Marozsán und Weiß zurück im DFB-Kader

Von am 4. Februar 2013 – 11.42 Uhr 64 Kommentare

Mit einem Aufgebot von 21 Spielerinnen, darunter die Rückkehrerinnen Dzsenifer Marozsán und Lisa Weiß, startet die Frauenfußball Nationalelf am 13. Februar in Straßburg beim Testspiel in Frankreich (ab 18.30 Uhr live auf Eurosport) in das EM-Jahr 2013.

Die Frankfurter Mittelfeldspielerin kehrt nach überstandener Adduktorenverletzung ins Team zurück. Darüber hinaus steht Torhüterin Lisa Weiß von der SGS Essen zum ersten Mal seit Mai 2011 wieder im deutschen Aufgebot.

Bewährungschance für Essener Torhüterin
Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: „Wir werden mit vier Torfrauen in die direkte EM-Vorbereitung im Juni gehen und wollen uns vorher ein umfassendes Bild machen, bevor wir entscheiden, wer in dieser Phase dabei sein wird. Lisa Weiß hat sich nach ihrem im Sommer 2011 erlittenen Kreuzbandriss wieder herangekämpft und zuletzt gute Leistungen im Verein gezeigt.“

Anzeige

Ohne Popp, Laudehr und Bajramaj
Anders als beim Heimspiel gegen Frankreich im November 2012 in Halle an der Saale hat Neid diesmal 21 statt 23 Spielerinnen nominiert. Dies entspricht der Kaderstärke beim Algarve Cup, der vom 6. bis 13. März ausgetragen wird. Verletzungsbedingt fehlen werden Alexandra Popp (Sehnenverletzung im Fuß), Simone Laudehr (Knorpelschaden im Knie) und Lira Bajramaj (Reha nach Kreuzbandriss).

Dzsenifer Marozsan

Dzsenifer Marozsán steht wieder zur Verfügung © Nora Kruse / ff-archiv.de

DFB-Kader für das Testspiel in Frankreich (13. Februar, 18.30 Uhr, Straßburg)

Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt), Almuth Schult (SC 07 Bad Neuenahr), Lisa Weiß (SGS Essen)

Schlagwörter:

Abwehr: Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Josephine Henning (VfL Wolfsburg), Annike Krahn (Paris Saint-Germain), Leonie Maier (SC 07 Bad Neuenahr), Babett Peter (1. FFC Frankfurt), Bianca Schmidt (1. FFC Frankfurt), Luisa Wensing (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt), Linda Bresonik (Paris Saint-Germain), Verena Faißt (VfL Wolfsburg), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Nadine Keßler (VfL Wolfsburg), Kim Kulig (1. FFC Frankfurt), Viola Odebrecht (VfL Wolfsburg), Célia Okoyino da Mbabi (SC 07 Bad Neuenahr)

Angriff: Lena Lotzen (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt), Anja Mittag (LdB Malmö)

Der DFB-Kader im Detail

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

64 Kommentare »

  • wolle sagt:

    Spielt Celia jetzt in Wolfsburg, habe ich da was verpasst?

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Wolle: Danke, das ist schon korrigiert.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    Freut mich für Lisa Weiß dass sie nun auch wieder Berücksichtigung findet im DFB-Kader. Allerdings mangelt es uns ja weniger an talentierten Torhüterinnen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    7x Frankfurt
    6x Wolfsburg
    3x Bad Neuenahr
    2x Paris St.Germain
    1x Essen
    1x LdB Malmö
    1x Bayern

    Ganze 5 Spielerinnen, die in Deutschland nicht bei Frankfurt oder Wolfsburg spielen, davon 2 Torhüterinnen.
    Daran zeigt sich, wie leergekauft der deutsche Markt inzwischen ist und wie wenig Neues noch nachkommt.

    Ganz klar ist: Deutschland hat ein Nachwuchsproblem!

    (0)
  • hapl27 sagt:

    Wer behauptet Deutschland hat ein Nachwuchsproblem und dies in Zusammenhang mit den Vereinen der Naionalspielerinnen bringt,hat wohl etwas verwechselt. Nachwuchs deutet ja wohl auf das Alter der Spielerinnen des aktuellen Kaders hin.Das Durchschnittsalter beträget im Übrigen 23,57 Jahre, was eine sehr hoffnungsvolle Zahl ist.
    Wenn allerdings wie behauptet auf Nachwuchsproblemen in den deutschen Vereinen hinweisen möchte, sollte man sich die Vereine der Nationalspielerinnen der U-Nationmalmannschaften anschauen. Im letzten Kader der U-20 Nationalmannschaft sind Spielerinnen aus 10 (!!) Mannschaften und der aktuelle Kader der U 19 weißt gar Spielerinnen aus 11 (!!) verschiedenen Vereinen auf. Also hier von Nachwuchsschwierigkeiten innerhalb der deutschen Liga bzw der deutschen Vereine zu sprechen halte ich für überzogen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @hapl: Ich sehe hier schon Probleme. Von den Nachwuchsspielerinnen sehe ich die wenigsten mit reellen Chancen auf einen N11-Platz, solange die aktuellen Spielerinnen aktiv sind.

    Ganz ehrlich: Weder Frankfurt noch Neid würden an Spielerinnen wie Krahn oder Behringer ernsthaft festhalten, wenn es echte Alternativen gäbe. Die schwinden allerdings immer mehr.

    Ich sehe das Problem darin, dass die Mannschaften, die für Nachwuchsarbeit prädestiniert sind, eben nicht die sind, die in der N11 vertreten sind. Frankfurt bzw. Wolfsburg machen keine effektive Nachwuchsarbeit.
    Fakt ist aber auch, dass eben die Mannschaften, die diese Nachwuchsarbeit betreiben, keine Verpflichtungen mehr tätigen. Wie im Thread zu Butt geschrieben, der deutsche Markt ist abgegrast. Welche Spielerin aus dem Nachwuchs hat denn Anschluss an die N11? Wo sind denn unsere Supertalente? Das Einzige, das in Reichweite scheint, ist Pauline Bremer auf der Sturmposition. Unsere Nachwuchsspielerinnen haben bei weitem nicht das Prädikat „Weltklasse“. Selbst wenn die Nachwuchsspielerinnen aus verschiedenen Vereinen kommen, sind die Leistungen nicht gerade überzeugend. Die U19 beispielsweise hat sich nicht einmal für die Europameisterschaft im letzten Jahr qualifiziert.
    Und die U20 spielt doch sowieso schon zur Hälfte in der A-Nationalmannschaft.

    Vielleicht merken wir das Nachwuchsproblem jetzt noch nicht. Doch gerade eine Mannschaft wie Frankfurt merkt es, dass der deutsche Nachwuchs nicht mehr auf ihrem Niveau ausgebildet wird. Wo früher die ganzen Glanzspielerinnen (Peter, Bajramaj, Marozsan, Keßler, Schmidt, Celia, Mittag) bereits mit 17-18 Weltklasseniveau hatten, da kommt heute kaum noch etwas.

    Und spätestens in 5-10 Jahren wird man das auch sichtbar spüren, wenn dann die Fleischtöpfe immer leerer werden. Bereits jetzt merkt man das, man hat heute eine Ausländerinnenrate von 22,6%, so hoch wie nur selten zuvor, davon jede 5. mit US-Pass. Ein klares Zeichen, wolang es geht…

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ich bin mal gespannt, was bei den Torhüterinnen „ein umfassendes Bild“ sein wird bis zur EM… 😉

    Mit lieben Grüßen vom Verein mit der besten Torhüterin des DFB Hallenpokals… 😉

    (0)
  • abc sagt:

    Ich finde der Nachwuchs in Deutschland hat sich schon verbessert.Man kann doch die Spielweise und das Niveau einer U- Nationalspielerin von heute nicht mehr mit einer Generation wie Prinz,Grings usw vergleichen( als sie nuch Teenager waren!). Heute ist das Niveau in der ganzen Welt beim Frauenfußball gestiegen!Was wir doch in den letzten Jahren immer deutlicher bemerkt haben. Warum ist den das Durchschnittalter einer Bundeligamannschaft Anfang 20? Weil die jungen spielerin viel besser ausgebildet sind,als die Spielerinnen die älter als 26 Jahre sind. Krahn und Beringer passen eigentlich nicht mehr in das Gefüge einer gut ausgebildetenNationalmannschaft. Aber Frau Neid hält ja krampfhaft an ihnen fest.Gerade in der Abwehr gibt es technisch viel bessere Spielerinnen als Krahn,die den Ball nicht nur immer nach vorne pöhlen oder ins Aus schießen. Im Tor ist auch ein Generationswechsel fällig,aber man wird auch hier wieder an Angerer festhalten,obwohl eine Schult oder Weiß viel sicher im Kasten stehen.

    (0)
  • Maren sagt:

    @Sheldon

    Also ich finde schon, dass es einige Alternativen zu Krahn in der Abwehr gibt z.B. Kemme, Cramer. Somit wäre wenigstens eine Spielerin des aktuellen Deutschen Meisters im Aufgebot der DFB-Frauen. ( und ich bin keine Anhängerin der Turbinnen )

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Ganz klar ist: Deutschland hat ein Nachwuchsproblem!“

    –> Möglicherweise hat Deutschland ein Nachwuchsproblem, aber nicht aus dem von dir vermuteten Grund. Alarmierend sind eher die Zahlen bei den Mädchenmannschaften, wo viele Teams wegen Spielerinnenmangel aufgelöst oder vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Eine starke Spitze braucht jedoch eine breite Basis!

    „Unsere Nachwuchsspielerinnen haben bei weitem nicht das Prädikat “Weltklasse”.“

    –> Dem kann ich nicht zustimmen. Bei der U20-WM 2012 wurde Dzsenifer Marozsan als beste Spielerin ausgezeichnet, Laura Benkarth als beste Torhüterin. Zwei Jahre zuvor waren Alexandra Popp und Kim Kulig die beste bzw. drittbeste Spielerin des Turniers. Keine „Weltklasse“??

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @abc: Es geht mir nicht um den innerdeutschen Nachwuchs, sondern um den Nachwuchs im internationalen Vergleich. Und da hängen wir immer deutlicher hinterher. Die U19 spricht Bände dafür.
    Wir werden in 5-7 Jahren mit dem exakt gleichen Kader noch spielen wie heute, bis auf ein, zwei Änderungen (Odebrecht, Angerer), weil ansonsten kaum jemand seine Karriere beendet. Wir werden immer noch fähig sein, eine gute 1. Elf auf den Platz zu schicken, aber was danach kommt, wird immer dürftiger.

    Gerade auf den Außenbahnen: Bajramaj hat sich verletzt. Wer kommt nach? Bis jetzt wurde das mit Popp (Mittelstürmerin) und Bresonik (defensive Mittelfeldspielerin) notverarztet, auf links ist Behringer weiterhin gesetzt, dort hat man nur die Alternative Faißt, die Abwehrspielerin ist.

    Und wer spielt konstant in der Abwehr? Auf der rechten Außenverteidigerposition hast du mit Schmidt und Wensing nicht gerade die technische Spitzenqualität, sondern eher die Brecher, im Zentrum spielen Goeßling und Bartusiak, zwei Spielerinnen, die neuerdings wieder verstärkt für Schnitzer gut sind.

    Das sind alles so Dinge, klar gibt es dafür Alternativen, doch der FF in Deutschland erstarrt immer mehr, weil die Nationalspielerinnen sich auf ein paar Vereine verteilen, weil Juniorinnen bereits im jüngsten Alter geholt werden und dann auf der Bank versauern bzw. generell ein Großteil deutscher Talente von großen Vereinen gekauft wird, nur um dort für den ungünstigen Fall, dass 3 andere Spielerinnen ausfallen, gerüstet zu sein.

