Champions League: VfL Wolfsburg trifft auf deutschen Trainer

Von am 27. November 2012 – 13.51 Uhr 16 Kommentare

Im Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League wird es zu einem deutsch-deutschen Trainerduell kommen. Denn der VfL Wolfsburg trifft auf den russischen Meister WFC Rossiyanka, der seit einigen Wochen vom früheren HSV-Trainer Achim Feifel trainiert wird. Topduell des Viertelfinales ist die Partie zwischen Titelverteidiger Olympique Lyonnais und LdB Malmö.

Diese Paarungen ergab die Auslosung, die heute am UEFA-Hauptsitz in Nyon durchgeführt wurde.

Wolfsburg kann erst im Finale auf Lyon treffen
Der VfL Wolfsburg hatte Losglück, denn sollte das Team von Trainer Ralf Kellermann ins Halbfinale einziehen, würde man auch dort Titelverteidiger Olympique Lyonnais aus dem Weg gehen. Im Halbfinale würde als Gegner der Sieger der Partie zwischen Arsenal LFC und ASD Torres Calcio auf die Wölfinnen warten.

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Kellermann: „Schweres Los, aber gute Chancen“
Ralf Kellermann, Trainer und Sportlicher Leiter des VfL Wolfsburg, erklärt: „Es ist ein sehr schweres Los für uns, zumal wir das Hinspiel zuhause haben. Rossiyanka ist eine sehr erfahrene Mannschaft, sie hat letzte Saison im Viertelfinale gegen Potsdam gespielt. Aber wir rechnen uns gute Chancen aus, ins Halbfinale zu kommen.“

Französisch-schwedische Duelle
Der zweite französische Vertreter Juvisy FCF bekommt es im Viertelfinale mit Kopparbergs/Göteborg FC aus Schweden zu tun, das zweite französisch-schwedische Duell des Viertelfinales. Somit könnte es im Halbfinale zu einem rein französischen oder auch rein schwedischen Duell kommen.

Logo der UEFA Women's Champions League

Offizielles Logo der UEFA Women’s Champions League © UEFA

Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League (20./21. und 27./28. März 2013)

Juvisy FCF – Kopparbergs/Göteborg FC
Olympique Lyonnais – LdB Malmö
Arsenal LFC – ASD Torres Calcio
VfL Wolfsburg – WFC Rossiyanka

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Halbfinale der UEFA Women’s Champions League (13./14. und 20./21. April 2013)

Sieger Arsenal/Torres – Sieger Wolfsburg/Rossiyanka
Sieger Lyon/Malmö – Juvisy/Göteborg

Finale der UEFA Women’s Champions League (23. Mai 2013 in London)

Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • DAWIDenko sagt:

    Ein gutes Los für die Wolfsburgerinnen.
    Rossiyanka war letztes Jahr auch der Gegner im Viertelfinale von Turbine. (2:0H, 3:0A aus Turbinen-Sicht)

    Sollte bei der Qualität und der momentanen Leistungsniveau machbar sein.
    Gegen Arsenal in der nächsten Runde könnte sogar noch mehr gehen.
    Die 2. Hälfte von Turbine im Rückspiel, sollte Mut machen.
    Und wenn die Euphorie rund um die Wölfinnen noch größer werden sollte, befinden sich die Arsenal-Ladies auswärts wieder in einem Hexenkessel. (:

    Gut, aber jetzt erst einmal gegen den russischen Meister.
    Bei Betrachten des Kaders fällt auf, dass dort deutlich mehr einheimische Spielinnen im Kader sind, als noch letzte Saison.
    Nur 6 „Legionärinnen“, davon 2 aus dem ukrainischen Nachbarland.
    Ansonsten 2mal Brasilien (u. A. Chrstiane), Schweden (Jakobsson) und Süd-Afrika.

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  • Markus Juchem sagt:

    @DAWIDenko: Dieser Kader (zumindest der der englischen Rossiyanka-Website) ist mit Vorsicht zu genießen, sprich nicht ganz aktuell, denn Cristiane spielt bereits seit September wieder in Brasilien. Dass seit September Achim Feifel das Team trainiert, ist der offiziellen Website bisher ebenfalls nicht zu entnehmen.

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  • pinkpanther sagt:

    @Markus: Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken: „das zweite französisch-deutsche Duell“ 😉 ich denke fr-schwedisch war wohl gemeint.

