Bad Neuenahr kürzt Etat für Saison 2013/14

Von am 17. Dezember 2012 – 13.27 Uhr 36 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC 07 Bad Neuenahr wird mit einem deutlich reduzierten Etat in die Saison 2013/14 gehen, will aber dennoch Jugendarbeit und Scouting verbessern und weiterhin eine Rolle in der Bundesliga spielen.

„Wir können auch in der Zukunft eine Rolle in der Bundesliga spielen, aber alles hat seine finanziellen Grenzen, die wir nicht überschreiten werden. Es gilt in erster Linie den Verein endlich einmal schuldenfrei zu stellen“, erklärte Präsident Bernd Stemmeler nach einer sechsstündigen Klausurtagung des SC 07 Bad Neuenahr im SETA Hotel in Bad Neuenahr.

Schwachstellen aufdecken, Lösungen finden
„Gemeinsam die Zukunft gestalten“ – unter diesem Motto analysierten beinahe das komplette Präsidium sowie Cheftrainer Colin Bell und Vereinsmanagerin Sandra Minnert die Stärken und Schwächen des Frauenfußball-Bundesligisten, erarbeiteten Lösungen zur Behebung der bestehenden Situationen und stellten die ersten Weichen für die Zukunft. Alle Bereiche des Clubs wurden auf den Prüfstand gestellt, auch die finanzielle Situation.

Anzeige
Klausurtagung des SC 07 Bad Neuenahr

Bad Neuenahrs Vize Stefan Gustav (li.) bespricht mit Trainer Colin Bell und Managerin Sandra Minnert die neuen Aufgabenbereiche © SC 07 Bad Neuenahr

Jugendarbeit und Scouting ausbauen
„Wir werden in den nächsten Monaten weiter unsere Hausaufgaben machen, die wir dem Verein und vor allen Dingen unseren Partnern  wie Lotto Rheinland-Pfalz und die Kreissparkasse Ahrweiler schuldig sind, die uns bisher auf dem schwierigen Weg begleitet haben“, so Stemmeler. Trotz eines für die nächste Saison deutlich reduzierten Etats – Zahlen wurden nicht genannt – wird der schon seit dem vorigen Jahr eingeläutete sportliche Weg weitergegangen. Neben der Jugendarbeit wird das Scoutingkonzept weiter ausgebaut und zusammen mit der DFB-Eliteschule versucht, Talente an die Ahr zu holen.

Infrastruktur und Organisation verbessern
„Wir haben schließlich was zu bieten“, erklärt Vize-Präsident Herbert Kommer. „1. Bundesliga, 2. Bundesliga und Juniorinnen Bundesliga sind mit Mannschaften des Kurstadtclubs besetzt. Dies ist nicht nur für Rheinland-Pfalz ein Alleinstellungsmerkmal auf das man stolz sein kann“. Auch die Verbesserung der Infrastruktur und der Organisation in allen Bereichen haben sich die Teilnehmer der Klausurtagung auf die Fahnen geschrieben.

Motivierter Trainer
So war auch Cheftrainer Colin Bell sehr angetan von den Ergebnissen der Zusammenkunft. „Die Intensität mit der hier gearbeitet wird, motiviert auch einen Trainer sehr. Ich denke der SC 07 Bad Neuenahr wird in Zukunft vor allem in der Region wieder mit anderen Augen gesehen.“

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Fehlt jetzt bloss noch die Hiobsbotschaft, dass Leistungsträger den Verein verlassen werden… 🙁

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ich kann mir vorstellen, an welcher (Personal-)Kostenstelle ab der nächsten Saison gespart wird… 🙁

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Das hört sich doch mal konstruktiv an! Sehr großen Respekt für die akribische Arbeit, die dort wirklich geschieht, da könnte sich denke ich so mancher andere Club eine Scheibe abschneiden.

    Ich finde es beeindruckend, wenn es dieser Club nur mit regionalen Sponsoren schaffen sollte, wirklich schuldenfrei da zu stehen. Das zeigt die großartige Arbeit, die dort betrieben wird.

    Mit der Kürzung des Etats dürfte zumindest der Transfer von Celia damit feststehen! Schade…

    (0)
  • HGD sagt:

    Ich denke mal,mit dem Weggang zeier Leistungsträger/Nationalspielerinnen dürfte der Schuß dann aber nach hinten losgehen–bestea und abschrechendes Beispiel ist ja zZt Duisburg.
    Man kann und sollte ersteinmal an die Strukturen des Vereins sowie dessen Umfeld gehen und nicht das wichtigste Kapital-Spielerinnen/Identifikationsfiguren der Fans verkaufen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @HGD: Es geht nicht darum, ob die Spielerinnen verkauft werden, Fakt ist nur, dass bisher nur 4 Spielerinnen einen Vertrag über die Saison hinaus haben (Almuth Schult, Aylin Yaren, Laura Störzel, Shelley Thompson).

