Das Prestigeduell geht in die nächste Runde

Von am 28. September 2012 – 17.03 Uhr 60 Kommentare

Am vierten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga steht am Sonntag das Gipfeltreffen zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt an. Seit nunmehr fünf Jahren konnten die Frankfurterinnen im Karl-Liebknecht-Stadion nicht mehr gewinnen. Diesen Fluch wollen sie nun beenden.

Der letzte Sieg im „Karli“ war ein knapper 1:0-Erfolg im DFB-Pokal 2007. Nach der Niederlage in Essen am zweiten Spieltag sind die Frankfurterinnen unter Druck, nicht schon früh in der Saison den Kontakt zur Spitze zu verlieren.

Alles in die Waagschale werfen
„Wir haben in dieser Woche sehr konzentriert trainiert, viele Gespräche geführt, und man kann sehr gut erkennen, dass wir uns von Tag zu Tag weiter in die richtige Verfassung bringen“, so Frankfurts Trainer Philipp Dahm vor dem Prestigeduell, in dem er von seiner Mannschaft fordert, die „gesamten kämpferischen und spielerischen Qualitäten mutig in die Waagschale zu werfen.“ Verzichten müssen die Hessinnen weiterhin auf die verletzte Saki Kumagai (Handbruch). Abwehrspielerin Saskia Bartusiak steht nach Ablauf ihrer Rotsperre hingegen wieder im Kader.

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

60 Kommentare »

  • elfmeter sagt:

    Der bessere Angriff entscheidet das Spiel und den hat TP.

    (0)
  • Sven sagt:

    Wolfsburg hat am Donnerstag 5:1 gespielt.

    (0)
  • Nora Kruse sagt:

    Ist korrigiert, danke.

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Würd mir das Spiel ja gern via DFB-TV anschauen muss aber leider arbeiten. Also muss ich mich mit der Berichterstattung hierher zufrieden geben.

    (0)
  • MariaOzawaFan sagt:

    @Speedy75,

    kannst Dir ja das Spiel nach der Arbeit in voller Länge bei DFB-TV anschauen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ MariaOzawaFan:
    „kannst Dir ja das Spiel nach der Arbeit in voller Länge bei DFB-TV anschauen.“

    Dass DFB-TV diese Möglichkeit bietet, ist sehr praktisch, da zeitgleich das U17-Länderspiel zwischen Deutschland und Uruguay stattfindet!

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    @MariaOzawaFan
    Werd ich auch tun, nur dann eben nicht mehr live *g*

    Ach übrigens in der 2. Liga Süd spielte die zweite des FFC vor wenigen Tagen gegen Köln, das Resultat 1:4 für Köln. In der Startformation standen u.a. Desirée Schumann, Sara Thunebro, Svenja Huth, Silvana Chojnowski und Anna-Maria Crnogorcevic.

    (0)
  • Jennifer sagt:

    Meiner Meinung nach eine klare Kiste für TP – ohne überheblich wirken zu wollen. In Frankfurt liegt einfach noch zu viel im Argen und es scheint so als würde das Team der Frankfurterinnen noch eine Weile brauchen, um das wegstecken zu können. Auch die Top-Bundesliga-Spielerinnen in der 2. Liga scheinen sehr lustlos zu sein.

    TP hingegen wirkt trotz der vielen Verletzungen, die sie leider zu verdauen haben, gut aufgestellt und äußerst konzentriert.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Auf jeden Fall wird es ein großartiges Spiel werden!!!

    Ob TURBINE sein Personalproblem auch gegen Mainhatten so einfach überspielen kann, bleibt abzuwarten!!!
    Schon in Lüttich war ein deutlicher Abfall gegenüber dem BuLi-Spiel in Duisburg zu erkennen!!!
    Aber ein Heimspiel gegen Frankfurt sollte bei jeder TURBINE noch einmal Extra-Adrenalin freisetzen, um mit voller Konzentration an die Aufgabe gehen zu können!!!

    Unser Problem ist die fehlende Breite im einsetzbaren Kader!!!
    Und da Schröder nur selten bis gar nicht auswechselt, fehlt den wenigen gesunden Reservistinnen die Spielpraxis!!!

    Bei Frankfurt müssen sich einige Spielerinnen nun wieder ordentlich anstrengen, denn der neue Trainer hat wohl ein paar andere Lieblinge als der alte!!!
    Und wer unter den Augen der Bundesgöttin nur auf der Bank verweilt, dessen Chancen werden wohl auch bei ihr eher nicht größer werden!!!

    Ob der FFC Deutschland dies dann in positive Energie umsetzen kann, oder erneut an seinen Nerven und seinen hohen Ansprüchen scheitert,
    werden wir morgen sehen!!!

    Ich hoffe auf eine angemessene Kulisse beim ersten Heimspiel im KARLI, denn nun ist der Fußball-Alltag endlich auch in Potsdam angekommen!!!

