Wolfsburg Herbstmeister, Potsdam holt auf

Von am 2. Dezember 2012 – 21.57 Uhr 73 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat sich die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga gesichert. Dafür genügte den „Wölfinnen“ am elften Spieltag ein 2:2-Unentschieden beim SC 07 Bad Neuenahr. Dahinter konnte Verfolger 1. FFC Turbine Potsdam drei Punkte zwischen sich und den 1. FFC Frankfurt bringen, denn die Hessinnen unterlagen beim FC Bayern München.

2:1 (1:1) stand es am Ende für die Münchenerinnen, obwohl sie einen frühen Rückstand wegstecken mussten.

Doppelpack von Sarah Hagen
Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes brachte die Frankfurterinnen vor 530 Zuschauern schon in der dritten Minute mit 1:0 in Führung, doch Sarah Hagen (28.) glich noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die US-Amerikanerin mit ihrem zweiten Treffer (46.) zum 2:1-Endstand.

Anonma und Ogimi schießen Gütersloh ab
Da der 1. FFC Turbine Potsdam zeitgleich einen ungefährdeten 5:0 (2:0)-Erfolg gegen Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 einfuhr, sind die Potsdamerinnen nun mit 25 Zählern alleiniger Tabellenzweiter vor dem 1. FFC Frankfurt (22). Vor 1420 Zuschauern erzielte Genoveva Anonma die ersten drei Treffer (18./40./57.). Im Anschluss schraubte Weltmeisterin Yuki Ogimi (66./83.) das Ergebnis in die Höhe.

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73 Kommentare »

  • H2O sagt:

    einige Gedanken zum Spieltag:
    – Für Jena freut mich der Sieg ungemein.
    – Potsdam und seine Fans durften endlich auch mal wieder jubeln. In letzter Zeit mussten sie einiges mitmachen und so haben sie sich hoffentlich wieder aus ihrem kleinen Tief herausgekämpft.

    – Ich hätte es schöner gefunden, wenn Frankfurt gewonnen und die Spitze noch etwas gedrängter wäre aber es hat nicht sein sollen.
    Sarah Hagen ist wirklich super… würde mich nicht wundern wenn auch andere Vereine an ihr mal Interesse anmelden würden.

    Zum Spiel BN vs. WOB wurde ja im anderen Thread ja schon einiges geschrieben. Ein Ergebnis was in ordnung geht und die Liga spannend hält.

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  • Michele sagt:

    Was hat Meike Weber eigentlich verbrochen? Da fallen Krieger(angeschlagen auf der Bank) und Laudehr aus und was macht der Herr Trainer? Er stellt Jezz Wich auf die 6er Position! Wenn ich Meike wäre, käme ich mir zimlich verschaukelt vor! Es waren huete einfach so viele Fehler in der Aufstellung, dass ich der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen kann! Crno musste auf der offensiven Aussenbahn spielen und Wich auf der „6“. Warum hat nicht Weber, die Krieger Position übernommen, Smisek neben Mel die Doppelsechs und Schmidt wie die Spiele zuvor die Aussenbahn?

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  • be sagt:

    Aus Potsdamer Sicht ist dieser Spieltag sehr gut ausgegangen, auch wenn im Potsdamer Spiel selbst noch Luft nach oben gewesen wäre. Nachfolgend meine Einschätzung zum Spiel Potsdam-Gütersloh.

    Erfreulich: Etwas Schneeregen gab es kurz in der 1. Halbzeit, die Sonne scheint nicht 😉 und Añonma trifft! Der Hattrick dürfte auch gut für ihr Ego gewesen sein. Dabei war die Szenerie beim ersten Tor etwas unübersichtlich, denn irgendwie lagen auf einmal Giuliani und eine weitere Gütersloher Spielerin auf dem Rasen und mussten unmittelbar behandelt werden. Da war es zunächst sehr still im Stadion, aber beide konnten glücklicherweise weiterspielen. (unter anderem deshalb auch die lange Nachspielzeit in der Ersten)

    Ansonsten war das Spiel auf Potsdamer Seite vor allem in Halbzeit eins wieder einmal von zahlreichen Abspielfehlern geprägt und es gab recht wenig Zwingende. Göransson hatte (glaube) zweimal den Abschluss kurz vor dem Tor von links nicht selbst gesucht und die Murmel nochmal abgespielt, was jeweils in die Hose ging. Und das vor den Augen Sundhages… Die zweite Halbzeit sah da etwas besser aus. Ogimis Freistoßtor war ein herrlich abgeklärtes Ding.

    Güterslohs Abwehr hat die Räume recht gut zugestellt und sich häufig an Abseitsfallen versucht. Giuliani stand insbesondere in Halbzeit zwei auch schon mal außerhalb des Strafraums – an Selbstbewusstsein mangelte es den Gästen nicht. So richtig Angst vor einem Gegentor hatte zumindest ich aber nicht, Naeher war bei den paar Torschüssen stets auf dem Posten. (Wo verdammt bleibt eigentlich ihre Vertragsverlängerung?!) Gütersloh ist in Summe halt nicht Wolfsburg, und das Ergebnis hätte, so Potsdam derzeit in besserer Form wäre, auch höher ausfallen können (vielleicht auch müssen, falls es zum Saisonende um das Torverhältnis geht). So wird es auch darauf ankommen, den armen Sindelfingern ordentlich einen reinzudrücken (nachdenklich der Kommentar auf dessen Website, dass derzeit nicht sicher ist, ob man überhaupt eine Trainingsmöglichkeit bis zum kommenden Wochenende realisieren kann).

    Schön, dass dem Potsdamer Nachwuchs (Bremer und Meister) die Möglichkeit gegeben wurde, etwas Erstligaspielpraxis zu sammeln. Und dass Demann auch wieder auf der Bank saß.

    Ein etwas strittiges Abseits gab es, ansonsten ging die Schiedsrichterentleistung meiner Meinung nach in Ordnung.

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  • FFFan sagt:

    @ Michele:

    Danke für die Erklärung! Als ich die Frankfurter Aufstellung gelesen habe, habe ich mich schon gewundert, dass der FFC mit drei Mittelstürmerinnen spielt…

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  • Jennifer sagt:

    @Michele: Weisst du (oder jemand aus der Frankfurter Ecke) vielleicht etwas über einen neuen Trainer? So kann es ja wirklich nicht mehr weiter gehen! Wenn man da das Potenzial sieht, dass nicht abgerufen werden kann, treibt es einem als FFFan schon fast das Wasser in die Augen.

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  • waiiy sagt:

    @Michele: Vielen Dank für diese sehr aufschlussreichen Äußerungen zur Aufstellung von Frankfurt. Das erklärt in der Tat einiges.

    Da sieht man wohl wieder mal die Schule von Kahlert. Ich denke, auf Dauer hilft wirklich nur ein richtiger Umbruch um Trainerteam, nachdem man in den letzten Spielen zumindest gewonnen hat. Das wäre auch für die Mannschaft das richtigere Zeichen.

    Die Bayern werden für Frankfurt langsam zum roten Tuch…

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  • Katerli sagt:

    @be: Am Samstag stand in der MAZ ein großer Bericht über Näher, daraus ging hervor, dass sie mehrere Angebote aus den USA hat und über Weihnachten zu Hause eine Entscheidung treffen wird. So sehr ich mir wünsche, dass diese für Potsdam ausfällt, so sehr befürchte ich, dass sie ihren Vertrag nicht verlängert. Wenn Sie sich für die Nationalmannschaft zeigen will, wird sie wahrscheinlich in Potsdam kaum gesehen werden ;-(
    Apropos, ich hab das hier schon mal gefragt: Was ist mit Felix? Nicht mal mehr auf der Bank, auch kein Einsatz in der Zweiten??

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  • Kralle sagt:

    @Jennifer
    Man munkelt, das Stephan Fröhlich (erst seit 4 Wochen Trainer der 2. Mannschaft vom FFC)übernehmen soll.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @be,
    „(Wo verdammt bleibt eigentlich ihre Vertragsverlängerung?!)“

    laut MAZ wird sie sich in der Winterpause entscheiden.

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  • Chris sagt:

    @be

    Bezüglich Naeher, in einem Artikel von der MAZ, kann man lesen das sie noch unentschlossen ist wie es mit ihr weitergehen wird

    Hier der gesamte Artikel:

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  • jochen-or sagt:

    Bernd Schröder fand das Spiel recht schwach. Tatsächlich spielte Turbine nur zeitweise nach der Pause einigermaßen zwingend gegen eine harmlose Gütersloher Mannschaft.
    Bei aller Sympathie finde ich, dass einiges im Argen liegt, weil das Potential einzelner Spielerinnen eher nicht internationalen Ansprüchen – also der CL-Reife – genügt.
    Bereits aus der Abwehr heraus muss das Spiel kontrolliert aufgebaut werden. Babett hat dies recht ordentlich beherrscht. Weder Jaques, die die Bälle unkontrolliert nach vorne schlägt, noch Singer können dies und ich sehe da auch keinen Ersatz, der dazu fähig wäre.

    Dort hinten muss m.E. unbedingt was geschehen. Ulla spielte gestern im Mittelfeld und ihr kann ich jedenfalls gutes Spielverständnis bescheinigen, auch wenn der Druck aus dem Mittelfeld gestern nur mäßig war, was auch an ihr lag. Yuki war allerdings dort gestern ordentlich – ihre Ballbehandlung und Ballsicherung ist wirklich Weltklasse. M.E. könnte man sie auch zu einer offensiven Mittelfeldspielerin „umstricken“.Teilweise spielt sie dies ja auch.

    Mirlach erscheint mir überfordert und wurde neuerlich zu Recht ausgewechselt. Es fehlten deutlich die Ideen von Pat Hanebeck.

    Ordentlich spielte und vor allen Dingen auch für entwicklungsfähig halte ich Sarah Doorsun. An der könnte Turbine noch mal viel Freude haben.
    Lisa und auch Antonia (unter den Augen der supersympathischen, uneingebildeten Pia Sundhage)spielten unter ihren Möglichkeiten, so dass einmal mehr Genoveva und Yuki für das dann doch deutliche Ergebnis sorgen mussten.

    Dies darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Leistung der Mannschaft neuerlich mäßig war. Nicht zu Unrecht meinte der Gästetrainer, dass es schön (und auch möglich) gewesen wäre, Turbine mit einem knappen Ergebnis erreichbar zu halten und unter Psychodruck zu setzen – wie den Gästen das ja in Frankfurt gelungen ist.
    Auch gestern gab es gegen Ende zumindest eine Riesenchance für die Gäste.

    Gut, dass Turbine vor der Winterpause mit Sindelfingen und Sand zwei auch mit einer ersatzgeschwächten Truppe wohl leicht schlagbare Gegner vor sich hat.

    Schröder kündigte Verstärkungen für die 2. Halbsaison an, ohne jedoch Namen zu nennen.
    Ob dies die beiden mit Eltern anwesenden Hegerberg-Sisters sein werden und – vor allen Dingen – sein können, mag dahingestellt sein. Andrine erinnert ein wenig an Marie-Luise Bagehorn.
    Ada – nur durch eine Verletzung noch als Torschützenkönigin der Toppserien von Herlovsen abgefangen – hat sicherlich riesiges Potential. Aber im Sturm liegt momentan nicht das Problem.
    Auch müssten sie überhaupt wollen. Immerhin schienen sie von der Atmosphäre angetan, die gestern wieder bei 1430 Zuschauern bei um die 2 Grad top war.
    Wenn Yuki gehen sollte, wäre Ada sicherlich eine Kandidatin und Schröder täte für deren Entwicklung sicherlich beiden gut.

