DFB-Pokal: Potsdam und Freiburg stehen im Viertelfinale

Von am 17. November 2012 – 16.40 Uhr 20 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam und der SC Freiburg haben das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beide Teams setzten sich knapp mit 1:0 durch. Zwei Tore mehr erzielte die TSG 1899 Hoffenheim, die das Duell der Zweitligisten gegen den 1. FC Lok Leipzig gewann.

Dabei trat die TSG mit einem prominenten Namen an, denn Birgit Prinz lief für die Kraichgauerinnen auf und trug sich beim 3:1 (0:0)-Erfolg auch in die Torschützenliste ein.

Alle Tore in der zweiten Halbzeit
Nach torloser erster Halbzeit war es Christine Schneider, die in der 49. Minute zur 1:0-Führung für die Hoffenheimerinnen traf. Prinz legte in der 74. Minute das 2:0 nach, ehe Angelina Lübcke (84.) für Leipzig verkürzen konnte. Doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen, stattdessen netzte Annika Eberhardt (89.) zum 3:1-Endstand ein.

Anzeige

Enge Kiste für Freiburg
Deutlich mehr zittern musste der SC Freiburg, der sich beim 1. FC Köln nur knapp mit 1:0 (1:0) durchsetzen konnte. Den entscheidenden Treffer erzielte die irische Nationalspielerin Fiona O’Sullivan in der 24. Minute.

„Das war eine enge Geschichte bis zum Schluss. Wir hatten alleine in der ersten Halbzeit vier bis fünf klare Torchancen, aber uns fehlte die nötige Ruhe, um das entscheidende zweite Tor zu machen“, resümierte Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic. Vor allem kurz vor Schluss hatten die Kölnerinnen zwei gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu schießen. „Je länger das Spiel dauerte, desto unruhiger wurden wir, und desto mutiger wurde der Gegner. Wenn wir Pech haben, geht so ein Ball dann rein. Aber Laura Benkarth hat hervorragend gehalten“, so Pilipovic weiter.

Spielszene Bad Neuenahr gegen Turbine Potsdam

Der SC 07 Bad Neuenahr und der 1. FFC Turbine Potsdam lieferten sich einen packenden Pokalfight © Guido Kölzer

Winters trifft
Der 1. FFC Turbine Potsdam machte es nicht weniger spannend. Beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr fiel der Treffer zu einem ähnlichen Zeitpunkt. Keelin Winters gelang in der 29. Minute das einzige Tor des Tages. Die belgische Nationalspielerin Heleen Jaques verletzte sich, als sie einen Seitfallzieher von Célia Okoyino da Mbabi klären wollte.

Spiel auf Augenhöhe
Turbine-Trainer Bernd Schröder erklärte: „Uns war klar, wie schwer dieses Spiel heute werden würde. Es war eine Partie auf Augenhöhe und hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Aber im Endeffekt zählt das Weiterkommen im Pokal und das haben wir geschafft.“

Bell: „Beste Saisonleistung“
Bad Neuenahrs Trainer Colin Bell meinte: „Ein Riesenkompliment an mein Team, welches heute die beste Saisonleistung geboten hat. Die Mädels haben alles versucht und gekämpft bis zum Umfallen, leider hat das letzte Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt. Ein Danke auch an unsere Fans, die alles gegeben haben.“

Fünf Partien am Sonntag
Die weiteren fünf Begegnungen des Achtelfinals werden am morgigen Sonntag gespielt, darunter auch das Erstligaduell zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem VfL Wolfsburg. Die Viertelfinals werden am 29. November im Rahmen des Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich von Ex-Bundestrainer Gero Bisanz ausgelost. Ausgetragen werden sie am 15. Dezember.

Tags: , , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

20 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Bei Heelen Jaques besteht ein Verdacht auf einen Bänderriss. Tabea Kemme hat wohl Pfeiffrisches Drüsenfieber und wird noch länger ausfallen.

    Kann man gar nicht glauben das ganze Verletzungspech bei Turbine Potsdam.

