Algarve Cup: DFB-Elf verliert Finale gegen USA

Von am 13. März 2013 – 20.12 Uhr 66 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Finale des Algarve Cups gegen die USA verloren und nach 22 Spielen zum ersten Mal wieder eine Niederlage kassiert. Bitterer Wermutstropfen: die Verletzung von Nadine Keßler.

Bei der 0:2 (0:2)-Niederlage vor rund 1 000 Zuschauern im Estádio Algarve in Faro brachte sich die DFB-Elf durch individuelle Fehler selbst um die Früchte der guten Arbeit. Alex Morgan (13., 34.) nutzte jeweils Patzer eiskalt zu zwei Treffern aus, von sich das deutsche Team nicht mehr erholte.

Stimmen zur Niederlage gegen die USA

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Schult im Tor, USA mit fünf Veränderungen
Mit nur einer Änderung gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Norwegen ging Bundestrainerin Silvia Neid in die Partie: Almuth Schult hütete gemäß Rotation das Tor anstelle von Nadine Angerer. US-Trainer Tom Sermanni veränderte sein Team hingegen auf fünf Positionen:  Im Tor stand wieder Nicole Barnhart für Ashlyn Harris, Yael Averbuch durfte für Megan Rapinoe ran, die beim Aufwärmen ausrutschte und sich eine Muskelzerrung zuzog. Whitney Engen spielte von Beginn an für Christie Rampone, Rachel Buehler für Becky Sauerbrunn und im Sturm erhielt Sydney Leroux den Vorzug vor Abby Wambach.

Célia Okoyino da Mbabi

Célia Okoyino da Mbabi (li.) im Duell mit Kelley O’Hara © Nora Kruse / ff-archiv.de

Führung durch Morgan
Die deutsche Elf begann gut, doch Morgan brachte den Weltranglistenersten mit der ersten Chance in Führung. DFB-Torhüterin Almuth Schult kam nach einem langen Ball auf Sydney Leroux zu zögerlich aus ihrem Tor herausgelaufen, Luisa Wensing köpfte deren Hereingabe vor die Füße von Morgan, die den Ball platziert in die Maschen setzte (13.).

DFB-Elf am Drücker
Die DFB-Elf zeigte sich jedoch unbeeindruckt, Célia Okoyino da Mbabi scheiterte per Kopf an Barnhart (17.). Kurz darauf setzte die starke Dzsenifer Marozsan mit einem Lupfer erneut Okoyino da Mbabi in Szene, unter Bedrängnis schob sie den Ball am Tor vorbei (18.). Und die Deutschen waren weiter am Drücker, nach Anspiel von Okoyino da Mbabi war Anja Mittag plötzlich frei, doch Ally Krieger klärte im letzten Moment (22.).

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Missverständis führt zum zweiten Gegentreffer
Doch die Amerikanerinnen überstanden diese Phase unbeschadet und kamen ihrerseits zu weiteren Chancen, nach Freistoß von Averbuch hob Engen den Ball über das deutsche Tor (26.). Shannon Boxx kam nach Vorarbeit von Morgan einem zweiten Treffer nah, doch ihr Schuss ging am Tor vorbei (34.). Doch Sekunden später klingelte es erneut im deutschen Tor, bei einem Pass aus dem Mittelfeld waren sich Josephine Henning und Almuth Schult uneins, Morgan bedankte sich für das Missverständnis mit dem 2:0 (34.).

Elfmeter verweigert
Kurz vor der Pause hätte die DFB-Elf ins Spiel zurückfinden können, doch ein Foul von Boxx an Lena Goeßling im Strafraum ließ die schwache kanadische Schiedsrichterin Caroll Anne Chenard ungeahndet (41.). Okoyino da Mbabi hatte nach Vorarbeit von Mittag und Leonie Maier die letzte Chance der deutschen Mannschaft in Durchgang eins (45.+1).

Keßler verletzt
Die überharte Gangart der Amerikanerinnen in der zweiten Halbzeit forderte Opfer. Fouls von Tobin Heath und Shannon Boxx blieben genauso ungeahndet, wie das rotwürdige Foul von Averbuch, die mit gestrecktem Bein in das Knie von Nadine Keßler rauschte, die Wolfsburgerin musste unter Schmerzen mit einer fünf Zentimeter langen Risswunde vom Platz. Marozsan versuchte es in der zerfahrenen zweiten Halbzeit mit einem Schuss aus 20 Metern (60.), doch gefährlicher blieben die Amerikanerinnen, Morgan traf die Latte, nachdem Schult erneut nicht aus ihrem Tor herauskam (64.).

US-Tor wie vernagelt
Okoyino da Mbabi hatte die nächste gute Chance, den Abpraller versuchte die eingewechselte Alex Popp im Tor unterzubringen, doch sie wurde von Rachel Buehler gefällt  – erneut hätten sich die USA nicht über eine Rote Karte und einen Elfmeter wundern dürfen. In der Schlussphase warf die DFB-Elf noch einmal alles nach vorne, doch Okoyino da Mbabi verzog ihren Schuss (79.) und auch in der Nachspielzeit hatte die Stürmerin kein Glück (90.+3), kurz zuvor kam Morgan ein weiteres Mal einem dritten Treffer nah (90.+2).

Deutschland – USA 0:2 (0:2)

Deutschland: Schult – Maier, Wensing, Henning, Peter (46. Cramer) – Odebrecht (46. Keßler, 60. Bresonik), Goeßling – Mittag (46. Popp), Marozsan (80. Lotzen), Faißt (75. Huth) – Okoyino da Mbabi

USA: Barnhart – Krieger (58. Dunn), Buehler, Engen, O’Hara – Boxx
Press (75. Wambach), Averbuch (68. Sauerbrunn), Heath (82. Mewis) – Leroux, Morgan

Tore:
0:1 Morgan (13.), 0:2 Morgan (34.)

Gelbe Karte:
Leroux

Schiedsrichterin:
Carol Anne Chenard (Kanada)

Zuschauer: 1 000

Ergebnisse der Platzierungsspiele

Platz 11/12: Wales – Portugal 1:1 (1:3 nach Elfmeterschießen)
Platz 9/10: Ungarn – Island 1:4
Platz 7/8: Mexiko – Dänemark 0:3
Platz 5/6: Japan – China 1:0
Platz 3/4: Norwegen – Schweden 2:2 (3:2 nach Elfmeterschießen)
Finale: Deutschland – USA 0:2

Abschlusstabelle

1. USA
2. Deutschland
3. Norwegen
4. Schweden
5. Japan
6. China
7. Dänemark
8. Mexiko
9. Island
10. Ungarn
11. Portugal
12. Wales

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

66 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Ein paar Eindrücke:

    1. Die Aufstellung, die begonnen hat, ist das Team der Zukunft in Deutschland – und zwar genau in dieser Zusammenstellung. Das ist zum ersten Mal ein Spiel, wo Deutschland in der Lage ist, einen gleichwertigen Gegner spielerisch zu kontrollieren, taktisch ist das exzellent. USA kommt nur durch Konter und Standards.

    2. Hinten ist es in der Abstimmung noch katastrophal. Soviel Unkonzentriertheit habe ich noch nie gesehen bei Schult. Hoffen wir, dass das ein Einzelfall ist und nicht zum Dauerzustand wird.

    3. Die USA spielt überhart. Tut mir leid, aber für das Foul an Keßler muss man nicht nur Gelb, sogar Rot zeigen. Die Gegnerin geht mit gestrecktem Bein und offener Sohle nur auf das Knie von Keßler und nimmt sogar eine schwere Verletzung billigend in Kauf. Auch das von hinten in die Beine Gegrätsche von Heath und das Revanchefoul von Boxx sind klare Gelbe Karten, wenn nicht sogar mehr beim Foul von Boxx.

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Stellt man die Unkonzentriertheiten hinten ab, setzt die USA keinen Stich. Taktisch und auch technisch ist man weit überlegen. Und vorne ein bisschen mehr Tempo, dann stände es genau andersrum.

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  • H2O sagt:

    @Sheldon
    Wie schon öfters in letzter Zeit muss ich dir ganz klar zustimmen.

    Mit dieser Mannschaft kann es in Zukunft etwas werden.
    Schult hatte einen schlechten Tag und bei einer Torfrau haut das halt mehr rein.

    Teilweise war Deutschland etwas unglücklich, aber das Spielsystem hat Zukunft.

    Die Schiedsrichterleistung ist leider auf einem sehr niedrigen Niveau, wovon die USA sehr profitieren. Die Kartenallergie, die man aus der Frauenbundesliga kennt, ist auch international weit verbreitet.
    Bei zunehmender Physis muss hier aber gegengesteuert werden.

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  • Steffen sagt:

    Wie heisst die Schiedsrichterin, die dieses Spiel geleitet hat und wo kommt die her? Also es hätten drei Elfmeter für Deutschland geben können, und 2 bis 3 gelbe Karten, wenn nicht sogar eine rote Karte für die US-Amerikanerinnen? Also wer war die Schiedsrichterin?

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  • gerd.karl sagt:

    als erstes, alle zwei tore gehen auf die kappe von almuth schult.
    ich habe es schon geschrieben, 1,80 gross, ein kreuz wie ein bodiebuilder und traut sich nicht eine spielerin zu berühren.
    man muss ja nicht gleich die gegenspieler ins koma schlagen, aber rauslaufen und den ball wegschlagen sollte drin sein.
    dann die schiedsrichterin die denn amis alles, aber auch alles durchgehen liess.
    3 nicht gegebene elfmeter für deutschland, eine rote karte für averbuch, da hat die kanadische schiedsrichterin tolle arbeit geleistet.

    kämpferisch war die deutsche mannschaft sehr sehr gut, nur eine andere torhüterin wäre schön.

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  • xXx sagt:

    Fand die Schiedsrichterin jetzt nicht so schlecht. Sie hat halt viel laufen lassen, allerdings für beide Teams. Solange sie ihre Linie für beide Teams gleich durchzieht, ist es in Ordnung. Größere Fehlentscheidungen hat sie jetzt auch nicht getroffen.

    Die beschriebene Szene mit Boxx und Goeßling war kein Elfmeter. Da hat Goeßling einfach mit zuviel Theatralik nachhelfen wollen.

    Außer vielleicht die Szene, nach der Keßler verletzt ausgewechselt wurde. Das war eigentlich Gelb, aber sonst hat die Schiedsrichterin keine Fehler gemacht.

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  • gerd.karl sagt:

    ja, da muss ich sagen das die schiedsrichterin nicht paarteiisch war.
    3 nicht gegebene elfmeter für deutschland, keine rote karte für averbruch, und keine 8 gelben karten für überhartes einsteigen der amis.
    tolle schiedsricher leistung

    das deutsche team hat toll gekämpft, nur eine andere torhüterin, oder man zeigt schult wie man andere spieler umhaut, wäre gut.

    ps. mir fiel das ami wort nicht ein.

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  • Grace Kelly sagt:

    Spielerisch war das sicher auf Augenhöhe, aber wer hinten solche Fehler macht und vorne teilweise so zögerlich ist, kann auch kein Spiel gewinnen.

    Ein hundertprozentiger Elfer war nicht dabei, aber wenn mit ausgestreckten Bein und Sohle auf die Kniescheibe keine rote Karte ist, weiß ich nicht warum man überhaupt Leute vom Platz stellen soll.

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  • Sheldon sagt:

    Bisschen unglücklich, dass die Schiedsrichterin Kanadierin war…

    Generell betone ich noch einmal, dass ich mit dieser Niederlage besser leben kann als mit vielen, vielen Siegen und Unentschieden aus den letzten zwei Jahren. Das war endlich mal wieder Fußball, richtig guter sogar zum Teil.