    Der Kader müsste sicherlich nicht so aussehen, wie er aussieht, doch Fakt ist: Solange Neid Bundestrainerin ist, wird der Kader mindestens bis zur EM 2017, wenn nicht sogar bis zur WM 2019 so aussehen, bei jedem Freundschaftsspiel.

    (0)
  • abc sagt:

    Ich finde es schade,dass junge Talente sich von großen Vereinen ,,kaufen“ lassen und dann auf der Bank versauern.Sie ziehen es eben vor,dass sie ein tolles Gesamtpaket inkl. Ersarzbank haben.
    Hoffentlich findet da ein Umdenken statt und man spielt lieber in einem Verein wie Freiburg oder Eseen,die jetzt verstärkt auf junge Talente setzen und in der Bundesliga viel Spielpraxis sammeln können.

    (0)
  • Lolly sagt:

    Bin gespannt ob/wann ANNA FELICITAS SARHOLZ zur Nationalmannschaft geholt wird und ihre Chance bekommt… Auch wenn es dahingehend Probleme gab eine Zeit lang früher, kann Frau Neid nicht ewig auf sie verzichten, denn Fußball ist immernoch ein Leistungssport und keine private Veranstaltung… Zudem braucht Deutschland auch ein paar richtige *Typen* auf dem Platz die polarisieren und SIE wäre genau so eine…

    Im Übrigen… Deutschland hat sicher kein Nachwuchsproblem! Klar allgemein gesehen ist noch viel zu tun was den Frauenfußball angeht aber das dauert einfach. Zumahl ist es ja schon besser geworden im Gegensatz zu früher! xD
    Es gibt immer mal Geburtenschwache Jahrgänge bzw Jahrgänge bei denen KEIN Top-Talent dabei ist… Man kann auch nicht jedes Spiel/Turnier oder whatever den Kader auf 10 Positionen verändern und junge Leute heranziehen. Klar könnte die ein oder andere auch gut durch junge Leute ersetzt werden, aber darüber können wir nicht so gut urteilen wie die Verantwortlichen!
    Sie müssen sich auch erst einmal beweisen und auf ihre Chance warten (wie auch die Großen früher) und da werden die DFB-Leute einen weitaus besseren Überblick haben als wir *Normalos*!
    Deutschland hat im Nachwuchsbereich mit die beste Jugendarbeit im Bereich Frauenfußball und mit die besten Talente (Erfolge und Preise sprechen einfach für sich).
    Abwarten (bis Frau Neid keine Nationaltrainerin mehr ist :-P) und Tee trinken, das ist die Devise ^^

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Alles in allem recht erwartungsgemäß die Zusammensetzung des Kaders.
    Keine Spielerin vom deutschen Meister, also keine Cramer oder Kemme. )-:
    Auch Svenja Huth ist nicht dabei. Bei den letzten Nominierungen war sie meistens im Kader und wurde auch eingewechselt.
    Daher verwundert mich ihre Nicht-Teilname ein wenig.
    Was mich auch überrascht, ist die Berufung von Lisa Weiß in die N11.
    Ich kann mir offengestanden zu ihrer Leistung eigentlich kein Urteil erlauben. Allerdings sehe ich Längert und auch Vetterlein eher vor ihr. Beide hätte eine Einladung auch verdient.

    Desi Schumann ist auch eine super Torfrau, aber ihre Sitaution als Nummer 2 in Frankfurt macht eine Nationalmannschaftsnominierung schier unmöglich.

    Mal sehen, wie es bei Anna Sahrholz weiter geht. Eigentlich kann man Naeher nicht auf die Bank setzen nach ihrer Super-Hinrunde.
    Inwieweit sich die Torhütersituation bei Turbine entwickelt, verspricht auf jeden Fall Spannung in der Rückrunde.

    (0)
  • grammfon sagt:

    Wenn Frau Neid eines nicht kann (und eigentlich kann sie mMn vor allem im menschlichen Bereich vieles nicht), dann eine alte Generation durch eine neue ersetzen. Das hat man in der WM ganz klar am Umgang mit Prinz gesehen. Und es würde mich jetzt nicht überraschen wenn es in der EM eine ähnliche Situation mit Angerer gibt. Denn dass sie lernfähig ist hat unsere Bundestrainerin damals auch nicht gerade bewiesen. Ich würde es Nadine Angerer wünschen, dass sie von selbst noch vor der EM zurücktritt.

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    @Lolly: Sarholz in die Natio zu fordern scheint wohl ein Witz zu sein. Auf diesem Posten hat Deutschland wohl die kleinsten Probleme und genügend Torhüterinnen die besser sind. Zumal sie noch kein Bundesligaspiel bestritten hat. Bitte mal die Vereinsbrille absetzen und das Ganze mal realistisch betrachten. Auch Felicitas Sarholz wird wissen, dass sie erst mal an Naeher vorbeikommen muss um überhaupt nochmal nominiert zu werden.

    @abc: Warum sollen sich junge Talente kaufen lassen. Jede Spielerin kann doch selbst entscheiden wo sie spielen möchte. Und soviel Geld werden auch die großen Vereine nicht bezahlen, dass man danach davon Leben kann. Auch andere Vereine bieten ein Gesamtpaket an, wo die Spielerinnen auch ihre berufliche Zukunft planen können, aber halt weniger verdienen.

    @sheldon: Warum immer so pessimistisch. Ich finde die Bundesligavereine machen eine gute Jugendarbeit, was man auch an der neu gegründeten Bundesliga der B-Juniorinnen sieht. Man muß auch aktzeptieren, dass andere Nationen hier auch enorm aufgeholt haben, aber das macht doch den Frauenfußball auch interessanter.

    In die Entscheidungen von Frau Neid möchte ich mich gar nicht einmischen, da sie mit ihrem Trainerteam die Verantwortung haben. Das Trainerteam wird sich schon darüber Gedanken gemacht haben, warum sie sich für dieses Testspiel für die Nominierten entschieden haben. Allerings fände ich es nicht schlecht bei den Tohüterinnen in der 2. Halbzeit zu wechseln, wer auch immer im Tor aufläuft.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Mich überrascht die Berufung von Lisa Weiß in die Nationalelf überhaupt nicht. Sie hat in allen Spielen, die ich von Essen in der letzten Zeit gesehen habe, solide und fehlerfreie Leistungen gezeigt, und das ist dem Trainerteam von Silvia Neid zum Glück nicht entgangen. Schön, dass ihre Leistung durch diese Berufung gewürdigt wird. Ganz besonders freut es mich auch für den sympathischen Verein aus Essen, wieder eine aktuelle Nationalspielerin in seinen Reihen zu haben.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Ich muss Lolly in gewisser Weise recht geben. Sollte Sarholz auch in der Bundesliga Naeher wieder verdrängen können, dann gehört sie zumindest mal zu den 2-3 Toptorhüterinnen Deutschlands.

    Zudem, wo haben sich die anderen Keeperinnen schon ausgezeichnet? Bis auf Schult haben die meisten noch gar nicht bzw. lange nicht mehr international gespielt. Stabile Leistung und Weltklasseleistungen in entscheidenden Momenten über einen langen Zeitraum hat von diesen Keeperinnen eigentlich nur Schult geschafft.
    Vetterlein profitiert von der ungemein starken Abwehr vor ihr, wenn diese allerdings patzt, sah auch sie oft genug nicht wirklich gut aus.
    Auch Längert kriegt ihre Buden im Dutzend, wenn die Abwehr vor ihr ausfällt.
    Benkarth und Weiß haben dies zwar bisher auch schon gezeigt, doch beide mussten sich noch nicht auf allergrößter Bühne profilieren (bei Essen hat es dann mal 5 Tore gegeben gegen Potsdam, zweimal sogar).

    Insofern sollte man nicht vergessen, welche Heldentaten Sarholz schon alle auf der Schippe hat: Allein die Champions League 2010 oder auch das Halbfinal-Rückspiel CL 2011, das kann keine andere Torhüterin von sich behaupten.

    Und das ewige Ge***ze davon, „die anderen Nationen haben aufgeholt…“. Das ist doch bloß ne vorgeschobene Entschuldigung. In diesem Stadium ist es noch viel zu früh, als dass andere Nationen so schnell aufholen könnten, wenn man selbst vernünftig arbeiten würde.
    Der Frauenfußball steckt von der fußballerischen Qualität noch im unteren Mittelmaß dessen, was möglich ist, vielleicht bei 40-50%. Da stagniert noch nichts im Normalfall, da muss es noch weiter ansteigen.
    Bei 90% darf die Kurve dann irgendwann langsam stagnieren, nicht vorher. Sonst beschneidet man sich enorm in seinem Potential.

    Was Bajramaj und Co. auf die Bühne bringen, mag zwar alles sehr schön sein, aber es wird eine Zeit geben, wo man sich Videos von heute anschauen wird und sagen wird: „Meine Güte, wie langsam und amateurhaft“, selbst zu ihr. Doch wenn wir uns dieser Entwicklung versperren, dann wird man das eben nur in anderen Nationen sagen…

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    @Sheldon:
    Diese sogenannten Heldentaten liegen nun schon fast 3 Jahre zurück. Es geht hier um die aktuelle Situation. Auch Angerer war in der Vergangenheit eine Weltklassetorhüterin. Sicher ist Sarholz eine gute Torhüterin, was auch niemand bestreitet. Doch wer jetzt eine Nominierung fordert, obwohl sie schon lange nicht mehr in der Bundesliga gespielt hat, denkt doch total an der Realität vorbei. Es gibt genügend Torhüterinnen die momentan besser sind als Sarholz. Und bei einer U 20 WM als beste Torhüterin ausgezeichnet zu werden, hat für mich einen höheren Stellenwert. Vetterlein ist bei der Natio schon lange kein Thema mehr.
    Es geht also um Angerer, Längert, Weiß, Schult, Benkarth, die momentan mit Recht im Fokus stehen, um bei der EM dabei zu sein. Längert, Weiß und Benkarth werden versuchen noch auf den EM-Zug aufzuspringen, Angerer und Schult sind gesetzt.

    Und eines steht auch fest, keine polarisiert so wie Sarholz. Solche Kommentare wie in Facebook, kommen, außer bei den Potsdam-Fans, nicht überall gut an und sie macht sich damit selbst keinen Gefallen. Ich habe jedenfalls noch von keiner anderen Torhüterin irgend etwas gehört oder gelesen, die machen ihre Arbeit und zeigen sich geduldig, ob sie die Nominierung für die Natio schaffen.

    Sarholz weiß doch selbst genau, dass sie erst wieder eine Chance hat, wenn sie wieder regelmäßig in der Bundesliga spielt. Und sie weiß auch, dass sie erst mal an Naeher vorbei kommen muss. Für realitätsfremde Fans kann sich ja nichts.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FF-Fuchs: Keiner fordert hier eine AKTUELLE Nominierung von Sarholz. Natürlich ist das zur Zeit nicht vertretbar.

    Doch du musst auch bedenken, dass Sarholz knapp 1 Jahr verletzt war und dementsprechend kaum Möglichkeiten hatte, sich auszuzeichnen. Allerdings zeigen ihre Leistungen beim Hallenpokal schon, was wir von ihr zu erwarten haben und so wird es am Ende der Saison so sein, dass Sarholz wieder die beste Torhüterin der Liga ist, ohne für die N11 nominiert zu werden.

    Und was ihre Facebook-Kommentare anbelangt, ist das eher eine Qualität von Sarholz. Wer war der beste Torhüter Deutschlands? Olli Kahn! Der war jahrelang gesetzt, trotz seiner Eskapaden auf dem Platz (Würgegriff, viele verbale Ausrutscher, etc. pb.). Das hat ihn doch erst zum Titan, zum Unangefochtenen gemacht.
    Ebenso Loddar.

