Weitere Spielabsagen in der Frauenfußball Bundesliga

Von am 15. Februar 2013 – 15.04 Uhr 8 Kommentare

Nach der bereits am Donnerstag erfolgten Absage der Partie zwischen dem FF USV Jena und dem SC 07 Bad Neuenahr mussten am Freitag weitere der für Sonntag angesetzten Spiele des 13. Spieltags der Frauenfußball Bundesliga abgesagt werden.

So fällt sowohl die Partie zwischen dem FCR 2001 Duisburg und Bayer 04 Leverkusen den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer, wie auch der Abstiegsgipfel zwischen dem VfL Sindelfingen und dem FSV Gütersloh 2009.

Wolfsburg gegen Bayern gefährdet
Auch die Austragung der Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München ist stark gefährdet, eine offizielle Absage gibt es derzeit jedoch noch nicht. Nach der heutigen Begehung des Naturrasenplatzes durch eine Platzkommission konnte kein Entschluss gefasst werden – eine weitere Begehung findet am morgigen Samstag um 8 Uhr statt.

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14. Spieltag: Leverkusen gegen Frankfurt vorverlegt
Die Partie vom 14. Spieltag zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FFC Frankfurt wurde um einen Tag vorverlegt. Anstoß der Partie ist am Samstag, 23. Februar, 14 Uhr. Ursprünglich hätte das Spiel am Sonntag, 24. Februar, um 11 Uhr stattfinden sollen.

Zwei Absagen in der 2. Liga
Auch in der 2. Frauenfußball Bundesliga Nord musste am Freitag das Spiel zwischen der SV Blau Weiß Hohen Neuendorf und dem 1. FFC Turbine Potsdam II abgesetzt werden. Ebenso in der 2. Frauenfußball Bundesliga Süd die Partie 1. FC Saarbrücken gegen 1. FFC 08 Niederkirchen.

Offizielles Logo der Frauen-Bundesliga

Offizielles Logo der Frauen-Bundesliga © DFB

13. Spieltag

Sonntag, 17. Februar

11.00 Uhr, SC Freiburg – 1. FFC Turbine Potsdam
11.00 Uhr, VfL Sindelfingen – FSV Gütersloh 2009 (abgesagt)
14.00 Uhr, FCR 2001 Duisburg – Bayer 04 Leverkusen (abgesagt)
14.00 Uhr, 1. FFC Frankfurt – SGS Essen
14.00 Uhr, VfL Wolfsburg – FC Bayern München (gefährdet)
FF USV Jena – SC 07 Bad Neuenahr (abgesagt)

 

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • ruby sagt:

    so langsam könnte man mal anfangen über eine sommerliga wie in england nachzudenken. warum fängt man nicht einfach mit der liga im märz oder april an und spielt bis ca november durch ? es ist doch offensichtlich nicht möglich im februar/anfang märz irgendein spiel auf normalen platzverhältnissen stattfinden zu lassen.

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  • Detlef sagt:

    @ruby,
    Es ist der absolute Wille des DFB, und hier vor allem seiner obersten Repräsentantin Steffi Jones, daß FF auch weiterhin auf der Liste der Wintersportarten stehen bleibt!!!
    Und das im vollen Bewußtsein, daß 90-95% der Spielstätten des FF nicht Wintertauglich sind!!!

    Soviel zum Thema, daß der FF professioneller werden soll!!!

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  • jochen-or sagt:

    Diese ganze Saisonplanung wie auch die Finanzierung der Frauenbundesliga ist absolut amateurhaft.

    Bei den (geringen) Zuschauerzahlen und nur 22 Kämpfen sollte es sich aufdrängen, zumindest einige Spieltage so zu legen, dass diese in die (männer-)fußballlose Zeit im Juni u. zudem in wärmere Monate wie Ende August und September fallen.
    Dann könnte auch das Fernsehen (gerade im Juni mit der möglichen Meisterschaftsentscheidung) die sportliche Lücke mit solchen Berichten ausfüllen. Vielleicht würde man dann auch mehr als die lächerlichen 180.000 € pro Jahr für jede Mannschaft generieren können.
    Zumindest die Monate Dezember, Januar u. Februar könnte man spielfrei halten.

    Die U17/U19-EM´s und WM´s sollte man in die Ferienzeit Mitte des Jahres legen. Diese Jahrgänge gehören ja sowieso zumeist noch in die Schule.

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  • rockpommel sagt:

    SOMMERLIGA ! Und zwar sofort !!!