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Das mit den ganzen Verletzungen bei Turbine ist ja echt bitter. Hoffentlich sind die alle bald wieder fit bzw. es stellt sich raus dass es doch nicht so schlimm ist.

    Auf jeden Fall gute Besserung.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Die Spielerinnen, die es unbeschadet durch die Saison geschafft haben, kannst du bei Potsdam wirklich mittlerweile fast an einer Hand abzählen. Allein die gesamte nominelle Abwehr hat was abbekommen, dazu fast die gesamte Stürmerschaft.
    Nur im Mittelfeld haben es fast alle ohne Verletzung überstanden!

    (0)
  • MariaOzawaFan sagt:

    Stimmen zum Spiel von Bernd Schröder and Sarah Doorsoun.
    http://www.framba.de/content/

    (0)
  • waiiy sagt:

    Keelin Winters entpuppt sich (glücklicherweise) immer mehr als Kopfball-Waffe. Ihr Timing und ihre Robustheit ist dabei immer wieder sehr bewundernswert. Ohne sie wäre es wohl gestern noch enger geworden.

    Laut Liveticker hatte Turbine kaum Chancen. Die Namen Ogimi, Evans und Anonma (außer bei ihrer gelben Karte) hat man gar nicht gelesen. Wie sah das vor Ort aus? Kann jemand berichten?

    Die Verletzung von Heleen sowie die Krankheit von Tabi sind echt bitter. Das sind wieder wochenlange Ausfälle, die man kaum noch kompensieren kann. Dabei war Inka wohl wieder fast im Training, bevor sie wieder zurückgeworfen wurde. Nun darf man auf Kristin hoffen…

    waiiy

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    > Laut Liveticker hatte Turbine kaum Chancen. Die Namen Ogimi, Evans und Anonma
    > (außer bei ihrer gelben Karte) hat man gar nicht gelesen. Wie sah das vor Ort aus?
    > Kann jemand berichten?

    Nun, waiiy, als ich den LT verfolgt habe, war meine 1. Reaktion, was denn diese arg dürftige und im ca. 10 min-Abstand erfolgte Berichterstattung denn darstellen soll?
    Das der mangels wenig Berichtenswertem so ausfiel, kam für mich sowieso nicht in Frage und das dann bei aller Kürze und Knappheit keine Spielsituationen detailliert rüberkamen, wird wohl an den Spielerinnen zuletzt gelegen haben.
    Ergo, will ich sagen, dass der LT kein Maßstab für die Einzelspielerinnenkritik darstellt!

    Merkwürdig war weiterhin, die auffälligen Abweichungen zwischen dem hauseigenen und dem DFB-LT, wo die Torschützin eine andere ist und gelbe Karten anderen Spielerinnen angedichtet bzw. weggelassen werden!

    (0)
  • xXx sagt:

    Winters scheint überhaupt recht torgefährlich zu sein. Schon 6 Tore in 13 Spielen hat sie gemacht. Offensiv finde ich sie ganz gut. Leider hat sie aber auch relativ viele Ballverluste im Mittelfeld, wenn man das mal mit Odebrecht vergleicht.

    Trotz dessen, dass sie sehr regelmäßig das Tor trifft finde ich sie bislang noch nicht so überzeugend.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Deine Kritik am TURBINE-Liveticker muß man aber mal relativieren!!!
    Bei Heimspielen sitzt Nadine Bieneck (oder Jeanette Meier) selber mit dem Laptop im KARLI, und postet die Berichte direkt in den Ticker!!!

    Bei Auswärtsspielen ist man da auf die Mithilfe von Fans angewiesen, die die Geschehnisse per Handy nach Potsdam melden, wo sie dann in den Ticker geschrieben werden!!!
    Somit bekommt man bei Auswärtsspielen immer eine gewisse Verzögerung, die rein technisch erklärbar ist!!!

