wirklich ernst gemeint???

    Markus schrieb;
    „Das machen Potsdam und auch andere Vereine genauso, ich kann da nichts Verwerfliches erkennen.“

    Was macht Potsdam???
    Wie viele Frankfurterinnen, wie viele Wolfsburgerinnen sind in der Geschichte der Bundesliga jemals nach Potsdam gewechselt???
    Wie oft hat TURBINE denn einem direkten Meisterschaftsmitfavoriten eine Leistungsträgerin abgeworben???

    Nicht mal LIRA kann man dazu zählen!!!
    Denn als sie den FCR damals verließ, war sie dort nur noch Bankdrückerin, also keine echte Leistungsträgerin!!!
    Und auch COCO kam nur zu sehr sporadischen Einsätzen bei den Löwinnen!!!

    Da ich vor der Saison die Bayern-Ladies mit zum elitären Favoritenkreis der Meisterschaftsanwärter gezählt habe, würde ich MIRLI als einzige Leistungsträgerin ansehen, die TURBINE jemals einem Mitfavoriten abgeworben hat!!!
    Allerdings war MIRLI bei Bayern zuletzt oft verletzt, sodaß sie wohl zum Zeitpunkt des Wechsels auch keine echte Leistungsträgerin mehr war!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Markus Juchem: Sie sind Journalist, ich bin Kolumnist… Und falls sie es nicht mitbekommen haben, Massensportarten haben schon immer durch Spekulationen geboomt!

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  • Aldur sagt:

    @grammfon:
    Der gewählte Vergleich von Tim Wolf mag hinken, aber die grundsätzliche Aussage ist so abwegig nicht. Bei einigen hier schreibenden TP-Anhängern ist in dieser Hinsicht schon eine – vorsichtig formuliert – sehr ambivalente Sichtweise festzustellen. Um ein anderes Beispiel zu nennen, fallen mir da z.B. diverse Beiträge ein, in denen Wolfsburg heftigst kritisiert wurde, dass man Spielerinnen wie Magull und Jäger „auf der Bank versauern lässt“, was zumindest im Fall Magull ja schonmal gänzlich unzutreffend ist. Ich kann mich aber nicht erinnern jemals ähnlich erboste Kommentare in Bezug auf die Situation von Ergänzungsspielerinnen in Potsdam gelesen zu haben, wie eben z.B. Kulis. Da ist dann die sportliche Konkurrenz einfach zu groß – was ja auch völlig zutreffend ist, für Wolfsburg aber natürlich genauso gilt.

    @fisch:
    Da haben wir sie schon wieder, die ambivalente Sichtweise. 😉 Wie Markus richtig schreibt, sind Frankfurt und Wolfsburg nicht die Einzigen, die Spielerinnen auch von der direkten Konkurrenz verpflichten. Um nur ein Beispiel anzuführen: Vor der Saison 2009/2010 wechselten mit Bajramaj und Schröder auf einen Schlag gleich zwei Spielerinnen vom damals unmittelbaren sportlichen Konkurrenten aus Duisburg nach Potsdam.

    Zum eigentlichen Thema:
    Ich finde es grundsätzlich gut, dass das Modell der Ausleihe jetzt auch im Frauenfussball mal zum Tragen kommt. Obwohl ich mir vorstellen könnte, dass für Spielerinnen, die ein zweites Standbein (Ausbildung, Studium, Beruf) neben dem Fussball haben, eine solche zeitlich befristete Abwesenheit ggf. organisatorisch schwierig ist. Wie bereits vielfach geschrieben wurde, können im Idealfall von solch einer Ausleihe beide beteiligte Vereine und die Spielerin profitieren. In diesem konkreten Fall bleibt allerdings abzuwarten, ob sich Kulis‘ sportliche Situation in Potsdam nach dem halben Jahr signifikant geändert hat. Selbst wenn Ogimi den Verein verlassen sollte, und das Engagement von deren Schwester nicht über die derzeit veranschlagte Laufzeit verlängert würde, hätte Kulis mit Anonma, Evans, Andonova und Hegerberg noch immer 4 Stürmerinnen vor der Nase.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Sie sind kein Kolumnist. Sie verdrehen Fakten, spekulieren und provozieren, um billig Stimmung zu machen und Aufmerksamkeit zu erhaschen, das ist etwas völlig anderes.