    (0)
  • Marcel sagt:

    Ich würde sagen die Chancen stehen 50:50.Beide Teams können ihr Potential nicht richtig auf den Platz bringen aus den unterschiedlichsten Gründen.
    Von „äußerst konzentriert“ würde ich nach dem Lüttich-Spiel nicht sprechen vor allem bei Standarts scheints licherloh zu brennen bei den Turbinen und die wird man wohl kaum vermeiden können gegen den FFC.Dazu kommt noch das man weniger Regenerationzeit hat vor allem wenn man bedenkt wie Lütticherinen hin gelangt haben.Dazu kommt das viele der Neuen das noch gar nicht so mitgemacht haben auf dem Niveau.Muss man erstmal sehen ob man die „Müdigkeit“ aus den Beinen bekommt.

    (0)
  • hanah sagt:

    Frankfurt:D

    (0)
  • Lucy sagt:

    Man darf auf die Partie echt gespannt sein und sollte das Fell nicht schon vorher verteilen, hier wie dort nicht 😉

    Wenn die Beiden gegeneinander spielen, sind verständlicherweise auf beiden Seiten immer noch extra Motivationen freigesetzt. Ich hoffe auf ein tolles packendes, faires Spiel, gute Schiris (!) und dass alle Spielerinnen am Ende gesund heimgehen 🙂

    (0)
  • Lucy sagt:

    Was genau wollen uns die Potsefans mit den Sprechchören “ Frankfurt raus“ genau sagen ? Sollen die aufhören zu spielen oder was?!? 🙁 Hätte Turbine ganz sicher genau so gemacht !

    Bei Lira sah der Knieknick grad auch nicht gut aus 😮

    Allen Verletzten gute Besserung !

    (0)
  • grammofon sagt:

    Also, ich will jetzt nichts zum Spiel schreiben, weil ich da zu viele negativen Emotionen empfinde.

    Nur dies: Alles alles Gute an Mirlach und Singer!!!

    (0)
  • kg_fan sagt:

    Was ein Spiel-Ende, wie schade. Hoffentlich kommen alle 3 glimpflich davon.
    Neben allen Diskussionen zum Spiel, der Moderator hat so für ein Abpfeifen nach den Verletzungen bei TP gerufen. Welchen Ermessensspielraum gibt es denn da? Nicht nur hier, das Spiel wird wohl noch ’ne Nachspielzeit außerhalb des Platzes haben, zumindest die Schiri-Leistung. Hat nicht auch Schröder die Tage schon mal eine Leistung einer Unparteiischen beklagt? Das findet dann wohl eine Fortsetzung.

    (0)
  • Till sagt:

    Ja auch alles Gute an Bajramai, neben den beiden Potsdamerinnen – denn gerade dabei sollte man immer sportlich fair bleiben… .

    Was das mit dem Frankfurt raus sollte … keine Ahnung, aber die Schiedsrichterin hat aus meiner Sicht absolut richtig gehandelt weiter spielen zu lassen – auch wenn sie bei weitem nicht fehlerfrei war.

    Na ja, also wie angedeutet hoffe ich einfach erstmal, dass sich alle nicht soo schlimm verletzt haben und bald wieder fit sind.

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Lieber Grammofon,

    es war gewiss ein aufregendes Spiel, aber keines, das „negative Emotionen“ so freisetzen muss, dass man nicht auch Lira in die Genesungswünsche miteinbeziehen sollte, denn das sah auch nicht eben schön aus. Alles Gute also allen Dreien in der Hoffnung, sie bald wieder auf dem Platz zusehen.

    (0)
  • Lucy sagt:

    Bravo Herr Schulze, ganz meine Meinung ! 🙂

    Immerhin waren alle Verletzungen aus dem Spiel heraus und sind nicht durch harte Fouls entstanden.

    Fand das Spiel heute allgemein viel „ruhiger“ und nicht so hochgekocht, wie sonst oft in der Vergangenheit. Vielleicht gar nicht so schlecht, die beiden gegeneinander schon so früh am Saisonanfang spielen zu lassen.

    (0)
  • Guido sagt:

    Hier mal ein paar Meinungen zu diesem ungewöhnlichen Match:

    a) Der Frust der Zuschauer über diesen Spielverlauf ist verständlich, die Pfiffe gegen das Gästeteam und die Sprechchöre „Frankfurt raus“ sind es nicht. Der FFC hat sich nicht unsportlich verhalten (im Gegenteil, dass auch die Frankfurter Betreuer die verletzten Spielerinnen mitversorgt hatten, war mehr als nur eine schöne Geste), und keine FFC-Spielerin war an der Doppelverletzung beteiligt.

    b) Wenn ein Trainer sein Wechselkontingent ausschöpft, nimmt er nun mal das Risiko in Kauf, bei einer Verletzung in Unterzahl zu geraten. Das ist schon häufig passiert, und es gibt keinen Grund, vom Gegner in so einer Situation eine Einstellung aller Angriffsbemühungen zu verlangen.

    c) Über die Gesamtdauer des Spiels ist der FFC-Sieg durchaus verdient. Der zwischenzeitliche Ausgleich war eher glücklich, auch wenn Turbine eine Reihe richtig guter Chancen hatte.

    d) Was die Saison angeht, so ist aus Sicht von Turbine nicht viel passiert. Der FFC hat den Patzer in Essen korrigiert und hat verhindet, sehr früh in der Saison weit zurück zu fallen, mehr nicht. Die Saison ist quasi zurück auf Null gestellt, was das Duell dieser beiden Vereine angeht. Lachender Dritter ist eher Wolfsburg, die noch mit blütenweißer Weste darstehen, während mit Frankfurt und Potsdam zwei Konkurrenten schon eine Niederlage auf dem Konto haben. Aber das können Turbine und der FFC in ihren eigenen Duellen mit dem VfL regeln, wenn sie Meister werden wollen.

    e) Gravierender für Potsdam als der in der Nachspielzeit verlorene Punkt könnten die Verletzungen sein. Da bleibt allen (inkl. Lira Bajramaj) zu wünschen, dass sie schnell wieder gesund werden.

