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Lokalderby unter besonderen Vorzeichen

Von am 2. Februar 2013 – 12.58 Uhr

Am Sonntag um 14 Uhr erwacht die Frauenfußball Bundesliga aus ihrem Winterschlaf. Dabei empfängt die SGS Essen in einem Nachholspiel vom 12. Spieltag im Lokalderby einen FCR 2001 Duisburg, der zuletzt vor allem wegen seiner finanziellen Turbulenzen Schlagzeilen geschrieben hat.

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Nach zwei witterungsbedingten Absagen gab die Platzkommission am Samstag grünes Licht für die Austragung und Essens Trainer Markus Högner hofft darauf, dass seine Elf von Beginn an Gas geben wird.

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Debüt für Neuzugang Mitchell
„Für uns gilt es, direkt den Rhythmus zu finden und aggressiv nach vorne zu spielen“, so Högner, der verletzungsbedingt auf Caroline Hamann, Kyra Malinowski, Sharon Beck, Isabelle Wolf und Geldona Morina verzichten muss und in dieser Saison wegen ihrer Schwangerschaft auch Katarina Tarr wird nicht mehr einsetzen können. Gespannt sein darf man auf das Bundesliga-Debüt der neu verpflichteten schottischen Stürmerin Emma Mitchell.

Mandy Islacker

Mandy Islacker – kann sie spielen oder nicht? © Volker Nagraszus / girlsplay.de

Islacker-Einsatz fraglich
Für die Gäste geht es im Spiel eins nach der Einreichung des Insolvenzantrags vor allem darum, wieder einen Hauch sportliche Normalität einkehren zu lassen. Für Trainerin Petra Hauser und ihr Team kein leichtes Unterfangen, zumal die finanzielle Notwendigkeit für die Abgänge von Kozue Ando (1. FFC Frankfurt), Elli Reed (kehrt zurück in die USA) und auch Nicole Banecki (SC Kriens) gesorgt hat. Zudem wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob die grippegeschwächte Mandy Islacker spielen kann, die im bisherigen Saisonverlauf 9 der 15 Duisburger Treffer erzielte.

Testspielsieg soll Selbstvertrauen geben
Das mit 4:0 gewonnene Testspiel am Mittwoch beim Regionalligisten GSV Moers war zumindest ein kleiner Fingerzeig darauf, dass die Truppe ihre Spielfreude nicht verloren hat. Co-Trainer Andreas Kontra gibt sich verhalten optimistisch: „Wir konnten vieles probieren und ich habe auch einige sehr attraktive Kombinationen gesehen. Können wir dieses Niveau stabilisieren, haben wir in Essen gute Chancen, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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