    Die Verträge von Spielerinnen wie Leonie Maier, Peggy Kuznik und insbesondere Celia laufen allesamt aus. Und gerade eine Celia KANN man sich zur Zeit einfach meines Erachtens nicht leisten, zumindest, wenn das bedeuten sollte, dass man ein vergleichbares Angebot zu Frankfurt abgeben muss. Wenn der Etat gekürzt wird, muss man sich zwangsläufig von Spielerinnen trennen, insbesondere von teuren Spielerinnen.

    In Duisburg ist das auch passiert, ja, aber du musst dich nunmal als reiner FF-Verein zur Zeit entscheiden: Entweder, du gönnst dir eins, zwei Jahre riesigen Erfolg und gehst dann insolvent, oder du bist halt nur Mittelmaß, dafür aber finanziell solide.
    Ich bevorzuge das zweite Modell, weil nur das langfristig nachhaltigen Erfolg bringen kann!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Fakt ist nur, dass bisher nur 4 Spielerinnen einen Vertrag über die Saison hinaus haben (Almuth Schult, Aylin Yaren, Laura Störzel, Shelley Thompson).“

    Diese Information beruht vermutlich auf den Angaben bei ’soccerdonna‘. Diese sind jedoch nicht immer zuverlässig; laut Medienberichten haben beispielsweise die Neuzugänge Rachel Rinast, Kathrin Becker und Rebecca Knaak im Sommer Dreijahresverträge abgeschlossen, Ersatztorhüterin Neide Simoes einen Zweijahresvertrag. Auch andere Verträge könnten länger laufen. Seiten wie ’soccerdonna‘ und ‚weltfussball‘ tragen wohl als Vertragsende immer das Ende der laufenden Saison ein, sofern ihnen nichts anderes bekannt ist.

    (0)
  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Fakt ist, wir habens halt nicht dicke und dem Großteil der Fans (zumindest der Aktiven, die sich extrem mit dem Verein identifizieren) ist das auch bekannt. Solange aber immer am Ende der Saison 2 Mannschaften hinter uns stehen, ist uns das Recht. Wir sind sowieso nicht mit Titel, Triumphen und Ruhm „gesegnet“, was haben wir also zu verlieren? Ob wir am Ende der Saison 4., 8. oder 10. sind macht im Endeffekt auch nichts aus. Es gibt in Deutschland nunmal nur 3 Ziele im FF, die wertvoll sind: Meister, Champions-League Platz und DFB-Pokalfinale. Alles andere ist dann ja schon „Mittelmaß“ und dort bewegen wir uns seit Jahren!

    Wir müssen in Zukunft noch kleinere Brötchen backen, als wir sowieso schon tun, aber dennoch (oder vllt. sogar gerade deswegen?) ist mir vor der Zukunft nicht Angst und Bange!

    Unsere Jugendarbeit entwickelt sich hervorragend und sogar dahin, dass wir die beste in Deutschland haben können! Bereits jetzt haben schon einige U17 Spielerinnen (Becker, Knaack) Luft in der Bundesliga geschnuppert, waren sogar spielentscheidend beteiligt (Knaacks Vorlage gg. WOB).

    Unsere U17 spielt in der neuen Bundesliga eine gute Rolle, und das, obwohl diese in den meisten Spielen eine bessere U15 ist, da die U17 Spielerinnen häufig schon im Kader der Zwoten Mannschaft in der 2. Bundesliga aktiv sind, die sich auch dort für die Kaderzusammensetzung sehr gut schlägt!

    Einziges Problem dürfte sein, dass sich das erst in 2-3 Jahren in der Ersten Mannschaft bemerkbar macht, denn mit dieser steht und fällt das System der Jugendarbeit!

    Ich bin gespannt, aber guter Dinge!

    (0)
  • frosti sagt:

    Bei allem Respekt für Bad Neuenahr und aller Vernunft, die diese Entscheidung trägt.

    Für den FF und die Frauen-Bundesliga deutet sich da ein spürbarer Rückschlag an.

    Gerade genießen wir, dass auch Mannschaften wie Bayern, Freiburg, Essen und eben auch Bad Neuenahr (!!) den 3 wirtschaftlich stärksten Mannschaften und gemeinten Favoriten Punkte abnehmen können und dadurch ein wenig mehr Spannung aufkommt, da verabschiedet sich nach Duisburg mutmaßlich mit Bad Neuenahr eine weitere Mannschaft aus diesem Kreis, so dass in Zukunft wieder eine deutlichere Zweiklassengesellschaft (oder gar Dreiklassengesellschaft) entsteht.

