DFB-Elf will Erfolgsserie ausbauen

Von am 29. November 2012 – 0.01 Uhr 8 Kommentare

„Wir wollen mit einem positiven Gefühl das Länderspieljahr beenden“, sagt Martina Müller mit Blick auf das letzte Länderspiel ihrer Karriere heute gegen Frankreich (15.15 Uhr, live in der ARD). Aber aus der „Équipe Tricolore“ ist längst ein Team geworden, das zur internationalen Spitze gehört und gegen das sich die DFB-Auswahl mächtig ins Zeug legen muss, um ihrer Stürmerin einen erfolgreichen Abschluss zu bereiten.

„Frankreich ist ein Gegner, der uns alles abverlangen wird“, so die 100-fache Nationalspielerin. Die Mannschaft galt schon immer als ambitioniert, doch spätestens seit den beiden vierten Plätzen bei der Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Medaillen und Titel geholt werden. Die Französinnen verfügen über einen breiten, ausgeglichenen Kader, in dem sich Trainer Bruno Bini den Luxus leisten kann, auf Defensivspezialistin Sonia Bompastor zu verzichten.

Von Frankreich lernen
Die Mannschaft habe sich „hervorragend entwickelt in den letzten Jahren“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. Entsprechend haben sich auch die Vorzeichen ein wenig geändert, und man betrachtet die Französinnen als Team aus der Weltspitze, auf das man aufmerksam schaut und sich aus gutem Grund als Gegner gewählt hat. „Frankreich haben wir uns ausgesucht, weil wir von denen lernen wollen“, so die Bundestrainerin. „Wir wollen gegen die Besten spielen.“

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8 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Martina Müller hört auf, Birgit Prinz und Inka Grings haben auch schon ihren Rücktritt erklärt und Conny Pohlers ist offensichtlich von Silvia Neid endgültig aussortiert worden. Hier zum Thema ein interessanter Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung:

    Wir haben zwar mit Celia Okoyino da Mbabi, Anja Mittag und Alex Popp gute Stürmerinnen, aber eine Torjägerin wie Conny Pohlers könnte man zumindest als Einwechselspielerin immer gebrauchen.

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  • wrack sagt:

    Danke für den Artikel-Link. Das sind doch deutlichere Worte zu Pohlers-Neid, als ich bisher vernommen hatte. Ich hatte bis dato doch noch die Hoffnung, Pohlers könnte nächstes Jahr an Müllers Stelle treten. Das hört sich nun nicht mehr so an. Schade und – wie ich finde – ein Fehler von Silvia Neid.

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  • Adreas sagt:

    Na die Startaufstellung (Quelle dfb.de) ist ja mal wieder eine Enttäuschung. Die typische SN Mutlosvariante: Angerer –- Schmidt, Krahn, Bartusiak, Peter -– Goeßling, Laudehr -– Bresonik, Mittag, Faißt -– Okoyino da Mbabi.

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  • Sheldon sagt:

    Na, wenn man mit 7 Abwehrspielerinnen, einer Mittelfeldspielerin und 2 Stürmerinnen aufläuft, weiß man ja genau, in welche Richtung das geht.

    Es ist aber eine Aufstellung, die man akurat so vor 4-5 Wochen hätte voraussagen können (mit den jeweiligen Variationen Behringer und Wensing).

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  • Sheldon sagt:

    Es scheint heute nur darum zu gehen, sich nicht zu blamieren, das zeigt diese Aufstellung eindeutig. Man hofft, dass Mittag und Celia vorne allein den Reibach machen und ein Tor schießen, danach wird man sich hinten reinstellen.

    Es ist schon sehr peinlich.

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  • waiiy sagt:

    @Andreas: Ich wollte mir das aufgezeichnete Spiel heute Abend ansehen. Aber ich werde es mir nochmal überlegen, wenn ich die Startaufstellung sehe…

    Da fallen viele aus und dann nutzt man die Chance nicht, um Spielerinnen, die es verdient haben nachrücken zu lassen, sondern setzt 2 Verteidigerinnen (was anderes spielt Bresonik ja nicht mehr) ins Mittelfeld.

    Eigentlich könnten Keßler und auch Odebrecht (die nun von ihrer eigenen Verteidigerin Goeßling und einer Laudehr außer Form verdrängt wurde) gleich den „Kuranyi“ machen… 🙁

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  • waiiy sagt:

    Ist selten, dass ich Sheldon vorbehaltslos Recht geben muss…

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  • Adreas sagt:

    Ja, da stimme ich auch zu. Aber die Hoffnung stribt zuletzt, dass die Bundestrainerin in der 2. Halbzeit noch einige Änderungen vornimmt. Warum aber die spielstarke Goessling nicht in der Innenverteidigung spielt statt dieser hüftsteifen und technisch sehr limitierten Annike Krahn und Odebrecht mit Laudehr zusammen auf der 6, das will mir am wenigsten in den Kopf. Immerhin spielt Behringer nicht.

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