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  • Tim Wolf sagt:

    Ich gebe zu, der Vergleich hinkt natürlich ein wenig. Das Problem der mangelnden Selbsreflektion bleibt allerdings bestehen. Vielleicht war Kulis letztlich nicht, wie de Ridder bereit ihren bestehenden Vertrag einfach auflösen zu lassen. Also wohin mit den ganzen Einkäufen?
    „All animals are equal, but some animals are more equal than others.“

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  • Sheldon sagt:

    Achja? Was ist daran anders, als das, wodurch der Fußball groß geworden ist? Was ist daran anders als an den Fehden zwischen Daum und Hoeneß? Mit Saubermannvisage kommt man im FF nicht weit, […]

    Ich bin manchmal sehr enttäuscht von ihnen. Sie haben mit dieser Seite ein unabhängiges Werkzeug, mit dem sie wirklich den FF vermarkten könnten. Doch statt das zu nutzen, um zu polarisieren, um wirklich Kontroversen aufzustellen, kommt von ihnen immer nur Information, Information, Information…

    Sie gehören mit zu der Garde, die den deutschen FF-Fan frustriert. Wir haben in Deutschland vielleicht 3-4 FF-Seiten, die wirklich funktionieren. Doch keine dieser Websiten kommt ihrem Auftrag als Anwalt des Fans nach.

    Stattdessen lassen sie die Fans mit ihrem Frust alleine. Die Konsequenz: Der Großteil von denen, die einmal mitbekommen haben, was zwischen N11/DFB und Buli abläuft, lässt sich nicht mehr blicken. Die Machenschaften des Frauenfußballs werden gestützt durch die Medien, sie sind nicht mehr frei, sie haben sich selbst in die Gebundenheit von Funktionären und Meinungsmachern gestellt, anstatt selbst Meinung zu machen. Dazu sind sie da.

    Ich selbst bin kein Bild-Leser, aber ich weiß, wieso jeden Tag mehr als mehrere Millionen Bild lesen. Wieso? Weil sie genau diesem Auftrag nachkommt: Meinungsmache, Frustabbau des kleinen Mannes. Da findet er sich wieder und sagt sich: Jawoll, endlich mal jemand, der diese Probleme anspricht. Ansonsten machts ja kaum noch einer.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @Aldur: Nur dann ist Sommerpause und da werden auch in Potsdam die Karten neu gemischt.

    Zu Kulis hätte und hat es auch kritische Töne gegeben, aber sie war, wie gesagt, über längere Zeit immer wieder verletzt. Da kann man dann nicht meckern!

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  • grammfon sagt:

    @Aldur, Tim Wolf, und wer auch immer:

    Also wenn ihr wollt, könnt ihr dies gerne mit Sheldon diskutieren. Ich lasse mich aber nicht wieder in dieses leidige Thema herein provozieren. Jeder hat dazu seine Meinung und die wird er auch nicht mehr ändern. (Man kann alles rechtfertigen. Hier ein interessanter Artikel dazu über kognitive Dissonanz: )

    Ich muss aber leider feststellen, dass in diesem Forum in letzter Zeit die billigen Provokationen (wie eben die von Tim Wolf) gegen Turbine Fans stark zugenommen haben. Warum eigentlich? Merkt ihr denn nicht, dass ihr euch damit auf ein ähnliches Niveau wie das von Sheldon begebt?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Ich habe das schon häufiger gesagt: Es kann heute jeder innerhalb von wenigen Minuten eine Website oder einen Blog eröffnen. Warum machen Sie nicht ihre eigene „Bild-Zeitung des Frauenfußballs“, wo Sie sich zum Anwalt der Fans machen können, wenn Ihnen das so am Herzen liegt? Das ist allemal besser, als anderen zu predigen, was sie zu tun und zu lassen haben.

