FC Bayern München verpflichtet Leonie Maier

Von am 11. Februar 2013 – 9.04 Uhr 19 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat Nationalspielerin Leonie Maier vom SC 07 Bad Neuenahr verpflichtet. Die 20-jährige angehende Nationalspielerin erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015.

Sie erklärt: „Der Wechsel zum FC Bayern München ist für mich der nächste Schritt in meiner Entwicklung. Mit dem Trainer Thomas Wörle hatte ich sehr gute Gespräche, die mich begeistert haben. Seine Philosophie und die Art und Weise, wie der FC Bayern Fußball spielt, haben mich überzeugt, in den Süden zu wechseln.“

Leonie Maier

Leonie Maier kickt zukünftig im Süden der Republik © Frank Scheuring

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Wörle sagt:„Ich verfolge die Karriere von Leonie Maier nun schon über ein paar Jahre. Sie besitzt ein enormes Potential und wird uns punktuell verstärken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer sehr ehrgeizigen, jungen, angehenden A-Nationalspielerin.“ Bayern Münchens Frauenfußball-Koordinatorin Karin Danner meint:„ Mit dieser Verpflichtung setzen wir Zeichen. Sowohl intern als auch extern, dass mit dem FC Bayern in den kommenden Jahren zu rechnen ist.“

Dank an Bell und Obliers
Maier meint abschließend: „Dankbar bin ich für die schöne Zeit beim SC 07 Bad Neuenahr, wo ich mich unter Colin Bell und Thomas Obliers so weiterentwickeln konnte, dass ich bis in den Kreis der A-Nationalmannschaft geschafft habe. Bis zum Saisonende gilt für mich nur der SC 07, für den ich mich zu 100 Prozent einsetzen werde.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Da kann man Bayern München nur gratulieren.

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  • Sheldon sagt:

    Erstmal Glückwunsch an Bayern. Allerdings denke ich, dass damit zumindest eine der beiden bisherigen Rechtsverteidigerinnen (Schöne/Huyleur) den Verein verlassen wird, beide Verträge laufen zum Jahresende aus. Vielleicht wird eine der beiden ja dann in Bad Neuenahr landen. Das wäre meines Erachtens ein guter Tausch.

    Noch ein oder zwei Transfers zu Bayern und dann wird das im nächsten Jahr ne ganz große Kiste.
    Noch besteht ja auch in diesem Jahr für Bayern und Freiburg die sehr reale Chance auf Platz 3.

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  • Sharky sagt:

    Juhuu ! Das ist ein Hammer ! Und wenn wir dann auch noch Celia kriegen, dann gibt es nächste Saison eine richtige Gaudi. Und wohin sollte Celia sonst gehen ?
    Meiiiiisterschaft !!!

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  • Thomas sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nach Müchen.

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  • speedy75 sagt:

    In München wird beim Frauenfußball auch weiterhin gut strategisch geplant. Herzlichen Glückwunsch kann man dem FC Bayern zu dieser Verpflichtung nur sagen.

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  • ruby sagt:

    wenn Cross und Hagen gehalten werden können und simic richtig fit wird, dann muss man mit bayern nächste saison rechnen.
    glückwunsch zu dieser verpflichtung.
    bleibt nur zu hoffen,dass bad neuenahr andere leistungsträger halten kann.

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  • Tim Wolf sagt:

    München hat sicherlich das bessere Gesamtpacket :).

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  • Sheldon sagt:

    @Tim Wolf: Kann man bei Bayern hier wirklich mal sagen. Bayern ist schon immer im internationalen Vergleich mit angezogener Handbremse gefahren. Man bedenke, Martinez war mit 40 Millionen Euro der teuerste Transfer der Liga (und er hat sich ausgezahlt). Im Jahre 2012. Das, wo bereits 10 Jahre zuvor der damals teuerste Spieler der Welt (Zidane) für umgerechnet 75 Millionen Euro nach Madrid transferiert wurde.
    Seit Wolfsburg und Hoffenheim das große Geld haben, merkt man es auch im nationalen Vergleich, dass […] Bayern doch noch verhältnismäßig wenig investiert hat.

