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Turbine Potsdam macht Nagasato-Verpflichtung perfekt

Von am 2. Februar 2013 – 18.44 Uhr 18 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat wie erwartet Asano Nagasato von NTV Beleza verpflichtet. Die jüngere Schwester von Yuki Ogimi erhält allerdings zunächst nur einen Vertrag über sechs Monate.

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Turbine-Geschäftsführer Mathias Morack bestätigte gegenüber der MAZ, was sich vor einigen Tagen bereits angedeutet hatte: „Asano wird in der Rückrunde für uns spielen.“ Dass der Wechsel nicht mit viel Tamtam publik gemacht wurde, hat einen Grund. Nagasato soll langsam an die Anforderungen der Frauenfußball Bundesliga herangeführt werden und sich in Ruhe in Potsdam akklimatisieren.

Asano Nagasato

Asano Nagasato, Neuzugang von NTV Beleza/ 1. FFC Turbine Potsdam

Nagasato statt Ogimi?
Denn mittelfristig könnte sie im besten Fall in die Fußstapfen ihrer Schwester treten, deren Vertrag zum Saisonende ausläuft. Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte zuletzt gegenüber Womensoccer: „Yuki hat bei uns alles erreicht, was sie erreichen kann und könnte sich einer neuen Herausforderung stellen.“ Und auch eine Rückkehr in ihre Heimat ins Auge fassen, um mehr Zeit für die Familie haben, denn Ehemann Kousuke lebt in Japan.

Beim Hallencup noch nicht dabei
Schon beim Trainingslager in Lindow Anfang Januar war Nagasato mit dabei, auch beim 1. FFC Frankfurt absolvierte sie ein Probetraining. Beim an diesem Wochenende stattfindenden Turbine-Hallencup wird Nagasato noch nicht zu bewundern sein, vielleicht aber ja im Nachholspiel der Frauenfußball Bundesliga am Samstag, 9. Februar, 11 Uhr, gegen den VfL Sindelfingen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Speedy sagt:

    Na dann sage ich mal herzlich willkommen Asano in Potsdam.

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  • jedi sagt:

    ポツダムへようこそ!- Willkommen in Potsdam!

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  • speedy75 sagt:

    Nun ist es also offiziell na dann herzlich Willkommen in Potsdam. Dass man sie erstmal in Ruhe heranführen will an die Bundesliga kann ich verstehen.

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  • DAWIDenko sagt:

    Also doch eine Verpflichtung eher schon für die nächste Saison, mit der möglichen einer Akklimatisierung.

    Es spricht allerdings vieles für einen Abgang von Yuki zur nächsten Saison.
    Z.B. Aussage von Schröder: „Yuki hat bei uns alles erreicht, was sie erreichen kann und könnte sich einer neuen Herausforderung stellen.“

    Deshalb soll Yuki ihrer Schwester Asano wohlmöglich helfen sich in Potsdam zu integrieren und dann selber die Famiientradition fortsetzen.
    Sie war ja nicht das erste Mal bei Potsdam beim Probetraining.
    Das ist wieder einmal ein Transfer mit einer langen Vorgeschichte.

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  • xXx sagt:

    @DAWIDenko

    Asano Nagasato hat nur einen Vertrags für 6 Monate bis Ende dieser Saison bekommen. Diese Verpflichtung ist alles, nur keine Verpflichtung für die nächste Saison.

    Insofern ist da an der Theorie, dass man sie als Nachfolgerin für Yuki (wenn die im Sommer geht) aufbauen will, eher weniger dran.

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  • Thomas sagt:

    Ich kann mir vorstellen das Yuki sich noch nicht entschieden hat ob sie bleibt. So könnten beide zusammen gehen bzw. beide zusammen bleiben.

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  • jedi sagt:

    Das wäre eine Möglichkeit, ganz je nachdem, wie erfolgreich die Saison für beide mit Potsdam endet. Hoffen wir aber, dass uns beide noch etwas länger erhalten bleiben.

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  • grammfon sagt:

    @xXx: Ja, aber PNN zufolge hat Schröder angedeutet, dass Asano mittelfristig in der Planung mitspielen könnte, wenn sie es denn schafft sich in Potsdam durchzusetzen. Die 6 Monate sind also dazu da, ihr eine Chance zu geben. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über diesen Wechsel und hoffe, dass sie es auch längerfristig in den Kader schafft!