    Und die anderen mögen alle gut sein, aber eben auch nicht mehr. Das ist nunmal das Problem. Gut reicht im Leistungssport nicht!

    (0)
  • abc sagt:

    @FF-Fuchs
    Natürlich können die Spielerinnen spielen wo sie wollen.Es ist aber doch komisch,dass junge Talente,die in vielen Mannschaften der 1. Bundesliga spielen könnten,es vorziehen nach wolfsburg zu gehen. Dort wurde die Eine(Jäger) in die 2. Mannschaft gesteckt(sonst hätte sie gar keine Spielpraxis in der Hinrunde gehabt) und die Andere(Magull) bekommt,wenn überhaupt nur Kurzeinsätze.Was bewegt solche Talente,die in einer anderen Bundesligamannschaft zu der Stammelf gehören würden und auch einen Ausbildungsplatz vermittelt bekämen,dann ausgerechnet nach Wolfburg zu gehen ? Jäger hat zwar einen Ausbildungsplatz vermittelt bekommen,was jeder andere Verein auch geboten hätte.
    Magull macht ,nachdem sie ein Jahr vor dem Abi die Schule geschmissen hat,außer Fußballspielen nichts.Ich kann mir nur denken,dass Wolfsburg finanzielle Argumente hatte,denn wenn man den Kader betrachtet werden diese geneannten Mädels wenig Spuielpraxis in der 1. Buli bekommen,was doch sehr wichtig ist.

    (0)
  • O. Christ sagt:

    @ Lolly und Sheldon
    Das Tischtuch zwischen Sarholz und dem DFB ist leider zerschnitten, auch bei Bestleistungen der Torhüterin könnten allenfalls grundlegende Änderungen im DFB-Trainerteam in vielen Jahren eine Nominierung von Sarholz in den Bereich des Möglichen rücken.

    Allgemein setzt die Bundestrainerin auf ein zusammenhängendes Team mit Abonnementplätzen für bestimmte Spielerinnen. Ob das zu mehr Erfolg führt als eine stärkere Berücksichtigung der einzelspielerischen Qualitäten, mag bezweifelt werden und wird sich zeigen.

    (0)
  • Winter sagt:

    Neid hat nicht die Qualität einen Kader zu entwickeln und zu formen. Sie ist eine Verwalterin.

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    @Sheldon:

    Sicher das ist Deine Meinung und die werde ich auch respektieren.

    Mein Meinung ist, dass Sarholz auch eine gute Torhüterin ist, aber auch nicht mehr. Sollte sie so gut werden wie du es vorraus sagst, dann hätte sie es auch verdient nominiert zu werden. Damit habe ich überhaupt kein Problem, denn in einer Natio sollten die Besten spielen.

    So wie ich es gelesen habe fordert Lolly eine sofortige Nominierung und Du hast Lolly in gewisser Weise auch Recht gegeben.

    (0)
  • wrack sagt:

    @ Winter: „Neid hat nicht die Qualität einen Kader zu entwickeln und zu formen. Sie ist eine Verwalterin.“

    Trainer-Karriere der Silvia Neid:

    * Weltmeister 2007 (sowie 2003 als Co-Trainerin)
    * Europameister 2009 (sowie 1997, 2001, 2005 als Co-Trainerin)
    * Olympische Bronzemedaille 2008 (sowie 2000, 2004 als Co-Trainerin)
    * Algarve-Cup-Sieg 2006, 2012
    * U 19-Weltmeister 2004
    * U 18-/U 19-Europameister 2000, 2001, 2002
    * U 19 Vize-Europameister 2004

    Soll sich jeder seine Meinung bilden. Die Präsentation von Fakten hat dazu noch nie geschadet.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @wrack: Du hast einen Fakt vergessen, der am schwersten wiegt, weil es der jüngste ist:

    2012 – Olympische Nicht-Teilnahme.

    Und wenn man ehrlich ist, ist schon ein Donwgrade der Mannschaft zu beobachten.

    (0)
  • WUDU sagt:

    @wrack

    Sie hat einen erstklassigen Kader übernommen, von einer Super-Trainerin. Die „alten“ Spielerinnen sind jetzt nicht mehr da, der Frauenfussball hat sich deutlich weiter entwickelt. Jetzt kann sie beweisen, was sie wirklich auf der Tasche hat. Holt sie einen EM oder WM-Titel werde auch ich verstummen. Auch schon, wenn ihre Mannschaft ein überragendes Turnier spielt und ohne Titel abschließt.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @WUDU: Wenn ich mich recht entsinne, hat Frau Neid doch 2007 einen WM-Titel und 2009 einen EM-Titel geholt. 😉

    (0)
  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Nicht zu vergessen, die „glorreiche“ Vorstellung bei der WM im eigenen Land!!!

    @wrack,
    Deine Aufzählung ihrer „Erfolge“ zeigt sehr anschaulich, daß sie hauptsächlich von der Arbeit anderer profitierte!!!
    Vor allem Tina Theune Meyer, und die damals hervorragende Arbeit in Frankfurt, Duisburg und Potsdam, aus denen das Hauptgerüst der Natio bestand, machten es der Bundesgöttin sehr einfach erfolgreich zu sein!!!

    Die jüngere Historie sieht dagegen alles andere als berauschend aus!!!
    Und das wird sich womöglich auch weiter in die selbe Richtung entwickeln!!!
    Denn gerade das Frankfurter Standbein der Natio schwächelte die letzten Jahre gewaltig!!!
    Es bleibt fraglich, ob das vom starken Wolfsburger Standbein allein ausgeglichen werden kann, oder ob Spielerinnen wie Celia Okoyino da Mbabi, Lena Lotzen und ANJA MITTAG dies kompensieren können???

    Eine Trainerin die unfähig zur Selbstkritik ist, wird deshalb auch niemals aus Niederlagen etwas lernen!!!
    Die erwartungsgemäß problemlose Qualifikation zur EM, und die kaum aussagbaren Testspiele in den USA, haben wohl den Blick aufs wirkliche Leistungsvermögen etwas vernebelt!!!
    Andere Nationen haben eben aufgeholt, mit dieser Phrase wurde und wird dann immer argumentiert!!!
    Das ist auch sicher nicht falsch, aber was haben wir in dieser Zeit getan, Däumchen gedreht???

    @Markus,

    Eben, 2007 war der Einfluß von TTM noch sehr stark!!!
    Und 2009 war die Konkurrenz in Europa nicht mehr/noch nicht so stark wie sie es dieses Jahr sein wird!!!
    Die „alten“ FF-Nationen wie Norwegen, Dänemark und Schweden waren auf dem absteigenden Ast, und die „neuen“ FF-Nationen wie England oder Frankreich waren noch nicht stark genug!!!

    Das sieht 2013 schon ganz anders aus, denn auch Schweden wird im eigenen Land sicher eine starke Leistung abrufen können!!!

    (0)
  • wrack sagt:

    waiiy: „@wrack: Du hast einen Fakt vergessen, der am schwersten wiegt, weil es der jüngste ist: 2012 – Olympische Nicht-Teilnahme.“

    Inwiefern disqualifiziert dieses unbestrittene Faktum, resultierend aus einer WM-Niederlage von 2011 (0:1 n.V.), Silvia Neid als eine Trainerin, die „nicht die Qualität (hat,) einen Kader zu entwickeln“ ?

    „Und wenn man ehrlich ist, ist schon ein Donwgrade der Mannschaft zu beobachten.“

    Welche Beobachtungen hast du bezüglich des „Donwgrade der Mannschaft“ gemacht ? Seit dem 0:1 von Wolfsburg ist die Natio ungeschlagen, u.a. gegen Japan, USA, Schweden und Frankreich. Das Team hat den Algarve Cup gewonnen, den Weltmeister geschlagen und die EM-Quali bestanden.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @wrack: Schau dir mal die A-Kader von 2007, 2008, 2009 an und wer wieviel gespielt hat!

    2007: Angerer, Rottenberg, Fuss, Hingst, Krahn, Stegemann, Minnert, Garefrekes, Bresonik, Lingor, Behringer, Wimbersky, Mittag, Müller, Prinz, Smisek -> Erbe von Tina Theune-Meyer (16)

    Die erste Elf war: Angerer – Stegemann, Minnert/Krahn, Hingst, Bresonik – Laudehr – Garefrekes, Behringer – Lingor – Smisek, Prinz -> 10 Spielerinnen, die unter Theune-Meyer schon gespielt haben und die vorige EM gewonnen hatten.

    2008: Angerer, Bresonik, Garefrekes, Hingst, Krahn, Lingor, Behringer, Mittag, Celia, Pohlers, Prinz, Smisek, Stegemann -> Erbe Theune-Meyer (13)

    Die erste Elf war: Angerer – Stegemann, Hingst, Krahn, Bresonik – Laudehr – Garefrekes, Behringer – Lingor – Smisek, Prinz -> 10 Spielerinnen, die unter Theune-Meyer debütierten, 10 aus dem WM-Finale (im Spiel, das man gegen Brasilien 4:1 verlor, spielte übrigens Peter statt Bresonik)

    2009: Angerer, Fuss, Hingst, Krahn, Stegemann, Bresonik, Garefrekes, Zietz, Behringer, Grings, Mittag, Müller, Celia, Prinz -> Erbe von Theune-Meyer (14)

    Die erste Elf war: Angerer – Schmidt, Hingst, Krahn, Peter – Bresonik, Kulig – Garefrekes, Prinz, Behringer – Grings -> 8 Spielerinnen, die unter Theune-Meyer debütierten

    2011: Angerer, Bresonik, Krahn, Garefrekes, Hingst, Behringer, Celia, Grings, Müller, Prinz -> Erbe von Theune-Meyer (10)

    Die erste Elf war: Angerer – Bresonik, Krahn, Bartusiak, Peter – Kulig, Laudehr – Garefrekes, Celia, Behringer – Grings/Prinz -> 7 Spelerinnen, die unter Neid debütierten

    Vergleicht man mal, wer die jeweiligen Stützen des Teams waren, so bleibt festzuhalten, dass man sie auf keiner Position bisher ebenbürtig ersetzen konnte. Selbst heute noch ist Silvia Neid abhängig von der Arbeit ihrer Vorgängerin, denn mit Anja Mittag und Celia sind es die zwei Stützen, die von dieser zum ersten Mal nominiert wurden, aber auch Bresonik und Odebrecht sind Vermächtnisse von Tina Theune.
    Sowohl hinten konnte Stegemann nicht gleichwertig ersetzt werden, was man bereits 2009 sah, als man 5 Gegentore in 6 Spielen kassierte. Im Mittelfeld klafft in der Vorwärtsbewegung seit Lingor eine riesige Lücke und vorne im Sturm bemüht man die alte Garde (Mittag, Müller, Celia).

    Es ist doch schon sehr erstaunlich, dass die Qualität der Spielerinnen, die nach 2005 zum ersten Mal nominiert wurden, gegenüber der Qualität der Spielerinnen davor deutlich niedriger ist.
    Und so sind auch dieses Mal wieder 7 Spielerinnen nominiert, die noch aus der Zeit Tina Theunes stammen, von denen wohl auch wieder mindestens 6 (Angerer, Krahn, Behringer, Bresonik, Mittag und Celia) zum Einsatz kommen werden. Das ist nahezu unsere gesamte Offensive, wenn man mal Marozsan und Popp wegnimmt. Die sind gesetzt. Und das obwohl ihr Debüt 8 Jahre her ist.