    Nicht umsonst ist Guardiola ab Sommer bei den Bayern, hatte er doch Angebote aus der ganzen Welt und allen großen Ligen. Wieso hat er sich für Bayern entschieden? Ganz einfach: Weil Bayern der wirtschaftlich gesündeste Klub der Welt ist. Haben ein hohes Vereinsvermögen, keine Schulden, gute Jugendarbeit, modernes Stadion, viele Fans und ein kompetentes Führungsteam.

    Bei den Frauen ist das nicht viel anders. Man könnte viel mehr investieren, doch die 1 Million ist dem angemessen, was der Klub zurückzuzahlen in der Lage ist. Nicht finanziell, sondern von den Erfolgen her, von dem Prestige etc. Dieses Geld investiert man dann aber eben nicht in tolle Spielerinnen, sondern in ein kompetentes Trainerteam, das sich in der Ausbildung versteht und in junge Nachwuchsathletinnen mit Potential. Ergebnis: Mehr Erfolg bei weniger Investition. Und es soll noch Spielerinnen geben, die solch kontinuierliche, professionelle Arbeit anlockt.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Andreas sagt:

    Lassen wir uns überraschen wer alles in der nächsten saison bei den bayern spielt.

    erst mal heißt es sich auf die rückrunde zu konzentrieren und den großen evtl noch den ein oder anderen punkt zu klauen, und natürlich ist auch das ziel pokalfinale nicht ausser acht zu lassen das ja auch noch möglich ist.

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  • waiiy sagt:

    @Tim Wolf: Was Sheldon schreibt, kann man unterstützen. Außerdem hat Bad Neuenahr eindeutig erklärt, wie die Strategie und damit die sportlichen Ansprüche in Zukunft sein sollen (siehe auch Artikel hier im Forum). Man muss dort halt eben mit bescheidenen Mitteln sehen, wo man landen wird. Wenn man dann 1 und 1 zusammenzählt, kann man sich vorstellen, dass zumindest Celia von der Gehaltsliste weichen wird und vielleicht auch Schulth. In der Situation kann man sich als „Leonie Maier“ schon Gedanken machen, wo man sportlich und natürlich auch finanziell besser aufgehoben ist. Schließlich darf sie sich anmaßen, auf ihrer Position zu den 3 besten Spielerinnen in Deutschland zu gehören und unter denen auch die besten Perspektiven und das meiste Potential zu haben.

    Unter dem Aspekt finde ich es richtig klasse, dass sie nach München geht und sich nicht bei Wolfsburg (Wensing) bzw. bei Frankfurt (Schmidt) hinter irgendwelchen Platzhirschen anzustellen bzw. auf der Bank zu sitzen. Von daher hat sie alles richtig gemacht.

    Lieber hätte ich sie nur in Potsdam gesehen… 😉

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  • wolle sagt:

    Schade, ich hätte Leonie auch nächste Saison noch gerne in BN gesehen. Ich wünsche ihr aber alles Gute für die Zukunft und hoffe das es möglichst bald mal zum Einsatz in der A-Natio reicht.
    Sie war bestimmt einer der begehrtesten Spielerinnen auf dem dt. Markt die zur nächsten Saison frei ist. Um so bemerkenswerter das Sie sich für München und nicht einen der Top3 entschieden hat. Wenn MÜ jetzt auch in der Breite noch nicht so stark aufgestellt ist wie Wob oder Fft, werden Sie sicherlich vorne mitmischen können wenn alle Verletzten fit werden.
    Ich hoffe das dies jetzt der letzte Abgang außer Celia war und keine Signalwirkung für Andere zur nächsten Saison in BN ist. Ansonsten wird es eng mit dem Klassenverbleib. Bis auf Pyko und Schult sind jetzt alle U20-Weltmeister weg, außer Spesen nichts gewesen. Es ist schon frustrierend wenn man sieht wie sich die Mädchen in den letzten Jahren in BN weiterentwickelt haben und dann eine nach der anderen das Schiff verlassen. Da hätte wirklich was entstehen können…

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  • Tim Wolf sagt:

    @ Sheldon
    Woher bitte willst du schon wieder wissen wie gut oder schlecht die Trainerarbeit bei diesem Familienproporz-Trainergespann ist. Diese ständigen Mutmaßungen verleiden mir einfach die Freude an diesem Forum.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Mit Wolfsburg ging es los. Nun wird m.E. Bayern die Schatulle öffnen. Es wird für die reinen FF-Vereine immer schwieriger da mitzuhalten. Bei 110 Millionen Euro Reingewinn ist es für Hoeneß und Co. nur ein Griff in die Portokasse. Und den Anspruch von Bayern, die Nr. 1 im Lande zu werden, wird die Vorstandsetage noch mehr springen lassen. Es ist sehr Schade für die reinen FF- Vereine. In der Frauenbundesliga spielen mit Wolfsburg, Leverkusen, Freiburg und München schon 4 Vereine mit einer Frauenabteilung. In der kommenden Saison wird noch Köln und später Hoffenheim dazu kommen. Der Trend zeichnet sich zukünftig ab, wo der Weg hingeht.

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  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Noch einmal: Leonie Maier wird in Bayern sicherlich nicht ein viel höheres Honorar bekommen als in Bad Neuenahr. Wenn das ihre Motivation gewesen wäre, wäre sie zu Potsdam, Frankfurt oder Wolfsburg, vllt auch zu Hoffenheim gegangen. Bayern ist kein Verein, der Geld sinnlos zum Fenster rauswirft, wie hier alle denken. Der Hauptverein gibt pro Jahr seine 1 Million (glaub ich), und keinen Cent mehr. Was Wörle darüber hinaus ausgeben will, muss er auf anderen Wegen besorgen, beispielsweise über Erfolge wie dem Gewinn des DFB-Pokals.

    Das geschieht in beiderseitigem Einvernehmen, Wörle hat immer wieder betont, gerade auch vor dem DFB-Pokalfinale, dass man für die Unterstützung vom Hauptverein mehr als dankbar ist und dass man keine weitere Unterstützung benötigt.

    Wie hier alle ein veraltetes Bild der Bayern produzieren: Hoeneß hat noch nie einen Euro leichtfertig weggegeben. Man muss anerkennen, dass die großen Transfers der letzten Jahre sich alle ausgezahlt haben, sogar solche wie Mandzukic, wo man erstmal stutzig war.

    Wörle ist genauso: Der hätte niemals eine überteuerte Spielerin geholt. Und Bayern hat es meines Erachtens auch nicht nötig, das zu tun. Sie haben bereits vor einigen Jahren bewiesen, dass sie mit bescheidenen Mitteln viel erreichen können (Vizemeisterschaft). Damals war noch Wörle’s Vater Coach. Und Wörle hat mit dem Sieg im Bundesliga-Cup und dem DFB-Pokal bewiesen, dass er selbst ebenfalls diese Kompetenzen besitzt wie sein Vater.

    Maier passt einfach gut ins Konzept und sie ist klug: Sie weiß, in Frankfurt oder Wolfsburg würde sie aufgrund der Personalpolitik versauern (Schmidt und Wensing würden niemals auf die Bank gesetzt), und damit würden auch ihre Chancen in der N11 begraben. In Bayern hat sie aber eine reelle Chance, sich durchzusetzen mit einem Team, dass gut genug für einen der ersten beiden Plätze ist. Ergo: Dies ist die beste Chance (neben Potsdam), bei der nächsten WM in der Startformation zu stehen und Wensing bzw. Schmidt dort den Rang abzulaufen. Zumal ich glaube, dass Bayern nach Potsdam in der Bundesliga die kompetenteste Ausbildung hat. Ein weiterer Anreiz, der insbesondere gegen Frankfurt gesprochen haben dürfte. Und dann spielt das Geld (solange man einigermaßen davon leben kann), auch keine so große Rolle mehr!

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  • FF-Fuchs sagt:

    @Sheldon:

    Dies ist meine persönliche zukünfige Tendez in der Frauenbundesliga, die dahin führt, dass es für reine FF-Vereine immer schwerer wird, sich in der FF-Bundesliga finanziell zu behaupten.