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    @frosti: Das Wörtchen „mutmaßlich“ spielt hier die entscheidende Rolle. Bekanntlich schießt nicht Geld die Tore und hält den eigenen Kasten sauber. Bei kontinuierlicher und guter Arbeit, einem guten Trainergespann in allen Abteilungen und einer guten Vorstandsarbeit kann auch mit wenig Geld Einiges erreicht werden. Die Aussage, endlich schuldenfrei sein zu wollen, ist nur zu unterschreiben. Oder wie SCFanatikerXXL schrieb, letzten Endes kann es gleich sein, ob man 4., 7. oder 10. wird, so lange man nicht absteigt oder aber Meister wird. Das ist aber meines Wissens auch mit einem stärker finanziell belastenden Kader nicht passiert. Daher kann es nur richtig sein, dass man mit Nachdruck darauf drängt, finanziell auf soliden Beinen zu stehen und seine eigentliche Aufgabe darin sieht, die Großen gelegentlich zu ärgern und ansonsten möglichst viele gute Nachwuchsspieler auszubilden. Wenn dann tatsächlich viele Dinge richtig laufen, wer weiß, vielleicht sind in zehn Jahren ja sogar so viele gute Nachwuchspielerinnen im A-Kader, dass sie die Großen nicht nur ärgern, sondern überholen?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @frosti: Solange es eine derartig große Differenz im wirtschaftlichen Bereich zwischen den Verein gibt, wird es langfristig immer eine Zwei- bis Dreiklassengesellschaft geben. Denn über kurz oder lang ist es im freien Markt so, dass sich das beste Angebot durchsetzt. Und bei einer solchen Differenz im finanziellen Bereich kannst du das alles nicht mit anderen Dingen aufwiegen!

    Entweder du musst diesen Markt regulieren oder du musst mit dieser Mehrklassengesellschaft leben!

    (0)
  • waiiy sagt:

    Da das Ganze immer steht und fällt mit dem Geld, muss man eben auch immer die Einnahmeseite betrachten und wie diese langfristig optimiert werden kann. Da sehe ich bei den meisten Vereinen absoluten Handlungsbedarf. Man kann natürlich sagen, dass in Potsdam vielmehr Sponsoren sind. Aber auch die geben in der strukturschwachen Region (und selbst Berlin gehört dazu) nicht gern Geld aus. Aber man schafft es eben, mehr Zuschauer ins Stadion zu locken und so will doch der eine oder andere eine Werbebande füllen.

    In Bad Neuenahr kostet der normale Stehplatz 7 EUR. Das sind locker 3 EUR mehr als in Potsdam und sogar mehr als in Potsdam in der CL. Es mag sein, dass weniger Zuschauerpotential vorhanden ist und diese weiter fahren müssen. Aber diese Zuschauer zahlen dann auch noch mehr. Ich frage mich, wie viele es dann animiert, wiederzukommen bzw. noch Freunde mitzubringen. Auch damit sind Zuschauerzahlen wie 430 (BN) und 2.100 (TP) zu erklären. Und langfristig zieht öffentliches Interesse eben die Sponsoren an.

    Und wenn man ehrlich ist, nimmt man sowieso nicht so viel Geld mit den Zuschauern ein, als dass man auch nur einen Sponsor weniger gewinnen will, weil man weniger Zuschauer hat. Und Zuschauer muss man ziehen, wenn man Magneten wie Celia hat, damit sie dann auch da sind, wenn sie nicht mehr in BN spielt.

    Mit anderen Worten: ich finde es gut, dass über die Ausgabenseite nachgedacht wird. Aber ich denke, dass man vor allem nachdenken sollte, wie man langfristig mehr Einnahmen generiert und das sollte nicht über Eintrittskartenerlöse passieren sondern über mehr Zuschauer und steigendes mediales Interesse und gefolgt von mehr Sponsoren.