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  • jedi sagt:

    Sein wir also gespannt und drücken ihr die Daumen, dass sie sich in diesen 6 Monaten in Potsdam behaupten kann.

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  • DAWIDenko sagt:

    Ich denke auch dass die Vertragsdauer eher eine Probezeit ist, wie sich Asano in Potsdam einbringt. Anders sehe ich für den Verein keinen Sinn darin sie, als etatmäßige Stürmerin, nur für 6 Monate zu beschäftigen.

    Da im FF weitestgehend nur nach Vertragsende Wechsel anstehen, anderenfalls der Vertrag im Einvernhmen zwischen Spielerin und Verein aufgelöst wird, ist der Vertrag erst einmal nur für eine kurze Dauer als „Probe“ angesetzt.
    Nur so kann ich es mit den „mittelfristigen“ Planung bezüglich Asanos verstehen.

    Eine Verpflichtung allein nur für die Rückrunde, macht der Kadersituation entsprechend in meinen Augen wenig Sinn.

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  • waiiy sagt:

    Herzlich willkommen!

    Ich denke, dass es bei ihr ähnlich wie bei Lisa Evans laufen wird: ansehen, wie sie ankommt und dann schnell verlängern.

    Damit ist für mich der Sturm komplett, nachdem Ada Hergerberg so einen klasse Eindruck macht und auch körperlich total auf der Höhe zu sein scheint.

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  • Aldur sagt:

    Ein wenig merkwürdig wirkt die Verpflichtung auf den Außenstehenden schon. Kurzfristig dürfte die Dreier-Strumreihe mit Evans, Anonma und Ogimi wohl gesetzt sein. Falls die kurze Vertragsdauer für Nagasato tatsächlich nur eine Art Probezeit ist, und ihre Schwester den Verein im Sommer verlassen sollte, stünden mit Andonova, und der dem Vernehmen nach sehr talentierten jüngeren Hegerberg-Schwester, aber noch immer zwei starke Kandidatinnen für die frei werdende Stürmerposition parat.

    Etwas schade finde ich nur, dass die talentierten Nachwuchs-Offensivkräfte aus den eigenen Reihen, wie Kulis oder Dillmann, bei Potsdam offenbar so gar keine Chance erhalten. Aber vielleicht freut sich da irgendwann ein kleinerer Verein. Hier in Essen z.B. sind (gesunde) Offensivspielerinnen derzeit rar gesät.

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  • FFFan sagt:

    @ Aldur:
    „Falls die kurze Vertragsdauer für Nagasato tatsächlich nur eine Art Probezeit ist, und ihre Schwester den Verein im Sommer verlassen sollte, stünden mit Andonova, und der dem Vernehmen nach sehr talentierten jüngeren Hegerberg-Schwester, aber noch immer zwei starke Kandidatinnen für die frei werdende Stürmerposition parat.“

    –> Die nächsten Monate werden zeigen, ob A.Nagasato diese Konkurrentinnen ‚ausstechen‘ kann. Wenn nicht, sieht es wahrscheinlich schlecht aus mit einer Vertragsverlängerung.

    „Etwas schade finde ich nur, dass die talentierten Nachwuchs-Offensivkräfte aus den eigenen Reihen, wie Kulis oder Dillmann, bei Potsdam offenbar so gar keine Chance erhalten.“

    –> Dieses Problem haben Nachwuchskräfte bei allen Top-Teams (z.B. Chojnowski und Panfil beim 1.FFC Frankfurt, Jäger und Frohms beim VfL Wolfsburg). Das Leistungsniveau ist so hoch, dass sie kaum Chancen haben, sich im Kader durchzusetzen. Weil außerdem der Erfolgsdruck sehr groß ist, setzen die Trainer im Zweifel lieber auf ‚fertige‘ Spielerinnen. Sogar die SGS Essen ist im Winter diesen Weg gegangen und hat mit Emma Mitchell eine Nationalspielerin geholt.

