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Potsdam gewinnt den Nordcup

Von am 13. Januar 2013 – 22.19 Uhr 4 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat den Lotto-Nordcup gewonnen. Dabei hatten die Potsdamerinnen in Kiel allerdings Anlaufschwierigkeiten und kassierten in der Vorrunde Niederlagen gegen alle Ligakonkurrenten.

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Die Potsdamer Turbine brauchte Zeit, um bei der sechsten Turnierauflage in der Sparkassen-Arena auf Touren zu kommen. die Brandenburgerinnen konnten sich nur aufgrund der Siege gegen die Zweitligisten FFC Oldesloe (4:0) und Holstein Kiel (2:1) für das Halbfinale qualifizieren. Die anderen drei Vorrundenpartien gingen verloren.

Schwacher Auftakt
Im ersten Spiel unterlag Potsdam dem VfL Wolfsburg mit 1:3, außerdem musste sich der Deutsche Meister dem 1. FFC Frankfurt mit 0:2 geschlagen geben. Zum Ende der Vorrunde setzte es gar ein 0:5 gegen den FCR 2001 Duisburg. Als Gruppenvierter erreichten die Potsdamerinnen dennoch das Halbfinale, wo erneut der VfL wartete. Gegen den derzeitigen Tabellenführer der Bundesliga revidierten die Potsdamerinnen ihren schwachen Eindruck, den sie zuvor hinterlassen hatten, und zogen mit 2:1 ins Endspiel ein. Dort trafen sie auf Titelverteidiger Duisburg, und auch diesmal wiederholte sich die Schmach des ersten Aufeinandertreffens nicht, und man ging vor 3 600 Zuschauern mit 3:0 als Sieger vom Platz.

Logo des 1. FFC Turbine Potsdam ©1. FFC Turbine Potsdam

Logo des 1. FFC Turbine Potsdam

Krimi zwischen Frankfurt und Duisburg
Während Potsdam erst ab dem Halbfinale auf Touren kam, boten Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt ein entgegengesetztes Bild. In der Vorrunde überzeugten beide Mannschaften mit starken Leistungen. Der VfL ging in allen fünf Partien als Sieger vom Feld, der FFC in vier. Doch in der Runde der letzten vier war für beide Endstation. Bei den Frankfurterinnen war es allerdings deutlich enger, sie unterlagen dem FCR erst nach Neunmeterschießen mit 4:5. Nach dieser intensiven Partie konnten die Duisburgerinnen nur knapp zehn Minuten verschnaufen, dann stand schon das Finale gegen die „Turbinen“ an. Die behielten zwar die Oberhand, aber FCR-Trainerin Petra Hauser zeigte sich mit dem Auftritt ihrer Mannschaft dennoch zufrieden: „Wir sind hier mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten und haben eine sehr intensive Trainingswoche hinter uns. Umso überraschender auch für mich, zu welcher Leistung mein Team hier fähig war – logisch, dass ich mit diesem Auftritt absolut zufrieden war. Dass im Finale dann die notwendigen Körner gefehlt haben, ist nur zu verständlich.“

Zumindest über einen Titel konnte man sich auf Duisburger Seite nach dem Turnier freuen. Lieke Martens war die erfolgreichste Torschützin des Tages. Zur besten Spielerin wählten die Journalisten Nadine Keßler vom VfL Wolfsburg, zur besten Torhüterin Jennifer Weber vom FFC Oldesloe.

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4 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an die andere Hälfte unserer TURBINEN!!!
    Es ist für mich schon sensationell, daß die eigentlich schwächere Hälfte des deutschen Meisters in Kiel den Turniersieg erringen konnte!!!

    Und das ausgerechnet gegen die stärker einzuschätzende Hälfte des Vizemeisters, und vor allem gegen die „beste Mannschaft der Welt“, deren Kader nicht halbiert war!!!

    Leider ist die Spielerinnenanzahl in Magdeburg wohl begrenzt, sonst würde ich Bernd Schröder vorschlagen, daß dort das „Team Jöllenbeck“ die Vorrunde, und das „Team Kiel“ die Entscheidungsspiele bestreiten sollte!!!

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  • Detlef sagt:

    Nora schrieb;
    „Dort trafen sie auf Titelverteidiger Duisburg, und auch diesmal wiederholte sich die Schmach des ersten Aufeinandertreffens nicht, und man ging vor 3 600 Zuschauern mit 3:1 als Sieger vom Platz.“

    Auf der FCR-HP steht, daß man das Finale mit 0:3 verloren habe!!!

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  • Winter sagt:

    Tolle Leistung des Teams Kiel der Potsdamer Turbinen. Wolfsburg und Frankfurt waren sicherlich die Favoriten, aber Kemme & Co. haben´s gemacht! So kennen wir unsere Potsdamer Truppe – wir sind stolz auf Euch, jeden Tag aufs Neue!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, Detlef, ist korrigiert.

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