    Wenn ich mal spinnen darf: Coca Cola könnte sich als „bestes Wasser“ (Apollinaris) präsentieren und mit einer Million Einsatz einen Meistertitel holen, wenn in der Heimstadt von Apollinaris mehr Zuschauerzuspruch wäre. Und soweit ich weiß, hat Coca Cola keinen deutschen Meister unter Vertag…

    (0)
  • wolle sagt:

    Ich schreibe dann schon mal den Nachruf für den SC 07.
    Spekulieren wir mal ein bischen. Zuerst gehen wohl die N11-Spieler. Celia wird vielleicht nach Paris wechseln. So viel ich weiß wohnt ja auch ein Teil ihrer Verwandschaft in der Nähe von Paris. Almuth würde sicherlich Wobs Torwartprobleme lösen. Leonie Maier wird vom Spielerprofil Herrn Schröder gefallen.
    Und die Anderen? Von den 7 U19-Europameisterinnen von 2011 werden nicht viele übrig bleiben.
    Aber ich habe ja in diesem Forum gelernt, das man nicht jammern und nicht neidisch auf die finanzstarken Vereine sein soll. Freuen wir uns also auf eine Liga die noch einseitiger wird. Am besten verkleinert man die Liga wie von Frau Neid mal gewünscht. Aber dann nicht auf 10 Mannschaften, am besten direkt auf 4 Teams. Fft, Wob, TP und dann noch die Bayern. Dann können Sie wie schon jetzt die Meisterschaft unter sich ausmachen und die N11 hat noch mehr Termine frei für Länderspiele. Nach Duisburg ist BN der nächste Traditionsverein mit einer Fankultur der dann gegen den Abstieg kämpft. Aber Tradition ist ja auch nicht gefragt. Und Fans wie die Celtics in BN sind ja auch gefährliche Menschen, die randalieren und stecken Stadien in Brand. Die will man ja auch nicht. Die fahren auch noch auswärts zu jedem Spiel mit, manchmal sogar noch bei der U17. Ich kann jedem die Facebook-Seite der Celtics empfehlen.
    Wob spielte in BN als Tabellenführer, eigene Fans aber Fehlanzeige. Wenn Essen, Fft, Duisburg oder TP kommt, sind i.d.R. einige Fans dabei, und die machen sich auch bemerkbar.
    Ich mache mir ernsthaft Sorgen, wie man nächste Saison in der Liga bestehen will. Nur mit eigenen Talenten wird man den Klassenerhalt sicherlich nicht schaffen.
    So langsam muss man sich aber auch Sorgen um die Liga machen. Es wird immer einseitiger, langweiliger. Mich würden mal die bereinigten Zuschauerzahlen, die ohne Freikarten, interessieren. Selbst die Länderspiele in diesem Jahr waren fast unter Auschluss der Öffentlichkeit.
    Ich hoffe, ich muss in ein paar Jahren keinen Nachruf auf die Liga schreiben. Aber vielleicht habe ich ja dann auch schon die Lust daran verloren.
    P.S.
    Ich hoffe der letzte Schnellmerker hat begriffen, das einiges ironisch gemeint war.

    (0)
  • SC07FanatikerXXL sagt:

    @ wolle, ich kann dich jetzt nicht zuordnen, du scheinst ja öfters bei unseren Heimspielen zu sein?!

    Aufjedenfall mag ich dich für diese Sätze:

    „Aber Tradition ist ja auch nicht gefragt. Und Fans wie die Celtics in BN sind ja auch gefährliche Menschen, die randalieren und stecken Stadien in Brand. Die will man ja auch nicht. Die fahren auch noch auswärts zu jedem Spiel mit, manchmal sogar noch bei der U17. Ich kann jedem die Facebook-Seite der Celtics empfehlen.“

    Guter Mann/Frau! 😀

    (0)
  • Marcus sagt:

    So lange wir Erstklassig bleiben, ist das immer ein gutes Argument Spielerinnen anzulocken…..den wirklich bezahlen können nur die großen vier großen. Ob man jetzt nach z.b. Jena, Essen, Duisburg oder eben Bad Neuenahr wechselt das Entscheiden doch ganz andere Faktoren abseits vom Geld.

    @waiiy
    Es gab genug Schul bzw. Freikarten Aktionen und trotzdem sind die Massen großteils Ferngeblieben. Aber in einer Geiz ist Geil Welt, sind 10euro für ein Erstligaspiel nun wirklich unzumutbar.
    Desweiteren sollte sich so langsam herum gesprochen haben, das Coca-Cola kein Intresse am Frauenfussball hat und Apollinaris sich deswegen garnicht größer Engagieren darf. Vor wenigen Jahren standen die doch sogar schon auf dem bedruckten Trikots und nebst mit der Übernahme musste das ganze dann wieder Rückgängig gemacht werden.

    (0)
  • frosti sagt:

    @wolle
    Ja, an die 3 Genannten dachte und denke ich auch – und auch in dieser Richtung!
    Lassen wir uns überraschen!

