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Olympique Lyon holt Megan Rapinoe und Shinobu Ohno

Von am 9. Januar 2013 – 0.36 Uhr 11 Kommentare

Champions-League-Sieger Olympique Lyonnais hat seinen Kader zu Beginn des Jahres mit zwei hochkarätigen Verpflichtungen erweitert.

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So wechselt US-Olympiasiegerin und Flügelspielerin Megan Rapinoe genauso nach Lyon wie die japanische Weltmeisterin und Stürmerin Shinobu Ohno.

Rapinoe kommt für sechs Monate
Die 27-jährige Amerikanerin spielte zuletzt für Seattle Sounders und erhält einen Sechs-Monats-Vertrag. Sie soll dem Team dabei helfen, den dritten Champions-League-Titel in Folge zu holen. Die 28-jährige Ohno kommt von INAC Kobe Leonessa, dem Team, das zweimal in Folge die japanische Meisterschaft gewann. Ohno unterschrieb einen Vertrag über eineinhalb Jahre.

Megan Rapinoe

Megan Rapinoe gibt ein halbjähriges Gastspiel in Lyon © Nora Kruse / ff-archiv.de

Rapinoe und Ohno unisono begeistert
Rapinoe erklärt: „Ich freue mich, dass Lyon für sechs Monate meine neue Heimat wird. Ich bin begeistert über diese Herausforderung und darüber, Teil eines der besten Fußballvereine der Welt zu sein.“ Ohno meint: „Ich bin sehr glücklich, mich diesem großartigen Verein anzuschließen. Und ich verspreche, dass ich mein Bestes geben werde, die Erwartungen des Vereins und der Fans zu erfüllen.“

Champions League: Im Viertelfinale gegen Malmö
Im Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League bekommt es Olympique Lyonnais Mitte März mit dem schwedischen Meister LdB Malmö zu tun. In der heimischen Liga hat die Elf von Trainer Patrice Lair alle bisher 13 Spiele gewonnen bei einem Torverhältnis von 88:4.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Die Vertragsdauer bei Rapinoe verstehe ich nicht. Hat Lyon so eine Angst, ohne sie die CL nicht zu gewinnen? Oder hat man die Hoffnung, sie nach den 6 Monaten für länger zu verpflichten? Ist jemand lanzeitverletzt bei Lyon (Abily oder Necib)?

    Wenn die Vertragslaufzeit länger wäre, wäre es in meinen Augen ein richtig guter Wechsel – für beide Seiten.

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  • Winter sagt:

    Bei aller Klasse der Einzelspielerinnen und der Neuverpflichtungen, ich tippe die CL 2013 gewinnt ein anderer Verein.

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  • Grarincha sagt:

    Respect: Der Deal mit Rapinoe ist ganz großes Marketing !

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  • WalesGER sagt:

    Ich denke die kurz Vertragsdauer ist vermutlich dem Start der neuen US-„Profi“Fussballliga geschuldet…..

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ich stimme WalesGER da zu, außerdem denke ich, dass man in der Breite einfach nur besser aufgestellt sein will.

    Und natürlich kommt der Marketingeffekt dazu.

    @Winter: Ich sehe kein Team, dass Lyon auch nur im Ansatz gefährlich werden könnte!

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  • Winter sagt:

    @ Sheldon

    Warten wir ab!

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  • Towatei77 sagt:

    Naja, vielleicht verlängert Rapinoe ja auch nach sechs Monaten, wenn abzusehen ist, dass die US-Liga mal wieder kein Erfolg wird… 😉

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Die Vertragsdauer bei Rapinoe verstehe ich nicht.“

    Vielleicht will man erst einmal testen, ob ein Engagement bei einem europäischen Verein mit den Verpflichtungen der Nationalspielerin ggü. ihrem Verband (Länderspiele, Trainingslager auch außerhalb offizieller Abstellungsperioden) dauerhaft vereinbar ist (vgl. die Problematik bei A.Krieger/1.FFC Frankfurt).

    Eine spätere Vertragsverlängerung bleibt ja weiterhin möglich.

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  • speedy75 sagt:

    Das Engagement von Rapinoe wird wohl nur kurzfristiger Natur sein, zumindest deutet das ein Artikel auf fansoccer an, der auch die Namen Winters und Harris aufgreift. Auch diese beiden werden in der neuen NWSL spielen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @speedy75: Siehe in diesem Zusammenfassung folgenden Artikel bzw. die Liste der 55 Spielerinnen aus USA, Kanada und Mexiko:

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  • xXx sagt:

    Eine Vertragsverlängerung von Rapinoe bei OL wird es nach dem halben Jahr nicht geben.

    Laut Abby Wambach bei der PK zur Weltfußballerinnenwahl hat sich die gesamte US-Nationalmannschaft dazu VERPFLICHTET in der neuen US-Liga zu spielen.

    Das dürfte also vertraglich schon geregelt sein, dass sie dort kicken muss.

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