Wolfsburg Herbstmeister, Potsdam holt auf

Von am 2. Dezember 2012 – 21.57 Uhr 73 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat sich die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga gesichert. Dafür genügte den „Wölfinnen“ am elften Spieltag ein 2:2-Unentschieden beim SC 07 Bad Neuenahr. Dahinter konnte Verfolger 1. FFC Turbine Potsdam drei Punkte zwischen sich und den 1. FFC Frankfurt bringen, denn die Hessinnen unterlagen beim FC Bayern München.

2:1 (1:1) stand es am Ende für die Münchenerinnen, obwohl sie einen frühen Rückstand wegstecken mussten.

Doppelpack von Sarah Hagen
Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes brachte die Frankfurterinnen vor 530 Zuschauern schon in der dritten Minute mit 1:0 in Führung, doch Sarah Hagen (28.) glich noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die US-Amerikanerin mit ihrem zweiten Treffer (46.) zum 2:1-Endstand.

Anonma und Ogimi schießen Gütersloh ab
Da der 1. FFC Turbine Potsdam zeitgleich einen ungefährdeten 5:0 (2:0)-Erfolg gegen Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 einfuhr, sind die Potsdamerinnen nun mit 25 Zählern alleiniger Tabellenzweiter vor dem 1. FFC Frankfurt (22). Vor 1420 Zuschauern erzielte Genoveva Anonma die ersten drei Treffer (18./40./57.). Im Anschluss schraubte Weltmeisterin Yuki Ogimi (66./83.) das Ergebnis in die Höhe.

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73 Kommentare »

  • grammfon sagt:

    @maxsee: Patrice Lair in der Bundesliga, das wäre mal was. Aber wenn er sich nicht mit Lyon über einen Vertrag einigen kann, dann wird er bestimmt nicht billig zu kriegen sein.

    Das ist jetzt reine Spekulation, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er um den Nationaltrainer Posten nach der EM pokert. Bei dem Druck, den Bini momentan in der Presse hat, sieht es nicht so aus als würde er noch lange im Amt sein.

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  • Chris sagt:

    Die Probleme einiger möchte ich auch mal haben. Aber im Ernst, was ist denn hier so richtig das Problem? Der Deutsche Meister, ist nicht deutsch genug, oder was?

    Ich mag eine Spielerin nicht mehr, nur weil sie den deutschen Pass hat, sondern weil sie Leistung bringt, alles für den Erfolg der Mannschaft tut. Das sich eben diese Deutschen mehr mit ihrem Klub identifizieren als die Ausländerinnen, ist nicht bewiesen und wurde auch schon oft widerlegt. Ich persönlich habe alle meine LIeblingsspielerinnen an den FFC verloren, und die waren Deutsche. Echte Urgesteine gibt es kaum noch, und unter diesen wenigen ist mit Ali Krieger eine Amerikanerin, die schon Ewigkeiten für den FFC spielt.

    Die Ausländerinnen bei Potsdam sind noch nicht so lange da, als das sie hätten Beweisen können, das ihr Herz am Verein hängt. Aber wenn man Interviews mit Lisa Evans, Alex Singer oder auch den letzten Bericht über Alyssa Naeher liest, muss man schon feststellen, das es eben doch ein wenig mehr ist, als nur ein Job für ein paar Saisons. Es wirkt zu mindestens so.

    Am Anfang der Saison als es noch alles nach Plan lief, kamen komischerweise all diese Stimmen nicht auf. Es ist nur Zufall, das man nach ein paar schlechten Spielen gleich wieder etwas suchen muss, was schief läuft? Wenn Ja, ist das natürlich das Einfachste, weil Offensichtlichste.

    Aber für mich ist etwas anderes viel Offensichtlicher im Gegensatz zur letzten Saison, gerade als diese in der Endphase war. Die Frauen, die da auf dem Platz stehen, haben wieder Spaß am Fußball, sind mehr Gemeinschaft, als die mit Peter, Schmidt und Co.
    Im Radio wurde erwähnt das sie im letzten Jahr nicht mal mehr einen Schlachtruf hatten zum Schluss, etwas was in Potsdam immer dazugehörte. Das sagt für mich auch schon einiges aus.