    Er erwähnte positiv die eingewechselte Brehmer und meinte, dass er wieder ein paar deutsche Spielerinnen an die Bundesliga ranführen möchte.

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  • speedy75 sagt:

    War am WE in Leverkusen und habe mir das Spiel zwischen Bayer und Sindelfingen angeschaut. Die Zuschaurresonanz war mager waren nur knapp über 100 Besucher da. Der Sieg von Leverkusen war deutlich und hätte noch höher ausfallen können,für Sindelfingen wird es immer enger. Beste Spielerin bei Sindelfingen war wieder mal Torfrau Simone Holder, die sogar noch einen Strafstoss hielt. Auf der Gegenseite durfte sich gegen Ende der Partie auch noch die Torfrau von Bayer Anna Klink mit 2 Paraden auszeichnen.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @jochen-or,

    in einem Artikel der MAZ steht, daß TP den Schwestern Ada (17 Jahre) und Adrine Hegerberg (19) ein Vertragsangebot unterbreitet hat.

    Mal sehen wer die Dritte ist.

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  • fisch sagt:

    Hier nachfolgend noch ein Auszug aus dem Beitrag auf der Turbine-Homepage zum gestrigen Spiel gegen Gütersloh bezüglich des viel gescholtenen Potsdamer Anhangs:
    Ein Kompliment wollte FSV-Trainer Markus Graskamp abschließend noch Publikum und Atmosphäre im „Karli“ machen: „Wir haben in den vergangenen Jahren auf vielen Plätzen gespielt. Solch eine Atmosphäre wie hier in Potsdam haben wir noch nirgendwo erlebt. Das ist leider auch nicht so typisch für den Frauenfußball. Die Stimmung hat mir sehr gut gefallen, mir hat es als Trainer großen Spaß gemacht, das heute zu erleben. Die Zuschauer waren sehr fair und haben auch unseren Spielerinnen applaudiert, insgesamt war es eine tolle Atmosphäre.“

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  • grammfon sagt:

    Entgegen dem, was hier manchmal so diffamierendes über das potsdamer Publikum geschrieben wird, hier ein Zitat vom Gütersloher Trainer nach dem gestrigen Spiel:

    Ein Kompliment wollte FSV-Trainer Markus Graskamp abschließend noch Publikum und Atmosphäre im „Karli“ machen: „Wir haben in den vergangenen Jahren auf vielen Plätzen gespielt. Solch eine Atmosphäre wie hier in Potsdam haben wir noch nirgendwo erlebt. Das ist leider auch nicht so typisch für den Frauenfußball. Die Stimmung hat mir sehr gut gefallen, mir hat es als Trainer großen Spaß gemacht, das heute zu erleben. Die Zuschauer waren sehr fair und haben auch unseren Spielerinnen applaudiert, insgesamt war es eine tolle Atmosphäre.“

    Quelle:

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  • Ina sagt:

    @Katerli

    Was Felix betrifft, so war sie wohl mindestens die letzten 2 Wochen krankgeschrieben. Dies hatte Inka bei Turbine zum Anfassen erwähnt. Was genau es ist/war (ob Verletzung oder Infekt) wurde jedoch nicht gesagt. Ich denke, dass sie nun wieder trainiert.

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  • herrs schulze sagt:

    Es ist doch erstaunlich, wie beim FFC immer wieder die Ergebnisse und das schlechte Spiel weginterpretiert werden. „Unnötig“ meint der Trainer. Einen „München-Fluch“ sieht der Manager, ohne dessen selten ergiebige Meinung wohl nichts geht.
    Dabei wird stets auf die Tabelle geblickt, als gäbe es kein Verlieren mehr. Und ausgeblendet, dass nach der Vorrunde der Rückstand auf Platz zwei und Potsdam größer ist als der Vorsprung vor den (tollen) Kickerinnen aus Freiburg auf Platz 4. Immerhin hat Noch-Trainer Dahm das Saisonziel leicht nach unten korrigiert.
    Schaut man sich die bisherige Saison an, so liegt die erneute Niederlage in München selbst eingedenk der schwachen Gesamtform der Bayerinnen vollkommen im Rahmen der Erwartungen. Überraschend wäre demnach eher ein souveräner Sieg gewesen.

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  • xXx sagt:

    Tja, mit Selbstkritik und die eigenen (nicht funktionierenden) Methoden mal hinterfragen, das gibts in Frankfurt halt nicht. Lieber wird immer alles schön geredet (egal wie schlecht es läuft) und sich gewundert, dass sich trotzdem nie was ändert.

    Und so wird sich beim FFC Frankfurt auch nichts ändern und der andauernde Misserfolg (gemessen an den finanziellen Möglichkeiten) auch in der nächsten Zeit so weiter gehen.

    Einfach jedes Jahr den Kader um ein paar Nationalspielerinnen erweitern, irgendeinen Ja-Sager als Trainer installieren und hoffen, dass sich der Erfolg nach Jahren wieder von alleine einstellt, ohne selber mal die letzten erfolglosen Jahre aufzuarbeiten, das reicht halt nicht.

    Da hilft auch der „beste“ und teuerste Kader nix.

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  • maxsee sagt:

    Bernd Schröder sollte die Kirche im Dorf lassen und den lieben Gott einen guten Mann sein, der nun einmal kein Fußballexerte sein kann (dass gilt auch für manchen Kritiker auf dieser Seite).
    Wenn man. wie Turbine, einen derartigen Aderlass in der Saison 2010/2011 hinnehmen und dazu mit dem neuen Kader ein derartiges Lazarett ausgleichen muß, dann ist m.E. der 2. Tabellenplatz den der Restkader erspielt hat, ein ordentliches Ergebnis. Auch wenn man hohe Ansprüche hat.
    Ruhe, Sachlichkeit und Entscheidungsfreude waren schon immer Turbines Tugenden. Auch glückliche Spielausgänge gehören dazu; das gab es auch indenvergangenen vier Meisterrunden.

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  • grammfon sagt:

    @fisch: Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass wir in der gleichen Minute das gleiche Zitat posten… 😛

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  • Sheldon sagt:

    @speedy: Ich denke, dass es Sindelfingen in diesem Jahr wohl leider ähnlich ergehen wird wie den Mädels aus Herford vor zwei Jahren. Schade, aber da sieht man mal wieder, wie groß doch noch die Lücke zwischen 1. Liga und 2. Liga ist, gerade wo jetzt auch Gütersloh auf einem Abstiegsplatz steht und durch den Sieg von Leverkusen schon 3 Punkte Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen hat. Das wird sehr schwer werden.

    Zu Frankfurt ist nur zu sagen, dass die Mannschaft den schleichenden Weg in die Bedeutungslosigkeit antritt. Dieser Abwärtstrend zieht sich schon seit Jahren hin und wurde nur durch die eine Saison 2010/11 einmal kurz durchbrochen. Doch gerade im letzten Jahr hat man schon Spuren sehen können, dieses Jahr wird man vielleicht in der Rückrunde noch durchgereicht. So, wie es momentan aussieht, könnte man sogar noch den 3. Platz vor der Winterpause verlieren, wenn man gegen Jena patzt und Freiburg die „Pflichtaufgabe“ gegen Leverkusen meistert. Natürlich kann es genauso gut andersherum laufen, ich sehe allerdings diesen Fall gar nicht so unwahrscheinlich.

    Und dann wird es auch eng mit namhaften Verpflichtungen, denn viele Spielerinnen haben auch so etwas wie ein Gehirn, dass nicht nur auf Geld schaut, sondern das realisiert: Sportlich ist mit Frankfurt nichts mehr zu holen. Der Anschluss an die Ligaspitze kann bereits in dieser Saison noch völlig abreißen.

    Zeit, das Konzept zu überdenken!

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  • Detlef sagt:

    @jochen-or,
    Deinem Bericht kann ich in den meisten Fällen zustimmen!!!
    Allerdings fällt mir Deine Kritik an der Abwehr und auch an MIRLI etwas zu „grundsätzlich“ aus!!!
    Sie schließt eigentlich die Möglichkeit aus, daß sich alle Angesprochenen noch weiter entwickeln und auch verbessern können!!!
    Was man bei aller berechtigter Kritik nämlich nicht vergessen sollte, auch BABBS und SCHMIDTI haben in Potsdam nicht von Beginn an sofort Spitzenleistungen gezeigt!!!
    Auch sie haben Zeit zum aneinander gewöhnen gebraucht!!!
    Wie man jetzt in Frankfurt sieht, kann man so eine „Erfolgsgeschichte“ auch nicht so einfach in ein völlig anderes System verpflanzen!!!

    Durch die immer wieder geänderte Startaufstellung ist bei TURBINE ein richtiges Einspielen derzeit nur sehr eingeschränkt möglich!!!
    Diese Zeit muß man der Mannschaft einfach geben, auch wenn es zugegebenermaßen auf den Rängen oft zum Haare ausraufen ist, wenn einfachste Pässe nicht ankommen!!!
    Und genau hier wiederspricht sich Schröder mE nach selber, wenn er einerseits vom schlechten Spiel unserer Mannschaft spricht, aber im selben Atemzug die präkäre Personalsituation erwähnt!!!
    Wer ist denn dafür verantwortlich, daß die Reservistinnen kaum Spielpraxis bekommen haben, als die Leistungsträgerinnen noch unverletzt im Stammkader standen???

    ALEX und HELEEN haben nach anfänglichen Schwierigkeiten ihre Leistungen stabilisiert!!!
    Was noch verbesserungsfähig wäre ist die Koordinierung der Abwehr, was wiederum Aufgabe der Abwehrchefin ist!!!
    Diese spielte gestern auf der defensiven Sechs, was mE nach ein kluger Schachzug von Schröder war!!!
    Leider traute sich ULLA aber nicht, mal selber aufs Tor zu schießen!!!
    Aber sie eroberte viele Bälle im Mittelfeld, und leitete sie klug weiter!!!

    Ich denke man muß jetzt die letzten beiden Spiele noch erfolgreich hinter sich bringen, und dann im nächsten Jahr mit wieder genesenden-, und/oder neu verpflichteten Spielerinnen wieder ganz oben anzugreifen!!!!!!

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  • fisch sagt:

    @ grammfon
    Den Zufall glaubt uns eh keiner, war aber einer, Turbinefan-Ehrenwort. Bei gleicher Freigabezeit hätte Nora ja nun wirklich einen Beitrag der zwei Absender mit gleichem Inhalt ignorieren können. Ich hätte es ihr nicht übel genommen. Da sieht man aber auch, dass unser Ruf uns nicht egal ist, wenn auch wir wie überall nicht frei von einzelnen Chaoten sind.
    Ich darf in diesem Zusammenhang auch meinen Beitrag von gestern um 22.11 Uhr zum Thema „Wolfsburg will Serie ausbauen, Frankfurt Revanche“ erwähnen, wo dieser Thread auch hingepasst hätte.

