DFB-Elf testet gegen USA und Japan

Von am 9. November 2012 – 19.31 Uhr 10 Kommentare

In Vorbereitung auf die Frauenfußball-EM 2013 (10. bis 28. Juli 2013) in Schweden wird die deutsche Nationalelf erneut gegen Olympiasieger USA und auch gegen Weltmeister Japan testen.

Am 5. April 2013 trifft die DFB-Elf zunächst auf die USA, am 29. Juni folgt dann ein Spiel gegen Japan. Die Spielorte für die beiden Spiele stehen noch nicht fest. Weitere Testspiele sind in Planung.

Im Februar in Frankreich
Den Auftakt ins Länderspiel-Jahr 2013 bildet am 13. Februar 2013 ein Auswärtsspiel gegen Frankreich, auch für diese Partie ist der Austragungsort noch offen. Danach reist die DFB-Elf zum Algarve Cup nach Portugal (6. bis 13. März 2013). Zum Abschluss des Länderspieljahres 2012 empfängt die DFB-Elf am 29. November in Halle (ab 15.15 Uhr live in der ARD) Frankreich.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Zur Situation in der Nationalelf:

    Problemstelle sind sicherlich die Außenbahnen, sowohl rechts als auch links. Die jeweiligen Alternativen sind sehr beschränkt…

    Auf links dürfte Behringer jetzt endlich ihren Stammplatz los sein, nachdem sie auch in Frankfurt dort nicht mehr spielt. Auch Huth wird nur noch sporadisch im Verein eingesetzt.
    Bei Wolfsburg spielt auf dieser Position Jakabfi, bei Potsdam Göransson, bei Bayern Bürki.

    Auch Bajramaj ist noch verletzt, sodass wahrscheinlich Faißt dort spielen wird. Als Alternativen bieten sich nur noch Popp, Mittag und Celia an, die allerdings keine gelernten linken Stürmerinnen sind.

    Auf der anderen Seite eine ähnliche Situation. Hier haben wir nur noch Bresonik und Schmidt als echte Alternativen, Anna Blässe hat nicht das N11-Niveau, vielleicht noch eine Isy Kershowski oder Melanie Leupolz!

    Doch es ist leider Fakt: Auf Außen fehlt uns zur Zeit die internationale Klasse, um in einem 4-2-3-1-System erfolgreich zu sein. Lediglich Faißt und Schmidt zeigen diese Klasse ansatzweise, allerdings hätte man dann 6 Abwehrspielerinnen auf dem Feld. In diesem Bereich muss unbedingt was getan werden in Deutschland!

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  • grammofon sagt:

    Ich sehe links Popp gesetzt. Sie hat schon öfters dort gespielt und ihr liegt die Position mMn sehr gut. Ähnliches gilt rechts für Bresonik. Würde mich aber auch nicht wundern wenn Neid Maro auf den Außenbahnen ausprobieren würde (was ihr mMn nicht liegen würde). Und Behringer wird wohl auch noch weiter ihre Chancen bekommen.

    Cramer und Kerschowski wären gute Alternativen, haben aber wenig Chancen berücksichtigt zu werden.

    Würde mich echt freuen wenn Leupolz eine Chance bekäme.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Auf der anderen Seite eine ähnliche Situation. Hier haben wir nur noch Bresonik und Schmidt als echte Alternativen, Anna Blässe hat nicht das N11-Niveau, vielleicht noch eine Isy Kershowski oder Melanie Leupolz!“

    Es gibt in der Bundesliga schon noch ein paar andere, z.B. Jennifer Oster (FCR Duisburg), Nicole Rolser (SC Bad Neuenahr) und Linda Dallmann(SGS Essen). Außerdem finde ich, dass sich Anna Blässe in den letzten Jahren deutlich gesteigert hat.

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  • Lakshmi sagt:

    Also ich sehe die rechte Seite nicht unbedingt als Problemstelle. Mit Schmitt, Bresonik, Meier und Wensing haben wir dort 4 gute Spielerinnen, evt. Jennifer Oster.

    Auf der linken Seite sieht es aucht nicht schlecht aus. Peter, Faißt, Laudehr, evt. noch Popp und Simon.

    Ich persönlich würde ein 4-4-2 spielen mit folgender Aufstellung.

    Schult, Bresonik, Gößling, Peter, Faißt, Schmitt,Odebrecht, Laudehr, Maro, Celia, Mittag.

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  • Sheldon sagt:

    Alles gute Vorschläge. Doch ergeben sich überall Probleme:

    1. Popp auf links – sie spielt dort vielleicht immer mal wieder ganz gut, aber es ist nunmal die Position, wegen der sie aus Duisburg unter anderem weggegangen ist. Und das zeigt schon, welche Motivation sie mitbringt, auf links zu spielen. (Es ist übrigens auch die Position, wo ich sie seit langem vorgesehen habe und mich gefreut habe, als sie endlich bei Duisburg auf die Seite gezogen wurde, doch damals kamen genau die Vorbehalte mir gegenüber, die ich jetzt vorbringe).

    2. Bresonik auf rechts – da muss ich klar sagen, dass ich mit ihren Leistungen auf dieser Position überhaupt noch nicht zufrieden bin. Für mich ist sie eine eindeutige Zentrumsspielerin, da sie nicht die nötige Grundschnelligkeit für die Außen mitbringt. So wird schneller Fußball über die Außen unmöglich, was eben zur Zeit auch das Hauptmanko der Besetzungen auf den Außen ist.

