Petra Hauser bleibt Cheftrainerin beim FCR 2001 Duisburg

Von am 3. Januar 2013 – 12.57 Uhr 4 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg und die bisherige Interimstrainerin Petra Hauser haben sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis zum Saisonende verständigt.

So wird Hauser die Löwinnen anders als zunächst geplant nun doch auch in den kommenden Monaten trainieren.

Petra Hauser

Petra Hauser setzt die Arbeit beim FCR 2001 Duisburg überraschend fort © FCR 2001 Duisburg

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Engagierte Arbeit fortsetzen
Hauser erklärt: „Ich habe mich über die Anfrage des Vereins gefreut und helfe gerne. Die Arbeit mit der Mannschaft in den letzten zwei Monaten hat mir nämlich viel Spaß gemacht. Zusammen mit Andreas Kontra und dem gesamtem Team haben wir sehr engagiert gearbeitet und das wollen wir im neuen Jahr gerne fortsetzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich diese intensive Arbeit in der Rückrunde auch in positiven Ergebnissen niederschlägt.“

In Ruhe neuen Trainer suchen
Vorstandsvorsitzender Thomas Hückels meint: „Diese Entscheidung war für uns nach der endgültigen Trennung von Marco Ketelaer die denkbar beste Lösung; Pepe hat sich Respekt verschafft bei der Mannschaft und hat gute Arbeit geleistet. Außerdem muss sich das Team nun nicht auf einen dritten Übungsleiter innerhalb einer Saison einstellen und der Verein selbst hat genügend Zeit, in Ruhe einen neuen Cheftrainer für die nächste Saison zu suchen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Beobachter sagt:

    So hieß es beim FCR am 17.12. nach der Trennung von Marco Ketelaer: „Die verantwortlichen Gremien des FCR 2001 werden ab sofort mit Hochdruck daran arbeiten, um zum Trainingsauftakt im neuen Jahr eine neue Cheftrainerin bzw. einen Cheftrainer zu präsentieren.“
    Dass die Interimstrainerin weitermacht, ist das Ergebnis, wenn in diesen Zeiten beim FCR mit Hochdruck gearbeitet wird.
    Und doch ist es vielleicht eine gute Lösung, am Ende der Saison werden alle schlauer sein.

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  • FFFan sagt:

    Hört sich eher nach einer Verlegenheitslösung an…
    Auch die kurze Vertragsdauer lässt erkennen, dass man (vielleicht sogar auf beiden Seiten) nicht besonders überzeugt ist. Der Vorstand hofft, durch diese Entscheidung Zeit zu gewinnen für eine erfolgreiche Trainersuche, aber im schlechtesten Fall hat man am Ende für die Entwicklung der Mannschaft ein halbes Jahr verloren!

    Ist Hauser nun weiterhin ‚Interimstrainerin‘ oder hauptamtliche Cheftrainerin? Die beruflichen Gründe, die sie noch im Dezember am Weitermachen hinderten, scheinen ja nicht mehr zu bestehen.

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  • Sheldon sagt:

    Naja, ich denke schon, dass diese Entscheidung gewollt war. Man hat bei Duisburg die ganze Zeit ja klar zu erkennen gegeben, dass man mit Hauser langfristig arbeiten wollte, das Veto war zur Zeit immer auf ihrer Seite gewesen.

    Daher kommt anscheinend auch die kurze Vertragszeit, da Hauser selbst wahrscheinlich auch beruflich immer noch anders eingebunden ist.

    Für Duisburg ist es denke ich tatsächlich die Wunschlösung gewesen und sie werden versuchen, sie so lang es irgendwie geht zu binden.

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  • speedy75 sagt:

    Reinspekulieren in diese Entscheidung kann man viel. Vielleicht will ja auch jede der beiden Seiten erstmal abwarten die die Rückrunde verläuft um sich dann neu festzulegen.

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