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  • DAWIDenko sagt:

    @ Markus Juchem: Vielen Dank für die Info.

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  • Markus Juchem sagt:

    @pinkpanther: Oh, danke, ein Freud’scher Verschreiber. 😉

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  • grammfon sagt:

    Juvisy-Göteborg wird wohl das spannendste Duell. Würde mich echt wundern wenn Wolfsburg, Lyon, und Arsenal größere Probleme mit ihren Gegnern hätten. Und alles läuft auf ein großes Finale zwischen Lyon und Wolfsburg hinaus. Das wäre mal was, wenn Wolfsburg schon in ihrem ersten CL Jahr… aber gut, erst mal abwarten.

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  • timmy sagt:

    Cristiane dürfte nur so einen Zwei-/dreimonatsdeal gemacht haben wie Marta früher um die Copa Libertadores zu spielen. Hat da mal eben für den Torschützinnentitel gereicht.

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  • Winter sagt:

    Ich wage die Prognose, Wolfsburg wird zum Abschluss der Saison 2012/2013 ohne Titel dastehen. Trotz aller Lorbeeren die sie momentan zur Recht ernten.

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  • DAWIDenko sagt:

    @ winter:
    Könntest du deine Prognose an Hand von Argumenten begründen?
    Würde sicher sehr interessant sein.
    Champions-League gewinnt Wolfsburg sicherlich nicht.

    In der Meisterschaft stehen sie momentan sehr gut da. Auch wenn natürlich noch nichts entschieden ist.
    Vor allem wenn man noch die letzten Spiele vor der Winterpause gewinnt.
    Das Nachholspiel gegen Bad Neuenahr und gegen Bayern München.

    Pokal kann man schwer einschätzen. Hat auch mit der Auslosung zu tun. Heim oder Auswärtsspiele. Da sind viele Sachen, die einen Wettbewerbsverlauf begünstigen oder erschweren können.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @Winter,

    warum so pessimistisch ?

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  • enthusio sagt:

    Das ist ja ein sehr interessantes Los für Wolfsburg, und ich bin gespannt wie Achim Feifel, der ja sicherlich die Entwicklungen in der Bundesliga auch weiterhin verfolgen wird, seine Mannschaft auf das Wolfsburger Offensivfeuerwerk einstellen wird. Hoffentlich werden auch viele Spiele dieses Viertelfinales im März übertragen.

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  • Markus Juchem sagt:

    Hier gibt’s ein Video mit Reaktionen zur Auslosung, unter anderem Wolfsburg-Trainer Ralf Kellermann:

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  • Michael sagt:

    Danke für den Link!
    Ich traue den Wolfsburgerinnen die Finalteilnahme zu und drücke beide Daumen.

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  • enthusio sagt:

    @DAWIDenko und Markus Juchem:
    Es ist richtig, dass Rossiyanka unter Achim Feifel überwiegend einheimische Spielerinnen einsetzt. Im letzten CL-Heimspiel gegen Sparta Prag standen neben sieben russischen Spielerinnen und einer Ukrainerin noch Ejangue aus Kamerun, Oparanozie aus Nigeria und Fabiana aus Brasilien in der Startelf, neben 5 weiteren Russinnen saßen zwei Schwedinnen (Liljegard und Jakobsson) auf der Bank. Die Südafrikanerin Nyandeni ist offensichtlich inzwischen eingebürgerte Russin. Der Deutsche Achim Feifel ist als Trainer aufgelistet. Cristiane ist natürlich nicht mehr dabei.
    Link:

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  • enthusio sagt:

    Noch ein ergänzender Hinweis zu Nyandeni: sie ist südafrikanische Nationalspielerin, die auch bei Olympia 2012 eingesetzt wurde, für die Teilnahme am Afrika-Cup in Äquatorial-Guinea aber von Rossiyanka (anders als Anonma von Bernd Schröder) nicht freigestellt wurde. Merkwürdig ist eben nur, dass auf der von mir oben aufgeführten UEFA-Seite bei ihrer Nationalität „Russland“ angegeben wird.

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  • FFFan sagt:

    Rossiyanka ist keineswegs zu unterschätzen! Ich rechne auch damit, dass sie noch die ein oder andere Verstärkung holen werden, vielleicht kehrt auch Cristiane zurück.

    Wenn es dem VfL Wolfsburg gelingt, seine momentane starke Verfassung über den Winter zu retten, muss er aber keinen Gegner fürchten.

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