Brøndby gewinnt Turbine-Hallencup

Von am 3. Februar 2013 – 22.21 Uhr 27 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat den Sieg beim erstmals ausgetragenen Internationalen Turbine-Hallencup knapp verpasst. Die Gastgeberinnen unterlagen im Finale dem dänischen Meister Brøndby IF mit 3:4.

Dabei hatten die Potsdamerinnen durch die Treffer von Antonia Göransson und Genoveva Anonma bereits mit 2:0 in Front gelegen. Doch die Däninnen kamen vor etwa 2 020 Zuschauern zurück ins Spiel, und Sanne Troelsgaard gelang schließlich in der 14. Minute per Neunmeter das 4:3. Ausschlaggebend für den Strafstoß war ein Handspiel von Yuki Ogimi auf der Torlinie.

Ohne Niederlage ins Finale
Zuvor hatten sich die Gastgeberinnen schadlos gehalten. Die Vorrunde schlossen sie mit fünf Siegen und einem Unentschieden souverän als Gruppenerster vor den Österreicherinnen des SV Neulengbach ab. Im anschließenden Halbfinale hieß der Gegner Glasgow City. Die Schottinnen waren aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Halbfinale eingezogen, hatten dort aber mit 0:3 gegen Potsdam das Nachsehen. Die Tore erzielten Göransson (2) und Anonma.

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Die Siegerinnen von Brondby IF bejubeln den Titel. © Sascha Pfeiler, girlsplay.de

Die Siegerinnen von Brøndby IF bejubeln den Titel. © Sascha Pfeiler, girlsplay.de

Zwei Auszeichnungen für Neulengbach
Die erfolgreichste Torschützin kam allerdings aus Österreich: Mit neun Treffern gewann Nina Burger die Wertung. Auch die Auszeichnung der besten Torhüterin ging nach Neulengbach; den Titel holte sich Manuela Zinsberger. Zur besten Spielerin wurde die Dänin Theresa Nielsen gewählt.

Zufriedene Organisatoren
Auf Seiten der Gastgeber war man mit der ersten Auflage des Turniers zufrieden: „Es ist fast schon erschreckend perfekt gelaufen“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder. „Insgesamt gesehen haben wir ein hervorragendes Turnier mit einer tollen Zuschauerkulisse erlebt. Ich habe schon vor dem Turnier gesagt, dass es uns nicht vorrangig um den Fußball geht, sondern vor allem auch um das völkerverbindende Element des Sports und das ganze Drumherum. Wir haben gesehen, das hat funktioniert.“

Die Abschlussplatzierung
1. Brøndby IF
2. 1. FFC Turbine Potsdam
3. SV Neulengbach
4. Glasgow City LFC
5. AC Sparta Prag
6. AZS Wroclaw
7. Djurgårdens IF
8. FC Honka Espoo

Alle Spiele, Ergebnisse und Torschützinnen finden sich auf der Turbine-Homepage.

 

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27 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Ja, ich kann mich der Einschätzung nur anschließen, dass das Turnier richtig klasse gelaufen ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht, es zu verfolgen.

    Und mit Bröndby hat auch die Mannschaft gewonnen, die im Finale die bessere war. Trotz Rückstand hat die Mannschaft an sich geglaubt und aggressiv wieder ins Spiel gefunden. Dabei waren Sanne Troelsgaard und Theresa Nielsen ganz stark. Glückwunsch nach Kopenhagen zu den verdienten Siegerinnen.

    Sowohl Bröndby als auch alle anderen Mannschaften wurden bei der Siegerehrung gebührend gefeiert und man sah trotz Niederlagen in viele glückliche Gesichter bei den Spielerinnen. Und auch die Potsdamer Spielerinnen müssen nicht lange unglücklich sein, dass sie den Titel nicht in Potsdam behalten konnten. Sie haben über weite Strecken richtig gut gespielt und die Zuschauer durchweg begeistert. Das war sicher die richtige Werbung für die kommenden Bundesligapartien.

