Ogimi lässt Potsdam hoffen

Von am 1. November 2012 – 18.54 Uhr 31 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat im Achtelfinalhinspiel der Champions League eine Niederlage einstecken müssen. Der Deutsche Meister unterlag bei Arsenal LFC verdient mit 1:2 (0:0), hat aber dank eines Last-Minute-Treffers noch alle Chancen im Rückspiel.

Fast neunzig Minuten war von Yuki Ogimi wenig zu sehen, denn die Londoner Defensive hatte die japanische Weltmeisterin gut im Griff. Doch kurz vor Spielende war es ihre individuelle Klasse, mit der sie einen langen Ball mustergültig annahm und zentimetergenau unter der Latte des gegnerischen Kastens platzierte. Das Auswärtstor zum 1:2 lässt die Chancen für das Rückspiel enorm steigen, dem Spielverlauf schmeichelte es jedoch.

Andonova verletzt
Schon in der Anfangsphase zeigte Arsenal, dass es gewillt war, seine Negativserie gegen deutsche Clubs zu beenden und erstmals einen Sieg einzufahren, während die Gäste schon nach zehn Minuten umstellen mussten. Nataša Andonova knickte um und musste mit geschientem Knie vom Feld getragen werden. Für die Mazedonierin kam Wibke Meister aufs Feld.

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Smith hat erste Möglichkeit
Doch nur zwanzig Minuten später nahm Turbine-Trainer Bernd Schröder die U17-Nationalspielerin, die nicht wirklich in die Partie fand, wieder vom Feld. Zuvor hatten die „Gunners“, die immer besser in die Partie fanden, ihre beste Chance. Eine Flanke von Rachel Yankey fand Kelly Smith im Fünfmeterraum, aber der Volleyschuss der Nationalspielerin verfehlte den Kasten ihrer ehemaligen Bostoner Teamkollegin Alyssa Naeher.

Zu wenig Druck von Potsdam
Im Potsdamer Angriffsspiel fehlte der Druck. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Brandenburgerinnen wieder besser ins Spiel. Und dabei zeigte sich durchaus, wie verwundbar die Londoner Defensive war, wenn Druck aufgebaut wurde. In der 38. Minute verunglückte ein Rückpass der Gastgeberinnen, Torhüterin Emma Byrne konnte das Leder nicht wegschießen, wodurch Patricia Hanebeck freie Bahn hatte, denn der Londoner Kasten war frei. Doch Hanebecks Schuss ging über das Tor.

Naeher spielt stark
Nach dem Seitenwechsel standen die Potsdamerinnen zunächst sehr kompakt, und die „Gunners“ hatten durchaus Probleme, ihr Spiel auf engem Raum zu entwickeln. Doch nach etwa einer Viertelstunde übernahmen sie mehr und mehr das Kommando im heimischen Borehamwood. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Gemma Davison war Kim Little frei vor Naeher, doch die US-Amerikanerin fischte der Schottin den Ball von den Füßen – nicht die einzige Situation, in der Naeher einen starken Eindruck hinterließ. Knapp zehn Minuten später war es Jordan Nobbs, die nach Hackentrick von Yankey frei zum Schuss kam, den Kasten aber ebenfalls verfehlte.

Standardsituation bringt Arsenal die Führung
Die Gastgeberinnen gingen zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Erst eine Standardsituation in der 70. Minute brachte das 1:0, als Katie Chapman einen Eckball mit dem Knie im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Kurz darauf hätte Yankey (79.) nachlegen können, doch ihr Schuss wurde von Naeher noch knapp über die Querlatte gelenkt.

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31 Kommentare »

  • Linda sagt:

    Ich bin ein Fan dieser Wölfinnen-Mannschaft, toll, dass sie defensiv so stabil sind und so viele Torchancen erspielen. Aber meine Güte, die vergeben sie auch zum Teil kläglich. Heute und gegen Duisburg war es nicht so wild, aber gegen Frankfurt und Potsdam sollte man in den nächsten Chancen nicht so schlampig mit ihnen umgehen. Finde, dass die Mannschaft immer noch ein bisschen naiv spielt…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Zähneknirschend muss ich Frau Harvey im Nachhinein Recht geben mit ihrer Aussage vor dem Spiel bzgl. der Größe der Chance, Turbine zu schlagen. So sehr wie ich dieser WCL-Paarung entgegenfieberte, umso ernüchterter bin ich, und das fing natürlich bereits während des Spieles an.
    Zuviele Turbinen waren nicht in der Lage, den Respekt vor dem Gegner, ihre Nervosität abzulegen und konzentrierter zu agieren.
    Es kam ein noch schlechteres Spiel als am vergangenen Wochenende gegen den USV dabei rum. Insbesondere bin ich enttäuscht von der Harmlosigkeit im Angriff, den planlosen Flanken und fehlerhaften Ab- bzw. Zuspielen.
    Hinzukamen Defizite im kämpferischen Bereich, wo man den Gegenspielerinnen als Begleitschutz nur zu oft hinterherlief.
    Förmlich entsetzt war ich von der Handlungsweise, eine Wibke Meister in dieses „Getümmel“ zu werfen, so dass ich mich unwillkürlich fragte, ob man bei Potsdam keine U17-WM-Spiele der dt. Mannschaft gesehen hat, wo die Rolle von Meister gleichfalls keine herausragende o. gar dominante war, ihr Gegenspielerinnen scharenweise davonliefen.
    Was für eine Aufgabe hatte den Winters heute? Sie blieb für mich nahezu alles schuldig, wie beim 1. Gegentor, und auch eine Doorsun stand ab und an neben den Schuhen, wie beim Gegentor Nr.2, wie auch die eingewechselte Cramer reichlich Zeit brauchte, um paar Bälle zur Mitspielerin zu passen.
    Mirlach war als ebenfalls Einwechslerin um Längen besser im Spiel.
    Was soll/muss bis zum Rückspiel kommenden Mittwoch denn passieren, um das Ganze optimistischer zu gestalten? Der Hoffnungsfunke „Publikum“ wird’s doch allein nicht zu richten vermögen, wenn vom Team selbst zu wenig Impulse für die notwendige überlegene Spielweise kommt. Nach der heutigen Schlappe, dass gerade Turbine herhalten musste, die 1. dt. Mannschaft abzugeben, gegen die die Arsenal Ladies nach 5 Jahren erstmalig einen Sieg einfahren, scheint ein Potsdamer Ausscheiden im Achtelfinale gar nicht mehr so ausgeschlossen, aber an die möglichen Folgen und Konsequenzen mag ich jetzt noch gar nicht denken. Ist so schon schwer genug, dass alles auf die Reihe zu bekommen…

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  • laasee sagt:

    The first time that an English club beats a German club in UEFA Cup/CL.

    Since the time of ‚WM preparation stupidity‘ German club football has gone backwards.
    The mistake of that time left Potsdam badly prepared for the CL Final that was lost with Lyon.
    That was the start of the demise.

    Also, the buli is not as strong as it was – first Birgit Prinz, Ariane Hingst and Inka Grings depart, then Anja Mittag and then Linda Bresonik and Annike Krahn.
    Lose quality and the standard drops. That should be obvious to everyone.

    The most concerning aspect of the game today was the fact that Arsenal were physically stronger than Turbine.
    That was a big shock.

    Now the unthinkable could happen – the buli Champions do not make the quater-finals of CL..
    I hope that is not the case but I worry that next Wednesday could be a dark night.

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  • FFFan sagt:

    Das späte (Auswärts-)Tor von Yuki Ogimi könnte noch ‚Gold wert‘ sein! Aber auch so bleibt es im Rückspiel eine ‚knifflige‘ Aufgabe. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt. Jetzt muss sich nur noch ein Fernsehsender finden, der das Spiel überträgt…

    Highlights Arsenal-Turbine: http://www.youtube.com/watch?v=BemqsCiuzBU

    @ S.F.:

    Die Einwechslung von Meister habe ich auch nicht verstanden. Ich hatte den Eindruck, dass ihr selber nicht ganz klar, welche (taktische) Aufgabe sie hatte. Auch sonst kam nach dem Ausscheiden von Andonova (btw: ist eigentlich schon etwas bekannt über die Art ihrer Verletzung?) Unordnung in die Mannschaft. Wieso hat Schröder nicht positionsbezogen gewechselt? Mit Sandra Starke saß ja noch eine ‚gelernte‘ Stürmerin auf der Bank.

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  • enthusio sagt:

    Ich muß Schenschtschina Futbolista zustimmen, auch ich war ernüchtert von dieser Leistung der Turbinen. Allerdings muß man ja auch sagen, dass die Verletzung Andonovas Schröders taktisches Konzept mit zwei Stürmerinnen früh über den Haufen geworfen hat. Die Verletzungsseuche ist ja geradezu unglaublich und das Fehlen von Anonma in dieser Situation tragisch. Die Einwechselung der unerfahrenen Wibke Meister erwies sich obendrein als Fehler, den Schröder schnell korrigiert hat. Yuki Ogimi hat mich mit ihren vielen unnötigen Dribblings und Ballverlusten auf die Palme gebracht, Patricia Hanebeck als Regisseurin ist – bis auf ihre vergebene Torchance in der ersten Halbzeit, bei der sie die völlig freistehende Keelin Winters übersah – im ganzen Spiel völlig abgetaucht, und außer von Lisa Evans, die mir gut gefiel, gingen von niemandem echte Angriffsbemühungen aus. Die Abwehr machte mir (ohne Singer und Kemme) auch nicht den sichersten Eindruck. Mir ist – bei allem Verständnis für die vom großen Verletzungspech und den englischen Wochen belasteten Spielerinnen – wirklich ein Rätsel, wie man in einem solch wichtigen Spiel so saft- und kraftlos agieren kann. Wie will man dann erst gegen Lyon bestehen ? Das Traumtor von Ogimi(ihre einzig gute Szene im ganzen Spiel !) war dann aber zum Glück noch mal ein versöhnlicher Abschluss eines aus Turbinesicht schlechten Spiels. Letztendlich können wir uns auch bei Alyssa Naeher bedanken, dass für das Rückspiel Turbine sich noch alle Chancen offen gelassen hat. Ich bin mir sicher, dass wir im Rückspiel eine völlig andere Turbine-Mannschaft auf dem Platz sehen werden. Dafür wird Bernd Schröder schon sorgen.