    Bezeichnend ist auch, dass die beste deutsche Torschützin der Bundesliga ebenfalls dieser Zeit entstammt (Conny Pohlers), dass eine der besten Mittelfeldspielerinnen der Liga NUR unter Theune-Meyer gespielt hat (Hoffmann) und das mit Martina Müller und Kerstin Garefrekes immer noch zwei Spielerinnen dieser Ära in ihren Vereinen gesetzt sind.

    Und wiederum: Wir haben ein Jugendproblem. Nicht in der Masse, sondern in der Klasse. Unseren Jungnationalspielerinnen fehlt das Killergen, das sieht man einfach immer wieder sehr deutlich.
    Und irgendwann werden Spielerinnen wie Bresonik, Odebrecht oder Mittag ihre Karrieren beenden. Und dann wird das Loch noch größer werden.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Das klingt gerade so, als ob Deutschland 2007 auch ohne Trainer Weltmeister geworden wäre, das ist doch Quatsch. Und natürlich werden Niederlagen aufgearbeitet, genauso wie die WM 2011. Man kann viele Dinge hinterfragen und kritisieren, muss aber auch nicht gleich alles pauschal in Frage stellen. Und wir werden ja in diesem Jahr sehen, wie gut etwa Schweden mit dem Druck beim Heimturnier umgehen wird, auch wenn dieser mit dem für Deutschland 2011 nicht vergleichbar sein wird. Man wird ja dann sehen, was die „neuen“ FF-Nationen beim Turnier drauf haben.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    Die Diskussion hier artet aber nun ja schon wieder zu der „Neid-Diskussion“ aus.

    Ich sehe bei Silvia Neid ja durchaus auch Defizite im Umgang mit den Spielerinnen etc. aber so schlecht wie sie hier teilweise gemacht wird ist sie auch wieder nicht.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Markus schrieb,
    „Das klingt gerade so, als ob Deutschland 2007 auch ohne Trainer Weltmeister geworden wäre, das ist doch Quatsch“

    Stimmt, das ist Quatsch, und das habe ich auch nicht geschrieben!!! 😉

    Frau Bundesgöttin hat nach dem WM-Aus stur verkündet, daß sie keine Fehler gemacht hat!!!
    So etwas hätte sich kein einziger Trainer einer Männer-Natio je getraut zu verkünden!!!
    Das Ergebnis der „Aufarbeitung der WM“ bestand lediglich darin, daß der Mannschaftspsychologe seinen Job nicht gut gemacht hat, weil man den Druck nicht vom Team nehmen konnte!!!
    Das aber auch schon vor der Niederlage gegen Japan, spielerische- und körperliche Defizite zu beobachten waren, trotz (oder wegen) 3 Monaten Vorbereitung, davon wollte man nichts mitbekommen haben!!!

    Auf Schweden bin ich ganz besonders gespannt in diesem Jahr!!!
    Sie haben ein starkes Team, und eine ausgezeichnete Trainerin!!!
    Pia Sundhage wird dem Dreikronenteam ganz sicher dieses Killer-Gen einimpfen, das ja vor allem ihrer vorherigen Manschaft immer nachgesagt wird!!!
    TONI schwärmt jedenfalls immer von Pias Arbeit und ihren extravaganten Methoden!!!
    Und da es so aussieht, daß „Pannen-Hedvig“ nicht mehr im Kader steht, steigen die Chancen für SVERIGE weiter, am Ende ganz oben zu stehen!!!
    In Schweden war die mediale Öffentlichkeit am FF schon immer besser als in Deutschland!!!
    Als wir damals mit TURBINE gegen DIF im UEFA-Cup gespielt haben, gab es ganzseitige Berichte in der Zeitung, und abendliche Kurzberichte im öffentlichen TV, zur besten Sendezeit!!!
    Der mediale Schock wird also nicht so extrem sein wie bei uns 2011, als plötzlich auf allen Sendern über den FF berichtet wurde!!!

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Deine Aussagen „2007 war der Einfluß von TTM noch sehr stark!!!“ und „Und 2009 war die Konkurrenz in Europa nicht mehr/noch nicht so stark wie sie es dieses Jahr sein wird!!!“ vermitteln aber den Eindruck, die Mannschaft sei 2007 eh so toll und stark gewesen, dass der Einfluss der neuen Trainerin marginal bis nicht messbar gewesen sei Und 2009 war auch easy, weil da sonst nur bessere Thekenmannschaften am Start waren – deswegen meine überspitze Formulierung. Ich persönlich wäre sehr überrascht, wenn Schweden in diesem Jahr Europameister wird.

    (0)
  • grammfon sagt:

    Mir geht es hier tatsächlich nicht darum, Neid als Trainerin zu kritisieren, sondern eher (@Speedy75) ihre Mängel im Umgang mit Spielerinnen und ihre mangelnde Selbstkritik.

    Trotzdem scheinen hier einige ein recht kurzes Gedächtnis zu haben. Zur Erfrischung könnte man sich z.B. den (neuerdings hier permanent unter ‚kontrovers‘ verlinkten) Diskussionsthread von damals nach der WM durchlesen: http://www.womensoccer.de/2011/07/18/sympathien-verscherzt/

    Der ist zwar ewig lang, aber wenn man die Zeit hat, lohnt es sich den nochmal zu zu überfliegen. Wir haben da einige interessante Erkenntnisse bzgl. Neid und die Probleme in der Nationalmannschaft gezogen.

    Außerdem sind in dem Thread etliche interessante Artikel und Interviews verlinkt. Z.B. gibt es da kritische Analysen von Schröder und Dietrich (vor allem von Schröder), ein interessantes Interview mit Kerstin Stegemann wo der Umgang mit Prinz kritisiert wird und ein Interview mit Frau Neid selbst, wo sie jegliche Schuld zurückweist und generell sehr starr wirkt. Hier als Zusammenfassung ein Paar dieser Artikel:

    Schröder Interview: http://de.eurosport.yahoo.com/20072011/73/frauen-wm-schroeder-geister-gerufen.html

    Stegemann Interview: http://latina-press.com/news/97929-stegemann-interview-birgit-prinz-hatte-so-einen-abgang-nicht-verdient/

    Neid Interview: http://sportbild.bild.de/SPORT/fussball/frauen-wm-2011/08/17/silvia-neid-interview/unser-team-wird-ein-anderes-gesicht-erhalten.html

    …bleibt nur die Frage ob sich seit 2011 etwas verändert hat.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Für die Wahrnehmung des FFs in Deutschland wäre ein Halbfinalaus eigentlich am besten, wenn wir schonmal bei dem Thema EM sind.

    Wieso? Weil es den aktuellen Trend widerspiegelt und sich die Krise dadurch mehr und mehr zementieren kann. Nehmen wir mal beide Extreme: Deutschland scheidet sehr früh aus (Viertelfinale) oder Deutschland gewinnt die EM.

    Gewinnt Deutschland die EM, dann ist alles wieder vergessen. 2011 wird dann ein Betriebsunfall bleiben, Deutschland wird gehypt und ist für den nächsten Betriebsunfall 2015 bereit.

    Scheidet Deutschland sehr früh aus, dann wird man vielleicht tatsächlich Neid rauswerfen, doch was dann? […]

    Ändern tut sich erst etwas, wenn Deutschland langsam, aber sicher immer tiefer in die Krise gerät. Wenn man tatsächlich den Anschluss an die Weltspitze immer mehr verliert und über 6-8 Jahre keine Rolle mehr bei der Vergabe der Titel spielt. Denn dann kann man die Krise nicht mehr wegreden und auch nicht, dass diese Krise nicht nur an einer Person, sondern am ganzen System liegt.

    Wer die Männer gestern hat spielen sehen, der weiß, was ich meine. Denn diese Generation ist das Ergebnis dessen, dass man vor 11-13 Jahren erkannt hat, in welche Richtung es geht, dass man das System überarbeitet hat und dass man damals den wichtigen Schritt unternommen hat, jedes Team zu professioneller Jugendarbeit zu verpflichten. Heute ernten wir – hoffentlich bald auch in Form von Titeln – die Früchte!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Markus,
    Ich hatte geschrieben, daß es ihr sowohl TTM, als auch die sehr guten Vereinstrainer durch ihre Arbeit ermöglichten; „sehr einfach erfolgreich zu sein“!!!
    Wie Du jetzt daraus schließt, daß ich ihre Arbeit für „marginal bis nicht messbar“ halte, verstehe ich nicht!!!

    Da es hier um Leistungssport auf aller höchstem Niveau geht, können schon kleinste Störungen über Sieg oder Niederlage entscheiden!!!
    Deshalb geht auch Dein Begriff der „besseren Thekenmannschaften“ völlig an der Realität vorbei!!!
    Man muß immer den Bezugspunkt im Auge behalten!!!

    2007 hatten wir auch noch das große Glück, daß sich unser Hauptgegner USA selber zerfleischte, und damit quasi selbst geschwächt hat!!!
    Außerdem waren die Brasilianerinnen im Finale so unanständig Siegesgewiß (übrigens genau wie die Amis 4 Jahre davor), das es schon an schizophrene Selbstüberschätzung grenzte!!!

    Ich glaube fest daran, das Schweden zumindest bis ins Finale kommt!!!

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Trotz Deiner Erklärung liest sich das für mich immer noch so. Dann erläutere mal bitte näher, was Du mit der Formulierung „sehr einfach erfolgreich zu sein“ meinst? Das klingt für mich, als ob der Hauptanteil am Titel der Arbeit der Vereinstrainer gebührt und nicht dem Trainerstab der Nationalmannschaft und dass der Titelgewinn ziemlich problemlos en passant zu holen war.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @wrack: Diese gebetsmühlenartige Aufzählung der Anzahl der Siege innerhalb des letzten Jahres erinnert an Beruhigungstaktik à la 1.FFC Frankfurt. Man muss sich anschauen, wann man gegen welchen Gegner gespielt hat und in welcher Phase diese Gegner gesteckt haben. Dass Deutschland 2012 den Algarve Cup gewonnen hat, war nicht überraschend, da es der Höhepunkt für die Mannschaft war.

    Dass man in den USA nicht verloren hat bei den Freundschaftsspielen, wurde groß und breit erklärt, warum die Olympiasiegerinnen eher nicht so drauf waren.

    Die Qualifikationsspiele waren durchweg gegen Teams der 2. Reihe oder noch weiter hinten. Und auch da haben wir uns ein Unentschieden geleistet und konnten in dem Spiel nicht automatisch umschalten, um auf einen unvorhergesehenen Gegner zu reagieren.

    Das heißt, der Gradmesser sind die Spiele des letzten Turniers, wo es wirklich um etwas ging. Das will ich nicht wieder neu aufrollen, weil damals viel geschrieben wurde, was richtig war und was dann trotzdem zum Großteil nicht beachtet wurde.

    Und Erfolge von vor 4 Jahren oder älter aufzuzählen, ist schon fast sträflich, weil es Augenwischerei ist und weil man damit heute keinen Blumentopf mehr gewinnt. Vielleicht ist das der Grund, warum andere Nationen uns so dicht auf den Fersen oder vorbeigezogen sind.

    Und auch wenn es Sheldon oder Detlef krass ausdrücken. Im Prinzip haben sie recht, wenn sie sagen, dass die internationalen Erfolge genau dann auf der Strecke blieben, als der Umbruch in der N11 erfolgen sollte/musste/hätte müssen. Das ging mit dem unrühmlichen Kapitel um Birgit Prinz los, bei dem Silvia Neid gezeigt hat, dass sie vielleicht Ahnung vom Fußball hat, aber pädagogisch völlig versagt. Und nach und nach merken wir, dass wir Spielerinnen, die zu Stützen der N11 zählen könnten, gar nicht dabei haben, weil dieses Versagen schon viel früher losging (z.B. Hanebeck, Sarholz). Und wenn wir Pech haben, geht es bei der Spielmacherin der derzeit besten deutschen Mannschaft (Keßler) weiter, weil man das Politikum Maroszan immer vorzieht.

