Spitzentrio gibt sich keine Blöße

Von am 4. November 2012 – 17.26 Uhr 32 Kommentare

Am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga ließen die Top drei der Liga nichts anbrennen und erzielten bei ihren deutlichen Siegen insgesamt 15 Treffer. Der FF USV Jena landete einen wichtigen Auswärtssieg.

Tabellenführer 1. FFC Frankfurt kam zu einem ungefährdeten 3:1 (2:0)-Erfolg beim FCR 2001 Duisburg, der im achten Saisonspiel bereits die fünfte Niederlage kassierte.

Frankfurt souverän
Kim Kulig brachte die vor allem in der ersten Halbzeit starken Frankfurterinnen früh in Führung (10.), Ex-Duisburgerin Simone Laudehr erhöhte noch vor der Pause zum 2:0 (35.). Die Französin Sandrine Bretigny, die vor der Pause noch Pech bei einem Lattenschuss hatte, baute kurz nach Wiederanpfiff die Führung auf 3:0 aus (49.), Mandy Islackers später Treffer für erst am Ende wache Duisburgerinnen war nur noch Ergebniskosmetik (82.).

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„Besser Fußball gespielt“
Frankfurts Torschützin Kulig meinte: „Es war ein intensives Spiel und wir haben gut angefangen. Als Mannschaft haben wir heute wieder besser Fußball gespielt.“ Trainer Philipp Dahm ergänzte: „Wir haben es heute gut gemacht, auch wenn uns das Gegentor ärgert.“

Ernüchterung in Duisburg
Duisburgs Interimstrainerin Petra Hauser, die den noch bis Mittwoch krank geschriebenen Marco Ketelaer vertritt, meinte: „Positiv waren nur die letzten 20 Minuten, die restliche Zeit haben wir verschlafen. Die Niederlage hätte höher ausfallen können, wenn unsere Torhüterin nicht so überragend gehalten hätte.“

Potsdam gut erholt
Meister 1. FFC Turbine Potsdam gewann nach der 1:2-Niederlage unter der Woche gegen Arsenal LFC in der UEFA Women’s Champions League mit 5:1 (3:0) gegen die SGS Essen. Antonia Göransson brachte die Potsdamerinnen in Führung (23.), Lisa Evans (35.) und Keelin Winters (45.) sorgten noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Göransson erzielte in der zweiten Halbzeit zwei weitere Treffer (57., 73.), Ina Mester gelang der Ehrentreffer (66.).

Martina Müller

Martina Müller erzielte gegen Leverkusen drei Tore © Marion Kehren / girlsplay.de

Wolfsburg deklassiert Leverkusen
Der VfL Wolfsburg hat mit einem 7:0 (5:0)-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen, das einzige noch sieglose Team in der Bundesliga, seine gute Form untermauert. Spielerin des Tages war Nationalspielerin Marina Müller mit drei Treffern (15., 72., 83.), die weiteren Tore erzielten Zsanett Jakabfi (23.), Alexandra Popp (25., 45.+1) und Lena Goeßling per Foulelfmeter (36.).

München und Freiburg siegen
Der FC Bayern München kam bei Aufsteiger VfL Sindelfingen zu einem 4:0 (1:0). Niki Cross (30.), Lena Lotzen (58.), Viktoria Schnaderbeck (67.) und Sarah Hagen (87.) sorgten für einen deutlichen Auswärtssieg der Münchnerinnen. Der SC Freiburg gewann sein Heimspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr mit 1:0 (1:0). Fiona O’Sullivan erzielte in der 19. Minute den Treffer des Tages.

Jena holt wertvollen Dreier
Auch der zweite Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 musste eine Niederlage hinnehmen. Auf eigenem Platz gab es eine 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den FF USV Jena. Kathleen Radtke gelang erst der Schlussphase (84.) der Siegtreffer zum wichtigen Dreier für die Thüringerinnen, der das Team auf den achten Platz nach vorne brachte.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • H2O sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg!
    Es ist einfach ein super Fußball den die Mädels da spielen. Ich freue mich schon sehr auf das Rückspiel in der CL und besonders auf das Spiel gegen Frankfurt. 🙂

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  • laasee sagt:

    Frankfurt have quality players but are not a quality team.
    Duisburg were the better team in the second half and showed good heart and fight.

    It was not a good game to watch.