    Ich halte persönlich nix von dieser Trennung deutsche/ausländischen Spielerin. Für mich gibt es gute und schlechte, nicht mehr und nicht weniger. Darum sollte es im Endeffekt doch auch gehen, die Leistung sollte entscheiden und nicht die Nationalität.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Ich stimme grammfon zu. Mit Ogimi, Anonma, Lisa, Andonova, Dillmann, Starke und evt. Ada Hegerberg ist der Turbine-Sturm mehr als gut besetzt und für Chantal dürfte kein Platz mehr sein. Da ihr Vertrag Ende der Saison abläuft deutet vieles auf Abschied hin.

    @Schenschtschina Futbolista,

    ehrlich gesagt verstehe ich Deine Aussage zu Detlef und N11 auch nicht. OK, Männer und Frauen argumentieren anders und so sind Verständigungsprobleme fast schon normal. Erklär doch bitte man genauer was Du meinst.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @M.O.F
    Ausgangspunkt war doch die Aussage:
    > Ich gehe mit Waiiy konform, daß es viel mehr auf den Chatakter, als auf die Nationalität der
    > Spielerinnen ankommt!!!
    Also ich meine, dass wenn jemand den Charakter einer Spielerin gegenüber der Nationalität vorzieht, erlaube ich mir die Frage nach seiner Begeisterung für die eigene, also dt., N11!
    Vielleicht sind ihm ja die Charaktere der z.B. Französinnen genehmer, weil ihm Necib, Franco u.a. mehr zusagen? Ergo ist ihm deren N11 lieber?
    Und nochmal:Es ist mein persönliches Verständnis, dass mein Lieblingsverein, ohne besondere Notwendigkeit o. gar Zwang, den Anteil an ausländischen Spielerinnen so erhöht, dass man kaum eine Deutsche ausmachen kann. Für mich bedeutet das ein Rückschritt bei der Identifikation mit dem Team, das jahrelang eine andere Zusammensetzung pflegte und dennoch erfolgreich durch und durch agierte. Nebenbei ist dieser Effekt kein guten Zeugnis für die eigene Nachwuchsarbeit, die man sogar behindert, indem Talente nicht o. unzureichend gefördert werden.
    Nichts gegen drei, vier starke ausländische (National-)Spielerinnen, die aber der deutschen Sprache mächtig sein müssen!

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  • DAWIDenko sagt:

    Zu Chantal de Ridder möchte ich noch sagen, dass ich es sehr bedauern würde, wenn sie nach der Saison geht.

    Von dem, was ich von ihr gesehen hatte in der letzten Saison, war ich sehr begeistert- ich meine von ihren Anlagen.
    Ich sah es schon kommen, dass sie zukünftig sehr wertvoll für TP werden könnte.
    Umso trauriger war natürlich ihre schwere Verletzung.
    Gerade in der Rückrunde, als es nicht so lief und Yuki und Ayoma beide nicht an ihre großartige Form der Hinrunde anzuknüpfen vermochten, wäre Chantal eine wertvolle Alternative gewesen und das nicht nur weger ihrer Größe.

    Bei ihr ist es jetzt vor allem die Frage, wie sie nach ihrer Verletzung körperlich und auch mental in der Lage ist, an ihr altes Leistungsvermögen anzuknüpfen.
    Außerdem, in wie weit sie sich in Potsdam wohl fühlt.
    (Was ich gehört habe, war es für sie anfangs nicht leicht von ihrem Freund getrennt zu sein.)

    Es hatte mich sehr froh gestimmt, dass Bernd Schröder ihren Namen u.a. hinblicklich der Rückkehrer ab Januar explizit erwähnt hatte.

    An Ogimi und Anonma würde sie nicht vorbeikommen, soweit klar.
    Lisa ist eine ganz andere Spielerin..
    Natascha ist auch ein etwas anderer Spielertyp, allerdings hat sie durch ihre tollen Leistungen diese Saison sehr aufgeholt und wurde schon jetzt – bis zu ihrer Verletzung- zu einer guten Alternative zu Ayoma und Yuki.
    Allerdings sehe ich Chantal noch klar vor Dillmann und vor allem vor Starke.
    Bei Ada muss man zudem abwarten, wie sie im neuen Umfeld ihr Potential ausschöpfen kann. Sicherlich kann es da hilfreich sein, dass sie mit ihrer Schwester kommt.