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  • waiiy sagt:

    Auch am zweiten Turniertag fiel auf Potsdamer Seite vor allem Ada Hegerberg auf. Sie hat konstant richtig gut gespielt. Auffällig war zudem ihr Standing in der Mannschaft. Bezeichnend dafür ist eine Szene beim Warmspielen vor dem Endspiel, in der sie mit Toni Göransson und Ulla Draws zusammensteht und noch einmal die Laufwege bespricht und korrigiert. Da kommt schon vor und während dem Spiel viel Kommunikation rüber.

    Im Halbfinale gegen Glasgow lieferten vor allem Göransson und Sarholz die Show ab. Toni drehte richtig auf und Anna hat hinten richtig klasse Paraden abgeliefert. So gab es kurz vor Schluss auch Standing Ovations für die Mannschaft. Leider durfte Lisa Evans gegen ihre ehemaligen Clubkameradinnen nur kurz vor Schluss ran. Ich hätte sie gern länger gesehen.

    Patricia Hanebeck wurde gar nicht eingesetzt. Sie sah aber wie die meisten Anderen in der Halle zu. Weiß jemand, ob sie krank oder angeschlagen ist?

    Was mir beim Team aufgefallen ist, dass einige der nicht eingesetzten Spielerinnen (Elsig, Doorsun, Zietz, Wesely, Hanebeck) immer mitten drin waren. Andere (Jaques, Yango, Kulis, Meister)saßen nur dabei und haben sich überhaupt nicht beteiligt und waren auch nicht engagiert bei den eigenen Spielen. Wenn man diese Körpersprachen deuten will, würde ich sagen, dass die Zeichen auf Abschied stehen bzw. sie nicht mehr so berücksichtigt werden. Andonova scheint da eine Zwischenposition zu haben.

    Beim Turnier standen Anna und Alyssa abwechselnd im Tor. Beide haben ihre Sachen gut gemacht. Fast gefiel mir Anna einen Tick besser. Ich bin gespannt, wie es in der Liga sein wird. Ich sehe Anna wieder auf Augenhöhe. 🙂

    Kurzfristig kam es übrigens in der Halle zu einem größeren Stau, als die Hegerberg-Schwestern allein unterwegs waren und sich Scharen von Menschen um sie versammelten, um mit ihnen zu reden und sich Autogramme zu holen. Es ist sehr schön zu sehen, dass sie so gut angekommen sind.

    Nach dem Wochenende ist für mich die Wunschelf für das Spiel am 09.02. folgendermaßen: Sarholz – Kemme, Draws, Singer – Mjelde, Göransson, Hanebeck, Evans – Ogimi, Anonma, Ada Hegerberg. Und bitte ab der 60. Minute den Wechsel von Andrine Hegerberg für Hanebeck. Und am Wochenende darauf dann wieder Naeher im Tor.

    Ich freue mich nach dem Wochenende auf jeden Fall auf die Rückserie! 🙂

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  • Holle sagt:

    @Waiiy

    Mir ist nur aufgefallen, dass Patricia Hanebeck als sie auf ihrem Weg zu ihrem Platz an mir vorbeilief offenbar gehumpelt hat. Glaub nicht, dass sie immer so komisch läuft;-)

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  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy und Holle: Ich verweise auf einen Kommentar von Render im Artikel http://www.womensoccer.de/2013/01/30/1-ffc-turbine-potsdam-vor-verpflichtung-von-asano-nagasato/, wonach Hanebeck beim DFB-Hallenpokal in Magdeburg im Spiel gegen den 1. FFC Frankfurt durch einen Schlag auf den rechten Unterschenkel ein großes Hämatom erlitten hat, welches operativ entfernt werden musste.

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  • waiiy sagt:

    @Markus: Das erklärt einiges. Da könnte Andrine Hegerberg ja schnell zu ihrem Startelf-Einsatz kommen…

    @Holle: Ja, sie hatte auch das Bein hochgelegt, als sie auf der Tribüne saß und war nicht die ganze Zeit da, was wohl an Reha-Maßnahmen gelegen haben könnte.