    Wenn die Hauptvereine bereit sind etwas mehr in ihre FF-Abteilungen zu investieren, werden die reinen FF-Vereine finanziell nicht mehr mithalten können. Siehe auch den Kommentar der Bayern-Managerin: Wir wollen für die Zukunft ein Zeichen setzen intern und extern um sich in der Spitze der FF-Bundesliga zu etablieren.

    Nach Deinen Aussagen warst du bei den Verhandlungen persönlich dabei. Oder besitzt Du soviel Insiderwissen um solch Aussagen zu machen.
    Frankfurt hat eine Etat von 1,9 Millionen Euro (Habe ich irgndwo gelesen)dieser Betrag ist für fast jeden M-Bundesligaverein nichts und für die FF-Bundesliga eine Menge Geld.
    Wie gesagt es ist meine Meinung für die zukünftige Tendenz, es ist aber nicht verwerflich für mich, auch wenn ein Verein 10 Millionen Jahresetat in denn FF-Fußball stecken würde.

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  • Winter sagt:

    @FF-Fuchs

    Ich bin genau gegenteiliger Meinung. Die Frauen sollen ihr eigenes Ding machen.
    Sie werden bei den großen Vereinen immer nur die zweite Geige spielen. Im Handball der Frauen, im Volleyball und anderen Sportarten gibt es gute Beispiele,
    dass die Frauen sehr gut alleine zurecht kommen.
    Werden sie das Anhängsel der Männer, wird sich vor Ort keiner wirklich interessieren, da sich alles auf die „Alpha-Tiere“ konzentriert – Leverkusen, München, Wolfsburg sind nur einige Beispiele.

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  • wolle sagt:

    @Sheldon:

    Du scheinst ja wirklich gut unterrichtet zu sein. Du weißt was L. Maier in BN z.Zt. verdient und was Sie zukünftig in Mün bekommt. Respekt, solche Quellen hätte ich auch mal gerne!

    Ich denke mal das gehört in die Märchenwelt, dass Sie im Mün. ähnlich wie in BN verdient. So wie ich L. Maier einschätze, war dies allerdings nicht ihr einziges Auswahlkriterium. Rein sportlich war Mün eine gute Wahl. Sie hat dort eine realistische Stammplatzgarantie und der Verein hat höhere Ambitionen. Ich denke, dass die Nähe zu Ihrer Heimat auch eine Rolle gespielt hat. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich auch, dass Sie in Mün ganz andere berufliche Möglichkeiten bekommt wie bsp. bei TP. Und das denke ich war der wichtigste Punkt, den ein Leben lang von FF leben kann nun mal keine.

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  • Winter sagt:

    @ Wolle

    Woher willst Du wissen welche berufl. Möglichkeiten es bei TP gibt?

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  • Sheldon sagt:

    @wolle: Vom Job her denke ich noch nicht mal, dass Leonie Maier danach so explizit geschaut hat. Ich weiß nicht, was sie macht, aber ich nehme an, dass sie nebenbei studieren wird.

    Und da ist die Uni in München ähnlich gut und breit besetzt wie in Berlin. Kann aber sein, dass das Fach, das Maier studieren möchte, vielleicht in München zur Zeit von den Profs her besser besetzt ist.

    Zu dem Geld: Ich war weder bei den Vertragsverhandlungen dabei noch kenne ich die genauen Gehaltszahlen. Ich kombiniere einfach nur: Fakt ist, Bayern wird vom Hauptverein an der extrem kurzen Leine gehalten. Wieso? Bayern muss auch über ihre wirtschaftliche Arbeit Rechenschaft abgeben. Einem Manager bzw. Vorstand, der für nichts 10 Millionen Euro in einen Verein pumpt, wird sowohl von den Sponsoren als auch vom den Mitgliedern sehr schnell das Vertrauen entzogen, sofern der Sponsor nicht der Eigner ist.
    Bayern kann also nicht beliebig mit dem Geld umgehen. Deswegen denke ich schon, dass das Gehalt bei München im Rahmen des Vertretbaren bleiben wird und 1500 Euro im Monat nicht überschreiten wird!

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