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  • dragonfly sagt:

    fisch & grammfon
    Es wird nichts diffamierendes über die Potsdamer Fans geschrieben sondern nur was der Realität entspricht!
    Bei einem 5:0 ist die Welt ja auch in bester Ordnung.
    Bei einer Niederlage und wenn die lieben „Fans“ sich ungerecht behandelt fühlen, dann sind die Chancen, daß die Fäkalsprachpraktizierenden zum Einsatz kommen sehr hoch.
    Unternehmt endlich was dagegen! Solche Personen habt Ihr doch gar nicht nötig!

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Ich sehe kein Problem darin, wenn Fans ihre Emotionen zeigen und auch mal auf den Rängen durchdrehen. Solang man nicht handgreiflich wird, oder die Beleidigungen homophob, sexistisch oder rassistisch sind, sollte doch jedem zustehen seine Emotionen zeigen zu können, egal ob positiv, oder negativ. Wir leben sowieso schon in einer Welt, in der man ständig unter Beobachtung der Gesellschaft lebt und man „bloss nicht auffallen“ darf…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Unabhängig von allem Für und Wider, egal ob nun Verteidigung oder Mittelfeld, von Trainerseite wurde vor dem BL-Start die Aussage getätigt, dass man die Abgänge von den 3 (Babs, Schmitti und Viola) durch Neuverpflichtungen von Elsig, Winters und Mirlach 1:1 kompensiert hat! Das kurzfristig Elsig durch die „Notverpflichtung“ Jaques ersetzt werden mußte, ist, wie sich herausstellte kein geeigneter Ersatz – Beide sind zu unterschiedlich und zwar in allen Belangen! Jaques ist für mich sowas wie die belgische Krahn, wegen der nahezu identischen techn. Limitierungen!
    In so manchem Spiel sind Abwehrfehler in der Vorsaison im Verbund besser gelöst und ohne große Gegentreffer ausgeglichen wurden. Hier war die Routine und Souveränität von Babs die glasklaren Faktoren und etwas oberflächlich gedacht, diese durch eine, auf dieser Position nicht Eingespielte, ersetzen zu können.
    Ich meine festzustellen, dass u.U. die finanziellen Mittel, die eine Weiterbeschäftigung der 3 (falls die Bezüge Zünglein an der Waagschalen waren), durch die Vielzahl von Verpflichtungen weiterer Spielerinnen, inkl. der 3 avisierten und auch Yango, an oder sogar über die finanzielle Schmerzgrenze des Vereins gehen.
    Unterm Strich sind die Gehälter von Anja und Maggie auch eingespart worden und konnten in andere Verträge einfliessen, um diese zu günstigeren Konditionen (wozu auch sonst?) verlängern zu können.
    Bei Turbine streckt man sich mittlerweile zur Decke, um den sportlichen Niedergang einzudämmen! Ob allerdings der erhoffte Schub einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Viel wird auch davon abhängen oder zumindest abzuleiten sein, wie Naeher sich entscheiden wird. Den Abgang von Singer, der im Zusammenhang mit einem Naeher-Wechsel zurück in die WPS, eintreten könnte, dramatisiere ich keinesfalls. Sie hat mich i.d.R. mit ihren überwiegend durchschnittlichen Leistungen nicht sonderlich vom Hocker gerissen – da ist z.B. Lückel von Gütersloh auch nicht schlechter.
    Meine Bedenken bzgl. der finanziellen Situation bei Turbine entspringen u.a. auch der Mitgliederwerbeaktion vom vergangenen WE und den zahlreichen, neu gewonnenen Sponsoren. Diese Dimensionen sind ungewöhnlich, neu und von daher schon sehr auffällig. Von den Preisen des Fanshops, deren Tendenz nach oben zeigt, will ich gar nicht mal schreiben… Ob die Sponsorengelder sinnvoll in Verstärkungen einfliessen und eben nicht zu Fehlinvestierungen mutieren, wird sich zeigen, aber leisten wird man es sich auf Dauer nicht können. Man ist auch auf UEFA-Gelder angewiesen, die jedoch nur bei einer CL-Quali fliessen, und dort sind wir noch nicht angelangt!
    Fakt ist, das eine Tendenz bei Turbine, ähnlich der bei Energie Cottbus vor einigen Jahren, überwiegend ausländische Spielerinnen in der Startelf stehen zu haben, nicht meine Zustimmung findet.
    Ich meine, dass die Identifizierung mit dem Verein darunter leidet, Sprachbarrieren u.a. ein Teambuilding gefährden und die Kommunikation in kritischen Spielsituationen verpufft.

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  • gerd karl sagt:

    futbolista, turbine muss sich nicht finanziel strecken, sie konnten SAP, ZWEITGRÖSSTER SOFTWARE HERSTELLER DER WELT, DKB, INTERNETBANK GEHÖRT ZUR BAYRISCHEN LANDESBANK, als sponsoren dazu gewinnen.

    junge deutsche spielerinnen müssen erst an die leistungen der 1 liga rangeführt werden, und das macht schrödi sehr gut und auch sehr vorsichtig.
    diese spielerinnen müssen sich mit spitzen spielerinnen aus dem ausland messen und das tut ihnen gut.

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  • gerd karl sagt:

    singer hat vertrag bis 30.06.2014, und wird danach auch verlängern, sie hat nämlich auch als die wps noch bestand schon im ausland gespielt.
    mit naeher wird es ganz einfach, sie wird sehen was turbine ihr bittet, wohnung, auto, KRANKENVERSICHERUNG, stabile liga, und ein gutes gehalt.
    dagegen unausgereiftes us koncept, unsichere sponsoren, nur 8 teams die 200 spielerinnen beschäftigen sollen.
    die gehälter sollen gedeckelt sein, wenn man aber marta haben will dann braucht man sponsoren und dio kosten explodieren wieder.
    nach 3 jahren ist wieder schluss, ich glaube naeher wird dies in ihren überlegungen mit einbeziehen.

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  • enthusio sagt:

    Interessanterweise geht Ralf Kellermann in Wolfsburg einen anderen Weg als Bernd Schröder in Potsdam. In seiner Startelf stehen – mit Ausnahme der Ungarin Jakabfi – ausschließlich deutsche Spielerinnen. Das ähnelt dem (erfolgreichen) Konzept von Olympique Lyon, wo außer Schelin und Dickenmann ausschließlich französische Spielerinnen in der Startelf stehen. Ich möchte die von Bernd Schröder vorangetriebene Internationalisierung der Mannschaft gar nicht negativ bewerten, zumal er ja bekanntlich vor einiger Zeit in einem Interview betont hat, dass erst in 2-3 Jahren etliche begabte Eigengewächse das erforderliche Spitzenniveau der 1. Liga erreichen würden. Trotzdem muß die Frage erlaubt sein, warum er fast ausschließlich ausländische talentierte Spielerinnen verpflichtet. Ist der Markt an geeigneten (und bezahlbaren) deutschen Spielerinnen wirklich so abgegrast ? Ich finde, das ist eine interessante Frage, die durch Schenschtschina Futbolistas Beitrag bei mir aufgekommen ist.

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  • ruhri sagt:

    Das Spiel Essen vs. Freiburg ab sofort auf http://www.powerplay-tv-essen.de .

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  • xXx sagt:

    @enthusio

    Ziemlich sicher sind deutsche Spielerinnen einfach tendenziell teurer im Gehalt, als junge ausländische Spielerinnen aus kleineren Ligen bzw. kleineren Vereinen. Das ist ja fast immer so, dass man von Spielerinnen aus den Top-Fußballnationen mehr drauf zahlt, als für Spielerinnen nicht so großer Fußballnationen. Selbstredend muss das nicht heißen, dass diese dann unbedingt immer maher Qualität haben.

    Und mittlerweile krallt sich ja auch WOB sehr viele junge deutsche Talente, die dann dort auf der Bank versauern. Vereine, wie WOB, die anders als ein reine Frauenfußballverein, wie Turbine Potsdam, praktisch nicht auf die Kohle achten müssen, machen da halt auch einfach jeden Markt kaputt, weil sie einfach jeden Preis/Gehalt zahlen können. Das ist für andere Vereine dann halt einfach irgendwann zu teuer und so muss man dann versuchen auf anderen Wegen an Talente und gute Spielerinnen zu kommen, um eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen zu können.

    Und bis FFM und WOB Turbine Potsdam regelmäßig die besten deutschen Spielerinnen abgegriffen haben, haben ja auch in Potsdam fast nur deutsche Spielerinnen gespielt.

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  • waiiy sagt:

    @enthusio: Ja, damit hast Du recht. Und was beiden Vereinen (Wolfsburg und Lyon) gemeinsam haben, dass sie in einem Verein eingebettet sind, der vitales Interesse daran zu haben scheint, dass genau diese Politik verfolgt wird und die dementsprechenden Mittel zur Verfügung stellt. Das sieht man unter anderem am Wechsel des Trikotsponsors bei Wolfsburg von der letzten zu dieser Saison.

    Ich bitte das nicht als Kritik an Wolfsburg zu verstehen, weil ich es gut finde, dass sich so engagiert wird. Aber man muss da schon differenzieren zu den anderen Vereinen, bei denen die Unterstützung des Vereins mit den Einnahmen aus der Männerabteilung so nicht gegeben ist (siehe Bayern, Leverkusen) oder bei denen es sich um reine Frauenvereine handelt.

    Dass man in Potsdam das Niveau der vergangen Jahre (die Erfolge brauche ich nicht aufzählen) halten will, ist verständlich. Und wenn die finanziellen Mittel für die deutschen Spitzenkräfte dann fehlt, dann sucht man eine andere Möglichkeit, dies zu erreichen. Man hat nur die Wahl zwischen deutschem Mittelfeld oder Klasseniveau. Zweiteres ist dann nur mit aufstrebenden ausländischen Nachwuchskräften zu erreichen. Da wird dann auch keine Lotta Schelin dabei sein, auch wenn es sich wünschen würde…

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @enthusio, @waiiy

    wie kommt es eigentlich das kleinere und ärmere Vereine wie Freiburg, BN und SGS Spielerinnen wie Weiß, Benkarth, Leupolz, Leonie Maier, Schult halten und bezahlen können? Sind sie evt. so heimatverbunden daß Geld ihnen nebensächlich ist oder liegt es vielleicht an der Art von BS?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @M.O.F
    Genau das ist der Punkt! Es muss nicht auf Teufel komm raus im Ausland „gewildert“ werden, um vermeintlich bei Spielerinnengehältern zu sparen. Auch das Zahlen von Ablöse ist eher die Ausnahme, allerdings nicht im Falle von Yango (weshalb bloss tat man es dennoch?).
    Kann mir eigentlich schlecht vorstellen, dass die von Dir Genannten einem Engagement bei einem BL-Topklub mit internationalen Ambitionen ein kategorisches Nein gesagt hätten bzw. die derzeitigen Vereine mehr zahlen können!
    Wenn während der laufenden Saison und danach 4 verdienstvolle Teamplayerinnen den Verein verlassen und zuvor den mangelnden Zusammenhalt und Kommunikation wegen fehlender Deutschkenntnisse kritisieren, sollten wohl eher die Überlegungen in eine andere Richtung gehen, als weiterhin Ausländerinnen zu verpflichten – es sei denn bei TP soll die Amtssprache nicht mehr die unsere, sondern z.B. englisch sein, was beide Trainer nur sehr holprig beherrschen.