    Deutschland war lange Zeit gleichwertig, wenn nicht sogar überlegen, gerade in der 1. Halbzeit. Was die Chancen anbetrifft, hatte USA gerade einmal die 3-4 großen Dinger von Morgan (von denen 3 selbstverschuldet waren) und eine durch Boxx, alle entweder durch Konter oder durch Ecken, kaum etwas richtig Herausgespieltes. Da gibt es ein deutliches Chancenplus auf deutscher Seite.

    Dass Deutschland heute nicht gewonnen hat, hat zwei Gründe:

    1. hat man sich beide Tore selbst reingelegt, Schult ist immer dann stehengeblieben, wenn sie rauskommen hätte müssen und rausgekommen, wenn sie hätte stehen bleiben müssen. Das muss sie noch abstellen, da gebe ich dem ein oder anderen hier recht, da hat Angerer deutliche Stärken. Ich hoffe allerdings, dass diese Aussetzer eine Ausnahme waren und das dem straffen Programm der Spielerinnen beim Turnier geschuldet war. Da muss natürlich erst noch die Sicherheit kommen, allerdings lässt sich positiv zur Abwehr und auch zum Mittelfeld bemerken, dass man sonst kaum mal etwas zugelassen hat, das Stellungsspiel und das Zweikampfverhalten waren ausgesprochen vorbildhaft.

    2. hat vorne die Zielstrebigkeit gefehlt. Das ein oder andere Mal verhielten sich Maro, Mittag und Co. äußerst lethargisch, ja leichtsinnig am Ball, damit dürfte man sich um die ein oder andere gute Einschussmöglichkeit gebracht haben.

    Alles in allem aber eine super Vorstellung. Besonders haben mir Faißt und Maier über die Außen gefallen, die immer wieder schnell mit nach vorne gingen. Auch Goeßling war wieder sehr aktiv.

    Ich bleibe bei meinem Urteil, dass dieses Team vom Spielvermögen das beste ist, was wir in Deutschland haben, vllt noch Bajramaj und Keßler dazu, dann wird es richtig heiß auf dem Platz.

    Noch ein Wort zur Schiedsrichterin: Die Leistung war unter aller Sau, es war, als wäre sie nach dem Anstoß in die Kabine gegangen. Deutschland hätte das Spiel gewinnen können, allein, wenn sie vernünftig gepfiffen hätte. Aber sie war vollkommen überfordert mit der unfairen und unsportlichen Gangart der Amerikanerinnen. Wenn man sich das Revanchefoul ansieht an Celia an der Seitenlinie oder auch die erste Gelbe Karte, die Grätsche von hinten von Tobin Heath, das rotwürdige Foul an Keßler, die Elfmeter gegen Goeßling und gegen Popp, so viele Fehlentscheidungen für eine Seite kann man gar nicht aufzählen.
    Ich will nicht soweit gehen und die Schiedsrichterin dort irgendwie beschuldigen, dass sie das Spiel verschoben hat, Deutschland hätte das Spiel auch so gewinnen müssen, aber wer gegen Nigeria meckert, die diese Härte wegen ihres Unvermögens einsetzen, muss nach diesem Spiel den USA noch ein deutlicheres Manko an Fairness ausstellen, denn bei ihnen ist das kein Unvermögen, sondern wird gezielt eingesetzt. Und das hätte geahndet werden müssen.

    Alles Gute an dieser Stelle an Nadine Keßler, hoffentlich ist es nicht Schlimmes, das wäre im Hinblick auf die EM eine große Schwächung… Die besten Genesungswünsche an sie!

    Großes Kompliment an Markus für den ausgewogenen Bericht, sehr gut fundiert und bei der Wertung der einzelnen Sachverhalte besser denn je den Nagel auf den Kopf getroffen, sollte hier auch einmal erwähnt werden!

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  • jochen-or sagt:

    Die deutsche Mannschaft hat mir gut gefallen und ich denke, dass die Aufstellung der ersten Halbzeit die Mannschaft der EM sein könnte – ausgenommen die Torhüterposition.

    Einmal mehr haben Wensing und Leonie Maier in der Abwehr überzeugt. Leonie fightete – wie bei der U20-WM – neuerlich bis zum Schluss. Ganz prima, dass wir eine solche Kämpferin in der Truppe haben, die nicht unterzukriegen ist. Auch Wensing ist so gestrickt. Maroszan entwickelt sich zu einer echten Spielmacherin und Mbabi wirkte stets gefährlich, auch wenn leider viel zu viele „Schüsschen“ abgegeben wurden. Gößling gefällt mir zunehmend und Henning könnte – wider meine bisherige Einschätzung – womöglich doch die Abwehr im Vergleich zu Bartusiak verstärken.Überhaupt finde ich, dass die Wolfsburgerinnen – anders die Frankfurterinnen – sich nach und nach verbessern.

    Die mentale Stärke und der physische Einsatz sind die Stärken der USA, die für mich allenfalls gleichwertig – keinesfalls besser – waren. Spielerisch fand ich persönlich sogar die Deutschen besser, auch wenn bei den US-Girls immer auffällt, mit welcher Ruhe sie auch in gefährlichen Situationen agieren (eben mentale Stärke).

    Ich fand das Zusammenspiel, aber auch das Abwehrverhalten unserer Mannschaft trotz der beiden Gegentore in der ersten Halbzeit recht ordentlich.

    Leider haben wir jetzt ein gewisses Problem im Tor. Sowohl gegen Frankreich als auch gegen die USA hat sich gezeigt, dass Schult kein Gefühl dafür hat, wann sie rauslaufen muss, also insbesondere wann sie eher am Ball sein wird als die gegnerischen Spielerin und fand sie auf der Linie bleiben muss. Wieder führten katastrophale Fehler zu unnötigen Torenm wie sie bei den Männern nur in den untersten Klassen fallen.
    So besehen kommt jedenfalls die Europameisterschaft zu früh für Schult und man sollte vielleicht auf eine erfahrene Torhüterin wie Längert als möglichen 1.Ersatz für Nadine setzen, die uns zuletzt ja auch nicht so viel Freude bereitet hat.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Muß hier mal einstimmen. Die Schiedsrichterin war wirklich unter aller Kanone. Averbuch, Heath und Leroux haben gespielt wie Kung-Fu Kämpferinnen. Eigentlich auch O’Hara, aber die hat wenigstens noch den Ball getroffen. 2 Elfmeter und 2 rote Karten waren eigentlich Pflicht.

    Wobei es mir hier eigentlich nur um die Gesundheit der Spielerinnen geht. Der Sieg für die USA war insgesamt verdient.

    Schult ist völlig verunsichert und will die Torlinie gar nicht mehr verlassen. Wenn sie das nicht verbessert, steht Angerer mit 40 immer noch im Tor. Aber auch Wensing und Henning waren an den Gegentoren beteiligt. Warum bleibt Henning einfach stehen? Sie stand wesentlich besser zum Ball als Alex Morgan. Warum köpft Wensing den Ball nicht steil nach oben für Schult oder zur Ecke?
    Die beiden sind noch nicht reif für die Startelf in einem großen Turnier.
    Insgesamt darf man aber nicht vergessen, dass Deutschland mit der B-Mannschaft verteidigt hat. Torhüterin, Innenverteigung und Doppel-6 werden im April sicher anders aussehen. Daher alles nicht so schlimm.

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  • gerd.karl sagt:

    xxx, ja die schiedsricherleistung war gut, oh nein ich hab jetzt das rugby spiel mit dem finale im algarve cup verwechselt.
    was war mit dem foul an pop, mit dem foul an goessling, dem foul an celia im strafraum, das sollen keine elfmeter sein weil man zu theatralisch weggesehnst wird.
    das waren elfmeter, dann die rote karte, die nicht gegeben wurde, für averbruch.
    8 gelbe karten hätte es noch gegen die amis geben müssen, wegen überhartem einsteigen, aber was macht die schiedsrichterin, eine deutsche spielerin berührt eine amerikanische und es wird sofort gepfiffen.
    grätscht eine amerikanische spielerin eine deutsche um, läuft das spiel weiter.
    ach ja hab ich noch vergessen, 4 torchancen wurden durch falsche abseits entscheidungen von den linienrichterinnen gegen deutsche mannschaft gestohlen.

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  • Sheldon sagt:

    @xXx: Das mit dem Elfmeter sah vielleicht nach Theatralik aus, aber wer genau hingesehen hat, sieht, dass Boxx Goeßling von hinten aushebt, indem sie sie in der Luft von hinten von den Beinen holt. Goeßling rechnet nunmal nicht damit, auf einmal in der Luft so getroffen zu werden, und natürlich kommt sie dabei aus dem Gleichgewicht. Klare Sache.

    Ebenso die Rote Karte gegen Averbuch, dazu hat Grace schon alles gesagt.

    Ansonsten nochmal zu Boxx, die dort an der Linie gegen Celia ein klares Foul begangen hat. Das war schon die Härte und muss unbedingt bestraft werden!

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  • Frieda sagt:

    Da hat heute aber wer Chicorée zum Abendbrot gegessen!

    Ich fand die Schiedsrichterin auch nicht sonderlich schlecht. Aber Schiri-Bashing gehört für einige ja mittlerweile zum guten Fußballton.

    Manche Leute vergessen auch gerne, dass Tacklings legitime Mittel der Balleroberung im Fußball sind. Ich finde es etwas erschreckend, dass Silvia Neid ihre Mannschaft nach der WM noch immer nicht auf harte Gegner eingestellt bekommen hat. Ich hoffe, dass das Spiel gegen die Schottinnen da noch eine gute Übung darstellt.

    Positiv muss ich feststellen, dass sich die Bundestrainerin mal etwas getraut hat bei der Aufstellung und die jungen Spielerinnen ihre Chance auch gut genutzt haben. Mich freut (als objektive Fußballguckerin) auch, dass die US-Amerikanerinnen für die Zeit nach der Generation Wambach, Boxx und Co. gut aufgestellt sind.

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  • balea sagt:

    Also 3 Elfmeter habe ich nicht gesehen – aber zumindest einen. Und für das Foul an Kessler hätte es auch meiner Meinung nach Rot geben müssen: Das war mit den Stollen voran direkt aufs Knie gezielt.

    Die Amis wie häufig extrem effektiv und wie schon gegen Schweden überhart und zuwenig zurückgepfiffen vom Schiri. Ich sehe einfach nicht gern die Spielweise der Amis, davon war ich noch nie ein Freund.
    Auf der anderen Seite muss man einfach sagen, dass die Deutschen heute dermassen ineffektiv waren, dass sie vielleicht auch gegen Schweden verloren hätten (das wäre sicher ein schöneres Finale gewesen).
    Die Abwehrfehler waren hanebüchend – aber warum hatte Schult beim 1. Tor schuld? Hätte sie die Flanke noch bekommen müssen? Beim 2. Tor war die Verteidigerin eigentlich noch mehr in der Verantwortung, aber seis drum.

    Schade schade – sowohl Schweden als auch D haben heute Pech gehabt und die Chancen aus (vorübergehendem) Unvermögen nicht genutzt. Kann bei der EM nur besser werden.

    Aber ich würde dem DFB empfehlen Freundschaftspiele mit den USA möglichst zu vermeiden, aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Spielerinnen. Gute besserung an Kessler, sie muss laut DFB-twitter an der Kniescheibe genäht werden.