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  • Sheldon sagt:

    Ach, ist das ärgerlich, dass Duisburg nur eine Halbzeit gespielt hat. Was da in der zweiten Halbzeit gezeigt wurde, das muss sich vor den Leistungen vom Vorjahr nicht verstecken.

    Harris ist zur Zeit wohl eine der besten Torhüterinnen der Liga, was die da heute rausgefischt hat, war sensationell.
    Die Abwehr war gewohnt chaotisch und muss das 1:0 und das 3:0 auf ihre Kappe nehmen. An dieser Stelle fehlt es noch, auch Hellfeier ist in der IV keine echte Alternative.

    Offensiv haben Martens, Islacker und Ando gezeigt, dass da einiges Potential schlummert. Auch Streng hat mir wunderbar gefallen.

    Man kann zusammenfassend sagen, dass Duisburg im athletischen Bereich noch sehr viel Nachholbedarf hat, […]
    Da wurde heute leider fast kaum ein Zweikampf- und Laufduell gewonnen.

    Aber im taktisch-technischen Bereich ist das insbesondere in der Offensive immer noch auf internationalem Niveau.

    Spielt Duisburg gegen die kleinen Clubs konstant gut, wird man mit dem Abstieg nichts zu tun haben!
    Und im nächsten Jahr kann man dann hoffentlich mit einer verstärkten Abwehr wieder oben angreifen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • timmy sagt:

    Wo liegt denn der Bundesligarekord für Zu-bull-Spiele in Folge?

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  • Frank W. sagt:

    Wenn es aber schlecht läuft, steht Duisburg zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz, denn die nächsten Spiele sind in Bad Neuenahr, gegen München, in Jena und in Essen.
    Aber ob das Team dann Abstiegskampf kann?

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  • Sheldon sagt:

    @timmy: Müsste man mal nachschauen. Nach Minuten bräuchte Vetterlein auf jeden Fall noch ein Spiel, um Schult von letzter Saison abzulösen, Frankfurt hatte letzte Saison die ersten 6 Spiele ohne Gegentor und eine Ann-Kathrin Berger steht zur Zeit bei 4 Spielen ohne Gegentor und ist damit wohl die einzige Torhüterin in der Liga, die in der Bundesliga noch nie ein Gegentor bekommen hat.

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  • Sheldon sagt:

    @Frank W.: Wer weiß das schon, ob man Abstiegskampf kann? Wusste Leverkusen, ob sie das 2003 konnten? Nein!

    Man muss nunmal kämpfen, ob man will oder nicht!

    Außerdem müssen, damit Duisburg auf nen Abstiegsplatz rutscht, Leverkusen und Sindelfingen erstmal Punkte machen, was nach den Leistungen heute und bisher schwierig werden dürfte.

    Insofern wird es Duisburg schaffen, die ich im übrigen nich schlechter als Essen, Gütersloh, Bad Neuenahr oder Bayern einschätze!

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  • Frank W. sagt:

    Das stimmt nicht, Ann-Katrin Berger hat letzte Saison gegen Jena ein Tor bekommen.

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  • speedy75 sagt:

    Der Aderlass bei Duisburg vor der Saion war wohl einfach zu gross. Die tun sich derzeit schwerer als es sogar manche Pessimisten angenommen hatten. Mit dem Abstieg hat Duisburg aber meines Erachtens nichts zu tun.

    Was nicht unerwähnt bleiben soll mit Harris hat Duisburg eine sehr gute Torfrauen. Neben Naeher für mich die derzeit beste der Bundesliga.

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  • Sheldon sagt:

    @Frank W.: Mist, hast recht. Schade, der Mythos ANKA ist damit Geschichte 🙁

    @speedy: Allerdings kommen die wohl zur Zeit drei besten Torhüterinnen der Welt alle aus Amerika: Solo, Naeher, Harris.

    Außerdem sollte man den Fall „Ketelaer“ nicht vergessen!

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  • grammofon sagt:

    Ich freue mich heute auch für Jena und Freiburg. Diese Teams haben schon in den letzten Spielen gegen große Mannschaften (Jena gegen Potsdam und Freiburg gegen Frankfurt) gezeigt, dass sie was drauf haben. Ehrlich gesagt hatte ich Freiburg nach ihren vielen Abgängen als möglichen Abstiegskandidat gesehen. Im Moment sieht es aber so aus als würden sie wieder in der oberen Tabellenhälfte mitmischen können. 🙂

    Für Gütersloh geht es jetzt nach dem guten Anfang aber anscheinend leider schnell bergab.

