Bayern wirft Frankfurt aus dem DFB-Pokal

Von am 7. Oktober 2012 – 19.18 Uhr 110 Kommentare

Der FC Bayern München hat in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals den Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt aus der Vorsaison wiederholt. Diesmal brachte allerdings erst das Elfmeterschießen die Entscheidung. Auch andere Teams mussten in die Verlängerung.

Der FCR 2001 Duisburg trat beim Ligarivalen Bayer 04 Leverkusen an, zum Ende der regulären Spielzeit stand es 0:0. Großen Anteil daran hatte FCR-Torhüterin Ashlyn Harris, die in der 60. Minute einen Strafstoß von Isabel Kerschowski hielt.

Highlights Bayern München gegen 1. FFC Frankfurt anschauen

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Drei Treffer in der Verlängerung
Die anschließende Verlängerung hatte es in sich, insgesamt fielen drei Tore – am Ende siegte der FCR mit 2:1. In der 105. Minute ging Duisburg durch Lieke Martens in Führung. Die niederländische Nationalspielerin verwandelte einen Freistoß mitten durch die gegnerische Mauer. Eine Viertelstunde später kam Leverkusen zum Ausgleich, als Isabelle Linden eine Flanke von der rechten Seite per Kopf zum 1:1 einnetzte.

Kozue Ando trifft in der Schlussminute
Alles deutete auf ein Elfmeterschießen hin, doch buchstäblich mit dem letzten Angriff erkämpften sich die Duisburgerinnen noch einen Eckball. Die zur Nachspielzeit eingewechselte Gülhiye Cengiz gab ihn herein; aus dem Gewühl heraus traf Kozue Ando zum 2:1-Endstand. „Kompliment an die gesamte Mannschaft“, lobte FCR-Trainer Marco Ketelaer sein Team, „denn wir haben immer an den Sieg geglaubt, waren immer sehr engagiert und haben nie aufgegeben. Das war Dramatik pur!“

Carina Wenninger

Carina Wenninger brachte den FCB in die Verlängerung. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Elfmeterschießen trotz Frankfurter Führung
Noch dramatischer war es beim Duell zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FFC Frankfurt. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 0:0, und die Partie ging in die Verlängerung. Dabei erwischte der FFC den deutlich besseren Start, Neuzugang Bianca Schmidt schoss ihre Mannschaft gleich in der 91. Minute in Führung.

Simone Laudehr verschießt Elfmeter
Doch die war bereits in der 113. Minute egalisiert, als Carina Wenninger der Ausgleich gelang. Und so musste das Elfmeterschießen entscheiden. Für die Frankfurterinnen machte Simone Laudehr den Auftakt, doch die Nationalspielerin verschoss – ein Makel, der nicht mehr auszugleichen war, denn alle Münchener Schützinnen trafen ins Schwarze. Am Ende hieß es 6:4 für den FCB. „Hut ab vor dieser unglaublichen Leistung“, war Bayern-Trainer Thomas Wörle stolz auf sein Team. „Selbst wenn wir das Spiel verloren hätten, hätte ich genau das gleiche Fazit gezogen: Wir haben ganz, ganz toll gekämpft. In den ersten zehn Minuten hatten wir sicherlich Glück, aber danach waren wir richtig gut im Spiel.“

Potsdam gewinnt gegen Essen
Das dritte Duell der Erstligisten entschied der 1. FFC Turbine Potsdam gegen die SGS Essen mit 5:3 (2:1) für sich. Die Essenerinnen gingen durch Linda Dallmann in der achten Minute in Führung, doch die Gastgeberinnen konnten die Partie noch vor der Halbzeit drehen. Ein schneller Doppelschlag von Genoveva Anonma brachte Potsdam vor 1310 Zuschauern mit 2:1 in Front. Nach dem Seitenwechsel ging es im Wechsel weiter. Zunächst glich Irini Ioannidou (50.) aus, dann gelang Keelin Winters (52.) die abermalige Führung. Aber auch diesmal steckten die Gäste nicht auf; Carole da Silva Costa (65.) traf zum 3:3. Doch nach den Treffern von Anonma (67.) und Winters (71.) waren die Essenerinnen schließlich machtlos.

Gütersloh verliert OWL-Derby
In der Bundesliga hat Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 zuletzt für überraschende Punktgewinne gegen die Top-Teams gesorgt, im DFB-Pokal unterlagen sie nun Zweitligist Herforder SV mit 1:3 (0:1). Vor 542 Zuschauern im Herforder Ludwig-Jahn-Stadion gingen die Gastgeberinnen durch Lena Wermelt (22.) in Führung. Doch die Abwehrspielerin war es auch, die den Gegner wieder ins Spiel kommen ließ; durch ein Eigentor in der 50. Minute war die Partie wieder offen. Anna Laue (60.) und Jennifer Voss (82.) sicherten den Herforderinnen schließlich den Sieg im Ostwestfalen-Derby.

Sindelfingen unterliegt in Hoffenheim
Auch der zweite Aufsteiger unterlag bei einem Zweitligisten. Der VfL Sindelfingen musste sich bei der TSG 1899 Hoffenheim mit 4:6 nach Verlängerung geschlagen geben. Obwohl die TSG 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit durch die Tore von Sabine Stoller (32.), Susanne Hartel (35.), Martina Moser (54.) und Christine Schneider (70./FE) bereits mit 4:2 führte, kam der VfL durch Jasmin Eder (73./FE) und Nicole Loipersberger (81.) noch zum Ausgleich und damit in die Verlängerung. Darin schraubten Hartel (92.) und Selina Häfele (119.) das Ergebnis auf 6:4.

Wolfsburg und Freiburg souverän
Die anderen Erstligisten gaben sich keine Blöße. Der VfL Wolfsburg kam zu einem 4:0 gegen den 1. FC Lübars, der SC 07 Bad Neuenahr zu einem klaren 6:0-Erfolg beim 1. FC Saarbrücken; zwei Treffer gingen auf das Konto von Célia Okoyino da Mbabi. Der SC Freiburg siegte beim SV 67 Weinberg mit 5:1, der FF USV Jena kam bei BW Hohen Neuendorf zu einem 2:0-Sieg. Beide Treffer erzielte Amber Hearn.

Alle Ergebnisse der zweiten Hauptrunde im Überblick
Magdeburger FFC – SV Werder Bremen 0:3 (0:2)
RSV Roßdorf – TSV Crailsheim 2:3 (2:2) n. V.
1. FC Saarbrücken – SC 07 Bad Neuenahr 0:6 (0:3)
SV 67 Weinberg – SC Freiburg 1:5 (1:3)
BV Cloppenburg – FFC Recklinghausen 6:1 (1:0)
FFC Oldesloe – 1. FC Lok Leipzig 0:5 (0:4)
Borussia Mönchengladbach – SC Sand 0:3 (0:1)
1. FFC Turbine Potsdam – SGS Essen 5:3 (2:1)
Herforder SV – FSV Güterloh 2009 3:1 (1:0)
VfL Wolfsburg – 1. FC Lübars 4:0 (2:0)
Bayer 04 Leverkusen – FCR 2001 Duisburg 1:2 (0:0) n. V.
FC Bayern München – 1. FFC Frankfurt 6:4 (0:0) n. E.
1. FC Köln – ETSV Würzburg 3:2 (2:1)
SV BW Hohen Neuendorf – FF USV Jena 0:2 (0:1)
Holstein Kiel – SV Meppen 1:3 (1:1) n. V.
TSG 1899 Hoffenheim – VfL Sindelfingen 6:4 (2:1) n. V.

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110 Kommentare »

  • djane sagt:

    Zitat „Auch der zweite Aufsteiger unterlag bei einem Zweitligisten. Der VfL Sindelfingen musste sich bei der TSG 1899 Hoffenheim mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben“

    muß wohl eher 4:6 heißen, so steht es doch auch am Ende des Absatzes 😉

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  • Michele sagt:

    War jemand in München dabei, der einen Bericht abgegeben kann? Ich verstehe die Wechsel von Dahm nämlich überhaupt nicht: Wieso bringt er für Behringer nicht Huth, sondern Ali Krieger ins Spiel? Wieso wechselt er Wich erst ein, um sie dann wieder durch Smisek auzuwechseln? War Wich verletzt oder warum diese Aktion? Er hatte wohl nicht vor, dass 1:0 über die Zeit zuretten!
    Für den FFC wird es mal ganz böse enden. Bald werden auch einige Ersatzspielerinnen sich das nicht mehr lange bieten lassen! Man redet immer nur von einem großen Kader und dann spielen doch immer nur die selben! Wieso eine Meike Weber jetzt schon seit drei Spielen auf der Bank sitzt, bleibt mir ein Rätsel. Obwohl Schmidt heute getroffen hat, macht sie nicht wirklich viel für die Offensive und in der Devensive hat sie auch einige Probleme!

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  • Sheldon sagt:

    Heute hätte DFB-TV das Glücksrad drehen können und mit dem Finger auf irgendein Spiel zeigen können, man hätte fast überall einen Volltreffer gelandet.

    Spielerisch nicht unbedingt, aber dramatisch! 2 Derbys und 3 Bundesliga-Duelle. Und dann solche Ergebnisse bzw. Ereignisse.

    Glückwunsch an alle Sieger und an die 3099 Fans, die bei diesen 5 Duellen anwesend sein durften!

    8 Tore in Potsdam, 10 in Hoffenheim, Elfmeterschießen in München, Gehaltener Elfmeter und zwei Tore in den letzten Minuten der Verlängerung in Leverkusen, 5 gescheiterte Bundesligisten! Geht mehr in einer 2. Runde des Pokals?

    Ganz ehrlich, DFB-TV muss sich doch in den Hintern beißen, dass sie sich diese Übertragungen durch die Finger gehen haben lassen!

    Zu den Spielen: Essen hat gut mitgehalten, da entwickelt sich richtig was und man darf auf die nächsten Spiele freuen!
    Freut mich, dass Anonma gleich mal mit 3 Toren ihre Formschwäche beendet hat und auf die Ansagen von Ogimi, Andonova und Evans reagiert hat.
    Dort scheint das Klima zu stimmen und jede Spielerin will wirklich besser sein als die andere, ohne dass es im Team Zoff gibt. So geht sportliche Konkurrenz!

    In Frankfurt dagegen sind bald wirklich alle Schotten dicht. Da verspotten ja mittlerweile schon die eigenen Fans die Leistung ihrer Mannschaft, ein klares Zeichen dafür, dass endlich was passieren muss.
    Bezeichnend, dass man erst Wich als einzige Stürmerin einwechselte und dann nach dem 1:0 sofort wieder vom Platz holte, um das Ergebnis nur noch zu verwalten. Das macht eine Mannschaft nicht sicher, sondern verunsichert sie nur.

    Duisburg steht hinten endlich sicher, dank Harris kommt da endlich Stabilität rein. Freut mich, dass es dort bergauf geht 🙂

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  • enthusio sagt:

    Das Spiel in Leverkusen war wirklich dramatisch, nicht nur wegen des verschossenen Elfmeters von Isabel Kerschowski und einiger dicker vergebener Torchancen auf Duisburger Seite durch Islacker,Martens und Oster, bei denen sich die Duisburger Fans im Stadion die Haare rauften. Alle drei Tore fielen erst spät in der Verlängerung, der Ausgleich zum 1:1 erst eine Minute vor Schluß der Verlängerung durch die quirlige Einwechselspielerin Isabelle Linden. Als danach alle im Stadion mit einem Elfmeterschießen rechneten, erlöste Kozue Ando die strapazierten Nerven der Duisburger Fans mit einem Tor aus kurzer Distanz aus dem Gewühl heraus. Unglaublich war allerdings, dass sich bei herrlichstem Sonnenschein zu diesem Rheinderby am Sonntagnachmittag nur 367 Zuschauer ins Stadion verirrt hatten, von denen die mit Abstand meisten auch noch Duisburger Fans waren. Leverkusener Fans in Kluft oder mit Fanschal habe ich überhaupt nicht gesehen, der Beifall nach dem späten Ausgleich war jedenfalls äußerst spärlich. Dann wird der Besuch beim erneuten Aufeinandertreffen beider Mannschaften am kommenden Mittwochabend bei Kälte und Dunkelheit wohl kaum mehr als 200 Zuschauer anlocken.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch an die Mannschaften, die weitergekommen sind! Ich bin erleichtert, dass Turbine die Spiele diese Woche, in denen sie unter Druck standen, gemeistert haben.