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  • waiiy sagt:

    @MariaOzawaFan: Ja, ich denke, dass eine gewisse „Heimatverbundenheit“, die aber wohl mehr der beruflichen Ausbildung für die Zukunft geschuldet ist. Wie ich schon beim Thema „Rolser“ bemerkt habe, können die meisten Fußballerinnen nicht von Fußball leben bzw. für die Zukunft vorsorgen. Also muss man den Verein auch darauf ausrichten, wie man seinen Lebensunterhalt gestalten bzw. eben die berufliche Zukunft vorbereiten kann. Bestes Beispiel hierfür ist wohl Celia, die den Zeitpunkt ihres Wechsels auch aus diesem Grund sehr weit rausgeschoben hat.

    Wenn man als Sportler seine sportliche Leistung, sportliche Erfolge und den Verdienst von der Art des Trainers abhängig macht, dann sollte man seine leistungssportlichen Ambitionen durchaus überdenken. Ich glaube auch nicht, dass eine Spielerin denkt: „Lieber weniger Leistung und keine sportlichen Erfolge als bei Bernd Schröder (Name austauschbar) trainieren.“ Anders ist das sicherlich, wenn man durch den Trainer bzw. das Vereinskonzept Zweifel an der sportlichen Ausrichtung hat. So hat eine Viola Odebrecht sicher in Wolfsburg ein besseres Konzept sehen können als eine Bianca Schmidt in Frankfurt.

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  • Sheldon sagt:

    Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass ausländische Spielerinnen von Wolfsburg oder Frankfurt abgeworben werden und damit eine größere Planungssicherheit gewährleisten. Jede Deutsche Talentierte ist nach Ablauf ihres Vertrages weg, zu Frankfurt oder Wolfsburg, weil dort nur versucht wird, alle deutschen N11-Spielerinnen bei sich zu vereinen.

    Die Versuche mit Keßler, Henning, Bajramaj, Schröder sind alle schiefgegangen, wieso soll man also diese Spielerinnen holen, wenn sie doch dem nächstbesten Gehalt nachlaufen.

    Zu den genannten Spielerinnen: Torhüterinnen hat Potsdam bereits genug und auch wirklich erstklassige. Damit besteht dort kein Interesse. Was Maier oder Leupolz betrifft, ich glaube nicht unbedingt, dass Leupolz auf Schröders Liste stände, da die generelle Qualität und die Konstanz bei ihr nicht unbedingt gegeben sind. Außerdem passt sie meines Erachtens nicht ins System.
    Maier dürfte noch festen Vertrag haben und ist zu Bad Neuenahr mit den Rolser-Zwillingen gekommen und wohnte dort bis letzte Saison in einer WG mit Doorsoun, den Rolser-Zwillingen und Selensky. Jetzt, wo Doorsoun und Ni. Rolser weg sind, dürfte Maier durchaus auch auf der Liste stehen derjenigen, die weggehen, da das soziale Umfeld nun auch verändert wird.

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  • maxsee sagt:

    Dank für die vielen Zustimmungen, aber es gibt im Frauenfussball auch noch Anderes:

    1.Man lese den Beitrag von Hellmann in der Frankf. Rundschau v. 4,12,12. Nicht nur die Fans, sondern auch die Frankfurter Öffentlichkeit und die Sponsoren scheinen aufzumucken. SIDI kommt ins Fadenkreuz. Und m.E. zu recht, denn wer das Pferd vom Schwanze aufzäumt – weil er meint, der Kopf selbst zu sein – muss sich darüber nicht wundern.

    2. Ist der Wechsel des Trainers von Lyon echt oder nur eine Form des Vertragspokers?

    3. Wann darf man denn die Saisoneinschätzung von Womansoccer erwarten oder ist damit in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen?

    (0)
  • waiiy sagt:

    @SF: Bei den verpflichteten Spielerinnen muss man auch unterscheiden. So wurden mit:
    Ogimi (langfristiger Ausfall Wich),
    Naeher (langfristiger Ausfall Sarholz),
    Singer (langfristiger Ausfall Wesely, Kemme),
    Jaques (langfristiger Ausfall Elsig)

    quasi Notkäufe innerhalb der Saison getätigt, wo Wechsel innerhalb der Bundesliga sowieso nicht möglich waren.

    Anders zu werten sind die Verpflichtungen von:

    Anonma (für Bajramaj [Hanebeck kam ja mehr für Keßler])
    Göransson
    Winters (für vorfristig Odebrecht)
    Evans (für Mittag / Vidarsdottir)
    Yango

    zu bewerten. Da wollte man halt nach 3 bzw. 4 Titel in Folge dieses Nievau aufrechterhalten. Das kann ich als Fan verstehen. Das kann ich aber auch als sportliche Leitung von Turbine verstehen.

    Die Frage ist, wo bei diesen Spielerinnen deutsche Alternativen zu sehen waren, die auch das Niveau hätten halten können? Hier meine damaligen Gedanken:

    Anonma –> Popp
    Göransson –> Cramer (interne Lösung)
    Winters –> ???
    Evans –> ???

    Bei Popp war man nach meinen Informationen 2011 sogar richtig dran, aber erfolglos. Da war die Karriereplanung wohl schon Richtung Wolfsburg gereift. Dass Jenny Cramer noch nicht alle Spiele auf hohem Niveau spielen kann, hat man gesehen, weil sie durch Verletzungen anderer auch viel mehr zum Einsatz kam, als gedacht und geplant. Ansonsten sind Alternativen halt auch schwierig zu finden. Aber dafür bin ich auch nicht Insider genug, weil ich auch glaube, dass es kaum jemanden in der Bundesliga und in Europa gibt, der die Spielerprofile besser kennt als Bernd Schröder. Sein Wissen ist wohl seine größte Waffe, um kreative Lösungen zu finden.

    Ich will auch nicht falsch verstanden werden. Obwohl ich Lisa Evans sehr mag, wäre es mir vor der Saison bei weitem lieber gewesen, wenn Erica Dillmann die Granate geworden wäre bzw. Vanessa Müller statt Keelin Winters auflaufen würde. Aber das scheint auf dem Level, wo man sich bewegen möchte, nicht möglich zu sein.

    Das Schlagwort ist halt wirklich das „Niveau“. Man will und wollte sich nicht mal für 2 Saisons mit Platz 7 zufrieden geben, sondern die CL-Plätze erreichen.

    Außerdem kann man wohl die Situation von Cottbus für ca. 10 Jahren nicht mit der jetzigen Zeit vergleichen. In der Generation um Alter 20 Jahre ist Internationalität viel weniger etwas Außergewöhnliches als es damals der Fall war. Ich denke, dass der Charakter der Spielerinnen wichtiger für die Integration in der Mannschaft und mit den Zuschauern ist als die Nationalität. Mit Spielerinnen wie Lisa Evans (um nur ein Beispiel zu nennen) identifiziert sich jeder Zuschauer gern, auch wenn sie erst ein paar Monate an der Havel ist.

    PS: Andonova habe ich jetzt nicht als Verpflichtung angesehen, weil sie quasi „einfach dageblieben“ ist.

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  • waiiy sagt:

    @MariaOzawaFan: Um noch ein Beispiel zur „Art von Bernd Schröder“ zu geben: Was intern stattfindet, sind alles nur Mutmaßungen. Das Einzige, was da nach außen dringt, dass es ein forderndes Training sein soll. Aber das ist im Leistungssport okay. Dass er auch öffentlich klar die Fehler anspricht, damit muss man sicherlich umgehen können. Aber da bei einem anderen Verein gerade öffentlich diskutiert wird, dass alles nur schön geredet wird, kann das wohl so falsch nicht sein.

    Nach außen gab es in den letzten Jahren genau eine Spielerin, bei der er sich sehr negativ und auch (in meinen Augen) richtig falsch verhalten hat. Und das ist die Spielerin, die jetzt bei Auswärtsspielen in Potsdam beim Aufwärmen als Einzige demonstrativ extra zu Bernd Schröder läuft, in herzlich begrüßt und umarmt (welche Spielerin umarmt Bernd Schröder überhaupt sonst noch?): nämlich Lira Bajramaj. Und Schröder hat vor laufender Kamera erklärt, dass für sie immer eine Tür offen steht. Das heißt, dass selbst zwischen Lira und Schröder wurde das Band nicht zerschnitten bei ihrem Wechsel.

    Also kann auch keine andere externe Spielerin von außen einschätzen, wie Bernd Schröder tatsächlich ist. Und man darf schlauen, mündigen Spielerinnen auch zutrauen, dass sie sich kein Vorurteil einreden lassen und als Leistungssportlerinnen den Weg gehen, der sportlich und beruflich der Beste ist.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Ich denke, nach der U20 WM stehen Maier, Leupolz und evtl. Jäger auf der Liste von Schröder. Schröder steht auf Spielerinnen, die unermüdlich sind. Ich bin schon gespannt auf die Winterpause und auf die Wechsel nach der Saison…

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  • Winni sagt:

    In- oder Auslaenderin ist mir eigentlich völlig egal. Hauptsache Leistung, Symphatie und Titelhunger stimmen, dann sind sie bei TP richtig.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @waiiy,

    ich finde es auch richtig, daß die Spielerinnen mehr Augenmerk auf eine Ausbildung legen als auf kurzfristige sportliche oder finanzielle Erfolge. In Potsdam sollte es wohl mehr als genug Möglichkeiten geben, z.B. Sportinternat, Uni, FH evt. auch bei Sponsoren.

    „Wenn man als Sportler seine sportliche Leistung, sportliche Erfolge und den Verdienst von der Art des Trainers abhängig macht, dann sollte man seine leistungssportlichen Ambitionen durchaus überdenken.“

    Also ich finde daß das Verhältnis Trainer und Spielerin wirklich sehr wichtig ist und wenn die Chemie nicht stimmt wird sich das bestimmt auch auf die Leistung niederschlagen.

    @Sheldon,
    „Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass ausländische Spielerinnen von Wolfsburg oder Frankfurt abgeworben werden und damit eine größere Planungssicherheit gewährleisten. Jede Deutsche Talentierte ist nach Ablauf ihres Vertrages weg, zu Frankfurt oder Wolfsburg, weil dort nur versucht wird, alle deutschen N11-Spielerinnen bei sich zu vereinen. Die Versuche mit Keßler, Henning, Bajramaj, Schröder sind alle schiefgegangen, wieso soll man also diese Spielerinnen holen, wenn sie doch dem nächstbesten Gehalt nachlaufen.“

    Das ist wirklich ein guter Punkt, an den ich bisher nicht gedacht hatte.

    „Zu den genannten Spielerinnen: Torhüterinnen hat Potsdam bereits genug und auch wirklich erstklassige. Damit besteht dort kein Interesse.“

    Da muß ich Dir widersprechen. Die einzige Top-Torhüterin ist Naeher und da ist es unsicher ob sie verlängert. Berger und Sarholz haben beide seit Ewigkeiten nicht mehr in der BL gespielt und niemand weiß wie ihre Form ist, außerdem laufen ihre Verträge m.W. auch aus.
    Laut einem schwedischen Blog ist TP an Susanne Nilsson interessiert, die als größtes schwedische Torwarttalent gilt.