    (-1)
  • Michele sagt:

    Meine besten Genesungswünsche an Mirlach, Singer und Bajramaj!

    (1)
  • benkku sagt:

    Natürlich ist es immer einfach, zu sagen, daß die anderen in der Situation genauso gehandelt hätten. Das ist aber rein hypothetisch.

    Fakt ist: nach einer offensichtlich schwerwiegenden Verletzung zweier Spielerinnen hat Frankfurt die Überzahl ausgenutzt, um ein Siegtor zu erzielen. Das ist nur auf dem Papier korrekt, in Wirklichkeit aber krass unsportlich. Man nutzt eine solche Situation nicht derart aus. Die Schiedsrichterin hatte im Grunde keine andere Wahl, als das Spiel wieder anzupfeifen und eine ausgiebige Nachspielzeit zu verfügen, aber Frankfurt hätte besser daran getan, einfach ein paar Minuten lang den Ball hin und herzuschieben, bis abgepfiffen wird. Das wäre eine salomonische Verfahrensweise gewesen, und die Trainer hatten während der Behandlungsunterbrechung auch genug Zeit, ihre Mannschaft entsprechend einzustellen. Das Unentschieden war zu dem Zeitpunkt ein dem Spielverlauf entsprechendes Ergebnis, eher sogar war Potsdam näher am Sieg. Frankfurt muß schon sehr verzweifelt sein, um die drei Punkte auf diese Weise zu ergattern.

    Die Haltung, die Frankfurt da an den Tag gelegt hat – egal, wie es den beiden Spielerinnen geht, die mit blutendem Kopf und Halskrause vom Platz getragen wurden, die Show muß weitergehen und wir nutzen das aus – erinnert an Gijon 1982 (wer noch weiß, was da war).

    Wem das naiv vorkommt, den darf ich an Miro Klose erinnern, der im wahrhaftig etwas härteren Klima der italienischen Serie A den Mut hat, ein illegales Tor zuzugeben, und dafür in der Presse sogar einhellig gelobt wird. Da hätten sich die Damen mal was abschauen können und eine Größe zeigen, die mehr wert gewesen wäre als zwei Punkte.

    (1)
  • Matze sagt:

    Da gabs vor einiger Zeit in der Zweiten (Männer) Liga eine ähnliche Sache kurz vor Schluss.
    In Cottbus war der Osnabrücker Kastrati nach Zusammenprall bewusstlos. Auch bei unentschieden.
    Beide Mannschaften stellten das spielen ein und schoben den Ball nur noch hin und her.
    Das hätte ich hier auch angemessen gefunden.
    Und Bajramai schießt das zweite Tor, jubelt aber nicht, weil es ihr so furchtbar leid tut?

    (1)
  • grammofon sagt:

    Wollte natürlich Liras Verletzung nicht ignorieren, habe nur nicht daran gedacht, da es echt nicht annähernd so schlimm aussah wie die anderen…

    Also klar, alles Gute auch an Lira, und an Antonia.

    (0)
  • FFFan2 sagt:

    @Lucy
    also das Foul von Kemme an Bajramaj war schon von hinten in Beine.

    Kemme hat einfach ihre Emotionen nicht im Griff. Sie hat nach dem Tor nur gewartet bis Lira den Ball bekommt, um sie umzuhauen.
    Eine Schweinerei auch von den Potsdam-Fans Lira so auszupfeifen.

    Gute Besserung an die Drei!

    (0)
  • Michele sagt:

    Hätte Potsdam anders gehandelt? Armselig und traurig wie Lira behandelt wurde; Da kamen Sprüche wie „heul doch“ oder „geh heim“!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Echte Fanfreundschaft sollte auch unisono mit Fairness und Respekt gegenüber dem gegnerischen Team daherkommen – von daher schliesse ich mich denjenigen nahtlos an, die allen verletzten Spielerinnen gute Besserung/Genesung wünschen!
    In einem wie so oft hart umkämpften Spiel gab es einige Szenen, wo ich mir eine Schiri-Leistung auf dem selben Niveau, wie es eben diese Spiel hergab, gewünscht hätte! Aber so kann ich nicht umhin, die Feststellung zu tätigen, dass insbesondere Frankfurter Aktive nicht dem Reglement entsprechend bestraft wurden. Ganz krass, wie die Ex-Turbine Peter Anonma ungestraft durch deutliches Festhalten am Sturmlauf gehindert hat. Angeblich ließ sie Vorteil laufen, aber nachdem die Aktion ohne Zählbarem versandete, hätte ich mir die Ahndung dieses taktischen Fouls gewünscht; leider blieb dies Wunschdenken! Jedenfalls die Vielzahl der Wermutstropfen aus und nach diesem Spiel füllen eine ganze Flasche, an der man sich noch eine ganze Weile „berauschen“ kann – den Kater habe ich jetzt schon. 🙁