    Ich möchte jetzt auch keine Häme über Frankfurt ausschütten. Aber mir sind zu Potsdam und Frankfurt 2 Dinge aufgefallen, an denen sehr gearbeitet werden muss:

    Frankfurt konnte wiederholt eine Führung nicht über die Zeit bringen. Das ist diese Woche 3 Mal passiert. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen, zumal in der Abwehr alles Spielerinnen spielen, die über reichlich internationale Erfahrung verfügen.

    Und Potsdam ist jetzt (mit Ausnahme Mittwoch) mehrmals gleich zu Anfang des Spiels durch ein Gegentor erwischt worden. Das kann zum Einen an der immer wieder neu formierten Abwehr liegen. Aber vielleicht ist es auch eine Konzentrationsschwäche, durch die man es zu Beginn des Spiels zu ruhig angehen lässt. Ich prophezeie, dass Spiele gegen Wolfsburg oder (wenn man so weit kommt) Lyon auf jeden Fall verloren gehen, wenn man gleich zu Beginn ein Gegentor fängt. Und einer von beiden Gegner (oder auch Beide) werden in jedem der 3 Wettbewerbe der Prüfstein für den Titel sein.

    Wolfsburg auch heute wieder beeindruckend. Sie haben sich in jedem Spiel ein bestimmtes Level an Toren gesetzt, dass sie auch unbedingt erreichen wollen. Vorher wird einfach nicht nachgelassen. Man merkt der Mannschaft an, dass sie Spaß am Toreschießen hat. Und in Wolfsburg hat sogar Viola Odebrecht das Toreschießen gelernt. Bemerkenswert heute übrigens, dass Keßler, Vetterlein und Müller Ruhepause und Goeßling eine Denkpause bekommen haben. Und auch so stand eine sehr talentierte Mannschaft auf dem Platz…

    waiiy

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  • melli sagt:

    ..in münchen hat heute definitiv die bessere mannschaft verdient gewonnen!

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  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Lena Goeßling war für die Partie wegen einer Gelb-Roten Karte aus der Vorsaison gesperrt, wenn ich mich recht entsinne.

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  • FFFan sagt:

    @ Markus:
    „Lena Goeßling war für die Partie wegen einer Gelb-Roten Karte aus der Vorsaison gesperrt, wenn ich mich recht entsinne.“

    Genau so ist es. Im Achtelfinale gegen Frankfurt wurde sie von Schiedsrichterin Christine Baitinger in der 54.Minute des Feldes verwiesen.

    Wolfsburg hat gestern praktisch mit einer besseren „B-Elf“ gespielt. Neben Goeßling wurde u.a. auch auf Vetterlein, Faißt, Keßler, Jakabfi und Müller verzichtet und zunächst auch auf Wensing und Pohlers. Letztere schoss nach ihrer Einwechslung noch zwei Tore!

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  • Tobias sagt:

    Ergänzend bzw. richtigstellend zur Auswechslung von Wich in München: Die Auswechslung war ganz eindeutig verletzungsbedingt, in ihrer relativ kurzen Spielzeit war sie vorher offensiv gefährlicher als manche andere FFC-Spielerinnen im ganzen Spiel.

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:
    Genauso ist es, wegen einer Gelb-Roten Karte aus dem Pokalspiel im letzten Jahr gegen Frankfurt. Es war also keine „Denkpause“ für Lena Goessling.

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  • enthusio sagt:

    @melli:
    Woher weißt Du das ? Hast Du das Spiel vor Ort gesehen ? Kannst Du zum Spielverlauf etwas berichten ?

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  • Jennifer sagt:

    Großer Verlierer dieses interessanten DFB-Pokaltags ist auf jeden Fall der DFB, der nicht in der Lage ist wenigstens bewegte Bilder im Internet bereitzustellen. Muss ja nicht immer gleich die beste Qualität sein (von mir aus auch ohne Kommentator). Die meisten Frauenfussball-Fans sind schon zufrieden wenn sie überhaupt etwas zu sehen bekommen.

    Es war doch vorher zu sehen, dass die Spiele in Potsdam und München sehr attraktiv und spannend werden.

    So kann man keine weiteren Fans gewinnen – höchstens die bereits vorhandenen verärgern. Wenn ich jetzt bei einem der nächsten Interviews wieder einen von den DFB-Herren hören muss, der mir versichert, dass er sich sehr für den Frauenfussball einsetzt, dann habe ich dafür nur noch ein müdes Lächeln über.

    Mir ist auch ein Rätsel wie sich das Stadion in Köln für ein Endspiel füllen soll, wenn es die ganze Saison über keine/kaum Berichterstattung gibt. Plötzlich gibt es ein Endspiel, aber die meisten haben von den vorherigen Play-offs (und von der ganzen Spannung!) überhaupt nichts mitbekommen. Ganz schwache Leistung vom DFB!

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  • Janine sagt:

    Bitter übrigens für Leverkusen: Im Video („20121007 vs Leverkusen all goals“ bei yout..) ist deutlich zu sehen, dass Lieke Martens vor dem entscheidenden Duisburger 1:2 den Ball mit der Hand gespielt hat. Nach dem übersehenen Handspiel im Spiel gegen Bad Neuenahr schon die zweite womöglich spielentscheidende Fehlentscheidung zu Ungunsten der Bayer-Frauen binnen weniger Tage.

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  • Fuxi sagt:

    Naja, nicht JEDES Spiel wäre für DFB-TV ein Knaller gewesen. Ich war in Oldesloe, und das war an Langeweile kaum zu überbieten. Oldesloe war kein Gegner, sondern Opfer. Wenn sich schon der Stadionsprecher bei 105 Zuschauern für die Leistung entschuldigt und darauf verweist, dass wenigstens das Wetter besser ist…

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  • fußbalfan sagt:

    Also ich habe das Spiel live in München gesehen.

    Zunächst einmal zu Jessica Wich: die hat sich leider verletzt und
    mußte ausgewechselt werden!

    Wer bitteschön soll beim FFC denn die Tore schießen wenn kein ausgewießener Stürmer auf dem Platz steht?

    Bis zum Strafraum sieht ja alles gut aus.

    Und was ist mit den Standards? In jedem Spiel bekommt man dadurch
    ein Gegentor?

    Das 1:0 hätten sie über die Zeit retten müßen, wenn es schon mit dem Tore schießen nicht klappt!

    Durch Elfmeter schießen zu verlieren ist meines Erachtens keine Schande und niemandes Schuld – das ist eben Lotterie!

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  • abc sagt:

    Was nützt es wenn Essen drei Tore schießt und die Abwehr Anonma hinten Narrenfreiheit lässt!
    Schade,das hab ich schon mal besser gesehen!

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  • Nadine sagt:

    @Jennifer

    Danke für den Kommentar. Ich wünschte ein Verantwortlicher beim DFB würde sich mal dazu äußern.

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  • DAWIDenko sagt:

    Die Turbine-Abwehr machte gestern leider keinen sicheren Eindruck. So bekam das Spiel unnötig Brisanz. Aber trotzdem war es auch bemerkenswert, wie man prompt wieder traf. Vor allem in der zwieten Halbzeit, in der postwendend die Führung wieder hergestellt wurde.
    Positiv war auch, das Anonma nach belieben traf. Erinnerte stark an das Essen-Spiel in der vorigen Saison.
    Auch da patzte die Abwehr, und machte den Essenerinnen das Tore schießen leicht.
    Anonmas erstes Tor einfach Weltklasse. Auch in der Entstehung spekatkulär. Erst überspringt sie eine am Boden liegende Teamkollegin und dann ihr toller Schuß ins lange Eck, unhaltbar für Lisa Weiß. Das Tor war dann die Initialzündung für die Turbienen.
    Besonders beindruckend war Sara Doursoon. Tolle Balleroberung und super Angriffe. Vor allem ihr Sololauf mit Torabschluss nach Balleroberung machte Lust auf mehr.
    Auch Keelin Winters wusste nicht nur auf Grund ihrer 2 Tore und ihrer Vorlage zum 2:0 zu gefallen. Vor allem in der Offensive machte sie einen sehr gutren Eindruck, Leitete einige gefährliche Angriffe ein.

    Insgesamt war es ein sehr faires Spiel. Fast gar keien Fouls und viele Offensivszenen. Hätte ich in der Form gar nicht erwartet.
    Der SGS Essen kann man nur alles gute für die Saison wünschen.

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  • uwe sagt:

    @enthusio

    Genau so sieht es aus. Bis auf Verwande und Freunde der Leverkusener war da anscheinend nix am Start. Fans (Schals,Trikot) absolute Fehlanzeige.
    Wir (die Duisburger) werden wohl am Mittwoch unter uns bleiben.

    Da hat die Security in Leverkusen noch mehr Zeit intensiver die Leute zu kontrollieren.
    Ich frag mich was die machen wenn da mal wirklich 2000 Zuschauer auf der Matte stehen. 3 Stunden vorher die Stadiontore öffnen?

    PS: Silvia Neid war in Leverkusen zu Gast.

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  • yellow'n'blue sagt:

    @fuxi es gibt wirklich schlimmeres als lok leipzig bei ihren traumkombinationen zuzusehen. die leistung des gegners sollte man auch anerkennen. in oldesloe muss man schliesslich auch erstmal 5 tore schiessen. 🙂

    spiele wie bayern-frankfurt wären m.M.n sogar für die dritten programme interessant gewesen, aber dort scheint sich leider niemand daran zu interessieren.

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  • waiiy sagt:

    @yellow’n’blue: Der hr3 war letzte Saison, als alles immer enger wurde an der Spitze, sehr interessiert. Aber das Interesse hat sich jetzt wohl gelegt.

    Leider ist der rbb da nicht so interessiert, obwohl ich denke, dass man durchaus seine Zuschauer kriegen würde, zumal Eurosport durch die fleißigen Übertragungen der CL gute Vorarbeit leistet.

    waiiy

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    @Uwe, ich weiss nicht, was du meinst.
    Als wir vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Lev waren, wurden wir da sogut wie garnicht kontrolliert und wurden vom Ordnungsdienst sehr nett, freundlich und auch hilfsbereit empfangen (Stichwort Gehbehinderte/Rollifahrer). Einer der wenigen Ordnungsdienste in deutschen Stadien (Männer und Frauen) den ich als cool und gelassen bezeichnen würde. Muss dann wohl an euch liegen.

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  • uwe sagt:

    @ SC07 Fanatiker xxl

    Freut mich für euch 🙂

    Es ist ja kein Akt das Rucksäcke nach ess und trinkbaren kontrolliert werden. Passiert in Duisburg ja auch.
    Aber das man die Rucksäcke komplett ausseinander nimmt wie noch vor gar nicht langer Zeit an der Deutsch-Deutschen Grenze find ich dann doch arg übertrieben.
    Musste dem netten Herrn dann auch noch versichern das meine Fotokamera keine Videos machen kann 🙂
    Da lob ich mir Gütersloh. Da finden gar keine Kontrollen statt 😉

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  • enthusio sagt:

    Bei dfb-tv gibt es eine Zusammenfassung des Spiels München-Franfurt:

    Immer noch besser als nichts !

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  • TomS sagt:

    hier der link zur zusammenfassung potsdam – essen.

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  • Render sagt:

    @DAWIDenko, @abc
    Naja, dafür dass wir 6 Verletzte in der Abwehr haben und die „jede Woche“ neu zusammengesetzt werden muss fand ich sie nicht so schlecht. Dass da Potential nach oben ist bestreite ich nicht, aber momentan mit den Verletzten sollte man die Messlatte nicht zu hoch ansetzen oder mit letzter Saison vergleichen.