    „Was Maier oder Leupolz betrifft, ich glaube nicht unbedingt, dass Leupolz auf Schröders Liste stände, da die generelle Qualität und die Konstanz bei ihr nicht unbedingt gegeben sind. “

    Beide sind noch sehr jung und von daher kann man noch keine Konstanz erwarten.
    Da L. Maier Stammspielerin in BN ist und schon für die N11 nominiert wurde kann sie nicht so schlecht sein.

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  • FF-Talent sagt:

    Was ich nebenbei beachtlich finde, dass der Tabellenkeller (der ja oft ein bisschen unbeachtet bleibt) jetzt Ende der Rückrunde ziemlich konkrete Formen angenommen hat … im ersten Saison-Viertel noch durcheinander (auch dank der vielen Spielverlegungen), z.B. Gütersloh zwischenzeitlich relativ weit oben, FCB im Keller.

    Seit dem siebten Spieltag aber ab Platz 8 abwärts Jena, Duisburg(!), Leverkusen, Gütersloh und Sindelfingen.

    Wobei es sich gerade Duisburg mit Punktverlusten gegen die direkte Konkurrenz (Pleiten in Gü. und Jena, nur Remis gegen Lev.) selbst schwer gemacht hat. Wer hat auch in Duisburg vor Saisonbeginn gedacht, dass Bayer 04 einmal zur „direkten Konkurrenz“ werden würde?
    Sindelfingen hat jetzt schon zu Jahresende Wasser bis zum Hals: Gegen Gü., Duis. und Lev. jedes Mal 0:4-Packungen(!), gegen Jena 0:1, gegen andere Teams weiter oben auch meist viel Aufsteiger-Lehrgeld bezahlt.
    Dazu kommt noch das am Saisonende vielleicht wieder einmal mitentscheidende Torverhältnis, wo es neben Sifi speziell auch für Gü. nicht gut aussieht. Neben Sifis 0:4-Niederlagen in den Abstiegsduellen, ein 1:9 gegen Potsdam, ein 0:6 in WOB … Gü. mit Auswärts-Debakeln in WOB (0:10), München (0:8) und Potsdam (0:5).
    Da sehen die Tordifferenzen bei den anderen ab Tabellenplatz 8 deutlich besser aus und dort fielen die Ergebnisse auch nicht so dramatisch aus wie in Sifi und Gü. (höchste Niederlage von Lev. ein 0:7 gegen WOB /Duisburg je 0:4 gegen WOB und Potsdam / Jena mit höchster Niederlage einmal mit 0:4 beim FCB).

    Zwar Duisburg und Jena bei den Gelben und Roten Karten punktegleich Liga-Schlusslicht (knapp vor Frankfurt), aber Stand jetzt, Ende Hinrunde, stehen die Weichen für Gü. und Sifi von den Zahlen her in der Spieltabelle sicherlich am ehesten Richtung Zweite Liga.
    Lev. trotz relativ großer Transferaktivität im Sommer nach wie vor im Keller (bei den Zuschauerzahlen jetzt schon wieder Letzter!). Duisburg muss bzw. wird sich auch wohl aufrappeln (zu groß das Potenzial im Team).
    Jena, die sich zügig freigespielt haben von der größten Absteigsnot, Überraschung: Als einzige Mannschaft mit voller 12-Punkte-Ausbeute gegen die direkte Konkurrenz (Auswärtssiege in Lev. und Gü., zu Hause gegen Sifi und am Sonntag jetzt gegen Duisburg). Das sieht dort sehr gut aus!

    Hoffen wir alle auf einen noch spannenden Abstiegskampf in der Rückrunde und nicht, dass wieder wie letzte Saison unsäglich am Schluss fehlender Geldbeutel plus Unwille über Abstieg und Nicht-Absteig entscheiden muss.

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  • frosti sagt:

    Das Konzept, sich die besten nationalen Spielerinnen zu kaufen, ist leider eben sinnvoll, denn bei diesen besteht eine Heimatbindung und liegt auch eine Vereinsbindung wesentlich näher – auch weil ein Ausländer kaum seinen Kulturkreis dauerhaft und sein altes soziales Umfeld, insbesondere die Familie, verlassen wird.
    Und weil es um Wettbewerb mit anderen Vereinen geht, holt man am besten die deutschen Topspielerinnen von den Konkurrenten.
    Das macht Bayern München ja seit Jahrzehnten bei den Herren und Frankfurt bei den Frauen vor – und deshalb werden sie trotz aller Erfolge auch von einer Menge Leute „gehasst“. Deshalb wundere ich mich auch, weshalb man im Frauenfußball so viel Solidarität mit den Frankfurterinnen – nur weil es eine deutsche Truppe – ist, erwartet.
    Ich habe jedenfalls in der letzten CL sowohl zu Stabaek als auch zu Lyon gehalten, weil ich diese – auf unterschiedlichem Hintergrund – kenne und nicht einsehe, dass ich dann international den Verein mögen soll, der regelmäßig Turbine anschwächt.
    In der Bundesliga freuen wir uns doch auch alle – außer deren Fans natürlich – , dass Frankfurt in diesem Jahr neuerlich nicht mit dieser Politik durchkommt.
    Und auch Wolfsburg liebe ich nicht, aber für sie habe ich eine gewisse Hochachtung, die auch auch Frankfurt bekommen könnte, wenn sie dann was aus diesem eigentlich großartigen Kader was machen würden, wie dies Wolfsburg bei den Frauen und Bayern bei den Herren in diesem Jahr unbestritten tun.
    Allerdings finde ich es wie @SF nicht besonders gut, wenn Turbine all die Löcher mit so vielen Ausländerinnen stopft. Aber man sieht dies offensichtlich selbst. Schröder hat ja bei der letzten Pressekonferenz angedeutet, dass er wieder mehr auf junge deutsche Spielerinnen setzen wird. Vielleicht müssen wir dann mal einige Zeit auf großartige Erfolge verzichten.
    Damit sei nicht Grundsätzliches gegen eine Multi-Kulti-Truppe gesagt – versteh mich selbst als Kosmopolit 😉 – , aber es ist immer schön, wenn da auch Spielerinnen sind, die wie Jenny quasi zur „Einrichtung“ 😛 gehören, mit der man es sich dort mit den Jahren gemütlich gemacht hat. Daher fehlt ja auch Anja so!

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  • Sokrates sagt:

    Ich poste zwei sehr interessante Artikel in der „Rundschau” und der F.A.Z. zur „Misere” und dem „Niedergang” des FFC ohne eigene Kommentierung.

    http://www.fr-online.de/ffc-frankfurt/1–ffc-frankfurt-die-hausgemachte-misere,1473454,21028906.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/1-ffc-frankfurt-niedergang-in-raten-11981134.html

    @ Michele: Meike ist zu langsam für die AV. Allerdings ist die Aufstellung von Wich statt Smi auf der 6 ein unverzeihlicher Fauxpas des Trainers.

    @ jochen-or: Gibt es Gerüchte darüber, dass Yuki Turbine verlassen und (wegen ihres japanischen Ehemannes?) nach Japan zurückkehren wird? Das wäre sehr bedauerlich, denn Yuki ist nicht nur eine hervorragende Spielerin, sondern auch ein sehr sympathischer Mensch und ein Publikumsliebling im Karli und in der gesamten Liga.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Um Gottes Willen, waiiy, rüttle ja nicht an Toni! Denn, wenn ich mich oben bedenklich über den zu hohen Anteil an ausländischen Spielerinnen äußere, heißt das doch noch lange nicht, dass da gar keine im Team sein sollte. Gut heisse ich es auch nicht, wenn man die Argumentation ins Feld führt, die ausländischen Spielerinnen wären gegenüber unseren (Nachwuchs-)Spielerinnen weniger kostenintensiv.
    Eine Maggie war da ganz sicher kein Schnäppchen und hat das TP-Budget nur belastet, anstelle etwas „einzuspielen“!
    Ich meine, dass, wenn Babs, Schmitti und Viola nur wegen des Geldes gegangen wären, man die nunmehr angehäuften Ausgaben für deren Ersatzspielerinnen gut und gern 1:1 an die genannten Drei hätte weiterreichen und damit deren Verträge verlängern hätte können.
    TP hat leider, und diese Entwicklung konnte man nicht vorhersehen, zuviele nichteinsatzfähige, aber dennoch reichlich Geld kostende Spielerinnen, die teilweise noch nie für Turbine aufliefen oder nur ganz wenig Einsatzzeit hatten.
    Wenn man mit SAP so einen riesigen Sponsor, wie karl es oben kundtuen möchte, in der Hinterhand hat, weshalb ist dann TP auf Mitglieder- und damit Geldsuche? Wachsen nicht u.U. die ungeplanten Ausgaben über den Kopf?
    Yuki wäre für mich eine der wenigen Spielerinnen, die man unter allen Umständen in Potsdam halten sollte, auch ggf. unter dem Zugeständnis, ihre Schwester zu verpflichten. Yuki wäre meiner Meinung nach auch für Anja ein Magnet und guter Grund, nach 2013 wieder eine Turbiene zu werden.

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  • Sheldon sagt:

    @frosti: Diese Theorie, dass Ausländer nicht langfristig bei einem Verein bleiben würden, kann ich nicht teilen und kann historisch auch nicht belegt werden. Es gibt genug Gegenbeispiele: Giovane Elber, Claudio Pizarro, Dede, Bachirou Salou, Naohiro Takahara, Du-Ri Cha und Bum Kun Cha.

    Gerade Dede ist ein gutes Beispiel, dass Ausländer lange, sehr lange bei einem Verein bleiben können und nahezu ihre gesamte Karriere dort verbringen. Insofern denke ich nicht, dass die Heimatverbundenheit da so eine große Rolle spielt!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Man(n)-o-man(n)- einzig Beispiele aus dem MF – geh‘ in die Ecke zum Fremdschämen, Sheldon! 🙁

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  • DAWIDenko sagt:

    Der Frauen-Fußball ist natürlich noch nciht so lange international ausgerichtet, wie der Männer-Fußball, bzw. die Männer Bundesliga.

    Eineige Beispiele aus dem Frauen-Fußball für ausländische Spielerinnen, die lange in der Bundesliga spielten und zu Integrationsfiguren wurden:
    Louise Hansen, Aferdita Podvorica und evtl. noch Sara Thunebro …

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Ich sehe dahingehend überhaupt keinen Unterschied zwischen MF und FF. Überhaupt werden mir die Unterschiede zwischen MF und FF oft zu hoch gehängt. An manchen Stellen sind sie da, aber es ist letztlich eine Sportart und der FF entwickelt sich gerade von seiner Organisation her mit großen Schritten in Richtung MF.

    Daher sind meine Vergleiche absolut legitim!

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  • H2O sagt:

    @Sokrates
    Danke für die Links. 🙂
    Gerade den Beitrag bzgl. Nationalmanschaft finde ich interessant. Ähnlich ist es ja auch in den USA. Einer der Hauptgründe der neuen Liga ist auch eine Trainingsplattform für die Nationalmanschaft zu finden. Andersrum wäre es mir lieber.

