Wolfsburg empfängt Leverkusen, spannendes Duell in Gütersloh

Von am 3. November 2012 – 12.11 Uhr 11 Kommentare

Nur drei Tage nach den Achtelfinalhinspielen in der Champions League steht für den VfL Wolfsburg und den 1. FFC Turbine Potsdam wieder Ligaalltag an. Am achten Bundesligaspieltag empfangen die „Wölfinnen“ Bayer 04 Leverkusen, in Potsdam kommt es zu einer Neuauflage der Zweitrundenbegegnung des DFB-Pokals gegen die SGS Essen.

Vor ziemlich genau einem Monat gewannen die Potsdamerinnen mit 5:3, diesmal ist die Partie auch Generalprobe für das Achtelfinalrückspiel gegen Arsenal am Mittwoch.

Zum Bundesliga-Tippspiel

Anzeige

Einspielen für Arsenal
Im ersten Aufeinandertreffen mit Arsenal präsentierten sich die Potsdamerinnen ideenlos und hatten noch Glück, dass am Ende nur eine 1:2-Niederlage zu Buche stand. Im Spiel verloren die „Turbinen“ Stürmerin Natasa Andonova, die sich das Sprunggelenk brach. Sie wird entsprechend am Sonntag genauso fehlen wie die Langzeitverletzten und Sturmkollegin Genoveva Anonma, die beim Africa Cup weilt. Das erste Saisondrittel verlief für die SGS Essen nicht unerfolgreich – momentan rangiert sie mit neun Punkten auf dem fünften Tabellenrang.

Defensivere Aufstellung
Das Livespiel auf DFB-TV ist am Sonntag ab 14 Uhr das Duell zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem 1. FFC Frankfurt. „Wir werden auch gegen Frankfurt so auftreten, dass wir auf keinen Fall ins offene Messer laufen“, sagt Interimstrainer Andreas Kontra, der eine defensivere Aufstellung ankündigt und die Favoritenrolle zu den Gästen schiebt. „Frankfurt ist eine absolute Spitzenmannschaft; da mag das eine oder andere Spiel nicht ganz optimal verlaufen sein, aber die Gäste kommen als Tabellenführer hierher und haben so viel Qualität im Kader, dass sie auch ein oder zwei Ausfälle locker kompensieren können.“

Spielerisch wieder mehr bieten
Ob das den Hessinnen tatsächlich gelingt, wird sich am Sonntag zeigen; definitiv verzichten müssen sie auf Fatmire Bajramaj (Kreuzbandriss), Sandra Smisek (Mittelohrentzündung) sowie Ana-Maria Crnogorcevic (gesperrt). „Wir gehen mit dem klaren Ziel, gegen Duisburg zu gewinnen, auf die Auswärtsreise. Zuletzt haben wir es geschafft, auch in Unterzahl die spieldominierende Mannschaft zu sein. Diesen Einsatzwillen und die Leistungsbereitschaft aus dem Spiel gegen Freiburg werden wir mitnehmen, obgleich wir im spielerischen Bereich wieder mehr bieten wollen“, sagt FFC-Trainer Philipp Dahm. Auf Duisburger Seite ist die Personalsituation noch unsicher. Die Einsätze von Marina Himmighofen, Mandy Islacker und Jackie Groenen werden sich erst kurzfristig entscheiden.

USV reist nach Gütersloh
Aufsteiger FSV Gütersloh empfängt den FF USV Jena. Die Partie wird nicht, wie gewohnt, in der Tönnies-Arena ausgetragen. Da der USV einem Spiel auf Kunstrasen nicht zugestimmt hat, findet das Spiel im Heidewaldstadion statt. Es dürfte eine spannende Begegnung werden, denn für beide Teams geht es um drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Gegen diese Mannschaften müssen wir die Gier auf Tore wecken“, so USV-Trainer Daniel Kraus, denn bislang ist sein Sturm mit vier Toren der schwächste der Liga. In Gütersloh trifft der USV auf zwei alte Bekannte: Tessa Rinkes und Mirte Roelvink spielten in der vergangenen Saison noch in Jena.

Jubel des VfL Wolfsburg

Für den VfL Wolfsburg läuft momentan alles nach Plan. © Lutz Kollmann / girlsplay.de

Wolfsburg empfängt die Werkself
In Wolfsburg spielt der VfL nach dem erfolgreichen Achtelfinalhinspiel in der Champions Leagueab 11 Uhr gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die Werkself das bislang einzige sieglose Team der Liga ist, haben die „Wölfinnen“ als einzige Mannschaft bislang kein Gegentor kassiert.

FCB wieder auf die Siegerstraße
Außerdem empfängt der SC Freiburg den SC 07 Bad Neuenahr, der mit einem Sieg gegen den FC Bayern München unter der Woche auf den vierten Tabellenplatz geklettert ist. Diese Niederlage möchte der FCB mit einem Sieg beim Aufsteiger VfL Sindelfingen möglichst vergessen machen.

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

11 Kommentare »

  • Linda sagt:

    Beim Spiel WOB-LEV ist wohl schon der Deckel drauf… 3:0 nach 25 Minuten, war für mich nicht zu erwarten, dass sich Leverkusen so schlecht machen würde, die haben doch bis dato kein Spiel mit mehr als 2 Toren Unterschied verloren…

    (0)
  • Linda sagt:

    Am Ende 7:0… Konnte heute leider nicht hin, aber sehr sehr geil! 🙂

    (0)
  • grammofon sagt:

    Die Idee, Göransson in den Sturm zu stellen scheint sich für Turbine gelohnt zu haben. Ich finde es auch gut, dass Wibke Meister noch eine Chance (in kontrollierten Umständen) bekommen hat. In London war sie offensichtlich zu nervös und unter zu viel Druck. Ich bin gespannt auf die Berichte aus dem Stadion.

    (0)
  • jlm sagt:

    Warum hat Connie Pohlers nicht gespielt?

    (0)
  • Matze sagt:

    Connie Pohlers hat gespielt, allerdings erst ab der 72 Minute.
    Sie wird Mittwoch in Oslo gefragt sein. 😉

    (0)
  • paulchen sagt:

    @grammofon Da konnten die Essener dieses mal nicht von dem Pech der Gegner profitieren. Jetzt hat sich mal die wirkliche ,,Klasse“der Devensive gezeigt. Bin mal gespannt ob sich der Trainer mal etwas einfallen lässt,denn nach letzter Woche und heute(habe beide Spiele gesehen)uss etwas passieren. Jetzt ist es schon Platz sieben!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @paulchen: Was heißt denn schon? Es ist sehr erstaunlich, wie schnell die Ansprüche steigen. Vor zwei Jahren waren sie noch mitten im Abstiegskampf und jetzt ist Platz 7 schon nicht mehr gut genug!

    Außerdem ging das heute gegen Turbine, dazu noch gegen eine Turbine, die sich mächtig Frust von der Seele schießen musste!
    Soll man da jetzt mit 17-jährigen hantieren???

    (0)
  • paulchen sagt:

    Nein,kein hantieren mit 17-Jährigen. Man konnte aber bei den letzten Spielen schon sehen,dass die Mannschaft nur von den Fehlern der Gegner prfitiert hat und selber nicht in der Lage war das Spiel zu gestalten. Es wurde nur abgewehrt,aber von einem vernünftigen Spielaufbau aus der Abwehr haeraus war nichts zu sehen.
    Wenn man die Zeitungsberichte gelesen hat,war sich der Trainer bewusst,dass die Spielgestaltung in letzte Zeit mangelhaft war,trotzdem hat er nichts verändert.Man konnte auch hier unter dem Artickel des letzten Spieltages lesen,dass man in der letzten Saison teilweise auf andere/wenn auch junge) Spielerinnen gesetzt hat und dadurch z.B. auch gegen Bad Neuenahr,Potsdam,und Leverkusen drei Punkte erzielt werden konnten.
    Wenn man jetzt nicht reagiert,dann sehe ich für die nächsten Spiele schwarz! Gegen Potsdam kann man verlieren,aber nicht gegen die nächsten Gegener. Wenn doch,dann rutscht man ganz schnell nach unten.

    (0)
  • grammofon sagt:

    @Paulchen: Wie war das Spiel denn? War die Essener Abwehr wirklich so schlecht? Nach dem was ich im Turbine Ticker lesen konnte, hatte Essen zumindest hin und wieder auch gute Chancen, und das Tor für sie war wohl nicht unverdient. Ich würde mich über deine Eindrücke freuen.

    (0)
  • paulchen sagt:

    Man verliert regelmäßig den Ball in der Vorwärtsbewegung und schaltet nicht schnell genug um. So enstanden in der Abwehr schöne Lücken,die dann Potsdam schön für ihre Tore nutzen konnte.
    Essener Schüsse gingen entweder weit daneben oder drüber,aber das ist ja auch schon ein lange bekanntes Problem.Kein vernünftiger Spielaufbau und wenn man mal richtung Tor schießt,kein Zielwasser getrunken.Außer Mester,die sich kämpferisch zeigte,hatte keine Spielerin den absoluten Willen sich richtig zu quälen.

    (0)
  • elfmeter sagt:

    Conny P. braucht sicher mal eine kleine Verschnaufpause,um wieder
    richtig angreifen zu können.
    Alle FF-Fans sollten in dieser Woche Solidarität zeigen und bei der Abstimmung der ARD „Tor des Monats“ ihr Tor wählen.

    (0)