    Also sehe ich Chantal auf jeden FaLL als Bereicherung, wenn sie an ihre alte Form anknüpfen kann und sich auch für Potsdam entscheidet.
    Auch andere Spielerinnen kamen nach schweren Verletzungen zurück, obwohl sie lange fehlten und sich personell einiges verändert hatte.
    (denke dabei in erster Linie an Isi Kerschowski und Ulla Draws)

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  • waiiy sagt:

    @Chris: Das mit der besseren Stimmung hab ich auch gedacht, als ich die halbe 1. Mannschaft 2 Tage nach der Niederlage gegen Wolfsburg bei der 2. zusah. Das Miteinander ist sehr entspannt. Da war vielleicht letzte Saison nach Bekanntgabe der Wechsel von Viola/Babs/Schmidti doch ein Bruch in der Stimmung, auch wenn man sich nach Ausscheiden aus der CL leistungsmäßig gefangen hat.

    Was ich denke (wirklich nur meine Meinung), ist, dass es jetzt halt keine „Platzhirsche“ in dem Sinne gibt. Alle „Urgesteine“ sind (außer Jenny Zietz, die aber eher ruhiger ist) weg. Das hat neben den vielen negativen Aspekten aber eben auch die positive Seite, dass sich andere Spielerinnen von der Persönlichkeit ganz anders entwickeln können, weil sie jetzt auch mehr im Fokus stehen. Es bildet sich halt eine neue Hierarchie. Zum Beispiel fand ich Tabi’s Auftreten bis zur Krankheit sehr viel selbstbewusster als letzte Saison. Die Binde um den Arm hat ihr sichtlich gut getan.

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Langsam machst du mir Angst. Nichts gegen die Ausbildung guter deutscher Spielerinnen und der regionalen Verbundenheit der jeweiligen Profis, doch ich weiß nicht, was eine Coco Schröder oder eine Johanna Elsig von einer Tascha Andonova unterscheidet. Gerade die Verbundenheit zu den ehemaligen Ostblockstaaten, die ja bei den Männern auch Cottbus auszeichnete, ist doch enorm förderlich für den Aufbau des FFs dort.

    […]

    Wenn die Nationalspielerinnen alle wegwollen, dann lass sie doch gehen, mich stört es nicht, zumal ich mich seit 2007 sowieso nicht mehr mit der N11 identifizieren kann. Und du glaubst nicht wirklich, dass eine Spielerin, die bei Potsdam in der Jugend war und Potsdamer Urgestein ist, eine Chance unter Neid hat, in die A-N11 zu kommen? Weder Cramer noch Doorsoun, die in der Jugend noch feste Bestandteile der N11 waren, haben auch nur irgendeine Aussicht auf einen Platz dort, obwohl Potsdam vor Frankfurt steht und zumindest Doorsoun auf rechts Stamm spielt, wo den deutschen ja sowieso noch eine fähige Spielerin fehlt.

    Außerdem würde ich nicht sagen, dass Turbine nicht weiterhin ausbildet. Tasha, Lisa, Toni und Lidija befinden sich noch alle in der Ausbildungsphase und haben seit der Verpflichtung durch Turbine große Fortschritte gemacht.

    Ich kann mich mit jeder Spielerin identifizieren, deren Herz für den Verein schlägt, und wenn das bei Ogimi, Anonma, Göransson, Naeher und Singer so ist und bei Odebrecht, Peter und Schmidt nicht so ist, dann würde ich mich immer für die Erstgenannten entscheiden. Und wenn eine Ogimi besser spielt als eine Popp, wieso soll ich mich dann für Popp entscheiden? Nur weil Ogimi eine andere Muttersprache hat?