    Vielleicht sollte man auf den Cheftrainerposten nicht mehr ehemalige verdiente Fußballerinnen setzen sondern anerkannte Sportpädagogen/-lehrer, die dann den fußballerischen Sachverstand in Form von Technik-, Konditions- und Taktiktrainer um sich schulen, aber den Hut aufhaben…

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Damit hast Du recht, auch wenn ich mir so ein negatives Abschneiden nicht wünsche.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Markus,
    Der Hauptanteil der Arbeit an allen EM-, WM-, oder Olympiasiegen liegt immer bei den Vereinstrainern!!!
    Wer das nicht kapiert, der kann einfach nicht rechnen!!!
    Wie oft fahren die Natiospielerinnen zum DFB-Lehrgang???
    Wie oft trainieren die Natiospielerinnen in ihren Vereinen, bei ihren Heimtrainern???
    Das war natürlich auch schon zu Bisanz Zeiten und bei TTM nicht anders!!!

    Der Job der Bundestrainerin ist es, aus dem riesigen Resevoir der Bundesligen, plus den wenigen „Ausländerinnen“, den richtigen Kader zusammenzustellen!!!
    Zumindest dies hatte ihr damals TTM weitgehend schon abgenommen, was Sheldon wohl recht eindrücklich aufgezeigt hat!!!

    Ein weiterer Punkt ihres Jobs besteht im Erstellen einer Taktik, bzw eines Spielsystems!!!
    Da diese beiden Punkte aber fest an den Kader gebunden sind (ich kann nur ein bestimmtes Spielsystem/Taktik wählen, wenn ich die richtigen Spielerinnen dazu habe), war klar, daß sich da auch wenig am System TTM ändern würde!!!
    Warum auch???

    Was ihr weder TTM, noch die Vereinstrainer abnehmen konnten, war die Einstellung des Teams auf den jeweiligen Gegner!!!
    Und auch Frau Bundesgöttin hat einige junge Spielerinnen in die Mannschaft integriert, die jetzt den Generationswechsel vollziehen müssen!!!
    Ihr Job ist also weder „marginal“, und schon gar nicht „nicht messbar“, aber er wird auch all zu gerne überschätzt!!!

    Ich mußte schon brüllen, als ich in den 3 Monaten Vorbereitung so Dinge wie Konditionstraining gelesen habe!!!
    Wer keine Kondition hat, sollte auch nicht zum Natiokader gehören, Punkt aus!!!
    Man kann höchstens das halten, was vorher schon da war, mehr geht nicht!!!
    Frau Bundesgöttin hätte die Zeit lieber dazu verwenden sollen, um Frau Behringer mal ein paar Freistoßvarianten und Eckbälle üben zu lassen!!!
    Außerdem hätte man für den Fall der Fälle auch mal eine andere Freistoßschützin „einlernen“ können!!!

    Vielleicht reicht Dir das fürs Erste, um den Unterschied zwischen „einfach machen“ und „marginal bis nicht messbar“ zu erkennen!!!

    (0)
  • Lolly sagt:

    @FF-Fuchs – Hab ich in meinem Kommentar jemals die Worte *sofortige Nominierung* erwähnt??!! Sicher nicht –> Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Zudem finde ich deine Ausdrucksweise schon arg an der Grenze zur Beleidigung… -.- Ich bin auch sicher nicht aus dem FANLAGER von Turbine Potsdam, sondern ein Fan und Betrachter der ganzen Frauen-Bundesliga, seit 2003 und verfolge soviele Spiele wie möglich, egal ob Natio oder auf Vereinsebene!
    Ich habe nur meine Meinung gesagt um mich mit anderen auszutauschen und derren Meinung zu erfahren, aber ausfallend wie DU bin ich nicht geworden! 😉
    Anbei habe ich lediglich gesagt das ich gespannt bin OB/WANN Sarholz zur Natio geholt wird und ihre Chance bekommt und das Frau Neid nicht ewig auf sie verzichten kann, auch wenn es viel Neagtives gab zwischen Sarholz und dem DFB, aber das betrifft immer beide Seiten!
    Es versteht sich natürlich von selbst (und der Meinung bin ich selber auch) das sie sich erst einmal wieder richtig beweisen muss in der Bundesliga-Rückrunde und sämtlichen anderen Spielen nach ihrer lange Verletzungspause!
    Die Chancen Alyssa von der Nummer 1 zu verdrängen hat sie allemal, das betont Herr Schröder auch immer wieder, weit entfernt ist sie nicht mehr. Sie hat aber in den letzten Hallenturnieren einen guten und richtigen Anfang gemacht, nicht umsonst wurde sie in Magdeburg zur besten Torhüterin gewählt! Wenn sie jetzt weiter gut trainiert, sich reinhängt, ihre kleinen *Macken* abstellt und alles gibt, gehört sie definitiv zur A-Natio! Denn vom reinen Talent her haben wir selten so ein Torhüter-Talent gehabt in Deutschland! Aber ohne Fleiß kein Preis, also warten wir ab…

    Damit beende ich diese Disskusion.

    (0)
  • Karl sagt:

    Wenn ich das da oben so lese waeren manche wohl erst dann zufrieden wenn Neid , oder noch besser eine wie auch immer geartete Nachfolgerin die komplette Nationalmannschaft gegen neue oder alte Spielerinnen austauscht. Hauptsache jede Menge Potsdam dabei. Und wo das nicht moeglich ist dann doch bitte wenigstens Ex – Potsdam. Habt ihr schonmal drueber nachgedacht mit Brandenburg und vielleicht noch ein paar anderen Bundeslaendern die BRD zu verlassen und eine eigene Nationalelf auflaufen zu lassen? Vielleicht gewinnen die dann gegen alle anderen zu jeder Zeit, es koennte ja sein, denn die sind ja alle sooo viel talentierter und motivierter als die die jetzt spielen 🙂 . Da waer dann dem Freistaat Brandenburg fuer die naechsten 100 Jahre der Weltmeistertitel nicht mehr zu nehmen. Mit Sarholz im Tor wuerde man in den naechsten 100 Jahren noch nicht mal ein gegentor kassieren, sogar Japan wuerde vor dem Brandenburger Tor auf Granit beissen.Da freu ich mich schon drauf 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Karl: […] In dieser Diskussion geht es schon lange nicht mehr um Sarholz.

    Es geht hier nicht um Potsdam. Es geht hier darum, wieso seit 8 Jahren immer dieselben Spielerinnen in der 1. Elf stehen, und zwar in jedem Spiel, regelmäßig.

    Und ich möchte @Detlef widersprechen: Neid HAT das Spielsystem verändert, und das nicht zum besseren! Und zwar de facto nach 2007. Noch bei der WM 2007 war es faktisch so, dass man im Spiel mit Raute gespielt hat, mit Laudehr auf der „6“, Lingor auf der „10“ sowie Prinz und Smisek im Sturm (übrigens dasselbe System wie Tabellenführer Wolfsburg).
    Damals hat man so versucht, die Lücke, die Lingor als Spielmacherin hinterlassen hatte, mit dem aktuellen Kader zu schließen. Das ist fehlgeschlagen, weil alle auf das vorherige System zugeschnitten waren und dieses System auch bei Frankfurt damals gespielt wurde (4-4-2). Man hätte damals eine Spielerin wie Hanebeck oder sogar schon Julia Simic zu einer „10“ formen müssen und alles andere beibehalten.

    Aber auch heute kann man noch zu diesem System zurückkehren, wir haben eigentlich alle Möglichkeiten dazu. Eigentlich haben wir heute sogar gerade auf den Halbpositionen im Mittelfeld die besten Spielerinnen überhaupt. Bresonik und Keßler sind für diese Positionen von ihrer Qualität her prädestiniert, Marozsan könnte die „10“, vielleicht sogar „falsche 9“ spielen, während Celia und Mittag vorne spielen könnten. Mit Bajramaj hätte man ne zusätzliche Option. Im defensiven Mittelfeld wäre Odebrecht prädestiniert, da sie immer als einzige „6“ gespielt hat und das auch bei Wolfsburg tut.

    Das Offensivkonzept sähe wie folgt aus:

    Odebrecht – Keßler/Kulig, Bresonik/Laudehr – Maroszan – Mittag/Bajramaj, Celia

    Wir hätten mit Marozsan möglicherweise den Messityp, wie man gegen USA gesehen hat. Sie kann sowohl „10“ als auch Mittelstürmer spielen, wenn man ihr den Platz gibt und wenn sie in den athletischen Bereichen noch stärker wird.
    Aber man muss sie nunmal auch so einsetzen. Mittag und Celia können Flügel spielen wie Bajramaj, aber auch Stürmerinnen, wenn Marozsan sich zurückfallen lässt.

    Man hat Unmengen an spielerischer Qualität. Man muss aber auch verstehen, sie einzusetzen. Und da sehe ich zur Zeit nicht die Bereitschaft noch die Fähigkeit bei Silvia Neid, dies zu nutzen.

    Nochmal @karl: Du siehst, ich habe nicht eine Potsdamer Spielerin erwähnt bei den Kaderplanungen.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • wrack sagt:

    Mir fehlt die Lust, auf jeden Defekt einzugehen. Deswegen eine Auswahl:

    @ Detlef: „Frau Bundesgöttin hat nach dem WM-Aus stur verkündet, daß sie keine Fehler gemacht hat!!!…
    Das Ergebnis der “Aufarbeitung der WM” bestand lediglich darin, daß der Mannschaftspsychologe seinen Job nicht gut gemacht hat, weil man den Druck nicht vom Team nehmen konnte!!!“

    Bitte dies zu lesen: http://www.spiegel.de/sport/fussball/frauenfussball-wm-neid-raeumt-fehler-ein-a-781035.html

    @ waiiy: „Diese gebetsmühlenartige Aufzählung der Anzahl der Siege innerhalb des letzten Jahres erinnert an Beruhigungstaktik à la 1.FFC Frankfurt…Und Erfolge von vor 4 Jahren oder älter aufzuzählen, ist schon fast sträflich“

    Ich zählte verifizierbare Fakten auf, z.B. 18 Spiele nicht verloren. Ich hatte nach dem von die behaupteten „Downgrade“ gefragt. Statt dessen relativierst du die aufgezählten Erfolge – vielleicht verschafft dir ja der 13. Februar Eerleichterung. Deie Relativierungen sind aber immer noch keine Erklärung für den behaupteten „Downgrade“. Gut, nehmen wir mal an, die Erfolge sind wenig wert. Aber an welchen FAKTEN machst du den „Downgrade“ fest. Deutschland hat insgesamt wieviel Spiele gegen die USA verloren ? Und wieviele waren es letztes Jahr ?

    Die Erfolge 4 Jahre und älter war eine Auslistung der Trainerkarriere Neids – die dauert nun einmal schon länger. Diese Auflistung sollte durch Fakten das m.E. nach ungerechte statement Winters kontrastieren. Hatte noch gar nix mit der Erfolgsserie zu tun. Bitte nachlesen und nicht blindwütig rumkommentieren 😉 .

    „Dass man in den USA nicht verloren hat bei den Freundschaftsspielen, wurde groß und breit erklärt, warum die Olympiasiegerinnen eher nicht so drauf waren.“

    Da habe ich in der Schule gefehlt, Herr Lehrer :-). Kannst du es mir noch einmal „groß und breit“ erklären, warum die Natio in den USA nicht verloren hat ? Ach ja, die Erschöpfung der Amis ! Wie kann der amerikanische Verband gegen den Erzrivalen Deutschland auch solche Spieltermine machen. Die Amis haben aber auch gar keinen Stolz (Ironie) 😉

    So, ich habe keine Zeit mehr, macht schön so weiter, es sind viele Brüller dabei.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Karl: Es wird nicht eine Spielerin von Potsdam in die N11 gefordert. Ich habe keine Namen gelesen hier.