    (0)
  • O. Christ sagt:

    Bad Neuenahr-Ahrweiler ist mit Abstand kleinste Stadt, die einen Verein der 1. BL beheimatet, die nächste Großstadt liegt jenseits der Bundeslandesgrenze. Die sind ungünstige Bedingungen im Hinblick auf das Einzugsgebiet regionaler Fans. Der Club müsste probieren, sich besser im Bonner Raum (solange noch eine prominente Bonnerin dort spielt) und im weiteren Großbereich als regionale Größe zu etablieren.

    (0)
  • AdiPreissler sagt:

    Der logische Sponsor für BN wäre Haribo, genauso wie man aus Bonn Zuschauer anlocken können sollte. Ich weiß jetzt nicht, ob die Landesgrenze da entscheidend ist, aber zwischen Bonn und Köln herrscht ja die übliche Nachbarschaftsabneigung und Bonn hat absolut Null in Sachen Fußball zu bieten, auch nicht bei den Männern. Ich nehme aber an, dass man das schon versucht hat…

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Tut mir leid, dein Vergleich zu Potsdam hinkt aber mal gewaltig! Du vergisst, dass Potsdam bereits in der DDR und auch heute noch einer der Olympiastützpunkte Deutschlands ist und damit quasi sämtliche Ausbildungsstätten zur Verfügung gestellt bekommt. Außerdem waren sie bereits in der DDR eine Macht. Das gilt für Bad Neuenahr generell nicht. Im Gegenteil, sie hatten mit der TSV Siegen lange die Macht im deutschen FF vor der Haustür.

    Und was zu den Fans in Bad Neuenahr: Tut mir leid, auch hier hinkt der Vergleich zu Potsdam. Anders als Potsdam hat Bad Neuenahr in einem Umkreis von 60, 70 Kilometern gleich mal 3-4 Topclubs im Fußball. Das heißt, wer wirklich Fußballfan ist, der geht zur Zeit eher zu Schalke und Dortmund als nach Bad Neuenahr. Und dafür hat Bad Neuenahr absolute Top-Fans!

    @wolle: Sieh mal nicht so schwarz. Ich glaube nicht, dass Celia nach Paris wechselt. Dafür sind ihre Leistungsschwankungen noch zu groß und man hat dort mit Tonazzi und Schelin bereits zwei Spielerinnen für diese Position. Dort wird vernünftige Kaderplanung betrieben, insofern denke ich nicht, dass man Celia dort unbedingt holen will. Ich sehe da eher Frankfurt ganz vorne.
    Die anderen beiden werden wohl zu den von dir beschriebenen Vereinen wechseln, aber was ist daran so schlimm?

    Letztes Jahr wurde Almuth Schult aus Magdeburg geholt. Bei ihr hatten sich die meisten FF-Fans noch verwundert die Augen gerieben, dass sie bei der WM dabei war. Seitdem blieb sie in 25 von 46 Spielen ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur 41 Tore. Das sind Spitzenquoten, insbesondere auch in der N11 (4 Gegentore in 9 Spielen, davon 7mal zu Null). Zum Vergleich: In der Saison 2010/11 hatte Bad Neuenahr allein in den 22 Bundesligaspielen 48 Gegentore.

    Ebenso, wer hätte gedacht, dass die Sindelfingen-Gruppe bzw. die Bad Neuenahr-WG (Maier, Rolser, Rolser, Doorsoun, Selensky) so überragend einschlägt? Damals sicherlich keiner. Ebenso wenig, dass Celia nach ihren vielen Verletzungen so ein überragendes Comeback gibt.

    Wieso also sollten andere Spielerinnen nicht ebenso einschlagen? Ich sehe keinen Grund, wieso Bad Neuenahr so abstürzen sollte. Bisschen mehr Vertrauen in die sportliche Leitung, bitte!

