Turbine Potsdam verlängert mit Natasa Andonova

Von am 13. November 2012 – 20.13 Uhr 7 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat den Vertrag mit der mazedonischen Stürmerin Natasa Andonova vorzeitig verlängert. Die 19-Jährige hat sich vertraglich bis zum 30. Juni 2015 an den Deutschen Meister gebunden.

Turbine-Trainer Bernd Schröder freut sich: „Natasa gehört seit fast zwei Jahren zu unserer Mannschaft und war zuletzt stets auf dem Sprung in die Startelf. Ich hoffe, dass sie ihre gute Entwicklung weiter fortsetzt. Ich denke, dass wir noch viel Freude an ihr haben werden.“

Natasa Andonova

Natasa Andonova wird auch in den kommenden Jahren in Potsdam stürmen © 1. FFC Turbine Potsdam

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Aus Mazedonien in die Bundesliga
Andonova war Anfang 2011 vom mazedonischen Club ZFK Borec zum 1. FFC Turbine Potsdam gewechselt und hatte gleichzeitig ein Austauschjahr an der Potsdamer Sportschule aufgenommen.

Am 20. Februar 2011 debütierte sie im Turbine-Trikot in der Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Saarbrücken.

Treffsicher
In der Saison 2012/13 erzielte sie bei bisher sechs Bundesligaeinsätzen zwei Treffer, in der UEFA Women’s Champions League war sie fünfmal erfolgreich. Wegen eines Sprunggelenksbruchs wird sie ihrem Team in den kommenden Wochen allerdings nicht zur Verfügung stehen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Sehr schön zu hören, damit wurde nun nach Evans auch Andonova längerfristig gebunden. Der Vertrag von Toni läuft ja auch noch bis 2014.

    Btw. welche anderen Verträge bei Turbine läufen denn bald aus?

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @speedy75,

    m.W. laufen die Veträge aller 3 Torhüterinnen aus. Dazu passt die Meldung vom Frauenfussball Schweden Blog das TP Interesse an Susanne Nilsson haben soll.
    http://ffschweden.wordpress.com/2012/10/24/susanne-nilsson-nach-deutschland/

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  • speedy75 sagt:

    @MariaOzawaFan
    Schönen dank für die Info. Wenn man sich da ernsthaft umschaut dürften im Hintergrund wohl schon Entscheidungen gefallen sein.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das mit den 3 Torhüterinnen ist mir ein Rätsel, und das erst Recht, wenn ich das zu Nilsson lese!
    Naeher sollte doch auch noch reichlich Vertrag in Potsdam haben und auch mit ihrer Position im Team zufrieden sein. Eine Ausstiegsklausel hin o. her, entscheidend sollte doch sein, wie sie sich, ihre Leistung, ihr Team, dessen Leistung etc. einschätzt und der Auffassung ist, dass es Besseres gibt. Ohne Nilssons Leistung zu kennen und einzuschätzen, sollte es für viele Torhüterinnen schwer sein, Naeher zu verdrängen. Die Klopse, die ihr bisher passiert sind, machen auch vor Anderen nicht halt. Insgesamt ist die Kiste hinten sicher und das gerade bei einer recht saumseligen und oftmals offenen Abwehr, die immer mal wieder für mind. 1 Gegentreffer gut ist! Dort sollte nach stellungssicheren, schnellen Spielerinnen Ausschau gehalten werden!

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @Schenschtschina Futbolista,

    als Naeher nach Potsdam kam hat sie einen Vertrag bis 30.06.2013 unterschrieben. Da es Spekulationen über eine neue US-Profiliga gibt wäre es nachvollziehbar das sie mit einer Verlängerung zögert.

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  • Katerli sagt:

    und was ist mit Saarholz?
    Überhaupt: was ist mit ihr? In letzter Zeit nicht mal auf der Bank und in der 2. auch nicht mehr eingesetzt. Weiß hier jemand was?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @MariaOzawaFan

    Das mit den Spekulationen ist mir neu, ändert aber auch nichts grundlegend daran, dass man sich als US-Spielerin sehr genau überlegen sollte, ob man es sich antut, in einer sicheren BL-Zukunft bzw. unsicheren WPS-Liga seine Brötchen verdienen zu wollen!
    Ein unsicherer Arbeitgeber ist keine sportliche Motivation o. Herausforderung, sondern zusätzliche nervliche Belastung, die eigentlich unnötig/überflüssig ist.

    Was wäre denn eigentlich, wenn dieses WPS-Flackern alle US-Spielerinnen erfassen würde – es wäre für die Verein und Teams einfach nur chaotisch, denn eine ordentliche Kaderplanung unmöglich.

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