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  • Sheldon sagt:

    In Potsdam ist die Konkurrenz nunmal unglaublich hoch. Ich denke auch, dass Asano sich nicht durchsetzen wird. Gerade im Sturm könnte Potsdam in 1-2 Jahren einen absoluten Traumnachwuchssturm haben, mit Andonova (19), Hegerberg (17) und Bremer (16). Da dürften es selbst Evans und Anonma schwer haben.
    Für mich sind das in Potsdam die auf lange Zeit vielversprechendsten Spielerinnen. Gerade Pauline, die jetzt hochgezogen wurde, ist ein Toptalent sonder Gleichen, das zeigt schon ihr Alter. Die letzte Spielerin, die mit 16 im A-Kader von Turbine stand, war Sarholz. Dieses Trio könnte ähnlich stark auftrumphen wie damals Pohlers, Mittag und Wimbersky.

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  • jedi sagt:

    Bernd Schröder hat in einem Interview für den Kicker gesagt, dass Asano das Zeug hat, sich durchzusetzen. Ich glaube es auch, sonst hätte er sie nicht geholt. Einleben muss sie sich natürlich auch, was ihr durch Yuki und dem Umfeld leicht fallen dürfte.

    Was, den Nachwuchs angeht, hat er unumwunden zugegeben, dass man dort 2-3 Jahre verschlafen hat. Für die Zukunft ist er aber dennoch optimistisch, da der derzeitige Nachwuchs vielversprechend ist.

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Ich bin absolut Deiner Meinung!!!

    @Aldur,
    ERI und LIDIJA waren in dieser Saison oft krank bzw verletzt!!!
    Das sind nicht gerade die besten Vorraussetzungen, um sich in einem so starken Kader durchsetzen zu können!!!
    Und zumindest ERI hatte schon ihre Chancen bekommen (wenn auch nur kurz), diese aber leider nicht nutzen können!!!
    Für eine Stürmerin, die in Liga Zwei praktisch Tore wie am Fließband produziert hat, war sie bei ihren wenigen Einsätzen im Erstligakader mM nach viel zu ängstlich.
    Aber wenn ihre Schulterverletzung nun wieder auskuriert ist, kann sie sich erneut für höhere Aufgaben ins Gespräch bringen.

    LIDIJA war sehr lange durch eine Schilddrüsenerkrankung außer Gefecht gesetzt!!!
    Aber auch sie weiß (wie ERI) wo das Tor steht, und könnte (wenn sie gesund und unverletzt bleibt) neben NATASCHA eine weitere
    Sturmoption werden/sein!!!

    Wer sich dann am Ende durchsetzen kann bleibt abzuwarten!!!
    Auch PAULINE und ASANO müssen sich erst einmal ins Team richtig integrieren, und auch NATASCHA muß erst einmal zu ihrer alten Form zurückfinden!!!

    Auf alle Fälle hat TURBINE jetzt mehrere Optionen zur Auswahl, was natürlich auch den internen Konkurrenzkampf anstacheln wird!!!
    In der Hinrunde stellten sich die wenigen gesunden Spielerinnen ja quasi von selber auf!!!
    Jetzt bleibt zu hoffen, daß dieser interne Kampf um Einsatzzeiten die Mannschaft noch stärker macht, wenn jede Spielerin das Optimum aus sich herausholen kann!!!

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  • Sheldon sagt:

    @jedi: Ich denke nicht, dass man 2, 3 Jahre verschlafen hat. Was ich von Pauline gesehen habe, war sehr beeindruckend. Und insgesamt hat Potsdam zur Zeit 5 U15-N11-Spielerinnen und 4 U17-N11-Spielerinnen, mehr als jeder andere Verein. Das wird über die Bundesliga wie ein Tsunami in den nächsten drei bis vier Jahren hereinbrechen, Pauline ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Insofern glaube ich nicht, dass man langfristig auf ausländische Spielerinnen setzen wird.

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  • jedi sagt:

    @Sheldon: Das mit den 2-3 verschlafenen Jahren war nicht meine Aussage, sondern der O-Ton von Bernd Schröder, nachzulesen in Montagsausgabe (also gestern) vom Kicker. Er hat die Nachwuchsarbeit damit ja auch nicht schlecht gemacht, wenn er im gleichen Atemzug sagt, dass er fur die Zukunft optimistisch ist. Und Zukunft ist ja auch relativ. Kann ja genauso heissen, dass Pauline in der Rückrunde den Durchbruch schafft. Ausserdem gehe ich mal davon aus, dass du weisst, dass er nie wirklich ganz zufrieden ist. Er fördert und fordert, denn Zufriedenheit macht satt.

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