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  • Sheldon sagt:

    Zu Ada Hegerberg: Sie ist die jüngere der Schwestern, oder? Erstaunlich, was für eine Qualität das Mädel mitbringt. Nicht vergessen sollte man bei der Aufstellung auch eine Pauline Bremer als Joker im Sturm, die mit ihren 16 Jahren vom Talent her in einem Atemzug zu nennen sein sollte mit Hegerberg. Da reift gerade eine sehr starke Generation heran.

    Dass man dann auch noch eine Weltklassetorhüterin in der Hinterhand hat, und dazu noch mit Doorsoun und Cramer zwei Optionen für die Außenbahnen, das ist sehr wichtig. Außerdem sind ja eine sehr starke Andonova und das Toptalent Elsig immer noch verletzt.

    Da ist richtig Bewegung drin in Potsdam, das zu erwartende Loch scheint wieder meilenweit entfernt!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Das ist richtig. Ada ist die jüngere. Es wirkt aber total anders herum. Sie ist deutlich weiter als Andrine.

    Zu Jenny Cramer muss man sagen, dass sie auch ein richtig gutes Turnier gespielt hat. Aber auf der Außenbahn hat sie halt mit Toni und Lisa (von der ich halt hoffe, dass sie auf die Außenbahn rückt) richtig Konkurrenz.

    Bei Sara muss man abwarten, wie schnell ihre Fersenverletzung verheilt.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Wäre Cramer eine Alternative in der Abwehr, beispielsweise für Singer? Wie schätzt du sie da ein?

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Theoretisch ist Cramer eine Alternative für die linke Abwehrseite. Da spielt aber normal Kemme. Natürlich könnte man Kemme auf rechts rücken lassen und Singer raus. Aber Singer ist sehr schnell, hat sich gut eingespielt und scheint jetzt nach dem Ausheilen der Kopfverletzung auch wieder eine echte Stärkung zu sein.

    Ich denke, dass Cramer wichtiger als Backup um Mittelfeld (oder bei Not in der Abwehr ist). Man braucht sie von der Bank, um flexibel reagieren zu können. Wenn man sich ab der 60. Minuten bringen kann, kann man viele Situationen, die man sich vorstellen kann, ausgleichen. Ähnliches gilt für Sara Doorsun (wenn sie wieder fit ist).

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  • Eric sagt:

    „Nach dem Wochenende ist für mich die Wunschelf für das Spiel am 09.02. folgendermaßen: Sarholz – Kemme, Draws, Singer – Mjelde, Göransson, Hanebeck, Evans – Ogimi, Anonma, Ada Hegerberg.“

    Ich glaube am WE sind L. Evans und A. Göransson bei der Nationalmannschaft und P. Hanebeck ist noch verletzt, so dass von der Wunschelf nicht ganz so viel übrig bleibt.
    Ich tippe mal auf folgende Aufstellung:
    Naeher – Jaques (Mirlach), Draws, Singer – Mjelde, Kemme, Andrine Hegerberg, Cramer – Ogimi, Anonma, Ada Hegerberg

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  • Thomas sagt:

    @Sheldon, @waiiy

    ich würde Cramer wirklich nur in der Abwehr aufstellen wenn ich gar keine Alternative hätte. Sie ist für mich einfach zu langsam – es sei denn sie ist in den letzten Monaten schneller geworden.

    Wenn Göransson und Evans wirklich fehlen ist das wirklich umangenehm zumal auch Andonava noch nicht fit scheint. Weiß jemand wie lange Hanebeck noch ausfällt? Falls sie nicht spielen kann müßte Yuki wahrscheinlich auf der Zehn spielen.

    Ich könnte mir folgende Aufstellung vorstellen:

    Naeher, Singer, Draws, Kemme, An. Hegerberg, Mjelde, Cramer, Ogimi,
    Anonma, Nagasato, Ada Hegerberg.

    Vor einer Woche hätte ich mir leicht ein zweistelliges Ergebnis vorstellen können, aber bei den Ausfällen bin ich doch etwas pessimistischer.