    Und so liegt es auch an der subjektiven Sicht des Fans, welche Informationen er nach Potsdam weitergibt!!!
    Der Eine ist sehr detailsverliebt, und der Andere eher nüchtern verallgemeinernt!!!

    Der DFB-Liveticker ist zudem von den Informationen abhängig, die er aus den Stadien erhält!!!
    Sind die falsch, oder kommen stark zeitversetzt, kann er sie auch nur so falsch und verspätet weitergeben!!!
    Zum Anderen hängt es an Denjenigen, die den Live-Ticker des DFB betreuen!!!
    Das dort keine hochmotivierten Leute sitzen, die dem FF wohl gesonnen sind, dürfte wohl jedem klar sein!!!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef

    Mir ist der abweichende LT-Modus von Heim- und Auswärtsspielen, den Du hier geschildert hast, absolut neu, und den kann man auch nirgendwo nachlesen. Auch ist mir bei der Wortwahl, die keinerlei gewöhnungsbedürftige Abweichungen zeigt, nichts aufgefallen, dass ein Gedanke in dieser Richtung hätte aufkeimen können. Ähnliches kenne ich lediglich von Spielen der 2. und/oder U17 etc.
    Somit bleibt mein Einwand, diese Form der LT-Berichterstattung nicht als Spielerinnenkritik nutzen zu können, davon unbeeinflusst!
    Mein Hinweis an waiiy galt ja auch diesem Umstand und eben nicht etwa der LT-Kritik.

    > Das dort keine hochmotivierten Leute sitzen, die dem FF wohl gesonnen sind,
    > dürfte wohl jedem klar sein!!!

    Nö, ist mir nicht klar und auch nicht nachvollziehbar, weshalb man derartige Abstriche hinnehmen muss! Oder existiert da auch der Hinweis „Alle Angaben ohne Gewähr!“ in den Nutzungsrichtlinien?

    (0)
  • Lucy sagt:

    Junge, Junge, in Duisburg steht es nach einer Stunde schon 1:7

    Treffer wie immer von Müller, Jakabfi, Pohlers, Keßler, Popp. Jeder darf mal, gut wenn man über so viele treffsichere Spielerinnen verfügt 🙂

    (0)
  • Wolle sagt:

    Die Kritik am TP-Liveticker ist doch jammern auf hohem Niveau. Musste gestern arbeiten und konnte daher leider nicht ins Stadion.
    Den DFB-Liveticker kann man gerade mal vergessen. Als BN-Fan habe ich dann den TP-Ticker geladen, der war Klassen besser.
    Mich ärgert vielmehr dass man nirgendwo bewegte Bilder zum Spiel sehen konnte. Da spielt der einzige Buli-Verein aus Rheinland-Pfalz im DFB-Pokal und nirgends bewegte Bilder. Zumal noch Niersbach und Jones angesagt wurden.
    Wenn beim 2.-Ligisten in K`lautern der Platz abgekreidet wird, kannst du das abends im SWR sehen.
    Egal, Kopf hoch BN-Mädels. Was ich so lese habt ihr euch ordentlich verkauft. Ich hoffe nur, das man die Mannschaft für nächste Saison zusammenhalten kann. Was man so von der Jahreshauptversammlung gehört und gelesen hat, glaube ich da nicht wirklich dran.

    (0)
  • Ralf sagt:

    Ich bin nur froh,dass Herr Niersbach im Stadion in BN war. So konnte er sich mal selbst ein Bild von der wirklich schlechten Leistung der Schiedse machen.