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  • Detlef sagt:

    Ich gehe mit Waiiy konform, daß es viel mehr auf den Chatakter, als auf die Nationalität der Spielerinnen ankommt!!!
    Wenn man Spielerinnen wie TONI, KEELIN, SARA, INKA und LISA Glauben schenken darf, ist die Stimmung bei TURBINE sehr gut!!!
    Wohl nicht umsonst verlängerten gerade die verheißungsvollen Youngster (LISA, TONI, JENNY) gerade vorzeitig ihre Verträge bis 2015!!!
    Das ist wohl der große Unterschied zu letzter Saison, als sogar Schröder von Neid und Mobbing im Team sprach!!!

    Ich sehe der Rückrunde sehr positiv entgegen!!!
    Auch weil ich der festen Meinung bin, daß diese Mannschaft erst einen Bruchteil ihres riesigen Potentials richtig ausgeschöpft hat!!!
    Wenn Spielerinnen wie PATTI, TABEA, NATASCHA, CHANTAL, JOHANNA, INKA und JENNY ZIETZ wieder fit und gesund sind, und TINI, LIDIJA und ERI wieder im Besitz ihrer vollen Kräfte sind, dann gibt es endlich genügend Alternativen, und der Konkurrenzkampf im Team wird auch die jetzige Stammcrew noch besser machen!!!

    Noch ein paar Worte möchte ich zu den Keeperinnen schreiben!!!
    ALYSSA ist sicher im Moment die unbestrittene Nummer Eins!!!
    Aber auch sie hatte ja ihre Schwächephasen in der Hinrunde, und damit noch Luft nach oben!!!

    KABA möchte ich noch nicht abschreiben!!!
    Die Tatsache allein, daß sie schon lange nicht mehr in der Startaufstellung der Ersten stand, sagt mE nach nicht so viel aus!!!
    Sie spielt wohl regelmäßig in der Zweiten, und hat somit zumindest Spielpraxis!!!
    Als FELIX sich damals verletzte, kam sie ja auch „nur“ aus der zweiten Liga von Sifi, und bewährte sich vom Allerfeinsten im Potsdamer Kasten!!!
    Inzwischen hat KABA ja unzählige Trainingsstunden mit Heini hinter sich, wodurch sie sicher nicht schlechter geworden ist!!!
    Sollte ALYSSA wirklich den Entschluß fassen, zu Saisonende (oder sogar noch eher) wieder in einer neuen Profiliga in ihrer Heimat zu spielen, dann dürfte KABA eine würdige Nachfolgerin werden!!!

    Von FELIX sieht und hört man im Moment leider wenig!!!
    INKA sagte zuletzt auf Fananfrage im Radio, daß ANNA wohl noch krank geschrieben ist!!!
    Im Stadion kursieren unter den Fans bereits die wüstesten Gerüchte!!!
    Selbst (ansonsten) bestinformierte Leute wissen anscheinend nicht, welche Krankheit/Verletzung sie hat, und wie lange es eventuell noch dauern könnte!!!
    Das alles ist sehr besorgniserregend, und läßt nichts Gutes erahnen!!!
    Hinzu kommen die Medienberichte aus Schweden, über ein angebliches Interesse von TURBINE an Frau Nilsson!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Wenn Du schreibst:
    > Ich gehe mit Waiiy konform, daß es viel mehr auf den Chatakter, als auf die Nationalität der
    > Spielerinnen ankommt!!!
    halte ich im Umkehrschluss dagegen, dass ich dann Zweifel habe, ob Du für die dt. N11 FF-Begeisterung aufbringen kann bzw. diese Dein Favorit unter den N11s ist!
    Andernfalls kann ich Deine Position nicht nachvollziehen, weshalb Du dann gerade bei Vereinsteams andere Maßstäbe anlegst…
    Eine Identifikation mit einem Team wegen der begrüssenswerten Charaktere der Einzelspielerinnen halte ich für ziemlich abwegig; genauso, dass die Mehrheit der FF-Fans identischer Auffassung ist.
    Eine Umfrage zu diesem Sachverhalt sollte da Klarheit bringen oder eben Sheldon fragen! 😉
    Ungeachtet dessen ist mir eine überwiegend deutsch struktierte (Turbine-)Elf mit einigen deutschsprachigen, ausländischen Spitzenspielerinnen (mit gutem Charakter und sympatischem Auftreten) lieber, wie ich übrigens auch größeres Potenzial bei männlichen Trainern im FF sehe, und die/deren Erfolge sollten mir da Recht geben. 🙂

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @Detlef,

    nach den Aussagen von BS auf der PK nach dem Spiel gegen Gütersloh rechne ich mit Chantal, Johanna, Inka und Jenny Zietz eher zur nächsten Saison. Ob die Turbinen in der Rückrunde etwas reißen hängt wohl eher von den Neuverpflichtungen ab. Wobei noch fraglich ist ob Inka und Chantal neue Verträge bekommen.

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  • xXx sagt:

    Fans können sich in erster Linie mit Spielern/Spielerinnen identifizieren, die sich auch selber einigermaßen mit dem Verein identifizieren können. Die Nationalität ist dabei vollkommen egal. Ein/e ausländische/r Spieler/in, der die Fans eine gewisse Identifikation mit dem eigenen Verein abnehmen, steht in der Gunst der Fans immer höher, als ein/e deutsche/r Spieler/in, der/dem man das nicht so abnehmen kann.

    Nicht umsonst sind bei vielen Vereinen der Männer-Bundesliga ja auch oft Ausländer die absoluten Kultspieler. Siehe z.B. Dédé beim BVB, obwohl dieser Verein sehr viele deutsche Nationalspieler stellt.

    Die Nationalität ist bei der Identifikation der Fans mit den Spielern/Spielerinnen des eigenen Vereins absolut unerheblich.

    Yuki Ogimi dürfte z.B. in der Gunst der Fans sehr viel höher stehen, als es bei Bajramaj oder Keßler der Fall war, als diese noch für Turbine Potsdam spielten.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Im Gegensatz zu manch anderem TURBINE-Fan, dreht sich für mich die Erde auch dann noch weiter, wenn es keine Potsdamer Nationalspielerin im Team Germany gibt!!!
    Ich fiebre jetzt eben mit unseren ausländischen Natiospielerinnen mit!!!

    Die deutsche Natio ist für mich einer von 3-, vielleicht sogar 4 Favoriten, wenn es nächstes Jahr um den EM-Titel geht!!!
    Was das jetzt allerdings mit der momentanen Situation in Potsdam zu tun hat, erschließt sich mir nicht so ganz???
    TURBINE Potsdam hat wohl in den letzten 5-10 Jahren wesentlich mehr für die verschiedenen DFB-Auswahlen geleistet, als die achso hochgelobten-, vorrangig deutsch besetzten Top-Klubs aus Wolfsburg und Frankfurt zusammen genommen!!!
    Zähl mal alle aktuellen Natiospielerinnen zusammen, die in den letzten Jahren in Potsdam ausgebildet wurden!!!
    Da muß man sich bei TURBINE absolut kein schlechtes Gewissen einreden lassen!!!

    Deutsch-tümelei halte ich grundsätzlich für lächerlich und kleinkariert!!!
    Die Realität sieht überall in unserer Gesellschaft längst ganz anders aus!!!
    Die besseren Spielerinnen sollen/werden sich am Ende durchsetzen, egal ob deutsch, türkisch oder amerikanisch!!!
    Mit WIBKE, PAULINE und ERI haben wir ja schon jetzt 3 junge deutsche Hoffnungsträgerinnen im ersten Team, die aber sicherlich noch 1-2 Jahre brauchen werden, um dort auch Leistungsträgerinnen sein zu können!!!
    Oder ist Dir ERI jetzt nicht deutsch genug, weil sie in Brasilien geboren ist???

    @MariaOzawaFan,
    Müssen wir abwarten!!!
    Aber CHANTI will unbedingt zur EM wieder fit sein, und mit Holland aufs Podium!!!

    In die Neuverpflichtungen setze ich erst mal keine so großen Erwartungen!!!
    Die müssen sich erst mal eingewöhnen, eventuelle Fitness-Rückstände aufholen, und sich mit dem Potsdamer Spielsystem anfreunden!!!

    Große Hoffnungen setze ich auf die Rückkehr von PATTI, die sehr schmerzlich vermißt wurde!!!
    Auch TABEA und NATASCHA haben uns sehr gefehlt!!!
    Eigentlich hatte ich mir auch einiges von LIDIJA versprochen, die ja letzte Saison in Liga Zwei Tore wie am Fließband geschossen hat!!!

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  • fisch sagt:

    @ SF
    Deine eindeutig negative Meinung zur derzeitigen „Ausländerinnen-Problematik“ bei Turbine wundert auch mich sehr. Ich kann diese so garnicht nachvollziehen und unterstützen. Nenne mir bei der konkreten
    Personalsituation (Abwanderungen von Leistungsträgerinnen, lange Verletztenliste) unter Berücksichtigung der Zielstellungen und des internationalen Rufes von Turbine doch mal realistische Alternativen zur personellen Internationalisierung mangels einsatz- und leistungsfähiger deutscher Spielerinnen. Eine größere Identifizierung deutscher Spielerinnen mit ihrem deutschen Verein ist nun garnicht belegbar. Es sind doch nachvollziehbar vornehmlich die deutschen Stars, die zum Frankfurter und Wolfsburger Geld streben. Ausnahmen (A. Mittag, Coco, J. Wich, Isy, Desi Schumann und wenige a.m.) aus vornehmlich sportlichen Gründen bestätigen hier nur die Regel. Ich stimme hier den Beiträgen von waiiy und Sheldon absolut zu. Frankfurt seit Jahren und Wolfsburg verstärkt in den letzten 3 Jahren machen mit ihrer zielgerichteten Abwerbetätigkeit den FF systematisch kaputt.

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  • waiiy sagt:

    @fisch: Ich sehe es gar nicht so sehr als „Abwerbetätigkeit“, was Frankfurt und Wolfsburg machen. Immerhin laufen die Verträge in der Regel aus und da darf sich eine Spielerin auch neu orientieren und das ihrer Meinung nach beste Angebot annehmen. Sie haben halt nur ein paar Jahre Zeit, mit ihrem Sport im Rampenlicht zu stehen und damit (wenn auch sehr beschränkt) Geld zu verdienen. Da kann man es Niemandem verdenken, sich auch mal anders zu orientieren.

    Und will man des Frankfurt und Wolfsburg verdenken, dass sie die finanziellen Möglichkeiten, die ihnen gegeben sind, nutzen? Sollen sie darauf verzichten, nur um den Wettbewerb hochzuhalten? Das ist absurd. Und sie suchen halt nach den besten Spielerinnen für sich unter den gegebenen Möglichkeiten (was besser – Wolfsburg oder schlechter – Frankfurt klappt).

    Wenn man sich aus Potsdamer und Duisburger Sicht darüber aufregen will, was sollen dann die Vereine sagen, die in der Bundesligatabelle noch weiter hinten stehen? Dort ist es seit Jahren so, dass vielversprechende Talente, die sich ausrechnen, mal in einer der Nationalmannschaften bzw. international zu spielen, den Weg woanders hin suchen. Das ist halt im Profisport so, auch wenn im FF vergleichsweise wenig Geld fließt.

    @xXx: Auch Lira war und ist in Potsdam sehr beliebt. Sie hat einfach eine Art, die nach Potsdam gepasst hat. Sie verbrennt sich lieber mal den Mund, als die Wahrheit oder ihre Meinung hinter dem Berg zu halten. Das kennt man in Potsdam auch von anderen.