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  • noworever sagt:

    some observations about the game:
    german girls even though they were fighting, felt too harmless/innocent for these us amazons!
    that’s why it is a pleasure to watch maier – she’s doing it!
    even though there’s still one or the other „stockfehler“ – she’s simply fun to watch! … and absolutely will go her way.
    the same/similar of course with maro.
    for maier’s counterpart on the other side, cramer, the n11 nomination came too early (especially against a team like today) … cannot compete with maier, wensing or lotzen.
    therefore her substitution for peter wasn’t really a boost.
    henning also very good – solid – and definitely an enrichment for the team.
    wensing had encountered some problems – but altogether also very promising.
    gößling and odebrecht not quite as fortunate as usual.
    keßler: her elimination/injury a real pity! (for the future i also could very well imagine her wonderfully working together with maro)
    bresonik: very good – very awake from the very first moment she came in (and: showed some guts!)
    mittag: was not quite her tournament … she can do much better!
    faist: she’s doing the best she can on this position (compliment!) but … she not really a forward(stürmerin)!
    da mbabi: has to work on her „ballannahme“ … compared with mittag or maro this is noticeable. fight and attitude as always very good! … but, please, not quite so many shots from 30meters and beyond.
    popp: fight and attitude as usual (as okoyino) – really deserved a penalty! (this was a crime)
    and last but not least, schult: match-winner … unfortunately for the us girls.
    needs mental training … to set her mind free … from the still lingering influences … having played together with bartusiak!
    any one who’s doubting this fact … should contact @sheldon to get convinced that this is RIGHT 😉

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  • wrack sagt:

    Wie befürchtet. Aber das die Defensive teilweise gleich das Frankreich-Spiel imitieren würden, war nicht vorherzusehen.
    Es ist noch eine junge Mannschaft und in der ersten Halbzeit sah man in der deutschen Offensive wirklich ein gutes Spiel. Aber die USA war zweikampfstärker, robuster und cleverer – und m.E. spielerisch durchaus nicht schwächer.

    Ich bin nicht enttäuscht, es waren einfach zuviel Verletzungen und Ausfälle. Dadurch wurde vermutlich viel mehr getestet, als ursprünglich intendiert. Viele Erfahrungen wurde gesammelt, dafür war der Preis der Niederlage am Ende erträglich.
    Für mich wichtigste Ergebnisse des Algarve Cups:

    Leonie Maier will ich gar nicht mehr aus dem Team wegdenken.
    Zu Celia gibt es kein Backup.
    Simon fehlte mir gerade in den Spielen gegen die USA und Dänemark. Ohne sie geht es in den nächsten Jahren zumindest gegen Teams wie die USA nicht so gut.
    Nadine Angerer ist die Nr. 1.
    Verena Faißt ist für mich ebenfalls Stammbesetzung.
    Ohne erfahrene Defensivkräfte wie die fehlenden Krahn, Bartusiak und /oder Schmidt wird man bei der EM nicht auskommen.
    Jennifer Cramer ist endgültig NACHWEISBAR KEINE „Quotenpotsdamerin“ noch ein „Feigenblatt“.
    Lena Goeßling beginnt sich unentbehrlich zu machen.
    Nadine Keßler (Hoffentlich keine schwere Verletzung, gute Heilung) wird bei der EM dabei sein – in welcher Position: Keine Ahnung.
    Auf der Doppelsechs gibt es zur Zeit keine Stammbesetzung und wird es vielleicht (unglücklicherweise ?) wohl auch nicht bis zur EM geben. Das erlaubt einerseits mehr Variationen, andererseits wird sich kein Duo so einspielen können, wie ich das gern hätte. Mein Pech 🙂
    Ohne Maro geht es in der Offensive nicht. Sie könnte DIE Spielerin der EM werden.
    Anja Mittag kann das viiiel besser. Und das wird sie bei der EM zeigen.

    Eine letzte „Weisheit“: Schiedsrichter gehören zum Spiel wie Torpfosten. Und die Pfostenschüsse zählen auch nicht. Deutschland hat nicht wegen der Schiedsrichterin verloren, sondern das Team keine Tore geschossen hat und sich mindestens eines selbst reingelegt haben.

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  • gerd.karl sagt:

    NOWOREVER, KANNST DU DAS ALLES BITTE MAL ÜBERSETZEN, DANKE

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  • Steffen sagt:

    Falls Canada bei der WM 2015 nicht ins Finale kommt, kann ich nur hoffen, dass nicht die Canadierin Chenard das Finale leiten wird. Mit dieser Leistung heute muss es das für sie gewesen sein, weil ich selten einen Schiedsrichter gesehen habe, der soviel kaputt gemacht hat. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • never-rest sagt:

    Insgesamt überwiegen die positiven Erkenntnisse nach dem Turnier, auch wenn die USA der jungen Mannschaft die Grenzen mit großer oftmals regelwidriger Härte aufgezeigt hat. Die Schiedsrichterin hat wirklich stars and stripes in den Augen gehabt, so blind kann Frau gar nicht sein.

    Von der enormen Zweikampfhärte und der Gedanken- und Handlungschnelligkeit der Amis nach Ballgewinn oder Verlust können die wieder gute Marozsan, da Mbabi, Mittag u.a. aber noch einiges dazulernen, auch wenn der Einsatzwille und der Kampfgeist wieder bei allen 1a war.

    Gut dagegen gehalten und auch spielerisch überzeugt haben m.E. Maier, Wensing, die beide einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben, Goeßling und leider erst sehr in der 2. Halbzeit. Vorne fehlt noch die Durchschlagskraft, Popp nach Verletzung noch nicht in Topform genau wie da Mbabi. Mittag leider immer mal wieder abgetaucht. Faißt mit Höhen und Tiefen, da geht noch viel mehr. Peter mal wieder mit einem gebrauchten Tag.

    Sehr schade die Verletzung von Keßler, die sich gerade anschickt, ein wichtiger Bestandteil im Mittelfeld zu werden, weil zweikampfstark, spielintelligent, kopfballstark und vor allem auch noch torgefährlich. Gute Besserung. Unfasßbar, dass die Schiedsrichterin hier nicht wenigstens die Gelbe Karte gezeigt hat.

    Lieber jetzt eine Niederlage gegen den Weltranglistenersten in dem Endspiel eines Vorbereitungsturniers, als ein böses Erwachen bei der EM. Nicht noch einmal so ein Reinfall wie bei der letzten WM. Ich bin im Hinblick auf die EM nach dem Algarvecup jedenfalls zuversichtlich.

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  • Steffen sagt:

    Bei diesem Schiedsrichter hätten die US-Amerikanerinnen mit 9 Spielerinnen das Spiel beendet. Das ganze nordamerikanische Schiedsrichterteam von Chenard hat viele Fehlentscheidungen zu Ungunsten der deutschen Mannschaft getroffen, mir kam es vor, als ob es ihr egal war, ob sich nun eine deutsche Spielerin mehr oder weniger verletzt. Keine Ermahnungen, nichts. Wahrscheinlich doch ein wenig parteiisch gewesen und deswegen war das Ganze eigentlich eine Farce! Bei den Schiedsrichterinnen gibt es wirklich viele schlechte, aber Chenard ist eigentlich keine Schlechte. Deswegen bin ich der Überzeugung, dass sie leicht pro nordamerikanisch war.

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  • fisch sagt:

    Mein Senf zu fast allen Beiträgen wäre hier wirklich überflüssig, weil m.E. fast alles sehr zutreffend ist,
    außer zur Torwartkritik. Da muss ich ein bisschen mehr meckern.
    Almut Schult hat wiederholt kein Format einer Nationaltorhüterin gezeigt und erneut elementare Schwächen offenbart. Ich habe das hier vor kurzem schon vor dem Algarve-Cup festgestellt. Kathrin Längert ist eindeutig besser, auch als Nadine Angerer. Eine Feldspielerin kann schon eher mal Fehler machen, das fällt meistens nicht so ins Gewicht, sollte natürlich auch nicht laufend passieren. Aber die Torhüterinnenposition muss absolut solide und zuverlässig besetzt sein, da wie heute wieder gesehen die Folgen entscheidend sein können. A. Schult ist zwar dafür schön groß gewachsen, sonst aber gerade Bundesligadurchschnitt. S. Neid wäre gut beraten, vor der EM darüber nochmal nach zu denken, erfreulich lernfähig ist sie ja inzwischen.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Wenn man das gesamte Spiel betrachtet war das ein verdienter Sieg der USA. Die USA war cleverer,gedanklich schneller vor allem beim zweiten Ball. Sicherlich war die Schiedsrichterin schlecht, was ja schon genügend kommentiert wurde. Die USA waren robuster, unsere Mannschaft noch zu grün und zu zögerlich für diesen Gegner. Dieses Spiel hat gezeigt, dass man auf die erfahrenen Spielerinnen noch nicht verzichten kann.

    Bei den Toren standen wir ja hilfreich zur Seite. Was hier wohl losgetreten worden wäre, wenn Angerer im Tor gestanden hätte? Die vehemente Forderung von Schult als Nr. 1 hat sich heute, für den Moment, erledigt. Was ich nicht ganz verstehe, dass bei solchen Testturnieren die 3.Torhüterin nicht wenigstens im Laufe des Turniers mal eine Halbzeit eingesetzt wird, damit diese auch Wettkampferfahrung sammeln kann.

    Trotzdem sehe ich unsere Mannschaft als klarer Favorit für die EM.

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  • Sheldon sagt:

    Gibts was Neues von Keßler?

    Bartusiak und Angerer haben tatsächlich genau einen Vorteil in Bezug auf Schult und Henning – sie spielen beim selben Verein und kennen sich seit Jahren. Deswegen wäre es vielleicht sogar ganz gut, wenn ab Sommer Schult in Wolfsburg spielen würde.
    Ehrlich gesagt, sehe ich das nicht derart dramatisch: Das 1:0 war eine Verkettung von Fehlern. Leroux läuft zwischen Henning und Peter durch, Schult könnte bereits rauskommen und den Ball vor Leroux erreichen, der Ball wird in die Mitte geflankt, Henning ist zu spät, Wensing köpft den Ball in die Mitte, Henning geht nicht schnell genug drauf und der Ball ist drin.

    Das zweite Tor passiert auch immer mal wieder. Schult hat sich schlicht und ergreifend verschätzt und dann zurückgezogen, Henning ebenfalls, weil normalerweise Torwart Vorrecht hat, wenn er rauskommt.

    Ich sehe da kein dauerhaftes Problem. Henning macht normalerweise keinen Fehler zweimal, das nächste Mal wird sie dazwischen gehen, koste es, was es wolle. Das sind Abstimmungsprobleme, die schnell behoben werden können, wenn man ein bisschen besser kommuniziert.

    Ich sehe auf jeden Fall Henning und Wensing von ihrer Spielanlage her prädestiniert, um bei der EM gesetzt zu sein. Sie sind mehr als reif für ein großes Turnier. Henning hat richtig was weggeschafft mit sauberen Tacklings, zu Wensing muss ich nichts mehr sagen. Da bräuchte es vielleicht noch ein paar Spiele zum Einspielen, aber generell ist das die neue Generation.
    Und es ist schließlich nur eine EM, ohne USA und Japan, sollte man auch immer bedenken.

    Zur Schiedsrichterinleistung: Ich glaube nicht, dass sie unbedingt proamerikanisch war, sie war einfach schlecht und die Amis verstanden es, daraus Kapital zu schlagen.

    Generell haben sich aber Wensing, Maier und Faißt in jedem Fall in die Stammformation gespielt, auch Goeßling ist für mich auf der „6“ gesetzt. Celia sowieso, aber alle anderen Positionen sehe ich umstritten.

    Keßler hat mich in ihren 30 Minuten gegen Norwegen mehr auf der „10“ überzeugt als Marozsan in allen 4 Spielen. Keßler hat nen stärkeren Zug zum Tor und wirkt viel dynamischer. Sollte ihr nichts Schlimmeres passiert sein, würde ich sie sogar vorziehen. Man kann als Spielerin noch so gut beschlagen sein, aber wenn man wie Marozsan immer, wenn man Einschussbereit ist, solange zögert, bis der Ball wieder weg ist, schießt man keine Tore.
    Links wird immer mehr zu einem Problem. Jenny Cramer ist noch nicht gut genug, um Peter tatsächlich zu ersetzen. Und Peter baut immer mehr ab. Vielleicht wird man da doch darüber nachdenken müssen, Faißt zurückzuziehen, um noch mehr Offensivkraft aufs Feld schicken zu können.
    Auf der „6“ können Bresonik, Odebrecht oder halt Keßler spielen, die ich aber auf der „10“ sehe. In der IV Bartusiak oder Henning, wobei ich Henning vorziehen würde, wenn Angerer im Tor steht. Dort passieren solche Fehler nicht und Henning ist sowohl zweikampfstärker als auch in der Spieleröffnung besser. Vorne gibt es zur Zeit keine Alternative zu Mittag oder Popp, vielleicht noch Huth.