    3. Alternative Oster – wäre gut, spielt bei Duisburg aber mittlerweile auch desöfteren im Zentrum, zur Zeit außer Form und besitzt keine Lobby in der N11

    4. Alternativen Maier und Wensing – sind beides Abwehrspielerinnen, für mich beides zu defensive Besetzungen

    5. Alternativen Ni. Rolser und Dallmann – Ni. Rolser ist Stürmerin, Dallmann hat nicht die notwendige Athletik für die N11.

    Bleiben am Ende Leupolz, Schmidt und Kershowski übrig. Kershowski ist mir zu sehr der Behringer-Stil.

    Schmidt und Leupolz könnten diese Aufgabe vielleicht übernehmen, ich würde Schmidt vorziehen, wenn Popp als Mittelstürmerin aufläuft, denn dann kommt man an die Grundlinie, die Flanke kommt, Popp Tor!

    Problematik auf links: Faißt, Simon und Peter sind alles Abwehrspielerinnen, was mir zu defensiv wäre. Laudehr ist zur Zeit völlig außer Form und wäre für mich keine Alternative für die N11.

    Allerdings hat mich Lakshmi auf eine gute und interessante Idee gebracht, die allerdings so ziemlich jeden schnellen Angriffsfußball ausschließen würde, aber wenigstens bei dem zur Zeit verfügbaren Spielerinnenangebot ehrlich wäre:

    Man stellt das System wieder auf ein 4-4-2 mit Raute um. Die Spielerinnen haben wir dafür.

    Allerdings sähe meine Aufstellung wie folgt aus:

    Schult – Maier/Wensing, Henning, Goeßling, Faißt – Odebrecht – Bresonik, Keßler – Marozsan – Mittag, Celia

    Mit Bresonik und Keßler haben wir DIE BEIDEN exzellenten Spielerinnen für die Halbpositionen, die sowohl Offensive als auch Defensive ideal vereinen.
    Und man kann dieses System schnell umfunktionieren, indem man Popp für Bresonik oder Keßler bringt und einfach ganz nach vorne stellt. Celia und Mittag wechseln auf die Flügel, Marozsan rutscht ein Stück zurück und Keßler oder Bresonik nehmen den Platz neben Odebrecht ein.

    Es käme dem deutschen Spiel zugute, da dieses zur Zeit nicht auf schnelle Flügelläufe und Athletik ausgerichtet ist, sondern auf das Kurzpassspiel auf engem Raum. Damit hätte man im Mittelfeld die drei besten Technikerinnen und vorne eine Anspielstation mehr!

    Leider wird aber diese Vision niemals zur Realität werden…

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  • wolle sagt:

    Ich sehe die Probleme nach wie vor noch in der Abwehr. Mit Krahn und Bartusiak hast du 2 langsame, spielschwache Innenverteidiger und Angerer im Tor gehört auch nicht mehr zur Weltklasse. Das 2:1 am Sonntag war aus dem Winkel sicherlich nicht unhaltbar. Alternativen gibts da schon aber das ist ja ein leidiges Thema worüber sich nicht mehr zu reden lohnt, vielleicht erst nach einer verkorksten EM.
    Auf den Außen sehe ich trotz der Verletzung von Bajramaj genug Potential für eine EM. Links könnte Popp spielen,aber warum nicht mal S. Dorsuhn oder Leupolz eine Chance geben. Rechts könnte Celia, alternativ Huth oder Rolser spielen. Bei dem Überangebot an 6ern könnte aber auch Laudehr spielen.
    Meine Wunschelf für die EM:
    Schult (Angerer)
    Schmidt(L.Maier),Bresonik(Wensing), Henning(Bartusiak),Peter (Faißt)
    Laudehr (Odebrecht), Kulig (Kessler)
    Celia (Laudehr,Huth), Maroszan, Popp (Leupolz, Dorsuhn)
    Mittag (Celia)
    Spielerinnen wie z.B. Hanebeck habe ich bewusst weggelassen, da Sie eh keine Chance bekommen. Für den EM-Titel müsste das eigentlich reichen, für WM-Titel dürfte es hingegen eng werden. Dazu müßte dann erst mal ein anderer Trainer her der das komplette Potential des deutschen FF ausschöpft.

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  • laasee sagt:

    FFFan

    „Außerdem finde ich, dass sich Anna Blässe in den letzten Jahren deutlich gesteigert hat.“

    I agree. She has been very impressive in the games I have seen this season on the internet.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Zu Anna Blässe, die oben von FFFan geleobt wird:
    In beiden CL-Spielen, aber auch im letzten BL-Spiel habe ich sie beobachten können und kann damit nicht unisono mit FFFan sein!
    Es ist einfach zu wenig, was von ihr an Leistung angeboten, gebracht wird und reichte eigentlich nur zur 1. Auswechselkandidatin. Gegenüber der linken Aussenbahn Jakabfi und Feisst ist Annas Seite nicht annähernd durchschlagskräftig und es täte dem VfL-Spiel insgesamt besser, wenn die gen. Dominanz nicht so arg auseinanderklaffen würde.
    Mir hat aber Magull zu wenig Einsatzzeit und damit kaum Entwicklungspotenzial in diesem Team! Insgesamt frage ich mich, wieso man im FF keine Spielerinnen ausleiht? Gibt es daran keinen Bedarf o. kein Interesse?

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  • FFFan sagt:

    @ S.F.:

    Blässe ist klar schwächer als Jakabfi, aber es ging ja um den Vergleich mit Kerschowski oder Leupolz, und da schneidet sie m.E. nicht so schlecht ab.

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  • Sheldon sagt:

    Nicht auszudenken, wenn alle ursprünglichen Ungarinnen für Ungarn spielen würden 😉 Offensiv hätten die dann eine absolute Supertruppe zusammen!

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