    Kessi ist ein anderes Thema, da sie damals noch sehr jugendlich und fast schüchtern war und um sich herum ziemliche Größen des deutschen FF bzw. Publikumslieblinge von Potsdam hatte (Odebrecht, Mittag, Bajramaj, Peter, Zietz, I.+M. Kerschowski). Da hat sie sich trotz guter Leistungen nicht in den Vordergrund gerückt. Außerdem kam dann ihre Verletzung dazu, wo sie lange ausfiel. Sie hat wohl von allen Spielerinnen, die in den letzten Jahren den Verein verlassen haben, den größten Sprung gemacht und sich in Wolfsburg wirklich klasse entwickelt. Das war für sie und Wolfsburg auf jeden Fall der richtige Schritt.

    Aber die Frage der Publikumslieblinge ist sowieso nicht so richtig zu erklären. Manchmal passt es einfach, weil auch der richtige Zeitpunkt da ist. Da ist in Potsdam ein Vakuum, weil viele gewechselt haben, Lisa tritt 3 Mal an den Ball und kämpft im ersten Spiel bis zum Umfallen und sie ist in allen (auch in meinem) Herzen und spätestens als sie nach Armbruch ein paar Tage später gegen Frankfurt mit Gipsmanschette wieder aufläuft, ist sie Kult. Das ist rational nicht zu erklären und einfach nur schön. Und das ist völlig unabhängig von Sprache und Nationalität.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @fisch
    Wieso ist meine Auffassung, dass es bei Turbine zuviele ausländische Spielerinnen gibt, eine „eindeutig negative Meinung“? Völliger Unsinn, was Du da behauptest! Überdrehst Du da nicht eventuell?
    Unschön, aber in zunehmenden Maß anzutreffen – die mangelnde Toleranz anderer Meinungen inkl. einer Abstempelung.
    @Detlef
    Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass man meine Position inkl. deren Vergleiche nicht verstehen will und lieber mit einer Gegenfrage o. gar -forderung daherkommt, sich lieber um die Antwort drückt!
    So geschehen bei meiner Frage bzgl. der N11! Wenn Du schreibst, Dir sind die Charaktere wichtiger als die Nationalität, was ist denn dann naheliegender, als eben meine oben gestellte und nachlesebare Frage?
    Deutschtümelei ist ein Begriff mit dem ich nicht viel anfangen kann und das in den Kontext meiner Auffassung zu stellen, ist schon merkwürdig und mit populistischer Tendenz untermalt.
    Das jemand mit diesem Nick Deutschtümelei nachgesagt wird, ist an sich schon pervers genug…
    Verwunderlich, dass bei der Vielzahl von Unterstellungen noch niemand mir Rassismus etc. unterstellt hat, was mich zwischenzeitlich nicht vom Hocker hauen würde, so wie hier mittlerweile argumentiert wird.

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  • grammfon sagt:

    Chantal soll (laut Schröder auf der letzten PK) im Januar wieder voll ins Training einsteigen. Aber wenn Andonova dann auch wieder fit ist, wird es für sie in diesem Sturm nicht viel Platz geben. Mich würde interessieren, ob es zu Zietz was neues gibt?

    Ich schließe mich hier auch den meisten Vorrednern an. Mir ist die Nationalität der Spielerinen egal. Wie ich schon wo anders schrieb, finde ich die momentan herrschende „multi-kulti“ Stimmung sogar sehr schön. Und anscheinend mögen es auch die Spielerinnen, sowohl wie ein großer Teil der Fans.

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  • grammfon sagt:

    @maxsee: Patrice Lair in der Bundesliga, das wäre mal was. Aber wenn er sich nicht mit Lyon über einen Vertrag einigen kann, dann wird er bestimmt nicht billig zu kriegen sein.

    Das ist jetzt reine Spekulation, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er um den Nationaltrainer Posten nach der EM pokert. Bei dem Druck, den Bini momentan in der Presse hat, sieht es nicht so aus als würde er noch lange im Amt sein.

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  • Chris sagt:

    Die Probleme einiger möchte ich auch mal haben. Aber im Ernst, was ist denn hier so richtig das Problem? Der Deutsche Meister, ist nicht deutsch genug, oder was?

    Ich mag eine Spielerin nicht mehr, nur weil sie den deutschen Pass hat, sondern weil sie Leistung bringt, alles für den Erfolg der Mannschaft tut. Das sich eben diese Deutschen mehr mit ihrem Klub identifizieren als die Ausländerinnen, ist nicht bewiesen und wurde auch schon oft widerlegt. Ich persönlich habe alle meine LIeblingsspielerinnen an den FFC verloren, und die waren Deutsche. Echte Urgesteine gibt es kaum noch, und unter diesen wenigen ist mit Ali Krieger eine Amerikanerin, die schon Ewigkeiten für den FFC spielt.

    Die Ausländerinnen bei Potsdam sind noch nicht so lange da, als das sie hätten Beweisen können, das ihr Herz am Verein hängt. Aber wenn man Interviews mit Lisa Evans, Alex Singer oder auch den letzten Bericht über Alyssa Naeher liest, muss man schon feststellen, das es eben doch ein wenig mehr ist, als nur ein Job für ein paar Saisons. Es wirkt zu mindestens so.

    Am Anfang der Saison als es noch alles nach Plan lief, kamen komischerweise all diese Stimmen nicht auf. Es ist nur Zufall, das man nach ein paar schlechten Spielen gleich wieder etwas suchen muss, was schief läuft? Wenn Ja, ist das natürlich das Einfachste, weil Offensichtlichste.

    Aber für mich ist etwas anderes viel Offensichtlicher im Gegensatz zur letzten Saison, gerade als diese in der Endphase war. Die Frauen, die da auf dem Platz stehen, haben wieder Spaß am Fußball, sind mehr Gemeinschaft, als die mit Peter, Schmidt und Co.
    Im Radio wurde erwähnt das sie im letzten Jahr nicht mal mehr einen Schlachtruf hatten zum Schluss, etwas was in Potsdam immer dazugehörte. Das sagt für mich auch schon einiges aus.

    Ich halte persönlich nix von dieser Trennung deutsche/ausländischen Spielerin. Für mich gibt es gute und schlechte, nicht mehr und nicht weniger. Darum sollte es im Endeffekt doch auch gehen, die Leistung sollte entscheiden und nicht die Nationalität.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Ich stimme grammfon zu. Mit Ogimi, Anonma, Lisa, Andonova, Dillmann, Starke und evt. Ada Hegerberg ist der Turbine-Sturm mehr als gut besetzt und für Chantal dürfte kein Platz mehr sein. Da ihr Vertrag Ende der Saison abläuft deutet vieles auf Abschied hin.

    @Schenschtschina Futbolista,

    ehrlich gesagt verstehe ich Deine Aussage zu Detlef und N11 auch nicht. OK, Männer und Frauen argumentieren anders und so sind Verständigungsprobleme fast schon normal. Erklär doch bitte man genauer was Du meinst.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @M.O.F
    Ausgangspunkt war doch die Aussage:
    > Ich gehe mit Waiiy konform, daß es viel mehr auf den Chatakter, als auf die Nationalität der
    > Spielerinnen ankommt!!!
    Also ich meine, dass wenn jemand den Charakter einer Spielerin gegenüber der Nationalität vorzieht, erlaube ich mir die Frage nach seiner Begeisterung für die eigene, also dt., N11!
    Vielleicht sind ihm ja die Charaktere der z.B. Französinnen genehmer, weil ihm Necib, Franco u.a. mehr zusagen? Ergo ist ihm deren N11 lieber?
    Und nochmal:Es ist mein persönliches Verständnis, dass mein Lieblingsverein, ohne besondere Notwendigkeit o. gar Zwang, den Anteil an ausländischen Spielerinnen so erhöht, dass man kaum eine Deutsche ausmachen kann. Für mich bedeutet das ein Rückschritt bei der Identifikation mit dem Team, das jahrelang eine andere Zusammensetzung pflegte und dennoch erfolgreich durch und durch agierte. Nebenbei ist dieser Effekt kein guten Zeugnis für die eigene Nachwuchsarbeit, die man sogar behindert, indem Talente nicht o. unzureichend gefördert werden.
    Nichts gegen drei, vier starke ausländische (National-)Spielerinnen, die aber der deutschen Sprache mächtig sein müssen!

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  • DAWIDenko sagt:

    Zu Chantal de Ridder möchte ich noch sagen, dass ich es sehr bedauern würde, wenn sie nach der Saison geht.

    Von dem, was ich von ihr gesehen hatte in der letzten Saison, war ich sehr begeistert- ich meine von ihren Anlagen.
    Ich sah es schon kommen, dass sie zukünftig sehr wertvoll für TP werden könnte.
    Umso trauriger war natürlich ihre schwere Verletzung.
    Gerade in der Rückrunde, als es nicht so lief und Yuki und Ayoma beide nicht an ihre großartige Form der Hinrunde anzuknüpfen vermochten, wäre Chantal eine wertvolle Alternative gewesen und das nicht nur weger ihrer Größe.

    Bei ihr ist es jetzt vor allem die Frage, wie sie nach ihrer Verletzung körperlich und auch mental in der Lage ist, an ihr altes Leistungsvermögen anzuknüpfen.
    Außerdem, in wie weit sie sich in Potsdam wohl fühlt.
    (Was ich gehört habe, war es für sie anfangs nicht leicht von ihrem Freund getrennt zu sein.)

    Es hatte mich sehr froh gestimmt, dass Bernd Schröder ihren Namen u.a. hinblicklich der Rückkehrer ab Januar explizit erwähnt hatte.

    An Ogimi und Anonma würde sie nicht vorbeikommen, soweit klar.
    Lisa ist eine ganz andere Spielerin..
    Natascha ist auch ein etwas anderer Spielertyp, allerdings hat sie durch ihre tollen Leistungen diese Saison sehr aufgeholt und wurde schon jetzt – bis zu ihrer Verletzung- zu einer guten Alternative zu Ayoma und Yuki.
    Allerdings sehe ich Chantal noch klar vor Dillmann und vor allem vor Starke.
    Bei Ada muss man zudem abwarten, wie sie im neuen Umfeld ihr Potential ausschöpfen kann. Sicherlich kann es da hilfreich sein, dass sie mit ihrer Schwester kommt.

    Also sehe ich Chantal auf jeden FaLL als Bereicherung, wenn sie an ihre alte Form anknüpfen kann und sich auch für Potsdam entscheidet.
    Auch andere Spielerinnen kamen nach schweren Verletzungen zurück, obwohl sie lange fehlten und sich personell einiges verändert hatte.
    (denke dabei in erster Linie an Isi Kerschowski und Ulla Draws)

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  • waiiy sagt:

    @Chris: Das mit der besseren Stimmung hab ich auch gedacht, als ich die halbe 1. Mannschaft 2 Tage nach der Niederlage gegen Wolfsburg bei der 2. zusah. Das Miteinander ist sehr entspannt. Da war vielleicht letzte Saison nach Bekanntgabe der Wechsel von Viola/Babs/Schmidti doch ein Bruch in der Stimmung, auch wenn man sich nach Ausscheiden aus der CL leistungsmäßig gefangen hat.

