Ali Krieger verlässt 1. FFC Frankfurt

Von am 15. Dezember 2012 – 17.10 Uhr 18 Kommentare

In den USA laufen die Vorbereitungen für den Start einer neuen Liga auf Hochtouren und die US-Spielerinnen in der Frauen-Bundesliga rüsten zur Rückkehr. Als Erste sagt Ali Krieger „Good bye Germany“. Und auch andere planen allem Anschein nach bereits ihren Absprung.

„Letzter Tag in Deutschland… danke an mein Team und meine Fans für all die Unterstützung und großartige Erinnerungen in den vergangenen fünf Jahren“, teilte Ali Krieger am Samstagvormittag via Twitter mit.

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Auch Cross auf dem Absprung
Und der Weggangvon Krieger dürfte erst der Auftakt sein, denn weitere amerikanische Spielerinnen planen allem Anschein nach bereits ihre Rückkehr in die USA. Auch FC Bayern Münchens Nicole Cross und Sarah Hagen deuteten via Twitter ihren Abschied an: „Pokalspiel in Hoffenheim. Ich werde es vermissen, auf Schnee zu spielen“, schrieb etwa Cross, während Hagen das Pokalspiel als „letztes Spiel der Saison“ betitelte.

Inzwischen hat Cross einen Weggang in der Winterpause ebenfalls via Twitter dementiert.

Ali Krieger

Ali Krieger verlässt nach fünf Jahren Deutschland © Herbert Heid / girlsplay.de

Neue Liga im Frühjahr
Hintergrund dürfte die Einführung einer neuen Liga in den USA sein, die im Frühjahr mit acht Teams an den Start gehen wird. In der Halbzeitpause des Länderspiels USA gegen China sollen heute Nacht deutscher Zeit in Boca Raton Name und Logo der neuen Profiliga enthüllt werden.

Dritter Anlauf
„Das Geschäftsmodell ist ganz anders als bei WUSA und WPS, sowohl was die Spielerinnen angeht, als auch das Marketing und auch die Stadien“, erklärte US-Soccer-Präsident Sunil Gulati bereits vor einigen Wochen.

„Wir brauchen ein tragfähiges Modell: weniger Hype, mehr Leistung. Wenn wir die Leistung haben, kommt der Hype von selbst.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Spielerfrau sagt:

    Natürlich passt(e) Ali Krieger zu Frankfurt.

    Eine bewundernswerte Spielerin, die selbst nach ihrer schweren Verletzung (und der verpassten Olympia-Teilnahme als Spielerin) sich nie beklagte und wieder aufstand.

    Sie ist eine der Spielerinnen einer Generation, die auf dem Spielfeld alles gibt, und sich immer um ihre Fans kümmert – sich selbst dabei aber nie zu wichtig nahm, sondern sich immer im Dienste des Mannschaftssportes engagierte.

    Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute – und hoffe, dass es noch einen Abschied am Brentanobad gibt.

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  • waiiy sagt:

    @Spielerfrau: Du hast geschrieben:

    „Natürlich passt(e) Ali Krieger zu Frankfurt.“

    und

    „Sie ist eine der Spielerinnen einer Generation, die auf dem Spielfeld alles gibt, und sich immer um ihre Fans kümmert – sich selbst dabei aber nie zu wichtig nahm, sondern sich immer im Dienste des Mannschaftssportes engagierte.“

    Und wieso passt sie dann nach Frankfurt? 😉

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  • speedy75 sagt:

    @Spielerfrau
    Sehr guter Kommentar so sehe ich das auch wie ich schon weiter oben im Thread erwähnt hatte. Allerdings scheinen solche Spielerinnen beim FFC wohl nicht mehr erwünscht zu sein.

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