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  • enthusio sagt:

    Alle Achtung, Potsdam hat trotz aller Verletzten immer noch eine richtig starke Mannschaft. Die technischen Fähigkeiten der einzelnen Spielerinnen und die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss zeigen den anderen Mannschaften letztlich (fast) immer deren Grenzen auf(Ausnahme: das Spiel gegen Frankfurt). Ohne die für eine Klassetorhüterinn wie Alyssa Naeher doch sehr seltenen Torwartfehler wäre das Endergebnis im Spiel gegen Essen sicherlich klarer ausgefallen. In dem bei rbb-online anschließend ausgestrahlten Interview mit Bernd Schröder hat dieser interessanterweise bestätigt, dass das vorhandene internationale Spitzenniveau seiner Mannschaft momentan durch eigene Nachwuchsspielerinnen nicht erreicht wird, so dass die Verpflichtung starker ausländischer Spielerinnen bis auf weiteres alternativlos ist. Die nationale wie internationale Spitzenklasse Potsdams basiert momentan weniger auf einer guten Nachwuchsarbeit als auf den maßgeschneiderten Verstärkungen durch internationale Spielerinnen. Bernd Schröder beweist dabei ohne Frage seine große Fachkompetenz und sein gutes Auge, und im Fall von Jeannette Yango bei ihrem erschwerten Wechsel aus Polen seine gute Vernetzung bis in höchste politische Kreise. Auch wenn er im Interview davon ausgeht, dass mittelfristig auch wieder der eigene Nachwuchs an das internationale Spitzenniveau herangeführt werden kann, so präsentiert sich Potsdam zur Zeit als eine international geprägte Spitzenmannschaft. Das hat sicherlich auch zur Konsequenz, dass – wie sich heute gezeigt hat – von Silvia Neid keine einzige deutsche Potsdamer Spielerin für die beiden Testspiele gegen die USA berücksichtigt wurde und sie sich gestern lieber das Pokalspiel in Leverkusen als in Potsdam ansah. Ich hätte gerne Hanebeck und Kemme im Kader gegen die USA gesehen. Bei Kemme ist der Grund der Nichtberücksichtigung ja bekannt, aber warum Hanebeck keine Chance bekommt, ist mir schleierhaft.
    Was mich aber auch noch interessieren würde, ist das Gehaltsgefüge der Potsdamer Mannschaft im Vergleich zu Frankfurt und Wolfsburg sowie Lyon. Eine Anonma oder Naeher wird sicherlich nicht für Kleingeld nach Potsdam gewechselt sein. Gibt es darüber irgendwelche Informationen ?

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  • Michele sagt:

    In Frankfurt wurde das Saisonziel übrigens geändert: Man will die Quali für die CL erreichen. Es ist einfach nur noch lächerlich und zum wegrennen!

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  • melli sagt:

    ja, ich war in münchen und habe einen, in manchen mannschaftsteilen erneut lustlos wirkenden frankfurter auftritt gesehen. nur soviel: das haben mir verwandte/bekannte der ein oder anderen frankfurter spielerin auch so bestätigt! münchen dagegen spielte mit herz und leidenschaft und hatte, was klare chancen betrifft, über die gesamte spielzeit ein übergewicht (ich weiß nicht, wie/ob das bei dfb-tv auch so rüberkommt).
    schmiddi ging schon zur seitenauslinie, als krieger eingewechselt werden sollte. bisher wurde ja diesbezüglich positionstechnisch gehandelt. am sonntag ging aber eine enttäuschende behringer, schmiddi rückte auf ihre position. und tat von dort sehr wohl viel für die offensive, was nicht allein der umstand bestätigt, dass ausgerechnet sie den treffer erzielte. was schmiddi in einem spiel an läuferischem pensum liefert, schafft manch andere in dreien nicht. wahrscheinlich ist sie keine derjenigen, die bei diversen forennutzern auf der lieblingsliste steht. anders erschließen sich mir sonst aussagen wie „Obwohl Schmidt heute getroffen hat, macht sie nicht wirklich viel für die Offensive und in der Devensive hat sie auch einige Probleme!“ nicht. sie macht einen guten job, auch wenn ihr als relativ sensibler spielerin die aktuelle situation wohl doch recht nahe geht. ich hab sie auch souveräner in erinnerung, aber wer mag es ihr verdenken bei dem chaos, das in und um frankfurt herum seit einiger zeit herrscht. sie gehört auch nicht zu jenen, die über sich und ihre leistungen erhaben sind, ohne diese kritisch zu hinterfragen. so wie auch jessica wich, die sich in münchen eine prellung im rückenbereich zuzog und deshalb raus musste. was schade war für die gäste, da sie wirklich neuen schwung in die frankfurter offensive brachte.
    @ fußballfan: „Durch Elfmeter schießen zu verlieren ist meines Erachtens keine Schande und niemandes Schuld – das ist eben Lotterie!“ ich würde es nicht lotterie nennen, wenn münchens spielerinnen ihre 5 elfer allesamt souverän verwandeln!

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  • laasee sagt:

    Potsdam is the ideal example of how a FF club should function.
    I only know the names of Bernd Schröder and the players.
    I do not know the names of the directors/management at the club.

    At Frankfurt and Duisburg the personalities are SiDi and the „gentlemen“.
    Both clubs are dysfunctional.

    That illustrates a fundamental reason why Turbine is the ‚model club‘.

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  • Jennifer sagt:

    Video (ca. 6 min.) vom Spiel Bayern München – 1. FFC Frankfurt gibt es auf der Webseite der Bayern: http://www.fcbayern-frauenfussball.de/

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  • enthusio sagt:

    @Iaasee:
    Ich finde, Deine Kritik an Duisburg ist unberechtigt. Natürlich haben die Verantwortlichen in der Vergangenheit Fehler gemacht, aber sie haben aus ihren Fehlern gelernt. Durch den Weggang der sieben teuren (Ex-)Nationalspielerinnen und die Gewinnung neuer Sponsoren konnte die drohende Insolvenz abgewendet werden. Mit den Neuzugängen Harris, Reed, Hauer und Banecki sowie einigen Nachwuchstalenten wurde der Kader mit den verbliebenen Leistungsträgerinnen Himmighofen, Neboli, Oster, Ando und Weichelt sinnvoll im Sinne eines Neuaufbaus ergänzt. Natürlich werden die Duisburgerinnen in dieser Saison nicht mit den großen Drei um die Champions-League-Qualifikation mitspielen. Aber es ist nicht angemessen, Duisburg in einem Atemzug mit Frankfurt als „dysfunctional“ zu kritisieren. Ich sehe nämlich Duisburg auf einem guten Weg, Frankfurt (außer beim Potsdamspiel) aber noch nicht. Frankfurts Trainer Dahm wirkte bei allen öffentlichen Auftritten vor der Presse sehr verunsichert. Doch auch ihm muß man noch etwas Zeit geben zu beweisen, dass er mit diesen Stars um die Meisterschaft mitspielen und zumindest Platz 2 in der Bundesliga (und damit die Champions-League-Qualifikation) erreichen kann. Ich glaube aber nicht, dass er von Siggi Dietrich diese Zeit bekommen wird, wenn Frankfurt nicht endlich in den nächsten Spielen die Klasse und Souveränität vergangener Zeiten wiederfindet.

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  • enthusio sagt:

    @melli:
    Was willst Du mit Deinen ersten beiden Sätzen sagen ? Soll das heißen, dass einige Spielerinnen/Mannschaftsteile bewußt lustlos gespielt haben ? Was haben die Verwandten/Bekannten der Spielerinnen Dir konkret bestätigt ? Dass es hinter den Kulissen in Frankfurt knirscht oder der Zusammenhalt in der Mannschaft nicht gut ist ? Es wäre sicherlich für alle von uns schön, wenn Du Deine Aussagen etwas konkretisieren würdest.

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  • waiiy sagt:

    @Michele: Ich denke, dass man in Frankfurt einfach anerkennen muss, dass man zumindest an Wolfsburg diese Saison nicht vorbeikommen wird. Selbst wenn man das Heimspiel gewinnen sollte, wird man in Wolfsburg unter die Räder kommen. Und um gegen die Wölfinnen zu gewinnen, muss man im Spiel mindestes 3 Tore erzielen. Das ist in meinen Augen nicht möglich. Von daher ist die Korrektur des Saisonziels in Frankfurt nur zu verständlich.

    Meiner Meinung nach kann nur noch Turbine Potsdam den VFL Wolfsburg stoppen, wenn es Wolfsburg nicht selbst tut durch eine Schwächephase. Aber dafür ist mir die Wolfsburger Bank zu stark. Da kann Hänger sogar auffangen, indem man frische Spielerinnen bringt. Und selbst für Potsdam wird es sehr schwer werden, da man dazu verdammt ist, beide Spiele zu gewinnen. Das wird sehr schwer werden und nur funktionieren, wenn nach der Winterpause einige Schlüsselspielerinnen wieder an Bord und voll integriert sind.

    waiiy

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  • Detlef sagt:

    enthusio schrieb;
    „Ich sehe nämlich Duisburg auf einem guten Weg, Frankfurt (außer beim Potsdamspiel) aber noch nicht.“

    Du wirst doch nicht sagen wollen, daß Frankfurt in Potsdam auf einem guten Weg war???
    Mal abgesehen von dem dreckigen Sieg, den sie am Schluß gegen 9 geschockte Potsdamerinnen noch „ermogeln“ konnten!!!

    Frankfurt ist mit fast voller Tute angereist, und hätte die stark ersatzgeschwächte TURBINE-Mannschaft vom Platz fegen müssen, so wie letztes Jahr im Pokal!!!
    Zudem gab es eine Frankfurt-freundliche Schiedsrichterin, die so viele krasse Fehlentscheidungen Pro-Frankfurt traf, das selbst neutrale Zuschauer die Hände über dem Kopf zusammenschlugen!!!
    Auf diesem hohen Level entscheidet jeder kleinste Vorteil den man hat/kriegt!!!
    Und wenn die ersten beiden Vorteile nicht ausreichen, muß man halt den unfairsten auch noch bemühen!!!

    Gemessen an ihren personellen Möglichkeiten, spielte der FFC Deutschland einfallslos, behäbig , geradezu gelähmt!!!
    Sie hatten zwar mehr Ballbesitz, aber viel weniger Chancen als die Gastgeber!!!
    Leider konnte TURBINE diesen Vorteil nicht in entsprechende Tore ummünzen, dann wären die letzten 5 Minuten auch egal gewesen!!!

    Aber ich freue mich für alle Teams denen es gelungen ist, die „angebliche“ Übermacht des FFC Deutschland zu negieren, und Frankfurt wünsche ich weiterhin schlechtes Gelingen!!!
    Der Fluch der bösen Taten möge noch sehr lange anhalten!!!

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  • waiiy sagt:

    @enthusio: Hanebeck war Kapitänin der U17 damals bei Maren Meinert und war damals schon eine mündige Spielerin mit eigener Meinung, die nicht unbedingt mit der Meinung der Trainerin korrelieren musste. Das sollte als Erklärung reichen, warum sie nicht (mehr) nominiert wird…

    Aber solange wir solche Spielerinnen lieber draußen lassen, bleiben wir ein braver Haufen, der von der Härte Nigerias an die Wand gedrückt wird. Da braucht es keine USA für…

    waiiy

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  • melli sagt:

    @ enthusio: ich denke, ich war konkret genug. es liest jeder, was er lesen möchte. und wenn man 1 und 1 zusammenzählt und sich die letzten spiele mal genau anschaut, erkennt man deutlich, was da nicht passt! ansonsten – selber an den entsprechenden stellen nachfragen. manchmal reicht es schon, sich neben den abfahrbereiten bus zu stellen….

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Überhöhst du da Wolfsburg nicht etwas? Sie haben eine klasse Mannschaft, ja, aber die Bank hat nicht das allergrößste Format. Sie sind auf jeder Position doppelt besetzt, okay, aber was machst du zum Beispiel dort, wenn eine Zsanett Jakabfi ausfällt? Oder eine Nadine Keßler? Oder, ganz schlimm, die Abwehrregisseurin Josephine Henning?

    Für diese Spielerinnen gibt es (trotz Magull) keinen echten Ersatz!

    Da hat Potsdam denke ich, bei weiterem den besseren Kader.

    Offensiv ist das auf jeden Fall so, auch im Mittelfeld. Es gibt auch in Potsdam zwei Spielerinnen, ohne die es GANZ SCHWER wird, und das sind Göransson und Hanebeck. Doch gerade für Hanebeck wurde jetzt ein Back-up mit Yango gefunden, die denke ich auch auf der Göransson-Position spielen kann.
    Gegen Frankfurt hat man das Spiel nicht in den Griff bekommen, weil eben Göransson schon in der 7. Minute raus musste.

    Wolfsburg musste sich im Gegensatz zu Potsdam noch nicht wirklich beweisen. Wo Potsdam im Pokal Essen und in der Liga Frankfurt und Duisburg vor der Nase hatte, da warens bei Wolfsburg Jena, Sindelfingen, Lübers und Raciborz. Ich würde die nicht so hochjubeln. Wolfsburg wird einen sehr schweren November haben, mit den beiden CL-Spielen, Duisburg, Frankfurt, Potsdam und Gütersloh.

    @laasee: Ich frage mich, wieso du Duisburg immer noch so schlecht machst? Bisher haben sie nur gegen Gütersloh und Potsdam verloren, gegen die auch Frankfurt nur jeweils einen Punkt geholt hat.
    Gegen Leverkusen haben sie sich genauso schwer getan wie Frankfurt. Gegen Essen haben sie souverän gewonnen, wo Frankfurt verloren und Potsdam sich auch lange Zeit sehr schwer getan hat.

    Man sollte das Programm, das Duisburg da in den ersten Wochen hatte, nicht unterschätzen, gegen Gütersloh müssen sich erst einmal die anderen beweisen, das ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die niemand unterschätzen sollte!

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  • karl sagt:

    @waiiy : Ich weis nicht ob deine Aussage zu Hanebeck stimmen kann, denn die gehoerte 2004 zur U19 die in Thailand Weltmeister wurde. Da war Maren Meinert moeglicherweise noch garnicht beim DFB als Trainerin beschaeftigt. Und als Hanebeck U17 spielte war Maren Meinert als Spielerin in Boston. Soweit ich von den FIFA Seiten weis wurde Hanebeck mit der Rueckennummer 20 bei der U19 WM 2 mal eingewechselt , war also eher Ergaenzungsspielerin.

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    War ja auch nicht besonders ernst gemeint mein Post 😉
    Bei uns wurde wirklich garnichts kontrolliert, nichtmal abgetastet, garnichts, und wir bringen ja immer recht viel Material mit.

    Vllt. lags auch daran, dass wir der Security-Dame versprochen haben ihr nächste Saison guten Ahrwein mitzubringen 😉

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  • waiiy sagt:

    @karl: Du hast natürlich Recht. Es war die U19-WM 2004 in Bangkok und Trainer war… Silvia Neid. Aber der Fakt bleibt und Silvia Neid hat die Erinnerung aus erster Hand…

    waiiy

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:
    Ja, Frankfurt hat – nach dem was ich gesehen und gelesen habe – gegen Potsdam ein gutes Spiel abgeliefert. Potsdam spielt trotz aller Verletzten auf internationalem Spitzenniveau. Auf diesem Niveau hat Frankfurt gut dagegengehalten. Ob Göransson (sie ist laut Sheldon bei Potsdam neben Hanebeck nicht gleichwertig zu ersetzen), wenn sie durchgehend weitergespielt hätte das Spiel noch in eine andere Richtung hätte lenken können, bleibt reine Spekulation.

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  • Detlef sagt:

    @enthusio,
    Ich respektiere Deine Meinung, teile sie aber absolut nicht!!! 😉

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Top independent clubs are crucial for the development of FF.
    Germany had two Super clubs Duisburg and Potsdam (Frankfurt do not count as a proper independent club).
    Now there is only Potsdam.

    That is the actual reality!!
    You can make excuses for what has happened at Duisburg but the simple truth is that the „gentlemen“ screwed up in a big way!!
    FCR will finish this season between Place 5 – Place 8. That is almost certain.
    So, FCR will now be at the level of Bad Neuenahr and Essen!!
    FCR are no longer a top club!! That is reality!

    In England, franchise football is now in place.
    None of the top clubs are independent!
    Is that what you wish for in Germany?

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Ich fand auch nicht, dass das Spiel Potsdam-Frankfurt so absolutes Spitzenniveau hatte. Wie spielt Potsdam dann erst, wenn Elsig, Zietz, Wesely, de Ridder und Kulis wieder fit sind?
    Spielt Potsdam dann galaktisch?

    Göransson hat dem Spiel von Potsdam sicher gefehlt und ihr so früher Ausfall war mit Sicherheit eine Schwächung für Potsdam! Sonst hätte sie ja wohl kaum in der Startelf gestanden.

    Potsdam konnte es sich erlauben, gegen Frankfurt eine formschwache Anonma und eine Lisa Evans mit Armbruch spielen zu lassen. Sie konnten es sich erlauben, mit einer gelernten Mittelfeldspielerin im Abwehrzentrum zu spielen, sie konnten es sich erlauben, mit einer nach ihrem Bänderriss noch nicht wieder vollständig fitten Keelin Winters auf der „6“ zu spielen.
    Noch in der vorletzten Saison hätte Frankfurt diese Mannschaft auseinandergenommen, nun haben sie noch mehr deutsche Nationalspielerinnen als damals und schaffen in 89 Minuten gerademal ein lausiges 1:1.

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon:
    ich habe in meinem gestrigen Beitrag nur sagen wollen, dass Potsdam bislang in dieser Saison trotz des großen Verletzungspechs alle Gegner beherrscht hat – mit Ausnahme von Frankfurt am vorletzten Sonntag. Frankfurt war in diesem Spiel ein gleichwertiger Gegner und hat dem hohen Niveau Potsdams als bisher einzige Mannschaft standhalten können. Dass sie trotz aller Neuzugänge momentan nicht das Niveau wie damals mit Birgit Prinz, Ari Hingst und Conny Pohlers erreichen, betreite ich überhaupt nicht. Ich wollte nur anerkennen, dass sie Potsdam ebenbürtig waren. Ob Potsdam mit den momentan verletzten Zietz und Co. zukünftig noch besser(„galaktisch“ ?) spielen wird, kann heute doch niemand sagen. So etwas würde ich mir in Bundesliga, Pokal und vor allem Champions League natürlich wünschen. Und dass Göransson in der Startelf stand, beweist ja noch lange nicht, dass Potsdam das Spiel mit ihr gewonnen hätte. Ich rede nur von Fakten, nicht von Spekulationen. Und Fakt ist für mich: Frankfurt war ebenbürtig. Nicht mehr, aber auch nicht weniger !

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  • Richard Murray sagt:

    I really wish I could have seen the frankfurt munich game. It looked like a cracker and I have yet to see Leverkusen.
    DFB tv needs to include cup games as well.

    Can anyone answer why dfb tv can’t show the Pokal games? Is it money or licensing?

    As for Frankfurt, the header came from an athletic forward against a not so athletic frankfurt backline. did Frankfurt play a deep backline, have they made any strategic adjustments since the lost to gutersloh?

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  • FFFan sagt:

    @ Richard Murray:
    „Can anyone answer why dfb tv can’t show the Pokal games? Is it money or licensing?“

    Grundsätzlich steht einer Live-Übertragung nichts im Weg. Bis jetzt wurde aber erst ein einziges Pokalspiel live auf DFB-TV gezeigt (letzte Saison das Viertelfinale zwischen Frankfurt und Potsdam).

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  • Richard Murray sagt:

    @FFFan
    thanks

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  • DAWIDenko sagt:

    Frankfurt habe ich diese Saison nur im Spiel gegen Potsdam gesehen.
    Zu den anderen Spieln vermag ich nichts sagen zu können. Möchte das der Fairneß halber auch nicht tun.

    Allerdings fand ich Frnkafurt abgesehen des Ausgangs, über das es auch nichts mehr zu sagen gibt, sehr behäbig. Aus dem Spiel heraus wurden nur ganz wenig Chancen erspielt. – Das bei der völlig neuformierten Potsdamer Abwehr- Der einzige gute Angriff führte allerdings zum 1:0. Das war mal überlegen und schnell gespielt.

    Gefährlich von frankfurter Seite wurde es sonst meist nur nach Standardsituationen. Obwohl Potsdam nicht so gut auftrat, erspielten sie sich die klareren Chancen. Mehr Ballbesitz hatten allerdings die Frankfurterinnen, doch das ist bei einer so hoch ambitionierten Mannschaft, wie Frankfurt kein besonderer Verdienst.

    Leistungsgerechtes Unentschieden trifft die Partie am besten.

    Allerdings auch nur weil Potsdam nicht so clever spielte, einige Fouls der Frankfurterinnen nicht bestraft wurden und auch einige Chancen nicht den Weg ins Tor fanden.
    Vor dem bedauerlichen Vorfall hatte Hannebeck noch eine Doppelchance,bei der die Frankfurter Hintermannschaft nicht glücklich aussah.

    Sowieso hatte die Frankfurter Abwehr allen voran Natze Probleme wenn Potsdam mehr drückte. War leider zu selten aus potsdamer Sicht. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen 😉
    Sie (Frankfurt) bekamen kaum den Ball aus dem eigenen 16-er und konnten sich meist nur dadurch retten den Ball ins aus zu dreschen.

    Das hat mich fast schon erschreckt auch in Hinblick, dass da fast der gesamte Defensivverbund der N11 auf dem Feld stand.

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  • O. Christ sagt:

    Da das Thema angesprochen wurde: Hanebeck, die damalige U-20-Kapitänin, wurde 2006 von Meinert nach Konflikten zwischen den beiden rausgeschmissen. (Ein diesbezüglicher Artikel aus dem FF Magazin von damals ist noch online verfügbar.) Und ob jemand, der es sich mit Meinert verscherzt hat (ich will hier nicht das Beispiel einer Potsdamer Torhüterin nennen), von Neid berufen wird, ist offenbar mehr als fraglich.

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  • Sheldon sagt:

    @O. Christ: Sollte das so sein? Für meinen Geschmack gibt es in der N11 einfach viel zu viele Spielerinnen, die aufgrund von „persönlichen“ Problemen mit der Trainerin verbannt werden. Allein Potsdam besitzt nun scheinbar drei davon: Kemme, Hanebeck, Sarholz; aber auch Odebrecht war lange so ein Fall.
    Bei Pohlers gab es doch auch irgendetwas, soweit ich weiß. Komischerweise alles Spielerinnen von Potsdam.

    Allerdings will ich mich nicht beklagen, denn schließlich blieben den Spielerinnen dadurch große Reisestrapazen erspart und Neid hat damit denke ich auch einen Großteil zum grandiosen Aufstieg von Potsdam geleistet.
    Man muss nur mal bedenken, wieviele Abstellungen Frankfurt oder Duisburg hatten, wieviel Trainingsarbeit im eigenen Verein dort kaum noch vernünftig möglich war. Da hatte es Schröder dann doch häufig sehr viel besser!

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  • karl sagt:

    @O. Christ : OK, danke . Ich habe den Artikel gefunden und gelesen. Da hatte die Trainerin praktisch gar keine andere Wahl als die Spielerin zu entfernen, zumal man damals ne Menge mindestens gleichwertige hatte. Hat man heute uebrigens auch noch, deshalb eruebrigt sich eine Diskussion um eine Berufung dieser Spielerin sowieso.

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  • Richard Murray sagt:

    @O Christ
    Interesting point

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  • melli sagt:

    @ karl: entfernen, wie nett das doch klingt. nur weil jemand charakter und eine eigene meinung hat, muss er also entfernt werden. wer nicht die demütige sprache des dfb spricht, wird entfernt, selbst wenn das spielerische „genial“ ist. interessante logik. und patti war sicher kapitänin, weil niemand anderes lust darauf hatte. wo waren bzw. sind denn bitte die mengen gleichwertiger spielerinnen? weil wir so viele geniale köpfe haben, sind wir bei der wm 2011 so weit gekommen. schauen wir fußball auf dem gleichen planeten?

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  • Sheldon sagt:

    @karl: Wen hat man denn gleichwertiges? Bajramaj fällt aus, Marozsan ist noch nicht soweit, diese Position zu übernehmen.
    Und dann hat man da auf einmal nur noch Keßler oder Mittag. Mittag ist eigentlich ne Stürmerin, mit ihr spielt man 4-4-2.
    Bleibt einzig und allein Keßler (wenn man mal davon ausgeht, dass Hoffmann nicht mehr nominiert wird, Julia Simic ist noch nicht wieder wirklich fit).
    Klar hat man auf der „10“ viele deutsche Spielerinnen, die Frage ist nur, ob man auf eine Hanebeck in Topform wirklich verzichten will. Hanebeck bringt nunmal alle Fähigkeiten mit, Torschützin, Vorlagengeberin, spielt beste Pässe, schlägt bessere Standards als Bajramaj, Behringer und Marozsan zusammen.
    Sie ist eine echte Leaderin, die ein Team führen kann und um die man das Team herum aufbauen könnte. Eine Topstürmerin vor ihr, zwei schnelle Außenstürmerinnen, zwei Spielerinnen zur defensiven Absicherung, zwei hochstehende Außenverteidigerinnen usw.
    Ihr werdet sehen, am Ende der Saison wird sie ähnlich stark sein wie Odebrecht vor der WM! Da könnte sie ganz groß herauskommen, wenn die N11-Trainerinnen ihr keine Stöcke zwischen die Beine werfen würden! So wird wieder einmal die beste Spielerin der Saison nicht in der Nationalelf stehen!

    Aber wenn man sich selbst schwächen will, soll man es doch tun! An dem Artikel wäre ich doch sehr interessiert!

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  • Detlef sagt:

    @karl,
    Ich glaube nicht, daß Deutschland im Moment sehr viele gute Spielmacherinnen hat, zumindest was deren Leistungen betrifft!!! 😉

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon:
    Hier ist der von O.Christ erwähnte Artikel aus dem FF-Magazin vom 27.7.2006: http://ffblog.twoday.net/stories/2443253/

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  • Andreas sagt:

    Danke enthusio für den Link, wobei so richtig aussagefähig ist das ja auch nicht. Außer der Passage wo sie zitiert wird, dass sie keine Laufduelle machen wolle, weil sie sie ohnehin verlieren würde. Wenn das wirklich so ist, muss man allerdings sagen, dass für solche Spielertypen im modernen Fußball eigentlich kein Platz mehr ist. Auch ein Özil muss nach hinten arbeiten oder bei den Frauen Lira Bajramaj. Wie sie nach hinten mitarbeitet ist echt vorbildlich. Trotzdem sollte sie natürlich eine Chance bekommen, wenn sie zu den besten Spielerinnen der Liga gehört.
    Ansonsten ist es halt so, dass im DFB momentan nur stromlinienförmiges Verhalten geduldet wird. Das ist ja gar kein Phänomen von Silvia Neid oder Maren Meinert. Bei den Männern ist es doch genauso. Man schaue sich nur mal den Kapitän Philip Lahm an oder wie jetzt wieder mit der Kritik von Bastian Schweinsteiger umgegangen wurde.
    Kemme muss man da allerdings rausnehmen. Sie hat ja ihre Chance bekommen. Wenn sie sich dann aber im Training nicht richtig reinhängt, hat sie selbst schuld, wenn sie nicht wieder berücksichtigt wird.

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  • chris85 sagt:

    Danke für den Link! Interessant auch das Zitat vom ehemaligen Duisburger Trainer.
    Als Patti mal bei Viola in der Radiosendung war (letzte Saison) meinte Viola, Patti wäre Schröders Liebling. Wahrscheinlich weil er von ihr genau die Spielweise sehen will, die sie am besten kann.

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  • Sheldon sagt:

    Dieser Artikel als Begründung dafür, Hanebeck rauszuwerfen? Hanebeck hat da mehr erkannt als Meinert.

    „Fußball ist Kunst“, das ist eine mutige Ansage für eine 20-Jährige, an der sie sich messen lassen muss. Denn sie selbst setzt damit Ansprüche, die heute kaum eine Spielerin noch erfüllt. Sie kann das, weil sie die Einstellung hat, und das macht sie genial.

    Hier wird doch immer lauthals der „körperlose Fußball“ reklamiert, da frage ich mich, wieso Hanebeck mit einer solchen Einstellung nicht schon längst in der N11 spielt.

    Sie kennt ihre Schwächen, was das Kopfballspiel und das Laufen anbelangt, die kannte sie schon mit 20. Daran konnte sie arbeiten und hat das bei Schröder auch getan, ihre Grundschnelligkeit hat sich im letzten Jahr wesentlich verbessert.
    Sie besitzt aber auch die Fähigkeiten, das Spiel so zu führen, dass ihre Schwächen in den Hintergrund treten.
    Ich glaube, genau wegen dieses einen Satzes hat sie Schröder seit damals haben wollen. Das macht eine Spielerin bei Potsdam nämlich aus, dass sobald sie dort spielt, nur noch ihre Stärken präsent sind. Schröder kann sie so einsetzen und so aufeinander abstimmen, dass die Mitspielerinnen die Schwächen der einzelnen Spielerin auffangen und so als Team funktionieren. Das macht Turbine stark und einfach fast unbezwingbar!

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Hanebeck arbeitet mit nach hinten, das kann man in Potsdam sehen. Doch tut sie das ohne Kopfball- und Laufduelle. Potsdam unterbindet das Spiel durch frühes Pressing und gibt dem Gegner keine Gelegenheit zum Konter.
    Dadurch kann sich die Hintermannschaft in Formation bringen und die Laufwege zugestellt werden. Hanebeck braucht also gar keine Lauf- und Kopfballduelle machen, wenn das Team darauf ausgerichtet ist!

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  • waiiy sagt:

    @Andreas: Tabea Kemme ist nicht durch Zufall Kapitänin in Potsdam geworden. Sie ist seit langer Zeit unter der Führung von Bernd Schröder tätig und sie ist meines Erachtens nach auch genau so geworden, wie er sie geformt hat und entwickelt sich auch noch weiter. Wer sie im Interview erlebt, weiß, dass sie auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Mag sein, dass ihre Trainingsleistungen beim letzten Mal dazu geführt haben, dass sie in der N11 nicht eingesetzt und jetzt nicht nominiert wurde. Aber so, wie ich Tabbi kenne, ist genau der Grund der abwegigste bei einer Spielerin, die immer 100% gibt. Aber erst einmal darf man von den Aussagen, die ja sowohl Silvia Neid getätigt also auch Bernd Schröder bestätigt haben, ausgehen.

    waiiy

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  • karl sagt:

    Ok Leute , das mit dem entfernen war ungluecklich ausgedrueckt, aber es wird sicher schwer 10 anderen Spielerinnen zu erklaeren warum sie fuer eine Spielerin mitlaufen muessen. Das kann eben nur Schroeder erfolgreich durchziehen.
    @sheldon: Du schreibst: „Schröder kann sie so einsetzen und so aufeinander abstimmen, dass die Mitspielerinnen die Schwächen der einzelnen Spielerin auffangen und so als Team funktionieren.“
    Da stimme ich dir zu , Schroeder kann das , und wer noch?

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  • Sheldon sagt:

    @karl: Deine Frage ist tricky und das weißt du auch^^ Ehrlich gesagt, sehe ich trotz der wirklich guten Trainer in Essen, Duisburg, Wolfsburg, Bad Neuenahr, Freiburg und Gütersloh zur Zeit keinen, der das auf dem Niveau einer Nationalelf kann.

    Dennoch bin ich überzeugt, dass es Trainer gibt, die das können, und wenn man sie wieder aus dem Männerbereich holen muss.

    Es geht hier allerdings nicht darum, eine Spielerin zu bevorzugen. Es geht hier darum, dass es gar nicht zu Laufduellen im Zentrum kommt, sondern dass die Gegnerinnen ausgebremst wird, damit nunmal Hanebeck im Zweikampf ihre Stärken ausspielen kann.
    Hanebeck läuft ja, nur zieht sie im Sprintduell normalerweise den Kürzeren. Wenn der Trainer sieht, dass die Gegnerin schneller ist als Hanebeck, dann sollte es doch darum gehen, die Spielweise der Gegnerinnen so zu beeinträchtigen, dass sie daraus keinen Vorteil ziehen können.

    Jeder sollte nunmal so eingesetzt werden, dass seine Stärken zum Vorschein kommen. Eine Hanebeck kann nunmal super Standards schlagen, die Bälle verteilen, Tore vorbereiten. Da liegt ihre Genialität. Eine Bianca Schmidt hat ihre Stärken im Sprint, sie gewinnt jedes Laufduell. Das bedeutet, man muss sie mit Steilpässen beim Konter einsetzen, muss defensiv hochstehen und es nicht zum 1 gegen 1 kommen lassen, sondern den Gegner selbst zu lange Pässen und Kontern über Schmidts Seite zwingen.

    So wird nunmal jede Spielerin ihren Fähigkeiten entsprechend verpflichtet und eingesetzt!

    Es soll mir keiner erzählen, dass man in der N11 das nicht kann. Da kann man jederzeit auf die bestausgebildetsten Spielerinnen weltweit zurückgreifen, da muss man nur in bsschen puzzlen, wer zu wem passt!

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  • Detlef sagt:

    @Andreas,
    wo steht denn geschrieben, daß TABEA sich im Training nicht genug „reinhängt“???
    Ich habe lediglich gelesen (und das hat Bernd Schröder auf der PK so bestätigt), daß Frau Bundesgöttin mit ihren Trainingsleistungen nicht zufrieden war!!!

    Aber das ist ein großer Unterschied, ob sich eine Spielerin hängen läßt, und im Training nur so nebenher läuft, oder ob sie alles gibt, aber die Erwartungen trotzdem nicht erfüllt!!!

    Ich glaube im Leben nicht, daß sich TABEA bei der Natio irgend welche Auszeiten gegönnt hat!!!
    So etwas gibt es in Potsdam nicht, und Schröder hätte TUBBY auch nicht zur Kapitänin gemacht, wenn sie ein schlechtes Beispiel im Training wär!!!

    Also bitte nenne mal die Quelle, wo gestanden hat, daß sich TABEA im Training nicht genug reingehängt hat!!!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    I now believe that Patti Hanebeck should be the number 10 for the N11.
    There is no logical alternative.

    The interplay between 9 and 10 needs to be assessed and developed.
    Who plays at 9? that becomes the next problem.
    Inka Grings or Conny Pohlers would be the ideal partner for Patti – but both are retired/forgotten.

    So then it is Celia or Poppi – which then creates more pressure on Patti as a new N11 player.
    The Euro qualifying games were the ideal opportunity to experiment with different players, combinations and systems.
    Unfortunately, the opportunity was not taken. That was a big mistake.

    I worry about the two games in USA.
    Two defeats and then it all becomes a big crisis.

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  • FFFan sagt:

    @ melli:
    „wo waren bzw. sind denn bitte die mengen gleichwertiger spielerinnen?“

    Die Aussage von Karl bezog sich in erster Linie auf die Situation vor der U20-WM 2006. Tatsächlich hatten wir damals mit Okoyino da Mbabi, Bajramaj, Laudehr, Goeßling und Keßler ein überragend besetztes Mittelfeld, das jedoch, wie sich während des Turniers herausstellte, die Mängel davor und dahinter auch nicht kompensieren konnte. Deutschland schied im Viertelfinale aus.

    @ Sheldon:
    „Wen hat man denn gleichwertiges? Bajramaj fällt aus, Marozsan ist noch nicht soweit, diese Position zu übernehmen.“

    Von welcher Position sprechen wir hier überhaupt? Die Rolle einer klassischen Spielmacherin ‚hinter den Spitzen‘, die Patricia Hanebeck bei Turbine Potsdam ausfüllt, gibt es im Spielsystem der Nationalmannschaft ja in dieser Form nicht; und als ‚hängende Spitze‘ oder auf der ‚Doppel-Sechs‘ könnte sie ihre Stärken nicht in dem Maße zur Geltung bringen.
    Ihre Nichtnominierung hat also primär sportliche Gründe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alten ‚Kamellen‘ heute noch eine große Rolle spielen, da man ‚Patti‘ zubilligen muss, dass sie in den letzten sechs Jahren als Persönlichkeit gereift ist. Außerdem unterschätzt ihr alle Silvia Neid! Sie hat Bresonik in die Nationalmannschaft zurückgeholt, die beim DFB jahrelang ‚persona non grata‘ war. Sie hat Grings wieder den Weg ins Nationalteam geebnet, als sich alle Experten sicher waren, dass das ‚Tischtuch‘ zwischen den beiden endgültig zerschnitten ist. Und sie hat nach sechseinhalb Jahren Odebrecht wieder nominiert, was auch keiner für möglich gehalten hat, nachdem diese während der WM 2011 in ihrer SportBild-Kolumne Mannschaft und Trainerin schonungslos kritisiert hatte. Die Bundestrainerin würde keine Sekunde zögern, Hanebeck zu berufen, wenn sie sich davon im Hinblick auf die Europameisterschaft etwas verspräche!