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  • Freddy sagt:

    Wolfsburg hat ja hier mal ganz deutlich ein Ausrufezeichen gesetzt! Hätte nicht gedacht,dass Leverkusen solche Probleme bekommt,zumal die Mannschaft doch eigentlich gar nicht so einen schlechten Fußball spielt.Duisburg hat mir in der zweiten Halbzeit sehr gut gefallen. Wenn die ihre Abwehrprobleme besser in den Griff bekommen,dann werden die sich schon am Ende im Mittelfeld der Tabelle wiederfinden.Man kann nur hoffen,dass sie sich in der Winterpause mit einer Abwehrspielerin verstäken,die in das junge Team passt,dann wird es schon mit der guten Torfrau auch hinten besser aussehen.
    Zu Essen kann ich nur sagen,dass es abzusehen war,dass die Mannschaft mit dieser eindeutigen Niederlage nach hause fahren kann. Hat man doch wieder fast genau auf die gleichen Spielerinnen der letzten Wochen gesetz.Man hat sich halt gut eingerichtet in der zu Null-Strategie. Gestern konnte man aber sehen,dass andere Mannschaften trotz vieler Ausfälle und der Doppelbelastung in der Woche kämpfen und jede andere Spielerin dann die Tore schießen kann.Könnte ja auch sein,dass man dachte,wenn Anomna fehlt,(die ja sonst alleine die Devensive aushebelte)wird es nicht ganz so schlimm.Da hat man aber wohl falsch gedacht.
    Gütersloh ist jetzt in Zugzwang,wenn sie weiter nicht nach unten rutschen wollen. Da kommt ja Essen zu rechten Zeit,da wird man sehen ob Gütersloh wirklich sich in der Liga behaupten kann und ob Essen so weiter macht. Für Essen kann ich nur hoffen,dass man mal mehr an einer Taktik arbeitet,die dem Gegener das eigene Spiel aufzwinkt und nicht nur abwartet. Die passenden Gegner kommen ja jetzt!

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  • waiiy sagt:

    „Ogimi als einzige Spitze mit einer Flügelzange Göransson/Evans“, das war mein Wunsch nach dem CL-Spiel in London. Schröder hat an seinem System mit 3 Stürmerinnen festgehalten, wobei Yuki in der Mitte spielte, aber beide Anderen eine gestern unglaubliche Flügelzange gezeigt haben. Spielt sonst (wie auch beim Tor zum 5:1) Hanebeck den entscheidenden Pass zum Tor, wurde Essen diesmal über die Außen einfach überrannt. Toni blühte richtig auf, als sie nicht wie in den vergangenen Spielen Lisa vor sich hatte, die ihr den Raum nimmt.

    Und Yuki hat vorn schön die Lücken gerissen, in die die Beiden dann hineinstoßen konnten. Yuki selbst hätte übrigens die Tore 3 und 4 auch erzielen können. Aber Toni hat wohl einfach so viel Spaß gefunden, dass sie sie selbst eingenetzt hat. Dabei war der Heber sehenswert und ein Beispiel fürs Lehrbuch, wann man den Schuss wie ansetzt, dass die in der Situation an sich nicht schlecht agierende Torhüterin keine Chance hat.

    Sehenswert war übrigens auch die Kombination von Essen zum 4:1. Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

    Hinten haben sich wohl alle gefreut, das Singer wieder auflaufen konnte. Sie selbst hat anscheinend auch viel Spaß gehabt, wieder auf dem Platz stehen zu dürfen.

    Randthema auf den Rängen war übrigens, wie schnell es Anonma wohl schafft, wieder in Potsdam zu sein. Hat darüber jemand Erkenntnisse? Dürfen wir Mittwoch schon wieder hoffen auf sie?

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  • waiiy sagt:

    Gut war übrigens gestern auch, dass Wibke Meister so schnell wieder (gefahrlos) eine Chance bekommen hat. Ich hoffe, sie wird schnell den Anschluss kriegen, dass sie die Mannschaft immer mal wieder verstärken.

    Übrigens: Am Donnerstag wird „Everybodys Darling“ Lisa Evans bei „Turbine zum Anfassen“ zu Gast sein. Darauf haben sicher schon viele gewartet. Online ist es hier zu hören: http://babelsberg-hitradio.de

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  • DAWIDenko sagt:

    Einige Eindrücke vom gestrigen Turbine-Spiel. Auch unter dem HIntergrund, dass es diesmal nicht im Fokus der DFB-TV Berichterstattung stand.
    Ein ZU-Null-Spiel ist es dann doch nicht geworden. War sozusagen der einzige kleine bittere Beigeschmack.

    Aber die Potsdamer Defensive stand in diesem Spiel äußerst sicher!
    Es hatte sicherlich auch viel mit der Rückkehr von Alex Singer zu tun, die sich nahtlos einfand und mit viel Engagement voran ging.
    Sie brachte sich auch offensiv ein.
    Insgesamt gesehen ließ Potsdam sehr wenig zu und entlastete damit auch ihre excellente Torhüterin Alyssa Naeher, die die einzigen Aufgaben gut entschäfte. Einzig ihre Abstöße vermitteln einen unsicheren Eindruck. Dies blieb auch so während des gesamten Spiels.

    In den ersten 20 Minuten tat sich Potsdam ungeahnt schwer nach vorne. Da hatte Essen mehr Ballbesitz.
    Man stand allerdings kompakt und eroberte nach Abstößen viele Bälle.
    Besonders wusste dabei Jennifer Cramer zu gefallen.
    Leider kam bis dahin wenig Zielführendes dabei rum.
    Die Durchschlagskraft im Sturm fehlte. Yuki ging viele Wege nach hinten und verteilte viele Bälle. Allerdings hatte sie meist 2 Gegenspielerinnen in ihrer Nähe.
    Der Knoten platzte nach dem 1:0 von Toni. Die schnellen Kombinationen zeigten sich auch hier wieder als das beste Mittel der Turbinen.
    Danach lief der Ball flüssiger, wobei doch eineige Fehlpässe auch weiterhin das Spiel störten.
    Am meisten Druck mal wieder über die rechte Seite von Lisa Evans.
    Beeindruckend ihre Sprintstärke aber auch ihre gute Übersicht.
    Toll war die Effektivität! So ging man schon zur Halbzeit mit 3:0 in Führung. Gefühlt machte Turbine aus wenigen echten Chancen 3 Tore, was bezüglich der 2. Halbzeit sicherheit gab.
    Esen konnte wenig entgegen setzten. Wa aber auch, wie cih finde mit einer gut sortierten Defensive zu tun hatte.
    Keelin und Sara spielten wenig spektakulär arbeiteten aufmerksam defensiv mit. Jenni war für mich eine der Gewinnerinnen, vor allem nach den letzten schwächeren Spielen. Sie kämpfte sich ins Spiel.
    Und vorne Toni. Sie bekam die Bälle in die Spitze und verwertete sie eiskalt, in Manier einer Stürmerin.

    Die alles sollte Hoffnung geben für das Arsenal- Spiel. Sicherlich hat Essen schon mal viel stärker gespielt. Aber in puncto Defensive und Effektivität der Chacenuswertung überzeugte Turbine auf ganzer Linie. Gerade diese beiden Faktoren waren m E die Hauptkritikpunkte in den vorangegangenen Spielen.

    Schön war auch dass es ein äußerst faires Spiel war. Fair-Play wurde von beiden Seiten gepflegt.
    Allerdings fielen für meinen Geschmack die Essenerinnen nach Zweikämpfen zu leicht und schnell. Die Schiedsrichterin pfiff dann meist Freistoß für Essen.

    Auch Wiebke Meister bekam ihre Chance eines Einsatzes. Außerdem setzte Bernd Schröder Grace Yango wieder ein.
    Yango zeigte sich sehr engagiert, ging auch nach Hinten mit und half mit in der Defensive.
    Hannebeck und Yuki Ogimi wurden früher rausgenommen. Sicherlich auch in Hinblick Arsenal.

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  • xXx sagt:

    @waiiy

    „Randthema auf den Rängen war übrigens, wie schnell es Anonma wohl schafft, wieder in Potsdam zu sein. Hat darüber jemand Erkenntnisse? Dürfen wir Mittwoch schon wieder hoffen auf sie?“

    Anonma hat mit Äquatorial-Guinea das Halbfinale der Afrikameisterschaft erreicht (mit 3 Siegen in 3 Gruppenspielen, wobei sie 4 Tore schoss).

