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Frauenfußball-Splitter 5/2013

Von am 6. Februar 2013 – 13.39 Uhr

In dieser Woche blicken wir auf das Karriereende einer hoffnungsvollen Spielerin sowie eine Reihe von Auszeichnungen und Nominierungen und geben zwei Live-Streaming-Tipps.

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Kristina Gessat löst Vertrag auf
Kristina Gessat steht nicht mehr im Kader des FSV Gütersloh 2009. Die 22-Jährige bat um Vertragsauflösung, da sich die Anforderungen des Fußballs nicht mehr mit ihrem zeitintensiven Studium in Einklang bringen ließen. Lange Jahre galt sie als Aushängeschild des Gütersloher Frauenfußballs. 2010 gehörte sie zum Kader der deutschen U20, die im eigenen Land den WM-Titel holte, zuvor durchlief sie zahlreiche Juniorinnenmannschaften des DFB.

Schwedisches Schiedsrichter-Gespann
Ein schwedisches Schiedsrichtergespann wird das Testspiel zwischen Frankreich und Deutschland am Mittwoch, 13. Februar, 18.30 Uhr (live auf Eurosport) in Straßburg leiten. Schiedsrichterin der Partie ist Pernilla Larsson, an der Seitenlinie werden Helen Karo und Annica Johansson assistieren. Vier Offizielle ist die Französin Manuela Nicolosi.

Drei Wolfsburgerinnen für Titel nominiert
Josephine Henning, Merle Frohms und Maren Tetzlaff stehen in ihren Heimatstädten für verschiedene regionale Auszeichnungen zur Wahl. Für Henning geht es in ihrer Heimatstadt Trier um den Titel „Sportlerin des Jahres 2012“. Frohms, die im Vorjahr ihr Bundesligadebüt gab und der U17 mit zwei parierten Elfmetern den EM-Titel sicherte, steht in Celle für denselben Titel zur Wahl. In Uelzen hat die seit Mai 2012 verletzte Tetzlaff die Chance, zum „Mensch 2012“ gekürt zu werden. Bereits zuvor nominiert worden waren Lina Magull in ihrer Heimatstadt Dortmund sowie Martina Müller, die gerade erst als Wolfsburgs Sportlerin des Jahres geehrt worden ist.

USA gegen Schottland als Live-Stream
Am Samstag, 9. Februar (23 Uhr MEZ), und in der Nacht von Mittwoch, 13. Februar auf Donnerstag, 14. Februar (2 Uhr MEZ), bestreiten die USA zwei Testspiele gegen Schottland. Die Partien aus Jacksonville/Florida und Nashville/Tennessee werden beide als Live-Stream auf der Seite des US-Verbands ussoccer.com angeboten. Für den neuen US-Trainer Tom Sermanni sind die beiden Spiele gegen sein Heimatland die erste Bewährungsprobe.

Steph Houghton

Englands Beste 2012: Steph Houghton © Nora Kruse / ff-archiv.de

Auszeichnungen in England und Irland
Die Nationalverbände Englands und Irlands haben ihre besten Spielerinnen des vergangenen Jahres gekürt. Bei den FA Awards in England sicherte sich Steph Houghton von Champions-League-Viertelfinalist Arsenal LFC den Titel, nicht zuletzt dank ihrer starken Leistung beim Olympischen Frauenfußball-Turnier in London, die englische Frauen-Nationalelf wurde zudem zum Team des Jahres gekürt. In Irland sicherte sich Emma Byrne die Auszeichnung, Houghtons Teamkollegin und Torhüterin bei Arsenal.

Vier Kandidatinnen für FIFA-Exekutivkomitee
Derzeit hält Lydia Nsekera, Präsidentin des Fußballverbands von Burundi, interimsweise einen Sitz im FIFA-Exekutivkomitee.  Doch neben ihr hoffen drei weitere Frauen auf einen Platz im hochrangigen FIFA-Ausschuss bis 2017, eine Entscheidung fällt am 31. Mai beim FIFA-Kongress auf Mauritius.  Neben Nsekera sind dies Sonia Bien-Aime, Generalsekretärin des Fußballverbands der Turks-und-Caicos-Inseln, Moya Dodd, australische Vizepräsidentin des Asiatischen Fußballverbands (AFC) und Paula Kearns, Vorsitzende des neuseeländischen Fußballverbands.

Ärger in Österreich
Im österreichischen Frauenfußball ist die Aufregung groß. In der 2. Frauenliga Ost/Süd nimmt seit Herbst das Team von SK Sturm Graz/Stattegg teil. Widerrechtlich, so die Meinung von Robert Hitzelberger, Obmann des DFC Leoben/GAK. Hintergrund: Stattegg hatte sich im Juni 2012 von der 2. Frauenliga abgemeldet. Sturm Graz wollte den Platz übernehmen, doch der ÖFB lehnte ab. Nach der Absage wurden alle Spielerinnen, die zuvor von Stattegg ab- und bei Sturm angemeldet wurden, wieder umgemeldet. Im Herbst nahm Stattegg dann plötzlich wieder an der 2. Frauenliga teil. Als Spielgemeinschaft mit Sturm Graz.

Fidschi-Inseln wollen Frauenfußball entwickeln
Nach einem Beschluss des Fußballverbands der Fidschi-Inseln müssen zukünftig alle regionalen Distrikte Frauenfußball anbieten. „Jedes Distrikt muss zumindest zwei Frauenfußball-Mannschaften haben“, so Rajesh Patel, Präsident des Fußballverbands der Fidschi-Inseln. „Der Frauenfußball ist weltweit auf Wachstumskurs und hier gibt es viel Potenzial, eine starke Nationalelf aufzubauen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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