    (1)
  • Lucy sagt:

    Sicher, Frankfurt hätte sich den Ball hin- und hergeschoben, Potsdam hätte ihn sich „erobert“ und wäre schnurstracks aufs FFC-Tor zugelaufen und versucht, das 2:1 zu machen. Da bin ich mir sicher und niemand hier kann das Gegenteil beweisen ! So wird auch ein Schuh draus… 😉
    Sollen demnächst Spiele bei einer oder zwei roten Karten auch nur noch ausgetändelt werden, weil die Unterzahl ja nicht gerecht ist ?!
    Ich kann natürlich auch verstehen, dass die Fans geschockt sind, über die Verletzungen. Die sahen am Kopf mit dem ganzen Blut echt sehr übel und schlimm aus, aber man sollte trotz allem auch mal auf dem Teppich bleiben und den Ball flach halten ! Ich denke, bei anderen Verletzungen ohne Blut wäre das nicht so hochgekocht worden, da man da nicht ganz so unter Schock steht, wenn kein Blut zu sehen ist.

    (-1)
  • Marcel sagt:

    Diese Schiedrichterinnen in dieser Liga brauch man echt keine Worte mehr verlieren unter aller Kanone.
    Statt das Spiel abzupfeifen und für meiner Meinung nach auch das gerechte 1:1 für beide so stehen lassen und keiner hätte was gesagt.
    Lieber den Gegner noch den Riesenvorteil geben mit Zwei mehr in Überzahl zu spielen,Turbine konnte ja nicht mehr wechseln.
    Da brauch man sich auch nicht wundern das die Fans ihren Unmut kund tun und das wäre bei jedem anderem Team dem das passiert wäre genauso das brauch mir hier niemand verzählen.
    Auf jedenfall ein unwürdiger Ausgang eines bis dahin eigentlich guten Spieles.

    (1)
  • Lucy sagt:

    @FFFan2

    Das Kemme-Foul sehe ich aber eher als „normaleres“ Foul an. Lira ist halt leider aufgrund dessen blöde mit dem Knie weggeknickt. Hätte auch anders passieren können.

    (1)
  • Michele sagt:

    Fans dürfen immer ihre Meinung sagen, aber immer auf einem gewissen Niveau! Das was in Potsdam aber abgelaufen ist, hatte mit allem nichts zutun!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Lucy
    Bedauerlich finde ich, dass Du Deine obigen, völlig meine Akzeptanz findenden Beiträge, mit dem dann folgenden Vergleich revidierst:
    > Sollen demnächst Spiele bei einer oder zwei roten Karten auch nur noch ausgetändelt werden,
    > weil die Unterzahl ja nicht gerecht ist ?!
    Wieso stellst Du beide grundverschiedenen Situationen, nämlich die erhebliche Verletzung zweier Spielerinnen in den Kontext mit 2 roten Karten?
    Das ist desolat, realitätsfremd und irgendwie auch respektlos den Betroffenen gegenüber!

    (1)
  • H2O sagt:

    Die Aussagen des Kommentators es solle abgebrochen werden waren an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten. Ich finde es auch bizarr, dass einige hier dem zustimmen. In der E-Jugend Kreisklasse ist das ja vielleicht noch möglich, aber hier gibt es dafür keinen Grund (ausser vielleicht dem persönlichen Ärger wie unfair es ist so in Unterzahl zu kommen)
    Die Verletzungen der beiden Potsdamerinnen waren unglücklich und selbstverschuldet, von mir die besten Genesungswünsche.

    Es gab keinen Grund abzubrechen, da einerseits die 90 Minuten noch nicht abgelaufen waren und es anderseits den Regeln entspricht, dass eine Mannschaft mit 9 Spielern spielen darf. Die Trainer gehen auch immer (wie in Kommentaren hier schon beschrieben) ein Risiko ein wenn sie Spieler auswechseln, dass sie später bei Verletzungen nicht mehr wechseln können.
    Man stelle sich vor, dass man einfach subjektiv das Spiel mitten im Ablauf beendet. Wer soll das wie entscheiden. Des Weiteren möchte ich mal darauf hinweisen, dass die FF nichts dafür können, dass sich die Potsdamerinnen verletzten. Das war (so traurig und unglücklich das ist) deren Schuld. Von daher war das zu Ende spielen eine der korrekten Entscheidungen der Schiedsrichterin.

    @FFFan2
    Da stimme ich dir vollkommen zu. In der Wiederholung kann man eindeutig sehen das ein Tritt von hinten (so das Bajramaj sich nicht darauf einstellen kann) an die Innenseite des linken Fußes kommt. Das war richtig mies und bestenfalls mit Unfähigkeit von Kemme zu erklären. Beim ersten sehen dachte ich eine dunkle gelbe bis rote Karte, nach der Wiederholung klare gelbe Karten (tritt von Hinten in die Gegnerin ohne Chance auf den Ball). Ganz ohne Karte eine Fehlentscheidung. Im Übrigen gibt es für diese Aktion keine Entschuldigung für Kemme.

