EM-Auslosung: Lösbare Aufgaben für DFB-Elf

Von am 9. November 2012 – 19.16 Uhr 9 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf wird es bei der EM 2013 in Schweden in Gruppe B mit Norwegen, Niederlande und Island zu tun bekommen.

Das ergab am Abend die Auslosung im Svenska Mässan Ausstellungs- und Kongresszentrum von Göteborg. In der skandinavisch geprägten Gruppe A trifft Gastgeber Schweden auf Italien, Dänemark und Finnland. In Gruppe C messen sich Frankreich, England, Russland und Spanien. Das Eröffnungsspiel am 10. Juli 2013 werden Schweden und Dänemark bestreiten.

Spielplan der EM 2013 anschauen

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Neid: „Schwere Gruppe“
Die DFB-Elf wird zunächst auf die Niederlande treffen (11. Juli, Växjö), es folgen die Partien gegen Island (14. Juli, Växjö) und Norwegen (17. Juli, Kalmar).

Bundestrainerin Silvia Neid meint: „Ich denke, es ist eine schwere Gruppe. Aber die Gruppen sind insgesamt sehr ausgeglichen. Wir haben robuste, zweikampfstarke Gegner, das wird eine richtig gute Herausforderung werden. Gegen Norwegen ist es immer ein heißer Fight, aber wir freuen uns drauf.“ DFB-Frauenfußball-Direktorin Steffi Jones, die die Auslosung durchführte, erklärte: Die Gruppen A und C sind ziemlich hart, für Deutschland ist es eine gute Gruppe.“

FriendsArena

In der Friends Arena von Solna wird am 28. Juli 2013 das EM-Finale stattfinden © Nora Kruse / ff-archiv.de

DFB-Elf spielt in Växjö und Kalmar
Schweden wurde automatisch an Position 1 in Gruppe A gesetzt und spielt in Göteborg und Halmstad. Titelverteidiger Deutschland spielt in Gruppe B in Växjo und Kalmar und die dritte topgesetzte Mannschaft, Frankreich, bestreitet ihre Spiele der Gruppe C in Norrköping und Linköping.

Starke Gegner in der Vorbereitung
In Vorbereitung auf die EM wird sich die deutsche Mannschaft mit hochkarätigen Gegnern messen: Am 13. Februar steht ein Auswärtsspiel in Frankreich auf dem Programm, es folgen Testspiele gegen die USA (5. April) und Japan (29. Juni).

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Finale in Solna
Die Gruppenphase wird vom 10. bis 18. Juli ausgetragen, dabei erreichen die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten das Viertelfinale am 21. und 22. Juli. Die Halbfinals werden am 24. und 25. Juli gespielt, drei Tage später steigt in der Friends Arena von Solna nördlich von Stockholm das Endspiel.

EM 2013 in Schweden (10. bis 28. Juli 2013)

Gruppe A: Schweden, Italien, Dänemark, Finnland
Gruppe B: Deutschland, Norwegen, Niederlande, Island
Gruppe C: Frankreich, England, Russland, Spanien

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Holla die Waldfee! Ab dem Viertelfinale wird es für Deutschland ganz dicke, da gibt es die drei besten Mannschaften Europas hintereinander weg: England, Frankreich, Schweden!

    Die Vorrunde ist dagegen doch machbar, auch wenn man vorsichtig sein sollte: Niederlande hat gegen England unentschieden gespielt und Norwegen und Island sind immer für ne Überraschung gut. Man sollte das nicht auf die allzu leichte Schulter nehmen!

    Alles in allem aber interessante Gruppen, von denen wir hoffentlich gute Spiele sehen!

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  • laasee sagt:

    Potential problem game for Germany in QF – France or England.

    Very good for Sweden – comfortable passage to the Final.

    I think that Pia Sundhage could not have wished for a better draw.
    Sweden have an excellent chance to win the trophy.

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  • gerd karl sagt:

    ach ja, deutschland wird europameister, weil england, frankreich und schweden nicht so gut sind wie deutschland.
    oder fachlich ausgedrückt, alle drei haben gegen die usa verloren nur deutschland nicht.
    deutschland hat die beste frauen fussballmannschaft in europa, mit gewaltigem abstand.
    und die frauen bundesliga ist die beste der welt, weil es, anders wie in england oder frankreich,5 mannschaften gibt die europäisch mithalten können.