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  • speedy75 sagt:

    Natasa Andonova hat es scheinbar bitter erwischt.
    Nach den aktuellen Infos hat sie wohl einen Wadenbeinbruch davon getragen. Das dürfte damit wieder ein längerer Ausfall sein und das Turbine Lazarett weiter vergrössern.

    Ich bin auch gespannt wie Schröder die Mannschaft für das Rückspiel einstellt da muss deutlich mehr kommen als gestern.

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  • Winter sagt:

    Also jetzt alle mal den Ball flach halten. Bei der Verletzungsmisere muss man die Mannschaft auch mal in Schutz nehmen. Das Andonova nun auch noch ausfällt, war so sicherlich nicht zu erwarten. Die Verletzung wird auch länger dauern – Wadenbeinbruch.
    Und wieder geht alles von vorne los – die Mannschaft muss zum wiederholten mal umgestellt werden. Irgendwann gibt es auch nicht mehr viele Alternativen – gestern halt bei einer schon vom Verletzungspech verfolgten Mannschaft auch noch das Fehlen von Kemme und Andonova. Was macht man jetzt am kommenden Mittwoch. Wer soll denn jetzt den Sturm bilden? Wie soll eine sichere Abwehr aussehen? Ganz schön viele Baustellen!

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  • Grace Kelly sagt:

    Malt mal nicht den Teufel an die Wand. Klar war Arsenal gestern überlegen und Potsdam hatte einen schlechten Tag, aber ein 2:1 ist nicht unmöglich aufzuholen. Dass es gegen den englischen Topclub und Halbfinalisten des letzten Jahres kein Spaziergang wird, war klar.
    Aber ich denke, wenn dieses Spiel gut aufgearbeitet wird und die Mannschaft nächste Woche anders auftritt, stehen die Chancen nicht soo schlecht, auch wenn es bitter ist, dass ein Teil der Offensive fehlt.

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  • waiiy sagt:

    Also zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch zu der Leistung der Arsenal Ladies. Bei allem, was Turbine gestern verkehrt gemacht hat bzw. wodurch Turbine geschwächte war, darf man nicht vergessen, dass Arsenal eine richtig starke Leistung gebracht hat, dass sie top eingestellt und zu jeder Zeit an jedem Platz präsent waren.

    Bei Turbine hat sich gestern gerächte, dass Erica Dillmann nicht dabei war. Wenn man sie statt Meister reinschmeißt, dann muss man die Ordnung nicht aufgeben. Das war in meinen Augen das Schlimmste, was durch die Einwechselung geschehen ist. Wibke Meister wusste nicht genau, was sie tun sollte und auch die anderen waren völlig verunsichert, weil Doorsoun auf einmal in der Abwehr spielte und so völlig andere Räume da waren.

    Die Einzelkritik richtet sich heute bei mir (was ganz selten vorkommt) an Yuki und Patti. Sie haben mich in dem Spiel am meisten enttäuscht. Die Beiden wären Diejenigen gewesen, die die Ärmel hätten hochkrempeln müssen, die mehr hätten reden müssen, die durch ihre Körpersprache hätten Zeichen setzen müssen. Beide haben vor der Saison betont, dass sie mehr Verantwortung annehmen, wo in der letzten Saison 5 Stützen des Potsdamer Spiels gegangen sind. Gestern wäre der Abend gewesen, um das zu zeigen, um die Abwehrschlacht zu bestehen. Stattdessen schaffte es Yuki nie, sich freizulauen bzw. (wenn das nicht gelingt) Löcher für andere zu reißen. Und Patti versprangen selbst die Bälle, bei denen sie nicht unmittelbar angegriffen wurde. Sie hatte gestern einen rabenschwarzen Tag. Wo sie sonst selbst unter Bedrängnis genaue Pässe spielt, war gestern gar nichts zu sehen. Das ist aber auch die Hoffnung für das Rückspiel, dass sie solch einen Tag nicht 2 Mal erwischen wird.

    Jenny Cramer tun mir teilweise ein wenig leid. Gerade bei Ersterer merkt man extrem, dass sie körperlich zur Zeit völlig am Ende ist. Sie zeichnet sich ja nie durch überragende Schnelligkeit aus. Aber nun fehlt ihr auf Grund der körperlichen Ausgelaugtheit auch noch die Präzision im Passspiel. Sie bräuchte dingend eine mehrwöchige Pause, in der man sie am besten körperlich neu aufbaut. Ihr fehlt auch die Vorbereitung, die sie ja durch die WM nicht mitmachen konnte. Aber leider wird wohl daraus nichts werden und sie wird sich in die Winterpause retten müssen.

    Wer gestern extrem gefehlt hat, war Tabea Kemme. Gestern hat sich gezeigt, wie sehr sie mittlerweile Kapitänin geworden ist, wie sie dadurch körperlich und mental viel präsenter im Spiel ist. Aber sie wird ja bis Mittwoch sicher wieder gesund werden.

    Kompliment gestern aber auch an Naeher, Mirlach, Drwas und Evans. Sie haben gestern in meinen Augen gute Leistungen gebracht. Aber wirklich alle haben bis zum Umfallen gekämpft und sich dagegen gestemmt. Nur so konnte auch noch in der 90. Minute ein solche Pass kommen, den Yuki natürlich super verwertet hat. Das macht Mut fürs Rückspiel.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Auf Grund der aktuellen Situation im Sturm würde ich die Mannschaft grundlegend umstellen. Ich würde Lisa Evans auf rechts außen ins Mittelfeld ziehen. Links außen im Mittelfeld würde ich Antonia Göransson spielen lassen. Yuki Ogimi wäre einzige Spitze. Dahinter Patricia Hanebeck von allen Deckungs- und Zweikampfaufgaben entbunden mit völliger Freiheit. Sie abgeschirmt von 2 Sechsern, nach derzeitigem Stand Keelin Winter und Sara Dorsoun. Dahinter eine Vierer-Abwehr mit Stefanie Draws in der Mitte, Alexandra Singer (oder Heleen Jaques) rechts, Tabea Kemme links und Stefanie Mirlach vor Stefanie Drwas (ja, ich weiß, mit Vorstopper spielt man heute nicht mehr, aber schon letzte Saison hat man mit der Formation und Bianca Schmidt auf der Position gute Erfahrung gemacht in den engen Spielen).

    Mit dieser Aufstellung steht man auf der einen Seite kompakter und kann auf der anderen Seite die Vorzüge von Evans und Göransson viel besser ausnutzen. Und Yuki hat gleich 3 Spielerinnen, von denen sie mit Pässen gefüttert wird. Sie kann dann (wie beim Tor) selbst abschließen und eben abtropfen lassen, weil sowohl Evans als auch Hanebeck und Göransson gut aus der 2. Reihe schießen können. Natürlich sollten dann die Pässe von der Grundlinie von beiden Seiten FLACH hereingebracht werden und auch Hanebeck muss dann immer wieder in die Spitze mit vormarschieren, sowie die eine Außen mit reinrücken, wenn außen die Andere zur Grundlinie durchmarschiert.

    Ich denke, dass Turbine, auch mit den vielen Ausfällen, trotzdem das Potential hat, die Partie deutlich für sich zu entscheiden.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wer an sich hohe Ansprüche stellt, muss auch mit Kritik umgehen können, wenn, aus welchen Gründen auch immer, eine inakzeptable Leistung abgeliefert wird bzw. zustandekommt!
    Das hat genausowenig mit „Teufel an die Wand malen“ zu tun, wie Du Loblieder auf die gestrige Leistung und das Team singst und nur Entschuldigungen/Ausreden für den recht schwachen Auftritt findest!
    Die Verletzung einer Spielerin, so schwerwiegend diese auch sein mag, taugt wenig als Erklärung, weshalb nicht viel zusammenlief.
    Die Weltuntergangsstimmung kommt erst dann, wenn auch das Rückspielergebnis einen Einzug ins VF verhindert! Und auf die dann notwendige Analyse und Ursachenforschung wäre ich schon jetzt gespannt. Schröder, der Mann der klaren Worte, was sagt er uns dann?

    > Dahinter Patricia Hanebeck von allen Deckungs- und Zweikampfaufgaben entbunden
    > mit völliger Freiheit.
    Ich glaub’s einfach nicht!!! Und dann noch eine Schleife um die Gute binden, oder was?

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  • waiiy sagt:

    @SF: Nein, so meinte ich es nicht mit Patricia. Sie wird nicht in Watte gepackt, sondern hat eine viel schwerwiegendere Aufgabe, der sie (siehe meine Kritik von oben) gestern überhaupt nicht nachgekommen ist: Sie ist hauptverantwortlich für den Druck, der auf den Gegner ausgeübt wird. Wenn sich Turbine kaum Chancen erspielt, ist es ihre Schuld. Also muss ich auch alles tun, dass sie sich darauf konzentrieren kann. Sie wurde geholt, um das zutun in dem Wissen, dass sie Schwächen in Schnelligkeit und Zweikampfführung, aber Stärken und Ballbehandlung, Spielübersicht und Passgenauigkeit hat. Also müssen ihre Stärken wieder her, denn daran hat es gestern gefehlt. Es muss möglich sein, dass mindestens 2 defensive Spielerinnen allein wegen ihr bei Arsenal hinten bleiben müssen. Und wenn dann noch 3 weitere Abwehrspielerinnen wegen Yuki dazukommen und die Außenverteidigerinnen immer Angst vor den Vorstößen von Toni und Lisa haben müssen, dann hat das Spiel von Turbine wieder viel gewonnen.

    Patti ist Regisseuerin, also soll sie auch Regie ausüben. Und wenn sie nicht Beides (regieren und hinterherlaufen) kann, muss man ihr etwas abnehmen. Dass sie so ist, wusste Schröder und wir alle vorher und wenn wir ehrlich sind, lieben wir sie deshalb. Ich will einfach 3 geniale Pässe am Mittwoch sehen, dann führen wir 3:0 und alles ist schön. 🙂

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  • speedy75 sagt:

    Die Aufstellung von waiiy hört sich so schlecht gar nicht an damit könnte es wirklich was werden.

    Verletzung von Natasa Andonova wurde mittlerweile bestätigt, sie fällt damit mindestens 8 Wochen aus, Gute Besserung.

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  • Sheldon sagt:

    Erst einmal Glückwunsch an Arsenal. Man hat da gestern doch gemerkt, dass da eine der 5-6 besten Mannschaften Europas auf dem Platz stand (Wolfsburg, Potsdam, Arsenal, Malmö, Tyresö, Lyon). Diese sechs Teams scheinen zur Zeit eine ganz eigene Liga in Europa zu bilden, an die national und international keine weitere Mannschaft rankommt. Interessant ist dabei, dass die Topstürmerinnen von Wolfsburg und Malmö beide zum Jahrhundertsturm von Potsdam 2005/06 gehören und die beiden besten Torschützinnen aller Zeiten in der Champions League sind.

    Arsenal hat gestern tatsächlich mit ihrem Flügelspiel überzeugt. Das war sehr schön anzusehen und es zeigt sich, dass sich da einiges verändert. Dennoch war ich insbesondere von der hochgejubelten Kim Little ziemlich enttäuscht, die gestern kaum einen Stich setzen konnte.

    Das Potsdamer Spiel sehe ich ambivalent. Zunächst einmal muss ich SF und allen anderen hier zustimmen, die hier deutlich kritisieren, das war gestern eine enorm schlechte Leistung von Potsdam.

    Das liegt meines Erachtens an mehreren Faktoren:
    1. Das Lazarett – gestern fehlten Potsdam einmal mehr 8 Spielerinnen, die zur Zeit nicht einsatzfähig sind. Darunter fällt nun mit Kemme die gesamte etatmäßige Abwehr (Singer war auch noch nicht wieder einsatzfähig, auch wenn sie auf der Bank saß). Insgesamt fallen neben ihr alleine 5 Abwehrspielerinnen aus, darunter Spielerinnen wie Elsig, Zietz, Kemme und Wesely, die alle schon auf Weltklasseniveau agiert haben und Führungsspielerinnen sind.
    Darüber hinaus hat sich die Abstellung von Genoveva Anonma als Fehler erwiesen. Man stand so vor der Situation, gestern ab der 10. Minute mit Ogimi nämlich nur noch eine echte Stürmerin auf dem Platz zu haben, was wohl auch dazu geführt hat, dass es Arsenal ein Leichtes war, Ogimi relativ leicht aus dem Spiel zu nehmen.

    2. Die mangelnde Führungsqualität im Team – nach dem Ausfall von Tabea Kemme fehlte dem Team gestern die letzte echte Führungsspielerin im Team. Da sehe ich insbesondere das Problem, dass Turbine mittlerweile fast nur noch eine Söldnertruppe ist. Mit Naeher, Jaques, Göransson, Winters, Andonova, Ogimi und Evans standen gestern insgesamt 7 (!) Ausländerinnen auf dem Platz, von denen nur Ogimi und Andonova überhaupt länger als 1 Jahr im Verein sind.
    Da fehlt es einfach noch an der Hierarchie im Team, zumal Ogimi gestern abgemeldet war.

    3. Schröders taktische Fehler – nach der Verletzung von Andonova – da stimme ich zu, hätte man unbedingt eine 2. echte Stürmerin bringen sollen, egal, wer es auch ist. So hat man nach vorne gar nichts mehr bewirkt.
    Ich weiß nicht, was das mit Wibke Meister sollte, aber das hat alles nur durcheinander gebracht.
    Außerdem war Ogimi vorne nun ganz auf sich allein gestellt. Und das ist gegen eine Mannschaft wie Arsenal tödlich.
    Darüber hinaus verstehe ich es überhaupt nicht, was Schröder da mit Göransson macht. Sie hat letzte Saison auf der linken Seite einfach nur brilliert.
    Wieso spielt sie seit neuestem nur noch auf rechts, wo doch ihr Drang nach vorne durch die vor ihr spielende Evans vollkommen ausgebremst wird? So hat man nur eine Überlagerung dieser Seite, während über links gar nichts mehr kommt.

    Spielt man mit einer weiteren Stürmerin und Göransson auf links, kommt das quasi einem 4-1-2-1-2 oder einem 3-2-3-2 gleich: Vorne spielen Nagasato und ???, Evans und Göransson sind faktisch beide Außenstürmerinnen und bilden eine Zange, Hanebeck ist Spielmacherin. Doorsoun, die über rechts kommt, wird dementsprechend wahlweise zur zweiten Nr. 6 neben Winters oder zu Rechtsverteidigerin, während dann hinten Jaques in die Abwehr rotiert.

    Das hat immer gut funktioniert, ich habe keine Ahnung, wieso Schröder durch so leichtfertige Umstellung dieses Spiel quasi weggeschenkt hat und jetzt Glück hat, überhaupt noch weiterkommen zu können.

    Ein Lob muss ich allerdings an Ogimi darüber hinaus erteilen: Zwar war sie 89 Minuten abgemeldet, aber dann in einer solchen Situation so einen Weltklasseschuss rauszuhauen, zeugt von Nervenstärke und einer Weltklassetechnik. Da zeigt sich einfach Turbines individuelle Qualität, die durch solche Aktionen das Spiel jederzeit wieder offenhalten können!

    Turbine hat im Kader in jedem Fall die Qualität von Lyon, keine Frage. Doch zur Zeit gehören sie aufgrund der Verletzungen und eines Trainers, der ein bisschen neben sich steht, lediglich zu der Gruppe, die mit den anderen Teams den zweiten Platz ausspielen darf.

    Sollten sie allerdings diese Hürde überstehen und ein wenig Losglück haben, so könnte es in der Rückrunde dann doch steil bergauf gehen, wenn Spielerinnen wie Kemme, Elsig, Singer, Zietz, Anonma und vllt auch de Ridder wieder eingreifen können und wenn Schröder endlich von der fixen Idee abkommt, Göransson und Doorsoun permanent auf den falschen Seiten einzusetzen!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Das hast Du Recht, zumal man am Sonntag gegen Jena in der 2. Halbzeit gesehen hat, dass mehr Druck kam, als Göransson über links und Doorsoun über rechts kamen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    Dann solltest Du aber in Deine Überlegungen auch Winters einbeziehen und deren Aufgaben präzisieren! Denn so wie die gestern agierte, ist sie definitiv keine Verstärkung. Ihre Spielübersicht und Einsatzbereitschaft auch öfter lange Wege zu gehen und Körperkontakt zur Gegenspielerin aufzunehmen, habe ich größenteils vermisst, denn dann wäre auch Gegentreffer Nr. 1 zu verhindern gewesen, der dadurch erfolgte Aufwind für Arsenal und u.U. Treffer Nr. 2 ausgeblieben.
    Ich weiß nicht, ob den Mädels klar ist, dass wenn ein AF-Ausscheiden passiert, eine Abwärtsspirale einsetzen kann, die in der Endkonsequenz auch eine BL-Plazierung schlechter 2 bedeuten könnte, und damit würde man den Erzrivalen Frankfurt ablösen!
    Das ist absolut eine nüchterne Erörterung und keine Schwarzseherei; man sollte sowas durchaus auf dem Zettel haben, denn ausreichend Vorzeichen dafür gibt es. Im Ernstfall muss man dann konstatieren:Das Kapitel Turbine-International ist gescheitert!

    Ist eigentlich amtlich, dass es vom Rückspiel keine TV-Bilder geben wird?

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  • waiiy sagt:

    @SF: Was Winters angeht, hast Du recht. Deshalb bin ich auch der Meinung, wenn man Patti so weit vorn so frei agieren lässt, dass man eine 2. Absicherung hinter ihr braucht.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich kann Deiner Analyse absolut zustimmen!!!
    Trotz der vielen Ausfälle, und dem erneuten Rückschlag durch NATASCHAs schwere Verletzung, muß eine Mannschaft mit Ambitionen auf den CL-Gewinn ganz anders auftreten!!!
    Natürlich ist Arsenal nicht irgendein Dorfverein, der auch noch mit halbherzigen Einsatz locker,lässig besiegt werden kann!!!

    Genau hier setzt meine größte Kritik an, der fehlende Einsatz einiger Schlüsselspielerinnen!!!
    Da trabte man oft gemächlich neben den bis in die Haarwurzeln gepushten Gunner-Ladies nebenher, und versuchte es oft gar nicht erst an den Ball zu kommen!!!
    Neben den von Waiiy schon erwähnten PATTI und YUKI, muß man hier vor allem KEELIN nennen, der gestern absolut gar nichts gelang!!!
    Und genau hier liegen die größten Reserven im Potsdamer Spiel, die gepaart mit einer größeren Konzentration beim Paßspiel für die entsprechende Gefahr im Rückspiel sorgen könnten!!!

    Arsenal ist keine Übermannschaft, auch das wurde gestern sehr offensichtlich!!!
    Die Gunner-Ladies mußten sich die meiste Zeit mit den gleichen Unzulänglichkeiten im Paßspiel, und mit einer mangelhaften Chancenverwertung rumschlagen!!!
    Aber sie haben eben mit wesentlich mehr Einsatz gekämpft, und sie haben sich auch mehr Chancen erarbeitet, sodaß ihr Sieg absolut verdient war!!!

    Ich vertraue darauf, daß sich die TURBINEN am Mittwoch wieder zu einem Team zusammenraufen werden!!!
    Jede Spielerin muß 100% geben!!!
    Das mit den langen Bällen erwies sich gegen Arsenal als absoluter Flop, und sollte auf ein Minimum beschränkt werden!!!
    Kurioserweise führte aber so ein langer Ball von ULLA auf YUKI zum Anschlußtreffer!!!

    Immer wenn TURBINE ins Kombinieren kam, wurde es für Arsenal gefährlich!!!
    Und der Druck von außen muß noch viel größer werden, um so die kompakte Abwehr der Gunners auseinander zu ziehen, und ein paar größere Lücken zu reißen, in die PATTI, KEELIN, TONI oder MIRLI stoßen könnten!!!

    Wenn es der Sache dient, soll Schröder auch mit Vorstopper spielen!!!
    Das Spielsystem ist vielleicht so veraltet, daß jüngeren Trainerinnen gar keine Gegenmaßnahmen einfallen???

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  • laasee sagt:

    Turbine have a buli game on Sunday.
    Arsenal can rest until Wednesday.

    My heart is with the Brandenburgers.
    My head thinks that Arsenal will go to QF.

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  • frosti sagt:

    Auf die Dauer machen sich dann doch die Ausfälle bemerkbar!
    Schon in Jena war die Mannschaft eigentlich so schwach, wie ich sie nie zuvor gesehen habe.
    Gestern fing es eigentlich gut an, aber dann tauchten mit dem Ausscheiden von Natascha wie gehabt die Schwächen auf.
    Das Mittelfeld funktioniert nicht mehr so gut.
    Pat Hanebeck ist m.E. etwas außer Form und wird häufig überlaufen. Sara hat auch ihre Schwächen auf der linken Abwehrseite.
    Vom Kopf her wirkte das sehr verunsichert und da fehlen dann doch vielleicht Viola – und womöglich auch Babett.
    Aber was soll es – sie haben es in den letzten vier Jahren so toll gemacht, da wird man auch mal hinnehmen, wenn es dieses Jahr nicht so läuft. Zudem ist noch nichts entschieden.
    Wolfsburg war schon vor der Saison als Favorit einzuschätzen und hat auch gestern überzeugt.

    Einfach toll Conny Pohlers, die sogar eine Martina Müller verdrängt – und in Wolfsburg lässt der Trainer sie spielen, weil er offensichtlich mehr Ahnung hat als Kahlert.

    Das glückliche Tor von Yuki öffnet aber auch nochmals für Turbine alle Türen, auch wenn ich denke, dass Arsenal jetzt wissen wird, dass auch in Potsdam mit bloßer Kampfkraft was zu holen sein dürfte.
    Da muss dann Turbine gegen halten, weil es spielerisch momentan hakt. Vielleicht besinnt man sich aber auf die 1. Viertelstunde der 2. Hälfte in Jena, wo der Ball plötzlich gut lief.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Das Spiel kann Potsdam durchaus guttun. Essen ist ein ähnlich unangenehmer Gegner wie Arsenal und man wird dieses Spiel brauchen, um sich wieder zusammenzuraufen, während Arsenal nicht unbedingt davon profitieren muss, dass die Liga schon vorbei ist, denn man hat keine Gelegenheit mehr, sich noch einmal gegen einen Gegner zu testen und ein bisschen von der CL abzuschalten, was manchmal auch wie ein Hemmschuh wirken kann!

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  • mas sagt:

    Was für eine Saison. Wie viele schwere Verletzungen gabs bis jetzt? Unfassbar!
    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß das Team dadurch stark verunsichert wird, wenn wieder jemand vom Platz getragen werden muß!

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  • mas sagt:

    @waiiy
    deine Aufstellung klingt spannend. Wüßte gern wie BS sie bewertet.
    Klar vor dem Rückspiel wird so was nicht verraten… aber spannend wärs

    🙂

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  • waiiy sagt:

    @speedy75 und mas: Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von einem Spiel mit nur einer Stürmerin. Aber zur Zeit hakt es bei Potsdam echt in der Defensive und im Sturm fehlen die Spielerinnen. Von daher wäre das man eine ungewöhnliche Maßnahme, die aber genau in dieser Situation genau richtig sein könnte. Ich wäre auch gespannt, das mal auf dem Feld zu sehen.

    Allgemein denke ich, dass schon viel gewonnen ist, wenn nächste Woche Tabi und evtl. Alex Singer wieder auflaufen können. Das würde auch Keelin Winters mehr Sicherheit geben. Sie ist halt auf dieser enorm wichtigen Position (besonders wenn man mit Dreierkette spielt), hat noch nicht die Erfahrung wie Odebrecht und Co. und ist auch noch nicht so tief in der Mannschaft verwurzelt. Da muss man auch mit solchen Spielen wie gestern von ihr rechnen. Vielleicht zeigt das auch, was für gute Spiele sie in den vergangenen Wochen schon für Turbine gemacht hat.

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  • Jan sagt:

    waiiy for coach! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Wir haben zwar kaum noch Stürmerinnen, doch ich würde es mal wie folgt probieren:

    Naeher – Cramer, Draws, Mirlach – Doorsoun, Winters, Hanebeck, Göransson – Evans, Ogimi, Kulis/Dillmann (ist eine von beiden verletzt?)

    Das wäre das System in der Theorie. In der Praxis würde es allerdings wie folgt aussehen:

    Naeher – Doorsoun, Cramer, Draws, Mirlach – Winters – Evans, Göransson – Hanebeck – Ogimi, Kulis/Dillmann

    oder:

    Naeher – Cramer, Draws, Mirlach – Doorsoun, Winters – Evans, Hanebeck, Göransson – Ogimi, Kulis/Dillmann

    Damit hat man vorne die Durchschlagskraft, die benötigt wird und steht hinten dennoch gut genug.

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  • enthusio sagt:

    @ Sheldon:
    Noch besser steht man hinten, wenn Kemme dabei ist. Ist sie denn immer noch krank ?

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  • grammofon sagt:

    Also, ganz so schwarz sehe ich das ganze auch nicht. Für mich hat Potsdam gar nicht so schlecht gespielt. In den ersten 10 Minuten waren sie sogar die bessere Mannschaft. Der Ausfall von Andonova (und das nervöse Debüt der armen Wiebke) hat sie dann aber deutlich verunsichert. Trotzdem war die erste Halbzeit recht ausgeglichen, mit Torchancen auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit hat sich Potsdam dann ausspielen lassen, und konnte nicht mehr so richtig mit offensiv-Aktionen für Entlastung sorgen. Aber auch hier hatten sie hin und wieder noch sehr gute Chancen.

    Man muss auch wirklich betonen, dass die Arsenal Ladies sehr gut gespielt haben: sehr gut organisiert, gerade in der Defensive, taktisch richtig eingestellt und extrem motiviert. Ich glaube nicht, dass sie in Potsdam wieder so stark motiviert sein können.

    Also, ich denke wenn Turbine in London ein Tor schießen konnte, dann schießen sie in Potsdam mindestens zwei. Zur Not ist da immer noch die individuelle Klasse von Yuki.

    Gut gespielt hat meiner Meinung nach Heleen Jaques, die so langsam ihre Rolle in der Abwehr findet. (Das braucht in Potsdam bei neuen Abwehrspielerinnen immer ein bisschen Zeit, wie z.B. auch bei Singer.) Sie war eigentlich sehr sicher, hat dem Spielaufbau auch Konstruktiv geholfen, und gewann fast alle Kopfbälle.

    Sehr schade die Verletzung von Andonova, die ja in dieser Saison wirklich am abheben war. Ihr wünsche ich alles Gute, und dass sie nach der Winterpause wieder da weitermachen kann, wo sie jetzt aufhören muss. Zum Glück ist Anonma (die übrigens zur Zeit in Afrika für reichlich Tore sorgt) dann bald wieder da.

    Zuletzt noch etwas erfreuliches: In der Halbzeitpause hat Singer mit Yango Kopfbälle trainiert. Es sieht also wirklich so aus, als ob sie demnächst wieder spielen könnte.

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  • grammofon sagt:

    Ich weiß nicht ob hier schon darüber berichtet wurde, aber Äquatorialguinea hat sich bereits nach dem zweiten Gruppenspiel für das Halbfinale qualifiziert. Anonma schoss 3 der 6 Tore gegen DR Congo. Heute spielen sie im dritten Gruppenspiel gegen Senegal. Link:

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Laut MAZ fällt Tabea Kemme am Sonntag aus, Alex Singer steht vor ihrem Comeback.

    Quelle:

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  • grammofon sagt:

    Danke für den Link, MariaOzawaFan. Im gleichen Artikel steht, dass Schröder bei seinem 3-4-3 bleibt. Anscheinend soll Göransson in den Sturm vorrücken. Ich vermute, dass Mirli die Rolle von Doorsoun in der Abwehr übernimmt, und dass Doorsoun dafür ins rechte Mittelfeld zieht. Hoffentlich kommt Singer auch zumindest zu einem kurzen Einsatz.

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