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  • FFFan sagt:

    @ jochen:
    „Bei den (geringen) Zuschauerzahlen und nur 22 Kämpfen sollte es sich aufdrängen, zumindest einige Spieltage so zu legen, dass diese in die (männer-)fußballlose Zeit im Juni u. zudem in wärmere Monate wie Ende August und September fallen.
    Dann könnte auch das Fernsehen (gerade im Juni mit der möglichen Meisterschaftsentscheidung) die sportliche Lücke mit solchen Berichten ausfüllen.“

    Der Teufel steckt hier im Detail: in diesem Jahr könnte im Juni/Juli wegen der Europameisterschaft bzw. der Vorbereitung darauf sowieso nicht gespielt werden. 2014 wäre es zwar prinzipiell möglich, würde aber garantiert nicht zu einer höheren Fernsehpräsenz führen – eher im Gegenteil: dann würde es mit der Männer-WM ‚kollidieren‘; es gibt also keine „sportliche Lücke“, die mit FF-Berichten auszufüllen wäre!

    „Die U17/U19-EM´s und WM´s sollte man in die Ferienzeit Mitte des Jahres legen.“

    Vorher müsste man aber die Ferienzeiten weltweit vereinheitlichen! 😉

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  • ruby sagt:

    in england hat man mit der em auch keine probleme. da wird einfach eine kleine pause gemacht und danach gehts weiter. das ist natürlich für die natiospielerinnen stressig, jedoch ist es besser als fast 4 monate nicht spielen zu können,obwohl spiele angesetzt werden. ausserdem sind nachholspiele nicht gerade zuschauerfreundlich. jena spielt zb gegen frankfurt an einem mittwoch um 14 uhr. da werden enorme geldeinbussen im vergleich zu einem sonntagsspiel hingenommen werden müssen.

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  • DAWIDenko sagt:

    Die Sommerliga , finde ich , ist auch von daher zu begrüßen, da man da vom Spielplan auch nicht oder zumindest nur teilweise in Konkurrenz zu den Männer-Fußball-Ligen steht.
    Vielleicht würde das auch neue Zuschauer anlocken. Ein Versuch wäre es doch.
    Nicht jeder Fan schaut sich in der sogenannten „Sauren-Gurken- Zeit“ nur Testspiele seines Teams an.
    Wenn die Saison in den Männer-Ligen endet, würde die Frauen-Bundesliga mit ihren Entscheidungen auf jeden Fall Spannung versprechen und mehr in den Fokus rücken.
    Gerade in den ungeraden Jahren. Wobei man dann natürlich auch mit den WM oder EM-Turnieren neue Herausforderungen bezüglich der Koordinierung zwischen Vereinen und Verbänden finden müsste, wie auch FF-Fan schrieb.
    WM und EM beim Männerfußball sticht sowieso jedes andere Sportevent aus. Für Olympia (Sommerspiele) müsste allerdings noch die Saison unterbrochen werden. Da wäre dann aber auch eine Sommerpause anzusetzen.
    Ein anderer Punkt der für eine Sommerliga von März bis November sprechen würde, ist für mich der Saisonverlauf in Europa in anderen „professionelleren“ Frauen-Fußball-Ligen:
    England hat bereits die Sommerliga, die Skandinavier traditionell sowieso.
    Also wäre es doch ein logischer Schritt wenn die Bundesliga nachzieht.
    Der FF in Europa ist sowieso bei den stärkeren Ligen eher Nordeuropäisch geprägt. (Deutschland, England, Schweden, Rest-Skandinavien) Außnahme bildet da evtl. zumindest teilweise Frankreich, wobei ich jetzt auch nicht so viele südfranzösischen Mannschaften kenne. Lyon ist auch alles andere als Südeuropa.
    Spanien und Italien sind schon viel schwächer- jedenfalls noch.(FC Barcelona?)
    Portugal, Grichenland und die Türkei kaum von Bedeutung.

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  • fisch sagt:

    Volle Zustimmung für alle Beiträge. Das wäre vielleicht wirklich ein wirksamer Beitrag für den FF, auch in Deutschland die Lobbydifferenz zum MF zu reduzieren. Aber wie @Detlef ganz richtig schreibt, muss dazu im DFB der Wille und die Fähigkeit zur Veränderung vorhanden sein. In einem Zeitraum von etwa der 11. bis 48. KW müssten doch die FF-Ligen, DFB-Pokal und internationale Termine (bei Mitnutzung von Mittwoch-Terminen) unterzubringen sein, 3 Wochen Urlaub incl. Eine Terminkoordinierung seitens der UEFA ist dabei natürlich auch Voraussetzung.

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