    Mit ihren oft Fakten verdrehenden, Tatsachen verleugenden oder schlicht falschen Angaben gepaar mit Beleidigungen von Spielerinnen, Funktionären, Vereinen oder Verbänden (die wir glücklicherweise im Vorfeld ausfiltern) haben Sie hier schon mehr Leser verprellt, als wir das mit unserer Berichterstattung gleich welcher Art je schaffen könnten. Dass Sie kein Bild-Leser sind, dürfte hier jedem bewusst sein, Sie nutzen ja lieber Womensoccer, um Ihren Frust abzubauen. Obwohl Sie sich ja nach eigenen Angaben hier offenbar nicht wiederfinden. Also doch nur Provokation und Pöbelei?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Es ist vollkommen unerheblich, ob man eine Spielerinnen von einem direkten Konkurrenten, einem Team aus dem Mittelfeld oder einem Abstiegskandidaten verpflichtet. Das Ergebnis bleibt immer dasselbe. Man schwächt das gegnerische Team aufgrund der eigenen Überlegenheit an Mitteln oder Möglichkeiten. So war das im Fußball schon immer, ob Männer- oder Frauenfußball, quer durch alle Länder und Ligen. Deswegen empfinde ich das auch als einen ganz normalen Prozess, der weder bei Frankfurt, Wolfsburg, Potsdam noch einem anderen Team verwerflich ist.

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  • be sagt:

    @ Sheldon:

    >Ich bin manchmal sehr enttäuscht von ihnen. Sie haben mit dieser Seite ein unabhängiges Werkzeug,
    >mit dem sie wirklich den FF vermarkten könnten. Doch statt das zu nutzen, um zu polarisieren, um
    > wirklich Kontroversen aufzustellen, kommt von ihnen immer nur Information, Information, Information…

    Und das ist auch gut so. Man muss ich zu Allem und Jedem eine Meinung haben und die kundtun. Man erreicht dadurch auch nicht mehr Leser.

    >Ich selbst bin kein Bild-Leser, aber ich weiß, wieso jeden Tag mehr als mehrere Millionen Bild lesen.
    >Wieso? Weil sie genau diesem Auftrag nachkommt: Meinungsmache, Frustabbau des kleinen Mannes.

    Nein. Meist konsumiert man genau die Medien, die die eigene Meinung bestätigen. Der Durchschnittsmensch ist überhaupt nicht an kontroverser Berichterstattung interessiert.

    Ich kann mich Markus nur anschließen: Webspace kostet nicht die Welt, ein Blog oder ein anderes CMS aufsetzen ist nicht der Hit. Für den Anfang bist du mit eigener Domain und dienstunabhängigem Webspace für weniger als 2 Euro im Monat dabei, und es gibt auch Gratisangebote. Lass‘ es doch einmal darauf ankommen und richte ein eigenes Portal ein, auf dem du dann Beiträge nach eigenem Gutdünken verfassen und eine eigene Besucherbasis und „völlig neue Fangruppen“ generieren kannst.

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  • Detlef sagt:

    Aldur schrieb;
    “ Ich kann mich aber nicht erinnern jemals ähnlich erboste Kommentare in Bezug auf die Situation von Ergänzungsspielerinnen in Potsdam gelesen zu haben, wie eben z.B. Kulis. Da ist dann die sportliche Konkurrenz einfach zu groß – was ja auch völlig zutreffend ist, für Wolfsburg aber natürlich genauso gilt.“