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    @AdiPreissler: Als Alt-Bonnerin kann ich Dir versichern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Haribo auch nur Irgendetwas sponsort bei nahe null liegt. Sie sponsorn ja nicht einmal den Bonner Fußball (dort gäbe es durchaus Potential, man hat nur das gleiche Problem wie viele andere Städte auch: fehlendes Geld) oder die Bonner Fechter, die international immer wieder auch für Medaillen sorgen, ja, sie sind nicht einmal bei den Herren des Volleyballs eingesprungen, als man relativ wenig Geld benötigte um in Liga 1 zu bleiben, ähnlich sah es auch bei den Damen des BG Rentrop aus (Basketball). Warum um alles in der Welt sollte sich Bonn (hochverschuldet mit Nothaushalt und Haushaltsstop) und ein Bonner Unternehmen in Rheinland-Pfalz und dazu noch in Bad Neuenahr (was ich schon wegen der Region sehr schätze) engagieren? Nur weil Celia dort spielt? Natürlich gäbe es noch die Möglichkeit auch in Bonn mehr Werbung für Bad Neuenahrs FF zu machen, allerdings erhält der Neuenahrer Verein in regelmäßigen Abständen im General Anzeiger relativ viel Raum, große Artikel, Erwähnungen etc. Die Identifikation der Bonner im Allgemeinen mit Bad Neuenahr ist gering, warum sollte es auch anders sein? Bad Neuenahr – Rheinland Pfalz, Ahrtal; Bonn – NRW, Rheinland. Da zieht es den Bonner doch eher rheinabwärts nach Duisburg. Und da FF im Allgemeinen keinen so guten Stand hat, ist das wahrlich Wunschdenken.
    Nichtsdestotrotz würde ich Bad Neuenahr niemals schon abschreiben, nur weil sie ihre Finanzen konsolidieren wollen. Es gibt noch keinen Grund, auf Bad Neuenahr oder gar die Liga einen Abgesang zu schreiben. Totgesagte leben bekanntlich länger.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Hör auf zu schreiben…

    Gelsenkirchen – Bad Neuenahr: 150 km
    Dortmund – Bad Neuenahr: 150 km

    Deine Argumentationen sind wirklich klasse recherchiert.

    PS: Wenn nur die Hälfte der Zuschauer, die in Dortmund keine Karten für die Heimspiele bekommen, die 150 km Weg auf sich nehmen, um Bad Neuenahr zu sehen, würde Bad Neuenahr schon geholfen sein.

    Aber ich sehe, dass es auch nicht gewollt ist, über neue Wege zu mehr Popularität nachzudenken und dass man die Sache aufgibt, weil es vor ein paar Jahren nicht geklappt hat. Dann soll es auch so sein. Dann braucht man aber auch keine Träne weinen. Ich sage es mal ketzerisch: die 400 Zuschauer fallen doch gar nicht auf und wenn sie Fans des FF sind, gehen sie halt in ein anderes Stadion…

    Vielleicht ist ein Stadionbesuch in Bad Neuenahr (bei weiterer Anreise, bei weniger Zuschauern, bei niedrigerem Tabellenplatz) einfach auch 75% mehr wert und diese Zuschauer sind (im Vergleich zu denen des deutschen Meisters) auch einfach elitärer. Immerhin hat man 100% mehr Nationalspielerinnen (BN: 2 / TP: 0).

    Vielleicht sollte man aber auch einfach anfangen, nicht immer zu sagen, was nicht geht…

    (0)
  • Thomas sagt:

    100% mehr von 0 = 2 ???????

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Thomas: 0 entspricht 0%, man für 2 für 100% ansetzt. Ich hatte jetzt neben Celia auch Almuth mit angerechnet, die ja etatmäßig die Nr. 2 ist in der N11.

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    @waiiy: Auch wenn ich Sheldon selten Recht gebe ;-): Letzten Endes ist es egal, ob es 70 oder 150km von Bad Neuenahr nach Dortmund sind (die andere Stadt kenne ich als BVBler nicht ;-)), Fakt ist, dass die beiden nächstliegenden größeren Städte – Bonn und Koblenz – einfach sehr viele Vereine in der Umgebung haben, zu denen sie bequem Anschluß finden. Sei es nach Mainz und Frankfurt oder eben Duisburg, Essen, Leverkusen, Köln oder eben im MF auch Dortmund. Und Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein BVB-Fan, der keine Eintrittskarte für den BVB bekommen hat stattdessen nach Neuenahr fährt, oder? Der schaut sich in der Sportbar seinen Verein an und nicht mehr. Neuenahr muss seine Stärken im Ahrtal nutzen, nicht in den großen Ballungsgebieten. Sich positiv in die Schlagzeilen bringen, Imagepflege zu betreiben ist aber doch auch kein Gegensatz zu soliden Finanzen.

    (0)
  • wolle sagt:

    Im Prinzip kann ich Sheldon zustimmen, allerdings sind es weniger Schalke und Dortmund. Köln und Lev liegen nun mal direkt vor der Haustür.
    Ich sehe die Situation aber kritischer wie du, weil sich in den letzten 3 Jahren die Situation aber auch geändert hat. Köln versucht den Sprung in die 1. Liga, Lev versucht selber junge Talente zu gewinnen und beide haben sicherlich das professionellere Umfeld. Die VW-Werkself holt auch verstärkt U17 oder U19 Nationalspieler zu sich. Vor allen Dingen kann Lev genau wie Wob seinen Spielerinnen einen Job im Unternehmen anbieten. Nicht umsonst sind in den letzten Jahren einige von BN nach Lev gewechselt.
    Richtig ist sicherlich auch was waiiy meinte, dass auch auf der Einnahmenseite was passieren muss, sonst sind die nächsten ausgebildeten Talente auch wieder weg. Aber wer selber mal in einem Verein gearbeitet hat weiß, wie schwierig es ist Sponsoren zu gewinnen. Und Die Eifelregion ist nun mal nicht die reichste Gegend und dünn besiedelt. Was aber sicherlich besser werden muss ist die Akzeptans in der „Stadt“ selber. Wenn ich vor dem Spiel auf den Parkplatz schaue kommen einige Zuschauer wie ich mit Anreise 50 km und mehr. Aber wenn dann wie gegen Wob nur 400 Zuschauer kommen ist das einfach zu wenig. Und das das liegt nicht an 7 Eure für ne Stehplatzkarte. Das bezahlt man heute auch schon bei höheren Amateurvereinen.
    Was mich für die Zukunft positiv stimmt, sind die letzten Äußerungen von Bell. Er nimmt das neue Konzept positiv auf, das deute ich mal das er verlängert. Am Anfang habe ich mich öfters über Ihn und seine Äußerungen aufgeregt, aber auch er hat dazugelernt und hat sich wirklich zum Positiven geändert. Ich hatte schon Angst, er ginge vielleicht am Ende nach Fft.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @wolle: Es ist sicherlich richtig, dass etwas auf der Einnahmenseite geschehen muss. Nun kenne ich zwar nicht die Zahlen bei Bad Neuenahr, doch ich denke schon, dass die absoluten Einnahmen in den letzten Jahren angestiegen sind. Sie steigen eben bloß nicht in einem derartigen Ausmaß wie die bei Wolfsburg oder Frankfurt. In relativen Verhältnissen wird man also finanziell abgehängt.

    Doch ich denke nicht, dass man sich nun von diesen Verhältnissen knechten lassen sollte! waiiys Vorschläge sind utopisch und nicht ernst zu nehmen. Wenn man weiterhin so erfolgreich arbeitet, dann stellt sich über kurz oder lang auch der Erfolg ein! Und etwas Positives gibt es ja: Irgendwann sind die Kader der großen Clubs voll. Weder Wolfsburg noch Frankfurt werden sich mehr als 30 Spielerinnen leisten und auch Potsdam hat seine maximale Kaderstärke mittlerweile erreicht. Das bedeutet, betreibt man weiterhin so gute Jugendarbeit, dann wird etwas irgendwann auch für einen selbst abfallen. Denn ich glaube nicht, dass Wolfsburg oder Frankfurt eine seiner Prestigespielerinnen abgeben wird. Je mehr und je besser man also Jugendarbeit betreibt, desto mehr bekommt man auch ab vom Kuchen und nähert sich den großen Clubs an, ohne das ganz große Geld von heute auf morgen bereitstellen zu müssen!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @Sheldon:
    „Ich sehe keinen Grund, wieso Bad Neuenahr so abstürzen sollte.“

    Das könnte ein schlechtes Omen sein. Du hast nämlich auch schon bei Duisburg keinen Grund gesehen, wieso sie abstürzen sollten, und doch ist es passiert…

    Außerdem verwechselst du offensichtlich Paris mit Lyon!

    (0)
  • Aldur sagt:

    Sheldon sagt:
    „Ich glaube nicht, dass Celia nach Paris wechselt. Dafür sind ihre Leistungsschwankungen noch zu groß und man hat dort mit Tonazzi und Schelin bereits zwei Spielerinnen für diese Position. Dort wird vernünftige Kaderplanung betrieben, insofern denke ich nicht, dass man Celia dort unbedingt holen will.“

    Schelin und Tonazzi spielen meines Wissens nach in Lyon. Bei PSG fehlt in der Offensive, abgesehen von Asllani, noch etwas die internationale Klasse, weswegen ich Paris wie wolle als wahrscheinlichste Option ansehen würde, sollte sie tatsächlich nach Frankreich wechseln. Andererseits gibt es für einen möglichen Wechsel nach Frankreich, abgesehen von ihrem persönlichen Background, keinerlei Anhaltspunkte, die mir bekannt wären.

    (0)
  • AdiPreissler sagt:

    @berggruen1

    Du hast Recht, ich habe auch lange in Bonn gelebt und Bad Neuenahr war aus der Welt, im Gegensatz zu Köln. Damals gab es auch noch kein Google Maps, wo man sehen kann, dass die physische Entfernung die gleiche ist, die mentale ist aber wohl unterschiedlich. Bonn bietet halt eigentlich ein strukturell geeignetes FF-Publikum. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die nach Leverkusen oder gar 1,5 Stunden nach Duisburg fahren, vielleicht noch nach Köln.