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  • Sheldon sagt:

    Es kann eigentlich nicht sein, dass Spielerinnen wie Evans oder Göransson bei Länderspielen sind, wenn in der Bundesliga ein Spiel ihres Vereins stattfindet, selbst wenn es ein Nachholspiel ist. In den ersten Wochen der Bundesliga wurden Spiele verschoben, weil Bankdrücker bei der U20-WM waren, da kann es nicht sein, dass zentrale Spielerinnen (mit Göransson sicherlich die beste Spielerin der Liga zurzeit), einfach so fehlen.

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  • Render sagt:

    Ja, war ein tolles Turnierwochenende, schön im Warmen mal zur Abwechslung 😉 Catering war bezahlbar wie im Stadion sonst auch.

    Felix war super und selbstsicher wie immer. Herr Schroeder hat aber wie immer konsequent die Wechselei Felix/Lyss durchgezogen, so dass im Finale nun mal Lyss dran war, auch wenn andere lieber Felix gesehen hätten.
    Im Finale waren sich einige Turbinen vielleicht zu sicher, ich fand es ganz gut dass da vor der Rückrunde nochmal ein Dämpfer kam.

    Toll fand ich die Torfrau von Brøndby, oft fast als 5. Spielerin auf dem Feld und immer souverän. Genau wie das ganze Team, immer schön ruhig ihr Ding gespielt und auf ihre Chance gewartet .Wieso die Torfrau von Neulengbach den Preis bekommen hat, hat sich mir als Laie nicht wirklich erschlossen.

    Süß (und durchaus auch öfters rabiat) die Küken (1990+ Jahrgang) von Djurgarden. Glasgow hat schönen schnellen (Hurra-)Fussball gespielt (viele so schnell wie Lisa ;-), oft aber nicht effektiv. Wroclaw hatte als einziges Team sogar lautstarke Fans mit und hat sich Sonntag hochgearbeitet/geschossen, nachdem man Samstag dachte die machen den letzten Platz.

    Schade fand ich nur dass die Siegerehrung bei einem internationalen(!) Hallenturnier auf deutsch stattfand (zwischendurch die Ansagen im Turnier waren durchaus Englisch), da hätte man dem Stadionsprecher doch mal einen Englischkurs spendieren können 😉 Auch in Anbetracht der kommenden Championsleague-Spiele, die sicher wieder kommen, würde sich die Investition lohnen!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Jaja, die Welt ist so ungerecht!!!
    Aber es gibt halt Zeiten, in denen die Vereine sogar verpflichtet sind, ihre ausländischen Nationalspielerinnen zu Lehrgängen oder Testspielen gehen zu lassen!!!

    Im Prinzip sollte das aber ein freundschaftliches Miteinander zwischen den Vereinstrainern und den jeweiligen Nationaltrainern sein!!!
    Nicht umsonst waren zB Norio Sasaki, oder zuletzt auch Pia Sundhage im KARLI, um sich selber ein Bild von ihren Schützligen zu machen, und um solche Abstellgeschichten miteinander zu besprechen!!!

    Die Sache mit den U-20 Spielerinnen lag da klarer, da es sich ja ausschließlich um deutsche Spielerinnen handelte!!!

    Thomas,

    Sindelfingen wird wohl nicht noch einmal den Fehler begehen, bei TURBINE mitspielen zu wollen!!!
    Im Hinspiel praktizierte der VfL in der ersten Hälfte eine 9-er Abwehrkette, die sich in zwei Reihen vor dem eigenen Tor verschanzte!!!
    Nur eine Spielerin durfte überhaupt die Mittellinie überqueren!!!
    So stand es zur Pause auch nur 0:2 aus Sicht der Gastgeberinnen!!!
    Als Sifi dann in Hälfte Zwei mitspielen wollte, bekam Potsdam die Räume, die in Hälfte Eins nicht da waren!!!

    Allerdings hat der VfL in der Winterpause gleich 5 Spielerinnen verloren, und hat wie Duisburg, Bad Neuenahr und Jena finanzielle Probleme!!!
    Das alles dürfte wohl nicht gerade zum Selbstvertrauen der Württembergerinnen beitragen!!!

