Ashlyn Harris verlässt Duisburg

Von am 23. Februar 2013 – 13.25 Uhr 9 Kommentare

Torhüterin Ashlyn Harris hat über Twitter ihren sofortigen Abschied vom FCR 2001 Duisburg erklärt. Die US-Amerikanerin schließt sich Washington Spirit in der NWSL an.

Harris ist erst zu Saisonbeginn nach Duisburg gewechselt, nun zieht es sie zurück in die Heimat. Über Twitter bedankte sich Harris bei ihren „wundervollen Fans in Deutschland. Es tut mir leid, dass es so enden musste.“ In den Vereinigten Staaten wird die Nationalspielerin für Washington Spirit spielen, „einer professionellen Organisation, die ich sehr stolz bin zu repräsentieren.“

Sofortige Vertragsauflösung
Am Nachmittag bestätigte der FCR 2001 Duisburg die Trennung. „Der FCR 2001 Duisburg und Ashlyn Harris haben sich mit sofortiger Wirkung auf eine Vertragsauflösung verständigt. Diese Trennung kam auf ausdrücklichen Wunsch der Spielerin zustande. Die 27jährige US-Amerikanerin ist zu Saisonbeginn zum FCR 2001 gekommen und hat für die Löwinnen acht Bundesligaspiele bestritten“, heißt es in einer vom Verein verbreiteten Presseerklärung.

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9 Kommentare »

  • Beobachter sagt:

    Dank der Leistungen von Ashlyn Harris im Tor des FCR Duisburg war der Verein bis heute noch nicht ganz für die 1. Liga verloren. Jetzt wird es bedrohlich eng. Leider.

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  • Speedy75 sagt:

    Damit steckte hinter ihrem frühzeitigen Abschied schon zur Nationalmannschaft doch noch mehr. Schade für Duisburg denn Sie war mit ein Garant dass der Verein nicht ganz verloren war.

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  • abc sagt:

    Es ist doch immer das Gleiche.Wenn die amerikanische Liga mal wieder pleite ist,dann kommen die Damen wieder nach Deutschlan und werden mit tollen Verträgen ausgestattet.Kaum wird zum X-ten mal wieder eine neue Liga in Amerika ins (kurze)Leben gerufen,dann hauen sie wieder ab.

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  • O. Christ sagt:

    abcs Auffassung kann ich so nicht teilen. Momentan sieht das nur bei Winters so aus. Der Abgang von Harris und Reed hat mit den Besonderheiten im Fall FCR Duisburg zu tun, Krieger war damals nicht in die WPS gewechselt, Spielerinnen wie Naeher, Singer, Hagen und Cross bleiben, Brooks, für die NWSL „gezogen“, ist in die Bundesliga gekommen. Ansonsten gilt freilich, dass nicht jede Ausländerin, die nach Deutschland wechselt, bis zur Fußballrente in der Bundesliga bleibt, aber daran ist ja auch nichts auszusetzen.

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass die Nachnominierung für die N11 gab letztendlich den Ausschlag, warum sie wieder in den Staaten spielen will. Wahrscheinlich kann sie in Verbindung mit dieser Nominierung auch etwas mehr Gehalt erhalten. Schade für Wolfsburg.

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  • Matze sagt:

    @waiiy: Ich nehme an, es handelt sich hier um einen Freudschen Verschreiber. 🙂
    Du meintest sicher Duisburg? 😉

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  • uschi sagt:

    im großen und ganzen sollte man auch mal die gesamtsituation des fcr duisburg betrachten…im sommer steht der verein schon vor der insolvenz die abgewendet werden kann, viele leistungsträgerinnen verlassen den verein was auch geld gespart hat. dann erkrankt der chef-trainer, erst keine lösung dann aushilfslösung mit petra hauser, die dann meiner meinung nach nur bis zum saisonende im dezember/januar verpflichtet worden ist, da der vorstand wohl schon um seine finanzielle situation bescheid wusste um langfristig weiter über das saisonende hinaus zu planen. mitte januar kann der fcr die gehälter nicht mehr zahlen und muss die insolvenz anmelden. merkt aber gleich an das es den spielerinnen frei steht zu gehen jederzeit. ando geht nach frankfurt, wo wahrscheinlich auch ein wenig geld in die leeren kassen des fcr geflossen sein wird da ja die wechselfrist bis zum 31.1. war. beim wechsel von banecki vielleicht auch. bei reed stehe ich im dunkeln ob sie selber gehen wollte oder der fcr das gehalt einsparen wollte, man weiß es nicht. wenn man das alles betrachtet ist es nicht gerade optimal für eine spielerin die aus dem ausland kommt der deutschen sprache nicht mächtig ist ihre gleichsprachige mitbewohnerin reed auch noch geht und das kommt dann alles auf einen zu wenn man aus dem urlaub/winterpause zurück kommt. der vorteil für harris ist/war das sie ihr hintertürchen in der neuen us-liga hat. was man so zuerst gehört hat im umfeld war das sie die saison wohl erst zuende spielen wollte, was nun für diese kurzfristige entscheidung sofort zu gehen beigetragen hat wissen nur harris und der fcr. aber wenn man die erklärung auf der hp des fcr liest und was harris auf twitter verlauten ließ scheint es auch nicht gerade unter besten bedingungen gewesen zu sein. dem fcr wünsche ich das sie diese saison noch irgendwie über die bühne bekommen und der verein ein teil der bundesliga bleibt. harris wünsche ich auch alles gute für die zukunft denn das sie eine gute torhüterin ist hat sie bewiesen.

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  • waiiy sagt:

    @Matze: Du hast recht. Schade für Duisburg natürlich!

    Und ich schließe mich an, dass ich die Daumen drücke, dass es irgendwie alles abgewendet werden kann.

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  • stevie sagt:

    @ Beobachter und @ Speedy:
    Mutmaßungen. Denn woher nehmt ihr die Erkenntnis oder Gewissheit, dass der Verein mit ihr nicht ‚verloren‘ wäre? In dem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass sechs der elf Punkte geholt wurden, als Meike Kämper im Tor stand – und wo wir schon bei Mutmaßungen sind: beim 4:0 gegen Sindelfingen hätte ich meine Oma anstelle von Harris ins FCR-Tor stellen können, und es wäre kaum anders ausgegangen.

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