    Haribo hat halt einen Riesen-Werbeetat (50 Mio.), eine thematische Werbevorgeschichte (Wollt ihr Verlängerung? NEIN! Wollt ihr Elfmeterschießen? NEIN! WAS WOLLT IHR DANN? MAOAM!!! MAOAM!!!) und hat auch schon mal daran gedacht, die Zentrale nach Rheinland-Pfalz zu verlegen, aber da bräuchte es wohl noch einen Fußballbegeisterten im Vorstand oder dergleichen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Nochmal zur Klarstellung:

    Sheldon schreibt Sommer 2010: „Duisburg stürzt ab“ – dann wechselt Grings – Sheldon schreibt: „Duisburg bleibt dabei“

    Sheldon schreibt Sommer 2011: „Duisburg bleibt dabei“ – dann verletzt sich Hauer – Sheldon schreibt: „Für Duisburg wird es sehr schwierig“

    @FFFan, Aldur: Paris wäre tatsächlich ne Möglichkeit. Anhaltspunkte werden da schon geschaffen werden, wenn man Celia ne Million Jahresgehalt bietet, wird sie wohl kaum nein sagen können (will nicht wissen, wieviel Kollege Ibrahimovic verdient, im Sommer sollen ja angeblich Ronaldo und Mourinho kommen).

    (0)
  • karl sagt:

    @sheldon: Eine million Jahresgehalt halte ich fuer stark uebertrieben im Frauenfussball. Da hast du wohl den smilie vergessen. Ich glaube im FF kann man mit nem relativ normalen Monatsgehalt von 5 bis 10k schon sehr zufrieden sein, aber vielleicht irre ich mich ja 🙂

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:

    Du hast vor der Saison für Duisburg einen 5.Platz vorausgesagt, noch vor Frankfurt. Daran musst du dich messen lassen.

    Und du willst uns doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass die sportliche Misere allein an der Verletzung von Hauer liegt? Auch mit ihr wäre die Hinrunde für den FCR kaum anders verlaufen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @karl: Für Paris wäre das nen Leichtes, eine Million Jahresgehalt für Celia aufzubringen, wenn sie sie wirklich wollen.

    (0)
  • frafufan sagt:

    Wow, Bad Neuenahr muss das Budget kürzen und nun mehr auf regionale Sponsoren setzen. Das machen Vereine wie Jena oder Sindelfingen schon seit Jahren und kämpfen sich damit durch. Anerkennung vielleicht? Ich fände es schade, wenn insbesondere Sindelfingen absteigt.

    (0)
  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Der Unterschied ist, dass Jena eine Metropolregion ist. Während Bad Neuenahr, was Großunternehmen, Industrie etc. ein kleines Bauernkaff ist! Hier gibt es schlichtweg kaum regionale Sponsoren, die man ansprechen könnte! Und wenn doch, dann sind die bereits bei Vereinen wie TuS Koblenz, oder inzwischen auch den Vulkanladies (Handball) „engagiert“. Bad Neuenahr und die Region sind nicht gesegnet mit potentiellen Geldgebern!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @SC07: Na, nun trägst du aber auch groß auf! Jena ne Metropolregion? Tut mir leid, aber das kannst du beim besten Willen nicht behaupten! Die nächstgrößere Metropole ist Leipzig und die ist in etwa soweit weg wie der Ruhrpott von Bad Neuenahr. Oder halt Erfurt, aber ich bitte mal alle, die auf „Grünen Daumen“ gedrückt haben, einmal nach Erfurt zu fahren und sich dort umzuschauen. Da ist mit Wirtschaft aber mal gar nix los. Und auch Weimar und Gera sind – um es mit deiner Sprach zu sagen – „Bauernkäffer“!

    Und was die potentiellen Geldgeber angeht, der einzige Geldgeber, den es im Osten mit großer Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit gibt, ist der Solidarausgleich, ansonsten ist das meiste hier totes Kapital, zumindest noch zur Zeit!

    (0)
  • frafufan sagt:

    Danke Sheldon, dass du das richtig gestellt hast. Jena ist bei weitem keine Metropolregion. Und dort stehen sich die Vereine fast noch mehr auf den Füßen, was die Sponsorensuche betrifft (FC Carl Zeiss Jena, Jena Caputs, Science City Baskets, usw.) Also bitte erst erkundigen, SC07Fanatiker, bevor du solche Halbwahrheiten verbreitest.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar