Island und Russland letzte EURO-Teilnehmer

Von am 25. Oktober 2012 – 23.28 Uhr 3 Kommentare

Das Teilnehmerfeld der Frauenfußball-EM 2013 in Schweden ist komplett. Am Abend qualifizierten sich Island und Russland, die sich in den Play-off-Duellen gegen die Ukraine und Österreich durchsetzten.

Island gewann nach dem 3:2 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen die Ukraine mit 3:2 (2:1) und setzte sich somit mit einem Gesamtergebnis von 6:4 durch.

Späte Entscheidung
Margrét Lára Vidarsdóttir (8.) und Katrín Ómarsdóttir (12.) sorgten für eine schnelle 2:0-Führung, doch Vira Dyatel (36.) und Daryna Apanaschenko (72.) brachten noch einmal Spannung in das Duell, ehe die gerade eingewechselte Dagný Brynjarsdóttir für die Entscheidung sorgte (76.).

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Österreich scheitert knapp
Für Österreich erwies sich das 0:2 aus dem Hinspiel als zu große Last, in Russland kam die Elf von Dominik Thalhammer im Rückspiel zu einem respektablen 1:1 (0:1), insgesamt mussten sich die Österreicherinnen aber mit einem Gesamtergebnis von 1:3 geschlagen geben. Anastasia Kostyukova brachte die Russinnen in Führung (30.), Sarah Puntigam gelang der Ausgleich (75.), der allerdings zu wenig war, um sich für die Titelkämpfe in Schweden zu qualifizieren.

Offizielles Logo der UEFA Women's EURO

Offizielles Logo der UEFA Women’s EURO © UEFA

Spanien zittert sich zur EURO
Am Tag zuvor hatte sich bereits Spanien gegen Schottland mit einem dramatischen Last-Minute-Sieg für das Turnier qualifiziert, das vom 10. bis 28. Juli 2013 ausgetragen wird. Die Gruppenauslosung findet am Freitag, 9. November, 18.30 Uhr in Göteborg statt. Die 12 Teams werden auf 3 Gruppen à 4 Teams aufgeteilt werden, die Setzliste wird in Kürze bekanntgegeben.

Teilnehmer der EM 2013

Schweden (Gastgeber), Italien, Deutschland, Norwegen, Frankreich, Finnland, England, Dänemark, Niederlande, Spanien, Island, Russland

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Too bad for Austria and Scotland, the Bundesliga lost with their failure, but Iceland got through. So the Bundesliga has another representative besides Germany.

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  • FFFan sagt:

    Österreich hat es leider nicht geschafft. Ich habe die Mannschaft von Dominik Thalhammer gestern zum ersten Mal spielen sehen (via Livestream mit russischem Kommentar^^) und war etwas enttäuscht von der Leistung. Mag sein, dass die Kickerinnen aus der Alpenrepublik in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben, aber das ist immer noch sehr weit entfernt von europäischem Spitzenniveau. Auch die Russinnen werden, wenn sie so spielen wie gegen Österreich, bei der EM keine große Rolle spielen.

    Besser gefällt mir da schon Island. Die spielen einen gepflegten Ball und könnten bei günstiger Auslosung in Schweden evtl. die Vorrunde überstehen. Das Rückspiel gegen die Ukraine war vom Spielverlauf her praktisch eine Kopie des Hinspiels: frühe 2:0-Führung, dann gleicht der Gegner aus, bevor dann der Siegtreffer zum 3:2-Endstand gelingt.
    Die Stimmung im Laugardalsvöllur war jedenfalls prächtig, soweit das im Stream rüberkam.

    @ Richard Murray:
    „So the Bundesliga has another representative besides Germany.“

    Welche isländische Nationalspielerin spielt denn aktuell in der Bundesliga??

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  • Richard Murray sagt:

    @FFFan
    No but Iceland, Austria and Scotland were the three teams that would have the most players who play in the Bundesliga of the qualifiers. Only Iceland got in. Austria and Scotland didnt. but, Russia and Spain dont have bundesliga players so it is a little sad for the Bundesliga.

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