DFB-Elf testet gegen Schottland und Kanada

Von am 4. Februar 2013 – 12.09 Uhr 7 Kommentare

Der Fahrplan der deutschen Frauenfußball Nationalelf bis zur Frauen-EM in Schweden (10. bis 28. Juli) ist nun komplett. Neben den Duellen mit Frankreich, USA und Japan wurden weitere Testspiele gegen Schottland und Kanada vereinbart.

Hochkarätige Testspielgegner
Nach der Partie in Frankreich (13. Februar in Straßburg) geht es für die DFB-Auswahl am 5. April in Offenbach gegen den Olympiasieger und Weltranglistenersten USA. Am 15. Juni trifft die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid dann auf Schottland.

Highlight gegen Japan
Vier Tag später steht dann am 19. Juni ein weiteres Testspiel gegen Kanada auf dem Programm. Die Austragungsorte der Partien gegen Schottland und Kanada stehen noch nicht fest. Den Abschluss der Vorbereitung und gleichzeitige EM-Generalprobe bildet das Duell gegen Weltmeister Japan am 29. Juni in der Allianz-Arena in München.

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Silvia Neid

Voll gepackter Terminkalender für Bundestrainerin Silvia Neid © Nora Kruse / ff-archiv.de

Der Länderspiel-Fahrplan der DFB-Elf 2013

13. Februar, 18.30 Uhr, Frankreich – Deutschland, Straßburg (live auf Eurosport)
6. März, Deutschland – Dänemark (Algarve Cup, Albufeira, live auf Eurosport)
8. März, Deutschland – Japan (Algarve Cup, Parchal, live auf Eurosport)
11. März, Deutschland – Norwegen (Algarve Cup, Lagos)
13. März, Platzierungsspiel (Algarve Cup, Spielort noch offen)
5. April, Deutschland – USA, Offenbach
15. Juni, Deutschland – Schottland, Spielort noch offen
19. Juni, Deutschland – Kanada, Spielort noch offen
29. Juni, Deutschland – Japan, München
11. Juli, 20.30 Uhr, Deutschland – Niederlande, Växjö (EM-Gruppenspiel)
14. Juli, 20.30 Uhr, Deutschland – Island, Växjö (EM-Gruppenspiel)
17. Juli, 18.00 Uhr, Deutschland – Norwegen, Kalmar (EM-Gruppenspiel)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Hugo_der_Troll sagt:

    Am 15. Juni 2013 findet das Länderspiel Deutschland – Schottland statt. Dies in Essen. Aber in welchem Station genau?

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  • enthusio sagt:

    @Hugo_der_Troll:

    Das Spiel findet im neuen Stadion an der Hafenstrasse statt.

    http://www.reviersport.de/222986—frauen-laenderspiel-hafenstrasse.html

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  • Ina sagt:

    Ich finde es wirklich schade, dass fast alle Länderspiele im Westen und Süden Deutschlands (v.a. in NRW, Hessen u. Bayern) stattfinden, jedoch fast nie hier im Norden. Und auch in Ostdeutschland finden so gut wie keine Länderspiele statt.
    Das ist ja schon sehr einseitig gewählt, Nähe zum DFB-Standort FaM hin oder her. Es ist für mich schon länger kein Argument mehr (wie ich es als Erklärung des Öfteren gehört habe), dass es für die NM einfacher ist kurze Wege zurückzulegen vom DFB-Standort FaM. Wenn der Weg wie am 29.06. fast 400 km in den Süden nach München zurückgelegt werden kann, so kann er das doch auch mal wieder 400 km in den Norden oder sogar in den Osten?!
    Das ist auch keine selektive Wahrnehmung. Die Länderspielort-Bilanz vor 2009 habe ich mir zwar nicht angeschaut, die der letzten vier Jahre zeigt jedoch eine eindeutige und einseitige Tendenz:

    Süden (südliches Hessen-4, Rheinland-Pfalz-1, Baden-W.-3, Bayern-4): 12
    Westen (NRW-10, nördliches Hessen-0): 10
    Norden (Niedersachsen-4, Schleswig-H.-0, Meck.-Pomm.-0): 4
    Osten (Brandenburg-1, Sachsen-1, Sachsen-A.-1, Thüringen-0): 3

    Nur um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe weder etwas gegen den Westen, noch gegen den Süden. Es ist nur sehr schwierig hier oben mal ein Spiel live zu besuchen, v.a. wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist und auch nicht das nötige Kleingeld für eine längere „Auswärtsfahrt“ hat.

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  • Sheldon sagt:

    @Ina: Schließe mich dir voll an, allerdings müssen wir auch sehen, dass für die Spiele große Stadien ausgewählt werden. Und in MV gibt es davon vielleicht eines in Rostock, in Schleswig-Holstein vielleicht das Stadion von Kiel. Hamburg und Bremen wären potentiell möglich.

    Natürlich möchte man ein möglichst volles Stadion. Dazu sind Kapazitäten von 10.000-20.000 nötig. Und diese findet man vorwiegend bei Zweit- bis Viertligisten. Und wenn man sich anschaut, wer über diese Stadien verfügt, ist das eigentlich ganz gut verteilt.

    Allerdings könnte man stärker darauf achten, woher die Spielerinnen kommen. So kommt beispielsweise Viola Odebrecht aus Neubrandenburg.
    Bei den Männern gab es schon mal ein Junioren-Länderspiel in Greifswald, weil Kroos daher kommt und er damals der absolute Star der Mannschaft war.
    Und zu so einem Quali-Spiel gegen Türkei oder Kasachstan kommen ja auch nicht unbedingt mehr als 10.000 Zuschauer.

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  • Karl sagt:

    Ich glaube man achtet darauf wo die Spielerinnen herkommen. Ich denke da werden wohl ueber 90 Prozent aus der Region kommen wo die meisten Spiele stattfinden. Mir fallen ja allein schon mindestens je 3 aus dem Saarland und aus Baden Wuertemberg ein.
    Ein weiteres Kriterium wird der Gegner sein. Ein Spiel gegen die USA im Rhein Main Gebiet verkauft sich halt gut weils da immer noch viele Amerikaner gibt , so sind solche Spiele wie das 3:3 in Offenbach meist fuer beide ein Heimspiel. Ausserdem wird wohl das Norddeutsche Wolfsburg fuer die naechsten 100 Jahre als Laenderspielaustragungsort ausfallen, aus sicherlich allgemein bekannten Gruenden 🙂

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  • Ina sagt:

    @Sheldon
    Stimme dir zu was die besondere Wahl der Stadien betrifft in Hinblick auf den Wunsch sie zu füllen und der daraus resultierenden Kapazität von ca. 20.000 und eben nicht 60.000-70.000 (weshalb ich die Wahl der Allianz-Arena im Juni beispielsweise garnicht nachvollziehen kann).
    Solche Stadien gibt es aber nicht nur im Westen oder Süden, daher ist das sicher machbar.

    @Karl
    Die Herkunft der Spielerinnen wird natürlich auch eine Erklärung sein, wobei die Spieleverteilung unter dem Aspekt aber immer noch einseitig ist. Da können sich Leute aus den Bundesländern, wo der größte Anteil von Spielerinnen herkommt wirklich glücklich schätzen, dass sie innerhalb von sagen wir mal 1 1/2 Jahren mindestens 1 Länderspiel vor der Tür hatten/haben (in NRW sogar 4), im Gegensatz zu den Bundesländern der übrigen Spielerinnen aus dem Norden und Osten. Da waren es in den letzten 1 1/2 Jahren nämlich 0.
    Dass der Gegner dabei eine Rolle spielt glaube ich hingegen nicht. Ich kann keinen klaren Zusammenhang erkennen zwischen Standort und Gegner. Dass sich das Rhein-Main-Gebiet bei einem Spiel gegen die USA gut verkauft, darauf ist der DFB aber sehr spät gekommen. Das Spiel vorgestern in Offenbach war nämlich das einzige in der ganzen Dtl-USA-Geschichte im FF, welches tatsächlich im Rhein-Main-Gebiet stattfand.
    Sollte Wolfsburg aufgrund des VFL-Erfolges und der mittlerweile zahlreichen Vfl-Spielerinnen in der NM jetzt wirklich öfter als Austragungsort zum Zuge kommen, hätte ich mir so etwas ehrlicherweise auch schon früher gewünscht, als noch mehr Potsdamerinnen im Team waren.

    Tja, das Leben ist kein Wunschkonzert, v.a. nicht, wenn der Dirigent DFB heißt :-/

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  • Homer-Simpson sagt:

    Gibt es denn ein offizielles Statement des DFB, wie die Austragungsorte ausgewählt werden und warum dabei das Rhein-Main-Gebiet so bevorzugt wird?

    In der letzten Zeit hatten wir in Frankfurt (Prinz-Abschied), Offenbach (USA), Wiesbaden (KAS), Mannheim (ESP) und Mainz (NOR) Länderspiele und es mag sein, dass dort viele Menschen wohnen und dass diese Region sehr verkehrsgünstig liegt.

    Trotzdem kann und darf der DFB auch gerne mal woanders seine A-Damen spielen lassen. Dass der Süden bevorzugt wird, sehe ich eigentlich nicht unbedingt so. Oder wann war das letzte Spiel in Freiburg, Stuttgart, Regensburg, Sandhausen, Saarbrücken, Karlsruhe, Unterhaching, Burghausen, Ulm, Fürth, …? Ich kann mich nur an Ingolstadt und Augsburg erinnern. Und eben jetzt gegen Japan in München.

    Ein Länderspiel an der alten Försterei in Berlin wäre mal klasse. Oder Cottbus. Oder Braunschweig. Oder Rostock.

    Aber wenn es denn mal wieder das Rhein-Main-Gebiet werden sollte, ist bestimmt bald Hoffenheim (bzw. Sinzheim […]) dran.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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