    🙂

    (-1)
  • benkku sagt:

    @Lucy: Rote Karten gibt es für grobe Fouls, da hat ja dann die betroffene Mannschaft auch eine gewisse Schuld bzw. die andere Mannschaft eine Leistung erbracht, indem eine Situation erzwungen wurde, in der der Gegner sich nur noch durch ein Foul retten kann. Das Spiel heute war im Grunde gelaufen, als diese Situation eintrat, und man kann ja auch keinem Trainer raten, sein Wechselkontingent nicht auszuschöpfen, weil es die minimale Wahrscheinlichkeit gibt, daß in der 89. Minute gleich zwei Feldspielerinnen ausfallen.

    „Sicher, Frankfurt hätte sich den Ball hin- und hergeschoben, Potsdam hätte ihn sich “erobert” und wäre schnurstracks aufs FFC-Tor zugelaufen und versucht, das 2:1 zu machen. Da bin ich mir sicher und niemand hier kann das Gegenteil beweisen !“

    —Das glaubst du doch nicht im Ernst. Wenn Frankfurt so eine faire Geste gezeigt hätte? Da denk nochmal drüber nach.

    (1)
  • timmy sagt:

    Schiedsrichter pfeift also ab, sobald oder solange der Spielstand korrekt ist. Oh mann…

    Natürlcih ist’s ok weiter auf Sieg zu spielen. Da kann der Schiri auch gar nix anderes pfeifen.

    (-1)
  • FFFan3 sagt:

    Dass hier die vielen Frankfurt Fans versuchen ihr Gewissen rein zu reden, kann ich ja gut verstehen. Es ändert aber nichts daran, dass dieser Sieg einen sehr schlechten Beigeschmack mit sich trägt.

    (1)
  • dragonfly sagt:

    Verdienter Sieg für Frankfurt!! Endlich mal wieder!!
    Aber wennn ich den Schwachsinn hier lese…
    Wie dämlich sind denn die Spielerinnen, daß Sie so mit den Köpfen gegeneinander knallen?!
    Und zur Belohnung soll dann abgepfiffen werden?!
    Der Reporter auf dfb.tv hatte warscheinlich ein Trikot von Turbine an. Es gibt Regeln und die sind einzuhalten!! Basta!!
    Das Publikum in Potsdam war wie immer unsportlich, peinlich und niveaulos!

    […]


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (-1)
  • H2O sagt:

    @dragonfly
    Was hat dieses Verletzung mit „dämlichkeit“ zu tun? Schreibst du das nur um die Potsdamfans hier zu verletzen? Sowas zu schreiben ist wirklich nicht nötig.

    Ansonsten kann ich dir aber im großen zustimmen.
    Ich meine auch das FF ein wenig besser war (zumindest in der 2 HZ die ich gesehen habe).
    Und die Aussagen vom Reporter waren einfach lächerlich. Da hast du recht, es gibt für diesen Fall klare Regeln.

    Zum Publikum: Das Publikum hat Eintritt Bezahlt und darf meiner Meinung nach jubeln, buhen und pfeifen wie es will. 🙂

    (0)
  • Frank W. sagt:

    Das war eigentlich ein ordentliches Spiel von beiden Teams, man hat ihnen angesehen das sie keine Fehler machen wollten, deshalb spielten sie irgendwie verkrampft. Deshalb wäre ein Unendschieden auch verdient gewesen. Und es war auch ein faires Spiel, bis zur 89. Minute.
    Ganz fair wäre es gewesen, wenn die Schiedsrichterin danach abgepfiffen hätte (aber der DFB hatte noch nie ein Fingerspitzengefühl bei solchen Sachen), oder wenn Frankfurt die Nachspielzit nur runtergespielt hätte (Aber anscheinend haben die Frankfurter die 3 Punkte mehr gebraucht, bei dem Kader kann man es verstehen. 😉 )
    Es war aber auch nicht fair eine verletzte Spielerin auszupfeifen, auch wenn sie das Siegtor gemacht hat.

    Aber die Heuchelei, die einige Frankfurter Fans hier schreiben, ist auch nicht fair. Wenn das Spiel unter umgekehrten Vorzeichen geendet hätte, wie hättet ihr euch dann Verhalten?
    Und hier muß niemand ankommen und sagen: „Ich mache sowas nicht!“
    Alle die das sagen schreien hinterher am lautesten.
    Und an dragonfly: Schadenfreude zu empfinden, weil sich zwei gegnerische Spielerin wahrscheinlich einen Schädelbruch zugezogen haben, das finde ich niveaulos.

    (1)
  • Marcel sagt:

    Was für ne scheinheilige Argumentation ich möcht die Leute sehen die mucks Mäuschen still bleiben wenn ihrem Team das passiert; in Frankfurt wurde ja noch nie jemand ausgepfiffen was.