    Das Halbfinale steigt am 7. November gegen Kamerun. Das Spiel um Platz 3 und das Finale finden am 11. November statt. Bis dahin steht sie auf jeden Fall nicht zur Verfügung.

    Die nächsten beiden Spiele gegen Arsenal London und Bayer Leverkusen wird sie also auf jeden Fall fehlen. Beim Topspiel gegen den VfL Wolfsburg am 23.11. sollte sie dann aber wieder dabei sein.

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  • xXx sagt:

    Achja, zwichendrin ist am 14.11. auch noch das Nachholspiel gegen den SC Freiburg. Da wird sie sicher auch noch nicht dabei sein 3 Tage nachdem Finale/kleinen Finale und langem Flug.

    Sie wird also noch 3 Spiele fehlen.

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  • speedy75 sagt:

    War gestern in Sindelfingen um mir das Spiel des VfL gegen die Bayernmädels an zu schauen. Der VfL zahlte wieder jede Menge Lehrgeld um in der Bundesliga bestehen zu können, da muss noch eine deutliche Leistungssteigerung her damit die wirklich in der Bundesliga bleiben.

    Während des Spiels entwickelte sich auch ein „Privatduell“ zwischen Sarah Hagen und Simone Holder (Torfrau des VfL), diese reagierte einige mal glänzend sonst wäre das Ergebnis noch deutlich höher ausgefallen.

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  • grammofon sagt:

    @waiiy: Anonma spielt am Mittwoch noch im Halbfinale. Sie wird also auch noch am nächsten Sonntag fehlen. Zum Glück scheint Toni ihre Rolle gut zu übernehmen.

    Link:

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  • Katerli sagt:

    @waiiy
    Äquatorial-Guinea steht dank Genoveva im Viertelfinale
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1380474

    und Finale ist erst am 11.11., 17.30 (Eurosport 2 überträgt live)

    also – man kann sich ausrechnen, wann wir sie wiederhaben

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  • waiiy sagt:

    @xXx: Hast natürlich Recht. 🙂

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  • enthusio sagt:

    Ich war gestern auch mal im „Karli“ und kann DAWIDenkos sehr guten Spielbericht Wort für Wort voll unterstreichen. Als Ruhrpottbewohner und daher (ein wenig) Essen-Sympathisant hatte ich natürlich gehofft, dass Essen gestern eine ähnliche Leistung wie gegen Frankfurt vor einigen Wochen abliefern würde, und in den ersten 25 Minuten hielten sie zumindest auch kämpferisch dagegen. Die erste echte Torchance hatte Essen, aber Ioannidou schoß knapp über das Tor. Danach zeigte sich Potsdams ganze Klasse, indem sie aus drei schön herausgespielten Chancen drei Tore machten. In der 2. Halbzeit hatte Essen insgesmt noch drei Torchancen, einen gefährlichen Kopfball von Tarr lenkte Naeher klasse über die Latte, und das Anschlußtor von Ina Mester war dann von Essen ebenfalls wunderschön herausgespielt. Von Melanie Hoffmann und Charline Hartmann war leider aber viel zu wenig zu sehen, und man muß neidlos anerkennen, dass es sich in diesem Spiel eindeutig um einen Klassenunterschied gehandelt hat. Evans und Göransson haben auch meine beiden nicht so frauenfußballsachverständigen Begleiterinnen schwer beeindruckt, während Ogimi sich auch gestern wieder viel verdribbelt hat und Hanebeck auch nicht gerade in der Form gespielt hat, die man sich von einer guten Regisseurin wünscht. Im kurzen Filmbericht hat Bernd Schröder ja auch auf einen gewissen Verbesserungsbedarf im Spiel seiner Mannschaft hingewiesen. Nach dem gestrigen Spiel bin ich aber mehr denn je überzeugt, dass die Turbinen gegen Arsenal weiterkommen.

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  • FF-Fuchs sagt:

    War am Sonntag mal wieder in Freiburg und habe mir das Spiel gegen Bad Neuenahr angeschaut.

    Freiburg war über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und hätte mit etwas Glück und mehr Entschlossenheit durchaus höher gewinnen können.