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  • laasee sagt:

    „ach ja, deutschland wird europameister, weil england, frankreich und schweden nicht so gut sind wie deutschland.“

    Yeah, Inka Grings won it for Germany.
    People seem to forget that.

    Sadly, Inka will not be at EM 2013 because she has ‚retired‘.
    Never mind, Frau Neid will bring the trophy back to Germany…….ja?

    „und die frauen bundesliga ist die beste der welt.“

    And Potsdam are out of CL before the winter.

    Football is a simple game.

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  • star sagt:

    wer sollen die 5 mannschaften sein ? zur zeit sehe ich nur wolfsburg auf internationalem niveau, dank leuten wie pohlers, keßler und jakabfi, die allesamt nicht zum kader der deutschen NM gehören. wenn man von der BL auf die NM schliessen will,sollte man bei der realität bleiben und sagen,dass frankfurt schwächelt und potsdam keine natio spielerin hat. wer die anderen 2 mannschaften mit internationalem niveau sein sollen weiss ich wirklich nicht.

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  • gerd karl sagt:

    […]

    wo war bei der u-20 wm schweden, england, frankreich und japan.
    deutschland ist vize weltmeister geworden, noch vor japan und frankreich, und england und schweden waren garnicht qualifiziert.

    und bei der u 17 europameisterschaft ist deutschland u 17 europameister geworden, noch vor frankreich.

    bei der u 17 weltmeisterschaft ist die deutsche mannschaft 4 geworden, das sind gute ergebnisse und zeigt das der nacgfuchs in deutschland stark ist.

    und die bundesliga ist so stark weil sie ausgegliechen ist und jeder jeden schlagen kann.
    und sie ist die stärkste der welt und die stabilste.
    sie england, zweiter versuch mit einer langweiligen liga wo nur arsenal gewinnt.
    in frankreich das selbe nur 2 clubs, lyon und jetzt psg die durch das geld der scheichs, man wenn das mal nicht mehr fliesst dann gute nacht, wettbewerbswähig sind.
    ja und schweden, eine insolvenz klage jagd die nächste, nicht sehr stabil.
    und die jugend arbeit in schweden ist auch schlechter geworden, siehe keine mannschaften bei der u-20 und u-17 weltmeisterschaften.

    und habt ihr schon gehört, das es einen deutschen fernsehsender geben soll, der 2013 die spiele der frauen bundesliga live überträgt.

    da tut sich was.überträgt

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • laasee sagt:

    @gerd karl

    Why is the all time buli top scorer (316 goals) now playing in Switzerland?

    The answer to that question reveals everything about the serious problems within German football.

    “Geh‘ deinen Weg“ is not for everyone!

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  • gerd karl sagt:

    weil, inka grings zu alt ist um in der bundesliga noch mithalten zu können.
    in der schweiz gibt es nur zürich, die machen die meisterschaft und den pokal jedes jahr, oh wie langweilig.

    warum spielt lotta schellin nicht in schweden, ach ich vergass, die schwedische liga befindet sich im niedergang.

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  • Lusankya sagt:

    laasee schrieb: „Very good for Sweden – comfortable passage to the Final.“
    Jupp, der Spielplan ist so gestaltet, dass der Sieger der Gruppe A viele Vorteile gegenüber dem Sieger von Gruppe B hat. Also in dem Fall quasi, dass Schweden viele Vorteile im Vergleich mit Deutschland hat.

    1. A1 wird im Viertelfinale gegen einen Gruppendritten spielen, B1 gegen den Gruppenzweiten der Gruppe C.

    2. A1 würde im Halbfinale auf einen Gruppenzweiten treffen, B1 vermutlich auf C1.

    3. A1 hat einen Tag länger Ruhepause vor dem Finale als B1.

    Es ist natürlich klar, dass einer der Gruppensieger nicht gegen einen Gruppendritten spielen kann, da es nur zwei im Viertelfinale gibt, aber wieso gleicht man das nicht dadurch aus, dass B1 im Halbfinale gegen den Sieger aus A2 gegen B2 spielt anstatt gegen den Sieger aus C1 gegen AB3?
    So wurde es zum Beispiel während der Olympischen Spiele gehandhabt.

    Aber gut, diese Nachteile hat Deutschland auch schon 2009 gehabt, und da war es im Endeffekt egal. Die Nachteile würden nur schwerwiegen, wenn Deutschland nicht soviel stärker als die restlichen europäischen Teams wäre.

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