VfL Wolfsburg verlängert mit Jana Burmeister

Von am 26. Februar 2013 – 14.12 Uhr 5 Kommentare

Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit seiner Torhüterin Jana Burmeister um ein weiteres Jahr verlängert.

Burmeister, deren Kontrakt zum Saisonende ausgelaufen wäre, erhält einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.

Kellermann: „Sind froh, dass sie uns erhalten bleibt“
„Jana ist die Zuverlässigkeit in Person. Sie gibt in jedem Training Vollgas, ist immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird und passt auch menschlich hervorragend ins Team“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter. „Wir sind daher sehr froh, dass sie uns auch nach dem Sommer weiter erhalten bleibt.“

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Das Frauenfußball-Logo des VfL Wolfsburg © VfL Wolfsburg

Torhüterin Nummer Zwei
Burmeister kam 2011 vom FF USV Jena zu den Grün-Weißen, wo sie hinter Stammtorfrau Alisa Vetterlein meist als Nummer zwei fungiert. In der laufenden Spielzeit ist die 23-Jährige bislang zweimal in der Bundesliga zum Einsatz gekommen. Über ihre persönliche Planungssicherheit freut sie sich sehr.

Training auf höchstem Niveau
„Beim VfL haben wir Training auf höchstem Niveau. Ich kann mich hier sehr gut entwickeln und fühle mich in der Mannschaft richtig wohl. Toll, dass es für mich hier weitergeht“, so Burmeister. Zuletzt hatte der VfL Wolfsburg bereits die noch Verträge mit Josephine Henning, Zsanett Jakabfi und Selina Wagner verlängert.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • ruby sagt:

    sehr schade, dass sie sich weiter „freiwillig“ auf die bank setzt. aber es ist gut für wolfsburg 2 toptorhüterinnen im kader zu haben, bei der 3-fach belastung.

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  • FFFan sagt:

    Dazu kommt noch Top-Talent Merle Frohms, die in dieser Saison auch schon in der Bundesliga und beim Hallenpokal zum Einsatz kam und eigentlich bereit sein müsste für den nächsten Schritt, aber sich nun wohl doch zunächst hinter den beiden erfahreneren Kolleginnen einreihen muss?!

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  • Alice sagt:

    Ich bin nicht der Meinung, dass sich jemand einreihen „muss“ oder freiwillig auf die Bank setzt. Es mangelt nunmal nicht an Top-Torhüterinnen in Deutschland. Wenn ein attraktiveres Angebot kommt, dann steht es doch jedem frei dies anzunehmen. Das hoffe ich aus Sicht des Vereins natürlich nicht, da es einem schon ein Gefühl von Sicherheit gibt auch am Rand des Platzes einen so ausgezeichneten Kader zu haben. Dieser wird auch benötigt, bei dem was der Terminplan demnächst so hergibt.

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  • Sheldon sagt:

    @Alice: Machen wir uns doch nichts vor, wie oft spielt denn Burmeister heute noch Bundesliga? Oder Frohms? Zumindest für Burmeister gäbe es einige Vereine, bei der sie Stammtorhüterin wäre.
    Es ist eben einfach nur schade, dass eine solche Torhüterin die Bank bzw. die dritte Liga vorzieht. Wir würden sie gerne auf Topniveau spielen sehen.

    Natürlich, es gibt viele Persönlichkeiten, die über lange Zeit die zweite Wahl waren, z.B. Bernd Dreher oder Oka Nikolov. Doch Fakt ist, dass diese Torhüter diese Rolle nicht unbedingt freiwillig angenommen haben, sondern sich irgendwann damit abgefunden haben bzw. bei ihrem Klub heimisch geworden sind. Burmeister ist dafür aber meines Erachtens zu kurz da.

    Wie auch immer, es ist ihre Entscheidung, die ich zumindest sportlich nicht nachvollziehen kann, da Vetterlein gesetzt ist und Frohms aufgebaut werden soll. Da bleibt Burmeister eben nur der Feuerwehrmann, zumal man in der Bundesliga einfach nicht bzw. noch nicht bereit ist/den Mut hat, mal einen langfristigen Torhüterinnenwechsel vorzunehmen, wenn es die Leistungen es suggerieren.

    Insofern glaube ich nicht, dass Burmeister in ihrer Karriere noch allzu viele Spiele in der Bundesliga bestreiten wird und das finde ich sehr schade.

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  • Aldur sagt:

    Sie hat ja nun ihren Vertrag gerade mal um ein Jahr verlängert. Daraus kann u.U. auch schließen, dass Frohms noch etwas Zeit braucht. Der Wortteil „Ersatz“ in Ersatztorhüterin impliziert ja auch, dass diejenige ein solcher sein sollte, wenn es darauf ankommt. Deshalb liegt es wohl in der Natur der Dinge, dass bei Spitzenvereinen die zweite Torhüterin entsprechend stark ist, und bei vielen anderen Clubs Nr.1 wäre. Das gilt für Potsdam (Sarholz) und Frankfurt (Schumann) ja ganz genauso – und auch bei den beiden anderen Spitzenclubs ist die dritte Torhüterin mit Berger bzw. Kremer nicht untalentiert. Insofern kann ich weder an dieser Vertragsverlängerung, noch an der grundsätzlichen Situation bzgl. der Torhüterinnen bei Wolfsburg Außergewöhnliches entdecken.

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