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Nicole Rolser wechselt nach Liverpool

Nora Kruse am 18 Kommentare
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Nicole Rolser wird Bundesligist SC 07 Bad Neuenahr in der Winterpause verlassen. Die 20-jährige Angreiferin schließt sich den Liverpool Ladies in der englischen WSL an.

“Nicole ist eine fantastischer Neuzugang nicht nur für Liverpool, sondern für die ganze WSL”, freut sich Liverpools Trainer Matt Beard. Rolser ist die erste Deutsche, die seit der Einführung der semi-professionellen Liga im vergangenen Jahr nach England wechselt.

Liverpool zuletzt wenig erfolgreich
Die WSL ist eine Sommerliga, die neue Saison beginnt im April. Die vergangene Spielzeit beendete Liverpool auf dem letzten Rang; Auf- und Abstieg sind allerdings bislang noch nicht möglich. Für das nächste Jahr hat sich der Club allerdings einiges vorgenommen. Neben der Verpflichtung von Rolser wurde auch die der englischen U23-Nationalspielerin Lucy Bronze bekannt gegeben.

Nicole Rolser

Nicole Rolser (vorne) wird den SC 07 nach zweieinhalb Jahren verlassen. © Guido Kölzer

Freude bei Rolser
“Ich freue mich auf eine neue Herausforderung – sowohl persönlich als auch fußballerisch in einem neuen Land. Die Liverpool Ladies sind sehr professionell aufgestellt, und ich bin mir sicher, dass sie eine lange Erfolgsgeschichte beginnen.”

Lob aus Liverpool
Rolser wechselte 2010 vom VfL Sindelfingen zum SC 07 Bad Neuenahr. 2011 gewann sie mit der U19-Nationalmannschaft die Europameisterschaft; in diesem Jahr gehörte sie dem U20-Team an, das bei der Weltmeisterschaft in Japan den zweiten Rang belegte. “Nicole ist eine schnelle und trickreiche Flügelspielerin, die sowohl rechts als auch links spielen kann”, lobt Beard seinen Neuzugang. “Sie bringt uns Flair und Geschwindigkeit, und ich kann es kaum erwarten, mit ihr zu arbeiten.”

 

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18 Kommentare »

  • wiebke sagt:

    Die jungen deutschen Talente “erobern die Welt”. Nachdem im Sommer schon einige Mädels in die US College Liga gewechselt sind, und dort Studium und Fussball kombinieren,jetzt Nicole nach UK.
    Toi, toi, toi :)

  • Sheldon sagt:

    Ich würde sagen, dass das eher ein Armutszeugnis für den deutschen Vereinsfußball ist, dass die ganzen deutschen Talente ins Ausland abwandern, weil die deutschen Vereine nicht mehr gut genug sind…

  • FFFan sagt:

    Nach Anja Mittag, Annike Krahn und Linda Bresonik nun auch Nicole Rolser – deutsche Auswahlspielerinnen ziehen die Topligen in Schweden, Frankreich und England der Bundesliga vor.

    Unbedeutende Einzelfälle oder ein Menetekel?

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Ich würde sagen, dass das eher ein Armutszeugnis für den deutschen Vereinsfußball ist, dass die ganzen deutschen Talente ins Ausland abwandern, weil die deutschen Vereine nicht mehr gut genug sind…”

    Das Armutszeugnis wäre angesichts dieser Beurteilung auf Basis eines Falls ganz bei dir, fürchte ich. Wie wäre es mit der Nennung einiger Namen zur Untermauerung deines Urteils ? Nur, um etwas seriöser daherzukommen ?

  • labrys696 sagt:

    Es geht ja ned nur darum, in einer anderen Liga zu spielen. Eine neue Sprache, neue kultur, neue umgebung… Das Leben ist zu kurz um nur auf einem Punkt zu bleiben. Man sollte den Horizont erweitern und andere Sachen erleben…. Ich würde mir es wünschen, das mehr Spielerinnen für 1-2 Saisons in eine andere Liga gehen :)

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Ich habe mich damit zunächst einmal auf wiebkes Kommentar bezogen. Allerdings kann ich das auch an Einzelbeispielen nachweisen:

    Sophie Howard (19/UFC Knights), Christina Schedel (18) und Nina Brüggemann (19/Arizona State Sun Devils), Natalie Moik (19/Virginia Commonwealth University Rams), Lea Notthoff (22) und Josefine Holsten (24/beide Clayton State Lakers), Isabella Schmid (19/Florida State University), sie alle sind bereits in den Staaten. Gerade Brüggemann, Howard, Moik und Schmid sind dabei feste Größen bzw. Stammspielerinnen in ihren Vereinen gewesen, die nun wie Rolser alle das Weite suchen. Diese Spielerinnen sind alle 19 Jahre alt, Rolser ist mittlerweile 20. Das sind Perspektivspielerinnen, zum Teil mit Nationalelf-Erfahrung. Diese gehen jetzt alle weg, weil ihnen die deutschen Vereine nicht mehr die sportlichen Perspektiven bietet, wie sie die in den USA finden.