    Die Einzige, deren Name immer wieder fällt, ist Sarholz und bei ihr wird immer wieder (zu Recht) betont, dass sie sich erst einmal im Verein durchsetzen müsste, ganz zu schweigen von den Differenzen mit dem DFB.

    Dein Beitrag ist also mehr als unqualifiziert und zeigt, dass Du die Gründe für die Kritik an Silvia Neid nicht erkannt hast.

    Aber vielleicht ist es genau Dein Ansinnen, Dich in solch einem Licht zu zeigen.

    (0)
  • Karl sagt:

    @waiiy : Ich erkenne schon dass du, Detlef und Winter Neid gerne kritisiert, aber ich halte eure Kritik fuer unangemessen, und sehr durch die Vereinsbrille , wobei ein Teil der Neid-Kritik immer auch in Verbindung mit den Namen Sarholz und Hanebeck einhergeht: hier ein Ausschnitt aus deinem beitrag von heute 16:08 : „…Und nach und nach merken wir, dass wir Spielerinnen, die zu Stützen der N11 zählen könnten, gar nicht dabei haben, weil dieses Versagen schon viel früher losging (z.B. Hanebeck, Sarholz). Und wenn wir Pech haben, geht es bei der Spielmacherin der derzeit besten deutschen Mannschaft (Keßler) weiter, weil man das Politikum Maroszan immer vorzieht..““ .
    Aber du sagst du haettest Hanebeck und Sarholz nicht genannt ?
    hattest du wohl vergessen?
    Und wieso ist denn Marozsan ein Politikum ? Ich seh die eher als eine der 3-4 besten deutschen Spielerinnen. Wenn schon jemand unbedingt in die Nationalmannschaft gehoert, dann die!

    Aber vielleicht kannst du das mit dem Politikum ja erklaeren ?
    Mein Vorschlag mit dem Freistaat Brandenburg war natuerlich Spass und das hab ich auch mit nem Smilie kenntlich gemacht.

    (0)
  • Karl sagt:

    @sheldon : Deine Beitraege find ich eher gut , weil du immer erklaerst warum , das ist dann meist auch noch tolerierbar wenn man mal nicht oder nicht ganz zustimmen kann. Sorry dass du dich da angesprochen fuehltest 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @wrack: Natürlich haben wir keine ausreichenden Fakten für einen „Downgrade“ der N11. Wenn wir sie hätten, wäre es schlimm genug. Doch es sollte erlaubt sein, bedenkliche Tendenzen zu äußern, die auf eine negative Entwicklung hindeuten.

    Du kannst diese Tendenzen natürlich als gegenstandslos betrachten, umso besser. Denn dann tritt genau das ein, was ich vermutet habe, man wirtschaftet sich schleichend immer weiter herab, langsam, aber beständig. Der DFB kann weiter seine Kleinkriege mit Spielerinnen und Vereinen austragen, kann weiterhin seine Spielerinnen im großen Stil vermarkten und sich immer weiter vom eigentlichen Sinn des Fußballs, nämlich dem Spiel, verabschieden. Dann befinden wir uns eines Tages auf dem Stand von Argentinien, Neuseeland und Nigeria. Es wird solange weitergehen, bis die Bombe richtig platzt. […] Und dann werden endlich die langersehnten Professionalisierungsmaßnahmen kommen, dann wird die FF-Abteilung im DFB aufgelöst und neu besetzt, dann gibt es endlich einen unabhängigen Ligarat und der FF bekommt endlich wieder die Möglichkeit, sich zu entwickeln.
    Oder aber – der Frauenfußball verschwindet, wie jetzt schon zu sehen am HSV und dem FCR Duisburg, langsam, aber sicher im Untergrund, bis er eines Tages fast gar nicht mehr da ist. Soll man wissen, ob man das riskieren will.

    Im Fußball ist es nunmal so, dass die Vergangenheit nichts zählt, solange die Zukunft nicht darauf aufbaut. Und die Niederlage gegen Japan bei der WM war nunmal eine starke Zäsur im deutschen Frauenfußball. Gegen Japan, ein Team, dass 4 Jahre zuvor nicht einmal über die Vorrunde hinauskam. Klar kann man sagen, die Konkurrenz hat aufgeholt. Aber man sollte sich als zweifacher Weltmeister und fünffacher Europameister in Folge, der in seiner Historie wahrscheinlich nicht mehr als 10 Pflichtspiele verloren hat, fragen, wie schnell die Konkurrenz eigentlich aufholen kann. Japan hat vier Jahre gebraucht, um alle Nationen fast schon per Ansage zu düpieren und sich in der Weltspitze festzusetzen (Weltmeister, Olympia-Silber, Algarve 2.). Diese Woche kam die Nachricht, Fidschi will in den FF investieren, jeder Distrikt soll jetzt zwei Frauenfußball-Vereine haben. Wir sollten aufpassen, dass wir ihnen gegenüber nicht auch in 6 Jahren dieselbe Ausrede benutzen müssen, von wegen, die Konkurrenz hat aufgeholt.

    Fakt ist: Wenn vernünftig gearbeitet wird, dann kann man nicht derartig schnell aufholen. Bei den Männern war das auch so. Vor 10 Jahren hieß es: Die afrikanischen Teams werden ganz stark und bald wird eines ins Halbfinale vordringen. Fakt ist: Bis heute hat das nicht stattgefunden. Es sind heute noch immer dieselben Nationalteams, die die Weltmeisterschaften unter sich ausspielen, wie vor 80 Jahren: Europa und Südamerika. Bis heute gibt es nur zwei Halbfinalisten, die nicht von diesen beiden Kontinenten kamen: USA (1930) und Südkorea (2002).
    Und auch bei den Topfavoriten beschränkt es sich meist auf denselben Kreis: Argentinien, Brasilien, Uruguay; Deutschland, England, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Portugal. Exoten halten sich nur kurz und verschwinden dann wieder.

    Das Argument Neids ist also völlig aus der Welt gegriffen, jedenfalls in diesem Rahmen.
    Es reicht mir schon, diese Selbstwahrnehmung zu sehen: Wir sind sowieso die Besten, wir brauchen jetzt nicht mehr zu arbeiten. So kommt es rüber, nicht nur verbal, sondern auch aufm Platz.

    Was die USA in diesem Zusammenhang anbelangt, frage ich mich, woher du dieses Erzfeinddenken zwischen USA und Deutschland im FF hernimmst? Es ist meines Erachtens im Sport nicht amerikatypisch. Die Amis haben im Sport eine seltsame, aber anscheinend funktionstüchtige Mentalität: 6 Wochen Sport, 4 Jahre Sich-Selbst-Feiern.
    Olympia war das große Spektakel für die Amis letztes Jahr. Darauf wird in allen Disziplinen alles ausgerichtet. Für Amis zählt eigentlich nur das, Weltmeisterschaften sind gerade in den für die Amis relevanten Sportarten viel zu inflationär geworden.
    Allein das Motto der Tour schien nur aufs Abfeiern vor möglichst vielen Fans abzuzielen. Und es sind nunmal auch Showkämpfe. Mit einem Unentschieden kann man da leben, solange es keine Niederlage ist. Aber für einen Ami ist ein Freundschaftsspiel ein Freundschaftsspiel und ein WM-/Olympiaspiel ein WM-/Olympiaspiel. Das sind zwei ganz andere Welten. Insofern kann man die Unentschieden dort schon belächeln.

    @Karl: Natürlich spielen dort auch Vereinsinteressen eine Rolle. Beispielsweise zieht Potsdam gerade schon wieder eine Stürmerin mit Pauline Bremer (16 Jahre) hoch, die Starpotential haben wird und ihrerseits ein Politikum sein wird. Natürlich ist Marozsan insofern ein Politikum, als dass sie als das Jahrhunderttalent angepriesen wurde und man sie jetzt nicht einfach in die zweite Reihe stellen kann. Und sie soll natürlich auch die Vormachtstellung des FFC Frankfurt bekräftigen, die ja de facto gar nicht mehr da ist. Insofern ist Marozsan schon ein Band zwischen Dietrich und Neid, das nicht so einfach zerschnitten werden kann, ohne einen Eklat zu riskieren.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @wrack: Marozsan kann richtig viel am Ball. Das ist so und wird nicht bestritten.

    Aber von einer Regisseurin wird erwartet, dass sie ein Spiel lenkt, dass sie Entscheidungen herbeiführt, dass sie den Takt der Mannschaft bestimmt und das gerade in den Spielen, in denen es schwierig wird. Und genau da war sie es eben bisher nicht, die Aktzente setzen konnte.

    Gutes Beispiel hierfür war die U20 WM, wo sie verhalten anfing, dann besser wurde und in dem Spiel, in dem es auf sie wirklich ankam, untertauchte. Die USA spielten mit einer anderen Taktik (die ich sogar schon vor dem Tag prophezeit hatte und auf die auch unsere Trainerbank nicht eingehen konnte) und alles brach auseinander. Der schöne Spielfluss, den alle so sehr gelobt hatten, war weg. Und genau in dieser Situation muss sich (wenn sie als so großartig gelobt werden will) eben das Heft des Handelns in die Hand nehmen.

    Weiteres Beispiel war das Spiel von Frankfurt in Potsdam, wo alle Frankfurterinnen blass blieben und das 0:1 eher eine glücklich Aktion war. Auch von Marozsan kam da nichts. Wirklich ein Ruck durch die Mannschaft ging, als Bajramaj eingewechselt wurde. Bei ihr hatte man sofort das Gespür, dass sie gewinnen will, dass sie alles dafür gibt.

    Das ist ein Unterschied, der es in den engen Spielen ausmachen wird. Und wenn man da auf Marozsan setzt, ist sie (derzeit noch) überfordert. Das muss man einfach auch mal eingestehen. Ich denke, man hilft ihr eher damit, wenn man das tut und wenn man ihr den Druck nimmt, dass sie jetzt schon die entscheidende Person sein muss. Ich glaube bei ihr fest daran, dass sie das Potential mal ausschöpfen wird, wenn sie gute Trainer (in Frankfurt wie in der N11) haben wird. Und da sind wir dann wieder bei Silvia Neid und ob man ihr das zutrauen kann.

    Das heißt aber im Umkehrschluss, dass man Marozsan gerade in Spielen wie gegen Frankreich und die USA oder im Algarve Cup unbedingt spielen lassen muss. Sie muss das lernen, dass sie die Mannschaft in der Position führt und wenn ihr dabei Viola Odebrecht von hinten hilft (denn das sollte die größte Stärke von Odebrecht sein), dann wird das auch funktionieren. Das klappt aber nicht, wenn das Trainerteam, die Mannschaft, die Medien und auch Marozsan selbst denken, dass sie schon da angekommen ist. Wenn es so wäre, wäre Deutschland immer noch Weltmeister, U20 Weltmeister und bei Olympia dabei gewesen, weil die Spiele, die gekippt sind, nicht gekippt worden wären.

    Das meine ich damit, dass Marozsan ein Politikum ist. Sie sollte mehr nach Leistung beurteilt werden, dass sie diese auch konstanter und vor allem in wichtigen Spielen abruft und noch besser wird.

    Übrigens fand ich die Ehrung als Beste Spielerin bei der U20 WM sehr schön für sie, aber nicht förderlich, weil es genau das, was ich vorher versucht habe zu beschreiben, überdeckt hat.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Marozsan’s Aufgaben müssen sich m.E. über ihr Spiel definieren. Das ist eigentlich generell so, dass das Hauptproblem im deutschen Spiel darin besteht, dass man sein vorgefertigtes System hat und dann als Trainerin Spielerinnen sucht, die dieses System bestmöglich spielen können.