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  • fisch sagt:

    Erst nochmal zum internationalen Turbine-Hallencup. Totale Begeisterung pur für dieses erst- und bisher einmalige FF-Event. Da stimmte sportlich, organisatorisch, kulturell (Rahmenprogramm) alles auf dem Punkt. Die ganze Atmosphäre in der Potsdamer MBS-Arena war bei diesem tollen Ereignis von der Idee getragen, ein alle Teilnehmer verbindendes europäisches FF-Fest zu feiern, bei dem die sportliche Note nicht das Entscheidende war (s. Beitrag von B. Schröder auf der Turbine HP). So war auch das ganze Publikum eingestimmt und feierten einfach alle Teams. Und der verdiente Sieg von Brøndby IF über Turbine im Finale war dann kein wirkliches Problem, wenngleich natürlich ein Turbine-Sieg die Halle hätte noch mehr beben lassen. Das Publikum wurde aber besonders schon in den Spielen von Turbine zuvor mit tollen Toren, Kombinationen und feinen Einzelleistungen verzückt. Neben den bekannten „Alt-Turbinen“ wie besonders A. Göransson, G. Anonma, St. Draws, T. Kemme, J. Cramer und den beiden Super-Torfrauen A.F. Sarholz und A. Naeher beeindruckten alle 3 Neu-Turbinen, die Hegerberg-Sisters (besonders Ada H.) und M. Mjelde hervorragend. Die rührende Siegerehrung und Ehrung aller Teams durch den (positiv sportverrück-
    ten) Ministerpräsidenten Matthias Platzeck setzte allem noch die Krone auf. Bei einer gut vertretenden VIPschaft aus regionaler und Potsdamer Politik (MP und OB), Wirtschaft und Sportförderer (besonders die AOK NO) war leider überregional niemand zu sehen, weder vom DFB aus Frankfurt/M. noch sonstwer. Irgendwie bezeichnend.

    @ Eric
    nach meinen Recherchen spielt nur Schottland am 9. und 13.02. in den USA, so dass zum Nachholspiel am 09.02. wohl Linda Evans bei Turbine fehlen könnte. Von Schweden habe ich zu diesen Terminen nichts gefunden, so dass wenigstens Toni uns erhalten bleibt. Das ist aber bei der Verpflichtung von ausländischen Nationalspielerinnen die Kehrseite der Medaille.
    Es sei hier nur an den Africa-Cup und Anonmas Abstellung erinnert, was für Turbines CL-Ausscheiden evtl. mit ursächlich war.

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  • grammfon sagt:

    Als Gastgeber gehört es sich eigentlich auch, dass man sein Turnier nicht selber gewinnt. Der 2. Platz dient da der Gastfreundschaft und dürfte eigentlich alle (gerade bei so einem spannenden Finale) zufrieden stellen.

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  • Eric sagt:

    Hier der Artikel zum Trainingslager der Schweden.

    „Waren im Januar noch 28 Spielerinnen in einem erweiterten Kreis beim Trainingslager im Leistungszentrum auf Bosön, so werden es vom 9.-14. Februar nur noch 23 sein. Der Kreis wird enger und die EURO rückt näher.“

    http://ffschweden.wordpress.com/2013/01/29/pia-sundhage-reduziert-von-28-auf-23/

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  • waiiy sagt:

    Selbst wenn Patti, Toni und Lisa nicht beim Spiel dabei sein sollten, sollte es keine Ausreden geben. Dafür ist Sindelfingen (leider) zu schwach. Und ich würde Andrine Hegerberg richtig stark reden und auf die 10-er Position setzen. Rechts könnte Stefanie Mirlach beweisen, wie sie über 90 Minuten aufdrehen kann. Links Jenny Cramer. Dann haben wir eine norwegische Mittelachse…

    Zu Jenny Cramer: Ich habe immer das Gefühl, dass sie über 90 Minuten gesehen nicht so durchhält. Ihr fehlt da nicht nur die Spritzigkeit sondern auf die Dauer auch die Kondition. Darunter leidet dann ihr Spiel. Deshalb ist sie bei mir meist eine Einwechselkandidatin. Ihr fehlt halt auch die Sommervorbereitung mehr als allen anderen durch die Teilnahme an der WM.