    Ich sehe also folgende Mannschaft als Stamm für die EM:

    Angerer – Maier, Wensing, Henning, Peter – Odebrecht, Goeßling – Mittag/Popp, Keßler, Faißt – Celia

    oder offensiver: Angerer – Maier, Wensing, Henning, Faißt – Odebrecht, Goeßling – Mittag, Keßler, Popp – Celia

    das wäre die offensivste Variante, die wir in Deutschland zur Verfügung hätten. Erste Backups wären Marozsan und Bresonik.

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  • buffy sagt:

    Es gibt 2 uralte Weisheiten im Fussball:
    1 Ein Spiel dauert 90 Minuten.
    2 Wenn wir verloren haben, war der Ball Schuld, der Platz, oder der Schiedsrichter.

    Aber andererseits muss man endlich endlich im Fusball dahingekommen, dass gefährliches Spiel, dass schwere Verletzungen des Gegners in Kauf nimmt, kein Kavaliersdelikt ist sondern direkt mit Rot bestraft gehört. Das hat der Schiri bei ManU – Real mutig und gut gemacht. Aber wie (leider) immer wieder, muss dafür wohl erst einmal etwas wirklich extrem schlimmes passieren.

    Und @sheldon scheint mit Fritz Walter verwandt („Wir beide sind ein gutes Trio“): Jemanden „in der Luft von den Beinen zu holen“ ist auch ganz grosses Sprachkino. 😉

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  • enthusio sagt:

    Eine sehr überzeugende Leistung unserer jungen Mannschaft in der 1. Halbzeit. Diese ersten 45 Minuten waren für mich das Beste, was ich seit 2 Jahren von einer deutschen Mannschaft gesehen habe. Die Defensive der US-Girls wurde wiederholt ganz schön ins Straucheln gebracht, eine tolle Leistung !
    Doch der letztlich spielentscheidende und ausschlaggebende Faktor war die perfekte Verwertung der wenigen Torchancen durch Alex Morgan: ein Traumtor aus dem Stand beim 1:0, die Kaltschnäuzigkeit beim 2:0, davor der Traumpaß auf Shannon Boxx. ABSOLUTE WELTKLASSE ! Eine solche Spielerin besitzen wir z.Zt. leider (noch) nicht. Ein weiterer Faktor war Nicole Barnhart im Tor, von deren Ruhe und Sicherheit Almuth Schult noch viel lernen kann. In der 2. Halbzeit hatten dann die US-Girls das Spiel voll im Griff, bei unsern Mädels ging jeder zweite Ball verloren. Ob es an der stärkeren Physis und robusteren Spielweise der Amerikanerinnen lag ? Mental trennten in der 2. Halbzeit beide Mannschaften Welten. Morgan war das ganze Spiel über nie in den Griff zu bekommen. Heute hat man insgesamt über 90 Minuten gesehen, was diese amerikanische Weltklassemannschaft von allen anderen Mannschaften unterscheidet. Sie läßt sich nicht durch gegnerischen Druck verunsichern, sie passt ihre Spielweise der gegnerischen Mannschaft an – und sie verwertet ihre Torchancen. Der Sieg war absolut verdient – und trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der engagierten Leistung unserer Mannschaft. Darauf läßt sich aufbauen.
    Nachtrag: ich würde gerne auch mal auf Vereinsebene (Weltpokal?)Duelle der besten europäischen und amerikanischen Vereinsmannschaften erleben, um besser beurteilen zu können, ob Lyon auch weltweit solch eine qualitative Ausnahmeposition innehat wie in Europa.

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  • Alice sagt:

    @ Sheldon: Kessi hat sich über ihre Facebookseite geäußert. Sie schreibt sie habe eine Schnittwunde am Knie, welche bereits genäht wurde, sie sei optimistisch und werde alles dafür tun schon bald wieder auf dem Platz zu stehen.
    Wie sie „bald“ definiert würde mich zwar schon interessieren, mit Blick auf die Bundesliga und CL, aber das hört sich für mich schon mal nach einer Entwarnung an 🙂

    Für mich wäre sie schon mal gesetzt, meiner Meinung nach hat sie sich optimal präsentiert. Kann mich deiner Wunschelf momentan nur anschließen. Mal sehen wie sich die Leistungskurve der zur Zeit angeschlagenen Spielerinnen entwickelt.

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  • Sheldon sagt:

    @buffy: Glaub mir, wenn du gerade mit dem Fuß in der Luft bist beim Laufen, und gerade in dem Moment wirst du dort von hinten getroffen, dann will ich dir ma zusehen, wie du dich dort verhältst. Nix ist heimtückischer…

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  • FFFan sagt:

    Da ist sie also, die erste Niederlage seit einer ‚gefühlten‘ Ewigkeit bzw. der Weltmeisterschaft. Vielleicht ist das aber gar nicht so schlecht. Jedenfalls ist es mir deutlich lieber, wenn die Serie jetzt reißt und nicht bei der Europameisterschaft.

    Erfreulich ist, dass wir spielerisch über die kompletten 90 Minuten mit den USA mithalten konnten. Es waren letztendlich individuelle Fehler, die uns ‚das Genick gebrochen‘ haben.

    Trotz eines grds. positiven Gesamteindrucks müssen ein paar Dinge kritisch angemerkt werden:

    – die Kommunikation zwischen Torwart und Innenverteidigung muss verbessert werden; so manches Gegentor in der jüngeren Vergangenheit wäre dadurch vermeidbar gewesen.

    – im gegnerischen Strafraum wird teilweise zu umständlich agiert, so dass der Gegner oft noch ein Bein dazwischen bekommt; das zog sich durch das gesamte Turnier, sonst hätten einige Tore mehr fallen können.

    – speziell in diesem Spiel war vor allem in der zweiten Halbzeit zu beobachten, dass die deutsche Mannschaft sich zwar leidenschaftlich kämpfend gegen die Niederlage stemmte, dabei aber zu ‚wild‘ spielte: ‚kopfloses‘ Anrennen, Verzweiflungsschüsse aus großer Entfernung und schlechte Pässe bzw. Flanken waren die Folge. Dadurch verpuffte viel von der aufgewendeten Energie, auch wenn immerhin die ein oder andere Torchance dabei herauskam.
    Das liegt aber vielleicht auch daran, dass diesmal eine sehr junge Mannschaft auf dem Feld stand. Das wird deutlich, wenn man die Aufstellung mit der bei der letzten Niederlage vergleicht, die ja noch keine zwei Jahre her ist: von der Anfangsaufstellung beim WM-Aus waren gegen die USA gerade noch zwei Spielerinnen (Babett Peter und Celia Okoyino da Mbabi) in der Startelf!

    Bei aller Kritik darf nicht vergessen werden, dass man gegen einen sehr starken Gegner gespielt hat (auch wenn dort ebenfalls einige ‚Hochkaräter‘ fehlten), der mit Alex Morgan über eine überragende Vollstreckerin verfügt, dazu mit Nicole Barnhart über eine excellente Torhüterin, die sämtliche Chancen des DFB-Teams zunichtemachte und somit verdeutlichte, dass der Weltranglistenerste auch nach Solos Ausfall kein Torwartproblem hat!

    Bei unserer Mannschaft haben mir gestern Leonie Maier und Lena Goeßling am besten gefallen, außerdem Linda Bresonik, die nach ihrer Einwechslung in der hektischen Schlussphase als eine der wenigen kühlen Kopf bewahrte.

    Alles in allem blicke ich optimistisch in die Zukunft: wenn beim nächsten Aufeinandertreffen mit den USA nicht nur mit Herz, sondern auch mit Hirn gespielt wird, haben wir am 5.April in Offenbach eine echte Chance. Und auch im Hinblick auf die Europameisterschaft muss uns nicht bange sein!

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  • Maxemus sagt:

    Nur Looser sind mit einer Niederlage zufrieden ! Zwei Tore aus Abwehrfehlern, für die Frankfurter Spielerinnen hier Häme und schärfste Kritik geernet haben. Und was lese ich ?

    @Sheldon: „Ich sehe da kein dauerhaftes Problem. Henning macht normalerweise keinen Fehler zweimal, das nächste Mal wird sie dazwischen gehen“

    @Jochen-or: „Ich fand das Zusammenspiel, aber auch das Abwehrverhalten unserer Mannschaft trotz der beiden Gegentore in der ersten Halbzeit recht ordentlich.“

    Mal ein paar Beispiele:
    Schon in Minute 5 kam der Ball in die deutsche Strafraummitte und Leroux stand da völlig unbewacht. Da hätte schon die Führung für die Amis fallen können. In Minute 25 setzte doch glatt eine Amerikanerin im 5-Meter-Raum (!!!) zu einem halben Fallrückzieher an, ohne das eine bei ihr steht – so etwas habe ich bei Krahn und Bartusiak noch nicht gesehen !

    Von wegen, Henning und Wensing sind reif für die Erstbesetzung der EM ! Wenn ihr Bartusiak und Krahn auch mal zubilligen würdet, dass sie einen Fehler nicht zweimal machen, dann wären diese Tore bei ihrem Einsatz gar nicht gefallen !
    Wie oft wurde hier vor Wochen z.B. Schult statt Angerer gefordert ! Und nu ?
    Schult dürfte nicht einmal die Nr. 2 sein, denn sie hat den gleichen Sch… schon gegen Frankreich gebaut.

    Fakt von gestern ist: Mit dieser Mannschaft ohne Bartusiak, ohne Krahn, ohne Angerer, ohne Laudehr, ohne Kulig sind wir deutlich nur Nr. 2 (Bestenfalls) hinter USA. Vorher haben wir gegen die Unenschieden gespielt, zweimal, in den USA.
    Gestern hatte Deutschland zwar Chancen, aber tatsächlich keine Chance. Die Amis haben nach dem 2-0 doch zurückgesteckt. Hätte Deutschland ein Tor geschossen, hätten die Amerikanerinnen, die mit einer ERSATZELF gestartet sind, Wambach viel früher gebracht und richtig aufgedreht. 4-1, 5-1, 6-1 hätten die Deutschen dann verloren !

    OK, die Frankfurterinnen waren verletzt, ging wohl nicht anders. Aber man muss doch gerade gestern gesehen haben, dass der jungen Garde Erfahrung, Cleverness und Härte noch fehlen. Die braucht man einfach gegen die USA und höchstwahrscheinlich auch bei der EM.
    Ein Skandal ist es, diese Mannschaft, die gestern in ihre Grenzen verwiesen wurde, als Startelf für die EM zu fordern ! Da hat jeglicher Fußball-Sachverstand wohl dem Anti-Frankfurter-Wunschdenken Platz gemacht !