    Note für die Förderung von Perspektivspielerinnen: UNGENÜGEND!

  • Sheldon sagt:

    @labrys: “Das Leben ist zu kurz um nur auf einem Punkt zu bleiben. Man sollte den Horizont erweitern und andere Sachen erleben”

    Damit beleidigst du alle Menschen, die ihr Leben lang an demselben Ort bleiben und helfen, Kulturen zu bewahren. Ich bin erstaunt, dass du das so schreiben darfst, ohne das es zensiert wird, denn schließlich ist das eine Diskriminierung schlimmster Art. Mein Großvater hat selbst noch sein ganzes Leben in einem Umkreis von 30 Kilometern verbracht und war dabei glücklich.

    Meines Erachtens ist der Hektizismus, den du in dieser Aussage äußerst, für das menschliche Leben enorm schädlich ist, da niemand sich mehr die Mühe macht, den Punkt, an dem man lebt, wirklich anzunehmen, zu ergründen und mitzugestalten. Das führt zu einem massiven Identitätsverlust, der unsere Gesellschaft heute prägt.

    Für mich verdienen gerade bei den Fußballspielern/innen diejenigen sich den meisten Respekt, die sich ein Leben lang für ihren eigenen Verein entscheiden. Gerade deswegen ist Fußball Volkssportart in Deutschland, weil es eben in den 70er Jahren gerade bei Bayern so war. Die kamen zum großen Teil aus der Region, nur sehr, sehr wenige waren Legionäre. Wären Beckenbauer, Maier oder Müller nicht aus Bayern gewesen, hätte die Meisterschaften kaum jemanden interessiert. So aber haben sie einen Boom ausgelöst, der über 10-15 Jahre anhielt (von 68 (der ersten Meisterschaft Bayerns) bis 83 (CL-Sieg Hamburgs)).

    Dass Teams wie Herford oder Gütersloh immer wieder viele Zuschauer haben, dürfte mit daran liegen, dass viele Spielerinnen tatsächlich aus der Region (Westfalen) kommen, gerade bei Herford. da kommen dann natürlich die Familien und viele Freunde…

  • emmi sagt:

    @ Sheldon,

    Kleine Anmerkung zu deinen Beispielen.
    Lea Notthoff macht gerade ein Auslandssemester für ihr Psychologie-Studium. Sie wird wahrscheinlich schon zur Rückrunde wieder in Bremen sein.
    Ist also nicht gegangen, weil ihr der deutsche Vereinsfußball zu schlecht ist, sondern weil sie etwas für ihre berufliche Zukunft machen wollte.

    Zu den anderen Beispielen kann ich nicht viel sagen, denke aber dass es zumindest bei einigen ähnlich ist ;)

  • gerd karl sagt:

    warum sollen junge spielerinnen nicht ins ausland gehen, das hilft ihnen und dem dfb.
    diese spielerinnen bringen neue erfahrungen mit wenn sie zurück kommen, die für die buli und die auswahl mannschaften wichtig sind.
    und sie sehen was von der welt, verdienen schönes geld und können davon gut leben, machen die männer ja auch.
    und es gibt ja auch ligen wo man nicht absteigen kann, so wie in england, das nimmt druck.

    also es spielen ja auch ausländische spielerinnen in der buli, also alles cool.

  • labrys696 sagt:

    Sheldon, ich werde dir jetzt antworten, aber mich nicht in eine Diksussion einlassen.

    Ich dskriminiere sicher keine Menschen mit meinem Satz, den sonst wäre es von WS zensiert worden. Es ist jedem selber überlassen, was er/sie aus dem Leben machen will, von mir aus kann jemand sein ganzes Leben im Zimmer sitzen und warten. deshalb schrieb ich “Man SOLLTE den Horizont erweitern”. Ich zwinge ja niemanden dazu :D
    Es gibt im Leben mehr als Fussball, Arbeit oder Geld. Das wichtigste ist jedoch, das man mit sich selbst im reinen ist, dazu glücklich und zufrieden. das kann durch herumreisen bestehen oder an einem Ort sein und anderen Menschen helfen. aber du kannst meine Aussage auch komplett verdrehen und nur so darauf antworten, wie es dir passt, wenns dich glücklich macht…

    Statt jedoch Nicole rosler auf ihrem Weg Glück zu wünschen und viel Erfolg, kommst du mit der Diskussion, das die GANZEN Talente ins AUsland gehen. Ganzen? :D Zähl mir die bitte mal auf, meine Liste ist seeeehr kurz -.-
    Naja, vielleicht ist es ja auch die Schuld der deutschen Vereine, die suchen Spielerinnen auch im Ausland und setzten sie den duetschen Spielerinnen vor die Nase. beim letzten Bulispiel war locker 80% der Mannschaft von TP auf dem Platz ausländische Spielerinnen (klar das Lazarett ist gross, gute BEsserung allen). Doch wo ist das Vertrauen in die jungen Talente? Und wenn man auf junge Talente setzt, dann muss man sich mit dem Mitteleld begnügen und somit fehlt Geld….ein Teufelskreis.

