Frankfurt gewinnt Test gegen Malmö

Von am 2. März 2013 – 20.14 Uhr 6 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat am Samstagnachmittag sein Testspiel gegen LdB FC Malmö gewonnen. Gegen den Champions-League-Viertelfinalisten kamen die Frankfurterinnen zu einem 2:1 (2:0)-Erfolg.

In einer über weite Strecken relativ ereignisarmen Partie ging Frankfurt früh mit 2:0 in Führung, konnte dann aber nicht mehr nachlegen.

Garefrekes und Butt treffen
Die Frankfurterinnen dominierten die Anfangsphase, entsprechend schnell gingen sie durch Kerstin Garefrekes in der zwölften Minute in Führung. Tameka Butt (20.) legte kurz darauf nach. Mit einem Distanzschuss, der zunächst das Aluminium traf und von dort ins Tor sprang, erhöhte der australische Neuzugang auf 2:0. Von den schwedischen Gästen, bei denen die beiden Deutschen Katrin Schmidt und Anja Mittag in der Startformation standen, war in dieser Phase wenig zu sehen. Auch die Schweizer Nationalspielerin Ramona Bachmann konnte im Trikot des schwedischen Vizemeisters für wenig Impulse nach vorne sorgen. Erst ab der 30. Minute wurde Malmös Spiel nach vorne besser.

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Ramona Bachmann (l.) gelang der Anschlusstreffer für Malmö. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Ramona Bachmann (l.) gelang der Anschlusstreffer für Malmö. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Bachmann gelingt Anschlusstreffer
Das setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. In der 57. Minute hatte Bachmann ihre bis dato beste Szene. Im 1:1-Duell mit Desirée Schumann scheiterte sie jedoch an der starken Parade der FFC-Schlussfrau, die zur Ecke klären konnte. Insgesamt war das Spiel der Schwedinnen – insbesondere angesichts des anstehenden Viertelfinals in der Champions League gegen Titelverteidiger Olympique Lyonnais – jedoch wenig überzeugend. Mit einer starken Szene kam Malmö in der 78. Minute allerdings noch zum Anschlusstreffer. Bachmann verwandelte eine Hereingabe von Mittag zum 1:2. In den letzten zwanzig Minuten stand auch die gerade erst vom FF USV Jena nach Malmö gewechselte Kathleen Radtke auf dem Platz.

Die Aufstellung der Frankfurterinnen
Schumann, Bartusiak, Kumagai (75. Kleiner), Peter, Huth, Kulig (55. Weber), Behringer (65. Smisek), Garefrekes (65. Wich) , Marozsán (46. Ando), Munk (46. Brétigny), Butt (65. Crnogorcevic)

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6 Kommentare »

  • grammfon sagt:

    Huth in der Abwehr? Das ist für mich neu. Wie ging das denn?

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  • Detlef sagt:

    Nora schrieb;
    „Insgesamt war das Spiel der Schwedinnen – insbesondere angesichts des anstehenden Viertelfinals in der Champions League gegen Titelverteidiger Olympique Lyonnais – jedoch wenig überzeugend.“

    Das ist halt das Dilemma der skandinavischen Teams, wenn man ohne Ligabetrieb quasi von 0 sofort auf 100% starten soll/muß!!!
    Dagegen steckt Lyon schon voll im Spielrhythmus!!!

    Aber Malmö hat ja auch noch 18 Tage Zeit, und kann in solchen Testspielen viele Erkenntnisse sammeln, wo noch nachgebessert werden muß!!!
    Und ein knappes 1:2, gegen den mit Nationalspielerinnen nur so gespickten FFC Deutschland, ist ja auch nicht soooo schlecht!!!

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  • enthusio sagt:

    Schön, dass Bretigny auch eine Halbzeit eingesetzt werden konnte und ihre Knieprobleme offensichtlich überwunden hat. Damit lichtet sich das Frankfurter Lazarett (Bajramaj, Laudehr, Schmidt) ja wieder ein Stückchen mehr.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Und Bretigny darf sich auch noch über die Nachnominierung für die beiden Länderspiele Frankreichs gegen Brasilien am 6. und 9. März freuen, nachdem Laëtitia Tonazzi verletzungsbedingt fehlen wird.

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  • enthusio sagt:

    @grammfon:
    Svenja Huth wird wohl von Dahm umgeschult oder zumindest als Außenverteidigerin getestet, sie hat auf dieser Position rechts (wegen der Verletzung von Schmidt) auch schon gegen Leverkusen gespielt. Dabei wurde von ihr diese Rolle mit einigen Vorstößen über rechts sehr offensiv interpretiert, während sie defensiv aber durch einige Unsicherheiten, Fehlpässe und schlechtes Zweikampfverhalten auffiel. Die gefährlichen Konter von Isabel Kerschowski wurden in der 1. Halbzeit immer über Huths Seite vorgetragen.

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  • Rainer sagt:

    Ich hab das Spiel ja nicht gesehen, aber danach mit zwei Vertretern von Malmö telefoniert und man war recht zufrieden. Wenn man mit demselben Ergebnis aus Lyon zurück nach Malmö kommen könnte, wäre das ein großer Erfolg. Sara Björk Gunnarsdottir hat noch an die Latte geköpft.
    Aber Lyon ist der haushohe Favorit. Die haben seit wann eigentlich nicht mehr verloren und in der Liga 93:4 Tore. In der CL diese Saison bisher 23:0. Lotta Schelin ist in Superform, hat gestern Abend die ersten beiden Tore beim 3:0 im Spitzenspiel gegen Paris SG gemacht und damit ihre Führung in der Torschützenliste in F ausgebaut. Rapinoe sieht superstark aus im Mittelfeld. Malmö ist Außenseiter. Aber die Rolle dürfte ihnen auch besser liegen.

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