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  • Tim Wolf sagt:

    Meine Einschätzung zum Turnier fällt durchaus positiv aus auch wenn sich die vier 4 Spiele bei genauer Betrachtung von den vielen vorangegangenen nicht wirklich unterscheiden. Positiv überrascht und zum Teil überzeugt haben auch mich Goeßling und Maier. Was mir allerdings immer noch fehlt ist eine erkennbare spielerische Linie. Allein gegen v.a. physisch schwächere Mannschaft kann Deutschland auf Grund seiner guten Physis das Spiel diktieren, gesehen gegen Japan. Wenn man sich hier allerdings zu zurückhaltendent präsentiert, geht kaum etwas, gesehen gegen Dänemark. Spielerisch ist das Meiste nur Stückwerk mit viel zu vielen Fehlpässen. Gefährliche Situationen entstehen hüben wie drüben meistens nur durch gravierende Fehler des Gegners.
    Bei einigen Kommentaren meiner Vorredner lehne ich mich amüsiert zurück und lese, dass Fehler, keine Fehler oder nicht so schlimm sind, Niederlagen ja eigentlich Siege und verlorenene Turniere offensichtlich ganz wunderbar sind, solange nur die richtige Mannschaft auf dem Platz steht bzw, die richtigen Spieler die Fehler machen, die sie überhaupt und bis zum nächsten Spiel auch garantiert nicht wieder machen.
    Die Besetzung von Gestern war sicherlich nicht schlecht, hat gekämpft und mitgespielt und 0:2 verloren. Die Besetzung von vor ein paar Wochen hat gekämpft und mitgespielt und 2 Unentschieden errungen. Im Grunde ist so gut wie jede Spielerinn austauschbar, was gut ist, denn es zeigt, dass genügend talentierte Spielerinnen vorhanden sind. Was fehlt ist ein definiertes System, mit welchen Spiereinnen auch immer.

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  • Alice sagt:

    Ich bin grundsätzlich überhaupt nicht gegen Frankfurt und seine Spielerinnen.
    Babett Peter und Bianca Schmidt sind für mich zum Beispiel natürlich Anwärterinnen auf einen Platz in der Startelf. Gerade Peter hätte ich gegen ein robustes Team wie dem amerikanischen mehr Chancen ausgerechnet. Während beide aber meiner Meinung nach momentan in der Leistung stagnieren, kann man beobachten wie andere an der Größe ihrer Aufgaben wachsen und im Begriff sind vorbeizuziehen. Im Mittelfeld ist das offensichtlich schon geschehen. Und warum sollte auf internationaler Ebene denn das glatt laufen, was in der Liga auch nicht optimal funktioniert. MOMENTAN.
    Bartusiak hat dem Spiel sichtlich gut getan. Wenn man von einer Wunschelf redet, dann wird natürlich von den momentanen Eindrücken ausgegegangen.

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  • Beobachter sagt:

    Es gibt noch andere Torhüterinnen in Deutschland, die was können und sich zweifellos für die Position 2 eignen: Längert, Weiß, Schumann …
    Und seit gestern ist es umso dringender sich umzusehen. Niemand, auch Frau Neid nicht, ist gezwungen, dauernd an den selben Personen festzuhalten.

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  • noworever sagt:

    @Tim Wolf:
    nice comment! 🙂

    @gerd.karl
    … sorry – zu viel schweiß 😉

    @Sheldon:
    short after the u21 world championship in your ‚dream‘ team for the em 2013 maro didn’t even show up on the substitute’s bench.

    now – she has ascended as a „backup“?
    where does this honor come from? – did you change your mind?
    i thought your wisdom is impeccable and could never go wrong … or change?

    believe me, my friend … as long as there’s still one frankfurt player left in the team: YOU will never experience a „heile welt“.
    there were you are right now – this is simply NOT possible 😉

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  • wolle sagt:

    Meine Einschätzung zum Turnier ist eigentlich auch eher positiv. Zunächst einmal sind mir Wensing, Maier und Maroszan positiv aufgefallen. Wensing hat sich als Innenverteidiger bewährt, Maier ist zu Schmidt oder Bresonik eine echte Alternative auf rechts.
    Die Abwehr ist nach wie vor die Baustelle. Angerer ist nicht mehr in ihrer besten Form, Schult und Benkrath sind noch ausbaufähig. Vielleicht sollte man Weiß im Tor mal eine Chance geben, sie strahlt immer Souveränität und Ruhe aus. In der Innenverteidigung braucht es noch eine Partnerin für Wensing, vielleicht doch mal Peter ausprobieren und Faißt wieder nach hinten ziehen. Bartusiak und Krahn haben bei mir keine Chance, Henning hat mich gegen USA enttäuscht genauso wie Schult. Keine Ahnung warum Schult in den letzten Spielen so hektisch oder unentschlossen agiert, in der Liga und auch in der Natio war das letztes Jahr noch ganz anders. Das 1. Tor geht auf Ihre Kappe, beim 2. muss Henning viel entschlossener klären, Sie ist am nächsten zum Ball.
    Auf der 6 habe ich gestern Laudehr bitter vermißt. Sie ist die einzige die in Pincto Härte den Amis gegenhalten kann. Damit wir uns richtig verstehen,die Art und Weise der Amerikaner hatte nicht viel mit Fussball zu tun und gefällt mir überhaupt nicht. Aber wenn es der Schiri nicht unterbindet muss man halt dagegenhalten. Dazu war niemand der dt. Girls in der Lage bzw. Sie haben sich durch die übertriebene Härte den Schneid abkaufen lassen. Niemand war in der Lage ein Zeichen zu setzen: Bis hierhin und nicht weiter! Da hat Laudehr die besten Führungsqualitäten.
    Offensiv sind Maroszan und Celia bei mir gesetzt. Maro hat sich enorm entwickelt, ist immer für eine Überraschung gut. Celia ist eine Tyranin für jede Verteidigerin.
    Insgesamt ist in der Mannschaft enorm viel Potential wenn man bedenkt das Kulig, Laudehr, Bajramaj und einige andere noch verletzt sind. Jetzt wird es nur langsam Zeit eine Stammformation für die Euro zu finden, damit sie sich einspielen können. Und dann dürfte die Titelverteidigung eigentlich kein Problem sein.

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  • Spartaner sagt:

    Meiner Meinung nach hatte Schult nicht nur gestern einen schlechten Tag. Das hat sich auch bereits im Spiel gegen Frankreich gezeigt. Es scheint, als könne Sie mit solchen Drucksituationen nicht umgehen. Schade finde ich ebenfalls, dass die 3. Torhüterin keine Einsatzzeit bekommen hat. Denn wenn man doch gut testen kann, dann hier.
    Wie sollen sie sich auch sonst ein Bild machen?!
    Mit solch einer Leistung braucht Silvia Neid die Almut nicht mitnehmen.

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  • waiiy sagt:

    Getreu dem Motto: „Erstmal eine Nacht darüber schlafen“ will ich nun auch meinen Senf dazu geben:

    Positiv zu bewerten ist, dass die Mannschaft gestern ganz gut zusammen gespielt hat. Von der Spielweise ist man mit Sicherheit besser aufgestellt als die USA, die aber die Erfahrung und die körperliche Stärke auf ihrer Seite haben.

    Gefallen hat mir auch, dass unsere Elf auch nach nach den Gegentoren weiter gespielt hat und nicht in sich zusammengefallen ist. Da wurde dann nicht planlos agiert oder sich ergeben.

    Ich stimme zu, dass die USA hart gespielt haben und auch, dass die Schiedsrichterin hätte konsequenter durchgreifen müssen. Aber sie hat es nicht getan und das hat man schon nach wenigen Minuten gemerkt.

    Und da setzt auch meine Kritik an. Wenn man merkt, dass ein Spiel auf Härte hinausläuft, dann muss man umschalten können. Dann muss man dazwischenhalten und sich Respekt holen. Das ist etwas, was unser Team nicht kann. Da hat es seit dem Spiel geen Nigeria keine Änderung gegeben.

    An dieser Stelle fehlen uns die Typen, die Zeichen setzen, die auch mal die Ellenbogen auspacken, die bei der Schiedsrichterin reklamieren. Es gibt schon einige Spielerinnen, die das durchaus machen (Bresonik, Popp, Keßler, Bajramaj). Aber die sind in der Hierarchie der Mannschaft zu sehr am Rand. Man muss einfach davon ausgehen, dass es Mannschaften gibt, die technische Unterlegenheit durch körperliche Präsenz und Unfairness zu kompensieren. Dagegen muss man ein Konzept entwickeln.

    Kritikpunkt Nr. 2 ist praktisch die Anwendung des eben Geschriebenen auf die Torhüterin. Es kann nicht sein, dass im Tor jemand steht, der sich nicht verständigen kann. Als letzte Position vor dem Tor müssen klare Ansagen herrschen. In jeder Jugendmannschaft wird den Verteidigern immer wieder reingebetet, dass man die Füße vom Ball lässt, wenn der Torhüter zum Ball geht. Eine Torhüterin darf dann keine Kompromisse machen. Und um die meisten hier wirklich zu ärgern, schreibe ich genau das, was alle nicht mehr lesen wollen: „Sarholz hätte das 2. Tor niemals und unter keinen Umständen reinbekommen!“ Weil sie eine Torhüterin ist, die nicht zögert und keine Angst hat. Schult, Angerer und alle, die hier immer wieder genannt werden, mögen auf der Linie die besseren Werte und Statistiken haben, aber solche Unsicherheiten lässt sie nicht zu. Und mir wird ehrlich bange, wenn ich daran denke, dass das so weitergehen wird. Ich hoffe inständig, dass Schult irgendwann ihre Nervosität besiegen kann und auch mehr kommuniziert mit der Hintermannschaft. Wenn sie top werden will, muss sie die Chefrolle in der Hintermannschaft einnehmen, ob sie dafür der Typ ist oder nicht.

    Was mich gestern auch ein wenig bedenklich gestimmt hat, dass die USA ihren Brecher aus dem Spiel lassen und sich damit die Option der langen hohen Bälle nehmen und trotzdem in Führung gehen. Was wäre passiert, wenn man alle 2 – 3 Minuten einen Angriff durch einen langen Ball auf Wambach einleiten kann?

    Gefallen hat mir gestern extrem gut Alex Popp nach ihrer Einwechslung. Sie war mit Keßler und Bresonik die Spielerin, die keine Angst vor der Härte hatte und die auch ausgeteilt hat. Schade, dass sie auch vor allem auch Keßler dafür auch durch Schmerzen bestraft wurden. Ich hoffe, dass es bei Keßler nichts Langwieriges ist.

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  • waiiy sagt:

    Wie sieht das Fazit für das Turnier aus? Hier muss man meiner Meinung nach den gleichen Maßstab anlegen, wie ich es letzten Jahr für die Olympiateilnehmer getan habe: Es war für Deutschland ein Vorbereitungsturnier auf die EM und damit bei weitem nicht der Höhepunkt. Von daher gab es viele positive Aspekt, die man einfach würdigen muss.

    Schön, dass junge Spielerinnen mit eingebunden wurden und auch gute Leistungen gezeigt haben. Henning hat klar gezeigt, dass sie ein Sicherheitsfaktor in der IV ist. Wensing hat bewiesen, dass sie auch IV kann, wobei ich sie noch lieber außen sehe. Aber mit ihr und auch Cramer haben wir 2 Spielerinnen, die sowohl in der IV als auch in der AV spielen können und somit als Einwechselspielerinnen für ein Turnier klar für den Kader gesetzt sein müssten. Immerhin kann man mit beiden immer sehr variabel (auch innerhalb des Spiels) reagieren.

    Dass Cramer sicher noch mehr Erfahrung und damit Selbstbewusstsein braucht, ist klar. Da ist Wensing mit Sicherheit weiter.

    Positiv war auch das Auftreten von Mayer. Sie hat ihre Leistung aus der U21 und aus dem Verein mühelos in die N11 transportieren können. Auch sie ist variabel einsetzbar in der AV und auf der rechten Außenbahn. Damit für mich auch mit nach Schweden zu nehmen. Mit ihr kann ich mir das Wechselspiel mit Schmidt richtig gut vorstellen. Sie können die Seite hinten richtig dicht und vorn richtig gefährlich machen.

    Auch Faißt fand ich auf der Außenbahn richtig gut. Ich fand es blöd, als sie vor ein paar Spielen erstmals im Mittelfeld eingesetzt wurde und nicht in der Verteidigung. Aber sie macht das gut. Traumvorstellung wäre für mich ein Duo Brajamaj / Faißt auf links, auch wenn dann Peter auf der Bank bleiben muss.