    Die neuen Spielerinnen Clark, Reynolds, Arnold und O`Sullivan sind echte Verstärkungen für Freiburg und lassen die viel zitierten herben Verluste (z.B Kerstin Boschert) vergessen.

    Die Hintermannschaft, um Torhüterin Laura Benkarth die Ruhe und Sicherheit ausstrahlte, hatten den Sturm von Bad Neuenahr, bis auf wenige Ausnahmen, sicher im Griff. Einzig die Fehlpassquote in der Vorwärtsbewegung, sollte schnellstens abgestellt werden.

    2 Pfostenschüsse und eine sehr gute Reaktion von Almuth Schult verhinderten eine höhere Niederlage.

    Den einzigen Treffer von O`Sullivan, war super gemacht. Eine Drehung um die Abwehrspielerin und trocken aus über 20 Meter abgezogen. Aus meiner Sicht aber nicht unhaltbar. Stand aber zu weit weg um es genau zu sehen. Vielleicht kann man es noch auf DFB-TV genauer sehen. O`Sullivan eine sehr gefährliche Stürmerin, aber für Konterangriffe nicht geeignet, da zu langsam. Ansonsten aber eine tolle Verstärkung für Freiburg!
    Insgesamt ein spannendes Spiel, da Freiburg es nicht gelungen ist, den Sack frühzeitig zu zumachen!

    Ich sah Freiburg in dieser Saison zum ersten Mal live und finde, dass die Mannschaft stärker aufgestellt ist als letzte Saison.

    Zum Schluß noch ein Riesenkompliment an die Fans von Bad Neuenahr, die ihre Mannschaft bis zum Ende lautstark anfeuerte!!:-)

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  • grammofon sagt:

    @FF-Fuchs:

    Vielen Dank für deinen Bericht. Sehr schön, auch mal was aus Freiburg zu hören.

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  • timmy sagt:

    So mal das Fußballstudio befragt.
    Sechs Zunullspiele in Folge sind schon eingleisiger Bundesligarekord, das kam aber schon 6 mal vorher vor.
    In der zweigleisigen Bundesliga schaffte der TSV Siegen zweimal sieben Spiele ohne Gegentor im Norden, der FSV Frankfurt 96/97 sogar 14 im Süden.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Muß meine Ansicht korrigieren. Habe die Spiele in der Torshow noch mal angeschaut. Beim Tor von O`Sullivan war Almuth Schult machtlos.
    Trotz ihrer Größe von 1.80 Meter konnte sie diesen Schuß nicht parieren, da dieser sehr gut ins lange Eck plaziert war.

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  • pmm... sagt:

    @FF-Fuchs:

    Auch die 19 ist eine gute Verstärkung.
    Hatte im 2.Abschnitt ein Solo aus der eigenen Hälfte, den Abschluss konnte Schult mit einer tollen Parade noch zur Ecke klären. Machte mit Däbritz mächtig Dampf über links.

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  • Detlef sagt:

    TURBINE hat gestern gezeigt, daß man auch ohne AYOMA und mit einer schwächelnden YUKI, immer noch genügend Alternativen in der Offensive hat!!!
    Schröder hat ja in der Pressekonferenz gesagt, daß er die Japanerin rausnehmen mußte, weil sie zu übersäuern drohte!!!
    Ihr fehlte erneut der Zug zum Tor, und sie trennte sich meistens zu spät vom Ball!!!
    Damit machte sie das Potsdamer Angriffsspiel (wie in Jena und London) langsam, ähnlich wie LIRA in ihrer letzten TURBINE-Saison!!!

    Zum Glück waren TONI und LISA gestern in Bestform, und begeisterten das Potsdamer Publikum mit ihren Flügelläufen!!!
    Gerade daran haperte es ja in Borehamwood am meisten, daß von außen so gut wie gar nichts kam!!!
    Vor allem TONI konnte gestern mit Nachdruck beweisen, wie stark sie in der Offensive sein kann, wenn man sie denn läßt!!!
    Das Zusammenspiel der Beiden war geradezu sensationell, und Schröder wird sich sicher geärgert haben, daß er die Schwedin nicht schon letzten Donnerstag auf dieser Position eingesetzt hat!!!

    Das Mittelfeld war zwar etwas besser als in London, aber immer noch weit von dem entfernt was sich Schröder so vorgestellt hat!!!
    Vor allem PATTI hat wieder die eine oder andere Auszeit genommen, und auch KEELIN läuft weiter ihrer Form hinterher!!!