    Potsdam ist ein Zeichen gelungener Integration. Es gibt kaum eine Mannschaft, auch nicht bei den Männern, wo so viele Spielerinnen unterschiedlicher Nationen so gut miteinander eine Gemeinschaft bilden wie in Potsdam. Mazedonien, Bosnien, Japan, Holland, Schweden, USA, Schottland, Äquatorialguinea, Kamerun, Belgien, eine Spielerin mit brasilianischen Wurzeln, demnächst vielleicht noch Norwegen, aus allen Ecken der Welt bilden dort Spielerinnen ein Team, von allen Kontinenten (außer Australien). Wenn dort im Sturm Mazedonien, Japan, Äquatorialguinea und Schottland wirbeln, lass sie sich von mir aus in irgendeiner Sprache, die sie möchten unterhalten, solange sie vernünftig Fußball spielen! Und wenn Potsdam die Möglichkeiten hat, Spielerinnen auszubilden, die in ihren Ländern nicht diese Möglichkeiten haben (Mazedonien, Bosnien, Kamerun), dann ist das doch ein Dienst für den gesamten FF. Und wenn am Ende dann irgendwann bei der EM in jedem Land eine Spielerin aus Potsdam dabei ist, dann kann man als Potsdam-Fan sich schon vorher gewiss sein, dass man am Ende mit einer mitjubeln darf.

    Ich jedenfalls finde es positiv, dass Potsdam diesen Weg geht. Irgendwann werden auch wieder deutsche Talente nachkommen, doch es ist auch für sie eine gute Übung, wenn sie erst einmal an den Allerbesten der Welt schon im Training vorbei müssen, das erhöht doch bloß den Grad der Ausbildung. Was bringt es, wenn man jetzt alle ausländischen Spielerinnen verkauft und die Jugend dafür ins Spiel bringt, natürlich würden die auch alle schlagen, doch sie müssten sich dann nur gegen die deutsche, nicht aber gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. Das sehe ich mit einen Grund dafür, dass die deutsche Nationalmannschaft stagniert, da man halt die Spitzenspieler der anderen Länder nicht in den eigenen Reihen bzw. in der eigenen Liga hatte, sondern nur unter sich blieb. Man hatte die Fortschritte der Konkurrenz nicht unter Kontrolle und vor allem, nicht im Blick.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @waiiy,
    „Was ich denke (wirklich nur meine Meinung), ist, dass es jetzt halt keine “Platzhirsche” in dem Sinne gibt. Alle “Urgesteine” sind (außer Jenny Zietz, die aber eher ruhiger ist) weg“

    stimme Dir voll und ganz zu. Wie man so schön sagt: „Im Schatten eines großen Baumes kann wenig wachsen.“

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  • Sheldon sagt:

    Bei einer Szene habe ich mich übrigens gewundert im Wolfsburg-Spiel: Hier hat keiner Spielabbruch gefordert nach 89 Minuten! Da lagen nämlich Popp und Goeßling auf dem Boden und haben sich auch vor Schmerzen gekrümmt.

    Ich bin mir sicher, diese Diskussionen wären gekommen (nur um den Potsdam-Fans Paroli zu bieten), wenn Bad Neuenahr noch das 3:2 geschossen hätte.

    Doch letztlich hat niemand darüber diskutiert, weil das 2:2 in dieser Situation und auch generell zu wenig war.

    Und da sehe ich den Unterschied: Die Potsdam-Fans haben bereits vor dem 2:1 durch Bajramaj Abbruch gefordert! Ihnen ging es also nicht um das Ergebnis, sondern um den würdevollen Umgang mit der Situation! Und dort sehe ich die Anfeindungen als falsch, die hier gemacht wurden, denn diese Lösung war mit Sicherheit keine, die der Situation angemessen war!

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  • maxsee sagt:

    Was ist das für eine `“Sch“-Diskussion über in- und ausländische Spielerinnen? Hören denn die Turbine-Fans nicht die Anfeuerungsanrufe im Karli – in der gleichen Intensität für Alisa, Alexandra, Yuki, Toni oder Genovevra wie für Ulla, Patti oder Tabi. Diese Unterscheidung in der Diskussion finde ich für TP-Anhänger unwürdig.
    Wenn schon Meinungen über den Saisonablauf nötig sind, dann bitte darüber, wie wird die Tabelle nach Ende der 2. Saison aussehen?
    M.E. ist bei allen nocch viel Arbeit erforderlich:
    1. Bei Wolfsburg müsste aus dem Namens-Ensemble ein Team werden. Mit Geld kann man nicht alles lösen.