    Ja, Peter war für mich eher enttäuschend. Ich will von ihr eigentlich mehr Akzente sehen. Aber vielleicht darf man das von ihr auch gar nicht mehr erwartet. Mich würde interessieren, was sie selbst von sich erwartet. Wenn man sie Jahre lange in Potsdam gesehen hat, denkt man, es wäre jetzt eine andere Spielerin. Ich sehe sie immer noch stärker in der IV.

    Auf der 6 haben wir keine Probleme, auch wenn Kulig und Laudehr ausfallen. Goeßling, Odebrecht und Keßler (wer auch immer spiel) machen das locker genauso gut. Glückwunsch nach Wolfsburg zu dem Korsett. Aber in meinen Augen sollte Keßler immer hinter Marozsan spielen. Sie ist kreativ nicht verzichtbar und gibt Marozsan die Sicherheit und eine Anspielstation.

    Im Hinblick auf die EM muss man sagen, dass Norwegen klar schwächer ist (auch nach dem 3. Platz), dass Schweden auf einer Stufe ist, dass aber alle 3 Teams noch im Aufbau sind. Die Chance auf den EM-Titel sehe ich intakt, aber die USA sind wohl eine Stufe höher.

    Japan hat gezeigt, dass man den Umbruch forciert und dafür auch eine kleine Delle hinnehmen wird. Gerade Sawa ist derzeit für die Sicherheit unersetzbar. Aber man hat erst in 2014 wieder einen Höhepunkt und WM und Olympia sind noch weit weg.

    Für die USA war das Turnier dieses Jahr DER Höhepunkt und so wollten sie den Titel wohl auch am meisten. Das merkte man.

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  • Sheldon sagt:

    @Maxemus: So etwas undifferenziertes wie deinen Beitrag habe ich noch nie gehört!

    Wir haben hier alle zugegeben, dass es gestern gerade im Abwehrbereich viele Fehler gab. Doch wer sagt, dass es die mit Bartusiak etc. nicht auch gegeben hätte?
    Nur noch einmal zu Erinnerung: Nicht Schult war für die beiden Tore gegen Frankreich zuständig, sondern Bartusiak, die dem Gegner den Ball blitzsauber in die Füße gespielt hat. Und Bartusiak macht Fehler mehrmals, sie ist bekannt dafür, dass ihre Bälle gleich wieder beim Gegner landen. Wenn ich mal die katastrophalen Fehler aufzähle, die Bartusiak in der N11 und in Frankfurt in den letzten zwei Jahren gemacht hat und die zum Teil spielentscheidend waren, dann muss ich sagen, dass diese Spielerin niemals in die N11 gehört.

    Hinzu kommt der Aspekt der Erfahrung: Henning hat 12 Länderspiele, Wensing hat 9. Bartusiak hat dagegen 64 Länderspiele und ihr unterlaufen diese Fehler immer noch. Fakt ist doch, dass das Hennings und Wensings erste Fehler waren, Bartusiak und Krahn produzieren allerdings immer noch Fehler am laufenden Band.

    Lasst uns den Ball flach halten. Wir sollten bedenken, dass die USA keine einzige echte herausgespielte Chance hatte. Das hat nichts mit Aufstecken zu tun, Fakt ist, die USA waren immer nur dann gefährlich bei Standards oder durch Fehler der deutschen Elf bei Kontern der USA.

    Auch sollten wir nich vergessen, dass Bartusik und Angerer für die letzte Niederlage vor gestern Abend zuständig waren.

    Aber da muss sich wohl jemand in Frankfurt derartig Luft verschaffen, dass er hier die jungen Spielerinnen in der Luft zerreißt. Wenn du schon dabei bist, Frankfurterinnen zu fordern, wo ist dann Bianca Schmidt? Oder magst du sie nicht aufführen, weil du genau weißt, dass auch sie ein Tor gegen die US-Girls beim Unentschieden im November verursacht hat?

    Wenn deine 4 Kandidatinnen wieder das defensive Viereck bilden, dann kommt wieder so ein Gurkenkick raus wie früher. Das will niemand. Laudehr würde sowieso die meiste Zeit im gegnerischen Strafraum verbringen, Kulig würde mit ihrer ruppigen Art nur Freistöße fabrizieren, Bartusiak spielt wieder den ein oder anderen Ball zur eigenen Torhüterin und Krahn drischt die Bälle gleich ins Aus oder zum Gegner.

    Fakt ist doch auch, dass Spielerinnen der US-Girls wie Tobin Heath und Shannon Boxx auf den Außenbahnen komplett abgemeldet waren. Wenn es gefährlich wurde, halt nur mit langen Bällen auf Leroux oder Morgan bzw. durch die Mitte. Das zeigt doch, dass das Stellungsspiel exzellent war.

    Man kann den Spielerin einige Sachen ankreiden, aber die lassen sich beheben: 1. Kommunikation in der Abwehr – bin ich sicher, dass die verbessert wird. 2. Zug zum Tor – wie es Keßler und Goeßling gegen Norwegen demonstriert haben. 3. Robuster spielen – das war gestern ein Manko gegen die USA.

    Die Mannschaft, die gestern auf dem Platz stand, hatte gerademal ein Durchschnittsalter von 21,45 Jahren. Natürlich ist das keine Elf, von der man erwarten kann, dass sie bereits jetzt auf dauerhaft hohem Niveau agiert. Das dürfte eine der jüngsten Mannschaften sein, die jemals auf dem Platz stand, bei einem Schnitt von nur 37 Länderspielen. Aber es ist eine Elf für die Zukunft, die bereits gestern gezeigt hat, dass man spielerisch klar mithalten kann.

    Ich hoffe, dass – vielleicht mit kleinen Änderungen – das die Mannschaft ist, die im Hinblick auf die WM 2015 aufgebaut wird. Der „Umbruch“ ist geschafft, jetzt gilt es, Talente weiter in den Kader einzugliedern. Natürlich sind Laudehr und Co. immer auch nochmal eine Option, aber nicht erste Wahl.

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  • Sheldon sagt:

    Mal ne Frage: Wieso wird Henning derart kritisch gesehen? Gut, okay, sie war an beiden Toren mitbeteiligt, indem sie nicht konsequent drauf ging. Ansonsten habe ich aber keinen einzigen verlorenen Zweikampf von ihr bemerkt. Sie ist eine – wie Mats Hummels bei den Männer -, die sich normal durch ihre absolute Kompromisslosigkeit im Zweikampf auszeichnet. Das konnte man auch gestern wieder sehen. Da wird nunmal auch mal die Sense an der Strafraumgrenze ausgepackt und dadurch den Ball geklärt. Für mich hat sie dort im Zweikampfverhalten echte Qualitäten.

    Natürlich muss man diese Probleme hinten abstellen. Da wäre es vielleicht sogar mal ne Idee, Alisa Vetterlein zu nominieren, wenn man die ganze Wolfsburger Abwehr spielen lässt, da weiß wenigstens jeder Bescheid. Oder Sarholz, mit der Henning ja schon zusammengespielt hat und wo man sich untereinander auch gut kennt. Oder Goeßling tatsächlich in die Abwehr zurückziehen, Schult und Goeßling kennen sich ja noch aus Bad Neuenahr.

    Es ist erstaunlich, aber eigentlich ganz normal, dass solche Fehler immer wieder auftreten, wenn Torwart und Innenverteidigung nicht aus einem Verein kommen (zumindest eine). Da wäre es vielleicht an der Zeit, eine Torhüterin aus dem Kreis der Nationalkeeperinnen nach Wolfsburg zu holen. Auf der Transferliste von Wolfsburg sollte zumindest im Sommer eine der folgenden Torhüterinnen stehen: Schult, Schumann, Längert, Weiß, vllt noch Benkarth oder Berger.

    Zu Schult sollte man vielleicht noch sagen: Bei den Männern hat man mit Neuer einen ähnlichen Fall, der immer für einen Schnitzer zu haben war. Ich denke nur an das Tor von Reus in der Bundesliga. Doch er ist dennoch nahezu unumstritten. Ich denke nicht, dass Schult sich ihre Fehler so zu Herzen nehmen sollte. Sie ist jung und sollte wieder ein bisschen mehr Selbstbewusstsein sammeln. EM wird sie sowieso nicht spielen, da war Angerer klar gesetzt.

    Und dennoch wird Angerer nach der EM denke ich zurücktreten, und dann haben wir die Diskussion erneut. Ob Längert noch die internationale Qualität von 2009 hat, wo sie mit Duisburg UEFA-Cup-Sieger wurde, kann niemand sagen. Eine wiedererstarkte Sarholz bringt sich ins Gespräch durch gute Leistungen und wird dadurch auf einmal wieder ein Thema.

    Denn es ist so: Wir haben in Deutschland außer ihr keine (und darin ist auch Angerer eingeschlossen), die wirklich überzeugend im Auftreten im Strafraum und außerhalb des Strafraums agiert. Außerdem kennt sie Josi Henning und die Kommunikation würde besser laufen.

    Wenn ich mir übrigens anschaue, wer alles zum Kader der N11 gehört und wie man spielen könnte, dann erinnert mich das sowieso wieder ganz stark an Potsdam. Theoretisch wäre folgende Aufstellung möglich:

    Angerer/Schult – Schmidt, Cramer, Henning, Peter – Odebrecht, Keßler – Mittag, Marozsan, Bajramaj – Celia

    Das sind 8 Spielerinnen, die bei Potsdam zusammengespielt haben. Nimmt man noch Kershowski dazu, sind es 9. Wenn man nun noch die N11-Trikot blau gestaltet, würde sich Sarholz in dieser Mannschaft wie zuhause fühlen 😉

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  • Maxemus sagt:

    @ Sheldon: „Maxemus: So etwas undifferenziertes wie deinen Beitrag habe ich noch nie gehört!“
    Erstens hättest du ihn lesen sollen, zweitens musst du deine eigenen Beiträge zu Bartusiak und Krahn nach dem Frankreichspiel lesen, um undifferenziertes at its best zu lesen und drittens habe ich hier kaum einen Beitrag von dir lesen können, in dem nicht Fakten verdreht, ignoriert und interpretiert wurde. Bei den Fakten strotzen deine Beiträge immer vor Fehlern:
    „Die Mannschaft, die gestern auf dem Platz stand, hatte gerademal ein Durchschnittsalter von 21,45 Jahren“
    Quatsch, ob Startformation oder mit Einwechslungen, liegen beide über 23.
    Weiteres Beispiel ist deinem Beitrag:
    „Nicht Schult war für die beiden Tore gegen Frankreich zuständig, sondern Bartusiak“.
    Bartusiak hatte 1 Tor zu verantworten – wie übrigens Wensing, die direkt zur Gegnerin geköpft hat oder Henning, die ihren Körper nicht zwischen Morgan und Schult stellt.

    „Wenn du schon dabei bist, Frankfurterinnen zu fordern, wo ist dann Bianca Schmidt? Oder magst du sie nicht aufführen, weil du genau weißt, dass auch sie ein Tor gegen die US-Girls beim Unentschieden im November verursacht hat?“

    Einfach Quatsch ! Wambach schoß das Tor auf Flanke von Cheney praktisch aus dem Fünfererraum. Schmidt war vielleicht neben Cheney, aber Peter kam etwas zu spät gegen Wambach. Und vor allem: Das Spiel endete unentschieden ! Und zwar durch zwei Tore einer Frankfurterin. Potsdam beliefert ja die anderen Nationalmannschaften.

    „Wenn ich mal die katastrophalen Fehler aufzähle, die Bartusiak in der N11 und in Frankfurt in den letzten zwei Jahren gemacht hat“

    Zähl doch mal nur die in der Nationalmannschaft auf ! Das dürfte dir schwerfallen. Wie bei dir üblich keine Fakten, nur Fassade.
    Fakt ist: Mit Bartusiak/ Krahn hat die Natio 22 Spiele, auch gegen die USA nicht verloren. Schult/Henning/Wensing haben das Spiel gestern verloren.

    „Wenn deine 4 Kandidatinnen wieder das defensive Viereck bilden, dann kommt wieder so ein Gurkenkick raus wie früher. Das will niemand.“

    Doch, wenn am Ende ein Sieg steht, dann wollen das bestimmt die meisten. In Schönheit und mit dem Segen Sheldons zu verlieren, DAS WILL NIEMAND !

    „dass die USA keine einzige echte herausgespielte Chance hatte“

    Das ich nicht lache !

    „Wir haben hier alle zugegeben, dass es gestern gerade im Abwehrbereich viele Fehler gab. Doch wer sagt, dass es die mit Bartusiak etc. nicht auch gegeben hätte?“

    Und wer sagt, dass Henning und Wensing die Fehler Bartsuiaks und Krahns nicht gemacht hätten ? Das Argument ist doch Quatsch.

    „Auch sollten wir nich vergessen, dass Bartusik und Angerer für die letzte Niederlage vor gestern Abend zuständig waren.“

    Das könnte dir so passen. Wenn du das WM-Viertelfinale aufkochst, dann reibe ich dir die nächsten zwei Jahre die Fehler von gestern unter die Nase ? Das ist doch Kindergarten-Quatsch !

    Man könnte sich stundenlang mit deinen Beiträgen beschäftigen, um die Fehler und Widersprüche daraus zu holen. Aber klar, die Zeit haben die meisten nicht.

    (0)
  • noworever sagt:

    @Sheldon:
    i guess that’s called flexibility – or, are you … converted?

    it just took a few hours – and – you changed your ‚dream team‘ again!?
    what happened?
    now maro has even risen into the top 11!!!
    signs & wonders!!!

    @Detef:
    sorry … but i had to borrow some of your beloved triple exclamation marks.
    promise – will not do it again … it was a one-time emergency 😉

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  • gerd.karl sagt:

    noworewer, bitte bitte bitte übersetzen, danke

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  • Der König sagt:

    @Maxemus

    Sheldon hat schon recht,wenn es um unsere Abwehrkette geht:
    Leonie Maier 20 Jahre, Wensing 20 Jahre, Henning 23 Jahre, Peters 24 Jahre

    Sheldon hat wieder recht: Schmidt war verantwortlich für das 1:0 der Amis. So was von leichtfertig wie sie den Ball verliert. Das geht gar nicht.

    “ Wer zu spät kommt,den bestraft das Leben „, sagte mal ein bekannter Politiker.

    Wensing und Henning sind die Zukunft.

    Der König hat gesprochen.

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  • Thomas-H sagt:

    Natürlich haben Bartusiak und Krahn einen Erfahrungsvorteil gegenüber Wensing und Henning und Co, aber mir ist auch immer etwas Bange, wenn Bartusiak und Krahn dort spielen. Ich weiß nicht, was ich als Trainerin bei der EM machen würde, auch wenn mir persönlich die Variante mit Wensing und Henning innen besser gefiele, aber natürlich können sie solche Dinger wie gestern drin haben. Mir persönlich gefiel einfach die Aufstellung der letzten beiden Spiele. Auch wenn ich kein Freund von ihr bin, muss ich zustimmen, dass in harten Kampfspielen nur schwer auf eine Simone Laudehr verzichtet werden kann. Ihr fehlen merkt man gegen Mannschaften, wie die USA. Ich freue mich, dass Leonie ihre Chancen bekommen hat und hoffe, dass sie uns erhalten bleibt. Da stimmt irgendwie die Einstellung und meistens eben auch die Leistung.

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  • Sheldon sagt:

    @noworever: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Es ist keine Traumelf, sondern eine mögliche Elf, wie sie mit dem größtmöglichsten Anteil Potsdamer Spielerinnen aussehen würde. Maro und Celia kannst du gegen jede andere Spielerin ersetzen, das ist relativ irrelevant, wer da spielt für diesen Fall. Bei einer Traumelf würde ich mittlerweile nicht mehr auf Goeßling verzichten.

    Es geht hier doch nicht darum, eine erste Elf zu haben. Es geht darum, jederzeit im Spiel reagieren zu können. Und nahezu jede Spielerin, die im Kader spielt, ist in der Lage, N11-tauglich zu spielen, wenn sie korrekt eingesetzt wird. Was nun wieder die Frankfurter daraus machen, dass sie gegen einzelne Spielerinnen hetzen, nur weil ihre Lieblinge nicht zum Zug kommen, die ebenso viele Fehler haben wie die Aufgestellten, das hilft der N11 nicht. Meinetwegen kann auch Behringer spielen, wenn vorne Popp/Mittag und Celia agieren, Keßler auf der 10, Goeßling und Behringer auf den Außen und Odebrecht im Zentrum. Damit hat man gegen Norwegen sehr gut gespielt die letzten Minuten.

    Das Problem ist nur, dass viele Spielerinnen so, wie sie jetzt eingesetzt werden, falsch eingesetzt werden. Das ist das Problem von Neid. Wenn sie es schafft, jede Spielerin, die wir in der N11 haben, so gut wie möglich einzusetzen, dann wäre der EM-Titel so gut wie in trockenen Tüchern.

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  • maxemus sagt:

    @Der König: OK, den Treffer kann man auch Schmidt zur Last legen.
    „Sheldon hat wieder recht:“ Wieder ?
    Der König hat unrecht. Sheldon schrieb:
    „Die Mannschaft, die gestern auf dem Platz stand, hatte gerademal ein Durchschnittsalter von 21,45 Jahren.“
    Der König „Sheldon hat schon recht,wenn es um unsere Abwehrkette geht:“
    Von der Abwehrkette steht in Sheldons Text kein Wort.
    Wie wäre es denn einmal mit einer königlichen Kontrolle der Texte Sheldons ?

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  • Der König sagt:

    @maxemus

    Von der Abwehrkette steht in Sheldons Text kein Wort.
    Wie wäre es denn einmal mit einer königlichen Kontrolle der Texte Sheldons ?

    Die Nadel im Heuhaufen zu suchen ziert sich nicht eines Königs, aber ich freue mich einen Freiwilligen gefunden zu haben.

    Der König hat gesprochen.

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  • Pauline sagt:

    @König das Video zeigt nicht alles—Schmidt hat den Ball im Vorfeld stark abgelaufen —Ihr kannst nur ankreiden das sie den Ball nicht mit voller wucht auf die Tribüne befördert hat –sondern den Ball wieder ins Spiel bringen wollte– leider konnte sie die Gegnerin nicht abschütteln —- wenn anderen Fehler zugestanden werden — dann aber auch Schmidt–auch sie ist erst 23 Jahre

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  • xyz sagt:

    Die jungen wilden haben mich alle überzeugt. Auch würde ich lieber Wensing in der Startelf sehen als Krahn bei der EM! Im Tor sollte man jetzt mal Weiß eine Chance geben,denn Angara ist in die Jahre gekommen und nicht mehr so gut und Schult zu unsicher.

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  • Der König sagt:

    @Pauline

    Es war ihr Fehler,brauch man nicht schönreden. Klar darf sie welche machen, aber Leonie Maier wird ihr den Platz rechts so was von streitig machen. In Maier ( und übrigens auch Wensing ) sehe ich etwas, was ich in Schmidt nicht sehe. Eine legitime Nachfolgerin von Stegemann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kerstin_Stegemann

    Der König hat gesprochen.

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  • noworever sagt:

    @Sheldon:
    „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“ – no doubt.

    wer jedoch verstehen will (und somit in der folge, auch: kann) hat ALLE sog.’vorteile‘ (crystal-clear) auf seiner seite.
    dafür ist allerdings eine gewisse offenheit/unabhängigkeit von nöten … die es mir in deinen beiträgen bis jetzt leider nicht gelungen ist zu erkennen.
    ich kann sie zwar gewissermaßen erahnen (vom herzen hinein interpretieren) – aber, so richtig schwarz auf weiß – heißt: geschrieben, in geposteter form – hat sie sich mir noch nicht offenbart … denn dafür scheintst du mir in deinen vor-Stellungen zu sehr befangen zu sein … die du, meist in einer gewissen selbstverliebtheit, hier immer wieder kund tust.

    muss gestehen, dass ich die hintergründe/bezugspunkte deiner letzten n11-aufstellung übersehen habe … nämlich, dass es hier vornehmlich um eine mannschaft handelt, die aus sog. potsdamer spielerinnen besteht, und nicht die eigentliche n11.
    der grund für dieses übersehen basiert leider auf der tatsache, dass es mir manchmal wirklich schwerfällt deinen mitunter wortreichen ‚ausführungen‘ bis ins letzte detail zu folgen … denn: das, was du eigentlich sagen willst, ist eigentlich – ich denke nicht nur mir, sondern – den meisten hier in diesem forum längstens bekannt (stichwort: just the same old story … in a new garment) 🙁
    oft sehr ‚facettenreich‘ geschildert, läuft es dann aber doch immer wieder auf dasselbe (urthema) heraus.
    auf die dauer wirkt das dann wirklich anstrengend … um nicht zu sagen langweilig.
    anyway – um noch mal kurz auf’s eigentliche thema zu kommen:
    ob nun „dream team“, eine n11 die man „sich vorstellen“ kann, oder eine sog. potsdamer n11 … was ich bemerkenswert fand, war (um es noch mal zu wiederholen), dass in deiner, sagen wir, ‚bevorzugten‘ n11 aufstellung kurz nach der u21 em2012 maro eines sitzplatzes auf der reservebank NICHT für würdig empfunden wurde.
    jetzt, direkt nach dem us-spiel, jedoch schaffte sie es (zumindest) als „backup“ aufzusteigen.
    und – just to top the whole issue! – keine 24std später, wurde sie sogar in der potsdamer n11 ‚vorgestellt‘.
    i call this: A REAL SHOOTING STAR! 😉
    considering, she’s an ERZFEIND … and the voting/evaluation came from @Sheldon 😉 😉 😉

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  • Sheldon sagt:

    @noworever: Ich bin offen, offen für fast jede Aufstellung. Wir haben einen Kader von 21 Spielerin (plus die ein oder andere noch dazukommene), von denen ich zumindest 18 Spielerinnen durchaus nationalmannschaftstauglich eingesetzt werden können.
    Rotation ist heute sehr relevant. Man kann mit diesen 18 Spielerinnen 10-12 verschiedene Aufstellungen aufs Feld schicken, die alle den EM-Titel locker verteidigen könnten.

    Dass meine Aufstellungen so verschieden sind, ist der Tatsache geschuldet, dass der Konkurrenzkampf sehr stark ist und im Zuge der Rotation in jeder Situation eine je andere Aufstellung die beste Möglichkeit darstellt.

    Marozsan gehört sicherlich mittlerweile wieder zur Mannschaft. Das gehörte sie nach den Leistungen im letzten Jahr bei der U20-WM nicht, zumindest nicht auf der Position.
    Allerdings ist der Konkurrenzkampf groß. Keßler ist ein anderer Spielertyp, der allerdings variabel eingesetzt werden kann. Im Mittelfeld streiten sich Odebrecht, Goeßling, Marozsan und Keßler um 3 Plätze. Da gibt es verschiedene Varianten, nahezu jede Kombination ist da möglich. Da ist es vom Gegner, von der aktuellen Form, von der Spieltaktik abhängig, wie aufgestellt wird. Da gibt es kein besser oder schlechter.

    Ähnlich ist es auf allen Positionen in der Offensive. Da kann auch hier und da mal das System verändert werden, da haben wir mindestens 10 Topspielerinnen, für 6 Positionen. Da kann es viel Bewegung geben und da ist keiner gesetzt!

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  • Tim Wolf sagt:

    @Der König

    Maier ist für mich auch eher eine Art Stegemann. Aber Frauenfussball von vor 15 Jahren, war damals ne Zumutung und steht heute auch keinem gut zu Gesicht.
    Insgesamt war das Alles natürlich ganz solide, ein bisschen zu viel Kampf und Krampf, ein bisschen zu langsam und im Passspiel zu ungenau. Aber eben auch nicht schlechter als der Rest der Abwehr. Vielleicht eher was für die Inneverteidigung.
    Zu den letzten Spielen von Schmidt fehlen da aber noch Welten. Vor allem beim Lesen des Spiels und im technisch/läuferischen Bereich…Geschwindigkeit, Passspiel, Ballannahme.
    Ich würde mich dennoch freuen, wenn Maier zur EM bzw. zu den nächsten Lehrgängen wieder eingeladen würde. Auch weil ich denke, dass Schmidt noch viel wertvoller im rechten Mittelfeld wäre als in der Abwehr. Mit einer Maier dahinter, die ich einer Bresonik in jedem Fall vorziehe, könnte man die rechte Seite sehr gut bespielen. Maier könnte noch etwas lernen und es gäbe der Abwehr generell und natürlich den Abwehrspielern im Einzelnen mehr Sicherheit, wenn davor Jemand steht, der auch in der Rückwertsbewegung weiß was er tut. Da sich Beide auch dadurch auszeichnen bis zur letzten Minute auf dem Platz zu kämpfen, würden sie sich sicherlich ganz gut ergänzen.

    Der König sollte einmal seinen Elfenbeinturm verlassen und die Welt weniger duch bunte Bleiglasfenster betrachten.

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  • Sheldon sagt:

    @Tim Wolf: Du vergisst, dass Stegemann bis heute eine der besten Abwehrspielerinnen Deutschlands ist. Sie war das Herz der Abwehr, die 2007 keinen Gegentreffer hinnehmen musste.

    Stegemann steht nicht für Fußball von vor 15 Jahren, sondern für den Fußball von vor 10 bzw. 6 Jahren, wo die deutsche Mannschaft nachweislich auf allen Positionen den besten Fußball spielte, den je eine deutsche Mannschaft gespielt hat.

    Ich habe diese Zeit noch miterlebt und nur jemand, der damals auch schon vor dem Fernseher saß, kann verstehen, wieso wir heute derart hohe Ansprüche haben. Spielerisch wurden diese Ansprüche damals geweckt. Seit 2009 gab es keinen solch überragenden Fußball mehr, wie wir ihn früher in der Ära Stegemann, Hingst, Lingor, Prinz und Smisek erlebt haben!

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  • Karl sagt:

    Beim letzten Sieg gegen die USA im Halbfinale 2003 war Stegemann auf jeden Fall dabei, und Teil einer Weltklasse Abwehr. Davor agierte im Prinzip ueber weite Teile des Spiels eine Quattro 6 und davor warn 2 schnelle Weltklasse Stuermerinnen. Trotzdem war das ein enges Spiel. Die Stuermerinnen und das Mittelfeld haette die DFB Elf heute auch, aber bei der Abwehr und der Spieltaktik siehts eher mau aus. Was den groessten Unterschied macht ist aber die gnadenlose Physis und Eingespieltheit der US Mannschaft. Da zeigt sich der Unterschied ob man maximal 15 Laenderspiele pro Jahr absolviert oder manchmal ueber 30.

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  • Jan sagt:

    Eigentlich alles richtig gemacht – außer Tore zu schießen und Gegentore zu verhindern.

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  • Detlef sagt:

    @Jan,

    Das ist eine sensationelle Spielanalyse, Respekt!!!
    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Pauline sagt:

    @Sheldon vergess es –seit 2009 ist das Spiel schneller und viel athletischer geworden— da würde selbst diese Generation nicht mehr als Überflieger da stehen

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  • Sheldon sagt:

    @Pauline: Sehe ich nicht so. Vergleichen wir mal ein Spiel von den Männern, eines von den Frauen von 2011 und eines von den Frauen von 2003, dann ist die Geschwindigkeit des Spiels bei den Frauen nur minimal gestiegen.

    Die Entwicklungsfähigkeit im Frauenfußball ist da noch enorm. Und selbst, wenn das Spiel schneller und athletischer werden sollte, dann darf das nie zu Lasten der Spielidee gehen. Spielerinnen wie Maier, Henning, Odebrecht, Keßler sind für Deutschland unverzichtbar, weil sie ein Spiel lesen können. Da ist ein taktisches Spielverständnis da, was man bei Schmidt oder Behringer nicht einmal in Ansätzen sieht. Und letztlich wird das Orientieren an Spielidee und Spielverständnis langfristig immer dem rein körperlichen Spiel überlegen sein. Das haben die Japanerinnen 2011 gezeigt, das zeigt Barca seit nunmehr 7 Jahren, das zeigen die N11 Spaniens, Deutschlands und der FC Bayern. Silvia Neids große Schwäche ist, dass sie dieses Spielverständnis ihren Spielerinnen überlassen muss, da sie es selbst nicht hat. Sie kommt aus einer Zeit, wo dieses Spielverständnis nicht gebraucht wurde, da die Unterschiede im physischen Bereich deutlich zugunsten der USA und Deutschland sprachen und man mit 90 Minuten Brechstange ne WM gewinnen konnte.
    Dass sie dieses Spielverständnis nicht hat, zeigt sie immer wieder, wenn sie sagt, dass die anderen Teams aufgeholt haben und man sich dagegen wehrlos sieht. Das wäre man nicht, wenn man endlich dazu übergehen würde, das Physische mit der Spielintelligenz zu koppeln. Das allerdings macht in Deutschland noch kaum ein Team, außer vielleicht der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München bei den Frauen. Und auch Silvia Neid sucht ausschließlich nach physischen Gesichtspunkten aus.

    Das Resultat: Gegen Mannschaften wie die USA hat man mittlerweile große körperliche Defizite, gegen viele andere Teams wie Japan, Schweden oder Frankreich hat man Defizite in der Spielgestaltung.

    Das Rezept von Silvia Neid, „dem Gegner das Spiel aufzuzwingen“, funktioniert nicht mehr, weil es die Möglichkeit nicht mehr gibt, ein Spiel durch rein physische Überlegenheit zu gewinnen (max. gegen Kasachstan oder Türkei).
    Wir haben die Entwicklung verschlafen, die zur Spielgestaltung hingeht, wo Spielerinnen zu selbst denkenden Wesen erzogen werden, die auf dem Platz in der jeweiligen Situation dazu in der Lage sind, ein Spiel selbst zu gestalten. Unsere N11-Spielerinnen werden darauf trainiert, die trainierten Abläufe abzurufen, mehr nicht.

    Ich würde empfehlen, hier mal das Modell von Barca auszuprobieren. Da wird in der Jugend zur Förderung des Spielverständnisses und der Kommunikation untereinander oft mit verbundenen Augen trainiert. Die Spieler müssen vielmehr miteinander reden, sie müssen technisch besser Pässe spielen, sie lernen, das Spielfeld vor ihrem inneren Auge zu haben, sie kriegen ein Gefühl für die Laufwege des anderen.
    Das Mannschaftsspiel wird einfach verbessert.

    Diese Spieler haben später kein Problem damit, ein Spiel zu verstehen und auf verschiedene Situationen zu reagieren. Man hat eine nonverbale Sprache im Teamplay entwickelt, wo jeder den anderen im wahrsten Sinne des Wortes blind kennt. Eine Sprache, die für andere Teams kaum zu knacken ist.

    Aber davon sind wir noch weit entfernt, wie es aussieht. Allein das sture Festhalten am 4-2-3-1 über 90 Minuten ist ein Indiz dafür, dass es immer noch ein Spiel ist, wo jeder für sich allein auf seiner Position spielt, wo Rotation nur selten geschieht und ein Mannschaftsspiel wirklich nur zwischen Einzelnen geschieht. Vielleicht sollte man dieses blinde Spiel gerade in der Abwehr üben zur besseren Kommunikation. Einzig unter Keßler, Goeßling und Odebrecht bricht dieses starre System teilweise auf, weil diese sich absolut kennen, um die Laufwege der jeweils anderen wissen und das nutzen können.

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  • Der König sagt:

    @Tim Wolf

    Also gerade im technischen Bereich und im Spielverständnis hat Schmidt in letzter Zeit unheimlich abgebaut. Keine Ahnung welche Spiele du gesehen hast. Vielleicht solltest du deine Ansprüche erhöhen, denn von hier oben sieht man wirklich um einiges besser.

    @Sheldon

    Stimme dir zu. Die deutsche Mannschaft die von 2000 – 2009 gespielt hat, würde auch heute noch sehr schwer zu besiegen sein. Der generelle Standard im Frauenfussball wird zwar immer besser, aber wie man anhand der Amis und auch Deutschlands sieht,kann das körperliche Spiel auch noch heute Spiele gewinnen. Dieser Vorteil wird durch spielerische Intelligenz immer mehr negiert und das sollte uns freuen. Kick and Rush macht keinem Spass und führt langfristig zu nichts. Wenn man nicht die Spieler hat dann kann ich das verstehen, aber wir haben sie.Sie müssen nur spielen.

    Der König hat gesprochen.

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  • Kika sagt:

    Spielgestaltung, Spieltaktik, Systeme, das ist ja alles bestimmt ganz wichtig. Aber entschieden werden die Spiele im FF durch die besseren Spielerinnen. Deutschland war den US-Girls in der Spielanlage wenigstens zeitweise überlegen, nie aber unterlegen. Sie haben im Finale verloren, weil es in Abwehr und Angriff einen Mangel an Konzentration und Entschlossenheit gab. Zugespitzt war es der Unterschied zwischen Alex Morgan und Shannon Boxx auf der einen Seite und Celia und Maro auf der anderen Seite. Eine Alex Morgan hätte einige der deutschen Chancen vielleicht verwandelt.

    Ich habe in den letzten Jahren kein Team gegen Deutschland gesehen, das spielerisch überlegen war.

    Wenn es Probleme gab, dann haben die Deutschen diese immer selbst verursacht. Das war 2011 bei der WM auch so. Ganz krass war es damals beim 2-2 gegen Spanien in der EM-Qualifikation, als nach einer 2-0 Führung plötzlich die Spanierinnen stark gemacht wurden.
    SN sollte den Ursachen dieses individuellen Versagens auf den Grund gehen und sich selbst/ihre Ansprüche bei der Ursachenforschung nicht ausschließen. Warum diese Konzentrationsschwächen ? Warum dieses Zögern im gegnerischen Strafraum ? Warum geht der Ball am leeren Tor vorbei ? Warum zögert die Torwartin, den Ball kompromisslos zu nehmen ? Warum fehlt die Ruhe bei der Ballannahme ?
    Oder anders herum: Warum ist Alex Morgan so cool ?

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  • Pauline sagt:

    @König du scheinst Spiele eh aus einer anderen Perspektive zu sehen ,zu burteilen oder wie auch immer. Eins ist aber sicher an die Physis dieser Spielerin reicht keine—.
    und was das spielen auf den Platz betrifft, entscheiden nicht die Mädels sondern die —- Königin —-

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  • Der König sagt:

    @Pauline

    Für das königliche Gehalt erwarte ich von der Königin auch ein königliches Ergebnis. Am liebsten schwedische Goldtaler.

    Der König hat gesprochen.

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  • FFFan sagt:

    @ Kika:
    „Warum ist Alex Morgan so cool ?“

    So cool ist die gar nicht! Wäre sie es, hätte sie nämlich noch zwei bis drei Tore mehr gemacht.

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  • Pauline sagt:

    Kika@ Mogan ist einfach nur blitzschnell mit den Beinen und im Kopf —Sie schaltet schnell,hat ein gutes räumliches sehen und davon profitiert nicht nur Sie, sondern auch alle Mitspielerinnen. –Ich würde cool mit clever tauschen

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  • enthusio sagt:

    Alex Morgan ist auf jeden Fall für unsere Abwehr eine Nummer zu groß gewesen. Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Solche Spielerinnen machen eben den Unterschied aus, von denen kann man nur lernen.

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