    Das ein paar ein bisschen über die strenge ziehen ist wohl bei über 4000 Zuschauern wohl kaum zu vermeiden und bei solchen Entscheidungen die das noch provozieren.Idioten gibts halt überall aber nicht nur in Potsdam wie es hier immer ein paar haben wollen.
    Wäre das ein Spiel bei den Herren gewesen wäre weiss Gott was passiert.Da kann man von Glück sagen das es „nur“ ein Frauenspiel war.

    (1)
  • dragonfly sagt:

    @ H20 & Frank W.
    Dämlich finde ich es, daß sich durch diese Aktion Potsdam selbst geschwächt hat.
    Ich habe mir das jetzt mehrmals angesehen. Die aus der Kamerasicht linke Spielerin ging mit dem Kopf fast geradeaus in Richtung Ball und hätte die Flanke alleine unter Kontrolle gehabt. Die von rechts kommende Spielerin lief in die linke Spielerin hinein und hätte Ihre Mitspielerin eigentlich sehen müssen. Vielleicht war Sie übermotiviert(?).
    Das hat nichts mit Schadenfreude zu tun. Tut mir leid wenns so rüberkam!
    Selbstverstänlich gönne ich niemanden eine Verletzung!

    Den Rest meine ich aber so wie ich es geschrieben habe.

    (-1)
  • Lucy sagt:

    @SF
    Es ging mir nicht um die Art der Entstehung von Unterzahl, sondern um die Unterzahl an sich…

    Selbst wenn noch alle Spielerinnen auf dem Platz gestanden hätten, hätte Turbine sicher nicht mit 10 Feldspielerinnen im 16-er gestanden und verteidigt. Da hätten sicher 2 – 3 Spielerinnen im Mittelfeld gestanden und auf abgewehrte Bälle gewartet.

    @Frank W

    […] Aber die Heuchelei, die einige Frankfurter Fans hier schreiben, ist auch nicht fair. Wenn das Spiel unter umgekehrten Vorzeichen geendet hätte, wie hättet ihr euch dann Verhalten?
    Und hier muß niemand ankommen und sagen: “Ich mache sowas nicht!”
    Alle die das sagen schreien hinterher am lautesten. […]

    Ganz richtig – wer sagt uns denn, dass die Turbinen nicht genauso weiter gespielt hätten ? Weißt du es, kannst du es so genau sagen ?! Ist auch nur eine Annahme von euch, aber weiß Gott KEIN Wissen !! 😉

    (-1)
  • Frank W. sagt:

    Meine Aussage hat das ja nicht ausgeschlossen.
    Ausserdem habe ich eindeutig „einige“ geschrieben, es sind nicht alle so. Ich kenn dich zwar nicht persönlich , aber ich schätze dich als eine anständige Frankfurt Fan ein.
    Nur wenn ihr Turbine Fans meint, sagt ihr immer „alle“.

    (0)
  • Steffen sagt:

    Wenn Tabea Kemme keine Karte bekommen hat, kann Sie nicht noch vom DFB Sportgericht nachträglich gesperrt werden?

    (-1)
  • kg_fan sagt:

    Zu Frank W.‘s Zitat („Ganz fair wäre es gewesen, wenn die Schiedsrichterin danach abgepfiffen hätte (aber der DFB hatte noch nie ein Fingerspitzengefühl bei solchen Sachen)…“) und der Diskussion, u.a. @ Marcel:

    Das geht hier hin und her, sehr emotional, logisch. Meine Frage als nicht so tief Regelkundige: Hat eine Unparteiische überhaupt einen Ermessensspielraum, der hier als „Fairness“-Thema diskutiert wird? Denn: wenn dem nicht so ist (wenn ich bspw. der Regelbeschreibung von H2O bspw. folge), dann ist das zu dem Thema doch eine müßige Diskussion – von den damit ausgedrückten Emotionen für sein Team natürlich. Also, für mich jedenfalls und ich würde mich freuen, wenn ich mir auf der Basis der Diskussion ein besseres Bild von der Situation und den Beiträgen des Kommentators auf dfb.tv machen könnte, der am Ende so entschieden entrüstet war/tat in Bezug auf das Nicht-Abpfeifen, dass ich mich schlicht frage: Woher nimmt er klar formulierte Empörung und Forderung, man möge doch abpfeifen? Waren das sachliche Einlassungen oder einfach auch emotionale?

    Und: derselbe Kommentator hat am Ende Stimmen zum Spiel angekündigt. Dann wurde aber abgeschaltet. Bin ich die Einzige, die sich darüber geärgert hat oder nur die Einzige, die das hier ausspricht? Mit ein paar Stimmen hat eben HR3 (TV) versorgt, der auch den Trommel-Stab zeigte, den man aus dem Publikum in Richtung Frankfurter Bank geworfen hatte. Es gab also offenbar die eine oder andere Stimme und ich hätte durchaus gern gehört, wie die unmittelbar Beteiligten/ Betroffenen das Spiel empfunden haben.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ kg_fan:
    „Und: derselbe Kommentator hat am Ende Stimmen zum Spiel angekündigt. Dann wurde aber abgeschaltet.“

    War vielleicht besser so. Bernd Schröder hätte sich sonst um Kopf und Kragen geredet, so ‚geladen‘ wie er nach dem Spiel war.

    (-1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @FFFan
    > War vielleicht besser so. Bernd Schröder hätte sich sonst um Kopf und Kragen geredet,
    > so ‘geladen’ wie er nach dem Spiel war.
    Diese Deine Kommentierung ist sowas von unwahr und neben der Spur, denn im Bericht des rbb-Sportplatzes von heute abend wird auch Bernd Schröder interviewt, und während der absolut gefasst, sachlich und ruhig seine Meinung äußert, ereifert sich ein SiDi und hält einen Gegenstand in die Kamera, der in seine Richtung geflogen wäre!
    Ab Morgen kann dann jeder Interessierte sich in der rbb-Mediathek den gen. Beitrag anschauen und selbst urteilen.

    (1)
  • FFFan3 sagt:

    So wie ich die Regeln verstehe, kann die Schiedsrichterin das Spiel jederzeit abpfeifen, wenn 90 Minuten um sind (oder unter Umständen auch früher). In so einer Situation, wo gerade zwei Spielerinnen mit anscheinend sehr schlimmen Verletzungen nach ca. 10 Minuten Behandlung auf (!!!) dem Platz (was andeutet, dass es echt ernst war, da man sie sonst früher weggetragen hätte) weggetragen werden, und wo viele Spielerinnen eindeutig unter Schock stehen, und wo man schon in der 96. Minute ist, ist es meiner Meinung nach überhaupt nicht verkehrt das Spiel abzupfeifen! Stattdessen hat aber die glorreiche FIFA-Schiedsrichterin ganze 5 Minuten Nachspielzeit angesagt, wo es doch ganz klar war, dass das nur Ärger geben würde.

    (1)
  • waiiy sagt:

    @FFFan3: Du hast Recht. Man darf hier auch nicht verschiedene Dinge durcheinanderwirbeln. Es geht hier nicht um einen SpielABBRUCH sondern um das ABPFEIFEN des Spiels nach 90 Minuten (in denen es in der 2. Halbzeit keine große Zeitverzögerung gegeben hat, da der Zusammenprall Mirlach/Singer erst 20 Sekunden vor Ablauf der 90 Minuten war).

    waiiy

    (1)
  • karl sagt:

    Das Problem kann man doch mit dem Regelwerk loesen. Man muss nur einfach die Zahl der erlaubten Auswechselungen erhoehen. Warum kann man nicht einfach 16 oder 17 Spielerinnen auf die Bank setzen und wechseln soviel man will solange nicht mehr als 11 auf dem Platz stehen?

    (-1)
  • eisbär sagt:

    @ karl

    Das könnte daran liegen, dass dann der Spielfluss, vor allem in der Schlussphase, leiden würde. Eine Mannschaft die bis zur 80. Minute mit einem Tor Unterschied führt und nur zweimal gewechselt hat, würde in den letzten 10 Minuten bei jeder Gelegenheit auswechseln, um Zeit von der Uhr zu nehmen.

    (0)
  • Matze sagt:

    @eisbär
    Karl meint wahrscheinlich fliegende Wechsel ala Eishockey.
    Ganz davon abgesehen, das mit höchster Wahrscheinlichkeit Herr Blatter was dagegen hätte, hat meiner Meinung nach diese Wechselform im Fussball nix zu suchen.

    (0)
  • karl sagt:

    Ich glaub ich muss das praezisieren: Ich meine natuerlich 16 bis 17 Spielerinnen inclusive der 11 die auf dem Feld sind.
    @eisbär: Der Spielfluss leidet bei der Konstellation doch sowieso durch Befreiungsschlaege ins Aus und einklemmen des Balles an der gegnerischen Eckfahne falls man noch soweit kommt. Ich denke nicht dass mehr Wechsel das noch zusaetzlich verzoegern wuerden.

    (0)
  • timmy sagt:

    Oh doch.

    (0)
  • grammofon sagt:

    Wenn man schon mehr Spielunterbrechungen will, dann sollte man lieber einen Video-Schiri einführen. Das würde vielleicht auch für mehr Fairness sorgen weil sich dann die Spieler benehmen würden, selbst wenn der Schiri gerade nicht hinschaut.

    Außerdem gehört es doch auch zum Fußball dazu, dass die Spieler die Kondition haben müssen über 90 Minuten spielen zu können. Wenn sie alle wie im Eishockey ausgewechselt würden wenn sie müde sind, dann wäre der Fußball ein ganz anderer Sport.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Die Frage ist doch einfach die, warum überhaupt 5 Minuten nachgespielt werden musste? Der Zusammenstoß Mirlach/Singer hat nur 20 Sekunden der Spielzeit gekostet. Ansonsten gab es keinen Grund nachzuspielen. Ohne diesen Zusammenstoß wären 5 Minuten vollkommen unangemessen gewesen. Damit hätte man sich das ganz Drama sparen können. Vielleicht wäre dazu mal eine Stellungnahme des DFB recht hilfreich, der ja für das Schiedsrichterwesen verantwortlich ist.

    waiiy

    (1)
  • nib sagt:

    @waiiy: Die Verletzung führte in der 88 Minute zu einer Unterbrechung. Also kommen 2 Minuten aus der Restspielzeit. Es fielen 2 Tore und es wurden 6 Wechsel vollzogen. Dafür sind 2-3 Minuten Nachspielzeit „üblich“. Ich denke das Maß an Nachspielzeit entsprach dem Üblichen. Der DFB hat die von Ihnen geforderte Stellungsnahme zum Sachverhalt doch heute bereits gegeben. Verkürzt wiedergeben: „Schiedsrichterin hat absolut regelkonform gehandelt“.

    Da hier bereits das Beispiel Cottbuss – Osnabrück genannt wurde auch noch kurz dazu meine 2 Cents…Der Vergleich hinkt leider da es dort 2 sehr wichtige Faktoren gab, die am Wochenende nicht gegeben waren – a) Castrati wurde vom Gegner verletzt und b) die Mannschaft in numerischer Überzahl führte zum Zeitpunkt des Zwischenfalls deutlich.
    Im Frauenfussball gab es in Schweden kürzlich das Spiel Pitea gegen Göteborg, dort wurde die Torfrau Göteborgs verletzt und man hatte bereits dreimal gewechselt. Pitea spielte (selbstverständlich) auf Sieg und niemand im Stadion war deswegen „verwundert“. Der Unterschied hier zum Wochenende – Göteborg gewann mit Feldspielerin im Tor.
    Abschliessend noch die bemerkenswerte Aussage einer „Beteiligtin“, der Potsdamerin Ogimi die in ihrem Blog eingesteht ebenfalls weitergespielt zu haben wäre Frankfurt nur zu 9 gewesen um zu gewinnen.
    Als mein letztes Wort in meinem Beitrag 1 auch von mir ein spätes „Gute Besserung“ an die drei Verletzten.

    (-1)
  • Aldur sagt:

    @nib: Ich hatte das Cottbus/Onsabrück-Spiel im anderen Beitrag auch nur als Beispiel für ein mögliches versöhnliches Ende angeführt, dass dem Spiel sicher besser zu Gesicht gestanden hätte.

    Dass es eine besonders faire Geste des bevorteilten Vereins ist, sich so zu verhalten, wie seinerzeit Cottbus, heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass es unfair ist, es nicht zu tun. Das ist in meinen Augen einfach normales leistungssportliches Verhalten.

    Wie bereits ausgeführt wurde, kann man die damalige Situation ohnehin nicht 1:1 als Vergleich heranziehen, weil Cottbus seinerzeit deutlich führte. Ob Energie damals bei Unentschieden oder knappem Rückstand auch so einen „Nichtangriffspakt“ geschlossen hätte, weiß man nicht. Außerdem gab es zwischen den beiden damals beteiligten Vereinen keinerlei belastetes Verhältnis.

    Das Spiel damals in Cottbus taugt aber aus einem anderen Grund als Beispiel: Auch damals war, durch die lange Behandlung von Kastrati auf dem Feld, die Spielzeit eigentlich abgelaufen. Der Schiri ließ dann sehr lange (ich glaube 12 Minuten) nachspielen, und wurde dafür von den Vereinen und medial heftigst kritisiert. Es wurde aber klar gestellt, dass er verpflichtet war, so zu handeln. Ich denke das gilt auch für die Schiedsrichterin von Sonntag.

    Außerdem stellt sich mir zu dem ganzen Vorgang noch eine hypothetische Frage: Was wäre wohl passiert, wenn trotz der 9 zu 11 Unterlegenheit Potsdam und nicht Frankfurt in der Nachspielzeit noch zu einer klaren Torchance gekommen wäre…?

    (0)
  • Holle sagt:

    Hier ist ein interessantes Interview mit Steffi Draws, in dem sie sich u.a. zum dramatischen Ende der Partie vom Sonntag äußert:

    http://www.pnn.de/regionalsport/685975/

    (1)
  • ballander sagt:

    steffi draws war mir ohnehin aufgefallen. auf den bildern von der maz sieht man, wie sie sich um die verletzten kümmert. sie hält den kopf einer verletzten, trotz blut und und und… als ich die bilder sah, hat mich das schwer beeindruckt. kompliment. danach kann man in der tat nicht einfach zur tagesordnung übergehen. also ich könnte es jedenfalls nicht. sie war ja auch ewig verletzt mit kreuzbandriss… ich freue mich für sie, dass sie sich zurückgekämpft hat ins team.

    (1)
  • grammofon sagt:

    Ja, damit hat Steffi bei mir auch viel Respekt verdient. Als ich sie auf dem Platz sah, wie sie die Ärzte unterstützt hat, dachte ich dass sie bestimmt eine Art erste Hilfe Ausbildung hat und sich daher verpflichtet fühlte, mit zu helfen. Wenn dies nicht der Fall ist, habe ich um so mehr Respekt für sie.

    Immerhin eine positive Sache, die aus diesem schlimmen Tag gekommen ist.

    Danke, Holle, für den Link! Im Übrigen auch eine nette Abwechslung zu dem ganzen Stuss den man u.a. im Berliner Kurier dazu liest.

    (1)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar