DFB-Elf spielt remis gegen die USA

Von am 21. Oktober 2012 – 3.59 Uhr 66 Kommentare

Im ersten von zwei Test-Länderspielen in den USA kam die DFB-Elf in Bridgeview, Illinois zu einem Remis gegen Gastgeber USA.

Beim 1:1 (1:1) vor 19 522 Zuschauern im ausverkauften Toyota Park brachte Abby Wambach den Weltranglistenersten zwar früh in Führung (2.), doch noch in der Anfangsviertelstunde gelang Anja Mittag der Ausgleich (14.).

Highlights des Spiels anschauen

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Stimmen zum Spiel

Frühe US-Führung
Es waren kaum zwei Minuten gespielt, da fand nach einem Fehler von Bianca Schmidt und anschließender Kombination von Tobin Heath und Lauren Cheney ein Pass von Alex Morgan auf den langen Pfosten Abby Wambach, die aus kurzer Distanz den Ball nur noch über die Linie drücken musste (2.).

Abby Wambachs Tor zum 1:0 anschauen

Mittag gelingt Ausgleich
Die Amerikanerinnen dominierten die Anfangsphase, doch die DFB-Elf fand dennoch eine schnelle Antwort. Nach Vorarbeit von Simone Laudehr drang Anja Mittag in die gegnerischen Abwehrreihe ein und überwand US-Torhüterin Hope Solo mit einem sehenswerten Heber (14.).

Anja Mittags Ausgleichtreffer zum 1:1 anschauen

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Cheney trifft Pfosten
Laudehr hatte mit einem Distanzschuss knapp neben das Tor die nächste gute Chance (25.). Glück hatte die DFB-Elf, dass Cheney kurz vor der Pause nur den Pfosten traf (45.). Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keines der beiden Teams klare Vorteile verschaffen konnte.

Frauenfußball - Anja Mittag

Anja Mittag traf für die DFB-Elf © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Gute Chancen für Mittag und Popp
Mittag hatte im 1:1 gegen Solo, die per Fuß klärte, das schlechtere Ende für sich (65.) und auch die eingewechselte Alexandra Popp kam in der Schlussphase noch einmal dem Siegtreffer nah, doch ihr Flugkopfball am kurzen Pfosten nur knapp den Weg ins Tor nicht fand (86.). Wermutstropfen: Linda Bresonik musste mit Achillessehnenproblemen eine Viertelstunde vor Schluss den Platz verlassen.

Neid: „Sieg war möglich“

Bundestrainerin Silvia Neid meinte: „Ich ärgere mich ein bisschen über das Unentschieden, ein Sieg war möglich. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit unser Überzahlspiel und die Chancen nicht genutzt. Durch individuelle Fehler haben wir Chancen zugelassen, das müssen wir abstellen. Gefallen hat mir dass die Einstellung super war, wir kompakt gestanden haben und in der Viererkette aufmerksam waren.“

Zweites Duell
In der Nacht zum Mittwoch, 24. Oktober, kommt es im Rentschler Field von East Hartford, Connecticut zum zweiten Duell mit den Amerikanerinnen, Eurosport überträgt die Partie ab 1.30 Uhr live.

USA – Deutschland 1:1 (1:1)

USA: Solo, Rampone, Buehler, O’Hara (73. Sauerbrunn), Mitts (46. LePeilbet), Cheney (46. Lloyd), Boxx (83. Rodriguez), Rapinoe (46. O’Reilly), Heath, Wambach (83. Leroux), Morgan

Deutschland: Angerer – Schmidt (46. Wensing), Krahn, Bartusiak, Peter – Odebrecht (46. Kulig), Laudehr – Bresonik (75. Huth), Marozsan, Behringer (46. Faißt) – Mittag (77. Popp)

Tore: 1:0 Wambach (2.), 1:1 Mittag (14.)

Gelbe Karten: Keine

Schiedsrichterin: Margaret Domka (USA)

Zuschauer: 19 522 (ausverkauft)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

66 Kommentare »

  • laasee sagt:

    Germany played good football but the Yanks were very poor, especially in midfield and defence.

    Germany deserved to win by 3 or 4 but could not score from many good opportunities.
    Goals win games.

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  • enthusio sagt:

    Interessantes Spiel mit einer nach Torchancen ausgeglichenen 1. Halbzeit und zwei schön herausgespielten Toren. In der 2.Halbzeit wackelte unsere Abwehr bei den wenigen Chancen der Amerikanerinnen einige Male bedenklich, aber die US-Girls konnten interessanterweise konditionell auf Dauer nicht mehr mithalten und hatten Glück, dass Anja Mittag ihre dicke Torchance nicht verwerten konnte. Nach Torchancen gerechnet war es für die USA sogar ein sehr glückliches Unentschieden. Am besten haben mir bei uns Mittag, Bresonik und Kulig sowie Bartusiak gefallen. Abstellen sollte man unbedingt die vielen hohen Bälle und die vielen schlechten Flanken und Pässe ins Nirgendwo, ich habe diesmal auffallend viele technische Defizite (Angerer, Faißt, Behringer, Odebrecht, Krahn) gesehen. Die Unzufriedenheit mit den vielen Stockfehlern war Silvia Neid ja auch deutlich anzusehen. Von den Amerikanerinnen habe ich aber wesentlich mehr erwartet. Nach dem schnellen Führungstor kam ja von ihnen nicht mehr sehr viel. Mal sehen, ob sie im zweiten Spiel mehr drauf haben.

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  • FFFan sagt:

    So nah waren wir schon lange nicht mehr an einem Sieg gegen die USA! Mittag mit der Riesenchance, und auch bei Popps Flugkopfball fehlten nur Zentimeter. Aber auch vor dem deutschen Tor gab es in der zweiten Halbzeit einige brenzlige Situationen. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung. Die DFB-Elf ist damit jetzt seit 16 Länderspielen ungeschlagen – neuer Rekord!

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: „the Yanks were very poor, especially in midfield and defence.“
    Na, wenn da mal nicht deine Katastrophenansagen im Vorfeld der Spiele deinen Blick getrübt haben :-). Aus meiner Sicht haben die US-Girls IHR Spiel gemacht, in ihrem STil, mit dem sie immerhin Olympiasieger geworden sind.
    Man spielt eben nur so gut, wie der Gegner es zulässt.

    Die US-Girls hatten nach ihrem schön herausgespielten, schnellen Führungstreffer im deutschen Team einen kämpferisch ebenbürtigen Gegner, der früh störte und vergleichsweise wenig hohe Bälle in den Strafraum zuliess.
    Auch die Deckung der Amerikanerin stand ganz gut. Das deutsche Tor und die Chancen waren keine Zufallsprodukte, sondern wurden herausgespielt. Trotzdem waren die Deutschen zu oft überhastet und flankten – vor allem gegen Ende, als die Laufarbeit ihren Tribut forderte – viel zu früh, anstatt noch weiter hinter die amerikanische Linien zu laufen (Lira !). Faißt, deren Balleroberung und Initiative mir gut gefiel, machte diesen guten Eindruck durch eben diese Hast wieder zunichte. Schade, dass sie ihre Riesenchance aus rund zehn Metern nicht nützte.
    Tiefe, flache Bälle und Läufe bis zur Grundlinie gab es jedenfalls zu wenig.
    Anja Mittag – nicht nur wegen des Tors 🙂 – war in der ersten Halbzeit für mich die beste deutsche Spielerin. Wunderbares Tor – ähnliche Chancen hat sie 2011 noch knapp vorbeigezogen. Das sie ihre zweite Riesenchance zum Tor direkt vor Solo nicht nützte, ist deswegen schade, aber: Das ist eine andere Anja Mittag als 2011. Wenn man sie aufspielen sah (leider oft etwas alleingelassen), war man versucht, sich vorzustellen, was sie zusammen mit Celia hätte anrichten können – na ja, das ist leider müßig 🙁
    Kim Kulig ist wieder da. Wunderbare Zuspiele waren zu sehen, wenn sie den Ball im Mittelfeld hatte, schien so etwas wie konzentrierte Ruhe in das Team zu kommen. Für mich in der zweiten Hälfte die beste deutsche Vorstellung.
    Maro blitzte mehrfach auf, vielleicht gelingt ihr im zweiten Spiel zusammen mit Kulig der richtig große Wurf.
    Simone Laudehr war einmal mehr ein kämpferisches Vorbild. Ich hätte ihr in der 25. Minute ihren Flachschuss aus kurzer Distanz knapp neben de Pfosten so gern als Tor gutgeschrieben – Alas !
    Linda Bresonik war wie immer tüchtig, kämpferisch, aber leider nicht glücklich – die Verletzung sah ernst aus. Ich drück einmal die Daumen, dass es nix Schlimmeres ist.
    In der deutschen Deckung ragte für mich Bartusiak heraus. Ansonsten hat die Verteidigung inc. Torfrau unnötige Schwächen gezeigt, die man im nächsten Spiel nicht mehr tolerieren darf.
    Es gab auch Spielerinnen, die m.E. gestern ein schwächeres Spiel gemacht haben, aber ich will den Review und das zweite Spiel abwarten.

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  • Michele sagt:

    Hoffentlich muss Linda jetzt nicht schon wieder pausieren! Ist es normal nach einer OP weiter Probleme mit der Achillessehne zuhaben?
    Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen! Wie hat es Laudehr geschafft, den Ball am leeren Tor vorbeizuschießen? Unglaublich, diese Chance! Es ist schade, dass man durch einen katastrophen-Fehler durch Schmidt gleich zu Beginn in Rückstand geraten ist. Aber die Mannschaft hat sich nie aufgegeben und durch Anja auch schnell zurückgeschlagen!
    Dieses Spiel lässt mich auf jeden Fall hoffen, dass es in Zukunft so weiter geht!

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  • Marcel sagt:

    Man muss eigentlich klar sagen gegen so ein schwaches USA-Team hätte man gewinnen müssen.
    Die eigentlich nur gefährlich wurden bei langen Bällen.Oder halt durch nen krassen individuellen Fehler wie durch Schmiddi.Aber spielerisch war das ja mal gar nichts von den US-Girls.
    Aber wie es so ist ,wenn man sein Chancen nicht nutzt und bessere wie sie Simone Laudehr hatte bekommt man wohl nicht mehr.
    Die linke Seite beim dt.Team scheint zur Zeit auch ne riesige Baustelle zu sein.Da kam ja so gut wie nix,Mel.B. oder Faißt das war von beiden eher ein Spiel zum vergessen.

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  • Pauline sagt:

    Bianca s Fehler –schade — aber eine Laudehr hat da noch mehr gechlafen den Ihre Gegenspielerin konnte diesen Treffer ohne Gegenwehr einleiten — Schmidti löst anfangs die Situation ordentlich, sie versucht den Ball nicht ins aus zu donnern —sie bringt ihn ins Spiel zurück —leider dauert der Augenblick für das richtige anspiel (einer Mitspielerin) zulang— Mann sieht wie sie den Kopf oben hat und sucht—- gut einer Anike wäre es vielleicht nicht passiert—der Ball wär in den Rängen verschwunden— schade—

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  • Sheldon sagt:

    Ich weiß nicht, ob ihr dasselbe Spiel gesehen habt wie ich! Das war meines Erachtens das schlechteste Länderspiel, das ich seit langem gesehen habe.

    […] Solche Sprints wie von Luisa Wensing in der 88. Minute waren absolute Rarität. Über die Außen kam bei beiden Mannschaften überhaupt nichts, nur gedankenlose Flanken ins Halbfeld.

    So viele Fouls und Fehlpässe habe ich noch nie gesehen, ich weiß nicht, was die Statistiken sagen, aber ich schätze auf eine Fehlpassquote von mindestens 30% und ebenso 30:30 Fouls, wenn nicht sogar mehr.

    Das ganze Spiel war mehr oder weniger durch Kampf und Krampf geprägt, nicht durch qualitativ hochwertiges Spiel. Den Amis merkte man leider deutlich an, dass die Luft nach Olympia deutlich raus ist und diese Fan Tribute Tour nur noch das ist, was sie ist: Ein Abgedudel für die Fans, die nun ihre Heldinnen endlich mal live erleben dürfen.

    In der Einzelkonkurrenz haben mich gestern nur Kulig, Mittag, Bartusiak und Wensing in ANSÄTZEN überzeugt.
    Wensing hat sich sicherlich für die Position auf der rechten Abwehrseite ins Spiel gebracht, gerade weil Schmidt dort in der 1. Halbzeit ein echter Schwachpunkt war.
    Man kann dem deutschen Team ihren Kampfgeist nicht absprechen, aber das war es schon wieder. Keine Ideen (bis auf den einen Pass von Kulig auf Mittag, die an Solo scheiterte), keine Ordnung hinten (die USA hatten 4, 5 sehr gute Chancen; für alle, die diese Chancen nicht gesehen haben, zähle ich sie gerne noch einmal in aller Ausführlichkeit auf), keine Sicherheit (siehe Angerers Abschlag in die Füße von Morgan).

    Es ist nicht wenig erstaunlich, dass das 1:1 durch einen Pressschlag im Mittelfeld und eine schlecht gestellte Abseitsfalle der Amis verursacht wurde, es passte so zum Spiel gestern.

    Für mich gab es in dieser ganzen Tristes einen Hoffnungsschimmer: Je mehr Wolfsburgerinnen aufs Feld kam, desto geordneter, desto sicherer und vor allem, desto schneller wurde das Spiel. Kein Wunder, dass an einer der besten herausgespielten Möglichkeiten zwei Wolfsburgerinnen beteiligt waren (Wensing Flanke, Popp Flugkopfball).

    Spielerin des Spiels war gestern übrigens Tobin Heath, jedenfalls was ich gesehen habe. Ihre Spielweise passte exakt zum Spiel, hart, energisch, zweikampfbetont, häufige Fouls, aber eben dadurch entstand auch das 1:0.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • cujo31 sagt:

    Schonmal dran gedacht das die meisten Ami-spielerrinnen garkein Ligaspiel oder sonstiges absolviert haben.
    Kondition ohne normale Saisonvorbereitung kommt nicht mal so ebend.
    Die sind momentan sowas wie Urlaubsfußballer.

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  • Grace Kelly sagt:

    Negativ: – das Ergebnis
    – Spielaufbau gegen ein Team ohne erkennbare Taktik
    – Pässe, Flanken, Ballverluste
    – linke Seite (man kann nur hoffen, dass sich da was tut oder
    Bajramaj zur EM wieder in Form ist)
    – Nachrücken und Chancenverwertung

    Positiv: – das Ergebnis
    – Anja Mittag und Linda Bresonik
    – die Innenverteidigung
    – keine Klatsche, keine Amis, die den Ball mit bloßer
    Willenskraft ins Tor kriegen
    – streckenweise die bessere Mannschaft
    – nicht mehr Chaos als vorher nach den vielen Wechseln
    Da ist ein Sieg drin im nächsten Spiel. Das wäre schön.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich fand dieses Spiel für meinen Geschmack zu hektisch, von vielen Abspielfehlern (Behringer, Bresonik, Krahn u.a.) und und unfairen Zweikämpfen durchsetzt. Der Zustand des Rasen scheint mir auch kritikwürdig, wie auch die endlos anmutende Phase vor Spielbeginn, die sowas Jahrmarktartiges an sich hatte. Das Kommentieren ging mir ehrlich gesagt phasenweise auch auf den Wecker, weil minutenlang Spielerinnenbiografien (Behringer, Angerer u.a.) „runtergebetet“ wurden.
    Eigentlich war ich auch mit der gewählten Startelf etwas im Unreinen, denn Behringer, Bresonik, Krahn und Schmidt sind meiner Ansicht nach derzeit keine 1. Wahl. Auch bei den Bankdrückern sehe ich Popp und Huth nicht mit den entsprechenden Referenzen ausgestattet.
    Wenn schon Schröder Kemme attestiert, z.Z. keine N11-Form zu haben, sollten Kellermann und Dahms ähnlicher Meinung bzgl. ihrer Spielerinnen sein. Weshalb da SN anderer Auffassung ist, bleibt ihr Geheimnis…
    Im Angriff war Anja nahezu Alleinunterhalterin, aber gut unterstützt und öfters in Szene gesetzt von Maro – das fand ich positiv! Nur wenige Spielerinnen sind in der Lage in solchen speziellen Situationen ein derartiges Tor zu erzielen – noch mehr hätte ich ihr aber den möglichen Führungstreffer gegönnt, der eine Ausnahmeleistung noch besser gekrönt hätte!
    Auffällig auch, dass der kämpferische Einsatz, vorwiegend bei den ausnahmslos erfolgreichen Tacklings von ihr, das Gesamtbild einer form- und nervenstarken Anja abrundeten.
    Von den Einwechslern hat mich Lulle als Einzige überzeugt, da Faißt`s Flanken allesamt ungetimet Beute von Solo wurden und Huth sich nichts zutraut und Bälle eher zurückspielt oder als eine Art Rückgabe ebenfalls auf Solo spielte. Popp war nur bei dem einen Kopfball auffällig…
    In der Tat war bei diesem Spiel für unser Team mehr möglich gewesen, hätte aber vermutlich wieder für soviele verklärte Blicke u.v.m. gesorgt, dass ein Unentschieden für mehr Handlungsfreiraum für die 2. Begegnung sorgt.

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  • Lakshmi sagt:

    Die Höhepunkte des Spiels gibt es DFB-TV.

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Dieser Spielstil ist bei den USA immer so. Das hat man auch an den Reaktionen der Fans gesehen. Die haben jeden gewonnenen Zweikampf bejubelt! Da ist Fußball ein echtes Kampfspiel.

    Das mag man mögen, ich mags nicht! Ich will taktisch-technisch guten Fußball und da war es gestern enorm schwach!

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  • hapl27 sagt:

    Hätte man mir im Voraus ein 1:1 angeboten, hätte ich es ohne Weiteres angenommen. Aber nach dem Spiel muss ich sagen, ein Sieg wäre definitiv möglich gewesen. Bei konsequenter Nutzung der Möglichkeiten, hätte in der 2. Halbzeit das 2. deutsche Tor fallen müssen. Irgendwie schade, aber wir haben am Mittwoch ja noch ein weiteres Spiel.
    Im Großen und Ganzen finde ich aber, dass wir stolz auf unsere Mädels sein können. Sie sind die ersten, die den USA auf ihrer großen Triumph-Tour einen kleinen Streich spielen konnten und haben sich alles in allem ganz gut verkauft.
    Ein paar Kritikpunkte habe ich aber auch noch. Zum einen bin ich der Meinung, dass Nadine Angerer nicht mehr die unumstrittene Nr. 1 ist. Auch gegen die USA hatte sie leider wieder einige unsichere Aktionen drin und hat der Abwehr dadurch nicht grade mehr Sicherheit verliehen. Ich hoffe im zweiten Spiel gegen die USA bekommt Almuth Schult ihre Chance.
    Weiter hat mir Annike Krahn in der Innenverteidigung auch nicht gut gefallen, leider viel zu viele Ungenauigkeiten, grade im Aufbauspiel. Hervorheben möchte ich dagegen aber Saskia Bartusiak, die seit langem endlich mal wieder ein gutes Spiel in der Nationalmannschaft abgeliefert hat.
    Und schließlich sehe ich noch ein Problem auf den äußeren Mittelfeldpositionen. Bresonik hat ihre Sache gestern zwar ganz gut gemacht, aber sie scheint ja nun leider verletzt. Ja und Melanie Behringer spielt seit Wochen,oder eher seit Monaten unterirdisch. Für mich nicht verständlich,dass sie immer wieder auflaufen darf. Aber im Spiel gegen die USA gabs die Begründung, es gibt leider keine wirkliche Alternative. Faißt war zwar beweglicher und agiler, aber ihre Flankenläufe waren allesamt erfolglos. Hieran gilt es zu arbeiten und vielleicht auch schon im nächsten Spiel was Neues auf dieser Position auszutesten.
    Alles in allem aber denke ich, dass die deutsche Mannschaft auf einem guten Weg ist. Im freue mich auf die kommenden Aufgaben unserer deutschen Mannschaft und blicke positiv in die Zukunft.

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  • Detlef sagt:

    Also das Unentschieden schmeichelt den US-Girls schon ziemlich!!!
    Aber man sollte bedenken, daß sie ohne große Vorbereitung (quasi aus dem Urlaub) dieses Match bestritten!!!
    Deshalb auch die vielen Unstimmigkeiten im Spiel des Olympiasiegers, und die etwas dürftige Kondition!!!
    Ich habe auch nicht kapiert, warum die Amis soviel durch die Mitte versucht haben, anstatt über außen zum Erfolg zu kommen???

    Die DFB-Elf hat etwas gebraucht, um sich nach dem schnellen Gegentor zu sortieren!!!
    Nach dem tollen Treffer von ANJA ging es deutlich besser, und man kam zu einigen guten Möglichkeiten!!!
    Aber die Chancenverwertung blieb auch in Hälfte Zwei mangelhaft, und so mußte man froh sein, daß unsere wackelige Abwehr keinen weiteren Treffer zuließ!!!

    Bresonik habe ich übrigens nicht so gut gesehen, zumindest war sie weit von ihren Möglichkeiten entfernt!!!
    Das traf auch auf Marozsan zu, die (außer brotloser Kunst) keine zwingenden Aktionen hatte!!!
    Das Simon schon länger ihre Form sucht, hat man auch gestern gesehen!!!
    Ihr hätte ich einen Treffer besonders gegönnt, aber sie versagte leider kläglich!!!
    Ein großes Rätsel ist mir auch weiterhin das Vertrauen der Bundesgöttin in Melanie Behringer!!!
    In dieser Form hätte sie Zuhause bleiben müssen (ähnlich wie damals Bresonik)!!!
    Enttäuscht war ich auch von Verena Faist, von der ich wesentlich mehr erwartet hatte!!!
    Sie sorgte zwar für mehr Druck als die schwache Behringer, aber ihre Flanken und Pässe waren ähnlich katastrophal wie die der Frankfurterin!!!
    Desweiteren zeigte auch SCHMIDTI eine ihrer schwächeren Partien, was die Amis wohl bemerkten, und vor allem über ihre Seite den Weg zum Tor suchten!!!
    Annike Krahn ist für mich in der Abwehr nicht mehr zumutbar!!!
    Ihre Kopfballstärke ist zwar immer noch gut, aber ihre „Pässe“ landeten fast alle beim Gegner!!!
    Das VIOLA zur besonderen Bewachung von Wambach abgestellt wurde, zeigt mM nach das Mißtrauen der Bundesgöttin in unsere Abwehr!!!
    Damit fehlte VIOLA vorne völlig, und auch sie konnte ANJA nicht mit „Futter“ versorgen!!!
    Svenja Huth war mir etwas zu eigensinnig, und sie verlor zu viele Zweikämpfe!!!

    Positiv ist mir dagegen Kim Kulig aufgefallen, die wohl ihr bestes Spiel der Saison machte!!!
    Nach den Leistungen die ich von ihr bei Frankfurt gesehen habe, hätte ich auch sie Daheim gelassen, aber Kim rechtfertigte ihren Einsatz mit einer guten Leistung!!!
    Auch Lulle hat auf der rechten Abwehrseite mehr überzeugt als BIANCA!!!
    Sie schaltete sich sogar ins Angriffspiel ein, was BIANCA kaum/gar nicht gelang!!!
    ANJA machte ein gutes Spiel, auch wenn sie nur wenig Unterstützung bekam!!!
    Leider machte sie die „einfache Chance“ nicht rein (wie in Potsdam), dafür die komplizierte!!!
    Aber ihr Einsatz war sehr vorbildlich!!!

    Fazit;
    Das Gros der DFB-Spielerinnen hat noch sehr viel Luft nach oben!!!
    Aber es gibt auch Licht wo vorher nur Schatten war!!!
    Jedenfalls konnte sich bei Deutschland niemand damit rausreden, daß er gerade aus dem Urlaub kam!!!

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  • Pauline sagt:

    Detlef@ BIANCA hatte nicht all zuviele Möglichkeiten sich in Angriffspiel einzuschalten ,denn entweder steht Bresonig vor ihr oder Laudher ist rausgerückt und und die bekamen den entspr. Pass— soviel Platz wie Luisa war in der ersten Halbzeit gar nicht vorhanden —oder hast du ein anderes Spiel gesehen —die Fehlpässe von Schmidt — wenn überhaupt –sind überschaubar— also warum diese Kritik

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  • laasee sagt:

    @wrack

    I was a critic of the idea of playing two games in USA at this time. I still am!
    Germany have not much to gain from these two games.
    USA do not have a coach and the players do not have a league to play in.
    USA preparation was mainly on the ‚media celebrity circuit‘ as Olympic Gold Medal winners.
    USA as always rely on team spirit and fight but they have no real quality in defence or midfield (except Tobin Heath).
    Therefore a 1:1 draw against a poor USA team is not very good.
    Germany played similar as the Frankfurt club – lots of possession and opportunities but unable to score goals.

    Germany have always had more better players than USA but an indictment of the Neid regime is that the N11 have a very poor record against the Yanks.

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  • waiiy sagt:

    Das Spiel ist nun fast einen Tag her und ich weiß immer noch nicht, wie ich es einordnen soll. Ich hoffe, Silvia Neid kann mehr daraus lesen. Aber vielleicht spielte die Situation (USA: nach Olympia und ohne Liga und Deutschland: nach der überstandenen Quali für Schweden) eine Rolle für die Leistungen. Vielleicht ist bei den beiden Mannschaften, die leider ähnlich ausgerichtet sind, auch gar nicht viel mehr möglich. Das Positive war mit Sicherheit, dass wir keine Niederlage hingenommen haben.

    Aber meiner Frau (die sonst fast nie Fußball mitschaut) ist etwas anderes aufgefallen. Sie sagte dass Team „Pferdeschwanz“ gegen Team „Dutt“ gespielt hat und dass man sich die US-Mädels viel besser ansehen kann, zumal sie immer Zuversicht verströmen und speziell Wambach, Morgan und Rapinoe nach Ende einer Aktion fast immer auch lächeln und positiv mit den anderen Mitspielerinnen sprechen, während Deutschland verkniffen wirkt und fast gar nicht (und wenn dann meist negativ) spricht. Das hat mich darauf aufmerksam gemacht und mir sehr zu denken gegeben, als ich merkte, dass sie Recht hat. Vielleicht fehlt uns ja psychologisch Einiges…

    waiiy

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  • Frieda sagt:

    Von Sheldon „@enthusio: Dieser Spielstil ist bei den USA immer so. Das hat man auch an den Reaktionen der Fans gesehen. Die haben jeden gewonnenen Zweikampf bejubelt! Da ist Fußball ein echtes Kampfspiel.

    Das mag man mögen, ich mags nicht! Ich will taktisch-technisch guten Fußball und da war es gestern enorm schwach!“

    Kick and Rush und Zweikampf-orientierter Fußball sind auch auch taktisch-technisch guter Fußball!
    Taktik = Kick and Rush (lange gute Flanken, Spieler in gute Position bringen…) Technik = gutes Zweikampfverhalten und technisch gute Flanken.

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  • Jennifer sagt:

    Tolles Tor von Anja Mittag – nach guter Vorarbeit von Simone Laudehr!

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  • laasee sagt:

    I share your opinion.

    USA have a simple play style. They play direct football.
    The style is not as ’sophisticated‘ as European football but it is effective – they are Olympic Gold Medalists and FIFA rank number 1.
    On Saturday they did not play well and 1:1 was fortunate for them.

    USA philosophy is to score goals. Abby Wambach is their key goalgetter (147 goals). Inka Grings and Conny Pohlers are at the level of Abby but have historical ‚problems‘ with the National Federation.
    That is a major difference between USA and Germany. The Yanks always favour excellence and reward success. Not so in Germany.

    Germany did not win on Saturday simply because of the inability to score goals.
    Football is in essence a very simple game – the Yanks understand that concept.

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  • Michele sagt:

    @Pauline

    Schmidt hat genauso wie Behringer oder Laudehr keinen guten Eindruck hinterlassen! […] Warum dribbelt sie mit dem Ball hintenrum, anstatt ihn aus der Gefahrenzone zuschlagen? Genauso enttäuscht war ich von Odebrecht, die auch schon bessere Spiele gezeigt hat!


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: „USA do not have a coach and the players do not have a league to play in.“
    Hoffentlich haben sie wenigstens einen Ball fürs Training :-). Sorry, aber bei deinen Argumenten kann ich nicht ernst bleiben. Wambach, Morgan und Solo sind 100% Profis und werden nach Karriereende sicher im FF ihr Geld verdienen. Die haben ein vitales Interesse daran, gerade gegen den Erzrivalen Deutschland gut auszusehen (@ waiiy: Sic !).

    Die amerikanische Nationalmannschaft ist so etwas von eingespielt und konditionelle Probleme waren – außer beiden insgesamt 10 Ausgewechselten (!) – ja auch gegen Ende bei den Deutschen zu beobachten – kein Wunder, das Spiel kostete Kraft.

    IN den USA ein 1:1 zu spielen löst bei mir keine Jubelstürme aus, aber es verdient Respekt. Deutschland hatte neben dem Tor 4 klare Torchancen und hätte sicherlich ein Tor schießen können oder müssen (Ausbeute 20%), aber das sie mit 3 oder 4 Toren Unterschied hätten gewinnen sollen, kann ich nur als Handicapping oder Schlechtmachung des Gegners verstehen. Was glaubst du, Iaasee, was die Amerikanerinnen nach einem 2:1 gemacht hätten ? Noch ein Tor fangen ? Sich daheim in die Niederlage fügen ? Alle Erfahrung mit der US-Elf spricht dagegen. Wer hier nicht weiß, vovon ich spreche, der hat die letzten Jahre im internationalen Fußball nicht beobachtet bzw. kennt die US-Mädels schlecht.

    Die Neid-Elf hat diesen ersten Test bestanden – nicht glanzvoll, ohne Auszeichnung, mit Fehlern – aber : Zwischenprüfung BESTANDEN.
    Bei der Einordnung, wo man denn nun steht, sind wir einen kleinen Schritt weitergekommen. Wir wissen nun, dass Deutschland, dass in diesem Jahr den WM geschlagen hat und ein Remis gegen den Olympiasieger gespielt hat, noch immer Weltklasse ist. Ob absolute Weltklasse – das werden wir am Ende des Jahres besser beurteilen können.

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  • laasee sagt:

    @wrack

    USA players only had TWO days preparation for the game!

    Germany had enough chances to win the game but could not score goals (Grings and Pohlers are not wanted by the coach?)

    I hope that Germany win on Tuesday but I am not very confident.

    The big problem with the N11 is the coach – the coach should have been sacked after the debacle of WM 2011.

    Do you want Germany to win EM 2013? I do! But I have little confidence whilst Frau Neid is in charge!

    You write :-

    „Die Neid-Elf hat diesen ersten Test bestanden – nicht glanzvoll, ohne Auszeichnung, mit Fehlern – aber : Zwischenprüfung BESTANDEN.
    Bei der Einordnung, wo man denn nun steht, sind wir einen kleinen Schritt weitergekommen. Wir wissen nun, dass Deutschland, dass in diesem Jahr den WM geschlagen hat und ein Remis gegen den Olympiasieger gespielt hat, noch immer Weltklasse ist. Ob absolute Weltklasse – das werden wir am Ende des Jahres besser beurteilen können.

    The team at EM 2013 Final in Helsinki

    Angerer; Bresonik, Krahn, Bartusiak, Peter; Kulig, Laudehr; Garefrekes, Prinz, Behringer; Grings.

    That team was absolute World Class!

    Eight players from that team played in the 1:1 game with USA.
    It is not a ’new‘ team!!

    It is not difficult to understand what the problem is.

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  • enthusio sagt:

    @waiiy:
    Interessante Beobachtung Deiner Frau. Silvia Neid und Ulrike Ballweg erlebe ich auf der Trainerbank und in Interviews in der Tat meist verkniffen und freudlos, selten gelöst oder lächelnd. Zwar habe ich bei den Spielerinnen eine Verkniffenheit während des Spiels nicht so erlebt, aber ich habe auch nicht speziell darauf geachtet. Allerdings ist mir aufgefallen, dass Angerer und Bartusiak in einigen prekären Spielsituationen hinterher klare Ansagen gemacht haben, während die Amerikanerinnen das offensichtlich nicht brauchten. Deutlich war aber, dass es bei unseren Frauen erschreckend viele Fehlpässe und Flanken ins Nirgendwo gab, andererseits aber auch einige schöne Spielzüge, die die amerikanische Abwehr in Schwierigkeiten brachte. Insgesamt gesehen waren wir den Amerikanerinnen leicht überlegen und hatten durch Laudehr und Mittag die wesentlich hochkarätigeren Torchancen.
    Ein 2:1 für uns wäre ein gerechteres Ergebnis gewesen.

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  • Franzi sagt:

    Zum Glück wurde direkt noch ein zweites Testspiel vereinbart. Wenn die Chancenverwertung etwas besser wird, bin ich optimistisch, dass es diesmal mit nem Sieg klappt!

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: „USA players only had TWO days preparation for the game!“
    Stichwort: Danish Dynamite – Aus dem Urlaub zum EM-Titel. Empfehle Recherche zum Thema. Stichwort: US-Heimstärke. Sie waren davon überzeugt, dass ihre Mädels die Leistung bringen. Sonst hätten sie den Termin nicht vereinbart.

    „The big problem with the N11 is the coach (Silvia Neid)“
    Dann waren die USA „ohne Coach“ (s.o.) ja sogar im Vorteil ?! Ich reibe mir die Augen…

    „Eight players from that team played in the 1:1 game with USA.“
    Kunststück. Gegen die USA spielten insgesamt 16 deutsche Spielerinnen.

    „It is not difficult to understand what the problem is.“
    Das gringst… äh… stimmt !

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  • P. Kraft sagt:

    @enthusio und waiiy
    Danke, dass Ihr dieses Thema angesprochen habt. Spielfreude und Spaß an diesem Sport ausdrücken zu können, ist keine Stärke der deutschen Fußballdamen. Einzelne Personen ausgnommen (wie immer). Das ist ein Gesamteindruck, der sich bis in die Interviews fortsetzt. Selbst da lächeln die wenigsten. Es wirkt immer alles irgendwie zu verbissen, überanalytisch oder aufgesetzt. Und diese Einheitssprache … oh je!
    Dabei haben wir so starke Frauen-„Typen“ auf dem Platz, die individuelle Stärken der einzelnen sind mE hervorragend.

    Woran das liegt, ist mir allerdings ein Rätsel. Mentalität oder zu hoher Erwartungsdruck? Keine Ahnung.

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  • waiiy sagt:

    @Franzi: Ich hoffe, Du hast recht.

    Aber ich glaube eher an eine Duplizität der Ereignisse zur U20 WM, als die US Girls unserem Team im Gruppenspiel auch unterlegen waren (und das sehr deutlich), dann aber etwas ändern konnten, worauf unser Team nicht reagieren konnte.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    @wrack

    You just do not get it!

    Why were Germany not at Olympics 2012?

    During the time that Frau Neid has been Coach of Germany the following teams have beaten USA in normal playing time :-

    Brazil
    England
    Japan
    Mexico
    Norway
    Sweden

    Why is Germany not on that list?
    Germany have far better individual players than USA!
    Only Hope Solo, Abby Wambach and Tobin Heath are genuinely World Class.

    Why are Inka Grings and Conny Pohlers not wanted?…….too old?….Miro Klose is older than both of them!
    If Inka and Conny were American, then they would not be sitting at home.

    USA have a winning mentality based on playing the best players that they have.

    (ps. I expect Germany to win on Wednesday morning – the USA were in poor shape on Saturday and I can not see them improving.)

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  • wfm sagt:

    @Kraft und andere…

    Wer erkennt das Plagiat?

    „Spielfreude und Spaß an diesem Sport ausdrücken zu können, ist keine Stärke der Forumsteilnehmer. Einzelne Personen ausgenommen (wie immer). Das ist ein Gesamteindruck, der sich bis in die Beiträge fortsetzt. Selbst da lächeln die wenigsten. Es wirkt immer alles irgendwie zu verbissen, überanalytisch oder aufgesetzt. Und diese Einheitssprache … oh je!
    (…) Woran das liegt, ist mir allerdings ein Rätsel. Mentalität oder zu hoher Erwartungsdruck? Keine Ahnung.“

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  • waiiy sagt:

    @P.Kraft: Vielleicht ist es wirklich ein Mentalitätsproblem, was dann auch gegen die USA besonders zum Tragen kommt. Die US-Sportler (nicht nur beim Fußball) strahlen immer die Freude, Zuversicht und den Glauben an die eigene Chance aus. Ähnlich sieht es immer bei Australiern aus.

    Bei uns kommt es mir immer so vor, als wenn man vor allem Fehler vermeiden und sich nichts zuschulden kommen lassen. Und wenn man mal verliert, wird es gleich total negativ gesehen. Fehler werden gesucht, anstatt zu schauen, was man besser machen kann.

    Und eigentlich lernt jeder Pädagoge, dass man mit positiver Motivation immer mehr erreicht als mit negativer. Vielleicht ist das das eigentliche Problem: Unsere Trainer sind zwar meist richtig gute Sportler und Techniker, aber es fehlt an der Pädagogik, an der Menschenführung.

    Ich denke, dass da auch das ganze Gefasel von der „flachen Hierarchie“ reinspielt, was alle deutschen Auswahlmannschaften haben. Es ist fast verpönt, wenn sich mal jemand zum Chef aufschwingt. Gerade bei den erfolgreichen FF-N11-Teams ist es aber so, dass eine Solo/Wambach/Boxx oder Sawa oder Siclair oder Schelin oder Soubeyrand die Mannschaften zusammenhalten.

    Vielleicht geht da unsere Einstellung zur Menschenführung in eine falsche Richtung. Oft bedenkt man auch nicht, dass es sich bei vielen Spielerinnen einfach auch um sehr junge Menschen handelt, die ihren Platz im Leben erst noch suchen, die sich gern mal anlehnen würden, um ihre Leistung abrufen zu können. Und viele können halt am besten sein, wenn sie nicht die Hauptrolle spielen bzw. wenn sie den Ton angeben. Ich glaube beispielsweise, dass das Duo Lira/Maro unschlagbar wäre, wenn sie gemeinsam auf dem Platz in der Zentrale stünden und Lira eindeutig der Chef wäre (siehe Morgan/Wambach).

    waiiy

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: Ich betrachte den deutschen Algarve Cup-Sieg 2006 (0:0 n.V. 4:3 Elfmeterschießen) als einen Erfolg gegen die USA.
    Deutschland hat in der Ära Neid (Seit Juli 2005) 6x gegen die USA gespielt. Ein Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen (Alle 3 zwischen November 2009 und März 2010) gibt es also in diesen 7 Jahren. Auch vor Neid war die deutsche Bilanz gegen die USA übrigens schlecht.
    Wieviele der von dir genannten Spiele hat die USA daheim verloren ?

    Einmal eine grundsätzliche Stellungnahme von mir zu Silvia Neid:
    Ich denke, dass die Fernsehpräsenz des FF der wichtigste Faktor für die Popularität des FF in Deutschland ist. Ohne diese Präsenz hat der FF keine Perspektive, populärer zu werden. Auch die Zuschauerzahlen auf den Rängen werden dadurch beeinflußt. Angenommen, bei Testspielen wird vom Trainerstab vornehmlich auf das Testen und nicht auf das Ergebnis geschaut und Niederlagen bzw. „standesungemäße“ Remis häufen sich, dann werden die Einschaltquoten sinken und das Interesse des Fernsehens läßt nach – mit allen Folgen für die Popularität des FF. Die Mehrzahl der
    deutschen Fernsehzuschauer sieht definitiv lieber ein fußballerisch schlechtes Spiel als dass sie eine Niederlage akzeptieren. Siege, wie auch immer erspielt, werden IMMER bevorzugt. Ein 1:0-Sieg gegen Rumänien ist so z.B. immer noch besser als eine 0:1-Niederlage oder sogar nur ein 1:1 gegen z.B. Schweden. Die Natio ist also zum Erfolg verdammt. Im worst case verschwindet der FF sonst bis zum nächsten großen Event von der Mattscheibe. Wenn sich die Natio also auf die EM vorbereitet, dann muss man im Trainerstab immer den Spagath zwischen Testen und dem ZWANG zu einem guten Ergebnis finden. DIES muss in den Planungen eines Bundestrainers IMMER eine wichtige Rolle spielen. Silvia Neid ist das im Jahr 2012 bisher gut gelungen. Sie ist sicher weder die charismatische Trainerin, die den Kameras schmeichelt, noch ist sie eine Entertainerin. Ein
    charismatischer Typ könnte möglicherweise für kurze Zeit attraktiv fürs Fernsehen sein. Aber: Wenn der Erfolg ausbleibt, wenn die Enttäuschungen sich reihen, dann war das nur ein Strohfeuer. Auf der anderen Seite: Hat dieser charismatische oder geniale Typ Erfolg, wie lange würde er dann Trainer bei der Natio bleiben ? Neid steht für Kontinuität und Fleiß, sie macht einen äußerst schwierigen Job, der um ein gutes Stück komplizierter und anspruchsvoller ist als der eines Vereinstrainers. Alternativen zu ihr sind sehr, sehr schwer zu finden. Und wenn man sie findet: Ob eine solche Alternative den Preis eines möglichen, wenn auch nur temporären Bruchs in der Erfolgsgeschichte der Natio wert wäre ? Die Risiken, aus der Kontinuität in eine Krise zu schlittern ? Das weiß man vorher nicht.
    Silvia Neid hat 2007 die WM gewonnen, 2008 die Bronzemedaille bei der Olympiade und 2009 die EM. Zweimal gewann ihr Team den Algarve Cup in den 7 Jahren.
    WER kann eine realistische Alternative zu ihr nennen ?
    @ Iaasee: Würde ich von dir auch einmal gerne hören. Alle deine Vorhersagen sind bisher UNFEHLBAR… NICHT eingetroffen. Deswegen habe ich richtig Angst vor deiner Voraussage:
    „I expect Germany to win on Wednesday morning…“
    Wenn du hier deine reverse bzw. negative Unfehlbarkeit wieder unter Beweis stellst, ist dass für mich der parapsychlogische Beweis, dass im deutschen FF alles, aber auch alles in bester Ordnung ist 🙂

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  • P. Kraft sagt:

    @wfm
    Habe verstanden 😉 Habe mir aber auch diesen Schwenk nicht erlaubt, weil ich es hier nicht zu ausschweifend darstellen wollte. Gebe Dir aber absolut recht.

    @waiiy
    Gehe ich auch mit. Darin sehe ich definitv ebenfalls ein Problem. Als letztens Bayern in Potsdam spielte, beobachtete ich die Bayerinnen beim Einspielen. Es wurde gescherzt, auch bei Fehlern, eine fröhliche und zuversichtliche Stimmung war zu spüren. Auch machte mir ihr Trainer einen sehr umgänglichen wie sportlichen Eindruck. Und wir wissen, wie spannend, attraktiv und fair dieses Spiel gewesen war. Das hatten wir alle im Stadion auch nach dem vorherigen Spiel gegen FM gebraucht. Sogar die Bayern-Fans hatten mich mit ihrer positiven Stimmung und den tollen Gesängen beeindruckt. (beinahe schade für Bayern, dass sie nicht strahlend vom Platz gehen konnten – aber so ist es wiederum auch im sportlichen Wettstreit.)
    Was ich damit sagen will ist, dass es durchaus möglich ist, Spielfreude und Spaß im Wettkampf zu haben und es ebenso zu transportiern. Sicher ist es auch eine Einstellungsfrage, ob es überhaupt gewollt ist.
    Und die Beantwortung dieser Frage fällt auf vielen Ebenen im FF sicher noch sehr durchwachsen aus, einschließlich in diesem Forum.

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: „Why are Inka Grings and Conny Pohlers not wanted?“
    Celia Okoyino da Mbabi, Alexandra Popp, Martina Müller, Lena Lotzen…

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  • wrack sagt:

    Ups: ANJA MITTAG nicht zu vergessen !!!

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    „Vielleicht ist es wirklich ein Mentalitätsproblem, was dann auch gegen die USA besonders zum Tragen kommt. Die US-Sportler (nicht nur beim Fußball) strahlen immer die Freude, Zuversicht und den Glauben an die eigene Chance aus.“

    This article confirms your statement :-

    Even when they do not play well, they always remain very positive.
    It is part of the ‚winning mentality‘ that they have.

    I think they were lucky to draw 1:1 but they view it differently.
    They did not play well but they do not admit that.
    They always look for the positives and not the negatives.

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  • tintin sagt:

    Waiiy und p.kraft!
    Ihr sprecht wichtige Dinge an.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Das Problem, das ich sehe, ist, dass sich keine Hierarchie entwickeln kann. Und da sehe ich schon das Problem, dass Silvia Neid mit echten Typen nicht umgehen kann und auch nicht dazu bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
    Eine Spielerin wie Birgit Prinz z.B. konnte nur ihre Führungsqualitäten ausspielen, weil sie vor Neid im Team war. Heutzutage werden Spielerinnen, die wirkliche Charaktere sind, die auch mal anecken und die ihren eigenen Willen haben, doch gar nicht mehr ins Team gelassen. Und die Liste dieser Spielerinnen ist lang: Sarholz, Hanebeck, Henning, Keßler, Pohlers, Hoffmann, das sind alles Spielerinnen, die ihren eigenen Kopf haben, die vorangehen könnten.

    Aber dazu muss eine Trainerin auch bereit sein, Verantwortung abzutreten. Das sehe ich bei Silvia Neid nicht. Da spürt man kein Vertrauen in einzelne Spielerinnen, jedenfalls nach außen.

    Ebensowenig sehe ich da wirklich, dass Neid mal ein Wagnis eingeht. Sie würde ihr System nie nach einer Spielerin ausrichten, weil das ein zu großes Wagnis ist. Diese Spielerin muss nur einmal versagen und schon ist alles hin.

    Zugegeben, das Wagnis ist groß, doch Schröder macht es vor, dass man gerade damit nur erfolgreich sein kann: 2 Jahre Bajramaj, jetzt 2 Jahre Hanebeck und man hat kaum ein Spiel verloren.
    Man müsste das System auf Bajramaj ausrichten oder eine andere Spielerin und man bräuchte endlich eine Spielmacherin. Und da haben wir bessere Spielerinnen als Marozsan. Da haben wir eben Keßler und Hanebeck, beide deutlich stärker als Marozsan (was unter anderem die Torquote der Teams zeigt: Potsdam 4,2; Wolfsburg 2,5; Frankfurt 2,2)

    Ich bin darüber hinaus gerade dabei, das Spiel auszuwerten. Die Ergebnisse dürften äußerst interessant sein, beispielsweise musste ich schon meine Meinung zu Viola Odebrecht (die ich auch sehr schwach gesehen hatte) bereits revidieren, sie hatte in der 1. Halbzeit mit Abstand die meisten Ballkontakte von allen Spielerinnen auf dem Platz und war immer anspielbar.

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  • waiiy sagt:

    @P.Keaft: Ich sehe es nicht nur auf den FF beschränkt. Wenn man sich innerhalb von 30 Minuten ein 4:0 vor eigenem Publikum von einem geschlagenen Gegner wegnehmen lässt, dann stimmt es auch da nicht. Mental sind deutsche Mannschaften allgemein nicht in der Lage zu reagieren (Ausnahmen wie die Hockeyspieler und Brink/Reckermann bestätigen die Regel).

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @laasee: Danke für den Link. Ich frage mich, wann man mal solche Analysen von Spielerinnen oder Spielern in Deutschland gelesen hat! Speziell die Aussagen von Hope Solo und Abby Wambach haben Hand und Fuß und sind sehr realistisch.

    Gerade bei Hope Solo’s Aussage merkt man auch, wie sehr sich diese Situation (USA nach Olympia und Deutschland vor EM) auf das Leistungslevel auswirkt. Der Kopf bei den US-Girls ist halt leer nach den doch sehr intensiven Spielen in Halbfinale und Finale in GB.

    waiiy

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  • grammofon sagt:

    @laasee: Ja, danke auch von mir für den Link. In den Kommentaren sieht man auch, dass ihnen eine professionelle Liga wirklich fehlt. Morgan hat angedeutet, dass sich da vielleicht bald etwas tut. Weiß dazu jemand mehr? Ansonsten werden wir wohl demnächst noch mehr Amerikanerinnen in Deutschland und Europa begrüßen können.

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  • laasee sagt:

    @wrack

    8 players from EM Final Helsinki played in Toyota Park 1:1 draw.
    The official UEFA Star Player from EM Final did not.

    Football really is a simple game.

    (ps – Hope Solo can speak her mind and still play for USA.
    Conny Pohlers and others speak their mind and N11 is then verboten for them)

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  • wrack sagt:

    @ waiiy : „Der Kopf bei den US-Girls ist halt leer nach den doch sehr intensiven Spielen in Halbfinale und Finale in GB.“

    Erzähl doch bitte den Australierinnen, dass sie Ende letzten Monats gegen „Hohlköpfe“ 6 Tore kassiert haben 🙂 Da wäre ich gern dabei ;-). Mich wundert ja, dass die „Urlaubsspielerinnen“ nicht mit Strohhüten und Pinacoladas aufgelaufen sind – Kopfkino…

    Zwei deutsche Handicaps:
    – Mit Bajramaj und Celia fehlten zwei der wichtigsten Spielerinnen, Celia sogar recht kurzfristig.
    – Deutschland spielte in den USA. Auswärtspiel nennt man das. Im Allgemeinen gelten Heimspiele als vorteilhaft für die Heimmannschaft. Die USA haben zuletzt 2004 ein Spiel daheim verloren.

    Und für das zweite Spiel noch schnell 20 Handicaps, falls es schiefgeht:
    1. Mit Kulig fehlt eine der besten Spielerinnen des ersten Spiels.
    2. Bajramaj verletzt.
    3. Celia fehlt.
    4. Auswärtsspiel.
    5. Reisestress.
    6. Gegner hatte vorher Urlaub.
    7. Silvia Neids freudloses Gesicht auf der Bank.
    8. Ulrike Ballwegsfreudloses Gesicht auf der Bank.
    9.- 19. Die freudlosen Gesichter der Mitspielerinnen.
    20. Iaasee hat einen deutschen Sieg prophezeit – das wiegt am schwersten ! 😉

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  • Germany pulled back in that game. In the alst minutes they took long distance shots, essentially handing over possesison. but, lets be honest, most of the german players have the bundesliga and Euro 2013 to look forward too, none could risk an injury hurting their club season and germany’s desire to win the euro

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Grings weiß ja auch nur zu gut, wie das so geht, so ein Sieg gegen die USA.

    Ach ne, stimmt ja, sie hat ja selbst nie gegen die USA gewonnen! In der Tat spielte sie sieben Mal gegen die USA, dabei verlor man sechsmal und spielte einmal unentschieden, 1:1!

    Übrigens standen beim 0:1 2009 sogar 9 Spielerinnen auf dem Platz, die gestern gespielt haben PLUS Grings!

    Da Fußball ja so einfach ist, muss es damals dann wohl an Grings gelegen haben.

    End of discussion!

    Mal im Ernst: Das war am Sonntag einfach ein lahmes Spiel mit keinem Aussagewert! Interessant wird das Spiel heute, weil man den Gegner nun genauestens kennt und sich zeigen wird, wer mehr dazu imstande ist, aus der Partie am Sonntag zu lernen!

    Ich hoffe einfach nur, dass man bestmöglichst aufstellt, was für mich wie folgt wäre:

    Schult – Maier, Goeßling, Bartusiak, Peter – Laudehr/Odebrecht, Kulig – Mittag, Marozsan, Lotzen – Popp

    Auf den Außen brauchen wir viel mehr Beweglichkeit als die starren Bresonik, Schmidt und Behringer, das garantieren Maier, Mittag und Lotzen. In der Zentrale hatte man am Sonntag ein echtes Bollwerk, das zwar nicht schön aussah, aber effektiv war. Krahn fiel ein bisschen ab, Bartusiak sowie alle drei DMs waren sehr gut. Vorne ist mit Popp einfach mehr Durchschlagskraft, die bei den Gegenspielerinnen Rampone und Buehler benötigt wird!

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  • P. Kraft sagt:

    Ha Wrack, Deine Aufzählungen machen MUT. Werde mich die Nacht mit einer Checkliste vorbereiten und alle 20 Punkte abhaken. Vielleicht aber auch nicht ;-)Doch 7 und 8 gefallen mir besonders gut. Bin schon gespannt.

    Aber findet Ihr nicht auch, dass gerade Anja Mittag sich zu einer absolut positiven Führungsspielerin herauskristalisiert – spielerisch wie menschlich? Sie bereitet derzeit die größte Freude auf dem Platz, jedenfalls mir. Der Abstand zu den bisherigen Teams (N11 wie Turbine) tun ihr richtig gut. Das ist zu spüren. Sie bringt super Leistungen und Spielfreude mit – und ist derzeit sehr erfolgreich.

    Noch will ich nicht aufgeben, jedes Fußballspiel als ein Fest zu sehen, auf das ich mich immer sehr freue. Vielleicht springt ja davon heute Nacht etwas über den großen Teich und steckt einige unserer Landsleute mit an. Ich will ganz feste daran glauben ;-).

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  • kg_fan sagt:

    @ wrack Eieiei. So viele gewichtige Handicaps, da war mir kurz ganz schwindelig! Aber ich habe mich dann zusammengerissen und voller Hoffnung doch noch ein paar vereinzelte sicher entkräftende Argumente gefunden, wenngleich ich den Blick etwas schweifen lassen musste 😉

    – ALLE singen bei der Hymne mit!
    – Es gibt statt der kritischen Tischtennisplatten (vermutlich hoteleigene) unkritische Kicker-Tische!

    Aus in der Regel gut informierten Kreisen ist ja zu erfahren, dass beide Dinge auf ihre Art zu den erfolgskritischen Faktoren gehört, nicht wahr?

    Hm… leider wird beim Tor die Bank nicht gezeigt, so dass man nicht „prüfen“ kann, ob alle auch aufspringen. Mögen sie alle munter hopsen, auf dass da nix schiefgehen kann, so orakeltechnisch.

    @ bzw. im Sinne von wfm: Uns allen nun ein freudvolles Spiel-Schauen, heut Nacht oder nachträglich 🙂

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Ich stimme Dir zu mit Deiner Liste. Ich stimme Dir auch zu, dass Lira eine der wichtigsten Spielerinnen der N11 sein könnte bzw. sein sollte. Aber wenn wir alle mal ehrlich sind, ist sie das nicht, da ihre Einsatzzeit doch stark begrenzt wird und sie immer wieder „als frischer Wind“ von der Bank kommen darf. 🙁

    waiiy

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  • grammofon sagt:

    @grammofon: „Morgan hat angedeutet, dass sich da [bzgl. USA Liga] vielleicht bald etwas tut. Weiß dazu jemand mehr?“

    Der Präsident des Amerikanischen Fußballs hat heute in der Halbzeit angedeutet, dass es bald eine neue Amerikanische Liga geben wird. Klingt spannend.

    Spannend übrigens auch zur Zeit das Spiel. (Maro hat gerade das 1:1 geschossen.)

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  • Richard Murray sagt:

    MAROZSAN!!! the legend begins. If Germany were playing for a title they would have beat the USA both times.

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  • laasee sagt:

    „If Germany were playing for a title they would have beat the USA both times.“

    USA won the Olympic Gold Medal in August!

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  • laasee sagt:

    @wrack

    Yeah, I got my prediction wrong.
    I am amazed that USA did not lose both games.
    I think today that USA will be the happier of the two nations.

    Now comes the game against France.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Now you blame Inka for Germany’s poor record against USA.????????

    Gott im himmel!

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  • laasee sagt:

    Today – Netherlands v France

    Free livestream here :-

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du sagst, der Grund für das Unentschieden war das Fehlen von Grings!

    Ich sage: Mit Grings wäre es kein Unentschieden, sondern eine Niederlage geworden, weil es (fast) immer so war!

    Übrigens gab es 30 Spiele zwischen beiden Teams, deutsche Bilanz: 5-6-19.
    Grings‘ Bilanz gegen die USA: 0-1-6!

    0,7 Punkte für Deutschland insgesamt, 0,87 Punkte ohne Grings, 0,17 Punkte mit Grings! Hätte Grings wirklich geholfen mit ihren 2 Toren, die sie bisher gegen die USA geschossen hat? Marozsan hat in 2 Spielen bereits 2 Tore gegen die USA geschossen!

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  • Dirk sagt:

    Sheldon, Du hat das nicht verstanden… Wenn eine Mannschaft gewinnt, dann nur wegen worldclass-Inka, wenn Sie verliert, dann NUR wegen der anderen Spielerinnen… das ist doch einfach…

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  • Sheldon sagt:

    Achja, stimmt, Detlef, sry, da stand ich wirklich auf dem Schlauch 😉 😀 😀 😀 😀

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    „Du sagst, der Grund für das Unentschieden war das Fehlen von Grings!“

    No I did not. The reason for the draw (1:1) was that Germany did not score a second goal.
    Germany had opportunities to score 3 or 4 goals – but Germany lacked a goalgetter.

    You blame Inka for the poor record against USA??? – she is not the coach!
    Only three German players have scored goals against Hope Solo :-

    Inka (2)
    Anja (1)
    Maro (2)

    The problem for Germany with the Americans is that Germany have had defensive weaknesses which the Yanks have exploited – Augsburg 2009, Algarve Cup 2010, Cleveland 2010.

    EM 2009 Final – the strong part of that game was the German offense and the weak element was the German defence.
    The names that day were Angerer, Bresonik, Krahn, Bartusiak, Peter (with defensive midfield of Kulig and Laudehr.
    All seven players featured in the two recent games with USA.
    None of the offensive players from the EM Final played against USA.

    The quality part of the 2009 side is gone / not wanted.
    The less good part of the 2009 side remains.

    It is just my observation – just my opinion.

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  • Sheldon sagt:

    Die Offensivqualität von 2009 ist verletzt. Du willst nicht ernsthaft Grings zurück in die N11 fordern, dafür spielt sie viel zu schlecht.

    Grings hat nie ein Tor gegen Byrne erzielt und die war nicht annähernd so gut wie Solo.

    Was Deutschland fehlt, ist eine Dreierkette im Sturm, die aus Celia, Popp, Bajramaj, Mittag und Pohlers gebildet wird (die Kombination kann man sich aussuchen). Das ist das, was wir offensiv an Qualität in Deutschland zur Zeit haben.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Do you really want Germany to win EM 2013?

    In the last two games the USA played very poor football – but Germany still could not beat them.
    Germany dominated the midfield in both games.
    Germany scored two very special goals and had a gift from the Yanks for the third goal.

    At the top level of football the margin between success and failure is very small.

    Why were Germany supposedly ‚experimenting‘ in America?
    The time for trying new players was in the EURO qualifying games.
    This is the list of players that played in the 10:0 game with Turkey – Angerer, Schmidt, Goessling, Bartusiak, Peter, Odebrecht, Kulig, Laudehr, Bajramaj, Mittag, Muller, Behringer, Okoyina da Mbabi.
    I can not see any ‚experiments‘ in that list.

    Next, it is off to America for ‚experiments with new players‘.
    It does not make any sense.

    In the two USA games it was clear that Germany were the dominant team but did not trouble Hope Solo much.
    The reason – lack of creativity and lack of a cutting edge in the penalty box.
    Hanebeck, Grings and Pohlers watch the game on TV!

    Germany could (and should) have had two wins against a very poor USA team.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: So, jetzt muss ich mal ne Lanze für die deutsche Mannschaft brechen: Deutschland mag nicht gut gespielt haben, aber es hat (zum ersten Mal seit langem) für zwei Unentschieden gegen die USA gereicht.

    Ich gehe mal nicht davon aus, dass die USA absichtlich so schlecht gespielt hat, aber auch die USA können nur so gut spielen wie man es zulässt.

    Und deswegen werden sie mit diesem Team auch Chancen haben, Europameister zu werden, weil es immer noch gut genug ist, das Spiel jeden anderen Teams derart lahmzulegen, dass diese gegen Deutschland nicht gewinnen kann, das haben sie in der vergangenen Woche gezeigt.

    Hier wird mit drei Intentionen diskutiert:

    Die große Mehrheit schaut nur auf Ergebnisse, und da auch nur auf Sieg, Unentschieden, Niederlage. Das ist ja auch ganz richtig so. Doch man sollte immer klar sehen, dass die Leistung bei einem 1:0 gegen die Türkei beispielsweise nicht für ein 1:0 gegen Frankreich reichen würde.
    Insofern bedenkt diese Sichtweise schon das Richtige und Wichtige, doch sie ist rein statistisch-minimalistisch und begnügt sich mit dem spielerischen Niveau, dass gerade so notwendig ist, wenn man Erfolge feiern will.

    Ich selbst sehe den Frauenfußball in seiner Entwicklung. Für mich zählen Erfolge nur sekundär, sich darauf auszuruhen verschleppt nur die Entwicklung des Frauenfußballs, weil man nicht mehr nach vorne schaut, sondern immer nur nach hinten schaut und sich damit begnügt, die Konkurrenz auf Abstand zu halten.
    Mir geht es darum, dass Frauenfußball in seiner höchsten Qualität angeboten wird. Daher ist mir relativ egal, wie das Spiel am Ende ausgeht, ich setze dieses immer ins Verhältnis zu dem, was MÖGLICH gewesen wäre, orientiere mich also immer an einem fußballerischen Ideal!

    Deine Intention, vermute ich einfach mal so, sind auch nicht die Erfolge der Nationalmannschaft, sondern wer sie erreicht. Dabei legst du dich allerdings auf bestimmte Spielerinnen fest. Soweit gebe ich dir zur Zeit recht.
    Doch ich denke, du fokussierst dich zu sehr auf Grings. Denn die Fälle Pohlers/Hanebeck und Grings unterscheiden sich wesentlich:
    Pohlers und Hanebeck werden von Silvia Neid aus REIN PERSÖNLICHEN Gründen nicht nominiert.
    Dies war aber bei Grings zuletzt nicht mehr der Fall, wie du wissen dürftest. Grings hat bei der WM 2011 gespielt und wurde auch nach der WM noch eingesetzt und nominiert. Doch nach ihren Verletzungen und nachdem Celia und Mittag so berauschend gespielt haben, war für sie aus REIN SPORTLICHEN Gründen kein Platz mehr und sie hat die Konsequenz daraus gezogen, aus freien Stücken zurückzutreten!

    Insofern würde es uns sehr viel weiter helfen, wenn du dich von ihr lösen könntest und dich auf das wirklich Realistische beschränken würdest!

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  • @laasee
    I know the USA won the Olympic gold medal but I think UEFA clubs are improving on a technical level , making a far wider gap with the USA.
    USA is a muscle team, they beat other teams by playing like the English in the EPL, strong, wide and with crosses.
    Germany and France and Sweden have shown technical skills surpassing the USA, but havent shown as strong of a physical side.
    As club play grows in UEFA, UEFA sides will be stronger and with the technical superiority already in existence, the USA will be routed.

    Germany didnt lack a goalgetter in my view, they lacked a desire to push to another level, and shouldn’t because the Bundesliga, and Euro2013 are happening. these two games were friendlies.
    And, lets be honest, Mbabi and Bajramaj if not hurt would have played and we are talking a rout here.

    @Sheldon
    the USA is that bad of a team, Japan and France both showed the USA aren’t able to compete with other sides in terms of skills but they are the physically strongest sides and alot of other sides need to work on their strength.
    France has worked hard to get stronger, Japan as well, and stay skilled. Germany has the same talent, but the injury bug has Germany right now.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    „Doch ich denke, du fokussierst dich zu sehr auf Grings. Denn die Fälle Pohlers/Hanebeck und Grings unterscheiden sich wesentlich:
    Pohlers und Hanebeck werden von Silvia Neid aus REIN PERSÖNLICHEN Gründen nicht nominiert.
    Dies war aber bei Grings zuletzt nicht mehr der Fall, wie du wissen dürftest. Grings hat bei der WM 2011 gespielt und wurde auch nach der WM noch eingesetzt und nominiert.“

    History lesson for you –

    Inka had 40 month exile not for football reasons.
    MVT was the person responsible for Inka playing again for N11.
    Inka was UEFA player of EM Final 2009 and UEFA player of the tournament.
    Neid and Zwanzigger decide to make their presentation to another player as their Player of the Final!
    In the run up to WM 2011 MVT gets sacked by FCR.
    Two days before WM, Zwanzigger gives Neid a new contract.
    Canada game – Inka (reigning German Player of the Year) is only second substitute!
    All other World Stars at WM are automatic selections for their N11 – Inka Grings is the only exception.
    Inka rescues German hopes at Moenchengladbach with 2 goals and inspires a quality performance from the team.
    Inka says after that game, „the team has now found itself“.
    Motto in football is ’never change a winning team.
    Frau Neid ‚knows better‘ and makes changes – Germany lose to Japan.
    After WM Zwanzigger says that Neid „is the best coach we have“.
    FCR kick out Inka and she goes to Zurich.
    Inka announces her ‚retirement‘ from National football.

    What do you not understand about the way this girl has been treated by German football?
    It goes above football and sport – it is about fairness and respect for the individual.

    Nobody in Germany speaks for this girl. WHY NOT???

    The way Inka Grings has been treated within German football is reflective of the values of OLD Germany not NEUE Deutschland!!

    Open your eyes!!!!!!!!!

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  • berggruen1 sagt:

    Hm, meines Wissens ist Inka Grings freiwillig zurückgetreten aus der deutschen Nationalmannschaft. Sie hat nicht auf dem Platz gestanden, warum also füllt sie hier so viele Seiten? Irgendwann fordere ich die Rückkehr von Renate Lingor, Kerstin Stegemann und Birgit Prinz. Die haben schließlich gegen die USA (und noch einige mehr) gewonnen… 😉 Man kann seine Verehrung auch übertreiben.

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  • karl sagt:

    @berggruen1 : Genau, wir sollten am besten auch Maren Meinert und Bettina Wiegmann reaktivieren. Die waren auch am letzten Sieg gegen die USA beteiligt 🙂

    Davon mal abgesehn find ichs eigentlich gut wie es momentan ist. Wir sollten froh sein Maro , Mbabi und Mittag im DFB team zu haben. Mir als Zuschauer machen die jedenfalls Spass , vielleicht mehr als fruehere Teams. Da sollte man auch mal dran denken dass das im Rueckblick nach vielen Jahren in der Erinnerung oft automatisch glorifiziert wird.

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