    Da mußt Du Dir dann schon vorwerfen lassen, daß Du hier nicht aufmerksam gelesen hast!!!
    Einige TURBINE-Fans hatten damals zB bemängelt, daß sowohl LIDIJA KULIS, aber auch ERICA DILLMANN und SANDRA STARKE nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten!!!
    Und es gab durchaus laute Kritik von den TURBINE-Fans an die eigene Vereinsführung, daß man die vorhandenen Talente nicht ausreichend fördere, und dafür lieber Talente aus dem Ausland verpflichtete!!!
    Mit dem mutigen Einsatz der erst 16-jährigen PAULINE BREMER, dürften diese kritischen Stimmen zuletzt wieder etwas „besänftigt“ worden sein!!!
    Und jetzt wird auch NATASCHA ANDONOVA wieder kräftig mitmischen, und den etablierten Stammkräften mächtig Feuer unterm Hintern machen!!!
    Und wenn LIDIJA gesund und fit bleibt, traue ich auch ihr zu, daß sie nach ihrem Schwedentrip wieder ihre berechtigten Ansprüche auf einen Stammplatz im TURBINE-Team anmelden wird!!!

    Und nochmal, Deine Beispiele von LIRA und COCO hinken gewaltig, siehe meinen letzten Beitrag!!!

    @Sheldon,
    Ich bin ganz sicher nicht immer der gleichen Meinung wie Markus, aber „frustriert“ hat er mich deshalb nicht!!!

    Allerdings gebe ich Dir insofern Recht, daß es in diesem Land leider nur sehr wenige wirklich kritische Journalisten gibt, die von der Materie FF überhaupt Ahnung haben!!!
    Deshalb sollte die Berichterstattung über den FF auch mal über die reine Information hinaus gehen!!!

    Gute Ansätze hierzu gibt es zB immer wieder bei den sehr ausführlichen „Kolumnen“ eines Bernd J.R. Henke in der NRhZ!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Eins verstehe ich nicht: Wie soll ich Leser verprellen, wenn sie sowieso alles streichen, was sie verprellen könnte?

    Außerdem ist das doch alles nur Spekulation und Provokation von ihnen. Scheint so, als könnten sie doch noch Stimmung und Meinung machen, und zwar gegen mich. Schade, dass das nicht im FF passiert…

    Ich hätte gerne mal genaue Statistiken darüber, wieviele Leser ich denn verprellt haben soll? Können sie die liefern? Und können sie mir sagen, wer ihre Beiträge liest? Können sie anhand von IP-Adressen nachverfolgen, wer wann welchen Beitrag gelesen oder nicht gelesen hat? Ich bitte darum, wo sie doch so ein Fakten-Fanatiker sind…

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Ich habe weder Zeit noch Lust, das Thema näher zu diskutieren. Das war’s meinerseits.

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  • Detlef sagt:

    Markus schrieb;
    „Es ist vollkommen unerheblich, ob man eine Spielerinnen von einem direkten Konkurrenten, einem Team aus dem Mittelfeld oder einem Abstiegskandidaten verpflichtet.“

    Das sehe ich völlig anders!!!
    Einem direkten Konkurrenten immer und immer wieder an die Substanz zu gehen, ist ganz sicher etwas anderes, als einer Spielerin die Teilnahme an der CL zu ermöglichen, die vorher immer nur gegen den Abstieg gespielt hat!!!

    Ob das jetzt „verwerflich“ ist oder nicht soll/muß jeder für sich selber entscheiden!!!

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  • waiiy sagt:

    Also generell geht die Diskussion hier am eigentlichen Thema vorbei. Hier geht es um ein Ausleihgeschäft und das ist etwas grundsätzlich anderes als ein Transfer und das unabhängig davon, ob dabei Geld fließt oder nicht.

    Und von daher ist diese Diskussion, wo jetzt andere Vereine und deren ggf. andere Philosophie der Kaderverstärkung angeführt haben, völlig deplatziert und nur eine populäre Masche.

    Ob und inwiefern Wolfsburg und Frankfurt mit Potsdam etwas anderes machen als Potsdam selbst mit noch finanzschwächeren Vereinen oder ob das gerecht ist oder nicht, spielt bei einem Ausleihgeschäft nicht die Geige.

    Und für alle, die es nicht begriffen haben: bei einem Ausleihgeschäft geben der ausleihende Verein (in dem Fall Potsdam) und die ausgeliehene Spielerin (in dem Fall Kulis) ein eindeutiges Bekenntnis zueinander und der ausleihende Verein weiß von vornherein, dass es sich um eine temporäre Unterstützung durch die Spielerin handelt.

    Da sind Namen wie Bajramaj, Mirlach und Co. völlig idiotisch anzuführen.

    Viel besser wäre es doch zu ergründen, inwiefern dieses Beispiel (dass ja auch im MF gute Beispiele hat – siehe Kroos) schonmal vorhanden war und ob es nicht auch bei anderen Spielerinnen (siehe Chojnowski, Dillmann und Jäger u.a.) anwendbar wäre. Aber dazu kommt von den Fans dieser Vereine recht wenig, obwohl es doch deutlich leistungfördernd sein könnte, wenn diese Spielerinnen nach einer gewissen Zeit gestärkt zurück kämen.

    Sicher spielt dabei natürlich der schwierige berufliche Backround (siehe Aldur) eine Rolle. Das ist etwas, was ich wirklich als hinderlich ansehe, da die Spielerinnen auf eine Ausbildung nach der Karriere angewiesen sind.

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  • Aldur sagt:

    Markus Juchem sagt:
    „…Es ist vollkommen unerheblich, ob man eine Spielerinnen von einem direkten Konkurrenten, einem Team aus dem Mittelfeld oder einem Abstiegskandidaten verpflichtet. Das Ergebnis bleibt immer dasselbe. Man schwächt das gegnerische Team aufgrund der eigenen Überlegenheit an Mitteln oder Möglichkeiten. So war das im Fußball schon immer, ob Männer- oder Frauenfußball, quer durch alle Länder und Ligen. Deswegen empfinde ich das auch als einen ganz normalen Prozess, der weder bei Frankfurt, Wolfsburg, Potsdam noch einem anderen Team verwerflich ist.“

    *unterschreib*

    Ich würde noch hinzufügen, dass darin auch irgendwo die Würze im Fussballgeschäft liegt, unabhängig ob es um große Summen im Männerfussball geht, oder um vergleichsweise Peanuts im Frauenfussball. Abgebende Vereine sind gezwungen selbst neu zu verpflichten, neue Kaderkonstellationen entstehen, es ist spannend zu beobachten, ob und wie diese funktionieren usw. Wenn alle Teams über Jahre mit identischen Kadern an den Start gingen, wäre die Sache irgendwie langweilig.

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  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:
    „…Einige TURBINE-Fans hatten damals zB bemängelt, daß sowohl LIDIJA KULIS, aber auch ERICA DILLMANN und SANDRA STARKE nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten!!!…“

    Das ist mir durchaus bewußt. Das sind dann aber auch nicht die angesprochenen, mit der sehr selektiven Bewertung bezüglich mehr oder weniger identischer Umstände beim eigenen bzw. zwei ungeliebten Konkurrenzvereinen.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Sicher hast Du damit Recht, daß die Diskussion eigentlich in die falsche Richtung lief!!!

    Der Auslöser für diese unsinnige Richtungsänderung war allerdings die Provokation von Tim Wolf, der die Leihgabe einer einzigen Spielerin von Potsdam nach Linköping mit dem Abwerben eines kompletten Kaders von Potsdam in Richtung Frankfurt, und eines beinahe kompletten Kaders in Richtung Wolfsburg in den letzten 7-8 Jahren gleichsetzte!!!
    Und nur in diesem Zusammenhang fielen die Namen von LIRA, MIRLI usw!!!

    Deinem Vorschlag, die Möglichkeiten solcher Leihgaben tiefer zu durchleuchten, kann ich durchaus einige gute Seiten abgewinnen!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Nichts für ungut, aber du provozierst genauso mit deinen Formulierungen.