    Bestes Beispiel: Position Linksaußen – Auf dieser Position haben wir zur Zeit einfach keine wirklich überragende Spielerin. Doch diese Position muss im 4-5-1 besetzt sein. Was macht man also? Man macht dort mit Melanie Behringer eine Notlösung, die dort allerdings oft genug auf verlorenem Posten agiert. Genauso auf der anderen Seite mit Bresonik. Da ist es sogar eine Spielerin, die in den letzten Jahren meist Abwehr oder defensives Mittelfeld gespielt hat, also dort eigentlich völlig deplatziert ist. So spielt man häufig dann mit einem System, das aus 4 Abwehrspielerinnen, 4 defensiven Mittelfeldspielerinnen und 2 vorne abgeschnittenen und in der Luft hängenden Stürmerinnen besteht.
    Das wird der traditionellen Spielstärke der deutschen Mannschaft überhaupt nicht gerecht.

    Außerdem ist das System viel zu leicht durchschaubar, 1. weil es alle Teams spielen und dadurch ganz genau wissen, wie es funktioniert, also auch, wie man es aushebeln kann und 2., weil man feste Rollen in diesem System hat. Dieses Spielsystem führt eben nur zum Erfolg, wenn man gegen Teams spielt, die einem weit unterlegen sind.

    Wieso halten wir dann also an diesem System fest? Fakt ist, dass wir mit Celia und Mittag zwei exzellente Stürmerinnen haben. Fakt ist, dass wir mit Keßler und Bresonik zwei ganz, ganz starke Technikerinnen mit großem Spielverständnis haben. Fakt ist, dass wir mit Odebrecht eine echte Abräumerin vor der Abwehr haben.
    Und Fakt ist, dass wir mit Marozsan auch einen Spielertyp „Messi“ haben. Sie spielt ihre Rolle am besten, wenn sie undefinierbar bleibt, wenn sie Freiräume hat, wie in der 2. Halbzeit im Spiel gegen die USA. Bei ihr ist eindeutig, dass sie Torjägerqualitäten mitbringt, aber eben nur, wenn sie ihre Rolle ohne Druck spielen kann und auch ihre Freiräume auf dem Spielfeld bekommt. Sie spielt wie Messi eigentlich vom Spielsystem her eine „10“, doch in Wirklichkeit würde ihr eine „falsche 9“ viel besser stehen.
    Und wir haben dazu die Möglichkeiten. Marozsan kann zur weltbesten Spielerin werden. Wir haben die Spielerinnen, die ihr den Rücken freihalten können, mit den oben genannten.

    Messi ist ja schließlich auch kein Gott, der vom Himmel gefallen ist. Er bringt eigentlich auch nicht unbedingt die Statur eines Weltklassespielers mit. Und gerade, wenn man ihn in der Nationalmannschaft spielt, würde man nicht unbedingt denken, dass er seit 5 Jahren nahezu unangefochten der mit Abstand weltbeste Spieler ist.
    Dass er als gelernter Mittelfeldspieler (!!!) der Toptorschütze der Welt ist und was das Tore schießen anbelangt, bereits jetzt schon beinahe jeden Rekord der Welt gebrochen hat, ist ein Verdienst insbesondere von Pep Guardiola. Denn er hat ihm die richtigen Spieler zur Seite gestellt. Wären Iniesta und Xavi nicht gewesen, dann hätte Messi sich wahrscheinlich nie in diesem Maße entwickelt. Sie haben ihm die Freiräume geschaffen, in denen er sich zurückfallen lassen konnte und zaubern konnte. Das ganze Spiel der Mittelfeldspieler und Stürmer scheint dort darauf zu basieren, Messi die meiste Zeit vor allen Dingen aus dem Weg zu gehen und ihm quasi die gesamte gegnerische Hälfte zu überlassen, um dann gezielt seine Wege zu kreuzen und ihn zu unterstützen. Genau diesen Job sollen nun Keßler und Bresonik für Marozsan erfüllen. Diese Systemsymbiose zwischen einem System mit Raute und einem System mit 3 Spitzen wirkt auf den Gegner so, als stände ein Spieler mehr auf dem Platz, wobei letztlich vor allem eigentlich nur der Spieler spielt, der genau diesen Eindruck erwecken lässt.

    Dieses System ohne „echten Stürmer“ (obwohl es im deutschen System ja schon Stürmer wären), hat den Vorteil, dass es zu einem absoluten Zuordnungschaos der gegnerischen Mannschaft kommt. Das konnte man bereits bei der deutschen Mannschaft beobachten. Als Gomez vom Platz ging und dafür Kroos aufs Spielfeld kam, war es den Franzosen überhaupt nicht mehr möglich, eine klare Zuordnung zu schaffen. Denn es waren nun 6 Mittelfeldspieler auf dem Platz, die permanent rotierten. Und statt Özil, Podolski, Müller oder Kroos war es dann auf einmal Khedira, der in die Lücke stieß und den Franzosen den Garaus machte.

    Ich würde mir den Mut von Silvia Neid wünschen, das einmal auszuprobieren. Löw hat diesen Mut in extremem Maße bewiesen, denn laut den Spielern wurde dieses System überhaupt nicht trainiert. Da klappte das einfach, weil sich alle gut kannten und jeder dem anderen den Rücken freigehalten hat. Und das ist glaub ich auch das Rezept dahinter: Ein System wird dann eigentlich erst richtig gut, wenn der Zuschauer kein System mehr erkennen kann. Das ist bei Barca in den letzten 5 Jahren der Fall. Man kann es versuchen zu beschreiben (wie beispielsweise die „falsche 9“), aber jeder Versuch dessen wird irgendwo unvollständig bleiben. Letztlich kann man es nur wie folgt beschreiben: Es sind einfach Messi, Iniesta, Fabregas, Xavi, Busquets, Pedro. Und das ist Fußball. Fußball sind nicht irgendwelche systemtaktischen Überlegungen, Fußball ist, wenn mehrere Spieler sich gut auf dem Platz verstehen und sich gegenseitig bestmöglich ergänzen. Und das kann man nicht abstrahieren, jedenfalls nicht unabhängig von den einzelnen Spielern.

    Ich wünsche mir, dass es eines Tages auch bei den deutschen Frauen der Fall wäre, denn die Spielerinnen, die man dafür braucht, die haben wir. Sie zeichnen sich alle durch ein enorm hohes Spielverständnis aus. Und mehr brauchst du dazu erst einmal nicht!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @wrack,
    Es ändert nix daran, daß sie direkt nach dem Ausscheiden trotzig behauptet hat, keine Fehler gemacht zu haben!!!

    Eine seriöse- und professionelle Trainerin hätte sich da anders verhalten müssen!!!
    Wenn die Mannschaft sich nicht an die Vorgaben der Trainerin hällt, spricht das nicht unbedingt für sie!!!

    Und wenn sie schon selber keine begnadete Psychologin ist, dann sollte sie in Zukunft wenigstens dafür sorgen, daß auch alle Spielerinnen die Dienste des Mannschaftspsychologen in Anspruch nehmen!!!
    NADZE hatte ja zB behauptet, so etwas nicht zu brauchen!!!
    Hätte sie man lieber annehmen sollen, dann wäre sie vielleicht in die richtige Richtung gesprungen!!!

    @Karl,
    Wo habe ich die Vereinsbrille aufgehabt???

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Da stimme ich Dir zu. Was mir halt trotzdem fehlt, dass es Typen gibt, die das Spiel beeinflussen können. Das sollte Marozsan sein. Dafür muss sie aber entsprechend geschult werden. Dass sie einen Freistoß und einen Pass auf den Zentimeter genau schießen kann, wissen alle. Aber sie muss die Mitspielerinnen dirigieren, muss das Spiel formen. Wenn der Anpfiff war, kann das eine Trainerin so gar nicht mehr leisten. Und wenn sie dafür noch zu jung bzw. unerfahren ist bzw. von den Platzhirschen nicht akzeptiert wird, muss man ihr einen Wachhund an die Seite geben, der sie unterstützt. Das hat Odebrecht schon in Potsdam und jetzt auch in Wolfsburg erfolgreich mit Keßler praktiziert.

    Mich nerven die Spiele, wo etwas anders läuft, als es Neid an der Wand aufgemalt hat und dass wir dann so gar nicht mehr reagieren können auf dem Feld (siehe Wechsel Kroos für Gomez gegen Frankreich). Solange das nicht klappt, sehe ich uns auch nicht ganz in der Weltspitze. Dann passiert so etwas wie gegen Nigeria bei der WM oder gegen Spanien in der Quali.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Ich möchte 11 Spielerinnen oder mindestens die 4 Offensivspielerinnen haben, die echte Typen sind und das Spiel beeinflussen können. Das ist für mich eine Voraussetzung dafür, in der N11 zu spielen.
    Die haben wir in Deutschland mit Sicherheit, allein die oben genannten sind solche Spielerinnen, auch Bajramaj oder Leonie Maier.

    Wichtig ist es nur, dass das Team untereinander auf dem Platz von der Trainerin unabhängig ist und zwar in Gänze. Dass es eben nicht darum geht, etwas logisch aufzuschreiben in der Kabine und dann rauszugehen und das akurat so umzusetzen, sondern dass die Spielerinnen das intuitiv und kreativ auf dem Platz selbst gestalten. Meines Erachtens ist das viel effektiver, wenn der Gegner sich eben nicht darauf einstellen kann, sondern dass man wieder spielt und nicht nur berechnet.

    Dann überfordert man andere Teams endlich wieder.

    (0)
  • noworever sagt:

    @waiiy

    waiiy so unpatient with maro?
    she’s basicly just doing her first steps in the a-national team … she’s just 19years young!

    remember when özil(boy) came into the a-national team? … and where he’s now(tuesday)?
    you may say, this is (mostly) the benefit of his coache(s) – sure, no doubt, as everything has an input this is an important one – but – nevertheless: just give her a break – she will not disappoint you.

    by character these two players feel very much alike … rather quiet, modest, almost shy … they will never be the ones, screaming at their playmates, encouraging them to rip open a certain body part.

    maro may/will not play the role you would like to imagine her she should do – but, she will perfectly go her perfect way … no matter all the so-called ‚bad‘ or ‚good‘ coaches she may encounter. (no matter the possible mighty roars of disagreement rising from this provoking statement)

    she or any player will not encounter a ‚bad'(or ‚good‘) coach one season/day/moment too long or too much – all serves, maybe not always in the most obvious ways … but there is never ever a mistake, it all has a purpose.

    for someone who may not been so fortunate to experience such (too) simple but fundamental truth within him/herself this rather sounds like too far up in the clouds … like a bunch of theoretical bull…t.
    so be it.

    just a little bit more patient/kinder with myself and (hence) my surroundings makes a lot more fun … and is quite relaxing, as it takes a certain pressure out to always need to know (it) ‚better‘.
    nothing is just black or white.
    yes, it’s an ‚old-cheese-wisdom‘ but it never stinks, instead it’s ever-refreshing & new 😉

    @Detlef

    i’m wondering a bit about your triple exclamation/question marks always emphasizing the end of a sentence in your commentaries … would you like to share a word about this?
    thank you.

