Bundesliga auch am Feiertag

Von am 2. Oktober 2012 – 22.49 Uhr 25 Kommentare

Aufgrund der Champions League werden am Mittwoch lediglich vier der sechs Paarungen des fünften Bundesligaspieltags ausgetragen. Dabei möchte der FCR 2001 Duisburg nach seiner Niederlage gegen den FSV Gütersloh nun gegen den zweiten Aufsteiger wieder in die Spur finden, denn bislang verlief der Saisonstart alles andere als nach Maß.

Der UEFA-Cup-Sieger von 2009 hat bislang erst drei Zähler auf dem Konto. „Vor dem Tor fehlte irgendwie die Entschlossenheit, und hinten haben wir leider ein paar Fehler gemacht, die brutal bestraft wurden“, kommentiert FCR-Spielerin Stefanie Weichelt die überraschende Niederlage beim FSV Gütersloh. Das soll sich gegen den VfL Sindelfingen ändern, doch auch der zweite Aufsteiger hat am Sonntag Selbstvertrauen getankt.

Jubel des FCR 2001 Duisburg

In Duisburg will man wieder Grund zur Freude haben. © Volker Nagraszus / girlsplay.de

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Duisburg will sich rehabilitieren
Trotz eines 0:2-Rückstandes kam der VfL gegen den SC Freiburg noch zu einem 3:2-Erfolg. Alle Sindelfinger Treffer fielen zwischen der 80. und 85. Minute. Die Mannschaft„ihr Herz in die Hand genommen und gezeigt, dass man mit Leidenschaft Berge versetzen kann“, lobte VfL-Trainer Niko Koutroubis sein Team nach den ersten Saisonpunkten. Genau diese Eigenschaften verlangt nun FCR-Trainer Marco Ketelaer: „Ich erwarte von meiner Mannschaft eine entschlossene Trotzreaktion; wir sind jetzt alle in der Pflicht, uns nach der bitteren Niederlage gegen den einen Aufsteiger vor eigenem Publikum gegen den anderen Aufsteiger mit einer überzeugenden Leistung zu rehabilitieren.“ Personell sei es möglich,  Lieke Martens „eine Pause zu gönnen“, im Tor könnte Ashlyn Harris ihr Debüt im FCR-Trikot geben.

Gütersloh erwartet Mammutaufgabe
Der FSV Gütersloh, der mit sechs Punkten aus drei Spielen einen überaus erfolgreichen Saisonstart gefeiert hat, reist zum 1. FFC Frankfurt. Die Partie wird ab 11 Uhr live auf DFB-TV übertragen. Die Frankfurterinnen sind in der klaren Favoritenrolle. Nach dem „turbulenten Spiel“ (FFC-Trainer Philipp Dahm) in Potsdam erwartet Dahm allerdings auch gegen den Aufsteiger volle Konzentration. „Wir wissen nicht erst nach der Niederlage in Essen, dass jeder Bundesligist mehr als 100 Prozent gegen uns abruft“. Auf Seiten der Ostwestfälinnen gibt man sich bescheiden. „An einen Punktgewinn will ich erst mal überhaupt nicht denken“, sagt FSV-Trainer Markus Graskamp. „Aber es ist doch ganz klar, dass wir uns zunächst auf die Defensive konzentrieren müssen. Selbst wenn wir in Rückstand geraten sollten, dürfen wir die Ordnung nicht verlieren.“

SGS reist nach Jena
Der FF USV Jena empfängt die SGS Essen, und unterschiedlicher hätten die Saisonstarts der beiden Teams nicht verlaufen können. Während der USV nach vier Spielen erst einen Punkt gewonnen hat, konnten die Essenerinnen ihre sechs Zähler ausgerechnet gegen den 1. FFC Frankfurt sowie am vergangenen Spieltag gegen den FC Bayern München gewinnen. Dabei greift der USV zu einer ungewöhnlichen Fan-Aktion: Der Eintritt für alle Inhaber einer Dauerkarte des FC Carl Zeiss Jena ist kostenfrei.

München mit makelloser Bilanz
Vier Bundesligaspiele hat der FC Bayern München bislang gegen Bayer 04 Leverkusen absolviert – alle konnte der FCB gewinnen. An diese Bilanz möchte der DFB-Pokalsieger am Sonntag anknüpfen. Die Leverkusenerinnen konnten bislang noch kein Spiel der laufenden Saison gewinnen. Auf Seiten der Münchenerinnen fehlen weiter Julia Simic, Clara Schöne und Katharina Baunach.

Potsdam und Wolfsburg am 10. Oktober
Die beiden weiteren Partien des fünften Spieltags werden am Mittwoch, 10. Oktober, ausgetragen. Dabei empfängt der VfL Wolfsburg ab 15 Uhr den SC Freiburg, der 1. FFC Turbine Potsdam spielt ab 16 Uhr gegen den SC 07 Bad Neuenahr.

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25 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Der FSV Gütersloh ist die Mannschaft der Stunde! Der Aufsteiger hat sich überraschend schnell in der Liga zurechtgefunden und könnte auch für Frankfurt zum ‚Stolperstein‘ werden.

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  • Richard Murray sagt:

    thanks for the information. Wednesday will be a big day. OL feminin are looking to repeat what they did last season. Only german sides can really stop them.

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  • Michele sagt:

    Der Aufsteiger aus Gütersloh erreicht beim FFC Frankfurt ein 1:1! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll? Da muss der FFC nach Chancen längst höher führen und dann passiert sowas! Die Mädels schaffen es nicht eine Ecke zuklären und schenken Wallenhorst das Tor zum Ausgleich! Eigentlich unfassbar!

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  • enthusio sagt:

    Das 1:1 von Frankfurt gegen Gütersloh hat gezeigt: Frankfurt hat nach den Abgängen von Birgit Prinz und Conny Pohlers weiterhin ein großes Problem im Sturm. Trotz drückender Überlegenheit gelang Frankfurt nur ein Tor aus dem Gewühl durch Bretigny, Marozsan und Wich vergaben je zweimal dickste Torchancen. Im Mittelfeld konnte Marozsan keine Impulse setzen, an Smisek lief das Spiel völlig vorbei, auch von Behringer war wenig zu sehen, nur Garefrekes kónnte phasenweise überzeugen. Gütersloh nutzte in der Schlußphase praktisch seine einzige echte Torchance. Ein unglaublicher Spielverlauf mit einem äußerst glücklichen Punktgewinn für den Aufsteiger !

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  • Aldur sagt:

    Irgendwie hatte ich das kürzlich schon mal irgendwo gesehen…erste Ecke im Spiel für das Gastteam in der vorletzten Minute, nachdem das Heimteam trotz klarster Chancen nur 1:0 führt…dann stieg aber doch nicht Didier Drogba zum Kopfball hoch… 😉

    Spaß beiseite – Respekt an Gütersloh, nicht nur für die heutige Leistung, sondern für die ganze bisherige Saison. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das so nicht erwartet hatte, und eigentlich beide Aufsteiger als Abstiegskandidaten Nr.1 auf’m Zettel hatte. Insofern revidiere ich mich da mindestens in Bezug auf Gütersloh. Zu Frankfurt kann man nur sagen: Abhaken! Kopf hoch! Es gibt halt so Spiele…

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  • speedy75 sagt:

    Gütersloh – Frankfurt endet mit einem 1:1, den Aufsteiger sollte man also nicht unterschätzen, die finden sich erstaunlich gut zurecht in Liga 1.

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  • FFFan sagt:

    …und sie haben es tatsächlich geschafft! Gütersloh entführt einen Punkt aus dem Stadion am Brentanobad und ist jetzt zumindest für ein paar Stunden Tabellenzweiter!

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  • Richard Murray sagt:

    It wasnt so mammoth for Gutersloh. Frankfurt were too slow throughout the entire match. HAving great passers like Behringer, Kumagai and Garefrekes don’t mean much when you dont have a player that can move around with pace to provide an option to pass. Peter did this , but she was really alone. Bretigny and MArozsan tried to provide the movement up top but the movement was needed in defense and midfield. Bajramaj is already missed and her injury will cause more dropped points as other sides are stronger than Gutersloh.

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  • Matze sagt:

    Ich bin gespannt auf den Spielbericht aus Frankfurt. Hab’s leider nicht live sehen können.
    War der FFC so schlecht oder ist Gütersloh wirklich so gut?

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  • Lucy sagt:

    Die Gütersloher Torfrau sollte man heute auch noch besonders hervorheben. Hat sie doch bei drei, vier dicken Chancen sehr gut reagiert und goldrichtig gestanden. Zum Haare raufen 😉

    Der FFC war ja eigentlich nicht so schlecht und auch spielbestimmend. Lediglich der Torabschluß ließ wieder mal zu wünschen übrig 🙁 Als sie ab ca. der 70./75. Min. aufhörten, richtig zu spielen, fing Gütersloh langsam an, selbst etwas Druck nach vorne zu machen. Sie haben in den letzten 10 Min. versucht alles oder nichts zu spielen und sind am Ende tatsächlich mit einen Punkt belohnt worden. Man hat zum Schluß auch gemerkt, wie die FFC Spielerinnen aufgrund der Gegenwehr plötzlich immer fahriger und nervöser agierten.

    Glückwunsch nach Gütersloh !

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  • FFFan sagt:

    @ Matze:

    Auf DFB-TV sind jetzt die „Highlights“ verfügbar:

    Das komplette Spiel gibt’s dort bislang noch nicht als ‚Konserve‘.

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  • Matze sagt:

    @FFFan:
    Danke, werd’s mir anschauen.

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  • FFFan sagt:

    Inzwischen gibt es auch das Spiel in voller Länge zu sehen:

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  • Richard Murray sagt:

    but the highlights dont show how the Gutersloh goalkeeper never made a catch until the 7th minute. It doesn’t show alot of Frankfurt’s possession in the back with Kumagai, and Bartusiak inable to pass forward because of a lack of movement.
    It doesnt show Behringer’s foul in the first half that wasn’t called. Frankfurt can be more successful but they need a different form and style with their players to do it. Smisek, Kumagai, Behringer, BArtusiak, need a deeper lying system. I think Crnorgorcevic needs to start with Bretigny, MArozsan and Wich.
    they need a system similar to Juventus. At Juventus, the back three never move forward, and stay behind Pirlo. The wide players stay next to Pirlo.
    If Bartusiak, Kumagai and Smisek need to be the back three, solidly behind.
    Peter and Schmidt are quite lively, whenever they touched the ball they brought movement. They need to be elevated a bit from the back but stay wide.
    Behringer can play the Pirlo role. Then Kulig, Bretigny, Marozsan can play the forward midfield roles cutting through backlines. Garefrekes can play the Vucinic role up top. Dropping deep to support when needed.
    Frankfurt can be successful with their roster, but their form is incorrect.

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  • Sheldon sagt:

    @Richard: Behringer als Pirlo??? Ich denke nicht.

    Für mich wäre defensiv Kumagai, Peter, Bartusiak/Smisek in der Abwehr eher die 3er-Kette, da Peter die einzige Libero-Spielerin überhaupt in Deutschland ist. Auf den Außenbahnen würde ich Krieger und Schmidt einsetzen, die einfach von der Physis her überragend sind.

    Im Mittelfeld würde ich Marozsan und Kulig oder Laudehr einsetzen. Davor drei Stürmerinnen, rechts Garefrekes, dazu Crno und Bretigny.

    Es fehlen Frankfurt aber generell bestimmte Spielerinnen, die Lücken füllen. Eine Spielerin wie Melanie Hoffmann bräuchte man für das Mittelfeld, eine wie Maren Wallenhorst als Mittelstürmerin. Wenn man links mit Bajramaj spielt, wäre Jakabfi auf rechts eine congeniale Partnerin.

    Es bringt nichts, sich massig Spielerinnen zu kaufen, man muss schauen, dass sie zusammenpassen, dann können auch durchschnittliche Spielerinnen Weltklasse spielen!

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  • Richard Murray sagt:

    Behringer can’t be in the backline but she doesnt have the pace to be an attacking midfielder. She is better in a pocket or she is benched.
    I agree, Frankfurt don’t have players who move enough to fill in gaps. So, have a deeper back line and let the players hwo move to be freer up top.
    I like your alignment. Thanks

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  • Richard Murray sagt:

    @Sheldon
    my prior comment is to you 🙂

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  • laasee sagt:

    Frankfurt played good football today.
    They also played good football in Essen and Potsdam.

    The big problem is that they do not have a top goalgetter.
    In hindsight, it was a mistake to let Conny Pohlers leave.

    Not scoring goals puts big pressure on the defence and the defence is not good.

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  • Richard Murray sagt:

    @laasee
    the defense is not good because the formation is incorrect. The midfield of Frankfurt is slow. And, the center of the backline is slow. But the midfield and backline have excellent vision and passing skills. So, the core of the midfield and backline need to play tighter and further back. The width of Frankfurt is fast along with the forward so they need to play freer and higher. Allow Peter and Schmidt to play free on the wings , play a central three at the back supported by two midfielders then have three players forward, not dropping deep but trying to cut through backlines.
    I think Frankfurt can be very successful with their current roster but the formation has to be correct.

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  • FFFan sagt:

    @ Richard Murray:

    So könnte das dann aussehen:

    —————Angerer—————

    —–Bartusiak—Kumagai—Weber—–

    ————–Behringer————–

    –Schmidt—Kulig—Marozsan—Peter-

    ——-Garefrekes—–Laudehr——–

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  • enthusio sagt:

    @FFFan: Bei einer solchen Aufstellung dürfte es für Frankfurt sehr torarme Spiele geben…

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan3: Und wer schießt die Tore?

    Für mich sieht die Frankfurter Elf wie folgt aus:

    ————Schumann————-
    —Kumagai—Peter—Bartusiak—
    Schmidt——————-Krieger
    ———Weber——————-
    —————Kulig————-
    Bajramaj———————Huth
    ———-Crnogorcevic———–

    In dieser Saison wird auf der Bajramaj-Position Garefrekes spielen, auf der Huth-Position könnte auch Laudehr ran. Smisek ist Back-up für Weber, Marozsan Back-up für Kulig. Vorne könnte Bretigny spielen. In der Abwehr stehen allerdings nur noch Herbert und Thunebro als Ersatz zur Verfügung.

    Man könnte auch in einem klassischen 3-4-3 spielen, wo dann Schmidt in die Abwehr rotieren würde.

    Das könnte dann wie folgt aussehen:

    ————Schumann————-
    —Schmidt—Peter—-Kumagai—-
    ———Weber————Krieger
    Garefrekes——Kulig————
    Crnogorcevic–Bretigny—-Laudehr

    Vielleicht noch die beste Aufstellung, mit der Frankfurt zur Zeit spielen könnte. Man hat dadurch 2 echte Stürmerinnen auf dem Platz, dazu zwei ebenfalls gute Torschützinnen mit Laudehr und mit Garefrekes. Das müsste doch mal reichen!

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  • Richard Murray sagt:

    @FFFan
    I like that arrangment. Marozsan and Kulig’s pace in front of Behringer is excellent. Behringer can stop fouling people. Peter and Schmidt will still have to track back so high, but I like it. Garefrekes is in a good spot. I like her higher. she can possess and not be in a clodded midfield.

    @Sheldon
    Schmidt and Peter with Kumagai at the back?
    Kumagai can’t play to the wings in defense. She doesn’t have the speed. Crnogorcevic I would play centrally and put Bretigny to the wide area. Bretigny can cut better than Crnogorcevic, and Crnogorcevic offers a tall player to attempt a header.

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  • Sheldon sagt:

    @Richard Murray: Wenn du mit 3 Spielerinnen in der Verteidigung spielst, geht sowieso keine weiter mit nach vorne als maximal bis zur Mittellinie. Insofern braucht Kumagai auch den Speed nicht, da sie sich auf Defensivarbeit beschränken wird. Sollte Not am Mann sein, kann Krieger mit zurückkommen.
    Behringer im defensiven Mittelfeld sehe ich als gefährlich an. Ihre Foulstatistik ist für eine Außenstürmerin schon hoch genug, sie würde gerade gegen wendige Spielerinnen viele Freistöße in Hanebeck oder Hoffmann-Position verursachen. Weber oder Smisek gehen da wesentlich besser vor in der Defensive.

    Die Version mit Bretigny auf Außen allerdings stimmt wirklich, obwohl ich eher denke, dass Crno mehr Speed mitbringt!

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  • Richard Murray sagt:

    @Sheldon
    good points, I hope FRankfurt makes some sort of adjustment, because they are not in the right form as of late

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