    @ Andreas:
    „Wenn sie [T.Kemme] sich dann aber im Training nicht richtig reinhängt, hat sie selbst schuld, wenn sie nicht wieder berücksichtigt wird.

    Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Kemme sich im Training nicht richtig angestrengt habe? Gerade bei ihr kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen! Sie ist im übrigen auch nicht für alle Zeiten aus der Auswahl „verbannt“ worden, sondern hat es eben diesmal nicht in den Kader geschafft. Dafür bekommen jetzt mit Verena Faißt und Leonie Maier zwei andere Außenverteidigerinnen die Chance, sich zu zeigen, und am Ende wird man sehen, wer den besten Eindruck hinterlässt.

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  • Andreas sagt:

    @FFFan: OK, das war eine Interpretation des Gesagten. Es hieß, sie hätte im Trainig nicht überzeugt, daraus habe ich geschlossen, dass sie sich nicht reingehängt hat. Vielleicht war sie auch einfach nicht gut genug. Auch dann darf sie sich nicht wundern, nicht erneut nominiert zu werden, zumal es ja wie von Dir geschrieben auch Konkurrenz auf ihrer Position gibt. Natürlich sollte sie weiter die Chance haben, sich durch gute Leistungen in der Liga auch für die N11 anzubieten.

    Das Problem mit einer Spielerin wie Hanebeck scheint doch zu sein, dass sie in einem System wie in Potsdam glänzen kann, weil Schröder ja auch jahrelang Zeit, solch ein System, wie von Sheldon hier immer wieder geschildert zu erarbeiten. Das ist doch aber auf die Nationalmannschaft gar nicht übertgragbar, wo man nur alle paar Monate mal zusammenkommt. Man kann doch dort nicht ein System um eine einzelne Spielerin herumbauen, damit deren Stärken zur Geltung kommen und die Schwächen nicht auffallen. Das ist einfach nicht möglich.

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  • waiiy sagt:

    @Andreas: Da hast Du vollkommen Recht. Aber man muss bedenken, dass es vorher nahezu unvorstellbar war, dass Schröder eine Spielerin einsetzt, die zwar genial ist, aber ihre Stärken nicht im Läuferischen hat. Bei Turbine waren und sind (mit Ausnahme Hanebeck) alle darauf ausgerichtet, schnell und ausdauernd zu sein. Und dann wird Patti verpflichtet und Schröder stellt sich hin, dass sie seine Wunschspielerin ist und dass er genau diese Qualitäten sucht und sie nicht verändern will. Mein Gedanke war damals, dass er ihr ordentlich Beine machen wird. Das war aber nicht der Fall. Er hat sie so gelassen, wie sie ist und ihre Stärken verbessert. Davor habe ich großen Respekt, weil ein weit über 70-jähriger, der immer (wohl zu Recht) als sehr verkauzt verschriener Trainer es geschafft hat, sein System völlig zu ändern, weil er die gewünschte Spielerin gefunden hat.

    Und das ist wirklich traurig, dass es in der N11 nicht möglich ist, das auch zutun, obwohl zuletzt genau diese Genialität gefehlt hat. Wenn man ehrlich ist, könnte Marozsan ähnlich wie Patti spielen, wenn man sie lassen würde. Das hieße aber, dass man das System nach ihr ausrichten und sie vor körperlicher Überanstrengung schützen müsste. Und wenn dann Silvia Neid noch über ihren Schatten springen könnte, hätte sie mit Maro und Patti 2 Spielmacherinnen dieser Qualität, die man nach Tagesform aufstellen könnte.

    Dann würde übrigens niemand (auch ich nicht) mehr über den Fitnesszustand von Marozsan diskutieren…

    waiiy

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  • wrack sagt:

    @ waiiy zu Tabea Kemme: „Wer sie im Interview erlebt, weiß, dass sie auch kein Blatt vor den Mund nimmt.“
    Irgendein Nationaltrainer hat einmal gesagt, seine Spieler sollen spielen können, nicht quatschen 🙂
    DEINE Einschätzung von Kemme wäre doch ein Argument gegen ihren Einsatz in der Natio. Von deutschen Nationalspielerinnen erwartet man doch eben nicht, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen. Vielmehr sollen sie entweder frech, aber harmlos sein oder seriös, dann aber politisch korrekt. Öffentlichkeitsarbeit ist inzwischen eines der wichtigsten Auswahlkriterium bei Nationalspielern in allen Sportarten. Wenn da eine so quatscht wie es ihr gerade passt, vielleicht sogar noch durch öffentliche Kritik die Autorität des Trainers schwächt, dann ist das heute ein absolutes No Go. Jedenfalls erschwert es die Arbeit in der Natio erheblich. Im Medienzeitalter, in der der Athlet als sportlicher Repräsentant seines Landes unter der Kamera-Lupe ist, ist es ja sogar wichtig, mit wem du privat verkehrst.
    Übrigens bin ich sicher, dass die in Potsdam agierenden Spielerinnen keinen negativen Kommentar über ihren Trainer rauslassen und genau so sicher bin ich, dass sie ihn nicht alle lieben.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Natürlich könnte Patricia Hanebeck in der N11 dieselbe Position spielen wie bei Potsdam, ja sogar noch ein Stück besser für sie.
    Zieht man die Außen hoch, dann hat man in der N11 wie bei Potsdam drei Spitzen.
    Defensiv ist sie dagegen besser als in Potsdam abgesichert, durch vier zentrale Spielerinnen, während auf den Außen nur zwei hoch spielende Außenverteidigerinnen stehen.

    Da ist sie keine hängende Spitze, sondern die tatsächliche „10“, wie sie Özil bei den Männern spielt oder Xavi in Spanien.

    @Andreas: Neid kann sich im Gegensatz zu Schröder allerdings aussuchen, wen sie will. Sie kann die Spielerinnen so ausbilden lassen, wie sie es haben will von den U-Trainerinnen (also schnelle Außenspielerinnen sowie zweikampfstarke und technisch versierte Zentrumsspielerinnen (DM,IV)) und sie kann sich ihren Kader nach ihrem Interesse zusammenschustern. Sie hat die freie Auswahl, was das anbelangt.
    Niemand kann mir sagen, dass wir die passenden Spielerinnen nicht hätten, Mittag und Bajramaj erfüllen den Job der schnellen Stürmerinnen, Keßler und Odebrecht der zweikampfstarken und technisch überragenden Mittelfeldspielerinnen, mit Schmidt hat man zumindest eine schnelle Außenverteidigerin.

    Wenn man es wollte, könnte man die Qualitäten einer Keßler und einer Hanebeck zusammen überragend ausnutzen. Doch ich sehe den Willen nicht, auch nur einer der Spielmacherinnen unserer Champions League-Teilnehmer überhaupt in den Kader zu holen. Da müssen sich erst Laudehr, Kulig, Marozsan, Bresonik usw. verletzen, bevor Neid überhaupt mal einen Gedanken daran verschwendet, ihren Kader ein bisschen umzustrukturieren. Hat man ja bei Pohlers 2011 gesehen. Das ist gegenüber dem Vermögen dieser Spielerinnen, dass sie jede Woche zweimal abrufen können, einfach entwürdigend.

    Da sollte man sich nicht wundern, wenn bald Talente mit Migrationshintergrund sich entscheiden, lieber im Ausland zu spielen als in Deutschland zu versauern!

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Ja.

    Aber ich denke, Du verkennst Schröder in dem Punkt. Er mag Reibung und umgibt sich mit Spielerinnen, die auch das Wort erheben. Lira war und ist da ein gutes Beispiel, wo es zwar eskaliert ist beim Wechsel, wo aber Schröder auch mittlerweile längst wieder die Hand gereicht hat. Die Begrüßung der Beiden, wenn Frankfurt gegen Potsdam spielt, spricht da Bände. Sie ist immer sehr herzlich.

    Dass man nach außen nichts Böses und Trainer oder andere Spielerinnen sagt, ist professionell und sollte überall so sein. Dass man den Trainer nicht lieben soll/muss, ist auch klar (auch Schröder). Aber Kemme mag Schröder schon sehr. Das wurde bei ihrem vorletzten Auftritt (als sie im Frühjahr verletzt war) bei „Turbine zum Anfassen“ deutlich. Sie kommt mit seiner Art sehr gut zurecht.

    waiiy

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  • Holle sagt:

    @wrack Um Liebe geht es in diesem Fall auch gar nicht 😉 sondern um Respekt und das Anerkennen von Autorität und fachlicher Kompetenz.

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Ich bin ja auch dafür, dass man Spielerinnen, die in der Liga überragend spielen durchaus nominieren sollte. Ich wünschte auch, dass die Bundestrainerin da mal mehr Mut für Neues hätte. Das sollten aber dann auch Spielerinnen sein, die schon länger auf einem hohen Niveau spielen, was ja für die hier oft gennanten Keßler und Hanebeck zutrifft. Sie braucht aber für die Nationalmannschaft halt auch eine gewisse Konstanz und ein eher festes System. Insofern habe ich Verständnis, dass es ein gewisses Gerüst an Stammspielerinnen gibt. Man darf ja trotz allem nicht vergessen, dass sie nach der WM durchaus offen für neue Spielerinnen oder Rückkehrer gewesen ist. Aufgrund der Ergebnisse in der EM-Qualifikation gab es zu noch mehr radikaler Veränderung keinen Anlass. Aber warten wir doch mal ab, wie die beiden Spiele gegen die USA laufen. Wenn ihr mit Eurer Meinung recht habt, dass die Stammelf eigentlich nur eine B-Elf ist, dann dürften die beiden Partien und auch das Spiel gegen Frankreich keinen guten Ausgang nehmen und dann werden sicher noch mehr Veränderungen kommen. Wenn nicht, hat SN vielleicht ja doch nicht ganz unrecht mit ihrer Nominierungspolitik. Warten wir es mal ab.

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  • wrack sagt:

    @ Holle: „Um Liebe geht es in diesem Fall auch gar nicht…“

    Schade 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Gegen USA könnte es sogar reichen, obwohl ich die deutsche Eckenanfälligkeit gegen Wambach sehr dramatisch sehe. Gegen Frankreich wird es aber mal locker ein 3:0, 4:0 geben… leider!

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon : „Gegen USA könnte es sogar reichen, obwohl ich die deutsche Eckenanfälligkeit gegen Wambach sehr dramatisch sehe. Gegen Frankreich wird es aber mal locker ein 3:0, 4:0 geben…“

    Irgendwie beruhigt mich deine Vorhersage aber nicht. Ich halte Frankreich für stärker, als das bei Deutschland eine Null stehen könnte, aber das Spieldatum ist ja noch einige Zeit hin. In den Spielen gegen die USA halte ich so ziemlich alles für gleich wahrscheinlich. Daheim sind die Amerikanerinnen – zumal gegen den alten Rivalen Deutschland – eine Macht. Ich denke, ein deutscher Sieg bzw. 3 Gummipunkte wären schon sehr zufriedenstellend, mehr würde mich echt euphorisieren.

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  • Andreas sagt:

    Falls Du das 3:0 oder 4:0 für Frankreich meinst, da würde ich dagegen wetten. Vielleicht erwartest Du ja wieder so einen Kantersieg wie von Jusivy gegen Zürich (sorry, aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen). Aber hej in 1 1/2 Monaten haben wir die Antwort.

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  • Richard Murray sagt:

    If Hanebeck’s free kicks remain as potent and goal getting I think she will have earned the number 10 jersey

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  • DAWIDenko sagt:

    Mal sehen, wie es wird gegen Frankreich.

    Sie haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Allerdings muss man hier Unterscheiden zwischen Frankreich und Olympique Lyon!

    Lyon ist eine absolute Siegermannschaft. Das ist die französische Nationalmannschaft bisher „noch“ schuldig geblieben.
    Für den ganz großen Erfolg reichte es bislang noch nicht, wenn man an WM und Olympia denkt. Im Vorfeld vor Olympia gewann man zwar ein Testspiel gegen Japan. Dafür verlor man dann bei der Revanche im Turnier. Den Cyprus-Cup gewannnen sie zwar, aber die Top-Teams spielten zeitglich beim Algarve-Cup.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Das 3:0 bzw. 4:0 war natürlich für Frankreich gemeint. Es kommt natürlich immer auf die Fähigkeiten der Trainer an. Stellt Neid vernünftig auf und experimentiert Bini, dann kann das natürlich auch nen Sieg für Deutschland werden.

    Doch ich gehe davon nicht aus. Zwischen Frankreich und Lyon würde ich nicht unbedingt unterscheiden, denn de facto ist das dasselbe. 12 Nationalspielerinnen sind von Lyon, dazu könnte Laetitia Tonazzi ihr Comeback geben.
    Lediglich Thiney, Delie und Soubeyrand haben ne Chance auf die Startelf, dagegen könnte Frankreich ne ganze 1. Elf aus Lyon aufstellen.

    Stellt Bini vernünftig auf, dann kann das richtig […] ausgehen für Deutschland


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Meine Frage war natürlich nur rhetorischer Natur. Ich hatte das schon so verstanden. Trotzdem halte ich da dagegen.

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: „Zwischen Frankreich und Lyon würde ich nicht unbedingt unterscheiden, denn de facto ist das dasselbe.“

    Zitat aus dem Blog:
    „Nun unterlag der Vize-Meister auf eigenem Platz Lyon deutlich mit 0:4. Allein drei Treffer gingen auf das Konto der Schwedin Lotta Schelin (17., 69., 79.)…“

    De Facto ist es das NICHT.

    „Lediglich Thiney, Delie und Soubeyrand haben ne Chance auf die Startelf, dagegen könnte Frankreich ne ganze 1. Elf aus Lyon aufstellen.“

    Na und. Wir könnten eine ganze Natio allein aus Potsdam aufstellen. So what ? 🙂

    PS: Ich meinte damit natürlich, wir könnten ’ne ganze Nationalelf aus Frankfurt aufstellen. Oder aus Gütersloh. Oder aus Bad Neuenahr. Oder aus Essen.. Wir KÖNNTEN… Aber wir tun es nicht, ätsch ! 😉

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Nur, dass Lyon CL-Sieger ist und das nicht ohne Grund. Und diese Spielerinnen spielen auch in der N11 gut (gegen Schweden bei Olympia standen 8 Lyon-Spielerinnen in der Startelf, 2 wurden eingewechselt).

    Wir könnten uns das erlauben, nämlich mit einer fast kompletten 1. Elf aus Wolfsburg (lässt du Jakabfi weg). Das ist schon allein wegen der Nichtnominierung von Vetterlein, Henning und Keßler gar nicht möglich.

    Außerdem lässt sich sagen, dass Schelin von Laetitia Tonazzi mehr als gut vertreten wurde, die auch eine Alternative für die N11 wäre.

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  • Richard Murray sagt:

    @Davydenko,
    In terms of NAtional sides, something tells me this is france’s time. If you consider the last world cup and Olympics, France had the strongest side of UEFA clubs. I think Germany are going through a transition in clubs and for country.

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  • laasee sagt:

    @Jennifer

    You write the truth.

    Last Saturday the game between Juvisy v Lyon was on Eurosport TV France.
    More games from the French league will be broadcast this season.
    Even in the UK some WSL games are broadcast live on ESPN.

    The Buli only has internet DFB-TV.

    Something is wrong!

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  • Richard Murray sagt:

    @laasee
    Eurosport is not available everywhere, all it takes is an internet connection and you can see dfb-tv. I find the games on dfb-tv better than being forced to view streamed french and british games.
    We all just need to get the word out more to view women’s matches

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  • laasee sagt:

    @Richard Murray

    Yes, the quality of the DFB-tv livesteam is good.
    However, watching on TV is even better.

    TV broadcast is the best way to advertise FF.

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  • @laasee
    But not every one will be privy to German television outside of Germany and those feed things are poor. I dont mind TV if the online feed can remain

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  • laasee sagt:

    @Richard Murray

    The important factor is that the people in Germany are able to watch Buli games on TV.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Das wird schon noch kommen. Übrigens gab es das sogar schon. RBB und HR haben schon öfter ganze Livespiele von Frankfurt oder Potsdam gezeigt. Insofern nicht viel meckern, sondern einfach mal den Dingen ihren Lauf lassen!

    Steter Tropfen höhlt den Stein!

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  • DAWIDenko sagt:

    @ Richard Murray:

    The development of the France-team is amazing during the last years.
    Now France belongs to the best women-nationalteams, like the USA, Japan and still Germany. Now they are much better than Sweden, England or Brasil. French has overtaken those three teams in the last years.
    But the crucial differnce between France and Olympique Lyon is, that Lyon is the best team in european womensoccer. They are extra class.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Buli needs a national TV broadcast.
    A TV contract for the Buli.
    That gives FF massive exposure and also additional money.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Wieso???

    Mal meine Meinung dazu: Lass doch den FF denselben Weg wie Hockey. Damit zufrieden sein, eine Randsportart zu sein, das aber auf hohem Niveau.
    Kennst du etwa den Krefelder HC? Wahrscheinlich nicht. Würde ich auch nicht, wenn ich nicht nen Kumpel in Krefeld hätte?
    Und dennoch ist dieser Club sowohl international als auch national sehr erfolgreich.

    Aber hört man etwas von ihm? Nein! Und das ist auch ganz gewollt so. Denn wenn du eine Randsportart bleibst, dann hast du eben vieles nicht: Eben nicht viele Zuschauer, aber auch keine pöbelnden Fans und keinen derartigen Erfolgsdruck.

    Wieso immer das Streben nach Millionen Einschaltquoten und massenmedialer Aufmerksamkeit? Man sollte sich mit dem zufrieden geben, was man ist und was man hat!

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  • Richard Murray sagt:

    @laasee
    FF does need a tv contract but I hope dfb-tv can be retained with that tv contract, that is my point. Why can’t we have both? Women’s soccer needs exposure, it needs people to see it, not just in Germany but outside of Germany. And, Germany’s teams are some of the best in the world. Personally, outside of perhaps France, Germany is number 1 as a league. So, FF can be a great display for women’s soccer in general to many places in the world where women’s soccer isnt viewed highly. But, most places outside Germany will not be able to see games with the t.v. contract.
    how about this, Inside Germany , a tv contract, outside germany a dfb-tv feed, what say you?

    @sheldon, yes we must have patience

    @davydenko
    you are right. Lyon is the best club team in the world. Two back to back UEFAWCL. France in Europe is the first team or the second team behind Germany or Sweden, but not both. Germany/France, Sweden, Italy/Spain are the top 5 in Europe. But, only Germany and France have truly top leagues.

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  • laasee sagt:

    „Wieso immer das Streben nach Millionen Einschaltquoten und massenmedialer Aufmerksamkeit? Man sollte sich mit dem zufrieden geben, was man ist und was man hat!“

    Girls deserve the same opportunities as boys – in football, in hockey, in life!!

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  • @laasee
    I agree and the opportunities are growing, you must admit, womens professional soccer looks better than it did ten years ago

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Das wird nie passieren. Und schon gar nicht im Sport!

    Bestes Beispiel: Wer ist die 100m-Olympiasiegerin der Frauen? Ich wette, hier wird es kaum einer wissen. Dagegen weiß jeder, wer bei den 100 Metern der Männer bei Olympia gewonnen hat: Usain Bolt! Und seine Herausforderer Tyson Gay, Asafa Powell und Yohan Blake sind auch bekannt.
    Und obwohl das Frauenfinale sogar zu einer günstigeren Zeit lag (Samstag 22:55, Männer Sonntag 22:55), wette ich mit dir, dass das Männerfinale eine sehr viel höhere Einschaltquote hatte.

    Diese Sportart hatte jetzt fast 120 Jahre Zeit, für Gleichberechtigung zu schaffen. Dennoch ist das 100 m Männerfinale der Höhepunkt, nach das 100 m Frauenfinale (das nur eine Randerscheinung ist, kein Mensch hat vorher über einen Zweikampf Fraser-Pryce gegen Jeter oder Campbell-Brown gesprochen).

    Wieso ist das so? Ein ganz klarer Fall: Weil der Weltrekord bei den Männern bei 9,58s und bei den Frauen bei 10,49s liegt. Will heißen: Wenn du die schnellsten Menschen der Welt sehen willst, musst du zu den Männern gucken. Dort siehst du einen Usain Bolt und du weißt: Schneller als in diesem Moment ist noch nie ein Mensch auf dieser Welt gelaufen. Mit der Siegzeit bei den Frauen liegt diese Frau vielleicht, wenn sie gut ist, unter den 1000 besten Zeiten, die jemals gelaufen wurden.

    Männer sind nunmal in der Lage, höhere sportliche Leistungen zu bringen. So gibt es nur einen Weltrekord in Leichtathletik und Schwimmen, bei dem die Frau besser war als der Mann und dieser besteht im Diskuswerfen (da beide Weltrekorde allerdings von Sportlern der damaligen DDR erzielt wurden und man heute über die Dopingpraktiken dort Bescheid weiß, ist es fraglich, inwieweit die Weiten überhaupt sportliche Aussagekraft haben).

    So ist es auch beim Fußball. Auch hier stellt der Kenner in der Qualität noch erhebliche Unterschiede fest. Für viele ist genau das eben ein Grund, keinen FF zu schauen, sondern beim MF zu bleiben. Mir macht das persönlich gar nix, weil ich es liebe, einer Sportart beim Wachsen und Entwickeln zuzuschauen. Doch den Gedanken, dass FF mal ein ähnlich starkes Publikum haben wird wie der MF, teile ich nicht, er ist für mich eine Utopie und wird niemals Realität werden, weil nunmal immer Klassenunterschiede zwischen MF und FF bestehen bleiben werden!

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  • laasee sagt:

    „Ein ganz klarer Fall: Weil der Weltrekord bei den Männern bei 9,58s und bei den Frauen bei 10,49s liegt. Will heißen: Wenn du die schnellsten Menschen der Welt sehen willst, musst du zu den Männern gucken.“

    Based on that logic – Inka Grings should receive more money than Mario Gomez.

    Active players – Inka has scored the most Buli goals (316) than all the boys but does not get the same media attention (or money) as the top 1,000 male players in Germany.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon:

    „So gibt es nur einen Weltrekord in Leichtathletik und Schwimmen, bei dem die Frau besser war als der Mann und dieser besteht im Diskuswerfen (da beide Weltrekorde allerdings von Sportlern der damaligen DDR erzielt wurden und man heute über die Dopingpraktiken dort Bescheid weiß, ist es fraglich, inwieweit die Weiten überhaupt sportliche Aussagekraft haben).“

    Kunststück: Der Diskus bei den Frauen wiegt auch nur die Hälfte. 1 Kilo bei den Frauen, 2 Kilo bei den Männern.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verkennst die Lage. Dass Grings soviele Tore erzielt hat, liegt nur daran, dass das Niveau derart abfällt.

    Doch lass Grings mal bei den Männern mitspielen. Die kommt nicht weiter als Bezirksliga, maximal Landesliga. Und dort wird sie auch keine solchen Torquoten haben, sondern vielleicht 10-12 pro Jahr. Und dann relativiert sich das Ganze. Da gehört sie dann nicht mehr zu den Topspielerin der Welt, sondern ist eine von vielen Durchschnittsspielerinnen.

    @Markus: Danke für die Info.

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  • Richard Murray sagt:

    @laasee
    great comeback:)

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Please be consistent with your argument.

    You state that men run 9.58 and women run 10.49 and so that gives men the right to have the media (money) monopoly.

    Then because a girl scores more goals that men you do not want to apply the same logic.

    Also, Inka Grings and Conny Pohlers as goal scorers are a better advertisement for football than Mario Gomez and Kevin Kuranyi.
    However, Gomez and Kuranyi get the media attention (and money) simply because of the male dominance of media, TV, politics, society, etc.
    The girls are not allowed to operate on a level playing field. That is the real problem.