    Dafür machten aber JENNY und vor allem ALEX richtig Betrieb nach vorn!!!
    JENNY muß noch etwas an ihrer Paßgenauigkeit feilen, aber ihr Einsatz und ihr Tempo war ausgezeichnet!!!
    ALEX war der Hammer, als ob sie nie weggewesen wäre, knüpfte sie genau dort an wo sie aufgehört hatte!!!
    Besser noch, sie gab gestern ihr Debüt im TURBINE-Sturm!!!!!!!!
    Über außen oder zentral, sie „ersetzte“ gemeinsam mit JENNY das schwächelnde Kreativzentrum!!!

    Die Abwehr stand ganz gut, aber bis „äußerst sicher“, wie DAWIDenko es nannte, da fehlt sicherlich noch so manches Prozent!!!
    Sie standen oft ziemlich weit weg von den Essenerinnen, und ließen sie für meinen Geschmack zu viel ungestört schießen und flanken!!!
    Aber die Rückkehr von ALEX hat doch erheblich mehr Sicherheit gebracht!!!
    Eine richtige Abwehrspielerin ist dann doch effektiver als eine umgeschulte Offensivkraft wie zB TONI oder SARA!!!
    Auch ULLA mit einer richtig starken Partie!!!
    Sie hat sich inzwischen gut mit ihrer neuen Aufgabe angefreundet, und macht einen guten Job!!!
    Sehr fleißig und effektiv war auch HELEEN gestern wieder!!!
    Sie steigert sich von Spiel zu Spiel, und ihre anfänglichen Unsicherheiten werden immer seltener!!!
    Es sieht oft etwas unbeholfen aus was sie macht, aber trotzdem ist sie sehr wirkungsvoll, und läuft viele gegnerische Attacken einfach ab!!!

    Mein Fazit lautet also,
    Potsdam kann mit der kritischen Personalsituation immer besser umgehen!!!
    Und mit MIRLI und ALEX sind auch die ersten Lazarettinsassen schon wieder auf dem Platz, und auch KRISTIN und LIDIJA durften in der Zweiten wieder Spielerfahrung sammeln!!!
    Vielleicht sind bis Mittwoch auch ERI und TABEA wieder gesund und munter, sodaß sich die Situation so langsam wieder entspannt!!!

    Die Aufgabe am Mittwoch bleibt sicher schwer!!!
    Aber die gezeigte Leistung von gestern läßt wieder stark hoffen, daß TURBINE den knappen Rückstand Zuhause drehen kann!!!

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Zustimmung auf fast allen Ebenen. Bei Yuki sehe ich die Sache etwas anders. Ja, Du hast ja recht, dass sie nicht so effektiv ist wie in den letzten Wochen. Aber gerade gegen Essen hat sie gezeigt, wie oft sie mehrere Abwehrspielerinnen an sich binden und dadurch Räume für Lisa und Toni schaffen konnte. Prompt fielen auch 2 der Tore (einmal Lisa und das 5:1 von Toni) durch die Mitte nach Steilpässen von Jenny und Patti. Wenn das gegen Arsenal ähnlich gelingt, bin ich zufrieden. 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich gebe Euch Beiden Recht, denn jeder trägt mit seinen Erkenntnissen Richtiges bei! Mit diesem Spiel steigt, glaube ich, die Überzeugung bei den Spielerinnen und auch bei mir, das CL-Rückspiel siegreich zu gestalten und damit das Weiterkommen doch noch zu schaffen.
    Ich würde Toni und Lisa bereits jetzt längerfristig an Turbine binden wollen, denn gerade Letztere ist wohl erst nur auf 1 Jahr vertraglich gebunden, und Yuki sowieso! Die hat sich am Besten in jeder Beziehung integriert, und es sollte keinen Anlass geben, sie ziehen zu lassen.

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  • waiiy sagt:

    Eine Randnotiz noch vom Wochenende: Kristin Demann hat nach Kreuzbandriss am Samstag 90 Minuten in der 2. Mannschaft von Turbine Potsdam durchgespielt. 🙂

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  • waiiy sagt:

    Und noch eine positive Nachricht: Heute Morgen noch gewünscht und jetzt schon Wahrheit: Lisa Evans hat bis 2015 verlängert!!! 🙂

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