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  • russi sagt:

    Nur zur Info: Natasa Andonova ist wieder gesund, hat am Freitag im Testspiel gegen Brondby (2:2) 90min. gespielt. Sie könnte also gegen Sindelfingen auch eingesetzt werden.

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  • Eric sagt:

    FUSSBALL

    Turbine-Trio zu Auswahl-Lehrgängen

    AnzeigeDie Schwedin Antonia Göransson, die Schottin Lisa Evans und die Belgierin Heleen Jacques reisen am Mittwoch zu Lehrgängen ihrer Nationalmannschaften und stehen dem Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam damit nicht für das vorgezogene Bundesliga-Nachholspiel am kommenden Samstag um 11 Uhr daheim gegen den VfL Sindelfingen zur Verfügung.

    Quelle: PNN

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  • DAWIDenko sagt:

    @ Eric: Vielen Dank für die Info.

    Es ist schon ziemlich schlecht organisiert bezüglich der Planungen mit den Lehrgägnen und dem regulären Liga-Betrieb.

    Aber gerade gegen Sindelfingen ist dann auch eine gute Chance etwas neues auszuprobieren und anderen Spielerinnen das Vertrauen zu schenken.

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  • Markus Juchem sagt:

    @DAWIDenko: Die FIFA-Abstellungsperioden stehen ja lange genug vorher fest, das hat dann nichts mit schlechter Organisation zu tun. Aber offenbar hält man die drei in diesem Spiel für ersetzbar, sonst hätte man sicherlich das Nachholspiel nicht innerhalb der FIFA-Abstellungsperiode angesetzt.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Fraglich nur, ob die Spiele vom Verein oder vom DFB neu angesetzt werden?

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Zu Jenny Cramer: Ich habe immer das Gefühl, dass sie über 90 Minuten gesehen nicht so durchhält. Ihr fehlt da nicht nur die Spritzigkeit sondern auf die Dauer auch die Kondition.“

    Wie kann das sein, wenn sie doch beim Leistungstest der Nationalmannschaft mit die besten Werte hatte?

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  • Thomas sagt:

    @Detlef,

    ich habe mir nochmals die 1. Halzeit vom Spiel angesehen und das es zur Halbzeit nur 2:0 stand lag nicht nur am Abwehrriegel, sondern auch an der mangelhaften Chancenverwertung. Anonma hatte 4 Chancen und hätte davon wohl 2 machen können. Auch war das Spiel der Turbinen ziemlich einfallslos. Viele hohe Bälle auf Yuki oder Anonma, die ja wirklich keine Kopfballungeheuer sind.
    Vielleicht klappt es ja jetzt am Samstag etwas besser. Mit Ada hat man ja jetzt eine Stürmerin die mit 177cm fast schon Gardemaß mitbringt.

    @waiiy,

    ich habe Andrine noch nicht spielen sehen und bin mir daher nicht sicher ob sie für diese Position geeignet ist. Was sind eigentlich ihre Stärken?

    Bei der MAZ habe ich gerade gelesen das Pauline Bremer von der U17 zurück ist. Sie wäre meine erste Option für die rechte Außenbahn.

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Es ist halt ein Gefühl bei mir. Vielleicht bringt sie es im Spiel auch nicht so explosiv rüber. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie die Position hat, die auf laufintensivsten ist. Vielleicht ist es eben aber auch nur meine subjektive Wahrnehmung oder eben der direkte Vergleich mit Toni den ich und sie und das ganze Potsdamer Umfeld hat. Da liegt die Messlatte natürlich auch sehr hoch.

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  • Render sagt:

    Hier sind ein paar Videos von den Turbine-Spielen im Turnier und die Siegerehrung von potsdameins & Inka Wesely https://www.youtube.com/user/potsdameins?feature=watch

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