    (0)
  • Katerli sagt:

    welche Mannschaft hat solch einen Liveticker? Zumindest bei den Frauenmannschaften ist der Potsdamer eine sensationelle Ausnahme, glaube ich. Das sollte man erst einmal hervorheben und sich dafür bedanken, bevor man einzelne Dinge kritisiert. Also ich bin super dankbar für diese Möglichkeit bei allen Spielen dabei zu sein

    (0)
  • MariaOzawaFan sagt:

    Stimme Katerli voll und ganz zu. Schönen Dank an Nadine Bieneck und all die anderen Freiwilligen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Eigentlich wollte ich keine Diskussion über den Liveticker hervorrufen, da ich ihn auch richtig gut finde. Ich wollte lediglich herausfinden, ob der Eindruck, dass in der Offensive bei Potsdam wenig oder auf jeden Fall weniger als bei Bad Neuenahr los war. Aber es scheint keiner vor Ort gewesen zu sein, der hier schreiben konnte. So kann ich mich nur am Ergebnis orientieren.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Ich würde es begrüßen, wenn du mal endlich zugibst, dass du ins Wolfsburger Lager übergelaufen bist und hier mal nicht mehr über Potsdam schreibst. Allen „echten“ Potsdam-Fans kommt das nur noch geheuchelt vor.
    Das ist fast schon dogmatisch: Alles, was Wolfsburg macht, ist gut; alles, was Potsdam macht, ist schlecht. Man kann es gerne so sehen, aber dann sollte man doch klar dazu Stellung beziehen, in welchen Farben das Herz schlägt!

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Lies bitte, was ich zuletzt zum Beispiel über das Rückspiel gegen Arsenal geschrieben habe.

    Hier habe ich oben nur eine Frage gestellt, die sich mir nach dem Lesen des Livetickers zum Spiel in Bad Neuenahr gestellt hat und die durch den Kommentar von Bernd Schröder eher unterstützt als widerlegt wird.

    Und zu Wolfsburg kann ich nur sagen, dass ich die Leistung anerkenne, die andere immer kleinzureden versuchen. Die Zahlen sprechen da für sich: Nur ein Unentschieden, nur ein Spiel ohne eigenes Tor, nur ein Spiel mit Gegentoren in der Liga, in allen Wettbewerben vertreten, viele Spielerinnen die Tore schießen, kaum verletzungsbedingte Ausfälle, starke Leistungen der Spielerinnen, die von der Bank kommen. Die Frage ist, was Wolfsburg machen muss, um die letzten von ihrer guten Leistung zu überzeugen?

    Und natürlich hoffe ich auf einen Sieg für meine Turbinen am Freitag. Aber wenn es um eine Einschätzung geht, muss man auch versuchen, realistisch zu sein. Wenn ich einen Tipp abgeben will, überlege ich, auf wen ich ein Monatsgehalt setzen würde und nicht, wer mein Herz hat.

    BTW: Gerade von Dir hatte ich mir eine Einschätzung des Spiels in Bad Neuenahr erhofft, da Du immer wieder betonst, wie eng Du mit der Mannschaft dort vertraut bist.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    […]
    Man kann auch Fan von mehreren Mannschaften sein!!!

    Und wer die Wolfsburgerinnen zaubern sieht, muß ihnen Beifall zollen!!!
    Es erinnert mich stark an die besten Zeiten von TURBINE!!!

    Es ist schon sehr schade, daß TURBINE am Freitag nicht in Bestbesetzung antreten kann!!!
    Aber es gibt ja noch ein Rückspiel, und dann sind hoffentlich alle verletzten TURBINEN wieder einsetzbar!!!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ja, kann man sein. Doch nicht vor einem solchen Spiel. Kein ehrlicher Mensch konnte für Bayern und Werder sein, kein ehrlicher Mensch für Stuttgart und Schalke, kein ehrlicher Mensch für Bayern und Schalke oder für Bayern und Leverkusen.
    Nicht, wenn es um den Meistertitel geht. Da banalisiert eine solche Aussage das ganze Geschehen: „Achja, beide Mannschaften spielen toll, ist ja scheißegal, wer Meister wird!“
    Derart passives Fantum ist der Grund für die leeren Stadien in Deutschland beim FF!

    Du kannst jederzeit für einen zweiten Klub sein, doch du solltest immer wissen, wo dein Herz schlägt, gerade vor einem solchen Spiel. Man kann nicht ernsthaft Wolfsburg in den Himmel jubeln als Potsdam-Fan, wenn der eigene Klub gegen dieses Team in der kommenden Woche spielt.
    Selbst, wenn man Sympathien für den Klub hat, sollten die spätestens vor so nem Spiel vorbei sein!