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Ich würde sagen, dass das eher ein Armutszeugnis für den deutschen Vereinsfußball ist, dass die ganzen deutschen Talente ins Ausland abwandern, weil die deutschen Vereine nicht mehr gut genug sind…”

    Leider beschränkt sich deine Aufzählung auf Universitäts-Teams in den USA. Emmi hat bereits exemplarisch belegt, was die “vor deutschen Vereinen flüchtenden” Talente (sehr vernünftig) dort machen. FFFan hat drei Nationalspielerinnen, nicht mehr so junge Talente :-) genannt, die im Ausland spielen (Wobei man bei DIR Krahn ja eigentlich nicht nennen darf :-) ).
    Aber wo sind jetzt die “ganzen deutschen Talente”, die wegen des Fußballs und um der Vereine wegen ins Ausland gehen ? Ich denke, ich kann da helfen: In Absurdistan ;-)

  • Sheldon sagt:

    @labrys: Der Sinn des Lebens ist sicherlich nicht, glücklich und zufrieden zu sein bzw. mit sich im Reinen. Der Sinn des Lebens besteht darin, seinen Platz auszufüllen, egal, wie es einem dabei geht. Das kann schön sein, das kann aber zum Teil auch schmerzhaft und deprimierend sein.

    Im Reinen kann sowieso kein Mensch aus sich selbst heraus mit sich sein. Denn jeder macht Fehler, jeder hat Leichen im Keller. Davon ist niemand frei.

  • labrys696 sagt:

    ich schrieb auch nicht über den Sinn des Lebens… Lies nochmals meine Nachricht, vielleicht verstehst du es dann -.-

    und wieder antwortest du irgendetwas, aber hauptsache nicht auf meine Äusserung. Zeigt mir, das du keine Argumente hast.

    Somit wünsch ich euch allen noch eine schöne Diskussion, hab nichts mehr zu sagen

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Egal, wie die Meinungen auch sind, ich habe heute eine starke Nicole gesehen, die bis zu ihrer letzten aktiven Einsatzminute für den SC 07 unermüdlich rackern und alles raushauen wird, was in ihr steckt!
    Bell hat sich auch nach dem Spiel explizit bei ihr bedankt, wie man am Bildrand gerade noch sehen konnte.

  • Towatei1977 sagt:

    Sheldon hat den Sinn des Lebens gefunden – Heureka! Und ich dachte immer, die Antwort wäre “42”…

    Meiner Meinung nach ist es für die Entwicklung des deutschen Frauenfußballs unabdingbar, dass sich Ligen in anderen Ländern etablieren, sonst droht doch irgendwann die Stagnation. Wenn alle zufrieden sind mit einem Status Quo, wird sich nichts verbessern. Ich persönlich denke darüber hinaus auch, dass es für die Persönlichkeitsentwicklung eines jungen Menschen wichtig ist, Auslandserfahrungen zu sammeln. Selbstverständlich kann man das nur individuell für sich entscheiden. Aus einer Handvoll von Spielerinnen, die – weshalb auch immer – für einige Zeit ins Ausland gehen Rückschlüsse bzgl. der Jugendarbeit des DFB zu ziehen, halte ich doch für sehr vermessen.

  • MariaOzawaFan sagt:

    Das deutsche Spielerinnen im Ausland geschätzt und verpflichtet werden zeugt doch von einer wirklich guten Jugendarbeit in Deutschland.

  • waiiy sagt:

    Die Diskussion ist doch völlig illusorisch. Vom Fußball leben, kann vielleicht jede 10. Spielerin, aber nur während der Zeit, die sie tatsächlich spielt. Unter diesem Aspekt betrachtet, ist es fast egal, ob Liverpool mehr zahlt oder ob man dort mehr Einsatzzeit hat. Es ist einfach die Chance, mit dem, was man kann und gern macht, neue Horizonte zu entdecken. Wenn man ein Mensch ist, der das mag, dann muss man die Chance nutzen.

    Ich wünsche Nicole Rolser vor allem viel Spaß dort und viele neue Erfahrungen!

  • Fuxi sagt:

    Die Frage, die keiner stellt: Wie wirkt sich das auf die Qualität der Bundesliga aus?

    Der Zwiespalt dabei: Einerseits wird eine wie Rolser in Bad Neuenahr definitiv fehlen, was die Schere zwischen den “Finanzstarken” Drei und dem Rest wieder deutlicher auseinanderklappen lässt; andererseits wechselt sie wenigstens nicht genau dahin, was diesen Effekt noch verstärken würde.

    Wenn das zum Trend wird, ist der deutsche Frauenfußball allerdings gefordert. Hinsichtlich der Nationalmannschaft vielleicht, hinsichtlich der eigenen Ligaqualität ganz bestimmt. Das könnte wiederum auf einen erneuten Professionalisierungsschub hinauslaufen, den einige Vereine – vor allem die kleineren Nicht-Proficlubs – finanziell möglicherweise nicht mitmachen können und der unter Umständen auch auf Kosten des Besonderen geht, der den Frauenfußball in Deutschland vom Männerfußball abhebt.

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