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  • wrack sagt:

    Eine Perspektive des Verleihens wurde hier noch nicht genügend beleuchtet: Eine verliehene Spielerin wird ja für einen gewissen Zeitraum aus ihrem Verein „entfernt“. Der Kontakt mit den Teams, Verantwortlichen, Fans dieses Vereins „entfernt“ sich. Das gemeinsame Training ist ja auch nicht nur für die Übung da, sondern stärkt das nicht unwichtige soziale Gefüge.
    Am neuen Arbeitsplatz muss sich die Spielerin auf neue Umstände einstellen. Wenn sie den Verein gewechselt hätte, könnte sie sich darauf vermutlich besser einstellen. Als Verliehene hängt sie in dieser HInsicht gewissermassen zwischen den Stühlen. Soll sie sich auf „nur“ drei Monate einstellen ? Oder wird sie vielleicht länger bleiben ?
    Es ist also nicht beschlossen, dass sie sich dort verbessert oder wohl fühlt. Auch das Gegenteil kann eintreffen.
    Meiner Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht gering, dass die Leihgabe Frau Kulis nicht weiterbringt.

    Ganz allgemein noch einmal an die Betreiber dieses Blogs: Ich bin dankbar für den informativen Stil dieser Seiten.

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  • Aldur sagt:

    @Detlef:
    Den Namen Bajramaj hatte ich genannt, aber nicht im Zusammenhang mit dem – wie ich ja gleich zu Beginn schrieb – etwas abwegigen Vergleich von Tim Wolf, sondern als Gegenbeispiel zu der von fisch zum x-ten Mal aufgewärmten Dolchstoßlegende, von den beiden bösen Vereinen, die nur darauf aus sind, die Konkurrenz gezielt zu schwächen.

    Bemerkenswert finde ich in dem Zusammenhang, dass Wolfsburg ja erst so gesehen wird, seit die eine sportliche Konkurrenz darstellen, als Beleg jetzt aber auch Transfers aus einer Zeit herangezogen werden, als der VfL unter ferner liefen spielte. Oder wie kommst Du sonst auf einen „beinahe kompletten Kader“?

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  • Sheldon sagt:

    @Aldur: Wolfsburg hat schon dadurch auf sich aufmerksam gemacht, dass sie die erste offizielle Ablösesumme im FF-Fußball gezahlt haben für Anna Blässe (20.000 damals). Und das war vor ihrer Konkurrenzfähigkeit.

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Da gehe ich mit, dass die Chance nicht niedrig ist, dass Lidia das Ganze nicht weiterbringt. Aber ich sehe es eher aus de Sicht, dass sie jetzt 3 Monate Zeit hat (oder auch länger) sich in einem gänzlich anderen Umfeld zu etablieren und dort vielleicht sogar mehr Verantwortung zu übernehmen, um daraus Selbstvertrauen in die eigene Stärke zu entwickeln. Sollte dies nicht gelingen, sind ihre mentalen Fähigkeiten (neben den unbestrittenen fußballerischen) vielleicht nicht groß genug, um sich eben der Konkurrenz in einem Verein wie Potsdam zu stellen. Ich denke, dass es sowohl von Potsdam als auch von ihr eben genau dieser Test ist, aus dessen Ergebnis man sehen wird, wohin die Reise gehen kann.

    Wenn man ehrlich ist, ist sie auch nicht wirklich im Mannschaftsgefüge der 1. Mannschaft integriert. Sie trainiert und spielt in der 2. Mannschaft. Und beim Turbine Hallencup saß sie auch wie ein Fremdkörper am Rande der Mannschaft (anders als andere verletzte Spielerinnen wie Hanebeck und Doorsun).

    Ich sehe es wirklich als positive Chance, die sie nutzen kann. Und im Leistungssport muss man eben auch diese positive Motivation daraus ziehen. Ich drücke ihr die Daumen.

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