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Zur Diskussion:

    Auch vor einem solchen Spiel zwischen beiden Mannschaften(Turbine & Wolfsburg), kann man als Fan einer Mannschaft zwar nicht die andere Mannschaft in den höchsten Tönen loben, aber ihenen Respekt zollen. Ich habe aus waiiy s Aussagen auch nicht heraus gehört, dass da eine Fahhnenflucht akkut sei. Hier ging es eher um die Bewungderung und den Respekt für die Wölfinnen, für ihre Lestungen in dieser Saison: Das kan man auf jedem Fall teilen.
    Die gemeinsame Historie zwichen Potsdam und Wolfsburg ist auch eine, relativ neutrale Beziehung. Anders als Potsdam vs. Frankfurt, wo die Vereine und ihr jeweilieges Umfeld gelinde gesagt eine längere, schon beihnahe traditionsbehaftete selbstverständliche Antipathie pflegen.

    Eine, zumindest sportliche Rivalität gibt es auch zwischen Turbine und FCR Duisburg, wobei aber hier gemeinsame Sympathien zwischen den Lagern vorhanden sind, oder auch gerne beteuert werden.
    Gerade die rassigen Duelle in der Vergangenheit belegen das.
    Man versucht alles abzurufen im Spiel um gegen den anderen zu gewinnen, danach reicht man sich die Hände.
    Man hat gegenüber der anderen Seite Respekt und wünscht ihnen über die eigenen Duelle hinaus alles Gute. Dies gibt es bei Turbine Frankfurt nicht.

    Wie gesagt, zwischen Potsdam und Wolfsburg gibt es keine Rivalitäten aus der Vergangenheit, auch keine direkten Antipathien sind mir bekannt. (evtl. wird bzw. kann das von Teilen im Rahmen einer Ost-West Instrumentalisierung genutzt werden. Wolfsburg-Autokonzern-Kapitalismus etc.)
    Sportlich spielt Wolfsburg mit Potsdam auch erst seit letzter Saison auf Augenhöhe. So gesehen kann man den Gegner auch einmal loben ohne dabei ein Abweichler zu werden oder sich dem Verdacht zu zuziehen.

    Außerdem gibt es zwische Vereinen verschiedene Verhältnisse auch im Bezug auf ihre Fans:
    -Antipathien ( Turbine/Frankfurt oder Hertha Schlalke im Männerfußball),
    -Rivalitäten häufig mit regionalen/lokalen Bezug ( Werder/HSV, Dortmund/Schalke)
    Nach sportlicher Rivalität konnen sie unterschiedlich stark aufkochen. (Siehe Dortmund/Schalke im Gegensatz zu 1860/FC Bayern etc.)

    -Neutrale Verbindungen (evtl.Turbine/Wolfsburg ????) und auch

    -Freundschaften ( Hertha/KSC, Dortmund/Freiburg, Bayern/Bochum, etc.)

    Daher kann man andere Mannschaften bewundern, und vor allem lieber mögen, als andere …
    Falls, und ich spreche natürlich hier ausschließlich hypothetisch, Potsdam nicht die Meisterschaft holt, kann ich klar sagen, dass ich mir dann viel lieber Wolfsburg als Frankfurt zum Nachfolger der Schale wüschne.

    Deswegen ist man meiner Ansicht nach kein schlechter Fan!!!

    Auch vor dem Spiel und der derzeitgen Situation von Wolfsburg und Turbine kann man außerdem, auch wenn man sich vom Gegenteil gerne überzeugen lässt, Wolfsburg größere Chacen einräumen als Potsdam.
    Wenn es anders läuft- und Fußball lebt im besonderen von seinen Überraschungen- kann man sich immernoch freuen und braucht seiner Fehlprognose nicht hinterher zu trauern. : – )

    (0)