    (0)
  • waiiy sagt:

    noworever schrieb: „she’s basicly just doing her first steps in the a-national team“

    Genau das ist ist. So sehe ich es auch. Aber sie wird in jedem Spiel gefeiert, als wenn sie der große Star ist und alles richtig gemacht hat. Und das ist falsch. Daran sieht man, dass es ein Politikum. Es ist ganz normal, dass sie noch nicht so konstant ist und dass sie in schweren Spielen schonmal untergehen kann. Aber dann muss man sie in solchen Spielen schützen und eine Lösung finden, dass Deutschland trotzdem in so einem Spiel besteht. Gegen Spanien klappt das, dass man dann noch ein Unentschieden über die Zeit rettet. Aber sonst? Das wird die EM zeigen…

    (0)
  • wrack sagt:

    Detlef schrieb:
    “Frau Bundesgöttin hat nach dem WM-Aus stur verkündet, daß sie keine Fehler gemacht hat!!!…”

    Ich schrieb:
    Bitte dies zu lesen: http://www.spiegel.de/sport/fussball/frauenfussball-wm-neid-raeumt-fehler-ein-a-781035.html
    Neid räumt Fehler ein, August 2011. Von wegen, sie habe nach dem WM-Aus STUR verkündet, sie habe keine Fehler gemacht.

    Detlef schrieb darauf:
    „@wrack,Es ändert nix daran, daß sie direkt nach dem Ausscheiden trotzig behauptet hat, keine Fehler gemacht zu haben!!!“

    Der Trotz, Detlef, scheint mir ganz auf deiner Seite zu sein 🙂

    Detlef schrieb:
    „Deine Aufzählung ihrer “Erfolge” zeigt sehr anschaulich, daß sie hauptsächlich von der Arbeit anderer profitierte!!!“

    Huh ? Noch einmal „meine“ Aufzählung der
    Trainer-Karriere der Silvia Neid:, die aus der Wiki ausgeschnitten war:

    „* Weltmeister 2007 (sowie 2003 als Co-Trainerin)
    * Europameister 2009 (sowie 1997, 2001, 2005 als Co-Trainerin)
    * Olympische Bronzemedaille 2008 (sowie 2000, 2004 als Co-Trainerin)
    * Algarve-Cup-Sieg 2006, 2012
    * U 19-Weltmeister 2004
    * U 18-/U 19-Europameister 2000, 2001, 2002
    * U 19 Vize-Europameister 2004“

    Das also „…zeigt sehr anschaulich, daß sie hauptsächlich von der Arbeit anderer profitierte…“ ?

    Und damit ist jetzt Schluß mit Lustig:

    Ich kann dir, Detlef, und übrigens auch deinen Mitkritikern den Vorwurf der bewußten Faktenresistenz nicht ersparen. Mehr noch: Argumentiert wird von eurer Seite sichtbar und unverschämt um der negativen Kritik Willen, nicht im Bemühen, unparteiisch das zu bilanzieren, was 2012 geleistet wurde oder was Neid in ihrer Karriere geleistet hat (Stichwort: „Geerbte“ WM 2007).
    Es ist insgesamt diesbezüglich über den ganzen Thread verteilt gut zu dokumentieren und mitzulesen, wie diese Voreingenommenheit, ja, „Feindschaft“, bemüht ist, auch mit den fadenscheinigsten Begründungen und Relativierungen nicht nur Silvia Neid, sondern auch ihren Spielerinnen, das 2012 Geleistete klein zu reden, abzusprechen und abzuschneiden.
    Das ist nix Neues, denn das wird von euch seit Beginn 2012 „gebetsmühlenartig“ praktiziert – offenbar immer in Wartestellung auf die erste Niederlage, damit man endlich einen Fakt in der Hand hat und nicht wieder die Nicht-Qualifikation für Olympia nach 2012 verschieben muss (s.o. LoL), um überhaupt ein „aktuellen“ Kritikpunkt zu haben.

    Es wird Zeit, diese Haltung mit Nachdruck zu verurteilen.

    (0)
  • grammfon sagt:

    @wrack: Ich wollte dir noch für den verlinkten Artikel danken. Das hatte ich damals nicht mitbekommen, und es ist der Trainerin tatsächlich gutzuschreiben. Allerdings kam es wohl ein paar Monate zu spät, als der Druck, endlich Fehler einzugestehen, schon enorm gewachsen war. Außerdem habe ich bei Frau Neid oft das Gefühl, dass sie in Interviews eher das sagt, was von ihr erwartet wird, als das was sie wirklich denkt. Drum frage ich mich immer noch ob sich wirklich etwas seitdem verändert hat. Aber das werden wir wohl in den nächsten Monaten und bei der EM sehen.

    Ansonsten finde ich es schade, dass du auf einmal so persönlich wirst. Es war doch eine interessante Diskussion…?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @wrack: „Es wird Zeit diese Haltung mit Nachdruck zu verurteilen.“

    WAS? Du bist es eher, der hier die Kritikresistenz des DFB verteidigt. Ja, Neid räumt Fehler ein, einen Fehler. Und den kann sie prima auf das Versagen des Psychologen abschieben. Das hindert sie aber nicht daran, genauso weiter zu machen wie zuvor.

    Wenn wir hier argumentieren, haben wir einzig und allein die EM 2013 im Blick. Es fragt nachher niemand mehr danach, was zwischen den Turnieren läuft oder gelaufen ist. Es zählt einzig und allein die Frage, ob man bei der EM die Leistung abrufen kann und seinem Status als zweitbeste Mannschaft der Welt gerecht werden kann.

    Nur, um hier einmal zu relativieren: Natürlich hat auf Löw ein großes Erbe mitbekommen von Klinsmann und Völler. Auch dort spielen manche noch, die bereits 2004 im Kader standen (Klose, Podolski, Schweinsteiger, Lahm etc.). Doch Löw hat gezeigt, dass es auch ohne diese Spieler geht, dass es sogar besser geht.
    In der Schlussphase gegen Frankreich haben nur noch zwei Spieler aus der Alten Garde mitgespielt, der Kapitän Philipp Lahm und Per Mertesacker. Alle anderen (Neuer, Hummels, Höwedes, Gündogan, Khedira, Kroos, Özil, Schürrle, Müller) haben unter Löw debütiert und sind eigenständig von ihm in die Mannschaft eingebaut worden, teils unter heftiger Kritik (beispielsweise Verzicht auf Ballack und Frings zugunsten von Khedira).

    Außerdem hat Löw das System seinen Spielern angepasst. Er hat zunächst noch mit 4-4-2 spielen lassen, als Özil dann kam, es in ein 4-2-3-1 verwandelt und ist jetzt dabei, es in ein 4-6-0 zu verwandeln. Das sind die Verdienste Löws, die das Team an der Spitze der Welt halten.

    Neid hat heute noch 6 Spielerinnen, die bereits mehr als 8 Jahre dabei sind, immer mal wieder in der Startformation. Das wäre ja nicht schlimm, wenn man nicht feststellen würde, dass es ohne sie nicht funktioniert. Ich wage zu behaupten, dass es unter Neid überhaupt noch kein einziges Spiel gegeben hat, ohne wenigstens auf eine Spielerin, die unter Theune-Meyer debütiert hat, zurückzugreifen. Wie auch? Unter Neid haben in 8 Jahren gerademal 23 Spielerinnen debütiert (bei den Männern im gleichen Zeitraum 57 Spielerinnen).

    Die Vorwürfe, die gegenüber Neid stehen bleiben:
    1. Sie hält seit Jahren an dem 4-2-3-1-System fest, ohne dabei zu berücksichtigen, welche Spielertypen sie besitzt. Zur Zeit wäre ein 4-1-2-1-2 sehr viel angebrachter.
    2. Sie testet zu wenig Nachwuchsspielerinnen. Man könnte gerade vom SC Freiburg, aus Essen, von Bayern München oder von Bad Neuenahr noch einige andere Spielerinnen nominieren. Die stehen mit ihren Vereinen nicht umsonst so weit oben.

    Nur einmal als Beispiel: Thomas Müller spielte 2009/2010 eine gute, aber auch nicht überragende Saison bei Bayern München. Es war seine erste Profisaison.
    Er spielte genau zwei Spiele vor der WM 2010, gegen Argentinien (0:1) von Beginn an und gegen Bosnien (3:1) ab der zweiten Halbzeit. Er wurde dennoch nominiert für die WM und stand in der Startformation und gewann prompt den goldenen Schuh für den besten Torjäger. Das war ein sehr riskantes Unterfangen, aber Löw hat ihm das Vertrauen geschenkt und es hat sich ausgezahlt.

    2005 hat das Tina Theune mit einigen Spielerinnen so gemacht und es hat sich ausgezahlt. Neid hat das bisher nur mit Laudehr so gemacht.
    Ich kritisiere nicht, weil sie etwas falsch macht, sondern weil sie einfach zu wenig macht. Man kann Risiko gehen und scheitern, das ist okay. Aber es ist nicht okay, einfach so weiterzumachen wie immer und gar nichts Neues auszuprobieren. Und das ist der Hauptkritikpunkt an Neid!

    (0)
  • wrack sagt:

    @ grammfon: „Allerdings kam es wohl ein paar Monate zu spät, als der Druck, endlich Fehler einzugestehen, schon enorm gewachsen war.“

    Der Artikel datiert 5 Wochen, nicht „ein paar Monate“ nach dem Debakel von Wolfsburg. Aber ich froh, dass du diesen Fehler gemacht hast und nicht einer der Leute, die ich oben gemeint habe, sonst hätte ich jetzt die Augen verdrehen müssen :-).

    (0)
  • Detlef sagt:

    @noworever,
    Manche setzen !!!, andere schreiben halt alles klein!!! 😉

    Jeder wie er mag!!! 🙂

    @wrack,

    5 Wochen sind dann wohl doch nicht so ganz zeitnah, um meine Aussage als Trotz abzutun!!!
    Und ob dieser einzige zugegebene Fehler nun ihrer wahrhaftigen WM-Aufarbeitung, oder eher der krampfhaften Suche nach einer Presse-tauglichen Ausrede entsprang, darf jeder für sich selbst entscheiden!!!
    Denn viel mehr Selbstkritik kam auch danach nicht, weder von Frau Bundesgöttin selbst, noch von ihren Schlüsselspielerinnen!!!

    Was jetzt die gebetsmühlenartige Aufzählung der Erfolge angeht, so ändert sie trotzdem nicht meine Meinung!!!
    Ich habe zumindest keine Argumente gelesen, die mich anders darüber denken lassen!!!

    Ob Du das jetzt lustig findest oder auch nicht, ist mir egal!!!
    Du behauptest einfach, ich ignoriere die Fakten!!!
    Das tue ich nicht, ich interprätiere sie vielleicht nur anders als Du!!!

    Du hällst mich für unverschämt, OK, damit muß ich wohl leben!!!

    Ich war 2009 in Finnland, und habe mit eigenen Augen gesehen, wie knapp der EM-Titel noch einmal an Deutschland ging!!!
    Und das gegen eher mittelmäßige Gegner wie Norwegen, Italien und England!!!

    Ich bin weit davon entfernt, Deutschland in eine Krise zu schreiben!!!
    Dafür gibt es einfach viel zu viele hochbegabte- und begnadete Fußballerinnen in diesem Land!!!

    Ob die Bundesgöttin für die EM 2013 wohl die richtigen davon aussuchen wird???

    (0)
  • grammfon sagt:

    @wrack: Ja, ok. Aber ob es jetzt ‚ein paar Monate‘ waren oder ‚5 Wochen‘ ändert nichts daran, dass es zu spät war, und dass zu dem Zeitpunkt der Druck auf die Trainerin schon sehr groß war endlich ihre Fehler einzugestehen.

    (0)
  • noworever sagt:

    @Detlef

    you are of course right – „jeder wie er mag“.

    just for the sake of convenience it comes out in small letters.

    from this perspective it can only mean you must either have a keyboard deluxe edition with a triple exclamation/question mark key – or – you are already so skilled in this … that you do not even think about doing it 😉

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar