Champions League: Potsdam will gute Ausgangsposition schaffen

Von am 26. September 2012 – 9.43 Uhr 1 Kommentar

Der 1. FFC Turbine Potsdam tritt heute Abend ab 19 Uhr im Hinspiel des Sechzehntelfinals der Champions League bei Standard Lüttich an. Gegen den 14-maligen belgischen Meister sind die „Turbinen“ in der klaren Favoritenrolle; personell können sie allerdings nicht aus den Vollen schöpfen.

Lisa Evans hat sich am Wochenende im Bundesligaspiel beim FCR 2001 Duisburg die Hand gebrochen. Die schottische Nationalspielerin, die zuletzt in beiden Meisterschaftsspielen in der Startelf gestanden hatte, wurde gestern operiert. Gegen Lüttich wird die Stürmerin naturgemäß pausieren müssen. Über ihren Twitter-Account vermeldete sie aber bereits optimistisch, zu den EM-Playoffspielen der Schottinnen gegen Spanien (Hinspiel am 20./21. Oktober) wieder einsatzbereit zu sein.

Belgierinnen im Aufwärtstrend
Für Evans rückt Nataša Andonova in den Sturm neben Genoveva Anonma und Yuki Ogimi. Ogimi hat sich allerdings gegen Duisburg einen Pferdekuss zugezogen und konnte in den letzten Tagen nicht mit der Mannschaft trainieren. Trotz der Umstellung wäre alles andere als ein klarer Sieg der Brandenburgerinnen gegen Standard Lüttich eine große Überraschung, auch wenn die Belgierinnen mit einigen Nationalspielerinnen gespickt sind, die in der EM-Qualifikation ihren Aufwärtstrend unter Beweis stellten. Und auch Heleen Jaques, belgische Abwehrspielerin in Diensten der Potsdamerinnen, warnt: „Sie haben mit Aline Zeler im Angriff eine sehr kopfballstarke Spielerin. Weiterhin schlagen sie gefährliche Flanken.“

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Yuki Ogimi und Genoveva Anonma

Ein eingespieltes Sturmduo hofft auf weitere Tore: Yuki Ogimi (li.) und Genoveva Anonma © Lutz Kollmann / girlsplay.de

Frankfurt-Spiel im Hinterkopf
In der Abwehr des Champions-League-Siegers von 2010 ist dennoch keine Veränderung zu erwarten. „Wir müssen uns einspielen“, sagt Turbine-Trainer Bernd Schröder, der dabei auch schon das Spitzenspiel gegen den 1. FFC Frankfurt am Sonntag (14 Uhr, live auf DFB-TV) im Blick hat. In der Dreierkette vertraute Schröder zuletzt auf Alex Singer, Stefanie Draws und Tabea Kemme.

Rückspiel live auf Eurosport
„Wichtig wird sein, dass wir uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche schaffen“, so Schröder, der gestern mit dem Team nach Lüttich reiste und noch am Abend im Stade Maurice Dufrasne zum Training rief. Die Partie heute Abend wird geleitet von der russischen Unparteiischen Anastasia Pustovoitova. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 3. Oktober, um 14 Uhr im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion statt und wird live auf Eurosport übertragen.

Wolfsburg spielt am Donnerstag
Mit dem VfL Wolfsburg startet der zweite deutsche Champions-League-Teilnehmer morgen in den Wettbewerb. Die „Wölfinnen“ spielen ab 16 Uhr beim polnischen Meister Unia Racibórz (live auf Eurosport).

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1 Kommentar »

  • DAWIDenko sagt:

    Im Live-Ticker auf der TP-Homepage steht, dass Anna heute im Tor steht.

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