    2. Turbine darf schon einige Schlußfolgerungen ziehen, warum zum Ende der 1. Halbserie bei einigen Spielerinnen ein Leistungsabfall eingetreten ist: sowohl von den Spielerinnen, als auch dem Trainerteam.
    3. Auch Frankfurt sollte man im neuen Jahr nicht unterschätzen, aber nur wenn sich die „satten“ Damen ihrer Pflichten für den Klub und natürlich für SIDI entsinnen

    4. Man vergesse auch nicht, daß Freiburg, München und Essen/Neuenahr noch für manche Überraschung sorgen können.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @maxsee
    > Wenn schon Meinungen über den Saisonablauf nötig sind, dann bitte darüber, wie wird die Tabelle
    > nach Ende der 2. Saison aussehen?

    Ah ja, der große Ideen- und Themen-Vorgeber! Bestimmst Du, wo es hier langzugehen hat oder darf man sich immer noch selbst aussuchen, worüber man schreiben möchte! Manche bilden sich echt was ein… 🙁

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich stelle fest, daß wir beide wirklich ein ernstes Kommunikationsproblem haben!!!
    Ich verstehe auch nach Deinem erneuten Erklärungsversuch nur noch Bahnhof!!!

    Was hat denn die deutsche Nationalmannschaft nun mit dem angeblichen Ausländerproblem bei TURBINE zu tun???
    In so eine Nationalmannschaft kann man zwar auch „Ausländerinnen“ wählen, aber sie müssen zumindest den deutschen Paß haben!!!
    Aber auch da kommt es (sportliche Qualifikation natürlich vorrausgesetzt) auf die Charaktere an, die möglichst zueinander passen sollten!!!
    Und da ist es dann auch völlig egal, ob eine Spielerin in Namibia, in Belgien, im Kosovo oder in Köln oder Berlin geboren ist!!!

    Vielleicht fällt es Dir persönlich schwer, Dich mit ausländischen Spielerinnen zu identifizieren, aber die allermeisten TURBINE-Fans haben damit wohl kein Problem!!!

    Das in der Nachwuchsförderung zuletzt einiges schief gelaufen ist, kann wohl keiner leugnen!!!
    Auch Schröder hat dies offen zugegeben, und sogar eigene Fehler eingestanden!!!
    Man hat bei TURBINE aber daraus seine Lehren gezogen, und will nun wieder verstärkt und zielgerichtet in die Jugendarbeit investieren!!!

    Die Hirarchie steht im Potsdamer Team noch auf sehr wackeligen Füßen!!!
    Kein Wunder, da die übriggebliebenen- und neuen „Platzhirsche“ oftmals nur von außerhalb zuschauen konnten, und somit dem Spiel der Mannschaft selten Sicherheit geben konnten!!!
    Große Ausnahme ist ULLA!!!
    Sie ist neben JENNY ZIETZ das Urgestein im Team!!!
    ULLA blieb nach ihrem Kreuzbandriß erfreulicherweise verletzungsfrei (dreimal aufs Holz geklopft) und gesund, und lenkt jetzt nicht nur die Abwehr, sondern auch die gesamte Mannschaft!!!
    Auch Fernsehkameras sind ihr Freund, und somit ist sie ein sehr beliebtes Interview-„Opfer“!!!

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  • Aldur sagt:

    maxsee sagt:
    „1. Bei Wolfsburg müsste aus dem Namens-Ensemble ein Team werden. Mit Geld kann man nicht alles lösen.“

    Ich glaube im Gegenteil, dass das große Plus der Wolfsburgerinnen die mannschaftliche Geschlossenheit ist. Das war auch schon letzte Saison so, und hat sie auf Platz 2 gebracht, obwohl die Qualität im Kader da – zumindest in der Breite – im Vergleich zu den anderen Spitzenteams vielleicht noch nicht ganz so gegeben war. Wenn man die Wolfsburgerinnen mal live im Stadion erlebt, hat man auf jeden Fall das Gefühl, dass da eine geschlossene Einheit unterwegs ist. Einen ähnlichen Eindruck habe ich übrigens am letzten WE von den Freiburger Mädels, bei deren Auftritt hier in Essen gewonnen. Auch da scheint irgenwie alles zu passen, und der momentane Erfolg kommt sicher nicht von ungefähr.

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