    Was ich denke (wirklich nur meine Meinung), ist, dass es jetzt halt keine „Platzhirsche“ in dem Sinne gibt. Alle „Urgesteine“ sind (außer Jenny Zietz, die aber eher ruhiger ist) weg. Das hat neben den vielen negativen Aspekten aber eben auch die positive Seite, dass sich andere Spielerinnen von der Persönlichkeit ganz anders entwickeln können, weil sie jetzt auch mehr im Fokus stehen. Es bildet sich halt eine neue Hierarchie. Zum Beispiel fand ich Tabi’s Auftreten bis zur Krankheit sehr viel selbstbewusster als letzte Saison. Die Binde um den Arm hat ihr sichtlich gut getan.

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Langsam machst du mir Angst. Nichts gegen die Ausbildung guter deutscher Spielerinnen und der regionalen Verbundenheit der jeweiligen Profis, doch ich weiß nicht, was eine Coco Schröder oder eine Johanna Elsig von einer Tascha Andonova unterscheidet. Gerade die Verbundenheit zu den ehemaligen Ostblockstaaten, die ja bei den Männern auch Cottbus auszeichnete, ist doch enorm förderlich für den Aufbau des FFs dort.

    […]

    Wenn die Nationalspielerinnen alle wegwollen, dann lass sie doch gehen, mich stört es nicht, zumal ich mich seit 2007 sowieso nicht mehr mit der N11 identifizieren kann. Und du glaubst nicht wirklich, dass eine Spielerin, die bei Potsdam in der Jugend war und Potsdamer Urgestein ist, eine Chance unter Neid hat, in die A-N11 zu kommen? Weder Cramer noch Doorsoun, die in der Jugend noch feste Bestandteile der N11 waren, haben auch nur irgendeine Aussicht auf einen Platz dort, obwohl Potsdam vor Frankfurt steht und zumindest Doorsoun auf rechts Stamm spielt, wo den deutschen ja sowieso noch eine fähige Spielerin fehlt.

    Außerdem würde ich nicht sagen, dass Turbine nicht weiterhin ausbildet. Tasha, Lisa, Toni und Lidija befinden sich noch alle in der Ausbildungsphase und haben seit der Verpflichtung durch Turbine große Fortschritte gemacht.

    Ich kann mich mit jeder Spielerin identifizieren, deren Herz für den Verein schlägt, und wenn das bei Ogimi, Anonma, Göransson, Naeher und Singer so ist und bei Odebrecht, Peter und Schmidt nicht so ist, dann würde ich mich immer für die Erstgenannten entscheiden. Und wenn eine Ogimi besser spielt als eine Popp, wieso soll ich mich dann für Popp entscheiden? Nur weil Ogimi eine andere Muttersprache hat?

    Potsdam ist ein Zeichen gelungener Integration. Es gibt kaum eine Mannschaft, auch nicht bei den Männern, wo so viele Spielerinnen unterschiedlicher Nationen so gut miteinander eine Gemeinschaft bilden wie in Potsdam. Mazedonien, Bosnien, Japan, Holland, Schweden, USA, Schottland, Äquatorialguinea, Kamerun, Belgien, eine Spielerin mit brasilianischen Wurzeln, demnächst vielleicht noch Norwegen, aus allen Ecken der Welt bilden dort Spielerinnen ein Team, von allen Kontinenten (außer Australien). Wenn dort im Sturm Mazedonien, Japan, Äquatorialguinea und Schottland wirbeln, lass sie sich von mir aus in irgendeiner Sprache, die sie möchten unterhalten, solange sie vernünftig Fußball spielen! Und wenn Potsdam die Möglichkeiten hat, Spielerinnen auszubilden, die in ihren Ländern nicht diese Möglichkeiten haben (Mazedonien, Bosnien, Kamerun), dann ist das doch ein Dienst für den gesamten FF. Und wenn am Ende dann irgendwann bei der EM in jedem Land eine Spielerin aus Potsdam dabei ist, dann kann man als Potsdam-Fan sich schon vorher gewiss sein, dass man am Ende mit einer mitjubeln darf.

    Ich jedenfalls finde es positiv, dass Potsdam diesen Weg geht. Irgendwann werden auch wieder deutsche Talente nachkommen, doch es ist auch für sie eine gute Übung, wenn sie erst einmal an den Allerbesten der Welt schon im Training vorbei müssen, das erhöht doch bloß den Grad der Ausbildung. Was bringt es, wenn man jetzt alle ausländischen Spielerinnen verkauft und die Jugend dafür ins Spiel bringt, natürlich würden die auch alle schlagen, doch sie müssten sich dann nur gegen die deutsche, nicht aber gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. Das sehe ich mit einen Grund dafür, dass die deutsche Nationalmannschaft stagniert, da man halt die Spitzenspieler der anderen Länder nicht in den eigenen Reihen bzw. in der eigenen Liga hatte, sondern nur unter sich blieb. Man hatte die Fortschritte der Konkurrenz nicht unter Kontrolle und vor allem, nicht im Blick.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @waiiy,
    „Was ich denke (wirklich nur meine Meinung), ist, dass es jetzt halt keine “Platzhirsche” in dem Sinne gibt. Alle “Urgesteine” sind (außer Jenny Zietz, die aber eher ruhiger ist) weg“

    stimme Dir voll und ganz zu. Wie man so schön sagt: „Im Schatten eines großen Baumes kann wenig wachsen.“

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  • Sheldon sagt:

    Bei einer Szene habe ich mich übrigens gewundert im Wolfsburg-Spiel: Hier hat keiner Spielabbruch gefordert nach 89 Minuten! Da lagen nämlich Popp und Goeßling auf dem Boden und haben sich auch vor Schmerzen gekrümmt.

    Ich bin mir sicher, diese Diskussionen wären gekommen (nur um den Potsdam-Fans Paroli zu bieten), wenn Bad Neuenahr noch das 3:2 geschossen hätte.

    Doch letztlich hat niemand darüber diskutiert, weil das 2:2 in dieser Situation und auch generell zu wenig war.

    Und da sehe ich den Unterschied: Die Potsdam-Fans haben bereits vor dem 2:1 durch Bajramaj Abbruch gefordert! Ihnen ging es also nicht um das Ergebnis, sondern um den würdevollen Umgang mit der Situation! Und dort sehe ich die Anfeindungen als falsch, die hier gemacht wurden, denn diese Lösung war mit Sicherheit keine, die der Situation angemessen war!

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  • maxsee sagt:

    Was ist das für eine `“Sch“-Diskussion über in- und ausländische Spielerinnen? Hören denn die Turbine-Fans nicht die Anfeuerungsanrufe im Karli – in der gleichen Intensität für Alisa, Alexandra, Yuki, Toni oder Genovevra wie für Ulla, Patti oder Tabi. Diese Unterscheidung in der Diskussion finde ich für TP-Anhänger unwürdig.
    Wenn schon Meinungen über den Saisonablauf nötig sind, dann bitte darüber, wie wird die Tabelle nach Ende der 2. Saison aussehen?
    M.E. ist bei allen nocch viel Arbeit erforderlich:
    1. Bei Wolfsburg müsste aus dem Namens-Ensemble ein Team werden. Mit Geld kann man nicht alles lösen.

    2. Turbine darf schon einige Schlußfolgerungen ziehen, warum zum Ende der 1. Halbserie bei einigen Spielerinnen ein Leistungsabfall eingetreten ist: sowohl von den Spielerinnen, als auch dem Trainerteam.
    3. Auch Frankfurt sollte man im neuen Jahr nicht unterschätzen, aber nur wenn sich die „satten“ Damen ihrer Pflichten für den Klub und natürlich für SIDI entsinnen

    4. Man vergesse auch nicht, daß Freiburg, München und Essen/Neuenahr noch für manche Überraschung sorgen können.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @maxsee
    > Wenn schon Meinungen über den Saisonablauf nötig sind, dann bitte darüber, wie wird die Tabelle
    > nach Ende der 2. Saison aussehen?

    Ah ja, der große Ideen- und Themen-Vorgeber! Bestimmst Du, wo es hier langzugehen hat oder darf man sich immer noch selbst aussuchen, worüber man schreiben möchte! Manche bilden sich echt was ein… 🙁

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich stelle fest, daß wir beide wirklich ein ernstes Kommunikationsproblem haben!!!
    Ich verstehe auch nach Deinem erneuten Erklärungsversuch nur noch Bahnhof!!!

    Was hat denn die deutsche Nationalmannschaft nun mit dem angeblichen Ausländerproblem bei TURBINE zu tun???
    In so eine Nationalmannschaft kann man zwar auch „Ausländerinnen“ wählen, aber sie müssen zumindest den deutschen Paß haben!!!
    Aber auch da kommt es (sportliche Qualifikation natürlich vorrausgesetzt) auf die Charaktere an, die möglichst zueinander passen sollten!!!
    Und da ist es dann auch völlig egal, ob eine Spielerin in Namibia, in Belgien, im Kosovo oder in Köln oder Berlin geboren ist!!!

    Vielleicht fällt es Dir persönlich schwer, Dich mit ausländischen Spielerinnen zu identifizieren, aber die allermeisten TURBINE-Fans haben damit wohl kein Problem!!!

    Das in der Nachwuchsförderung zuletzt einiges schief gelaufen ist, kann wohl keiner leugnen!!!
    Auch Schröder hat dies offen zugegeben, und sogar eigene Fehler eingestanden!!!
    Man hat bei TURBINE aber daraus seine Lehren gezogen, und will nun wieder verstärkt und zielgerichtet in die Jugendarbeit investieren!!!

    Die Hirarchie steht im Potsdamer Team noch auf sehr wackeligen Füßen!!!
    Kein Wunder, da die übriggebliebenen- und neuen „Platzhirsche“ oftmals nur von außerhalb zuschauen konnten, und somit dem Spiel der Mannschaft selten Sicherheit geben konnten!!!
    Große Ausnahme ist ULLA!!!
    Sie ist neben JENNY ZIETZ das Urgestein im Team!!!
    ULLA blieb nach ihrem Kreuzbandriß erfreulicherweise verletzungsfrei (dreimal aufs Holz geklopft) und gesund, und lenkt jetzt nicht nur die Abwehr, sondern auch die gesamte Mannschaft!!!
    Auch Fernsehkameras sind ihr Freund, und somit ist sie ein sehr beliebtes Interview-„Opfer“!!!

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  • Aldur sagt:

    maxsee sagt:
    „1. Bei Wolfsburg müsste aus dem Namens-Ensemble ein Team werden. Mit Geld kann man nicht alles lösen.“

    Ich glaube im Gegenteil, dass das große Plus der Wolfsburgerinnen die mannschaftliche Geschlossenheit ist. Das war auch schon letzte Saison so, und hat sie auf Platz 2 gebracht, obwohl die Qualität im Kader da – zumindest in der Breite – im Vergleich zu den anderen Spitzenteams vielleicht noch nicht ganz so gegeben war. Wenn man die Wolfsburgerinnen mal live im Stadion erlebt, hat man auf jeden Fall das Gefühl, dass da eine geschlossene Einheit unterwegs ist. Einen ähnlichen Eindruck habe ich übrigens am letzten WE von den Freiburger Mädels, bei deren Auftritt hier in Essen gewonnen. Auch da scheint irgenwie alles zu passen, und der momentane Erfolg kommt sicher nicht von ungefähr.

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