    Also, if you want to compare statistics between the sexes then look at this :-

    Inka has a Buli tor pro spiel of 1.42
    Gerd Muller has a Buli tor pro spiel of 0.85
    Gomez has a Buli tor pro spiel of 0.59
    Kuranyi has a Buli tor pro spiel of 0.43

    I think that only Birgit Prinz (1.09) and Conny Pohlers (1.07) have a Buli record better than 1 tor pro spiel ratio.

    Statistically, that puts matters into perspective.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verstehst es nicht, oder? Zunächst einmal hat hier keine Sportart irgendein Recht einzufordern. Rechte gibt es im Leistungssport nicht, Rechte gibt es in der Wirtschaft nicht! Wirtschaft ist nicht fair, Wirtschaft ist knallhart. Der „American Dream“ endete für viele in einem Desaster, weil sie genau mit dieser Einstellung dahingegangen sind und einfach zu weich für dieses Land waren.

    Es gibt ein zwei gute Beispiele, dass das veranschaulichen: Zunächst einmal bin ich wieder bei den Läufern. In diesem Jahr gab es bei den Männern einen Dreikampf (Bolt, Blake, Gay), bei den Frauen gab es aber auf derselben Strecke sogar einen Vierkampf (Felix, Fraser-Pryce, Jeter, Campbell-Brown). Dennoch schien das Finale der Männer spannender zu sein, obwohl das Frauenfinale deutlich enger war als das Männerfinale (6/100s zwischen 1 und 3 16/100s zwischen 1 und 3).

    Selbst wenn bei den Frauen auf 1 bis 3 Frauen aus Jamaica liegen, zählt das alles nichts, wenn ein US-Amerikaner Bolt und Blake den 1. Platz wegnimmt.
    Ähnliches gilt für die Langstrecken zwischen Äthiopien und Kenia.
    So sieht es nunmal aus!

    Das krasseste Beispiel ist aber mit ganz großer Sicherheit der Frauenradsport. Zunächst einmal die Frage: Hat man im Frauenradsport je etwas von Doping gehört? Nein! Dort spielt Doping nicht wirklich eine große Rolle. Dennoch steckt er genau in dieser Schiene mit drin, weil er nunmal durch die Brille des Männerradsports gesehen wird. Doch niemand weiß, dass deutsche Radsportlerinnen JAHRELANG die Nummer 1 in ihrer Szene waren: Judith Arndt, Hanka Kupfernagel, Trixi Worrack, Ina Teutenberg, Claudia Häusler, diese Fahrerinnen haben jahrelang den Radsport bestimmt, weit über die Dopingvorfälle eines Jan Ullrichs und Erik Zabels hinaus. Aber gab es jemals eine Live-Berichterstattung außerhalb der olympischen Spiele? Nein! Wieso? Weil der Frauenradsport einfach keine Lobby hat, genau wie der Frauenfußball!

    Zurück zu Inka Grings: Es nützt nichts, bei den Frauen in Reihe Erfolge zu haben (wie die deutschen Radsportlerinnen und die jamaikanischen und amerikanischen Läuferinnen), wenn du bei den Männern nur in der Kreisklasse spielen würdest. Grings‘ Tore bei den Frauen sind alle nichts wert, weil sie nicht unter vergleichbaren Umständen wie bei den Männern erzielt wurden.

    Lass Grings bei den Männern in der Bundesliga auch nur eine Saison spielen, sie würde kein einziges Tor erzielen, weil das Spiel für sie viel zu schnell und zu körperbetont wäre. Bevor sie den Ball hätte, wäre er schon wieder weg!

    Wenn du heute als Frau Karriere machen willst, musst du bestimmte Rahmenbedingungen vorfinden. Zunächst einmal musst du in einer Sportart aktiv sein, in der das eigene Land bei den Männern schon lange keine Erfolge mehr gefeiert hat, denn dann wird die Sportart automatisch zu einer Frauensportart. Oder du musst bei den Männern aktiv sein wie Meredith Michaels-Beerbaum.
    Dann musst du eine enorm gute Backgroundstory mitbringen, um die Sportart vermarkten zu können. Du musst mit den Medien umgehen können und einzigartige Erfolge feiern können.

    Ich sehe zur Zeit nur eine Athletin, die es geschafft hat, die wirklich alles mitgebracht hat, und das ist Magdalena Neuner.
    In ihrer Sportart haben seit langem Ole Einar Björndalen und Raphael Poiree die Männer regiert. Sven Fischer und Michael Greis waren die Einzigen, die die deutsche Fahne noch auf Halbmast hochgehalten haben.
    Dann war sie dieses kleine Mädel aus Wallgau, die schon immer eigentlich für den Biathlonsport gelebt hat, die gerne häkelt, aber auch Heavy Metal hört. Sie konnte umgehen mit den Medien wie keine Zweite und ist mehrfache Weltmeisterin, mehrfache Olympiasiegerin und mehrfache Weltcupsiegerin geworden, auf dem Weg, alle Rekorde im Damenbiathlon, die es jemals gab, zu knacken.

    Das alles kann und konnte man im FF NICHT! Als die Frauen zum ersten Mal Weltmeister wurden, waren die Männer gerade Vizeweltmeister geworden und die deutschen Clubs standen in vorherigen Saison in beiden Finals.
    Bei dem zweiten WM-Sieg 2007 war kurz zuvor die WM der Männer im eigenen Land gewesen, die trotz 3. Platz ein riesiger Erfolg war. Männerfußball hatte also trotz der EMs 2000 und 2004 nach wie vor Erfolge und spielte sehr gut im Konzert der Großen mit.
    Seit der WM 2011 hat sich die Situation nochmals verschlechtert, denn die Frauen haben es vergeigt, während die Männer wieder 3. geworden sind mit einzigartigen Fußball, in der Bundesliga ein furioser Zweikampf zwischen Bayern und Dortmund stattfand und Schalke in der Champions League mit einem legendären Viertelfinale gegen Inter Mailand (5:2-Sieg in Mailand) das Halbfinale der CL erreichte.

    Eine besondere Hintergrundgeschichte haben nur wenige der Nationalspielerinnen, sie sind eigentlich alle vorgetaktet und ohne jegliche Besonderheit. Mit den Medien können sie auch nicht umgehen, wie die WM 2011 gezeigt hat, wo keine der Athletinnen es tatsächlich vermochte, mit den Medien zu spielen.
    Und Erfolge können viele Spielerinnen zwar aufweisen, auch atemberaubende, aber eine Inka Grings beispielsweise kann das nicht. Mehr als eine Meisterschaft, 3 DFB-Pokalsiegen, 2 Europameisterschaften und 1 UEFA Champions League ist nicht drin. Kein Olympiasieg, keine Weltmeisterschaft.

    Die Einzige, die diese Rolle tatsächlich hätte einnehmen können, wäre Lira gewesen. Da wurde tatsächlich alles getan. Hervorragende Vorgeschichte als Flüchtling, super Erfolge, ein Star, den es bei den Männern so nicht gab (bis Özil).
    Doch da hat man es einfach übertrieben. Ihr Wechsel nach Frankfurt, der Druck, dem sie ausgesetzt wurde, die Überbeanspruchung ihrer Story, das alles war doch noch sehr amateurhaft und hat dem FF mehr geschadet als geholfen.

    Insofern hat der FF irgendwann vielleicht eine Chance.
    Aber dazu braucht es eine Spielerin a la Zidane, die eine gute Backgroundstory mitbringt, vernünftige PR-Berater, die Fähigkeit, mit Medien umzugehen und eine Katastrophe im Männersport a la Frankreich sowie große Erfolge im FF.

    Wenn das alles stimmt, dann könnte sich der FF eines Tages ähnlich etablieren wie der Frauenbiathlonsport!

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  • eisbär sagt:

    @ laasee

    Du ignorierst, dass Grings, Pohlers etc. inder Frauenbundesliga spielen/spielten und nicht in der gleichen Liga wie Gomez etc. Sheldon hat vollkommen Recht, wenn er sagt, dass das Leistungsniveau der Frauenfußballerinnen maximal für die Landesliga reicht. Du möchtest, dass die Frauen genau so viel verdienen wie die Männer, wegen der Gleichberechtigung? Das ist aber keine Gleichberechtigung, sondern Gleichmacherei. Wenn eine Frau sich in der Männerbundesliga durchsetzen würde, dann hätte sie es auch verdient, so viel wie ihre männlichen Kollegen zu verdienen, weil sie dann die gleiche Leistung erbringen würde. Wenn eine Frauenbundesligamannschaft auf dem Niveau einer Männerbundesligamannschaft wäre, dann hätten diese Frauen auch verdient, das gleiche Gehalt zu verdienen, wie ihre männlichen Kollegen. Gleichberechtigung bedeutet u.a. gleicher Lohn für gleiche Leistung auf demselben Niveau.

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  • laasee sagt:

    @eisbär

    I never wrote that there should be ‚equality pay‘ for footballers.
    I believe there should be FAIRNESS – that may result in boys getting more money than girls, or even girls getting more money than boys.

    The problem with football is the fact that it is totally controlled by males.
    Historically that has resulted in FF being banned.
    Today it results in MF getting all the money (TV) and the FF getting only pfennigs (in all countries).

    FF should have the same structures as MF.
    EM 2013 has only 12 teams – that is absurd.
    Buli season starts with some team playing 6, 5 and 4 games – that also is absurd.
    WSL has teams playing only 14 games in the season – that also is absurd.

    Having uniformity of structures and administration is not about equality but about fairness.

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  • laasee sagt:

    „Du ignorierst, dass Grings, Pohlers etc. inder Frauenbundesliga spielen/spielten und nicht in der gleichen Liga wie Gomez etc. Sheldon hat vollkommen Recht, wenn er sagt, dass das Leistungsniveau der Frauenfußballerinnen maximal für die Landesliga reicht.“

    I was stating the tor pro spiel difference between top FF players and top MF players.
    This was in response to the statitics of 9.58 and 10.49 for 100 metres in athletics.
    In athletics (as football) the sexes have to compete separately.
    Clearly, men run faster than women.
    However, if women were allowed to compete in mens 100 metres would the 10.49 time be improved?
    I think that it would.

    In football there is only one statistic that can be compared – goals scored.
    It is not realistic to think that men should be allowed to play in FF teams (psychical advantage, strength etc).
    However, there is no logical reasons to stop women playing in MF teams.

    The FF Buli is accepted as being the strongest league in FF.
    Inka Grings has a goal record that stands without comparison.
    Why can not she play in a MF team?
    The argument against is that MF defenders will be too strong for her.
    The counter argument is that she will be playing will better and more skilful players in her team.
    MF has now become a virtual non-contact sport and so it is physically much more suited to women playing.

    The same applies to Conny Pohlers, I only use Inka as an example because of her record.
    Inka and Conny would both score goals in MF because they have a natural (and unique talent) for scoring goals.

    It will never happen because MF does not want to embarrass itself.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du verdrehst die Realität. Die beiden Statistiken, die du vergleichst, verhalten sich Äpfel und Birnen.

    Die Tore sind innersportlich, da es hierbei auf die jeweilige Gegnerschaft ankommt. Die Zeiten sind über die sportlichen Grenzen hinaus relevant.

    Würdest du eine Liga aufstellen bei den Männern, die der der Frauen gleichkommt, dann würdest du jeweils auf Mannschaften aus Landesliga bis Kreisklasse (je nach Jahrgang) zurückgreifen. Keine Konkurrenz für Gomez, Pizza oder Huntelaar!

    Lass Grings bei den Männern mitspielen, von mir aus! Du hättest nie etwas von ihr gehört!
    Denn sie hätte irgendwo bei Castrop-Rauxel im Ruhrpott gespielt oder in der 3. Mannschaft vom MSV Duisburg mit mageren Torquoten, vielleicht aufgrund ihrer Bulligkeit nur als Abwehrspielerin.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Previously it was reported that Perugia wanted to sign Birgit Prinz – maybe for publicity reasons.

    The time will come when a FF player will actual play in the top level of MF – it is inevitable.

    MSV? – they have only scored 6 goals in 10 games.
    MSV need a goalgetter – male or female.

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