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VfL Wolfsburg verlängert mit Trio

Von am 17. Januar 2013 – 14.18 Uhr 13 Kommentare

Der VfL Wolfsburg, Tabellenführer der Frauenfußball-Bundesliga, hat die Verträge mit Laura Vetterlein, Maren Tetzlaff und Stephanie Bunte vorzeitig verlängert.

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Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärt: „Ich freue mich, dass wir die Verträge vorzeitig verlängern konnten. Laura, Maren und Stephanie spielen über die Saison hinaus eine wichtige Rolle in unserem Team.“ Bei allen wurden die nach dieser Saison auslaufenden Verträge bis zum 30. Juni 2014 verlängert.

Perspektivspielerinnen
Verteidigerin Maren Tetzlaff steigt nach ihrem Kreuzbandriss zur Rückrunde wieder voll ins Mannschaftstraining ein und ist wie die beiden anderen eine Option mit Perspektive für die Viererkette. „Alle drei Spielerinnen sind noch recht jung“, so Kellermann. „Und ihre Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Wir freuen uns, die drei weiterhin zu unserem Kader zählen zu können.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • MOPessen sagt:

    Weiß einer wie lange der Vertrag von Selina Wagner noch geht. Ich meine dass er nach dieser Saison endet. Bin mir aber nicht sicher.

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  • FFFan sagt:

    In Wolfsburg lässt es sich offenbar auch als Ersatzspielerin gut leben… 😉

    @ MOPessen:

    Wagners Vertrag läuft 2013 aus. Das ist zumindest mein Informationsstand.

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  • Meta sagt:

    @ FFFan: Wie kommst Du darauf?

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  • Sheldon sagt:

    Ist klar, dass diese Spielerinnen eine „wichtige Rolle“ spielen, insbesondere Laura Vetterlein. Nur um Herrn Kellermann mal die Einsatzzeiten dieser jungen Dame in den letzten zwei Jahren ins Gedächtnis zu rufen:

    2011/12

    Wolfsburg gegen Magdeburg 5:0 (DFB-Pokal, 2. Runde)
    Vetterlein wird in der 74. Minute eingewechselt
    spielt 17 Minuten

    2012/13

    Wolfsburg gegen Duisburg 8:1 (DFB-Pokal, 2. Runde)
    Vetterlein wird in der 66. Minute eingewechselt
    spielt 25 Minuten

    Wolfsburg gegen Unia Raciborz 6:1 (CL, 1. Runde, nach 5:1-Hinspielsieg)
    Vetterlein spielt 90 Minuten durch

    macht in der Bundesligamannschaft von Wolfsburg 132 Minuten in zwei Jahren

    Insgesamt in 33 Bundesligaspielen 12mal im Kader, nie zum Einsatz gekommen

    spielt mittlerweile nur noch in der 2. Mannschaft, dort allerdings mit großer Regelmäßigkeit

    beim ihrem letzten Bundesligaspiel mit Wolfsburger Beteiligung spielte sie noch für Saarbrücken

    Interessant, dass Kellermann da den Mumm hat, sich hinzustellen und zu sagen, sie spiele eine große Rolle für die Mannschaft. Während er sonst durchscheinen lässt, dass er sie für nicht bundesligatauglich hält. Und ihr mit Simon und Faißt zwei Spielerinnen mit N11-Erfahrung auf ihrer Position vor die Nase setzt. Das ist schon ein starkes Stück…

    Schade um Laura Vetterlein, für sie wird es wohl bei den 47 Bundesligaspielen, die sie für Saarbrücken bestritten hat, bleiben.

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  • FFFan sagt:

    @ Meta:

    Normalerweise würde man doch vermuten, dass eine Spielerin wie L.Vetterlein, die so gut wie nie zum Einsatz kommt, mit ihrer Situation unzufrieden ist und einen Vereinswechsel in Betracht zieht, doch anscheinend ist dies nicht der Fall.

    @ Sheldon:

    Würde er sie für „nicht bundesligatauglich“ halten, hätte er ihr wohl keinen neuen Vertrag angeboten. Und die neuverpflichtete Carolin Simon wird ja auch nur in der 2.Mannschaft eingesetzt.
    Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob L.Vetterlein überhaupt auf der gleichen Position ‚zuhause‘ ist wie Faißt und Simon.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: In Saarbrücken hat sie zumindest links gespielt, da waren Schinkel und Atladottir Innenverteidigung.
    Ich kann dir ganz genau sagen, wieso er ihr einen neuen Vertrag angeboten hat: Weil Wolfsburg es sich leisten kann, 3 Linksverteidigerinnen derart hochdotierte Verträge anzubieten, dass sie bleiben und nirgendwo anders ihre Klasse abrufen. Überleg doch mal, wieviele brauchbare, gelernte Linksverteidigerinnen es in der Bundesliga gibt, da wirst du nicht viel finden. Beispielsweise könnten Essen, Bayern und Freiburg eine gute Spielerin wie Laura Vetterlein, die bei Saarbrücken immer zu den Besseren gehörte, sehr gut gebrauchen, gerade Bayern, bei denen ja immer noch Katharina Baunach verletzt ist, die dort normalerweise gesetzt ist.

    Da setzt man sie dann lieber in der 2. Mannschaft ein, wo sie dabei mithelfen darf, den eh schon sicheren Aufstieg zu zementieren, was ja auch kein Wunder ist, wenn dort nur Spielerinnen spielen, die bei Bundesligavereinen in der Startelf stehen würden, die sich aber Bundesligavereine nicht leisten können, weil Wolfsburg mehr bietet (nochmal: für 3.-Liga-Spielerinnen!)

    Zu Simon: Es war mir nicht bewusst, aber du hast recht. Anscheinend ist sie auch bereits schon ausgemustert. Ich wundere mich, dass Spielerinnen mit Vetterlein, Simon, Chandraratne, Wagner, Burmeister und Frohms im Kader stehen, die beinahe nur noch in der 2. Mannschaft spielen, dafür aber mit Omilade regelmäßig eine Spielerin bei der 1. auf der Bank sitzt, die sowieso nicht mehr eingewechselt wird.

    Aber naja, Kellermann muss ja wissen, was er tut. Wenn er unbedingt U20-Nationalspielerinnen in der 3. Liga einsetzen muss und diese das auch noch wollen, dann bitte. Ist ja ihre Entscheidung, was sie für Geld mit sich machen lassen…

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  • Cosmos sagt:

    @Sheldon

    Deine ganze Argumentation ist wieder mal sehr halbseiden und ignoriert an vielen Punkten schlicht wichtige Fakten.
    Die Tatsache, dass der VfL in der Lage ist Spielerinnen wie Vetterlein und andere zu halten dürfte mitnichten etwas an überhöhter Gehälter seitens des Clubs zu tun haben. Sondern eher mit einer klugen und umsichtigen Managementpolitik, die sich ein arbeitsfähiges Netzwerk sowohl an Sponsoren wie auch Arbeitgebern geschaffen haben, um den Spielerinnen gute Jobs zu vermitteln.
    Denn kaum eine Spielerin beim VfL ist entgegen aller hartnäckigen Gerüchte als Vollprofi unterwegs. Und unter solch semiprofessionellen Bedingungen in der Bundesliga (zwinkernd auf unsere andere Diskussion verweis) macht es dann am Ende des Tages eben den Unterschied, ob man den Spielerinnen neben dem Sport auch berufliche Perspektiven vermitteln kann.
    Eine Vetterlein könnte in Essen oder Freiburg sicherlich genausoviel verdienen wie beim VfL. Nur zum Leben reicht es halt nicht und dann bleibt sie eben dort, wo sie daneben auch die berufliche Perspektiven bekommt.
    Ganz simpel und sicherlich kein Grund moralisierende Ressentiments gegen diese Spielerinnen zu hegen, wie du es am Ende deines Beitrags offenbarst.

    Und nebenbei ist auch deine undifferenzierte Auflistung einiger Spielerinnen sehr fragwürdig.
    Simon z.B. kam erst zu Saisonbeginn und hat wegen der U20 WM wesentliche Teile der Vorbereitung icht mitmachen können. Insofern ganz natürlich, dass sie sich in einem starken Team noch nicht durchsetzen konnte.
    Oder Wagner z.B. kam in den letzten 1 1/2 Jahren kaum zum Einsatz wegen ihres Kreuzbandriss und dann noch einer folgenden Meniskusverletzung. Sie wird aber gerade wieder an die Bundesliga herangeführt, hatte am Ende der Rückrunde wieder einen Einsatz und spielte auch beim Hallencup gestern.
    Ignorierst du aber einfach alles und führst sie dreist als Beispiel für dein Wolfsburg-Basing ins Feld. Einfach unlauter, sorry …

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  • Sheldon sagt:

    @Cosmos: Man darf ja wohl noch fragen, ob Spielerinnen in Wolfsburg zum Autobauen oder zum Fußballspielen verpflichtet werden?! In Essen oder in Freiburg gibt es sicherlich ähnlich gute Bedingungen für die Spielerinnen, Essen liegt mitten im Ruhrgebiet, mit allen möglichen Fachrichtungen an den Unis. Und komm, unser einer als Student kommt schon mit 500 Euro im Monat mehr als über die Runden.

    Ich hätte noch nie gehört, dass die Uni in Wolfsburg irgendeinen besonderen Ruf hätte… Ich zumindest kenne niemanden, der dort nicht Maschinenbau oder Ähnliches studieren würde. Und ich wundere mich sehr, wie sehr die Kombination Fußballspielerin/Maschinentechnikerin in der Bundesliga vertreten ist!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „In Saarbrücken hat sie zumindest links gespielt, da waren Schinkel und Atladottir Innenverteidigung.“

    In der U17-Nationalmannschaft hat L.Vetterlein aber in der Innenverteidigung gespielt, in der U19 m.W. sogar mal auf der ‚Sechs‘; sie ist also nicht auf die Linksverteidigerposition festgelegt.

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  • be sagt:

    @ Sheldon: Wolfsburg hat eine Uni oder Fachhochschule? Aha. Kennt die irgendwer?

    Schön, wenn du mit 500 Euro pro Monat als Student über die Runden kommst. Allerdings hängt das von sehr vielen Faktoren ab: Wie hoch sind Studiengebühren/Rückmeldebeitrag und ggf. das Semesterticket? Da können durchaus schon einmal Monatsbelastungen von über 100 Euro entstehen und nicht immer nur 10. Wie ist der Mietspiegel am jeweiligen Studienstandort? Nicht überall kriegt man für 200 Euro ein möbliertes Zimmer. Auch will mit 30 nicht mehr jeder in einer WG leben. Sind die Kosten für Exkursionen/Expeditionen selbst zu tragen? Je nach Studienrichtung kann das nicht unerheblich sein. Welche Art von Lehrmitteln können nicht geliehen werden oder sollte man sich sinnvollerweise kaufen? Es gibt so manches Grundlagenlehrbuch, das deutlich mehr als 200 Euro kostet. Muss die Krankenkasse ggf. selbst finanziert werden?

    Und vor allem: Warum soll man als Spielerin nicht mitnehmen, was man mitnehmen kann? Warum verübelst du es Leuten, vielleicht auch mal ein paar Euro beiseite legen zu können (viel ist es gewöhnlich eh nicht) und nicht allein von der Hand in den Mund zu leben? Wieso sollte eine Spielerin wechseln, die mit den gebotenen Bedingungen (z. B. Trainingsmöglichkeiten und Betreuung) zufrieden ist, und an der der Verein weiterhin Interesse hat?

    Und nein, auch im Ruhrgebiet kann man nicht alles Mögliche studieren, zumal 2 h Anfahrtszeit je Richtung zum Training durchaus möglich ist. Das verbinde erst einmal mit dem Stundenplan…

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  • Sheldon sagt:

    @be: Ich sage ja nur, dann sollte man aber auch Klarheit schaffen und sagen, wie es ist, dass man diesen Spielerinnen das Bafög-Amt ersetzt und die Ausbildung fördert, aber dass man eben nicht an ihren fußballerischen Fähigkeiten interessiert ist! Denn das ist eindeutig so! Und dann soll man auch dazu stehen, dass man sagt: Wir kaufen die halbe Liga leer, damit die Spielerinnen nicht woanders spielen können, stecken sie in die 2. Mannschaft und geben ihnen dafür soviel Kohle, dass sie keinen Bock mehr auf das Fußballspielen haben!

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  • Cosmos sagt:

    @Sheldon

    Wie ich sehe bist du auf kein einziges meiner Argumente, auf keine der von mir genannten Fakten auch nur mit einer Silbe eingegangen.
    Stattdessen weichst du aus, wechselst die Themen (ich spreche von beruflichen Perspektiven, du auf einmal von irgendwelchen Unis) oder tischt uns die Mär auf, dass man von 500 € im Monat leben könne. ^^
    Ist ja schön, wenn du das meinst zu können. Aber bitte stülpe doch deine eigene Lebensphilosophie nicht anderen Menschen über bzw. verurteile nicht andere Menschen, die deinem Bettelmönchsorden nicht beizutreten bereit sind.

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  • Neutral77 sagt:

    @ cosmos – sehr gut gesprochen 😉

    @ sheldon – wieder einmal nur bla bla bla von dir. man, diesen ganzen mist kann man echt nicht mehr lesen !! sie kaufen die halbe liga leer = genau die erste liga hat ca. 280 bis 300 spielerinnen und im wolfsburger kader sind 25 spielerinnen = die halbe liga !!!

    der vfl ist in 3 wettbewerben noch vetreten und hat nur das eine ziel, spielerinnen zu verpflichten / verlängern, an deren fußballerischen fähigkeiten sie keine interesse haben um ihnen eine schöne berufliche perspektive zu bieten = mit der größte blödsinn den ich je von dir gelesen habe. du wirst immer schlechter !!!

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